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Sean Dulic für U20-Nationalmannschaft nominiert

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TSV 1860 25 Dulic Sean

Große Ehre für Sean Dulic. Der Innenverteidiger des TSV 1860 München wurde für die U20-Nationalmannschaft nominiert.

Zwei Testspiele der U20

Die U20-Nationalelf tritt in der Länderspielpause zu zwei Testspielen an. Zunächst geht es im Stadion Niedermatten in Zürich gegen die Schweiz (05. September, 18:30h). Am 09. September um 18:30h empängt der DFB-Nachwuchs Italien dann an der Reutlinger Kreuzeiche zum zweiten Testspiel. Mit von der Partie sein wird Sean Dulic.

Wolf nominiert Dulic für U20

U20-Bundestrainer Hannes Wolf berief Sean Dulic in das Aufgebot der deutschen Mannschaft für die beiden Testspiele. Neben Dulic nominierte Wolf drei Torwärte und 18 Feldspieler. Damit wird Patrick Glöckner beim Toto-Pokalspiel in Illertissen am kommenden Samstag auf Sean Dulic verzichten müssen. Dulic stand bisher bei allen vier Ligespielen in der Startaufstellung und spielte komplett durch.

Nächster Nationalspieler aus dem NLZ

Nachdem Lukas Reich letzte Saison an der U19 EM teilnahm, ist Sean Dulic der nächste Nationalspieler aus dem NLZ an der Grünwalder Straße. Dulic wechselte 2014 als 9-Jähriger vom FC Wacker zum TSV 1860 München. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften und rückte schließlich lezte Saison in den Kader der Profis auf. Dort kam er durch zahlreiche Verletzungen nach der Winterpause zum Einsatz und entwickelte sich seitdem zur festen Größe in der Innenverteidigung der Münchner Löwen.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – VfB Stuttgart II 1:1

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Haupttribüne GWS gegen VfB Stuttgart II 25/26

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten rund um den TSV 1860 München eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre – jeweils aktuelle und ehemalige -, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute hören wir die Stimmen zum zweiten Heimspiel dieser Saison gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart, in dem die Löwen am Samstag Nachmittag gerade noch eine Niederlage vermeiden konnten.

Thomas Enn (Redakteur sechzger.de):

Es war eigentlich ein unansehnliches Fußballspiel, was vor Allem an den ständigen (vermeintlichen) Stuttgarter Verletzungspausen lag. Dazu ein Schiedsrichter, der viel zu oft das Spiel unterbrochen hat und keine klare Linie hatte. So konnte kein Spielfluss entstehen. 1860 hat die erste Hälfte komplett verschlafen, in der Zweiten war es etwas präsenter. In der Offensive fanden die Löwen nie Lösungen gegen die gut aufgestellte Stuttgarter Abwehr und konnten sich folgerichtig so gut wie keine Torchancen herausspielen. Am Ende holt Sechzig mit sehr viel Willen noch einen glücklichen Punkt, der aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass man in Spielaufbau und Offensive doch noch einige Baustellen hat.

Walter (Fußballliebhaber aus Österreich):

In der ersten Halbzeit ein schlechtes Spiel der Sechzger, mit zu wenig Bewegung, Laufbereitschaft und Kreativität im Spiel nach vorne. Da das Tor und die Großchance für Stuttgart aus falschen Entscheidungen des Schiedsrichter, sowie individuellen Fehlern resultierten, hätte aber trotzdem nicht viel passieren dürfen. In der zweiten Halbzeit war es dann ein Spiel auf ein Tor, mit viel Herz und Leidenschaft unserer Equipe, das verdient, aber trotz allem glücklich Remis endete. Im zweiten Durchgang – den einzig viele schlechte Flanken in der Schlussphase trübten – ist insbesondere der eingewechselte Max Christiansen aus der aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft hervorzuheben, der nach seiner Einwechslung ein hervorragendes Spiel machte.

Jonas (Besuchte sein erstes Löwenspiel):

Leberkasengpass auf der Tegernseer Landstraße, aber Ausgleich in der 97. Minute. Bin direkt weitergezogen zum Spiel der Dritten aufm Sechser-Platz. Merci Peter, Merci Giesing!

Patrick Glöckner (Cheftrainer, bei MAGENTA Sport):

Letzte Minute war halt sensationell, also wir haben dran geglaubt. Wir haben ja permanent gedrückt in der zweiten Halbzeit, haben schon einige sehr gute Chancen herausgespielt, deswegen war es schön, dass es am Ende noch mit dem Punkt geklappt hat. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass […] in der ersten Halbzeit der VfB besser gespielt hat und auch sehr sehr clever für ihr Alter. Immer wieder verzögert, es kam gar kein Spielfluss zustande. Also, es war nur am Boden liegen, zig Karten gezeigt, das hatte mit Fußball wenig zu tun. Und in der zweiten Halbzeit haben wir dann uns zum Glück nochmal zusammengerauft, eine richtig gute Moral gezeigt und dann auch den Fußball gespielt, den wir zeigen wollen.

