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Kämpferische Löwen holen Punkt der Moral

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Kämpferische Löwen holen Punkt der Moral

Mit einem hochverdienten Punkt gingen die Löwen zum Rückrundenauftakt aus dem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen. Lange Zeit sah es im ausverkauften Grünwalder Stadion nach einem torlosen Remis aus, dann wurde es in der Schlussphase noch einmal richtig turbulent. Die Gäste gingen aus dem Nichts in Führung, auf der anderen Seite glich Reinthaler nach einer Ecke aus zum 1:1 und das Grünwalder Stadion stand Kopf. Es war ein Punkt der Moral, den sich die arg dezimierten Sechzger mehr als verdient hatten. Schließlich hatten bei Münchens großer Liebe beim ersten Punktspiel des Jahres insgesamt elf Spieler gefehlt!

Dordan feiert sein Drittliga-Debüt neben Maier

Insgesamt fünf neue Akteure rückten im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Verl (0:2) in die Startelf. Im Tor stand für den kranken Dähne gegen Essen Vollath, der ein sicherer Rückhalt war. Die Dreierkette bildeten im Zentrum Reinthaler und auf außen Schifferl und Voet. Von Abstimmungsproblemen war kaum etwas zu sehen. Dordan machte auf der Sechs neben Maier ein sehr abgeklärtes Spiel und zeigte sich immer wieder ballsicher. Maier ist ohnehin seit vielen Spielen die größte Konstante im Spiel der Löwen. Volland, Hobsch und Philipp mussten viel nach hinten mitarbeiten, erkämpften sich aber dennoch Möglichkeiten und auf den Flügeln waren Jakob und vor allem Lippmann Aktivposten.

Chancenarme erste 80 Minuten

Dennoch passierte in den ersten 80 Minuten in den Strafräumen kaum etwas. Für einen selbsternannten Aufstiegskandidaten, der sich im Winter noch einmal verstärkt hatte, kam von Essen überraschend wenig. Nach vorne war von Rot-Weiss fast gar nichts zu sehen, auch weil 1860 gut stand und viele Bälle bereits im Mittelfeld gewann. Sechzig bemühte sich hingegen auch im Offensivspiel und hatte im ersten Abschnitt mehr vom Spiel. Mehr als Halbchancen ergaben sich daraus aber nicht. So ging es auch im zweiten Durchgang weiter, wo die Hausherren weiterhin druckvoller agierten und nach hinten kaum etwas zuließen.

Hektische Schlussphase mit zwei Toren

Hektisch wurde es in der Schlussphase auf dem Rasen und auf der Tribüne. Sogar auf der Haupttribüne ging es zur Sache, die Blöcke A und B lieferten sich zwischenzeitlich ein Duell im Bier- und Glühwein-Becher-Weitwurf, sodass viele Zuschauer eine ungewollte Erfrischung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt abbekamen. Auf dem Platz ging Essen aus dem Nichts in Führung. Voet blockte einen Abschluss aus 16 Metern, der Ball fiel einem Gästespieler vor die Beine und beim Flachschuss war Vollath chancenlos.

Reinthaler lässt die Löwen jubeln

Nachdem Volland kurz zuvor in aussichtsreicher Position mit einem Freistoß gescheitert war, leitete er kurz vor Schluss den Ausgleich ein. Seine Ecke verlängerte Voet per Kopf in die Box und Reinthaler drosch das Spielgerät aus kurzer Distanz in die Maschen. Essen kam noch einmal und Sechzig musst einige bange Minuten der Nachspielzeit überstehen, ehe der verdiente Punktgewinn feststand. Die Partie der beiden Traditions-Vereine endete also, wie schon im Hinspiel, mit einem leistungsgerechten 1:1, sodass beide Teams in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen bleiben.

Kämpferische Löwen holen Punkt der Moral

Am Ende holten kämpferische Löwen einen verdienten Punkt der Moral. Die personell auf den Zahnfleisch daherkommenden Münchner kämpften von der ersten bis zur letzten Sekunde um jeden Ball. Ein Sonderlob verdienten sich dabei die beiden Eigengewächse Dordan und Lippmann. Dordan ließ sich bei seinem ersten Einsatz im Profibereich keinerlei Nervosität anmerken und erledigte seine Aufgaben mit Bravour. Zudem war Lippmann auf der rechten Außenbahn ein echter Aktivposten, der unermüdlich rannte und viele Offensivaktionen hatte, auch wenn beim letzten Pass manchmal die Präzision fehlte. Insgesamt war es ein starker Auftritt der Sechzger, der trotz klirrender Kälte in Giesing Lust auf mehr machte.

