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Luc Holtz: “Wir sind der Underdog”

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Luc Holtz: "Wir sind der Underdog"

Bei der Spieltags-Pressekonferenz des SV Waldhof Mannheim stellte sich Waldhofs Trainer Luc Holtz den Fragen der Presse. “Vor der Saison war 1860 der Aufstiegskandidat Nummer eins, natürlich sind sie etwas hinter ihren Erwartungen. […] 1860 hat viel Erfahrung in der Mannschaft. […] Wir sind der Underdog, haben aber keine Angst und wollen unserem Publikum einen Sieg schenken”, sagte Holtz am Tag vor dem Spiel.

Drei Ausfälle bei den Hausherren

Drei Spieler werden die Hausherren gegen die Löwen wohl ersetzen müssen. Verteidiger Sascha Voelcke und Stürmer Kushtrim Asallari fallen definitiv aus, hinter Keeper Thijmen Nijhuis steht noch ein großes Fragezeichen. “Wie in jedem Spiel der dritten Liga erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe und mit hoher Intensität”, sagte Holtz weiter. Das Carl-Benz-Stadion in Mannheim dürfte dabei gut gefüllt sein. 13.000 Tickets sind bislang verkauft, gut 2.500 davon gingen an Sechzger-Anhänger. Am Spieltag wird es noch eine Tageskasse geben.

Holtz: “Wir sind der Underdog”

Holtz sieht die Löwen in der Favoritenrolle: “Wir haben schon eine Idee, wie wir das angehen wollen. Ich denke dass man Spieler mit der Qualität von 1860 nicht über 90 Minuten ausschalten kann. Das müssen wir im Verbund lösen”, fordert der Mannheimer Chefanweiser und sagt weiter: “Vor der Saison war 1860 der Aufstiegskandidat, natürlich sind sie etwas hinter ihren Erwartungen. 1860 hat viel Erfahrung in der Mannschaft. Wir sind der Underdog, haben aber keine Angst und wollen unserem Publikum einen Sieg schenken”.

Zu Hause noch unbeständig

Die Konstanz fehlt den Mannheimern in dieser Saison bislang vor allem noch vor eigenem Publikum. So gab es im stetigen Wechsel Siege wie Niederlagen. Zuletzt feierten die Waldhöfer einen Auswärtserfolg in Aue. “Wir sind zu Hause noch unbeständig, haben immer wieder einen Durchhänger gehabt. In Aue hat das über 90 Minuten schon viel besser ausgesehen”, erklärte Holtz.

“1860 hat viel Qualität in der Spitze”

Natürlich hat sich Mannheims Trainer auch intensiv mit dem morgigen Gegner aus Giesing auseinandergesetzt. “1860 hat zuletzt mit Dreierkette gespielt. Wir haben uns natürlich im Trainer-Team überlegt, wie wir am besten dagegen vorgehen. Sie haben mit Haugen, Niederlechner und Volland viel Qualität in der Spitze. Wir versuchen, diese Leute auszuschalten und wollen die Räume für unsere Angriffe finden“, erläuterte Holtz.

Titelbild: Alfio Marino

Gegnervorstellung 25/26: SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

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Choreo im Mannheimer Fanblock

Der erst Schritt zur Trendwende ist geschafft und endlich waren wir einmal die Beender eines Laufs und nicht der Aufbaugegner für strauchelnde Klubs. Markus Kauczinski scheint einen Draht zur Mannschaft und auch das nötige Spielglück mitgebracht zu haben. Hoffentlich hat auch das Screening der neuen Dokumentation über den TSV die Spieler nochmal motiviert alles zu geben, wenn morgen das immer brisante Duell in der Quadratestadt angeht. Die Löwen fahren ins Rhein-Neckar-Gebiet und es warten die Barackler, es wartet der SV Waldhof Mannheim 07 e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Der Blick auf die Tabelle verspricht aktuell ein Duell auf Augenhöhe, nachdem auch die Mannheimer eher durchwachsen in die Saison gestartet sind. Die dortigen Verantwortlichen zogen aber extrem schnell die Reißleine und beurlaubten Trainer Dominik Glawogger nach nur zwei Spieltagen, obwohl man für ihn erst Ablöse an Regensburg bezahlt hatte.  Der neue Mann an der Linie ist der Luxemburger Luc Holtz (56), welcher davor 15 Jahre lang das Nationalteam des Kleinstaats betreut hatte.

Nun steht der Waldhof aktuell auf Platz 10 und einer Bilanz von 5-1-5. Licht und Schatten sind also nah beieinander, was bisher 16 Punkte brachte. Das Torverhältnis ist mit 20:28 leicht positiv. Nach einem Durchhängen Anfang September mit drei Niederlagen in Folge ist man in den letzten Spielen erfolgreicher. Die letzte Partie konnte in Aue mit 2:0 gewonnen werden, davor musste man sich Osnabrück 1:4 geschlagen geben. Sonst gab es einen knappen 3:2 Sieg in Havelse und ein wahnsinnig anmutendes 6:1 zuhause gegen Essen. Es ist also Vorsicht angebracht, denn die Barackler sind in dieser Saison schon für alles gut gewesen und können dich an einem guten Tag auch abschießen.

Kader & Transfers

11 Abgängen und 10 Neuverpflichtungen gab es in Mannheim über den Sommer. Quantitativ gesehen nichts Besonderes, doch im Detail gab es einige interessante Verpflichtungen

Einige Stammspieler haben den Waldhof im Sommer verlassen. Besonders schwer wiegt sicher der Abgang von Kapitän und Vereinsikone Marcel Seegert (31, IV) nach Ulm, der beim dortigen Auswärtsspiel von den Fans mit einem großen Spruchband verabschiedet wurde. Außerdem ging Adrian Fein (26, ZM) nach Regensburg, Martin Kobylanski zu Blau-Weiß Lohne und Andre Becker (28, MS) nach Leihende zurück nach Bielfeld und dann nach Ulm. Spannendere Destinationen gab es für Stammtorhüter Jan-Christoph Bartels (Dunjaska Streda, 1. Liga Slowakei) und Kelvin Arase. Letzterer spielt nun in der zweiten US-Liga bei Phoenix Rising.