Martin Obermüller (Verwaltungsrat TSV 1860 e.V.):

Unsere Mannschaft hat die erste Halbzeit total verpennt und überhaupt nicht ins Spiel gefunden. In der zweiten Hälfte wurde es dann etwas besser, jedenfalls waren wir sehr bemüht und motiviert auszugleichen. Insgesamt hatten wir leider zu wenig Durchschlagskraft und zu Weilen viele ungenaue Pässe und Flanken im Spiel nach vorne. Schlussendlich war die individuelle Klasse wieder ausschlaggebend, dass wir einen am Ende noch verdienten Punkt geholt haben.

Jesper Verlaat (bei MAGENTA Sport zum Tor in der Nachspielzeit):

Ich sag auch ganz ehrlich warum ich den eigentlich ablege. In der zweiten Halbzeit habe ich ja zwei Chancen gehabt, wo ich den dann mit Volley nimm und den Kopfball daneben setze. Dann habe ich mir gedacht, ok, vielleicht ist das Glück grad nicht auf meiner Seite. Aber ja, ich seh im Augenwinkel […] Siggi [Haugen (Anm. d. Red.)] in meinem Rücken und der ruft, und war ne Initialzündung, Millisekunde wo ich mich entschieden hab den noch quer zu legen. Und dann natürlich auch von Siggi überragende Mentalität.

TSV 1860 III zerlegt DJK Pasing – Sieg für Vierte

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Tsv 1860 Iii Djk Pasing

Einen erfolgreichen Samstag erlebten die 3. und 4. Mannschaft der Löwen. Während der TSV 1860 München III die DJK Pasing deutlich mit 6:1 besiegte, gewann die Vierte gegen den TSV Turnerbund.

TSV 1860 III schlägt DJK Pasing deutlich

Einen Blitzstart legte die Dritte auf dem Sechserplatz hin, denn bereits in der 2. Minute brachte Josef Tohmaz die Löwen in Führung. In der 18. Minute erhöhte Timo Ludwig auf 2:0, ehe die DJK Pasing quasi aus dem Nichts durch Marino Kruzevic der Anschlusstreffer gelang (27.). Die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl ließ sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen und schaffte schon vor dem Pausenpfiff klare Verhältnisse. Timo Ludwig (32.) und Julian Schleich (45.+2) sorgten für einen deutlichen 4:1-Vorsprung zur Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Löwen das Geschehen und erzielten weitere Treffer. Zunächst besorgte Marco Gröschel das 5:1 (58.), dann machte Jens Förtsch das halbe Dutzend voll und traf vor 200 Zuschauern zum 6:1-Endstand (70.).

Nach dem 2:2 zum Auftakt haben die Löwen nun also vier Punkte auf dem Konto und stehen aktuell im oberen Tabellendrittel.

Vierte besiegt TSV Turnerbund

Ein Erfolgserlebnis gab es auch für die 4. Mannschaft des TSV 1860 München. Die Vierte gewann ihr Heimspiel gegen den TSV Turnerbund mit 2:0 und hat somit ebenfalls vier Punkte aus den ersten beiden Partien gesammelt. Für die Löwen trafen Alexander Petö (3.) und Robert Scheel (41.).

TSV 1860 U19 besiegt Stuttgarter Kickers in letzter Minute

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Richtungsweisende Spiele für die U19

Stuttgart, letzte Minute – da war doch was… Während die Profis tief in der Nachspielzeit immerhin einen Punkt gegen den VfB II retteten, bescherte Lance Fiedler der U19 des TSV 1860 gegen die Stuttgarter Kickers durch seinen Treffer in der 90. Minute einen wichtigen Heimsieg.

TSV 1860 U19 besiegt Stuttgarter Kickers

Beide Teams gingen mit drei Punkten in die Partie, wobei die Kickers bereits eine Partie mehr absolviert hatten. Nichtsdestotrotz gingen die Löwen als leichter Favorit ins Match, auch wenn die 2:5-Niederlage zuletzt in Augsburg durchaus noch in den Knochen steckte. Zu Beginn neutralisierten sich die beiden Teams weitestgehend, erst in der 20. Minute hatte Karakoc die erste Chance für Sechzig, verzog jedoch. Besser machte es Bienvenue Kawele, der in der 32. Minute nach schöner Vorarbeit zum 1:0 einnetzte und den Löwen die Halbzeitführung bescherte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und folgerichtig fiel auch der Ausgleich. Julius Schmidt setzte artistisch zum Seitfallzieher an und via Innenpfosten ging der Ball zum 1:1 in den Kasten der Löwen (66.). Anschließend machte 1860 wieder Druck, ließ jedoch einige Möglichkeiten liegen und so sah es nach einem Remis an der Grünwalder Straße aus. Dann aber setzte Wohlketzetter den einlaufenden Lance Fiedler in Szene und dieser vollstreckte zum vielumjubelten 2:1 (90.).