 

Liveticker: TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen (20.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Rot-Weiss Essen! Die beiden Mannschaften treffen am 20. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Das Verletzungspech hat die Löwen auch nach der Winterpause fest im Griff. Acht Spieler fehlen Trainer Markus Kauczinski sicher, dazu sind auch Torwart Thomas Dähne und Morris Schröter nicht einsatzbereit. Gerade in so einem richtungsweisenden Spiel wie der Partie gegen Rot-Weiss Essen schmerzen die Ausfälle natürlich besonders. Aber es gibt auch positive Nachrichten: Raphael Schifferl steht nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung und mit Damjan Dordan, Finn Fuchs, Noah Klose und Loris Husic können gleich vier Spieler aus dem Nachwuchs auf ihr Drittliga-Debüt hoffen. Angesichts der personellen Situation gehen die Löwen zwar als Außenseiter ins Match, aber vielleicht wächst Münchens große Liebe ja über sich hinaus und behält die drei Punkte doch in Giesing. Auf geht’s, Löwen, kämpfen und siegen!

Statistik

Aufstellung:
Vollath – Schifferl, Reinthaler, Voet – Maier, Dordan – Lippmann, Volland, Jakob – Philipp, Hobsch

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Steinkötter, Rittmüller, Wolfram, Faßmann, Klose, Fuchs, Husic

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Pfeifer, Haugen, Verlaat, Dulic, Althaus, Niederlechner, Christiansen (alle verletzt), Dähne (krank), Schröter (Aufbautraining), Jacobsen (gesperrt), Erdogan (nicht berücksichtigt)

Ausfälle bei Rot-Weiss Essen:
Potocnik (verletzt), Hofmann, Gjasula (beide gesperrt), Moustier (nicht berücksichtigt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus haben Philipp Maier und Marvin Rittmüller bereits drei Mal Gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

RWE-Trainer Koschinat: “Enorme Stabilität unter Kauczinski”

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Nicht zuletzt aufgrund der personellen Misere bei den Löwen geht Rot-Weiss Essen als Favorit in die Partie an der Grünwalder Straße. Dennoch bescheinigt er den Löwen unter Trainer Markus Kauczinski eine “enorme Stabilität”.

“Enorme Stabilität unter Kauczinski”

Zu Beginn der Pressekonferenz schwärmte Uwe Koschinat vom Trainingslager in der Türkei, wo sich RWE – genau wie die Löwen – auf die Rückrunde vorbereiteten. Dort sei eine perfekte Vorbereitung möglich gewesen, in der man auch die beiden Neuzugänge gut habe integrieren können. Neben dem verletzten Potocnik werden auch die gesperrten Gjasula und Hofmann fehlen. Der wechselwillige Tom Moustier wird in Giesing ebenfalls nicht im Kader der Gäste zu finden sein.

Im Gegensatz zum TSV 1860 kann Koschinat also fast aus dem Vollen schöpfen, weswegen der Trainer der Protokoll gab:

“Es ist mir nicht verborgen geblieben, dass 1860 München natürlich schon personelle Probleme hat, die das Normalmaß übersteigen. Auf der anderen Seite weiß ich, dass die Löwen unter Markus Kauczinski ne enorme Stabilität gewonnen haben. Wir konnten im Trainingslager auch feststellen im Testspiel, dass auch in der etwas veränderten Personalsituation trotzdem ein hervorragendes, sehr strukturiertes Testspiel auf den Platz gebracht hat.”

Das Heimspiel vor ausverkauftem Haus werde – insbsondere bei den jungen Spielern – vermutlich besondere Kräfte bei den Löwen freisetzen. Man ist also gewarnt bei RWE und werde die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Lob für Youngster Swajkowski

Einer der Gewinner des RWE-Trainingslagers war Youngster Gianluca Swajkowski, der seinen Trainer in der Türkei beeindruckt hat und auf einen Platz in der Startelf hoffen darf.

“Erstaunlicherweise keine Nervosität, sondern krasse Vorfreude. Ich glaube, dass jeder hier im Club Gianni auch ein gutes Startelf-Debüt gönnt, weil der Junge natürlich für etwas steht, was für alle Nachwuchsspieler in unserem Förderwerk, aber auch für transferierte junge Spieler einfach ein totales Vorbild ist, nämlich wirklich steitg sich zu verbessern, an Schwächen zu arbeiten, Stärken zu stärken, sehr hilfsbereit in der Gruppe zu sein. Er hat einfach ein sehr, sehr hohes Ansehen in der Mannschaft und ich glaube, es gibt keinen, der ihm nicht ein gutes Spiel in München gönnt.”

Nicht nur bei den Löwen wird am Samstag also auf die Jugend gesetzt.

“Man darf sich nicht von den Aktivitäten anderer treiben lassen”

Hinsichtlich der Wintertransfers in der 3. Liga äußerte sich Uwe Koschinat eher ausweichend:

“Ich glaube, der allerbeste Ratgeber ist, sich auf gar keinen Fall von Aktivitäten anderer treiben zu lassen, sondern wirklich die eigene Situation zu analysieren. Das haben wir getan, tun wir permanent. Insofern, klar, bewertet man als Trainer die Liga, aber es steht mir nicht zu, irgendwelche Aktivitäten tatsächlich zu bewerten. Ich bleibe dabei: Das Bödsinnigste ist es aber, sich in irgendeiner Form treiben zu lassen, wenn man eigentlich von der Qualität der eigenen Gruppe bzw. den Dingen, die man tut, total überzeugt ist.”

