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Sechzig um Sieben: Springt die U21 an die Tabellenspitze?

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Sechzig um Sieben Köln Ulm
Sechzig um Sieben Ulm

Die U21 des TSV 1860 München hat am heutigen Abend die Chance an die Tabellenspitze der Bayernliga Süd zu springen. Alle News rund um die Löwen auf einen Blick gibt es nun wie gewohnt bei Sechzig um Sieben.

Neuer Mannschaftsbus für den TSV 1860

Die Löwen freuen sich über einen neuen Mannschaftsbus von Sponsor MAN. Nach elf Jahren und vielen, vielen Kilometern auf den Straßen Deutschlands wurde das alte Gefährt in den Ruhestand geschickt. Erstmals zum Einsatz kommt der neue Bus am Samstag auf dem Weg nach Illertissen.

U21 mit Chance auf die Tabellenspitze

Der Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar bietet sich am heutigen Mittwochabend die Chance auf die Tabellenspitze in der Bayernliga Süd. Gegner ist am Trainingsgelände ab 18:60 Uhr der SV Schalding-Heining. Bei einem Sieg würde der TSV 1860 wieder Platz 1 übernehmen, den aktuell der SV Kirchanschöring belegt.

Erste Ergebnisse im Toto-Pokal bekannt

Die ersten Partien im Toto-Pokal wurden bereits absolviert, sodass der ein oder andere Viertelfinal-Teilnehmer bereits feststeht. Würzburg siegte beim Bayernligisten Hankofen-Hailing mit 2:0, Unterhaching setzte sich mit dem gleichen Resultat in Erlbach durch. Vogelwild wurde es einmal mehr beim 1.FC Ingolstadt. Gegen den TSV Landsberg setzten sich die Schanzer zwar durch, sorgten allerdings mit einem 7:4 auch für ein ziemliches Spektakel. Zwischenzeitlich lag der FCI mit 0:2 zurück. Bereits seit Ende August stehen Burghausen und Aubstadt als Viertelfinalisten fest.

News aus der 3.Liga

Osnabrück scheitert im Landespokal

Der VfL Osnabrück wird auch in dieser Saison den Landespokal nicht gewinnen. Das steht bereits vorzeitig nach der ersten Runde fest, nachdem die Lila-Weißen gegen den SSV Jeddeloh II verloren. Im Elfmeterschießen konnte sich der Regionalligist durchsetzen. In der vergangenen Spielzeit verpasste Osnabrück den Pokalsieg durch eine Niederlage im Finale.

Martinovic wechselt nach Ulm

Er stand wiederholt auf dem Zettel des TSV 1860 München, nun führt der Weg für Dominik Martinovic allerdings erneut zu einem anderen Verein. Nach nicht einmal einem Jahr verlässt der Stürmer Rot-Weiss Essen schon wieder und hat sich Ligakonkurrent SSV Ulm angeschlossen. Dort erhält der 28-Jährige einen Vertrag bis 2027 und soll den Absteiger nach dem schwachen Saisonstart in andere Tabellenregionen führen.

Ein echter Hingucker: Neuer MAN-Bus für die Löwen

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Ein echter Hingucker ist der neue Löwen-Bus, der am gestrigen Montag am MAN Bus-Forum übergeben wurde. Das neue Gefährt wurde an Geschäftsführer Dr. Christian Werner, Kapitän Jesper Verlaat und Torhüter Thomas Dähne in Form eines symbolischen Schlüssels übergeben. Erstmals im Einsatz sein wird das neue Gefährt beim Toto-Pokal-Achtelfinale am kommenden Samstag um 14 Uhr beim FV Illertissen.

Ein echter Hingucker – der MAN Lion’s Coach C

Münchens große Liebe ist ab sofort im MAN Lion’s Coach C unterwegs. Dieser kommt natürlich in spezieller Löwen-Lackierung daher. Dieser Bus-Typ kam bereits bei der Europameisterschaft 2024 zum Einsatz. Der bisherige Team-Bus hatte bereits elf Jahre und mehrere 100.000 Kilometer auf dem Buckel. Nun kommt im neuen Bus auch die modernste Technik zum Einsatz. Unter anderem gibt es eine Projektion des 1860-Logos im Einstiegsbereich. Alle 32 Ledersitze haben verstellbare Kopfstützen.