Auf der Torhüterposition ersetzte man Bartels mit dem 27-jährigen Thijmen Nijhuis. Der Niederländer kam vom finnischen Topklub HJK Helsinki, war aber zuletzt verletzt. Sonst wurden Spieler aus den Regionalligen verpflichtet, wie z.B. Jascha Brandt (22, LA) von Paderborn II. Als neuer Mittelstürmer kam Masca (25) aus der spanischen dritten Liga von CD Eldense. Ausgebildet wurde der Portugiese in seiner Heimat bei Estoril. Weiters verpflichtete man Adama Diakhaby (29, OM) von ACSM Politehnica Iasi aus dem rumänischen Unterhaus, sowie Diego Michel (27, ZM) vom FC Sochaux aus der französischen Liga 3.

Neuer Kapitän ist ab dieser Saison der bundesligaerfahrene Lukas Klünter (29, RV). Im Mittelfeld räumt Rico Benatelli (33, ZM) mit Routine auf, welche im Sturm durch die alten, aber treffsicheren Herren Felix Lohkemper (30) und Terrence Boyd (34) ins Spiel gebracht wird.

Löwenpower: –

Vereinsgeschichte

Die Anfänge

Gegründet wurde der Verein am 11. April 1907 im Lokal “Zum Tannenbaum” und fand seine erste Heimat and der Altrheinstraße im sogenannten “Schlammloch”. Ein Jahr später nimmt man den Spielbetrieb in der C-Klasse Neckargau auf. Nach dem Aufstieg in die B-Klasse zieht man auf den “Sandacker” um und steigt 1911 in die A-Klasse auf, die zweithöchste Liga. Vor Beginn des 1. Weltkriegs steigt der SVW 1914 noch in die oberste “Liga-Klasse” auf. Kurz danach wird der Spielbetrieb eingestellt und nur im Notformat aufrechterhalten. Während des Krieges beginnt auch die Rivalität mit dem VfR Mannheim.

1920 tritt man gegeneinander im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Odenwaldliga an und siegt unter Mithilfe von drei Toren von Sepp Herberger. in der Folge kann man die Liga wieder halten und spielt in der Süddeutschen Meisterschaft mit. 1925 erfolgt der Umzug auf das heutige Vereinsgelände “bei den Schießständen”. 1930 wird man wieder Meister in der Rheinbezirksliga, was man in den nächsten Jahren wiederholen konnte.

Nach Neuordnung der Ligen wird Waldhof 1934 der Gauliga Baden zugeteilt. Nach dem Gewinn der Gau Meisterschaft unterliegt man Schalke im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Dieser Erfolg wiederholt sich erstmal nicht, auf unteren Ebenen bleibt man jedoch erfolgreich. Überregional scheitert man eigentlich immer an Nürnberg oder Schalke.

Nach den Kriegen

Nach dem Krieg werden die Schwarz-Blauen 1947 Vizemeister der neuen Oberliga Süd. In der Folge kann man die Klasse halten und bringt eine Amateurmannschaft an den Start. 1954 steigt man schließlich, nach 40 Jahren im Oberhaus, in die 2. Spielklasse ab. Vier Jahre später steigt man wieder auf, muss aber 1959 direkt als Letzter wieder ins Unterhaus. Der sofortige Wiederaufstieg gelingt aber, diesmal kann man zwei Jahre die Klasse halten. 1963 qualifiziert man sich für die neue Regionalliga Süd, die neue 2. Liga. Aus dieser muss man 1970 in die Amateurliga Nordbaden absteigen.

Nachdem der Aufstieg ’71 knapp scheitert, gelingt er 1972 in der Entscheidungsrunde gegen den FC Singen. Zwei Jahre danach wird man Teil der neuen 2. Bundesliga, damals noch zweigeteilt. 1981 qualifiziert man sich dann auch für die eingleisige Version. Im Jahre 1983 feiert man die Meisterschaft und steigt in die Bundesliga auf. Hier kann man sich fast 10 Jahre halten, muss 1990 aber absteigen.

Anstatt dem angestrebten Wiederaufstieg geht es 1997 sogar in die Regionalliga Süd, man kann zwei Jahre später aber wieder in die 2. Liga zurückkehren. Nach durchaus erfolgreichen Jahren geht es 2003 wieder ins Unterhaus. In diesem Zuge muss Insolvenz angemeldet werden und der SVW findet sich 2003 in der viertklassigen Oberliga wieder.

Nach der Insolvenz

Nach einer Konsolidierungsphase im wirtschaftlichen und sportlichen Bereich qualifiziert man sich 2008 für die neue Regionalliga Süd, ein Jahr später wechselt man in die West-Staffel. 2010 muss man abermals wegen finanzieller Probleme in die Oberliga runter. Aus der fünften Leistungsstufe kann man sich aber schnell wieder verabschieden, 2011 ist man wieder in der Regionalliga. Ab 2016 scheitert man jedes Jahr bis 2018 in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga. 2019 kann man unter Bernhard Trares dann endlich direkt aufsteigen.

Nach der Rückkehr in den Profifußball nimmt man wieder am DFB-Pokal teil, muss aber aufgrund der Pandemie die meiste Zeit ohne Zuschauer spielen. 2021 und 2022 gelingt der Gewinn des Landespokals und man spielt in der Liga im oberen Mittelfeld mit. Die damit geweckten Aufstiegsambitionen konnten aber bisher nicht erfüllt werden, die letzte Saison über befand man sich in akuter Abstiegsgefahr…

Verein

Waldhof Mannheim vereint ca. 2500 Mitglieder auf die Abteilungen Fußball, Handball, Tennis, Rehasport, E-Sports, Schiedsrichter und Privatmannschaften. Letztere sind Freizeitmannschaften, die hier aber im Verein eingegliedert sind und regelmäßig trainieren. Beim Waldhof hat das eine lange Tradition, die zwei Teams wurden 1948 bzw. 1950 gegründet.

