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Sechzig um Sieben: Der TSV 1860 in Zwickau

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Titelfoto: cr-fotos

Zum dritten Mal seit dem Aufstieg in die 3. Liga führt der Spielplan die Löwen heute nach Zwickau. Einer 5:2-Niederlage im Mai 2019, die damals am 36. Spieltag das Abstiegsgespenst nochmal ganz bedrohlich über Giesing kreisen ließ, während die Gastgeber mit diesem Triumph den vorzeitigen Klassenerhalt sicherten, folgte im Februar dieses Jahres ein 2:2, bei dem kurioserweise alle vier Tore zwischen Spielminute 37 und 57 fielen und die Löwen zweimal jeweils genau acht Minuten in Führung lagen, ehe die Gastgeber wieder ausgleichen konnten. Nachdem uns also in der jüngeren Vergangenheit in 180 Minuten in Westsachsen insgesamt schon vier Tore gelingen wollten, stünde heute – mit  vergleichbarer Effektivität – durchaus mal der erste Sieg beim FSV auf der Agenda.
Die Gesamtbilanz gegen Zwickau ist – durch zwei Zu-Null-Heimsiege in Giesing – sowieso außerordentlich positiv und das gilt es heute auszubauen!

Der FSV Zwickau gehört – wie unser Gast aus Magdeburg in der letzten Woche – zu den Vereinen, mit denen unsere Löwen keine weit zurückliegende sportliche Vergangenheit teilen. Erst in den letzten zwei Jahren, also nach unserem Aufstieg in die 3. Liga, kam es zu Duellen mit den Schwänen. Das liegt daran, dass auch die Westsachsen nach der Zusammenführung der deutschen Profiligen 1991 nicht zu den glücklichen Vereinen gehörten, die es in die 2. Bundesliga schafften. Der Aufstieg gelang dann aber drei Jahre später – als wir Löwen uns bekanntermaßen bereits eine Klasse höher einsortiert hatten. Nach Abstiegen 1998, 2000 und 2005 war der FSV Zwickau dann vorrübergehend sehr weit unten, in der fünftklassigen Landesliga Sachsen angekommen. Dort verblieb man allerdings nur ein Jahr und genau zehn Jahre nach dem tiefsten Fall, gelang als Meister der Regionalliga Nordost die Rückkehr in den Profifußball – nach einer erfolgreichen Relegation gegen die SV Elversberg.
Und auch hier geht es – wie schon in den letzten 30 Jahren zwischen den verschiedenen Ligen – recht munter bergauf und bergab: Einem sensationellen 5. Platz in der Premierensaison folgte Rang 15. In der ersten gemeinsamen Drittligasaison zusammen mit 1860 wurde Zwickau 7. – und letzte Saison konnte gerade so der Abstieg verhindert werden. Am Ende rettete sich der FSV wegen eines geschossenen Tores gegenüber dem Absteiger aus Chemnitz. Zu den Aufstiegsfavoriten gehört der FSV heuer sicher nicht, allerdings erfordert der gute Saisonstart mit einem Sieg gegen die Münchner Vorstädter und einem Punkt in Duisburg, dass man den Schwänen mit dem nötigen Respekt entgegentritt.

Die Löwen spielen also am heutigen Feiertag, an dem Tag, an dem sich die deutsche Wiedervereinigung zum 30. Mal jährt in den ja eigentlich gar nicht mehr so „neuen Bundesländern“. Irgendwie passend, oder? Naturgemäß bestritt der TSV 1860 in den letzten Jahren am 3. Oktober schon das eine oder andere Spiel. Und wie zu erwarten: Neben legendären Siegen erinnern wir uns an peinliche Pleiten an diesem speziellen Datum: Dem triumphalen 5:1-Sieg beim 1. FC Nürnberg im Jahr 1998, als sicherlich mindestens 10.000 mitgereiste Löwenfans in der südlichen Hälfte des Max-Morlock-Stadions eskalierten, steht eine peinliche DFB-Pokalpleite Pleite beim FC Homburg/Saar drei Jahre zuvor gegenüber. Wer erinnert sich noch an das dramatische 2:4 gegen Wacker Burghausen im Sechzgerstadion in der Saison nach dem Bundesligaabstieg? Und wer sogar noch an ein belangloses 1:0 gegen Union Berlin irgendwo im Nirgendwo am Müllberg sechs Jahre später im Jahr 2010? Das alles waren Sechzgerspiele am Tag der deutschen Einheit –  heute soll diesen ein erneut triumphales Kapitel hinzugefügt werden.