Vierer-Sitze eignen sich zum Schafkopfen

Zudem gibt es vier sogenannte Vis-a-Vis-Tische die für Besprechungen gedacht. Geeignet sind diese aber sicherlich auch zum Schafkopfen auf langen Fahren. WLAN, mehrere Fernseher, Küche und Kaffeemaschine sorgen für weiteren Fahr-Komfort. „Mit dem neuen Mannschaftsbus MAN Lion’s Coach C spielen wir schon jetzt in der Ersten Liga. Sportlich haben wir da noch ein Stück Weg vor uns“, scherzt deshalb 1860-Geschäftsführer Geschäftsführer Dr. Christian Werner. „Der neue Bus lässt keine Wünsche offen.“

Echter Hingucker: Neuer Löwen-Bus

Bildquelle: TSV 1860 München

 

 

Groundhopping Kanada: Spontane Meisterfeier in Toronto

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York Lions Stadium Blick Auf Die Tribüne

Im Sommerurlaub in Kanada standen vorrangig Städtetrips auf dem Programm, aber auch die Natur sollte unter anderem mit einem Besuch bei den Niagara-Fällen nicht zu kurz kommen. Außerdem wurde – wenn man schon einmal vor Ort ist – natürlich auch ein weiterer Länderpunkt anvisiert. Gesagt, getan und so besuchte sechzger.de-Redakteur Jan das Spiel zwischen der York United Academy und dem Unionville-Milliken Soccer Club.

York United Academy – Unionville Milliken Soccer Club (League1 Ontario, Championship)

Zwei Wochen Kanada mit Besuchen in Montréal, Ottawa, Toronto und Québec City waren dieses Jahr im Sommerurlaub geplant. Los ging es von München aus per Direktflug nach Montréal, wo neben der Stadtbesichtigung vor allem kulinarische Aspekte auf dem Programm standen. Diverse Restaurants lockten uns an und enttäuschten dabei nicht. Den besten Überblick über die Stadt gab es vom Mont Royal aus, auch der erste Waschbär wurde bei dieser Gelegenheit gesichtet.

Montréal Blick Vom Mont Royal Auf Das Stadtzentrum

Von Montréal aus ging es zunächst mit dem Mietwagen in den Parc Omega: ein Wildpark, den man ganz nordamerikanisch mit dem Auto befährt. Das hat allerdings den Vorteil, dass die Tiere zumeist sehr viel Platz bekommen. Auf den 12 Kilometern Rundweg kommen immer wieder neugierige Vierbeiner direkt an die Autos, um ein oder mehrere Karotten zu erwischen – für den Park gibt es definitiv eine Weiterempfehlung! Sparen kann man sich meiner Meinung nach hingegen einen Besuch in Ottawa, also der kanadischen Hauptstadt. Die Sightseeing-Aspekte sind wirklich überschaubar und nicht besonders. Leider waren auch viele obdachlose und/oder drogenabhängige Personen zu sehen. Deutlich besser gefiel uns dann der Aufenthalt in Mont Tremblant – im Winter ein beliebtes Skigebiet, im Sommer gut für diverse Aktivitäten. Wir entschieden uns für Kayak fahren und eine Dünenbuggy-Tour quer durch den Wald.

Parc Omega Kanada Wildpark

Mont Tremblant Blick Auf Das Skigebiet Und Den Lac Tremblant
Blick auf den Lac Tremblant vom Berg, der im Winter der Startpunkt für diverse Skipisten ist

Kanadische Bahn erfüllt die Erwartungen

Im Anschluss brachten wir den Mietwagen nach Montréal zurück und testeten von dort das kanadische Pendant zur Deutschen Bahn auf dem Weg nach Toronto. Was soll man sagen: auch in Kanada wird man in Sachen Reiseerfahrungen mit dem Zug nicht enttäuscht. Nicht nur, dass wir oftmals nur mit etwa 70 km/h vorwärts kamen. Auch die obligatorische Verspätung war natürlich mit dabei – und was für eine! Wegen eines umgefallenen Strommastens kamen wir mit fünf Stunden Verspätung mitten in der Nacht in Toronto an. Einen großen Pluspunkt bekam die Zugbesatzung dennoch, die spontan eine Pizza-Lieferung an den nächstgelegenen Bahnhof orderte und damit die Gemüter etwas beruhigen konnte.

Toronto, die größte kanadische Stadt mit etwa 3 Millionen Einwohnern, gefiel mir dann irgendwie richtig gut. Gewisse Ähnlichkeiten zu New York lassen sich nicht von der Hand weisen, aber irgendwie passten die zahlreichen Hochhäuser und Sportstätten gut ins Bild. Wenn man schon einmal in dieser Ecke ist, darf natürlich auch eine Tagestour zu den Niagara-Fällen nicht fehlen. Das war schon beeindruckend, welche Wassermassen dort herunterschießen und sah obendrein noch wirklich cool aus. Im Bus wurden zudem auch noch mit geballter Faust die späten Siegtreffer gegen Aachen im sechzger.de-Liveticker verfolgt 🙂

Niagara Wasserfälle Blick Aus Kanada

Groundhopping in Kanada

Wie das vor einem Urlaub so üblich ist, werden in den Wochen zuvor die Spielpläne nach einer passenden Gelegenheit durchforstet und mit dem Duell zwischen der York United Academy und dem Unionville-Milliken Soccer Club in Toronto wurde dann auch eine passende Möglichkeit ausgemacht. Eigentlich sollte es zur Partie York United – Pacific FC in der ersten kanadischen Liga gehen, zeitlich besser passte dann aber das Nachwuchsteam. Da es in beiden Fällen das gleiche Stadion war, stellte das kein Problem dar.