In Mannheim ist der Profifußball auch ausgegliedert in die “SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH”, von der 98,82% einer Beteiligungsfirma der Familie Beetz gehören, der e.V. aber trotzdem die Stimmenmehrheit hält. Dies ist nicht weiter problematisch für Familienoberhaupt Bernd Beetz, er ist selbst Präsident des SVW und sein Sohn Aufsichtsratsvorsitzender der GmbH. Beetz war bzw. ist Manager in der Kosmetik und Luxusartikel-Branche und ist in der Branche auch unternehmerisch tätig. Er gilt als Erfinder des Konzepts der “Celebrity-Düfte” als neues Segment im Parfum-Markt. Das Verhältnis zum Investor kann in Mannheim als harmonisch beschrieben werden, die Pläne für ein neues Stadion unter Beetz Finanzierung waren konkret, scheinen aber an Widerstand aus der Mannheimer Stadtpolitik zu scheitern.

Fanszene

Die Mannheimer Fanszene gilt als reisefreudig und chronisch unbeliebt. Die Hauptgruppe der auf der “Otto-Siffling-Tribüne” angesiedelten Ultras sind die “Ultras Mannheim“, welche 1999 gegründet wurden und dieses Jahr 25 Jahre Jubiläum feiern. Diese Gruppe entstand zur Jahrtausendwende durch den Zusammenschluss mehrerer aktiver Fanclubs und ist bis heute federführend in der Kurve. Daneben gibt es noch kleinere Gruppen wie zum Beispiel die “305 Boys”. Vor den Ultras war in Mannheim die Hooligan-Szene sehr präsent. Konstante in diesem Bereich sind die 1985 gegründeten “City-Boys”, die bis heute noch aktiv sind. Der älteste aktive Fanclub ist “The Firm”, der seit der Gründung 1982 bis heute bei den Spielen der Buwe dabei sind. Insgesamt sind beim SVW 92 Fanclubs registriert, darunter auch ein Stammtisch aus München. Ähnlich wie beim TSV gibt es auch eine Faninitiative, die übergeordnet agiert und sich für Traditionserhaltung einsetzt, nämlich “Pro Waldhof”. Dieser Verein ist aber mittlerweile viel stärker im Alltagsgeschäft präsent und arbeitet in seiner offiziellen Funktion als Fandachverband eng mit u.a. der offiziellen Fanbetreuung zusammen.

Fanfreundschaften gibt es einige, die älteste besteht zu Eintracht Braunschweig. Weiters bestehen Kontakte nach Basel und Worms. Besonders von Ultraseite existiert eine starke Bande zu Eintracht Frankfurt und auch den “Supporters” (Supi) von Wormatia Worms. Die größte Feindschaft besteht zum 1. FC Kaiserslautern, unter anderem aus diesem Grund sind auch wir Löwen in der Kurpfalz eher unbeliebt. Auch der KSC und die Kickers Offenbach sind nicht gerade Freunde der Barackler. Leider ist aufgrund des sportlichen Unterschieds die Rivalität zum VfR Mannheim eigentlich nicht mehr existent.

Das Stadion

Waldhof Mannheim trägt seine Spiele im “Carl-Benz-Stadion” in der Mannheimer Oststadt aus. Die Arena gehört der Stadt Mannheim und hat eine Kapazität von 24.302 Plätzen und wurde am 25. Februar 1994 eröffnet. Das von Architekt Folker Fiebriger geplante Stadion besteht aus einem U, welches nach Westen geöffnet ist. Auf der alleinstehenden Günter-Sebert-Tribüne (West) finden die Gästefans ihren Platz. Direkt gegenüber auf der Otto-Siffling-Tribüne befindet sich die Heimkurve, welche ungewöhnlicherweise komplett mit Sitzschalen bestückt ist.

Carl-Benz-Stadion Mannheim von Oben

Das Carl-Benz-Stadion von Oben

Vor dem heutigen Bau stand seit 1926/27 an gleicher Stelle das “Stadion Mannheim” bzw. das alte “Rhein-Neckar-Stadion“. Nutzer war hauptsächlich der VfR Mannheim, welcher 1971 in das neue “Rhein-Neckar-Stadion” direkt neben dem alten Bau umzog, da ein reines Fußballstadion attraktiver erschien. In der Folge wurde dann von einem Umbau des alten Stadions Abstand genommen und die neue Arena errichtet. Der Waldhof trug seine Heimspiel früher am Alsenweg aus, wo sich heute noch immer die Geschäftsstelle und das NLZ befindet. Heute heißt das Stadion “Seppl-Herberger-Stadion am Alsenweg” und dient als Spielort für die Zweitvertretung der Barackler.

Im Carl-Benz-Stadion dürfen pro Jahr immer nur 27 Veranstaltungen stattfinden, um die Anwohner zu schützen. Deshalb kann das Stadion auch immer nur von einem Verein genutzt werden. Etwaige Europacup-Partien wären von dieser Beschränkung ausgenommen. Im allgemeinen gilt die Regelung, dass die Nutzungsberechtigung immer beim hochklassigsten Mannheimer Verein genutzt werden darf.