Der Bayerische Rundfunk ist bei diesem möglichen freudigen Ereignis übrigens nicht dabei. Ob sich der BR, was das Interesse seiner Zuschauer an den Übertragungen aus der 3. Liga anbelangt, bei seiner Entscheidung für das heutige Spiel einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten. Wichtig ist diese Info für uns Löwenfans aber allemal: Das Duell in Zwickau zwischen den Schwänen und den Löwen wird nur im MDR gezeigt, der BR beschäftigt sich zeitgleich mit der Partie zwischen Ingolstadt und Unterhaching. Wer’s mag… Ob sich die zum Saisonauftakt gegen Haching vor zwei Wochen fast schon wieder so etwas ähnliches, wie Stadionatmosphäre verbreitenden Zwickauer Zuschauer auch in der Partie gegen die Löwen auf ihren Stehplätzen tummeln dürfen, wissen wir aktuell noch nicht, gehen aber davon aus. 3.600 Zuschauer finden heute Nachmittag Einlass in die GGZ-Arena. Und wir von sechzger.de können an dieser Stelle freudig vermelden, dass eine dieser gut dreieinhalbtausend Personen unser Mann vor Ort sein wird, der uns – wie schon aus Meppen – mit Fotos und Infos versorgt. Unser Liveticker steht also für Euch bereit!

Verbleibt an dieser Stelle nur noch, Euch einen angenehmen Feiertag mit einem positiven Ausgang der Spiels unserer Löwen zu wünschen und die geneigte Leserschaft heute mal an dieser Stelle nach Ihren Tipps für das Spiel zu fragen. Gerne hier unter diesem Artikel posten.

Sechzig@18:60 – Taktiktafel + Expertentipps + Jugend & Amateure + Kaiserslautern

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Übersicht über die Meldungen und News des Tages vom TSV 1860 München von sechzger.de

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Einmal noch schlafen und dann spielen die Löwen wieder! Diesmal gehts nach Zwickau und natürlich hoffen wir, dass Trainer Michael Köllner und seine Mannschaft am Tag der Deutschen Einheit drei Punkte mit nach Giesing bringen werden. Taktisch dürfte die Auseinandersetzung mit den Westsachsen übrigens äußert interessant werden, denn sowohl unser Coach, der seinen Vertrag bekanntlich gestern um zwei Jahre verlängert hat, als auch der Übungsleiter der Schwäne, Joe Enochs, gelten als ausgewiesene Taktik-Füchse. Wir sind gespannt, ob die Prognosen unserer TAKTIKTAFEL wieder so zutreffend sind wie in den vergangenen Wochen.

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Auch dieses Mal werden wir bei sechzger.de im Vorfeld keine Tipps hinsichtlich des Endergebnisses abgeben und auch der von Liga3online befragte Experte ist diesbezüglich zurückhaltend. Vermutlich eine kluge Entscheidung von Manfred Starke, seines Zeichens Mittelfeldspieler beim FSV Zwickau und ehemaliger Nationalspieler Namibias, denn das eigene Team zu tippen ist ja immer besonders tricky. Über den Tellerand geblickt, sagt er u.a. jedoch Siege für den FC Ingolstadt 04 (gegen die SpVgg Unterhaching), Dynamo Dresden (heute Abend im Grünwalder Stadion beim FC Bayern München II) und den FC Hansa Rostock (gegen den KFC Uerdingen) voraus.

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Doch nicht nur die Löwen-Profis sind am Wochenende im Einsatz, auch die Amateur- und Jugendteams gehen wieder auf Punktejagd:

Die U21 ist am Samstag (15 Uhr) beim FC Deisenhofen im Einsatz, die U19 gastiert um 18.15 Uhr beim TSV 1860 Rosenheim. In der U17-Bundesliga müssen die Jung-Löwen am Sonntag um 11 Uhr beim SV Wehen Wiesbaden antreten und wollen nach dem Aufstieg natürlich ungeschlagen bleiben.