Durch den Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers liegt die U19 des TSV 1860 in der Tabelle der DFB Nachwuchsliga mit sechs Punkten aktuell zwar weiterhin auf Platz 5, hat jedoch nur zwei Zähler Rückstand auf den SC Freiburg, der zudem bereits zwei Spiele mehr zu Buche stehen hat.

Haugen in letzter Minute: 1860 erkämpft Punkt gegen VfB Stuttgart II

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Im vollkommen ausverkauften Grünwalder Stadion empfing der TSV 1860 München heute Nachmittag den VfB Stuttgart II. Nach einem weitgehend zerfahrenen Spiel konnte der eingewechselte Sigurd Haugen in der 97. Minute zum 1:1-Ausgleich treffen. Damit bleibt Sechzig in der Liga zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

Glöckner muss auf der linken Seite improvisieren

Patrick Glöckner musste auf der linken Seiten umstellen. Nachdem  wegen Krankheit ausfiel, stand auch Kilian Jakob verletzungsbedingt nicht im Kader. Dadurch rückte Maxi Wolfram als linker Schienenspieler in die erste Elf. Außerdem dürfte David Philipp nach seiner starken Leistung in Aachen von Beginn an für Sigurd Haugen ran. Ansonsten vertraute Glöckner den bewährten Spielern.

1860 verschläft erste Halbzeit gegen Stuttgart II

1860 kam sogar etwas besser ins Spiel als Stuttgart II. Jedoch ohne sich Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Bereits von Beginn an nutzten die Stuttgarter jede sich bietende Gelegnehit, um sich nach Zweikämpfen überbordend auf dem Boden zu wälzen und somit Behandlungspausen zu erzwingen. Dadurch konnte bei 1860 natürlich kein Spielfluss zustande kommen. Lediglich ein mögliches Foul an Philipp beim Eindringen in den Strafraum in der 22. Minute sorgte für Aufregung. Schiri Kabalakli ließ aber wohl zu Recht weiterlaufen. In der 25. Minute erkannte Kabalakli ziemlich exklusiv bei einer Grätsche von Jacobsen im Mittelfeld ein Foul. Den fälligen Freistoß spielten die Stuttgarter auf den linken Flügel, von wo Leni Meyer (der Sohn von Ex-Löwe Remo Meyer) den Ball präzise auf den Kopf von Mairza Catovic flankte, der den Ball mit einem wuchtigen Kopfstoß in den Maschen des Löwentores zum 0:1 versenkte. Die Löwenverteidigung ging nicht entschieden genug zu Werke.

Keine Reaktion der Löwen vor der Pause

Sechzig versuchte sich zu sammeln und endlich die Spielkontrolle zu übernehmen. Aber die Stuttgarter standen gut gestaffelt in der Defensive und störten die Löwen immer wieder im Spielaufbau. So kam 1860 vor der Pause nicht mehr gefährlich vor das Tor von Stuttgart II. Stattdessen wirkten die Löwenspieler genervt von den ständigen (vermeintlichen) Verletzungen der VfB-ler, die das Spiel immer wieder unterbrachen. Ohne wirklich hart zu Werke zu gehen, sah 1860 vier gelbe Karten vor der Halbzeit. Kurz vor der Pause hatte Sankoh nach einem Alleingang von der Mittellinie das 0:2 auf dem Fuß, aber der VfB-Stürmer setzte den Ball am kurzen Eck vorbei. Glück für 1860, dass es “nur” mit 0:1 in die Kabinen ging.

Druckphase nach der Pause

Nach der Pause war die beste Phase von 1860 im Spiel. Direkt nach der Pause wurde Niederlechner eindeutig von Hellstern im Strafraum gelegt, aber Kabalakli entschied zum Entsetzen der Löwenfans auf Abstoß. In der 53. Minute erspielte sich 1860 dann die beste Chance des Spiels. Nach einer Flanke von Danhof lenkte Hellstern einen Kopfball von Wolfram an die Unterkante der Latte. Den Abpraller konnten weder Wolfram noch Niederlechner im Tor der Stuttgarter unterbringen. Danach zogen die Stuttgarter gefühlt im 3-Minutentakt die Verletzungsunterbrechung und unterbanden so flüssige Angriffsbemühungen der Löwen im Keim.

Stuttgart lässt 0:2 abermals liegen

In der 75. Minute kam es zu einer 3:1-Kontersituation für den VfB II. Aber die Stuttgarter gingen viel zu unsauber zu Werke und vertändelten das eigentlich sichere 0:2. Das Spiel verlief weiterhin total unstrukturiert und zerfahren. Glöckner wechselte Hobsch und Haugen für Jacobsen und Voet ein. Außerdem kam noch Schifferl für Philipp und positionierte sich als Turm im Sturmzentrum. Aber Sechzig hatte einfach keine Ideen, wie man die gut positionierte Stuttgarter Abwehr hätte knacken können. Die Flanken waren allesamt zu unpräzise und Gefahr bringende Kombinationen durch das Zentrum ließen die Schwaben nicht zu.