In den Saisonen 2008/09 und 2019/20 wurden umfassende Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen. Erstere waren nötig, da die TSG Hoffenheim die Bundesliga Hinrunde 2008 in Mannheim austrug. So wurden das Stadion mit u.a einer neuen Videowand für die Bundesliga ertüchtigt. Im zweiten Zeitraum wurden z.B. das Flutlicht und die Rasenheizung erneuert. Trotzdem ist das Stadion schon etwas in die Jahre gekommen und es wird immer wieder über einen Neubau und damit verbundenen Umzug des Waldhof nachgedacht. Mäzen Bernd Beetz hatte seine Bereitschaft signalisiert einen solchen Neubau zu finanzieren, was aber von der Stadt Mannheim abgelehnt wurde. Aktuell sieht es eher nach einem Verbleib aus. Eine Sanierung des Carl-Benz-Stadions ist für eine weitere Nutzung im Profifußball aber unumgänglich, da besonders die Stromversorgung bei Heimspielen mittlerweile an ihre Grenzen kommt. Zur weiteren Sanierung der Elektrik bzw. des Flutlichts wurden schon Pläne gefasst und die Beleuchtung im Sommer für mehrere Millionen auf Zweitligatauglichkeit (1 200 Lux) aufgewertet.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Aus Werbegründen heiß der Verein nach der bekannten Chips-Firma kurzzeitig “Chio Mannheim”
  • Viele weiter Infos gibt es im WikiWaldhof, einer Online-Enzyklopädie zum Verein
  • In Mannheim wurde nicht nur das Auto erfunden, sondern auch das Zweirad, der elektrische Aufzug, die Sicherung, der Lanz Bulldog und Normen zur Erfassung von Wetterdaten, die bis heute relevant sind.
  • Sollte der VfR Mannheim wieder erstarken, wäre dies vermutlich das Derby mit der kürzesten Distanz zwischen den Stadien in mindestens Deutschland.
  • 1946 gewann der SVW die erste “interzonale Meisterschaft” im Feldhandball als Vertreter der US-Zone

Der 12. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – Aachener TSV Alemannia
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – TSV 1860 München 
14:00 Uhr SC Verl 1924 – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – VfL 1899 Osnabrück 
Sonntag 13:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – FC Erzgebirge Aue
16:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Hansa Rostock
19:30 Uhr MSV 02 Duisburg – Rot-Weiss Essen

 

Rugby Löwen mit Heimspiel gegen TSV 1861 Nördlingen Meteors

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1860 Rugby

Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen die SG Würzburg/Ingolstadt möchte der TSV 1860 Rugby an seine starke Leistung anknüpfen. Am Samstag steht für die Rugby Löwen das zweite Heimspiel der Landesliga-Saison an, dieses Mal gegen die TSV 1861 Nördlingen Meteors.

Rugby Löwen gegen TSV 1861 Nördlingen Meteors

Rund die Hälfte des Kaders der SV StuSta besteht diesmal aus Spielern aus den Reihen des TSV 1860 München. Beim ersten Spiel hatten es lediglich drei Löwen in die Auswahl geschafft. Die SV StuSta Freimann ist nach einer Niederlage in der vergangenen Saison gegen die Meteors besonders motiviert und hat noch eine Rechnung offen. Am vergangenen Wochenende gab es übrigens zwei überzeugende Siege beim Verbandsligaturnier in Giesing – die Löwen sind also heiß und in Form!

Ein sportlicher Zufall: Bereits um 12:30 Uhr treffen die U21-Fußballer des TSV 1860 München ebenfalls auf den TSV 1861 Nördlingen. Wer dort zuschaut, schafft es rechtzeitig zur zweiten Halbzeit des Rugbyspiels in die Studentenstadt.

Ankick ist um 14:30 Uhr auf dem Gelände der StuSta (Willi-Graf-Straße 4). Für das leibliche Wohl ist mit Getränken aus dem StuSta-Wagen und Bacon- bzw. Würstchen-Semmeln des Sponsors TGBE- Best in British Taste bestens gesorgt.

Faninformationen zu Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Faninformationen SV Waldhof Mannheim TSV 1860 München

Treffen zwei Traditionsmannschaften im Carl-Benz-Stadion aufeinander, dann ist eine große Kulisse die logische Konsequenz. Und so wird es auch am Samstag sein, wenn die Barrackler auf Münchens große Liebe treffen. Wir haben die Faninformationen zum Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Waldhof Mannheim für Euch. sechzger.de berichtet natürlich live von der Partie zwischen den beiden ehemaligen Bundesligisten.

Faninformationen zu Waldhof Mannheim – TSV 1860

Durch das erhöhte Zuschaueraufkommen öffnet das Carl-Benz-Stadion bereits um 12 Uhr seine Tore. An der Günter-Sebert-Tribüne wird es auch eine Tageskasse geben.

Der Anpfiff erfolgt aufgrund der Liveübertragung um 14.03 Uhr. Beide Friedensparkplätze sind für die Gästefans aus reserviert, die Gastgeber empfehlen jedoch die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Anschrift fürs Navi

Für die Anreise bitte folgende Adresse nutzen: Theodor-Heuss-Anlage 20

Parkplätze

Für PKW stehen die Parkmöglichkeiten an den beiden Friedensplätzen zur Verfügung. 9-Sitzer und Busse finden am Hans-Reschke-Ufer entsprechende Parkplätze. Von dort hat man einen ca. 20-minüten Spaziergang zum Gästeeingang des Carl-Benz-Stadions.

ÖPNV

Die Eintrittskarten gelten – anders als in München – als Fahrschein in allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Vom Hauptbahnhof ist das Carl-Benz Stadion entweder mit der Tramlinie 6 oder bereitgestellten Sonderbahnen erreichbar.

Grafik: Weiß-Blauer Blog

Amas am Samstag daheim gegen Nördlingen

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Spielszene TSV 1860 München II Gegen TSV 1861 Nördlingen Bayernliga Süd 2024 25

Erstmals seit dem 6. September, also nach fast sieben Wochen gibt es an diesem Wochenende wieder einmal eine – für die Spielbesucher der Amas – problematische Überschneidung zwischen einer Partie der Löwenprofis und der U21 des TSV 1860. Während das Team von Markus Kauczinski am Samstag um 14 Uhr bei Waldhof Mannheim antreten muss, ein traditionell sehr beliebtes und von den Löwenfans stets stark besuchtes Auswärtsspiel, empfängt schon eineinhalb Stunden früher die Mannschaft von Alper Kayabunar den TSV Nördlingen in der Bayernliga Süd am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Und die Junglöwen wollen sich nach der Niederlage beim Kellerkind Sturm Hauzenberg rehabilitieren. Vielleicht ein Anreiz für alle Nicht-Mannheimfahrer am Samstag Mittag bei den Amas vorbeizuschauen. Und danach dann das Treiben von Volland & Co. beim Waldhof am TV zu verfolgen.