Der TSV 1860 München IV empfängt indes am Samstag um 14 Uhr auf der Anlage der SpVgg 1906 Haidhausen (St.-Martin-Straße 35, 81541 München) die Gäste vom FC Phönix München II. Die Dritte trifft direkt im Anschluss (16 Uhr) auf den SV Laim.

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Während es an der Grünwalder Straße derzeit ja ungewohnt harmonisch zugeht, brennt andernorts ordentlich der Baum: Der 1. FC Kaiserslautern hat nach der eingeleiteten Planinsolvenz kräftig investiert (u.a. Tim Rieder), ist aber mit zwei Niederlagen in die 3. Liga gestartet und hat sich Anfang der Woche von Trainer Boris Schommers getrennt. Seit heute steht sein Nachfolger fest: Der Luxemburger Jeff Saibene soll das Ruder rumreißen und die Roten Teufel wieder in die 2. Bundesliga führen. Dass wir ihm für dieses Vorhaben nicht unbedingt die Daumen drücken, liegt auf der Hand…

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Bereits heute Morgen hatte der kicker spekuliert, dass Marius Wolf auf Leihbais zum 1. FC Köln wechseln wird (sechzger.de berichtete), jetzt ist es fix. Der TSV 1860 wird leider finanziell nicht partizipieren, eine Ausbildungsentschädigung wie z.B. bei den (Auslands-)Transfers von Kevin Volland, Julian Weigl oder Marin Pongracic wird nicht fällig.

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TAKTIKTAFEL – Unser nächster Gegner: FSV Zwickau

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Am morgigen Samstag spielt der TSV 1860 München auswärts beim FSV Zwickau. Was können beziehungsweise müssen wir von den Westsachsen aus taktischer Sicht erwarten? Ich habe mir die beiden ersten Ligaspiele des FSV angesehen und komme dabei zu folgenden Schlussfolgerungen:

Trainer Joe Enochs lässt seine Mannen gerne in einem 3-4-1-2 flach-System auflaufen, um generell ein Übergewicht im Mittelfeld zu erzielen und den Gegner vom eigenen Strafraum fern zu halten.

Gegen den Ball kippen die beiden äußeren Mittelfeldspieler im letzten Drittel vor dem eigenen Strafraum in die Abwehrreihe ab, sodass eine Fünferkette entsteht. Vor die Fünferkette reiht sich gegen den Ball das restliche Mittelfeld auf einer Linie ein, es entsteht also ein 5-3-2 tief, womit ein Durchkommen für eine langsam und kontrolliert aufbauende Mannschaft schwer gemacht wird. Dennoch können schnell und zügig vorgetragene Angriffe auch bei kontrolliertem Aufbau des Gegners die Hintermannschaft der Zwickauer vor Probleme stellen, da die Spieler teilweise weite Wege auf dem Feld gehen müssen, um den kompakten Abwehrverbund – so wie vom Trainer erdacht – herzustellen. Bis sich die Außenspieler in die Kette und der offensive Mittelfeldspieler ins Zentrum der eigenen Spielfeldhälfte bewegt haben, müssen teilweise viele Meter zurückgelegt werden, was man in den Spielen des FSV gegen Duisburg und Unterhaching deutlich gesehen hat. Das kostet zum einen Kraft und kann zum anderen – wenn der Gegner intelligent spielt und Auge für den freien Raum vorhanden ist – zu großen Lücken in den Räumen zwischen den Ketten führen. Sobald der Abwehrverbund der Schwäne aber steht, kommt der Gegner nur noch mit der Brechstange und hohen Flanken in deren Strafraum.