Haugen gleicht in der 97. Minute aus

In der 7-minütigen Nachspielzeit setzte Sechzig mit der frenetischen Unterstützung der knapp 15.000 Löwenfans alles auf eine Karte und versammelte sich komplett um den Stuttgarter Strafraum. Mehr als Ecken wollten dabei aber nicht herausspringen. Bis zu 97. Minute, als Kevin Volland höchstpersönlich eine Ecke von rechts in die Mitte trat. Der aufgerückte Torwart Thomas Dähne irritierte die Stuttgarter Verteidiger, der Ball trudelte zu Verlaat. Dieser legte ihn geistesgegenwärtig per Hacke zu Haugen, der voll abzog und das Hinterteil von Hobsch traf. Der Ball prallte zu Haugen zurück und er setzte ihn im zweiten Versuch mit voller Wucht zum 1:1-Ausgleich unter die Latte. Das Grünwalder Stadion explodierte in einem selten extastischen Torjubel. Danach war Schluss und Sechzig sicherte sich in letzter Sekunde einen glücklichen Punkt und bleibt somit ungeschlagen.

Viel Luft nach oben

Durch das Unentschieden und die Rostocker Heimniederlage gegen Hoffenheim II bleibt 1860 wenigstens über Nacht auf Platz 3 in der Tabelle. Rot-Weiß Essen könnte morgen mit einem Sieg noch an Sechzig vorbei ziehen. Zum zweiten Mal in Folge sicherten also Spieler von der Bank Punkte für 1860. Positiv ist sicher zu bemerken, dass die Löwen nie aufgaben und bis zum Schluss an ihre Chance glaubten. Andererseits waren Spielaufbau und Flankenspiel heute eher mangelhaft und Sechzig fand nie Lösungen, um die Stuttgarter Abwehr vor Probleme zu stellen. Daran muss bis zum nächsten Ligaspiel gearbeitet werden.

 

 

Liveticker: TSV 1860 München – VfB Stuttgart II (4. Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem VfB Stuttgart II! Die beiden Mannschaften treffen am 4. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Mit sieben Punkten aus den ersten drei Partien kann man an der Grünwalder Straße durchaus von einem gelungenen Saisonstart sprechen, zumal man auf Gegner traf, die ihrerseits durchaus ambitioniert sind. Mit dem VfB Stuttgart II ist heute ein Team zu Gast, dass – wie alle Zweitvertretungen – als Wundertüte bezeichnet werden kann, weil man nicht weiß, ob nicht vielleicht doch der eine oder andere Profi aushilft. In der Vorsaison setzten die Schwaben insgesamt 44 (!) Spieler ein, man darf also gespannt sein. Ach ja: Bislang gelang dem TSV 1860 noch kein Sieg gegen den VfB Stuttgart II – es wird also Zeit…

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Verlaat, Voet (85. Haugen) – Danhof, Deniz (46. Christiansen), Jacobsen (70. Hobsch), Wolfram – Volland – Philipp (88. Schifferl), Niederlechner

Bank:
Bachmann (TW), Steinkötter, Christiansen, Reinthaler, Althaus, Haugen, Hobsch, Schifferl, Lippmann

Tore:
0:1 (25.) Catovic, 1:1 (90.+6) Haugen

Die Personalsituation

Es fehlen:
Morris Schröter wird den Löwen voraussichtlich über Monate hinweg verletzungsbedingt (Sehnenriss am Hüftbeuger) nicht zur Verfügung stehen. Des Weiteren wird Manuel Pfeifer gegen Stuttgart fehlen, wie Patrick Glöckner gestern in der Löwenrunde bestätigte.

Ausfälle beim VfB Stuttgart II:

Penna (Gelb-Rot-Sperre), Kara, Jatta, Nankishi, Kaufmann, Kastanaras, Tritschler (alle verletzt)

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – VfB Stuttgart II außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Amas weiter im Flow: U21 nach 5:0-Sieg gegen Türkgücü Tabellenführer

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Die U21 des TSV 1860 München bescherte den Löwenfans einen traumhaften Start ins Wochenende. Die Amas von Trainer Alper Kayabunar schickten Türkgücü München mit 5:0 nach Hause und sind dadurch aktueller Tabellenführer der Bayernliga Süd.

Kayabunar macht sein Team heiß gegen seinen Ex-Verein

Offenbar war Alper Kayabunar ein Sieg gegen seinen ehemaligen Verein sehr wichtig. Denn sein neues Team ging mit richtig Dampf in das Duell gegen die Gäste aus Neuperlach. Bereits in der 3. Minute feuerten die Junglöwen erstmals aufs Tor von Türkgücü. In der 8. Minute erkämpfte sich Raphael Wach den Ball im Spielaufbau von Türkgücü und schloss direkt zum 1:0 für 1860 ab. Noah Klose hatte dann in der 21. Minute das 2:0 auf dem Fuß, allerdings traf er nur den Innenpfosten. Rund um die 30. Minute dominierten die Amas Türkgücü nach Belieben und nach zwei ausgelassenen Großchancen von Kiefersauer stellte Wach mit seinem zweiten Treffer auf 2:0. Nur fünf Minuten später erhöhte Sandro Porta auf 3:0. Türkgücüs Torwart konnte einen Fernschuss von Noah Klose nur abklatschen lassen und Porta verwertete den Abpraller zum 3:0. Erdogan hätte vor der Pause noch auf 4:0 stellen können, setzte seinen Schuss aus knapp zehn Metern aber etwas zu hoch an.