Welche Qualität Rot-Weiss Essen auf den Rasen zu bringen fähig ist, wird man morgen ab 14 Uhr im Grünwalder Stadion sehen. sechzger.de berichtet natürlich live von Giesings Höhen.

Bildquelle: YouTube

Es geht voran in Sachen Grünwalder Stadion: Rot II vor Auszug?

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Lange Zeit war es ruhig in Sachen Stadiondiskussion, nun überschlagen sich die Aussagen in letzter Zeit fast schon. Präsident Gernot Mang, Oberbürgermeister Dieter Reiter und die Stadtpolitik äußern sich in verschiedenen Formaten zum Grünwalder Stadion. Eine der neuesten Erkenntnisse: der Auszug der zweiten Mannschaft des roten Stadtrivalen scheint kurz bevor zu stehen.

Neue Machbarkeitsstudie soll im April vorliegen

Dass sich das neue Präsidium des TSV München von 1860 e.V. am liebsten eine langfristige Lösung am Standort Giesing wünscht, war schon vor der Wahl von Gernot Mang, Heinz Schmidt, Peter Schaefer und Christian Dierl bekannt. Nachdem zuletzt eine (vorläufige) Absage an den Standort in Riem öffentlich wurde, laufen die Planungen für eine mögliche Modernisierung des Sechzgerstadions auf Hochtouren. In einem Interview mit der Abendzeitung gab Präsident Mang an, dass mit den Ergebnissen für eine neue Machbarkeitsstudie im April zu rechnen sei. Sie würde die Grundlage für die erhofften 25.000 Zuschauer am Giesinger Berg schaffen – oder diese Pläne beerdigen. Noch ist freilich nicht klar, zu welchen Erkenntnissen die Studie kommen wird. Einen Plan B habe das Präsidium für diesen Fall allerdings natürlich im Kopf verriet Mang – und das ist weiterhin der mögliche, neue Standort in Riem.

Oberbürgermeister Reiter in Sachen Grünwalder Stadion optimistisch

Ein Neubau im Münchner Osten ist derzeit allerdings nicht im Fokus. Stattdessen werden alle verfügbaren Hebel in Gang gesetzt, um den Standort Giesing langfristig zu erhalten. Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigt sich dabei optimistisch und lobt insbesondere die derzeitige Zusammenarbeit mit den Löwen. Er könne sich durchaus vorstellen, dass 25.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion möglich seien. Außerdem laufen bereits Überlegungen, wie die Stadt den TSV 1860 in finanzieller Hinsicht unterstützen kann. Wieviele von diesen Aussagen tatsächlich langfristig gelten und welcher Anteil davon dem laufenden Wahlkampf zuzuschreiben ist, wird sich voraussichtlich im Laufe des März zeigen.

FC Bayern II ab 2027 in Unterhaching?

Reiter deutete im Gespräch mit münchen.tv auch an, dass künftig nur noch die Löwen im Grünwalder Stadion spielen werden – ein Wunsch, den viele Löwenfans schon lange hegen. Tatsächlich deutet einiges auf einen Auszug des FC Bayern II hin. Da wäre zum einen der Kauf des Sportparks in Unterhaching, in dessen Rahmen der Mediendirektor der Roten bei einer Pressekonferenz eine Frage in Richtung des Bürgermeisters stellte. “Was bedeutet es, für Sie, für die Gemeinde Unterhaching, dass der FC Bayern in Zukunft hier Fußball spielen wird? Die Frauen des FC Bayern zunächst” hieß es bei der Veranstaltung. Zunächst – ein Wort, das in diesem Zusammenhang klar darauf hindeutet, dass künftig weitere Mannschaften folgen werden. Hinzu kommt, dass es sowohl in Hachinger Kreisen als auch bei den Bayern hinter vorgehaltener Hand heißt, dass die zweite Mannschaft der Roten ab 2027 im Sportpark Unterhaching spielen wird.

Optimismus in Sachen langfristige Heimat im Sechzgerstadion für den TSV 1860 München ist also tatsächlich weiterhin angebracht. Klar ist aber auch, dass Vieles – wenn nicht sogar alles – von der neuen Machbarkeitsstudie abhängt.