Heimstärke gegen Auswärtsschwäche

1860-Trainer Alper Kayabunar war am vergangenen Freitag angefressen. Dies merkte man ihm im Interview mit sechzger.de nach dem Spiel deutlich an. 0:1 hatte sein Team nach “dem mit Abstand schlechtesten Spiel in dieser Saison” im tiefsten Niederbayern verloren. In der kommenden Partie müsse seine Mannschaft “definitiv ein anderes Gesicht zeigen”. Denn die bislang makelose Heimbilanz von fünf Siegen und 13:1 Toren soll gegen die Schwaben weiter ausgebaut werden. Der TSV Nördlingen steht mit vier Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen tabellarisch knapp vor der Abstiegszone, allerdings noch mit dem Vorsprung von sechs Punkten auf den ersten Relegationsrang. An den vergangenen beiden Wochenenden konnte die vom 40jährigen Schwaben Daniel Kerscher trainierte Mannschaft ihre Heimspiele gegen Kottern und Ismaning jeweils 2:1 gewinnen, von den bisher acht Auswärtsfahrten in dieser Saison kam man allerdings achtmal ohne irgendetwas Zählbares zurück ins Nördlinger Ries.

Neun Duelle bisher zwischen Amas und Nördlingen

Seit der Saison 2018/19 spielt Nördlingen – bis auf ein Jahr Unterbrechung – in der Bayernliga Süd. Zuvor hatte man über Jahre hinweg kontinuierlich der Landesliga Südwest angehört.

Die beste Platzierung in der Fünftklassigkeit resultiert aus dem Frühsommer 2024, als man in der Endabrechnung den beachtlichen sechsten Platz belegte – einen Rang und drei Punkte vor unseren Löwen. Die Bilanz der neun direkten Duelle zwischen den beiden Teams weist fünf Löwensiege (zwei davon bei Heimspielen in Gilching), zwei Remis und zwei Niederlagen für Sechzig auf. Bemerkens- und erinnernswert ist sicher das erste Bayernligatreffen vom 23. September 2018, das die Junglöwen im auf den für den Löwenfan weniger schön klingenden Namen Gerd Müller hörenden Stadion mit 8:0 gewinnen konnten. Zweifacher Torschütze war damals ein gewisser Dennis Dressel. Das letzte Aufeinandertreffen konnten die Amas Ende März diesen Jahres mit 2:0 für sich entscheiden. Torschützen damals die beiden auch heute noch zum Team gehörenden Akteure Raphael Wach und Arin Garza.

Rückkehr von Ersatzkapitän Dordan

Welche Spieler aus dem U21-Kader möglicherweise am Samstag den Weg mit den Profis nach Mannheim mitmachen und daher Alper Kayabunar nicht zur Verfügung stehen, ließ sich in der LÖWENRUNDE mit Markus Kauczinski am am Donnerstag Mittag leider nicht final klären und bleibt erstmal abzuwarten. Lasse Fassmann beispielsweise war am letzten Freitag in Hauzenberg nicht dabei, sondern saß zwei Tage später gegen den MSV Duisburg im Sechzgerstadion auf der Profibank. Der ebenfalls in Hauzenberg fehlende, weil an einer Fleischwunde aus dem Spiel gegen Landsberg laborierende, zuvor zweimal als Kapitän fungierende Damjan Dordan dürfte am Samstag ins Team zurückkehren. Der Zeitpunkt eines Comebacks des etatmäßigen Kapitäns Xaver Kiefersauer ist nach seinem Knöchelbruch aus dem Spiel in Erlbach hingegen noch völlig unklar.

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Titelbild: Spielszene zwischen den Amas und Nördlingen am 29. März 2025 in Gilching Endergebnis: 2:0 für die Löwen)

 

 

Waldhof Mannheim – TSV 1860: Ergebnistipp Biel Ballester Relat

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Biel Ballester Relat Aufsichtsrat Beirat TSV 1860 München

Seit Mitte September steht fest, dass Biel Ballester Relat Mitglied im Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sowie im Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH ist. Heute tippt er für sechzger.de das Ergebnis zur Partie zwischen Waldhof Mannheim und dem TSV 1860 München.

Biel Ballester Relat hofft auf Auswärtssieg in Mannheim

Seit gut einem Monat ist Biel Ballester Relat nun immer wieder an der Grünwalder Straße 114 anzutreffen. Natürlich verfolgt er auch die Spiele der Profimannschaft. Für das kommende Auswärtsspiel in der Quadratestadt tippt der neue Aufsichtsrat auf einen Auswärtssieg. 2:0 geht die Partie dem Tipp zufolge aus, auf Torschützen wollte er sich nicht festlegen. Sei´s drum: Sollte es tatsächlich so kommen, würde der neue Trainer Markus Kauczinski äußerst erfolgreich bei den Löwen starten.

Neu im Aufsichtsrat und Beirat

Biel Ballester Relat ist seit Mitte September Mitglied im neu gestalteten Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Zusammen mit Herbert Bergmaier und Shohi-Dul Choudary vertritt er die Gesellschafterseite um Hasan Ismaik in diesem Gremium. Von Vereinsseite sind Thomas Probst, Präsident Gernot Mang sowie Verwaltungsrat Sebastian Seeböck dabei.

Einer Analyse zufolge könnte Ballester Relat in das Gremium berufen worden sein, um bei einem möglichen Anteilsverkauf seitens Hasan Ismaik zu unterstützen. Aktuell ist es – zumindest in der Öffentlichkeit – äußerst ruhig geworden in dieser Angelegenheit. Außerdem ist der heutige Ergebnistipper auch Mitglied im Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH. Dieses Gremium wird von Herbert Bergmaier, Nicolai Walch (Verwaltungsrat) und Peter Schaefer (Vize-Präsident) komplettiert.

War in der Vergangenheit die Arbeit in den Gremien immer von Meinungsverschiedenheiten und teils öffentlichen Schuldzuweisungen geprägt, erlebt man derzeit endlich eine gute Form der Zusammenarbeit. Wie man hört, hat seit den Neubesetzungen eine ganz andere und vor allem produktivere Stimmung Einzug gehalten. Jüngstes Beispiel: die vorzeitigen Entlassungen von Trainer Patrick Glöckner und Geschäftsführer Christian Werner wurden einstimmig und daher auch gemeinsam entschieden.