Bei Ballgewinn der „Trabbi-Städter“ schwärmt ihr Doppelriegel sofort aus. Wenn dann präzises Passpiel dazukommt, zeigt das 3-4-1-2 seine Gefährlichkeit. Da gegen die meisten anderen Systeme sofort sowohl ein Übergewicht im Mittelfeld herrscht, als auch die Staffelung der Spieler gute Passdreiecke nach sich zieht und nicht nur ein Mittelstürmer den Strafraum des Gegners belagert, sondern zwei, hat jeder Akteur beim Spiel nach vorn meist mehr als eine Anspielstation und es entwickeln sich bisweilen schwungvolle Positionsangriffe. Diese werden meist über die Halbpositionen und Flügel vorgetragen Bei 54 Positionsangriffen in der bisherigen Saison, schlugen die Zwickauer 41 Flanken. Das sind knapp 76%. Diese kommen oft präzise in den Strafraum. Ganze 46% aller geschlagenen Flanken von den Zwickauer Flügeln waren erfolgreich, kamen also auch beim Mitspieler an. Die Präzision der Westsachsen ist hier äußerst hoch und kann – wenn eine Seite schlecht gedeckt ist – zu massiven Problemen führen. Alle drei bisherigen Tore schoss der FSV nach Flügelangriffen. Das Tor gegen Duisburg nach einer hohen Flanke in den Torraum, die beiden Treffer gegen Unterhaching kamen – nach flachen Querpässen vom Flügel an die Strafraumkante – durch Weitschüsse zustande.

Weitere Vorteile des 3-4-1-2-Sytems:
Es ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe, dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen.
Außerdem bringen zwei Stürmer in der Spitze starke Präsenz in das Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels.
Und durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Aber kein Vorteil ohne Nachteil… Diese sind beim 3-4-1-2-System:
Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel ausnutzen kann.
Die für die Flügelspieler langen Laufwege können in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechseln zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum Erlahmen des Drucks, der über die Flügel aufgebaut werden soll, führen.
Die Flügel sind nur einfach besetzt, deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln.
Gegen Systeme in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird kann es bei Kontern des Gegners oder zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Persönlich bin ich übrigens kein großer Freund dieses Systems, vor allem für Mannschaften in unteren Ligen, deren Passgenauigkeit nicht unbedingt die Qualität hat, dieses System effektiv umzusetzen.

Es gibt – außer den angeführten Nachteilen – eigentlich wenig Argumente dafür, dass Joe Enochs seine Mannschaft gegen die Löwen anders auftreten lässt. Auch beim letzten Heimspiel gegen den TSV 1860 schickte der Zwickauer Coach seine Truppe im 3-4-1-2 aufs Spielfeld. Dieses endete Anfang Februar bekanntermaßen mit einem 2:2, was sich für die Hausherren damals wie ein Sieg angefühlt haben dürfte.

Aufgrund der Schwächen im Umschaltspiel nach Hinten, die dieses System aufweist, könnte es aber auch sein, dass Enochs uns alle überrascht und gegen die passgenaue und spielstarke Mannschaft der Löwen lieber doch auf ein 4-4-2 setzt. Dies hätte zur Folge, dass dann der lediglich der beim 3-4-1-2 im defensiven Mittelfeld agierende nominelle Innenverteidiger Maurice Hehne (#5) auf seine angestammte Position gestellt würde und Enochs für die Position des rechten Verteidigers Marcus Godinho (#2) für entweder Jozo Stanic (#6) oder Davy Frick (#19) brächte.

Zwickauer Spieler auf die morgen ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss, sind die sich gut ergänzenden Stürmer Dustin Willms (#11), ein technisch versierter, torgefährlicher, abschlussstarker 21jähriger und Ronny König (#15), seines Zeichens ein 37 Jahre alter Haudegen, der mit allen Wassern gewaschen ist und auch dorthin geht, „wo‘s wehtut“. Außerdem sind hier die beiden variabel spielenden Mittelfeldakteure Can Coskun (#22) und Felix Drinkuth (#7) zu nennen, die gerne Positionstäusche vornehmen und sich in der Zentrale und auf der linken Seite abwechseln.

Um gegen die Zwickauer Schwäne erfolgreich zu sein, müssen unsere Spieler offensiv ihr dominantes Passspiel aus den vorangegangen Partien wieder auf den Platz bringen und die Chancenverwertung auf ein höheres Niveau schrauben, als noch gegen Magdeburg. Gegen den Ball dürfen sie sich aber gleichzeitig nicht durch zu hohes Pressing dazu verleiten lassen, dass der Gegner einerseits in entstehende Lücken hineinstößt. Andererseits – und darauf muss der eigentliche Focus im Spiel gegen den Ball beim TSV 1860 liegen – müssen die Flügel dicht gemacht werden. Wie weiter oben angemerkt wurden alle Tore des FSV Zwickau in der laufenden Saison durch Angriffe über die Außenpositionen eingeleitet. Die Flanken kommen überaus zielgenau zu den Adressaten.