U21 bringt den Sieg locker nach Hause

In der zweiten Hälfte verzichteten die Amas dann auf ein ähnliches Feuerwerk wie im ersten Durchgang. Die U21 schaltete einen Gang zurück. Allerdings nicht, ohne weitere Tore zu erzielen. Erst erhöhte Finn Fuchs in der 62. Minute nach sehenswertem Doppelpass mit Noah Klose auf 4:0. Der eingewechselte Cristian Leone besorgte in der 83. Minute per Abstauber den Endstand von 5:0. Die etwa 200 Zuschauer an der Grünwalder Straße sahen einen diskussionslosen Sieg der U21, die zwischen der 25. und der 40. Minute Türkgücü so unter Druck setzte, dass die Gäste nicht wussten, wo oben und unten ist. Klasse Leistung!

Amas mindestens über Nacht Tabellenführer

Durch den klaren Sieg sind die Amas mindestens eine Nacht lang Tabellenführer. Wenn der SV Kirchanschöring heute nincht gegen Kottern gewinnt, bleibt das auch so. Ob die Profis heute nachziehen und die Tabellenführung in der dritten Liga ebenfalls übernehmen können, könnt Ihr wie immer im sechzger.de Liveticker verfolgen.

Löwenrunde: Nachlegen gegen Stuttgart

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Löwenrunde: Nachlegen gegen Stuttgart

Am Samstag um 14:00 Uhr empfängt der TSV 1860 München den VfB Stuttgart II. Zur Mittagszeit gab Trainer Patrick Glöckner heute ein Personal-Update, sprach über die Qualitäten des Gegners und teilte seine Meinung zu möglichen Neuzugängen mit. Morgen ist dann das Team gefordert und will nach dem starken Auftakt nachlegen gegen den VfB Stuttgart II. Alle Infos zum nächsten Gegner findet ihr hier in unserer Vorstellung von Peter.

Löwen bis auf Pfeifer und Schröter komplett

Personell sieht es weitgehend gut aus im Lager der Löwen. Bis auf Schröter, der nach seiner Operation in diesem Jahr wohl nicht mehr zurückkehren wird, fehlt den Münchner am Samstag lediglich Manuel Pfeifer. Der Österreicher konnte diese Woche krankheitsbedingt nicht trainieren und fällt aus. Die erste Alternative auf seine Position dürfte wohl Jakob sein, darauf wollte sich der Löwen-Trainer aber noch nicht festlegen. “Wir haben Alternativen und schon eine Startelf im Kopf. Es kann auch noch weitere Änderungen in der Startelf geben”, sagte der Löwen-Coach bei der Presserunde vor dem Spiel.

Schwung mitnehmen und Nachlegen gegen Stuttgart

Bei der Dreierkette wird er auf jeden Fall auch gegen Stuttgart geben. “Das hat bisher gut geklappt. Aber wir werden gegen Stuttgart andere Parameter setzen. Stuttgart spielt mit einem dominanten Zentrum, das muss anders bearbeitet werden, als beispielsweise ein tiefstehender Gegner”, erklärte Glöckner zur Taktik. Vor allem bei den schnellen Umschaltmomenten der Bundesliga-Reserve sei es wichtig, drei Verteidiger und einen Sechser in der Defensive auf Position zu haben. “Wir werden sie schnell attackieren, unter Druck setzen und mit engem Positionsspiel arbeiten”, sagte der Löwen-Coach weiter.

Glöckner warnt vor starken Gästen

Stuttgart habe eine “wahnsinnig spielstarke Mannschaft mit sehr variablem Positionsspiel und sehr guter Technik in Ballbesitz”, fügte der Löwen-Trainer an. Die Gäste können auch am Samstag in München wieder eine Wundertüte sein. “Wir wissen nicht wer von oben runterkommt”, erklärte Glöckner. Ingolstadt habe in Stuttgart in der zweiten Halbzeit vorgemacht, wie man gegen den VfB II auftreten müsse. “Wir müssen in Sachen Galligkeit die Oberhand haben. Die jungen Spieler brauchen eine Akklimatisierungs-Zeit, um die Körperlichkeit zu adaptieren”, sagte Glöckner weiter.

Chance der jungen Spieler wird kommen

Auf Nachfrage von sechzger.de, wann die jungen U23-Talente von der Bank auf Spielpraxis hoffen dürfen erklärte er: “Sie machen es im Training gut, brauchen aber ihre Zeit. Dulic hat das Vertrauen beispielsweise schnell zurückgezahlt. Aufgrund der Qualität im Kader hatten wir noch nicht die Gelegenheit, sie reinzuwerfen. Das haben auch die Spiele noch nicht hergegeben”. Aber die Zeit der jungen Löwen werde auf jeden Fall kommen.