Ob Biel Ballester Relat tatsächlich vor allem wegen eines möglichen Anteilsverkaufes im Aufsichtsrat und Beirat sitzt, wird sich in der Zukunft erst noch zeigen. Erst einmal geht der Blick in Richtung Mannheim, wo der TSV 1860 hoffentlich einen Auswärtssieg erzielen kann.

Sechzig um Sieben: Kein Defizit der Frauen-Sparte

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Am heutigen Freitag reisen die Profis der Münchner Löwen nach Mannheim, am Samstag um 14:03 Uhr wird dort die Partie gegen den SV Waldhof angepfiffen. Die Sechzger werden dabei von mehr als 2.500 Fans begleitet. In der Löwenrunde gab Trainer Markus Kauczinski gestern ein Personalupdate, zudem hat die sechzger.de-Redaktion ihre Wunschaufstellungen bekanntgegeben. Außerdem stand die Frauen-Fußball-Abteilung im Fokus, hier wurde ein Bericht der SZ richtiggestellt, in dem es geheißen hatte, man hätte ein Defizit von 50.000 Euro erwirtschaftet.

Kein Defizit der Frauen-Fußball-Sparte

Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch, den wir gestern Vormittag hier auf sechzger.de besprochen und einzuordnen versucht haben, sorgte für Wirbel im Umfeld der Fußballabteilung des TSV 1860. Es geht um die finanzielle Schieflage der für das NLZ und die Amateurkicker bei den Löwen zuständigen Abteilung. Auch wenn es keine offizielle Stellungnahme gab ist inzwischen klar, es gab kein Defizit der Frauen-Fußball-Sparte, wie ihr hier nachlesen könnt. Der entsprechende SZ-Artikel wurde inzwischen überarbeitet.

Löwenrunde: Grundhaltung konservieren

Viele gute Ansätze und Phasen hatte Trainer Markus Kauczinski beim Spiel der Profis gegen den MSV Duisburg gesehen. In der gestrigen Löwenrunde forderte er deshalb, diese “Grundhaltung zu konservieren”. Fehlen werden den Sechzgern in Mannheim Verlaat, Schröter und Jakob (alle verletzt), sowie der gesperrte Deniz. Alle Informationen zur Löwenrunde findet ihr hier in unserem Artikel.

Wunschaufstellungen der sechzger.de Redaktion

Vier Wunschaufstellungen der sechzer.de Redaktion haben wir hier für Euch zusammengeschrieben. Die große Frage lautet dabei, wer ersetzt den gesperrten Deniz? Maier, Christiansen, oder doch Althaus. Wie würdet ihr die Sechzger am Samstag aufs Feld schicken? Schreibt uns gerne in den Kommentaren.

Der Mann an der Pfeife: Felix Wagner

Wie immer in dieser Saison gibt es natürlich auch wieder unsere beliebte Rubrik “Der Mann an der Pfeife”. Darin stellen wir Euch den Schiedsrichter der nächsten Partie, Felix Wagner, ausführlich vor und berichten über seine bisherigen Einsätze in der dritten Liga, sowie seine Bilanz in Spielen mit dem TSV 1860 München.

David Voß schießt U16 zum Turniersieg

Beim Vier-(Bundes-)Länder-Turnier in der Sportschule Oberhaching setzte sich die U16-Auswahl des Bayrischen Fußball Verbands (BFV) durch und machte damit den Titel-Hattrick perfekt. Dabei setzte sich das bayrische Team gegen die Auswahlteams aus Württemberg (2:0), Sachsen (2:1) und Bremen (1:1) durch. Löwen-Kicker David Voß erzielte zwei der fünf Treffer für den BFV. Herzlichen Glückwunsch!

Ois Guade, Flo!

Und gleich nochmal herzlichen Glückwunsch und zwar an Florian Niederlechner, der heute seinen 35. Geburtstag feiert!

Top-informiert in den Freitag

Damit geht ihr wieder mal bestens informiert in den heutigen Freitag. Heute haben wir natürlich wieder etliche Berichte wie die Gegnervorstellung und den Ausblick auf das Wochenende der Sechzig Amas für Euch parat… Wir wünschen Euch einen schönen Freitag – trotz des stürmischen Wetters – und allen Mannheim-Fahrern schon einmal eine gute Anreise trotz der Orkanwarnung für den Süd-Westen.

Kein Defizit der Frauensparte!

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Tsv 1860 Löwinnen

Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom gestrigen Mittwoch, den wir heute Vormittag hier auf sechzger.de besprochen und einzuordnen versucht haben, sorgt für Wirbel im Umfeld der Fußballabteilung des TSV 1860. Es geht um die finanzielle Schieflage der für das NLZ und die Amateurkicker bei den Löwen zuständigen Abteilung. Ein Satz, der auf die vor einigen Jahren gegründete Frauen-Sparte verweist, die “mit rund 50.000 Euro” an dem Defizit beteiligt sein soll, wie der Autor erfahren haben will, machte zahlreiche Löwenfans besonders hellhörig.

Kein 50.000 Euro-Defizit der Frauensparte

Gleichwohl die SZ über das häufig ja viel dramatischere Geschehen neben dem Platz beim TSV 1860 München in der Regel gut informiert ist, war – so muss man es inzwischen formulieren – im besagten Artikel, der sich hinter der Bezahlschranke befindet, eine Fehlinformation enthalten. Dass die weiblichen Fußballerinnen bei Sechzig mit 50.000 Euro zum finanziellen Defizit der Fußballabteilung beigetragen haben, enspricht nicht den Tatsachen. Die entsprechende Rückfrage und Bitte um eine Stellungnahme beim neuen Fußballabteilungsleiter, Martin Obermüller, wurde mit dem Verweis auf die am 27. November stattfindende Mitgliederversammlung der 1860-Fußballer und mit der Bitte um Verständnis leider zurückgewiesen. “Auf der in fünf Wochen anberaumten Versammlung wird die finanzieller Situation der Abteilung mit maximaler Transparenz und Offenheit an die Mitglieder kommuniziert,” sagte Obermüller gegenüber sechzger.de.