Ich bin mir sehr sicher, dass Michael Köllner eine gute Antwort auf alles was der FSV Zwickau anbietet, haben wird. Die Mannschaft des TSV 1860 München wird top vorbereitet sein, und dem Gegner in seinem eigenen Stadion alles abverlangen.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Die vermutliche Aufstellung des FSV Zwickau morgen wird so aussehen:

 

Marius Wolf zum 1. FC Köln?

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Trikots Marius Wolf
Marius Wolf ist in den letzten Jahren ganz schön rumgekommen.

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Es ist schon einige Jährchen her, dass Marius Wolf das Trikot der Löwen übergestreift hat, doch seitdem ist der 25-Jährige ganz schön rumgekommen: Hannover 96, Eintracht Frankfurt (gekrönt durch den Sieg im DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern), Borussia Dortmund und Hertha BSC lauteten seine weiteren Stationen.

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Nach Angaben des kicker dürfte sich der Franke in Kürze dem nächsten Bundesligisten anschließen; das Fachmagazin spekuliert, dass Wolf auf Leihbasis zum 1. FC Köln wechseln wird und dort die Spielpraxis sammeln kann, die ihm beim BVB verwehrt wird. Der TSV 1860 wird jedoch so oder so nicht vom Transfer bzw. der Leihe profitieren, da keine Ausbildungsentschädigung fällig wird.

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Sechzig um Sieben: Heute wieder TAKTIKTAFEL + Löwenstüberl + Amateure morgen in Deisenhofen

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Das Wochenende steht vor der Tür, das uns morgen einen Feiertag und am Nachmittag dann hoffentlich drei Punkte in Zwickau bescheren wird.
Wie dies gelingen kann, weiß spätestens ab heute Mittag um 12 Uhr jedes Kind bzw. jeder Leser von sechzger.de: In unserer Rubrik TAKTIKTAFEL werfen wir nachher einen Blick auf das, was unsere Löwen in Westsachsen vom Gegner zu erwarten haben.
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Ein Profitraining findet heute an der Grünwalder Straße 114 nicht statt, die Mannschaft reist nach Zwickau.
Und dennoch lohnt sich ein Abstecher dorthin, denn im Löwenstüberl weden heute
Zwetschgenknödel mit Butterstreusel und Zimt-Zucker (für 6,60 EURO)
und
Gebratener Seehecht mit Kürbispüree und Zucchinigemüse (für 8,90 EURO)
serviert.
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Die Löwen-Amateure treten morgen Nachmittag um 15 Uhr zu ihrem zweiten Punktspiel nach der Fortsetzung der Saison in der Bayernliga Süd an. Beim Tabellenzweiten, dem FC Deisenhofen wartet auf das Team von Frank Schmöller eine echte Herausforderung. Das Hinspiel endete vor über 13 Monaten (Corona macht’s möglich) mit einem spektakulären 4:4. Vielleicht ist ein Ausflug ins Münchner Umland für den einen oder anderen eine interessante Alternative für die leider ja nicht mögliche Reise nach Zwickau. Die S3 Richtung Holzkirchen braucht vom Bahnhof Giesing keine Viertelstunde und zur Sportanlage Deisenhofen ist man dann in gut zehn Minuten spaziert. Laut Auskunft des gastgebenden Vereins sind 200 Zuschauer zugelassen.
Vielleicht ein netter Feiertags-Ausflug?

Sechzig@18:60 – Michael Köllner + Hendrik Bonmann + Petar Radenkovic

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Die wichtigste Meldung des Tages betrifft natürlich ganz klar den Trainer des TSV 1860 München: Michael Köllner hat seinen Vertrag heute vorzeitig verlängert und wird die Löwen somit auch über den 30.06.2021 hinaus trainieren. Eine super Entscheidung der Verantwortlichen, da man die Fortschritte der Mannschaft im taktischen und spielerischen Bereich seit der Übernahme Köllners deutlich sehen kann.