Grundsätzlich ist es in Kanada so, dass drei Teams in der amerikanischen Major Soccer League (MLS) vertreten sind: der CF Montréal, Toronto FC und der Vancouver Whitecaps FC. Seit 2019 gibt es in Kanada selbst auch wieder eine erste Liga, nämlich die Canadian Premier League (CPL). Acht Teams treten hier im Kampf um die Meisterschaft an. Der Fokus liegt vor allem darauf, kanadische Fußball-Talente zu fördern. Außerdem gibt es mehrere semiprofessionelle Ligen, unter anderem die League1 Ontario. In eben dieser sollte in der zweitklassigen Championship auch die Partie zwischen der York United Academy und dem Unionville-Milliken Soccer Club stattfinden.

Überraschende Meisterfeier

In gut einer Dreiviertelstunde ging es vom Stadtzentrum aus ohne Umstieg mit der U-Bahn in den Norden der Großstadt. Das war durchaus praktisch, denn ich hatte keine mobilen Daten zur Verfügung und konnte somit nur geringfügig auf die Hilfe meines Mobiltelefons zurückgreifen. Flutlichter (bei strahlendem Sonnenschein…) wiesen mir den kurzen Weg zum Stadion. Auf dem Kunstrasenplatz können auch andere Sportarten, unter anderem American Football, gespielt werden. Etwa 150 Zuschauer wollten dieses Spiel neben mir sehen. Hinzu kamen ein paar Zaungäste, die problemlos einen kostenneutralen Blick in das Stadioninnere erhielten. Der Eintritt hielt sich mit acht kanadischen Dollar allerdings ohnehin in Grenzen.

York Lions Stadium York United Zaungäste Hinter Dem Tor
Der ein oder andere Zaungast verfolgte das Spiel kostenneutral

Spannend war auch die Umsetzung von VIP-Plätzen auf der Gegengerade. Dort waren Container aufgestellt, die für die Erstliga-Spiele geöffnet werden. Davor findet man in zwei Reihen eine Art Flugzeugsitz. Hinter einem der beiden Tore bauten sich Foodtrucks auf, die insbesondere für das folgende Erstliga-Spiel gedacht waren. Der Verein selbst verkaufte aus Container heraus Merchandising und Bier.

York Lions Stadium VIP Bereich Mit Containern Auf Der Gegengerade

Das spielerische Niveau vor etwa 150 Zuschauern war gar nicht so schlecht wie vermutet. Einzig die Chancenverwertung war phasenweise erschreckend schwach und trieb die Trainer an der Seitenlinie zur Weißglut. Die Gäste aus Unionville konnten sich gegen die York United Academy schlussendlich mit 3:1 durchsetzen. Ich hatte mich vorab ausnahmsweise mal nicht mit der Tabelle beschäftigt und wurde daher von einer kleinen Meisterfeier überrascht. Durch den Auswärtssieg im letzten Saisonspiel (auch das war mir natürlich entgangen) sicherte sich Unionville-Milliken Rang 1 und steigt vemutlich in die League1 Premier auf. Vermutlich, da ich mit den Aufstiegsmodalitäten in Kanada nicht vertraut bin.

So konnte schlussendlich der nächste Länderpunkt mit neuen Eindrücken und Anekdoten aus Kanada gefeiert werden. Das folgende Erstliga-Spiel endete übrigens mit einem 5:1 für die Gastgeber und wäre also auch keine schlechte Wahl gewesen.

League1 Ontario Championship Pokalübergabe An Unionville Milliken Soccer Club
Unionville-Milliken freut sich über die Meisterschaft

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)
Groundhopping Albanien

Sechzig um sieben: 1860 holt Marvin Rittmüller

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Gestern war der letzte Tag des Sommertransferfensters 2025, neudeutsch “Deadline-Day” genannt. Und neben zahlreichen Transfers über alle Ligen hinweg sicherte sich auch der TSV 1860 München noch einen Neuzugang: Marvin Rittmüller kommt aus Braunschweig nach Giesing.