Löwenrunde: „Freue mich, die Jungen zu sehen“

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Löwenrunde Freue mich darauf die Jungen zu sehen

Am Samstag um 14:00 Uhr empfängt der TSV 1860 München zum ersten Punktspiel des neuen Jahres Rot-Weiss Essen. Aufgrund zahlreicher verletzter und angeschlagener Spieler wurde die Löwenrunde vor dem Spiel mit Spannung erwartet. Dabei gab Coach Markus Kauczinski am Freitag-Nachmittag ein Personalupdate. Insgesamt elf Spieler muss er ersetzen. Dennoch sagte er vor dem Spiel gegen Essen: „Wir werden alles, geben. […] Ich freue mich darauf, die Jungen zu sehen“.

Elf Spieler fallen aus

Wenig überraschend startete die Löwenrunde mit einem Personalupdate, das wenig erfreulich war. Neben Jacbosen (Gelb-Rot-Sperre), Deniz (OP), Haugen (OP), Christiansen (OP) verletzten sich im Trainingslager Pfeifer, Verlaat und Dulic allesamt an der Muskulatur, aber an unterschiedlichen Stellen. Zudem fehlen gegen Essen Althaus (Hüftprobleme seit Anfang der Woche), Niederlechner (muskuläre Probleme), Dähne (krank) sowie Schröter, der laut Kauczinski selbst mitgeteilt hatte, „dass er noch nicht bei hundert Prozent“ ist.

„Habe so etwas schon in Wiesbaden erlebt“

Der Löwen-Coach gab sich trotz der schwierigen Vorzeichen optimistisch. „Ich habe so etwas schon einmal mit Wiesbaden erlebt. Damals waren wir gegen Mannheim nur 14 oder 15 Mann und haben mit 3:0 gewonnen“, berichtete der TSV-Coach. Ein Muster konnte er in den zahlreichen Verletzungen nicht erkennen und sagte dazu: „Es sind alles unterschiedliche Zeitpunkte und Stellen, es gibt nicht den einen Grund dafür. Da kommen verschiedene Dinge zusammen.“.

Kauczinski kündigt ein Drittliga-Debüt an

„Wir sind trotz der Ausfälle in der Lage, eine gute Mannschaft zu stellen“, versicherte Kauczinski den anwesenden Journalisten bei der Löwenrunde. Zudem kündigte er ein Drittliga-Debüt in der Startelf an. Damit dürfte wohl Damjan Dordan gemeint sein, der an anstelle des verletzten Althaus den Platz neben Maier im Mittelfeld einnehmen dürfte. Im weiteren Verlauf der Presserunde lobte er die jungen Spieler, die in den letzten Wochen ins Teamtraining aufgerückt waren und nannte neben Dordan auch Husic, Klose und Fuchs, der für Schröter im Spieltagskader stehen wird.

Vollath im Tor – Bachmann auf der Bank

Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte Kauczinski, dass morgen René Vollath das Tor der Löwen hüten wird. „Er ist ein erfahrener Mann, der immer einen guten Job macht. Er hat gezeigt, dass wir uns auf ihn verlassen können“, sagte der Löwen-Coach über den Dähne-Stellvertreter. Als Back-Up auf der Bank wird Bachmann sitzen, laut Kauzcinski „ein tolles Talent auf dieser Position“.

RWE kommt als Spitzenteam

Über den morgigen Gegner sagte der Sechzger-Coach: „Das ist eine gute Mannschaft, ein Spitzenteam. Sie spielen um den Aufstieg mit und sind als Mannschaft gefestigt. Essen hat eine gute Balance zwischen Kampf und Spiel, sie agieren als kompaktes Team“. Entsprechend erwartet er „ein intensives und ausgeglichenes Spiel“.

„Freue mich darauf, die Jungen zu sehen“

Bange ist ihm dennoch nicht vor dem Start ins Fußball-Jahr 2026. „Wir werden alles geben. Ich freue mich darauf, die Jungen zu sehen. Wir haben genug erfahrene Spieler, die die Jungen tragen können, dabei kann auch das Publikum unterstützen“, erläuterte Kauczinski. Die Fans sind also morgen ebenfalls gefordert, den Aufrückern aus dem Nachwuchs mit Applaus und Anfeuerung beizustehen.

„Wir wollen das Spiel gewinnen“

Auf Rückfrage von sechzger.de ergänzte der Löwen-Coach, dass man sich gegen Essen nicht in der Defensive verstecken und auf einen Punkt hoffen werde. „Wir spielen immer Fußball, um zu gewinnen. Wir haben eine gute Mischung aus Jung und Alt. Essen und wir haben einen ähnlichen Ansatz, ein ähnliches System. Details werden den Unterschied machen“, sagte Kauczinski weiter.

Verfolgt die Partie in unserem Live-Ticker

Das Grünwalder Stadion ist morgen natürlich wie immer ausverkauft. Übertragen wird die Partie auf MangentaSport. Am besten verfolgt ihr das Match aber ab dem Samstag-Vormittag bei uns im Live-Ticker.