Anpassung des SZ-Artikels mit Ergänzung

Schneller reagierte die SZ selbst und änderte den Artikel online. Woher die Information und die konkrete Defizitsumme stammte, ist nicht bekannt. Der Artikel ist aber inzwischen  korrigiert. Der viele Mitglieder der Fußballabteilung durchaus aufwühlende Satz mit der Defizitsumme, die den Löwinnen zugeschrieben wird ist im Artikel nicht mehr zu lesen. Unter dem Beitrag wurde ergänzt:

In einer früheren Version dieses Artikels war von einem hohen Defizit der Frauenabteilung für die Saison 23/24 die Rede. Dieser teilweise vereinsintern kolportierte Betrag wurde von Gremien überprüft und hat sich als unzutreffend erwiesen.

Mit dieser Nachricht verhält es sich also, wie so oft im aufgeregten Umfeld des TSV 1860: Viel Lärm um wenig. Auf Fragen zur generellen finanzielle Schieflage der Fußballabteilung und insbesondere, wie die neue Abteilungsleitung dieser begegnen wird, gibt es dann am 27. November Antworten.

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Titelbild: Spielort der Löwinnen: Der Sechserplatz

 

Der Mann an der Pfeife (in Mannheim): Felix Wagner

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es hier um Felix Wagner aus Glött im schwäbischen Landkreis Dillingen. Der noch sehr junge Referee pfeift am Samstag Nachmittag die Löwen allerdings nicht zum ersten Mal. Und auch in der 2. Bundesliga durfte er schon ran.

Der jüngste Schiri in dieser Saison

Ganz ahnlich wie der vier Jahre ältere Kollege Martin Wilke, der die Löwen am Sonntag gegen den MSV Duisburg pfiff und dabei eine tadellose Partie ablieferte, sieht die Statistik von Wagner in der dritten Liga aus. In 15 Spielen, die er bislang hier leitete, vergab er 95 Gelbe Karten, im Schnitt also 6,3 pro Partie. Wie Wilke überdurchschnittlich viele. Bei den Gelb-Roten Karten stehen beim 24jährigen sogar schon vier zu Buche. Er zeigt mehr als doppelt so häufig, wie andere Kollegen in der 3. Liga die Ampelkarte. Und auch die Disziplinarmaßnahmen Rot und Elfmeter kommen bei ihm häufiger zum Einsatz, als im Mittel.

Erfahrungen in DFB-Pokal und 2. Bundesliga

Neben den Drittligapartien in dieser und der vergangenen Saison hat Felix Wagner im  Sommer auch schon zwei Spiele in der 2. Bundesliga leiten dürfen. Er ist aktuell der jüngste Schiri, der im Unterhaus pfeift. Insgesamt blickt er trotz des jugendlichen Alters schon auf fast 100 geleitete Partien von den B-Junioren bis in die 2. Liga zurück. Die meisten davon (26) in der Regionalliga Bayern. Aber auch im DFB-Pokal hat er diesen Sommer seine Premiere gefeiert. Beim – auf den Rängen gewiss sehr hitzigen – Duell zwischen dem BFC Dynamo Berlin und dem VfL Bochum (1:3 nach Verlängerung). Dort zeigte er übrigens vor fast 5.000 Zuschauern im Sportforum Hohenschöhausen achtmal Gelb und zweimal glatt Rot (für den BFC). Einen von Wagner in der Verlängerung verhängten Elfmeter für die Gäste hielt der Berliner Torwart.

Wagner und die Löwen

Positive Erinnerungen haben wohl alle Löwen – abgesehen von Morris Schröter – an den bisher einzigen Einsatz von Felix Wagner bei einem Spiel des TSV 1860. Am 1. Februar diesen Jahres pfiff er die Partie von Münchens großer Liebe bei Viktoria Köln, in der besagter Schröter sein bislang letztes Spiel für Sechzig bestritt. Nach einer knappen Viertelstunde musste dieser wegen einer Bänderverletzung runter. Des einen Freud’ des anderen Leid: Für Tim Danhof, der für Schröter in die Partie kam und eine starke Vorstellung bot, endete damit ein schwieriges erstes halbes Jahr bei 1860. Er stand – nach zuvor nur fünf Einsätzen – in allen verbleibenden Spielen der Saison fast immer über die volle Distanz auf dem Platz. Das Spiel in Köln, übrigens erst das zweite für den damals neuen Löwendompteur Patrick Glöckner, drehten die Löwen nach Rückstand durch einen Doppelschlag von Patrick Hobsch (73.) und Maxi Wolfram (76.). Die Kölner waren nach einer halben Stunde durch den aktuellen Bundesliga Shootingstar beim FC, Said El Mala hochverdient in Führung gegangen.

Das Unparteiischen-Team in Mannheim

Unbterstützt wird Felix Wagner am Samstag in Mannheim von den Linienrichtern Dominik Jolk (36) aus Bergisch Gladbach und Alexander Roppelt (28) aus Lübeck. Mit beiden gab es bislang keine gemeinsamen Spielleitungen. Der älteste in diesem Dreigespann, Jolk, ist den Löwen als Assistent schon ein paar mal begegnet. Unter anderem im Februar 2017 bei einem 2:1 in der Allianz Arena gegen den KSC. In den sechs Drittligapartien mit seiner Beteiligung, gingen die Löwen fünfmal als Verlierer und nie als Sieger vom Platz. Von den vier Partien mit Beteiligung des TSV 1860, die Alexander Roppelt an der Seitenlinie begleitete, endeten drei mit dem Ergebnis 2:2 (in Oldenburg, in Essen und gegen Osnabrück) und eines 0:1 (gegen Saarbrücken). Die Löwenbilanz beider Linienrichter vom Samstag gehört also dringend aufgebessert! Als vierter Offizieller fungiert im Carl-Benz-Stadion Sebastian Hilsberg. Der 25jährige aus Leiningerland in Rheinland-Pfalz ist den Löwen bislang noch nicht begegnet, hat aber in dieser Saison schon drei Spiele in der 3. Liga als Hauptschiedsrichter gepfiffen. Hervorzuheben ist dabei sein bislang letzter Einsatz. Nach dem Spiel von Erzegbirge Aue gegen Rot-Weiss Essen (2:2) vor knapp drei Wochen, wurde er von liga3-online zum Schiedrichter des 10. Spieltags gekürt.