1860 verstärkt die rechte Außenbahn mit Marvin Rittmüller

Viele Löwenfans sahen nach der Verletzung von Morris Schröter gewissen Handlungsbedarf auf dem rechten Flügel. Offenbar sahen Patrick Glöckner und Dr. Christian Werner das ähnlich und verpflichteten gestern noch einen Spieler für die rechte Außenbahn. Marvin Rittmülller stößt aus Braunschweig zum TSV 1860 und steht nun in direkter Konkurrenz zu  Tim Danhof. Dr. Werner preist die Qualitäten des Neuzugang mit folgenden Worten: “Er ist sehr schnell, läuft knapp 36 km/h und ist ein echter Mentalitätsspieler.” 

Rückschau auf das Spiel gegen Stuttgart II

Der Mann in schwarz stand beim Spiel zwischen 1860 und dem VfB Stuttgart II im Mittelpunkt und beherrscht seitdem die Diskussionen rund das 1:1-Unentschieden. Eine objektive Bewertung des Unparteiischen kommt wie jede Woche von Babak Rafati. Dieser analysiert, dass Referee Kabalakli beiden Seiten jeweils einen Elfmeter vorenthielt. Dazu dass Kabalakli das Spiel nach Ansicht vieler Löwenfans wie zu häufig auf die angeblichen Verletzungen der Stuttgarter hereinfiel und das Spiel viel zu oft unterbrach, trifft Rafati keine Aussagen. Die besten Impressionen des vierten Spieltags haben wir für Euch natürlich wieder zusammengestellt und Stefan Kranzberg hat “ein Tor des Willens” von Sigurd Haugen gesehen, das den Löwen immerhin noch einen Punkt sicherte.

sechzger.de Talk 226 online

“Das letzte Aufgebot” (O-Ton Moderator Peter) bestehend aus Moderator Peter, Flo und Thomas Enn diskutiert teilweise durchaus kontrovers die Punkteteilung gegen die kleinen Stuttgarter. Dabei geht es im Talk 226 natürlich auch um sie Schiedsrichterleistung, Stuttgarter Cleverness und eine gewisse Einfallslosigkeit der Löwen im Spiel nach Vorne. Nach der wie immer unterhaltsamen Schnellraterunde thematisieren die drei noch das anstehende Toto-Pokalspiel beim FV Illertissen. Sie warnen eindringlich davor, den Gegner aus der Regionalliga Bayern zu unterschätzen. Den Talk findet Ihr wie üblich auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Der “Deadline-Day” dominiert natürlich die Nachrichten aus der dritten Liga. Hier eine Übersicht der wichtigsten Transfers bis Redaktionsschluss:

Zugänge

Abgänge

  • Kevin Goden (Außenverteidiger) von Alemannia Aachen zu Sportfreunde Siegen
  • Jonah Sticker (linker Verteisiger) von Viktoria Köln zum SC Paderborn

Da nach Redaktionsschluss sicher noch weitere Transfers bekannt gegeben werden, werden wir Euch heute nochmal einen Überblick über die Transfers geben.

 

Rafati: Zwei Mal Elfmeter – zwei Mal kein Elfmeter

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Rafati: Zwei Mal Elfmeter - zwei Mal kein Elfmeter

Mit einem glücklichen 1:1-Unentschieden endete das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den VfB Stuttgart II am Samstagnachmittag. Nicht nur die Löwen konnten lediglich im zweiten Durchgang überzeugen, auch Schiedsrichter-Novize Cangiz Kabalaki (kicker-Note 4,5) hatte mit der Spielleitung schwer zu kämpfen. In seiner wöchentlichen Kolumne auf liga3-online.de analysiert Ex-Profi-Schiedsrichter Babak Rafati die Entscheidungen von Kabalakli.

Rafati: Zwei Mal Elfmeter – zwei Mal kein Elfmeter

Laut Rafati hätte es auf jeder Seite jeweils einen Elfmeter geben müssen. Einmal für Stuttgart nach dem Zweikampf zwischen Verlaat und Ouro-Tagba, einmal für 1860 beim Vergehen von Torwart Hellstern gegen Niederlechner. Die weiteren Situationen habe Kabalaki richtig entschieden, erklärt Rafati.

Zwei Mal kein Elfmeter

Weder für Philipp gegen Catovic, noch für Niederlechner gegen di Benedetto hätte Rafati einen Strafstoß gepfiffen. Dazu schreibt der ehemalige Profi-Schiedsrichter zum vermeintlichen Foul an Philipp in der Anfangsphase der Partie:

Beim Zweikampf nimmt Catovic den Fuß heraus und spielt/blockt den Ball. Erst danach fällt Philip über den Fuß von Catovic, der kurz zuvor den Ball gespielt hat und kommt anschließend zu Fall. Das Ballspielen kann man auch sehr gut an der Flugbahn des Balles erkennen. Somit liegt eine richtige Entscheidung vor, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben. 