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Rot-Weiss Essen

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Essen im Auswärtsblock des GWS 24/25

Die Pause ist vorbei und endlich geht es wieder los! Die Löwen sind wieder da und nach dem guten Endspurt in der Hinrunde machte sich schon wieder so etwas wie Euphorie breit. Leider konnte die Winterpause nicht wirklich zur Konsolidierung genutzt werden. Das Lazarett hat sich nicht gelichtet, sondern ist eher angewachsen. Nun heißt es trotzdem im Aufstiegskampf zu bestehen und nicht gleich zu Beginn den Anschluss zu verlieren. Der erste Schritt dahin ist das Heimspiel und hoffentlich Punkte gegen Rot-Weiss Essen.

Aktuelles – die Ausgangssituation

Vier Punkte und vier Plätze liegen aktuell zwischen den Löwen und dem RWE, der mit 34 Zählern auf dem vierten Tabellenplatz rangiert. Die Bilanz steht bei 9-7-3 und einem Torverhältnis von 36:30. Die zusätzlichen Punkte wurden also alle über Unentschieden errungen, da man sich offensiv etwas stärker präsentierte als der TSV. In der Fremde ist man bisher sehr stark unterwegs und steht in der Auswärtstabelle ebenfalls auf Rang vier. Erst ein Spiel musste man auf ungewohntem Geläuf verloren geben, sonst gab es vier Siege und vier Remis.

Die sehr konstanten Essener sind auch aktuell gut in Form, von den letzten fünf Ligapartien ging nur eine verloren (2:3 gegen Spitzenreiter Cottbus). Im Dezember war man außerdem ungeschlagen, was sich in Unentschieden gegen Stuttgart und in Verl, sowie einem knappen 3:2 Sieg gegen Ulm äußerte. Der einzige Test im Trainingslager in der Türkei war ein 1:1 gegen Dynamo Dresden. Mit Havelse, Wiesbaden und Aachen ist das Folgeprogramm für RWE auch etwas leichter, weshalb man in München alles auf dem Platz lassen kann.

Wintertransfers

Im Winter wurde an der Hafenstrasse der starke Kader noch einmal punktuell verstärkt. Aus Düsseldorf kam per Leihe Stürmer Danny Schmidt (22), der letzte Saison 25 Spiele mit 5 Toren in Liga zwei bestritten hat. Auch in dieser Spielzeit kam er schon in 11 Partien zum Einsatz, traf aber das Tor noch nicht richtig. Außerdem verpflichtete man Ben Hüning (21, BVB II) für die Innenverteidigung.

Abgegeben hat man Mittelfeldmann Luca Bazzoli (25), der erst im Sommer aus Münster gekommen war. Nach Startschwierigkeiten soll der Knoten nun bis Saisonende in Ulm platzen. Seit einer Woche schwirrt außerdem das Gerücht um einen Abgang von Mittelfeldmotor Tom Moustier (23) herum, der beim portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora im Gespräch sein soll. Als möglicher Ersatz soll Ulms Max Brandt (31) im Fokus stehen.

Das Hinspiel

Zum Ligaauftakt reisten die Löwen an einem sommerlichen Freitagabend mit mehreren tausend hochmotivierten Fans and die Hafenstraße und bekamen dann ein eher glückliches 1:1 zu sehen

Spruchband in Essen

Nachdem die Essener früh durch einen Treffer von Rios Alonso in Führung gegangen waren,  hatten sie noch große Chancen auf weitere Tore gegen offensiv blasse Löwen. Erst in der zweiten Hälfte wachte der TSV auf und konnte durch einen schönen Heber von Niederlechner ausgleichen.

In dieser Phase hatte auch Tobias Kraulich (RWE) nach einem rücksichtslosen Einsteigen gegen Kevin Volland Glück. Wegen der seltsamen Rabattierungsregel sah er nicht die Ampelkarte, was der Partie sicherlich eine neue Wendung gegeben hätte.

Der 20. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – FC Ingolstadt 04
Samstag 14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen
14:00 Uhr SC Verl 1924 – SV Waldhof Mannheim 07
16:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – VfL 1899 Osnabrück
Sonntag 13:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – MSV 02 Duisburg
16:30 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – FC Viktoria Köln 1904
19:30 Uhr TSV Havelse 1912 – TSG 1899 Hoffenheim II

 

TSV 1860 – Rot-Weiss Essen: Ergebnistipp Mohamad Awata

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Mohamad Awata TSV 1860

Kürzlich reiste Ex-Löwe Mohamad Awata nach Syrien, um sich vor Ort ein Bild über den Zustand seiner Heimat zu machen. Ein Interview dazu mit dem ehemaligen Stürmer des TSV 1860 findet Ihr demnächst auf sechzger.de. Heute tippt der 32-Jährige für uns das Ergebnis des Heimspiels gegen Rot-Weiss Essen.

Mohamad Awata tippt auf Heimsieg der Löwen

Obwohl Mo bereits seit Jahren nicht mehr bei den Löwen kickt, verfolgt er das Geschehen an der Grünwalder Straße noch immer und hofft auf drei Punkte für Münchens große Liebe.