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Ebenfalls Grund zur Freude hat Hendrik Bonmann: Der sympathische Keeper, der sich gestern offiziell von den Löwenfans verabschiedet hatte, unterschrieb heute einen Vertrag bei den Würzburger Kickers und darf somit auf Einsätze in der 2. Bundesliga hoffen. Er trägt bei den Unterfranken ebenso wie bei uns die Nummer 39!

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Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht versäumen, der Torhüter-Legende Petar Radenkovic noch einmal zum 86. Geburtstag zu gratulieren und auf unser Gewinnspiel zu verweisen.

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Happy Birthday, Radi zum 86. Geburtstag – wir verlosen seine Single “Bin i Radi – bin i König”

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Petar Radenkovic – geboren am 1. Oktober 1934 im Königreich Jugoslawien – bei allen als “Radi” bekannt, gehört zu den 176 Spielern, die am ersten Spieltag der neu gegründeten Bundesliga 1963 im Einsatz waren (als einer von vier Ausländern). Er holte mit den Löwen den DFB-Pokal und die Deutsche Meisterschaft und war vor allem durch seine Ausflüge weit Außerhalb des Strafraumes berühmt.

Zudem nahm er eine Schallplatte auf – Bin i Radi – bin i König – die sich über 400 000 mal verkaufte und damit Platz 5 in den Single-Charts erreichte.

[vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=UY5r-mvey-I” title=”Bin i Radi – bin i König”]

Eine von diesen Schallplatten verlosen wir – unter allen Geburtstagsgrüßen für den Radi. Die Auslosung findet live nach dem 4. Spieltag bei uns statt und wird natürlich noch angekündigt.

Der Radi hat schon ein langes Löwen-Leben – wir wünschen ihm beste Gesundheit und noch viele Jahre obendrauf!

TSV 1860-Trainer Michael Köllner verlängert seinen Vertrag bei den Löwen vorzeitig

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Was sich gestern bereits abzeichnete, ist heute offiziell bestätigt worden: TSV 1860-Trainer Michael Köllner hat seinen Vertrag bei den Löwen vorzeitig verlängert.

Der gebürtige Fuchsmühler war vom TSV am 09. November 2019 verpflichtet worden, nachdem sein Vorgänger Daniel Bierofka sein Amt als Cheftrainer des TSV 1860 am 05. November niedergelegt hatte.

Mit einer Serie von insgesamt vierzehn ungeschlagenen Spielen mit ihm als Cheftrainer verwandelte er die im Abstiegskampf der 3. Liga steckenden Löwen zu einem Aufstiegskandidaten. Auch gewann der TSV 1860 mit ihm als Coach den Bayerischen Toto-Pokal.

Der 1860-Trainer zur Vertragsverlängerung:

„1860 München ist für mich eine absolute Herzensangelegenheit und ich danke allen handelnden Personen für ihr Vertrauen – an der Spitze Günther Gorenzel, der sehr hart daran gearbeitet hat, dass wir im Sommer erfolgreich einen Umbruch vollziehen konnten. Spieler zu entwickeln, ist eine großartige Aufgabe, der ich mich voll und ganz verschreibe. Wir haben einen sehr spannenden Kader, mit dem ich sehr gerne arbeite. Seit ich Teil der Löwenfamilie bin, habe ich stets Unterstützung von allen Seiten erfahren. Daher habe auch ich großes Vertrauen in unsere Zusammenarbeit und freue mich, dass wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortsetzen werden!“

Sechzig um Sieben: Training + Welcher Corona-Wert gilt + Bonmann verabschiedet sich

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Die Löwen trainieren heute am Nachmittag – freilich weiterhin ohne Zuschauer

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Verwirrung herrscht derzeit darüber, welcher Corona-Wert für die Zulassung von Zuschauern in München gilt: Der DFB hat einen Wert, bestehend aus dem des Spielortes und den angrenzenden Landkreisen angegeben – aus diesen Werten bemisst sich auch unsere Corona-Ampel. Im Wochenanzeiger stand gestern, dass die Landeshauptstadt München nur den Wert der Landeshauptstadt München heranzieht (was sie natürlich darf) – wir werden es im Laufe des Tages schon herausbringen, welcher Wert zu 100% gilt, vertrauen aber im Zweifelsfalle dem Wochenanzeiger (und werden dementsprechend unsere Corona-Ampel neu programmieren dürfen).