Zum möglichen Vergehen an Niederlechner erklärt Rafati:

Bei Zweikampf nimmt di Benedetto das Bein heraus und blockt damit den Ball. Erst danach fällt Niederlechner über das ausgestreckte Bein des Verteidigers. Somit ist der Ball Spielobjekt, sodass eine richtige Entscheidung vorliegt, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben. Wäre nicht der Ball zuerst gespielt worden, dann wäre es erst ein Foulspiel mit der Folge eines Elfmeters.

Foul von Verlaat an Ouro-Tagba

Beim Einsteigen von Verlaat an Ex-Löwe Ouro-Tagba hätte Rafati jedoch auf den Punkt gezeigt. Er erläutert dies folgendermaßen:

Ouro-Tagba wird vom Gegenspieler Verlaat am Fuß getroffen und kommt dann zu Fall. Das ist ein Foulspiel, da Verlaat eine aktive Bewegung in die Laufrichtung von Ouro-Tagba macht und damit ein Beinstellen zustande kommt. Anders wäre es gewesen, wenn der Angreifer selbst in die Beine von Verlaat gelaufen wäre, ohne dass Verlaat eine aktive Bewegung macht, quasi wenn Verlaat das Bein nicht bewegt hätte und der Angreifer gegen ein mögliches Standbein von Verlaat gelaufen wäre. Eine Fehlentscheidung, keinen Elfmeter zu geben und stattdessen weiterspielen zu lassen.

Niederlechner hätte einen Strafstoß bekommen müssen

Diese Fehlentscheidung wiegt sich aber mit einer ebenso falschen Entscheidung gegen die Löwen auf, als VfB-Keeper Hellstern Löwen-Stürmer Niederlechner zu Fall brachte. Hierzu schreibt Rafati:

Beim ersten Zweikampf ist ein regelwidriger Einsatz von Meyer gegen Philipp nicht erkennbar. Der Angreifer legt sich den Ball aus seitlicher Position etwas zu weit vor und kommt dann beim Versuch, den Ball noch erreichen zu wollen, ein bisschen aus der Balance, sodass alles korrekt ist.

Beim zweiten Zweikampf ist Niederlechner etwas früher am Ball. Keeper Hellstern will sicherlich nur zum Ball, aber steht dann nur im Weg und bringt den Angreifer mit dem Oberkörper zu Fall, indem er ihn am Bein trifft. Somit geht der Keeper ein Risiko ein, was in der Natur der Sache liegt, wenn Keeper einen Moment zu spät zum Ball kommen und das Spielgerät nicht rechtzeitig erreichen. Ja, der Angreifer nimmt diesen Kontakt anschließend clever und dankend an. Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass dieser Kontakt zu einem Foulspiel wird, sodass es einen Elfmeter hätte geben müssen. Eine Karte wäre nicht notwendig gewesen, da im Kampf um den Ball. Somit keine gelbe Karte und keine rote Karte, weil der Ball nicht mehr vom Angreifer erreicht wäre und somit keine Torchance vereitelt wird. Eine Fehlentscheidung, dennoch, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben.

 

Neuzugang am Deadline-Day: Marvin Rittmüller kommt aus Braunschweig

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Neuzugang am Deadline-Day: Marvin Rittmüller kommt aus Braunschweig

Nach der Verletzung von Morris Schröter gab es bei den Löwen Nachholbedarf auf der rechten Außenbahn. Diese Lücke wurde nun geschlossen. Marvin Rittmüller kommt von Eintracht Braunschweig aus der 2. Liga und hat am Vormittag schon den obligatorischen Medizincheck absolviert.

Mentalitätsspieler auf der rechten Außenbahn

Der 26-jährige Rechtsverteidiger war zur Saison 23/24 von Heidenheim nach Braunschweig gewechselt und absolvierte in der vergangenen Saison 21 Spiele in der 2. Bundesliga. Auch in der Relegation kam der beidfüßige Rittmüller zum Einsatz und half mit einem Tor die Klasse zu halten, in der er insgesamt 85 mal auflief. Unter Neutrainer Heiner Backhaus spielte er nun beim erfolgreichen Saisonstart des BTSV keine Rolle mehr und wechselt zu den Löwen. Ausgebildet wurde der ehemalige U18-Nationalspieler bei seinem Heimatklub Rot-Weiß Erfurt, ehe er über den 1. FC Köln den Weg in den Profifußball schaffte. Mit einem Marktwert von 750 000€ wird er nach Manuel Pfeifer der zweitwertvollste Spieler im Kader des TSV 1860.