“Ich tippe auf einen 2:1-Heimsieg!
Patrick Hobsch macht das 1:0 für Sechzig, dann gleicht Essen aus.
Den Siegtreffer für die Löwen erzielt Kevin Volland.”

Dann wollen wir mal hoffen, dass er Recht behält…

Abstiegskampf mit Türkgücü

Als Kriegsflüchtling kam Mohamad Awata über Griechenland und die Türkei nach Deutschland. Dort landete er zunächst in Stuttgart, ehe er ein Probetraining beim TSV 1860 München absolvierte und Anfang 2017 seine Spielgenehmigung erhielt. In der Regel kam der Syrer als Stürmer in der 2. Mannschaft zum Einsatz, durfte in der Saison 2017/18 jedoch auch zweimal in der Regionalliga ran. Beim 4:1-Sieg bei der SpVgg Bayreuth gelang ihm dabei sogar ein Treffer.

Nach einem kurzen Intermezzo bei Al-Jazeera (Jordanien) kehrte Awata nach Deutschland zurück und ging für den SV Heimstetten auf Torejagd. Zusammen mit seinem besten Freund Christian Köppel spielte er dann ein Jahr zusammen beim FC Schweinfurt 05, bevor er 2020 wieder nach Heimstetten wechselte.

Insgesamt dreieinhalb Jahre schnürte der Ex-Löwe für den SV Heimstetten die Fußballstiefel. Nach dem Abstieg des SVH aus der Regionalliga Bayern suchte der inzwischen 31-jährige Awata eine neue Herausforderung und heuerte beim VfB Forstinning an. Nachdem er dort gar als spielender Co-Trainer aktiv war, zog er im Sommer 2025 zu Türkgücü weiter und steckt mit den Neuperlachern tief im Abstiegskampf der Bayernliga Süd.

Personal-Update: Das Löwen-Lazarett

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Löwen-Lazarett

Die gute Nachricht vorab, die Löwen können am Samstag antreten, wenn um 14:00 Uhr das erste Punktspiel des Jahres 2026 gegen Rot-Weiss Essen auf Giesings Höhen angesetzt ist. Das einzige Testspiel im Trainingslager in Belek konnten sie Sechzger in überzeugender Manier mit 4:1 gegen den FC Winterthur für sich entscheiden. Allerdings werden die Personalsorgen nicht weniger. Daher gibt es für Euch als besonderen Service das Personal-Update aus dem Löwen-Lazarett.

Diese Spieler sind Stand heute einsatzbereit

Sicher spielen können Stand heute folgende Spieler (sortiert nach Rückennummer):
Danhof, Voet, Philipp, Steinkötter, Vollath, Reinthaler, Schröter, Jakob, Dordan, Maier, Rittmüller, Wolfram, Volland, Faßmann, Hobsch, Schifferl, Lippmann, Fuchs, Husic, Klose und Musa (würde ggf. wohl auf der Torhüter-Position nachrücken).
Inklusive der jungen Fraktion aus dem Nachwuchs stehen also sicher schon einmal 19 oder sogar 20 Kicker zur Verfügung. Fuchs dürfte aufgrund der U23-Regelung wohl ziemlich sicher im Spieltags-Kader stehen, nachdem Dulic ausfällt.

Hinter diesen Spielern steht ein Fragezeichen

Unklar ist ein Einsatz bei folgenden Löwen-Kickern (mit Grund in Klammern):
Niederlechner (muskuläre Probleme), Qela (angeschlagen), Althaus (angeschlagen), Dähne (krank), Bachmann (angeschlagen)

Diese Spieler aus dem Löwen-Lazarett fallen aus

Lang ist die Liste der Löwen-Spieler im Lazarett. Sicher nicht im Kader werden folgende Kicker stehen:
Verlaat (Wade), Jacobsen (Gelb-Rot-Sperre), Christiansen (OP), Erdogan (in der Vorbereitung nicht dabei), Haugen (OP), Dulic (Muskelprobleme), Pfeifer (Muskelprobleme), Deniz (OP)

Aufklärung bei der Löwenrunde

Mehr Infos zum aktuellen Stand sind bei der heute Nachmittags stattfindenden Löwenrunde zu erwarten. Wir sind für Euch vor Ort und berichten natürlich umgehend.

Sechzig um Sieben: Reiter sieht “einmalige Chance”

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Sechzig um Sieben: Landsberg

Aus sportlicher Sicht blicken die Löwenfans schon in Richtung Samstag: Um 14:00 Uhr steigt im Grünwalder Stadion das erste Punktspiel des Jahres gegen Rot-Weiss Essen. Nähere Infos zur Personalsituation erwarten Euch heute im Laufe des Tages. Aber auch ansonsten war gestern Einiges geboten, rund um Münchens große Liebe. Die besten Zitate von Frank Schmöller (im Live-Talk) und Bürgermeister Reiter (zum Löwen-Stadion) haben wir für Euch in Sechzig um Sieben zusammengeschrieben.