“Man braucht ein Händchen”

Ebenfalls auf Rückfrage von sechzger.de sprach Glöckner darüber, wie es ihm bisher gelungen sei, trotz der wenig eingesetzten Spielern Unmut im Team zu vermeiden. Hierzu sagte der 1860-Coach: “Das ist nicht schön, es ist eine Herausforderung für uns Trainer. Man braucht ein Händchen, den Spielern zu vermitteln, dass sie dranbleiben müssen. Aber es ist nie eine Entscheidung gegen einen Spielern, sondern immer eine für das Team”. Man müsse variabel bleiben und wolle die sich bietenden personellen Möglichkeiten auch je nach Gegner nutzen. Gegen Stuttgart brauche man beispielsweise einen anderen Stürmertyp, als gegen tiefstehende Gegner. “Gegen hoch anlaufende Gegner wie Stuttgart braucht man Platz im Rücken und daher schnelle Spitzen”, erläuterte Glöckner.

“Wir können auch improvisieren”

Auf dem rechten Flügel mangelt es den Löwen durch den Schröter-Ausfall etwas an Alternativen. Doch Glöckner forderte keine Transfers: “Das ist die Sache von Christian Werner”, sagte er. Man wolle im Bedarfsfall aus dem aktuellen Kader heraus improvisieren. “Wolfram hat das in Aachen gut gemacht und auch in Bamberg super gespielt. Wir können jonglieren, das ist kein Problem. Aber wir halten natürlich Augen und Ohren offen”, sagte der Sechzger-Coach weiter.

Bereit für das zweite Heimspiel

Die Löwen sind also bereit für das zweite Heimspiel der Drittliga-Saison 2025/26 gegen den VfB Stuttgart II. Verfolgen könnt ihr dies natürlich wie gehabt bei uns im Live-Ticker, in dem wir ab den frühen Morgenstunden aus Giesing berichten.

 

Gegnervorstellung 25/26: Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. II

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Stuttgart II im GWS 24/25

Sieben Punkte aus drei Spielen, die Neuzugänge fügen sich sehr gut ein und man merkt es wächst etwas zusammen, auch wenn spielerisch natürlich noch Luft nach oben ist. Die Stimmung bei den Löwen ist weiter fantastisch, innerhalb der Mannschaft und unter den Fans. Der dreckige Sieg in Aachen hat das Gefühl, dass diese Saison wirklich etwas möglich ist, noch einmal verstärkt. Darauf gilt es nun aufzubauen und gegen die erste “graue Maus” auf dem Spielplan nachzulegen. Die Löwen erwarten auf Giesings Höhen nämlich eine runderneuerte Wundertüte, die Zweitvertretung des Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Die “Jungen Wilden” des VfB sind gut in die Saison gestartet und stehen mit aktuell vier Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 4:4 auf dem 8. Platz. Nach einer Auftaktniederlage gegen den unerwartet starken Aufsteiger aus Duisburg konnte man daheim gegen den FC Ingolstadt 2:1 gewinnen und danach ebenfalls zuhause ein 1:1 gegen Verl erringen. Hinten steht man anscheinend sicher und hat maximal zwei Tore kassiert, während man vorne in jedem Spiel getroffen hat. Hier aber ebenfalls höchstens zweimal, ein Spektakel zeichnet sich für morgen also nicht ab. Als Torjäger hat sich bisher Mohamed Sankoh (21) gezeigt, der schon zwei Treffer erzielen konnte.

Die kurze Vorbereitung verlief eher schlecht als recht. Zum Start siegte man gegen den Oberligisten TSV Essingen, danach reichte es nur noch für ein Unentschieden gegen Schwarz-Weiß Bregenz (2. Liga Ö). Gegen Sandhausen und den FC Aarau musste man sich geschlagen geben. Die sowieso schon geringe Aussagekraft von Testspielen wird bei zweiten Teams natürlich noch einmal dadurch geschmälert, dass die Top-Spieler in der Vorbereitung oftmals bei den Profis weilen.

Aus den drei bisher gespielten Runden lässt sich naturgemäß noch recht wenig ableiten. Alles in allem muss man konstatieren, dass hochveranlagte “Amateur”mannschaften nie unterschätzt werden dürfen. Die Beschreibung “Wundertüte” trifft auf diese Gegner meist besonders gut zu.

Kader & Transfers

Wie immer gab es auch bei der zweiten Mannschaft der Stuttgarter im Sommer zu einem relativ großen Umbruch. 14 Zugänge stehen 13 Abgängen gegenüber, sieben Spieler kommen aus dem eigenen Verein in die Mannschaft.