Geschäftsführer Dr. Werner über die Neuverpflichtung

Dr. Christian Werner sagt über den neuen Konkurrenten von Tim Danhof folgendes: „An diesem Wechsel haben wir seit drei Wochen gearbeitet, er ist eine richtige Verstärkung für uns auf der rechten Schiene. Er ist sehr schnell, läuft knapp 36 km/h und ist ein echter Mentalitätsspieler. Unter anderem hat er Saarbrücken in der Relegation ein Tor eingeschenkt.“

Damit ist nun die letzte Lücke im Kader geschlossen und die Löwen auf jeder Position doppelt mit großer Qualität besetzt. In der anstehenden Länderspielpause wird nun genügend Zeit sein den Neuzugang in die Mannschaft zu integrieren. Auch wir aus der sechzger.de-Redaktion heißen Marvin Rittmüller herzlich in Giesing willkommen und wünschen ihm für die Saison alles Gute.

Rittmüller freut sich auf das Grünwalder Stadion

„Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung beim TSV 1860 München“, sagt Marvin Rittmüller. „Die Löwen sind ein Traditionsverein mit großartigen Fans – ich kann es kaum erwarten, im Grünwalder Stadion aufzulaufen und alles für den Verein zu geben. Die Gespräche mit den Verantwortlichen beim TSV 1860 München waren sehr überzeugend und haben mir vom ersten Moment an ein gutes Gefühl vermittelt.“

Bildquelle: TSV 1860 München

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – VfB Stuttgart II

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Quasi mit dem Schlusspfiff holten nie aufgebende Löwen am Samstag doch noch einen Punkt gegen clever agierende Nachwuchsschwaben. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den VfB Stuttgart II.

Video aus dem Grünwalder Stadion

Ersatz-Stadionsprecher Simon Pearce verkündet die Mannschaftsaufstellung der Löwen.

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 München – VfB Stuttgart II

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

sechzger.de Talk 226: Remis gegen Stuttgart II, Vorschau Illertissen

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Sechzger.de Talk Folge 226 Remis Gegen VfB Stuttgart II, Vorschau FV Illertissen TSV 1860 München Im Toto Pokal Achtelfinale

Nach dem späten Unentschieden gegen den VfB Stuttgart II und der großen Runde im letzten Podcast trifft sich diese Mal eine Rumpftruppe mit Ersatzmoderator Peter. Als Gäste sind mit Flo und Thomas Enn dieses Mal zwei Redaktionsmitglieder mit dabei. Gemeinsam besprechen sie vor allem das Spiel im GWS, blicken aber auch voraus auf die dritte Runde im Toto-Pokal in und gegen Illertissen. Am Ende ergibt sich noch ein kurzer Exkurs in die Welt der Würste und der Metal-Musik.

Ein Punkt in der Nachspielzeit gegen Stuttgart

Die Führung der jungen Schwaben aus der ersten Hälfte egalisierte Sigurd Haugen in der letzten Minute der Nachspielzeit. Schlussendlich teilten sich der VfB Stuttgart II und der TSV 1860 München am Samtag im Grünwalder Stadion die Punkte. Über alle Einzelheiten rund um die Partie sprechen in Folge #226 Thomas Enn, FloBu und Peter. Dazu gehört nicht nur das fußballerische Geschehen auf dem Platz, sondern auch die Stimmung sowie die viel diskutierte Schiedsrichterleistung. Auch die Stimmung im Löwenkosmos wird zum Thema.

Vorschau FV Illertissen: Toto-Pokal beim Titelverteidiger

Abschließend geht es wie gewohnt um den nächsten Gegner und das ist in diesem Fall der FV Illertissen. Zum 3.Mal treffen die Niedersachsen und die Kampfmannschaft der Löwen aufeinander. Bislang spricht die Gesamtbilanz für den TSV 1860. Im letzten Aufeinandertreffen im Pokal musste man sich aber geschlagen geben, was sich tief ins Gedächtnis der Sechzig-Fans eingebrannt hat. Ob die Sorgen vor den Pokal-Experten berechtigt ist, wird sich am Samstag ab 14 Uhr (sechzger.de Liveticker) zeigen.

Der sechzger.de Talk #226 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Giesinger Gedanken: Ein Tor des Willens

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Was war das nur für ein unfassbar ekstatischer Jubel in dieser 97. Minute, als das Geschoss von Sigurd Haugen im Netz einschlug? Und das am 4. Spieltag, also ganz früh in der Saison, wo es – so sollte man meinen – eigentlich noch nicht um so viel geht. Aber ist das wirklich so? Ich denke: nein! Denn dieses Treffer war ein Tor des Willens, ein Tor, das gezeigt hat, dass sich diese Mannschaft nicht hängen lässt, und ein Symbol dafür, dass man den Nimbus der Unbesiegbarkeit trotz aller Umstände bewahren möchte.