Schmöller: “Vielleicht noch nie so leicht gewesen aufzusteigen”

Im sechzger.de-Live-Talk war Frank Schmöller unser Ehrengast. Der ehemalige U21-Coach und zwischenzeitliche Interims-Coach der Löwen-Profis sparte nicht mit spannenden Zitaten. Wir haben die besten Aussagen für Euch zusammengefasst. Am Besten schaut ihr Euch den Talk aber noch einmal komplett an. Für den Aufstiegskampf der Löwen ist er optimistisch und sagte: “Es ist vielleicht noch nie so leicht gewesen aufzusteigen”.

Reiter sieht eine “einmalige Chance”

Der Ausbau des Grünwalder Stadions bekommt neuen Schwung – und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigt sich so zuversichtlich wie lange nicht. Im „Stadtgespräch” bei münchen.tv sprach Reiter von einem sehr konstruktiven Austausch mit dem TSV 1860 München. Der Bürgermeister sieht “eine einmalige Chance” auf ein Löwen-Stadion in Giesing für 25.000 Zuschauer. Alle Infos dazu findet ihr hier!

!NieWieder-Veranstaltung im Sechzgerstadion

Im Sechzger-Stadion fand am Mittwoch Abend die zentrale bundesweite Veranstaltung der 22. Gedenk- und Aktionswochen !Nie Wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball statt. Die gut besuchte Veranstaltung setzte sich zusammen aus zahlreichen Vorträgen und Gesprächsrunden unter dem Titel “Demokratie verteidigen – Lernen aus der Geschichte des Fußballs”. Unseren Bericht lest ihr hier!

Wunschaufstellungen für das Spiel gegen Essen

Es ist schon fast etwas Rätselraten dabei, eine Wunschaufstellung für das Heimspiel der Sechzger gegen Essen zusammenzuschreiben. Zu viele Spieler sind noch fraglich, zu lang ist die Liste der Akteure im Löwen-Lazarett. Wir haben unser Glück in den Wunschaufstellungen dennoch versucht. Ein ausführliches Personalupdate erwartet Euch heute im Laufe des Vormittags.

Faninformationen zum Heimauftakt

Besonders lang war die Winterpause zwar nicht, aber der eine oder andere sollte vor dem Rückrundenstart vielleicht dennoch noch einen Blick in unsere Faninformationen zum Heimspiel gegen Essen werfen, um sich dann am Samstag bestens vorbereitet auf den Weg ins schönste Stadion der Welt zu machen.

Der (doppelte) Mann an der Pfeife: Felix Weller

Mit einem Kuriosum wartet der DFB auf der Position des Schiedsrichters auf. Wie schon im Hinspiel wird Felix Weller die Partie zwischen den Sechzgern und Rot-Weiss Essen leiten. Alles Wissenswerte zu Weller, der bereits zum dritten Mal bei einem Spiel der Löwen als Unparteiischer im Einsatz ist, lest ihr in unserer Vorstellung “Der Mann an der Pfeife”. 

Freuen wir uns auf das erste Heimspiel des Jahres

Auch wenn die Personaldecke dünn ist, freuen wir uns gemeinsam auf das erste Heimspiel des Jahres. Wir halten Euch natürlich auch heute wieder über alles Wichtige rund um unsere Löwe auf dem Laufenden und wünschen Euch schonmal einen guten Endspurt in der Arbeitswoche!

Der Mann an der Pfeife (gegen Essen): Felix Weller

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Felix Weller aus Osnabrück pfeift am Samstag Nachmittag (14.00 Uhr, im sechzger.de-Liveticker) den Rückrundenauftakt des TSV 1860 in der 3. Liga gegen Rot-Weiss Essen. Für den 30jährigen bereits der dritte Einsatz mit den Löwen in der laufenden Spielzeit. Er hatte nicht nur das Hinspiel in Essen, sondern auch das Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken Ende November geleitet. Und auch dem RWE begegnete Weller in dieser Saison noch ein weiteres Mal. Man kennt sich also. Wäre schön, wenn man sich nach dem erneuten gemeinsamen Fußballnachmittag dann auch zu schätzen weiß!

In Essen und gegen Saarbrücken mit Weller

Die Leistung von Felix Weller beim Liga-Auftaktspiel an der Hafenstraße wurde – u.a. in unserer Schiri-Vorstellung vor der Partie gegen Saarbrücken – bereits ausführlich diskutiert. Der für viele neue Begriff der “Rabattierung” fand damals, Anfang August Einzug in die Debatte über Entscheidungen von Unparteiischen.