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Titelbild: Aufwärmen in Köln. Felix Wagner am 1. Februar diesen Jahres im Sportpark Höhenberg vor der Partie zwischen der Viktoria und den Löwen, die 1860 am Ende mit 2:1 gewinnen konnte.

 

Löwenrunde vor Mannheim: “Die Grundhaltung konservieren”

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Löwenrunde vor Würzburg: Dezimiert ins Finale

Den Rückenwind des jüngsten 3:1-Heimsiegs gegen den MSV Duisburg wollen die Löwen ins Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim (Samstag, 14:03 Uhr) mitnehmen. Bei der Löwenrunde vor der Partie gab Sechzger-Trainer Markus Kauczinski ein Personal-Update und sagte rückblickend auf das Duisburg-Spiel: “Wir müssen die Grundhaltung konservieren, was die Leidenschaft und die Emotionen angeht. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und gesehen, dass wir jedes Spiel gewinnen können, auch wenn noch nicht alles perfekt ist.”.

Ohne Verlaat, Schröter, Jakob und Deniz

Nicht mit dabei sein werden in Mannheim die Langzeitverletzten Verlaat und Schröter, beide werden laut Kauczinski noch etwa vier Wochen brauchen, ehe sie wieder voll einsteigen können. Auch für Jakob käme ein Einsatz noch zu früh, er absolvierte diese Woche aber bereits Laufeinheiten. Zwei Wochen wird es wohl noch dauern, bis er unter Vollbelastung trainieren kann. Zudem fehlt in Mannheim Deniz nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Gegen Duisburg stand Pfeifer überraschend nicht im Kader, der Sechzger-Coach erklärte hierzu auf Nachfrage von sechzger.de: “Es war über die letzte Woche nicht alles wie ich es mir vorgestellt hatte, daher hatte Clemens [Anm.d.Red.: Lippmann] die Nase vorn, aber es war eine Millimeter-Entscheidung.”.

“Es hat alles total Spaß gemacht”

Der neue Coach fühlt nach zwei Wochen bereits wohl in Giesing und sagte: “Es waren zwei intensive Wochen, aber es hat alles total Spaß gemacht. Beispielsweise auch der Abend im Kino, der noch einmal aufgezeigt hat, wo der Verein herkommt. Ich fühle mich rundum wohl.”. Die Eingewöhnungs-Phase war also kurz beim neuen Coach, sicherlich auch begünstigt durch den guten Start mit dem 3:1 im Heimspiel gegen Duisburg.

“Wir sind in einem Prozess”

Zu Beginn der Löwenrunde blickte Kauczinski zurück auf sein Premieren-Spiel gegen Duisburg: “Wir sind in einem Prozess. Es war noch nicht alles perfekt, aber es war sehr gut, weil ich es noch nicht so erwartet hatte. Wir haben unter der Woche einen Schritt gemacht. Die Mannschaft ist emotional und leidenschaftlich aufgetreten, hat phasenweise guten Fußball gespielt.”. Diese Einstellung fordert der 1860-Coach nun jede Woche. “Jedes Spiel hat eine Bedeutung für die Fans. Für uns ist es wichtig, dass wir immer mit der gleichen Intensität und Energie herangehen, egal wer da kommt. Das ist die Basis, die ich immer verlange”, fügte Kauczinski an. Seine Mannschaft habe gegen Duisburg “das Positionsspiel gut umgesetzt und dem Druck standgehalten. Wir hatten auch gute Ballbesitz-Passagen, müssen aber noch ein bißchen präszier werden”, erklärt der Löwen-Coach.

Einschätzungen zu einzelnen Spielern

Auch Nachfrage der Presseverteter erklärte der Löwen-Dompteur so manche seiner Personalentscheidungen. “Schifferl zeigt was Einsatz und Willen angeht immer hundert Prozent. Er bringt eine unglaubliche Energie mit”, berichtete Kauczinski. Über Haugen sagte er: “Er hat Qualität und bringt viel Tempo mit. Ich habe das Gefühl, dass er perfekt zum Rest passt.”. Bei Lippmann hatte Kauczinski “Licht und Schatten”, gesehen, dem jungen Kicker gehöre die Zukunft: “Die Anlagen sind richtig gut, sein Tempo ist überragend in beide Richtungen.”. In Hobsch sehe er keineswegs nur einen Joker, sagte Kaczinski weiter.

Christiansen ersetzt wohl Deniz

Für den gesperrten Deniz wird wohl Christiansen ins Zentrum des Löwenspiels rücken. “Christiansen und Maier können die Position beide spielen und beide haben es im Training gut gemacht. Aber Christiansen ist etwas mehr im Spiel-Rhythmus, daher geht die Tendenz in seine Richtung. Aber Maier ist auf dem Sprung, er hat richtig gut trainiert”, erläuterte Kauczinski.

Mannheim ein “sehr variabler” Gegner

Über den nächsten Gegner Waldhof Mannheim sagte der Löwen-Coach Folgendes: “Sie sind sehr variabel, haben ihre Aufteilung angepasst und geändert. Sie haben immer schnelle Leute im Sturm und wissen ihre Leute einzusetzen. Sie haben auch bewegliche Spieler dabei, die durchstecken können. Aber wir wissen auch, mit welchen Möglichkeiten wir Mannheim wehtun können”.

Partie im Live-Ticker und im Free TV

Am Freitagmittag wird sich die Mannschaft per Bus auf den Weg nach Mannheim machen. Mehr als 2.500 Löwenfans werden die Sechzger dann am Samstag nach Mannheim begleiten. Alle Daheiumgebliebenen können die Partie natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen. Zudem läuft das Spiel im Free TV beim SWR und beim BR.