Allen Widrigkeiten zum Trotz

Samstagnachmittag auf Giesings Höhen, die Löwen reiten die Euphoriewelle, das Sechzgerstadion ist wieder mal ausverkauft und eine zwar hochtalentierte, aber auch sehr unerfahrene Mannschaft zu Gast. Zwar hatte Patrick Glöckner im Vorfeld gewarnt und vom bisher schwersten Spiel der Saison gewarnt, aber weder das Umfeld noch die elf Löwen auf dem Platz schienen dies so wirklich verinnerlicht zu haben. Der VfB agierte äußerst clever, stand defensiv sicher, ließ Volland, Niederlechner & Co. nicht zum Zuge kommen und profitierte zudem davon, dass es sich der Schiedsrichter in seinem ersten Profieinsatz offenbar zum Ziel gesetzt hatte, den erfahrenen Profis zu zeigen, wer der Chef im Ring ist. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, als habe Cengiz Kabalakli nur darauf gewartet, den etablierten Spielern die gelbe Karte vor die Nase zu halten, um sein eigenes Standing zu manifestieren.

Die jungen Wilden aus dem Schwabenland merkten das natürlich ziemlich schnell – und verlagerten ihre Spielposition nach dem 0:1 vermehrt in die Horizontale. Gab es eigentlich jemals ein Fußballspiel mit so vielen Schiedsrichterbällen wegen angeblicher Kopfverletzungen?

Wie dem auch sei: Die erste Halbzeit war seitens der Löwen wirklich schwach. Abgesehen von einem Schuss von Kevin Volland kurz vor der Pause ging vom TSV 1860 keine Torgefahr aus und im Endeffekt musste man angesichts der Torchancen des VfB fast froh sein, dass man nur mit so einem knappen Rückstand in die Kabine ging.

Ein Tor des Willens

Wie verwandelt präsentierten sich die Löwen dann jedoch nach dem Seitenwechsel. Sechzig wollte etwas reißen, seine Stärke demonstrieren. Mitunter gelang das ganz gut, auch wenn häufig die letzte Konsequenz fehlte. Apropos: Mit ein bisschen mehr Erfahrung und Cleverness hätte der VfB Stuttgart II auch in der zweiten Hälfte die Partie frühzeitig entscheiden und den Löwen einen Stimmungsdämpfer verpassen können. Haben sie aber nicht – und so rannte Sechzig immer weiter an und das Grünwalder Stadion, das vor der Pause stimmungsmäßig überraschenderweise ziemlich mau daherkam, erwachte zu neuem Leben.

Angriffswelle um Angriffswelle rollte in Richtung VfB-Strafraum, doch vergebens. Und doch: Die Mannschaft hatte die Fans erreicht, der Kampfgeist, den die Elf auf dem Platz zeigte, zündete einen Funken, der auf die Tribünen übersprang. Gefühlt wurde es jede Minute lauter und erreichte in der Nachspielzeit seinen Höhepunkt.

Keeper Thomas Dähne rückte mit auf, Jesper Verlaat entdeckte geistesgegenwärtig ungeahnte technische Fähigkeiten und Sigurd Haugen hämmerte die Kugel im zweiten Versuch unter die Latte. Was für ein geiles Tor des Willens, was für eine Explosion auf den Rängen, was für eine Erleichterung. Wenn man sich vor Augen führt, dass das erst der 4. Spieltag war, dann kann man sich vorstellen, wozu Mannschaft und Fans in dieser Saison noch fähig sein könnten.

Eine Einheit aus Mannschaft und Fans

Und ja: Es war ein Tor des Willens – aber noch viel mehr! Es war ein Zeichen dafür, dass 1860 momentan selbst an Tagen, an denen man sicher nicht das Optimum aus sich herausgeholt hat, nicht zu schlagen ist.

Die Löwen werden diese Saison sehr wahrscheinlich nicht unbesiegt überstehen, aber dieses Mal konnte man den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Nicht, weil man brilliert hat, sondern weil man nicht aufgegeben und an sich geglaubt hat. Auch das ist eine Stärke, die man beim TSV 1860 lange vermisst hat. Weiter so, Löwen, denn genau dieser Kampfgeist verbindet Euch und Eure Fans zu einer Einheit, die noch viel erreichen kann!

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Sechzig um Sieben: Dominik Martinovic im Anflug?