Für das aus Löwensicht erfolgreiche Spiel des 15. Spieltags gegen damals relativ desolate Saarländer erhielt Weller vom kicker – wie schon in Essen – nur die Note 4,0. Schiri-Experte Babak Rafati zufolge verweigerte Weller in diesem Spiel sowohl den Löwen, als auch den Gästen je einen klaren Elfmeter. Ausgleichende Gerechtigkeit quasi. Sein zweiter saisonaler Einsatz an der Essener Hafenstraße am Nikolausabend beim 1:1 gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart führte übrigens immerhin zur kicker-Note 3,5. Gravierende Fehler sind aus dieser Partie keine überliefert.

Mit den Löwen bislang milde

Beim Hinspiel in Essen zückte Weller fünfmal den gelben Karton. Einmal gegen den Löwen Tim Danhof und viermal gegen die Rot-Weissen. Außerdem erhielt RWE-Trainer Koschinat wegen Meckerns eine Verwarnung. Diese Anzahl an Gelben Karten entspricht exakt Wellers Durchschnitt in bislang inwzischen 31 Drittligaspielen. Auch bei RWE-VfB II erreichte er diese Zahl. Beim Sieg der Löwen gegen den FCS hingegen kam er mit nur zwei Verwarnungen, beide für die Gäste, aus. Für die von einer Sperre bedrohten Löwen Volland und Philipp vielleicht eine gute Nachricht, dass Weller gegen Sechzig in dieser Hinsicht bislang relativ zurückhaltend agiert. Gegen Saarbrücken zeigte der Mann an der Pfeife in der Schlussminute noch auf den Elfmeterpunkt, was bei ihm durchschnittlich alle drei Spiele geschieht. Thore Jacobsen verwandelte dankbar zum 2:0. Platzverweise hat Felix Weller bei Spielen des TSV 1860 noch nie ausgesprochen.

Vor dieser Saison zwei Begegnungen

Auch nicht in den beiden von ihm geleiteten Partien unter Beteiligung des TSV 1860 in der letzten (3:1 bei Hannover 96 II) und vorletzten Saison (1:2 gegen Borussia Dortmund II). Insgesamt begegnen die Löwen dem niedersächsischen Schiedsrichter am Samstag also zum fünften Mal.

Für Weller neue Assistenten

Unterstützung an den Seitenlinien erhält Felix Weller am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen von Fabian Porsch aus Barsbüttel und Alexander Ludolph aus Hoisbüttel. Die beiden so ähnlich klingenden Heimatorte der beiden Linienrichter sind – nicht weit voneinander entfernt – vor den nordöstlichen bzw. östlichen Toren Hamburgs gelegen. Für Weller bedeutet diese Zusammensetzung des Unparteiischen-Teams eine personelle Abweichung zu seinen bisher sieben Drittligaspielen in dieser Saison. Die beiden Assistenten hingegen waren in der laufenden Spielzeit schon sechsmal zusammen im Einsatz. Unter Schiedsrichter Luca Jürgensen. U.a. bei der 0:2-Niederlage des TSV 1860 in Aue, dem letzten Spiel von Patrick Glöckner als Löwendompteur. Dass den Löwen dort in der Anfangsphase ein klares Tor fälschlicherweise aberkannt wurde – womöglich auf Geheiß von eines der beiden Assistenten, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen.
Der 36jährige Porsch pfiff bislang als höchste Klasse zahlreiche Duelle in der Regionalliga Nord, als Linienrichter hat er immerhin schon 114 Drittliga- und 24 Zweitligaspeiel auf dem Buckel. Insgesamt zehnmal begegnete er dabei dem TSV 1860. Der zwölf Jahre jüngere Ludolph ist seit dieser Spielzeit ebenfalls in der RL Nord an der Pfeife aktiv. Und auch seit dem letztem Sommer als Drittliga-Assistent. Das angesprochene Spiel in Aue Ende September ist sein bislang einziger Berührungspunkt mit Münchens Großer Liebe.

Vierter Offizieller: Manuel Bergmann

Der vierte Offizielle am Samstag, der 35jährige Manuel Bergmann ist kein weiteres “Nordlicht”, sondern kommt aus Erbach im südhessischen Odenwaldkreis. Als Schiedsrichter in der Regionalliga Südwest und als Linienrichter und vierter Offizieller in der zweiten und dritten Liga ist Bergmann mit viel Erfahrung ausgestattet. Auch die Löwen hatten schon mehrfach das Vergnügen mit ihm. Und zuletzt war das wirklich ein Vergnügen für die Fans in weiß und blau: In dieser Saison fungierte er bei den Heimsiegen gegen Osnabrück am zweiten Spieltag und gegen den MSV Duisburg in Runde elf, die jeweils mit 3:1 gewonnen werden konnten, als vierter Mann im Schiri-Team. Ein gutes Omen für die schwere Partie gegen RWE?
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Titelbild: Felix Weller Ende November im Sechzgerstadion. Beim 2:0 der Löwen gegen Saarbrücken beobachtet er hier die Verletzungsbehandlung eines Gästespielers.