Auf der Abgangsseite konnte man sogar zweimal Ablöse generieren. Arminia Bielefeld bezahlte 500 000€ für Linksaußen Benjamin Boakye (20) und Vejle BK (1. Liga DK) legte 250 000€ für Stürmer Wahid Faghir (21) auf den Tisch. Für ihn ist es eine Rückkehr zu seinen fußballerischen Ursprüngen, nachdem der VfB ihn zur Saison 21/22 für 3,5 Mio. € von dort verpflichtet hatte. Weiters wechselten Leon Reichhardt (21, IV) zu Hansa Rostock und Leonhard Münst (23, ZM) zu Viktoria Köln in Liga 3, der im letzten Jahr auch bei uns gehandelte Luca Mack (25, DM) kickt nun in Vaduz. Die meisten anderen Spieler zog es in die Regionalligen. Verliehen wurden jedoch die “Kronjuwelen”, Laurin Ulrich (20, OM) zaubert diese Saison für Magdeburg, während Jarzinho Malanga (18, LA) für Elversberg stürmt.

Ersetzt wurden diese Spieler größtenteils aus dem eigenen Nachwuchs, so kam z.B. Torhüter Florian Hellstern (17) aus der U19 und erhielt vom Kicker in den ersten drei Spielen die überragende Durchschnittsnote 2,33. Aus Köln wechselte der uns bestens bekannte Mansour Ouro-Tagba (20, ST) an den Neckar. Ablöse (150 000€) bezahlten die Schwaben für Mittelstürmer Jordan Majchrzak (20) an Legia Warschau. Von Werder Bremen verpflichtete man den ebenfalls in Giesing bekannten Abdenego Nankishi (22), während Tim Köhler (20, IV) und Nuha Jatta (19, OM) vom Brauseklub aus Leipzig kamen.

Nach dem Abgang von Trainer Marcus Fiedler nach Magdeburg ist auch der Mann an der Seitenlinie neu. Übungsleiter ist nun der 44-jährige Nico Willig, der seit 2016 beim VfB tätig ist und seit 2018 die U19 inklusive der Youth League Mannschaft verantwortet hat. Dort kann er übrigens einen fantastischen Punkteschnitt jenseits der Zweiermarke vorweisen und durfte für 6 Spiele interimsmäßig auch die Profis der Schwaben betreuen.

Viele Namen aus der letzten Saison kennt man nicht mehr, die drei Stützen jenseits der 23 sind aber geblieben. Kapitän ist weiterhin Dominik Nothnagel (30, IV), im defensiven Mittelfeld hält Alexander Groiß (27) den Laden zusammen und vorne wirbelt Nicolas Sessa (29, OM). Michael Glück (22) kam diese Saison bisher einmal zum Einsatz. Wer außerdem noch von oben kommt ist schwer abzusehen, bisher waren es Dan-Axel Zagadou (26, IV) und Noah Darvich (18, ZM).

Löwenpower: Michael Glück, Abdenego Nankishi, Mansour Ouro-Tagba

Vereinsgeschichte

Der VfB Stuttgart ist ein Fusionsverein. Das Gründungsjahr 1893 hat er vom FV Stuttgart geerbt, als zweiter Mutterclub fungierte der Kronenklub Cannstatt. Da die Cannstatter einen ordentlichen Fußballplatz, aber keine gute Mannschaft hatten und es beim FV genau andersherum war, entschloss man sich 1912 zur Fusion. Man spielte von Anfang an in der obersten Liga mit, welche damals die “Südkreisliga” war.

Nach Problemen während des ersten Weltkrieges, schaffte man es sich in der Zwischenkriegszeit zu konsolidieren. Nun zog es den Verein auch wieder nach Bad Cannstatt. In der Zeit des deutschen Faschismus tat sich der VfB als den Nazis sehr gewogen hervor. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs waren die Stuttgarter die ersten amerikanischen Zonenmeister.

Die zweite Mannschaft wurde 1951 als Amateurmannschaft gegründet. Damals wie heute war das Ziel, junge Spieler an den Profibereich heranzuführen. Dies gelang anscheinend sehr gut und die zweite Mannschaft wurde 1962/63 deutscher Amateurmeister, ein Erfolg der sich 1980 wiederholte. Nach Jahren in der Oberliga spielten die Amateure der Schwaben seit 97/98 in der neuen Regionalliga. Nach der Jahrtausendwende und guten Leistungen im DFB-Pokal etablierte sich die Bezeichnung die “jungen Wilden”, welche noch immer auf der offiziellen Website verwendet wird.

Der letztjährige Aufstieg war nicht der Erste. Bereits von 2008/09 bis 2015/16 spielten die Stuttgarter in der dritten Leistungsstufe. Tiefpunkt der letzten Jahre war die Saison 19/20 in der Oberliga Baden-Württemberg. Damit liegt die Zweitvertretung auf Platz 14 der ewigen Drittligatabelle, zwei Plätze vor unseren Löwen.