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Hansa, Waldhof und Lübeck haben nach Transfermarkt-Informationen Interesse an Prince Owusu.

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Im Löwenstüberl gibt es heute:

Bandnudeln mit Kürbis, Zucchini, Aubergine, Parmesan & Salat (8,20 Euro)

und

Jägerschnitzel mit Spätzle (8,70 Euro)

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Last but not least:

Hendrik Bonmann hat sich gestern Abend via Instagram & Facebook-Nachricht von den Löwen-Fans verabschiedet – mit einem Bild mit reichlich Rauch und sehr schönen Worten für die Löwen-Fans, Freunde die er in der Mannschaft gefunden hat und Biero.

Ein Klasse-Torwart und überragender Sportsmann verabschiedet sich hier – mach´s gut Hendrik, alles Gute auf Deinem weiteren Weg!

Sechzig@18:60 – Michael Köllner + Trainer FCK + Corona-Ampel + Indien

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

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Schon irgendwie kurios: Eigentlich ist heute an der Grünwalder Straße ja gar nicht so viel passiert und dennoch waren wir ordentlich beschäftigt, Euch mit News rund um den TSV 1860 München zu versorgen. An erster Stelle steht natürlich die äußerst erfreuliche Nachricht, dass die Vertragsverlängerung von Trainer Michael Köllner wohl nur noch reine Formsache ist und vermutlich sogar noch vor dem Match in Zwickau bekanntgegeben wird. Super Sache, denn der Oberpfälzer glänzt nicht nur als absoluter Sympathieträger, sondern hat die Mannschaft auch taktisch und vom Spielverständnis her deutlich weiterentwickelt.

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Einen neuen Impuls hat auch der 1. FC Kaiserslautern nötig: Nach der Entlassung von Boris Schommers übernimmt vorerst U19-Coach Oliver Schäfer das Training, doch bereits beim kommenden Punktspiel soll ein neuer Trainer auf der Bank sitzen. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten Thorsten Ziegner (ehemals Hallescher FC), Bernhard Trares (zuletzt Waldhof Mannheim), Thorsten Lieberknecht (MSV Duisburg) und Michael Schiele (zuletzt Würzburger Kickers), doch auch Friedhelm Funkel werden Außenseiterchancen eingerechnet.

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Während in Kaiserslautern am Wochenende im Derby gegen den Erzrivalen Waldhof Mannheim 7.500 Zuschauer zugelassen werden, ist in München noch keine Entscheidung darüber getroffen worden, ob der FC Bayern II hinter verschlossenen Türen kicken muss oder doch ein paar Fans reinlassen darf.

Auf Liga3-online findet Ihr zudem eine Übersicht, wie hinsichtlich des kommenden Wochenendes an den einzelnen Spielorten der 3. Liga aussieht.

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Am 10.10. wirds dann auch für die Löwen wieder spannend, wenn der VfB Lübeck auf Giesings Höhen gastiert. Um Euch stets über die aktuelle 7-Tages-Inzidenz auf dem Laufenden zu halten, haben wir auf unserer Startseite eine Corona-Ampel eingebaut.

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Lange vor Corona, genauer gesagt im Februar 2016, besuchten die Amateure des TSV 1860 Indien, um dort an einem internationalen Turnier teilzunehmen. Als einziger Fan aus Deutschland reiste damals Michael Stoffl nach Kozhikode, um die Löwen zu unterstützen, und hat heute seine überaus lesenswerte Story dazu mit uns (uns Euch!) geteilt.

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Hm, eine Überleitung vom Sait Nagjee Cup zu FIFA21 kann eigentlich nur in die Hose gehen, deswegen kurz und knapp: Philipp Steinhart wird von Electronic Arts als bester Spieler des TSV 1860 eingeschätzt. Sollte Ansporn genug für die anderen sein, um die Entwickler des Spiels Lügen zu strafen.

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Zum Abschluss noch der Hinweis, dass heute Abend ab 20 Uhr die 1. Runde des Toto-Pokals ausgelost wird. Für die Löwen zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt interessant, da wir erst in der Finalrunde in den Wettbewerb einsteigen werden, aber Auslosungen haben ja doch immer einen gewissen Reiz…

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