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Nach dem Unentschieden gegen den Vfb Stuttgart II könnte der TSV 1860 München noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Gerüchten zufolge soll Dominik Martinovic kurz vor einem Transfer zu den Löwen stehen. Zum Start in eine neue Woche gibt es einen Überblick aller Meldungen rund um den TSV 1860.

TSV 1860 sichert sich gegen Stuttgart II spät einen Punkt

Dank Sigurd Haugen gab es beim Schlusspfiff im Grünwalder Stadion am Samstag doch noch etwas zu jubeln. Der Neuzugang hatte in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer für die Löwen gegen den VfB Stuttgart II erzielt. In den Stimmen zum Spiel äußerten sich wieder Trainer Patrick Glöckner sowie weitere Personen und Fans rund um den TSV 1860.

U21 siegt deutlich gegen Türkgücü

Bereits am Freitagabend setzte die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar ihren Höhenflug in der Bayernliga Süd fort und feierte einen deutlichen Heimsieg gegen Türkgücü. Die Gäste waren bei der Partie, die erneut am Trainingsgelände ausgetragen wurde, chancenlos. Weiter geht es bereits am Mittwoch mit einem weiteren Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining.

Dritte und Vierte feiern Heimsiege

Insgesamt blicken die Löwen im Herrenbereich auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, denn auch für den TSV 1860 III und IV gab es Punkte zu bejubeln. Beide Teams setzten sich gegen ihre jeweiligen Kontrahenten am Sechser-Platz durch und punkteten am 2.Spieltag dreifach.

A-Jugend mit Last Minute Sieg

Ebenfalls drei Zähler sicherte sich die U19 des TSV 1860 München in der A-Junioren DFB Nachwuchsliga. Gegen die Stuttgarter Kickers traf Lance Fiedler kurz vor Schluss und sorgte damit für großen Jubel im weiß-blauen Lager.

Dulic für U20 Nationalmannschaft nominiert

Große Ehre für Sean Dulic: der Verteidiger der Löwen wurde für die deutsche U20 Nationalmannschaft nachnominiert und steht offiziell im Kader für die kommenden Testspiele. Für das Toto-Pokal Spiel in Illertissen wird Dulic damit allerdings nicht zur Verfügung stehen.

Wechsel von Dominik Martinovic zum TSV 1860?

Kurz vor dem Ende des aktuellen Transferfenster könnte der TSV 1860 München noch einmal aktiv werden. Medienberichten zufolge hat man an der Grünwalder Straße die Fühler nach Dominik Martinovic ausgestreckt. MagentaSport meldete am gestrigen Sonntag im Live-Programm, dass ein Transfer nach München wahrscheinlich über die Bühne gehen wird. Bereits in Mannheim spielte Martinovic unter Trainer Patrick Glöckner, sodass es zu einem Wiedersehen kommen würde.

Bei der aktuellen Umfrage auf der Homepage von sechzger.de sprechen sich 46% der Teilnehmer grundsätzlich für weitere Verstärkungen aus.

News aus der 3.Liga

Der 4.Spieltag

Duisburg bleibt weiterhin das Maß aller Dinge. Mit einem furiosen 3:2-Sieg holten die Zebras gegen den SC Verl die nächsten drei Punkte und grüßen damit weiterhin von der Tabellenspitze. Dahinter folgt nach dem 4.Spieltag mit Hoffenheim II ein weiterer, ungeschlagener Aufsteiger. Am späten Samstagnachmittag sicherte sich die TSG einen Auswärtssieg bei Hansa Rostock. Darüber hinaus gewann Osnabrük gegen Havelse (nächster Löwen-Gegner), Aachen durch drei Elfmeter-Tore in Essen und Wiesbaden in Schweinfurt. Die Schnüdel sind damit weiterhin punktelos.

Lucoqui vor Unterschrift in Cottbus

Ex-Löwe Anderson Lucoqui, der in der vergangenen Rückrunde viele Pluspunkte bei den Löwenfans sammeln konnte, steht vor einem Wechsel zu Energie Cottbus. Der aktuell vereinslose 28-Jährige soll Medienberichten zufolge zeitnah in der Lausitz als Neuzugang vorgestellt werden. Anfang November könnte er dann im Sechzgerstadion auf seine ehemaligen Teamkollegen treffen.

Cottbus trifft im DFB-Pokal auf Leipzig

Ein einziger Drittligist hat es in die zweite Runde des DFB-Pokals geschafft: Energie Cottbus setzte sich gegen Zweitligist Hannover 96 durch. Die Auslosung am gestrigen Sonntag ergab nun RB Leipzig als nächsten Gegner für die Cottbuser. Gespielt wird Ende Oktober.