Insgesamt hat der VfB 102 000 Mitglieder, zu denen noch 13 000 Jugendmitglieder in verschiedenen Jugendclubs dazu kommen. Weitere Abteilungen sind Frauenfußball, Leichtathletik, Hockey, Faustball, Tischtennis und Garde. Garde bezeichnet die Traditionsabteilung der Stuttgarter, in welche man erst ab einer zehnjährigen Vereinszugehörigkeit eintreten kann. Interessant ist auch, dass nicht nur die Vereinsfarben, sondern auch die Spielkleidung mit dem bekannten Brustring genau festgelegt ist.

Trivia – Unnützes Wissen

  • 2003 verdreifachte der VfB seine Mitgliederzahlen durch eine Kampagne mit dem Namen “Wir packen Schalke”.
  • Das Maskottchen “Fritzle” wurde nach Fritz Walter benannt und ist dank einer Fanabstimmung ein Krokodil und bei den Fans, im Gegensatz zu anderen Maskottchen, auch wirklich beliebt.
  • Trainer Nico Willig war als Spieler im Erwachsenenbereich nur für die TSG Balingen aktiv.
  • Nach Hansa Rostock hat der VfB den wertvollsten (aber auch größten) Kader der Liga.

Der 4. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – SSV Jahn Regensburg
Samstag 14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – FC Ingolstadt 04
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr TSV 1860 München – VfB Stuttgart II
14:00 Uhr SC Verl 1924 – MSV 02 Duisburg
16:30 Uhr FC Hansa Rostock – TSG Hoffenheim II
Sonntag 13:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – SV Waldhof Mannheim
16:30 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – SV Wehen Wiesbaden
19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – Aachener TSV Alemannia

 

Der Mann an der Pfeife (gegen Stuttgart): Cengiz Kabalakli

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Der Mann an der Pfeife (gegen Stuttgart): Cengiz Kabalakli

Mit der Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) wollen wir Euch in dieser Saison die Schiedsrichter der jeweils nächsten anstehenden Partie unserer Löwen etwas näher bringen. Insbesondere mit einem (statistischen) Blick auf bisherige Einsätze des Schiris bei Spielen mit Beteiligung des TSV 1860. Heute geht es natürlich um das zweite Heimspiel der Spielzeit gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart (Samstag um 14:00 – im sechzger.de-Liveticker).

Ein Drittliga-Novize zu Gast im Grünwalder

Das Spiel am Samstag pfeift Cengiz Kabalakli. Für den 28-Jährigen ist es der erste Auftritt in der 3. Liga. Ihm zur Seite stehen bei der Partie der Löwen gegen Stuttgart an der Linie Philipp Hofheinz und Niklas Simpson. Als vierter Offizieller ist Felix Grund mit dabei. Kabalakli pfeift für den ETus Gelesenkirchen und war bislang vor allem in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Neben Spielen in der Regionalliga West pfiff er zahlreiche Begegnungen der A- und B-Junioren-Bundesligen.

13 Jahre Erfahrung als Unparteiischer

Kabalakli legte im November 2012 die Schiedsrichter-Prüfung ab, gehört seit 2024 zum Kreis der DFB-Schiedsrichter und wurde zur aktuellen Saison als Schiedsrichter für die 3. Liga und Assistent für die 2. Bundesliga berufen. Nur vier Jahre nach seiner Prüfung war der junge Kabalakli in die Landesliga der Herren aufgestiegen, seit 2019 pfeift er in der Westfalen-Liga und der Oberliga. Es folgten Einsätze in den Nachwuchs-Bundesliga, sowie 2022 der Aufstieg in die Regionalliga. Seit 2023 war er zudem als Linienrichter in der 3. Liga im Einsatz.

Ein Traum der Wirklichkeit wurde

In einem Interview mit dem westfälischen Leichtathletik- und Fußball-Verband sprach Kabalakli davon, dass für ihn ein Traum wirklich geworden sei. So sagte der junge Unparteiische unter anderen:

Natürlich wird der Fokus mehr auf einen selbst gelegt. Damit habe ich kein Problem, weil ich den Anspruch habe, die bestmögliche Leistung zu liefern. Mit der Liga steigt auch die Größe der Kulisse, aber das ist ein Grund, warum wir alle diesem Sport so verbunden sind. Von daher ist das eine coole Sache.

Die Karten sitzen recht locker

Die Karten sitzen bei Kabalakli recht locker. In seinen 26 Einsätzen in der Regionalliga West zeigte er 122 Verwarnungen, sowie zwei Mal Gelb-Rot, sieben Mal Rot und pfiff neun Elfmeter. Das entspricht einem Schnitt von fast fünf Gelben und 0,33 Platzverweisen pro Partie. Eine Statistik bei Spielen der Löwen können wir natürlich (noch) nicht präsentierten, es ist Kabalaklis erstes Spiel als Hauptschiedsrichter des TSV 1860 und sein Debüt in Liga drei. Wir wünschen den Unparteiischen ein glückliches Händchen bei der Spielleitung und freuen uns darauf, sein Drittliga-Debüt im Grünwalder Stadion zu begleiten.

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Titelbild: Das letzte Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II endete mit einem 1:1-Unentschieden