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Noch ein Neuer: Deniz Haimerl unterschreibt beim TSV 1860

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Grünwalder Stadion Saison 2021/22 Faninformationen 1860

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nach Noah Klose und Michael Eberwein verkündete der TSV 1860 München nun auch die Verpflichtung von Deniz Haimerl. Der Abwehrspieler stand zuletzt beim TSV Steinbach unter Vertrag und wechselt ablösefrei an die Grünwalder Straße.

Deniz Haimerl neu beim TSV 1860

Seine fußballerische Ausbildung genoss der 23-Jährige beim FC Bayern München und der SpVgg Unterhaching, ehe er über die Zwischenstationen FC Augsburg II und Türkgücü München beim TSV Steinbach landete. Bislang absolvierte der Defensivspieler eine Partie in der 3. Liga, 68 Spiele in der Regionalliga Bayern und stand zudem neun Mal in der Regionalliga Südwest auf dem Platz.
Da sein Vertrag in Steinbach zum 30.06. auslief, wechselt Haimerl nun ablösefrei zu den Löwen, wo er mit Alper Kayabunar auf ein bekanntes Gesicht trifft.

Haimerl bereits beim BFV registiert

Auch wenn die Löwen Haimerl bislang noch nicht offiziell als Neuzugang vermeldet haben, wird er fix für Münchens große Liebe auflaufen. Dies bestätigt seine Registrierung als Spieler im offiziellen Portal des BFV, siehe Screenshot. Sein Vertrag an der Grünwalder Straße läuft von heute bis Ende der Saison 2026/27.

Heute vor 25 Jahren, Teil 2: Olympiastadion – TSV 1860 : Newcastle United

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Wie schon in Heute vor 25 Jahren, Teil 1 ausgeführt erwartete die Löwenfans am 25. Juli 2001 im Olympiastadion ein absolutes Highlight: Der TSV 1860 im UI-Cup gegen den damals aufstrebenden und gleichzeitig mit ganz viel Tradition und einem klangvollen Namen ausgestatteten Premier League-Club Newcastle United. Nominell ein echter Leckerbissen!

Das Spiel markiert in der Rückbetrachtung den Abschluss einer Serie von Europapokalspielen in den späten 1990er-Jahren gegen Vereine wie Rapid Wien, Leeds United oder den AC Parma. Es war gleichzeitig das letzte internationale Pflichtspiel der Löwen im Olympiastadion bis heute. Ein Jahr später kam es auf Giesings Höhen noch zu einem Duell mit dem FK Bate Borisov, der damals aber noch weit weg von heutigen Champions League-Ehren war.

Angesichts der genannten Fakten mutet die Anzahl der Zuschauer, die sich an jenem warmen, aber nicht zu heißen Mittwochabend anstatt in den Biergarten in den Olympiapark aufmachten, enttäuschend: Nur 15.000 Unverbesserliche verloren sich im weiten Rund und bekamen als Belohnung eine über weite Strecken enttäuschende Löwenvorstellung dargeboten: Nach einer knappen Stunde lag die Elf von Werner Lorant, der übrigens keine drei Monate länger Trainer bei 1860 bleiben sollte, mit 0:2 zurück. Selbst die Aufholjagd durch Tore von Paul Agostino und Filip Tapalovic innerhalb von zehn Minuten half nichts: Sieben Minuten vor dem Abpfiff erzielten die Nord-Engländer das verdiente 2:3, was ihnen eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am 1. August im legendären St. James Park verschaffte. Dort unterlag 1860 dann übrigens trotz des Ausgleichs durch Markus Schroth kurz vor der Pause mit 1:3 und schied aus dem UI-Cup aus.

Mit dem zeitlichen Abstand von fast zwei Dekaden ist mir persönlich dieser Abend, den ich mit einigen Freunden auf der Gegentribüne im gähnend leeren Olympiastadion verbrachte, leider nicht als rauschende, tragische Europapokalnacht in Erinnerung, wie beispielsweise das Duell mit Rapid Wien vier Jahre zuvor, sondern – trotz der fünf Tore und des durchaus spannenden Spielverlaufs – als triste, graue Veranstaltung, die man in einer normalen (damals) Uni-Woche kurz vor den Semesterferien eben noch mitnahm. Den Abend hätte man aber genauso gut in einem der oben schon angesprochenen Biergarten verbringen können. Weniger Gaudi hätte man da sicher auch nicht gehabt – aber dafür Bier aus Krügen statt aus Bechern.

Insgesamt war die Zeit kurz nach der Jahrtausendwende geprägt von sich immer weiter zuspitzenden vereinspolitischen Konflikten zwischen weiten Teilen der Fanszene und dem allmächtigen Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser, vom bevorstehenden Bürgerbegehren zum Bau einer neuen Fußballarena vor den nördlichen Toren der Stadt und von einer Vorahnung, dass die sportlich fetten Jahre zu Ende gehen würden. Und vielleicht gerade deshalb bleibt der 25. Juli 2001 auch den Löwenfans, die nicht – wie der Vorredner Stefan Kranzberg – zu den Amateuren nach Giesing, sondern ins Olympiastadion gingen, in bleibender Erinnerung: Als kleine Abschiedsveranstaltung einer sportlich großen Zeit.

Heute vor 25 Jahren, Teil 1: Amateure – Neumarkt

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TSV 1860 München gegen Newcastle United – was für eine wahnsinnig attraktive Paarung. Wie lange hatten wir Löwenfans warten müssen, um uns endlich wieder mit solchen Gegnern in Pflichtspielen messen zu dürfen? Frisch waren die Erinnerungen ans Jahr zuvor, als man denkbar knapp und unglücklich in der Champions League-Quali an Leeds United gescheitert war. Und nun also die Magpies…

Doch stopp, nicht so schnell! Auch in der Retrospektive ist es für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie die damaligen Verantwortlichen bei den Löwen auf die Schnapsidee kommen konnten, parallel zum UI-Cup-Duell mit Given, Speed, Solano, Bellamy & Co das Spiel der Amateure gegen den ASV Neumarkt zu terminieren. Wäre der Auftakt der Bayernliga-Saison nicht auch einen Tag vorher oder später möglich gewesen?

Eine Gewissensfrage also: Auf einen vermeintlichen Höhepunkt in der Geschichte der Löwen verzichten, auch wenn er im Olympiastadion stattfindet? Oder die Amateure im Sechzgerstadion sausen lassen, die ich seit Jahren sehr intensiv verfolgte und kaum ein Spiel verpasste?

Die Entscheidung pro Herz war schnell getroffen und so fand ich mich mit 200 weiteren Unverbesserlichen im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße ein und wurde belohnt. Die Spieler waren ganz offensichtlich jedem Besucher dankbar, ließen dem Gegner aus der Oberpfalz keine Chance und siegten verdient durch Tore von Holger Wohland und Benjamin Lauth (!) mit 2:0.

Nein, ich bereue es nicht, mich damals so entschieden zu haben, zumal ich mich schon damals nicht zuletzt aufgrund der Stadionthematik und diverser Aktionen des damaligen Präsidenten gegen die eigenen Fans immer weiter von den Profis entfremdet hatte. Umso glücklicher bin ich, dass wir heute endlich wieder mit der 1. Mannschaft in Giesing spielen und der Draht zwischen Verein uns Fans wieder deutlich positiver und persönlicher ist.

Michael Eberwein wechselt vom BVB II zum TSV 1860

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Neuzugang für die Löwen: Offensivspieler Michael Eberwein wechselt von Borussia Dortmund II zum TSV 1860 München. Der 30-Jährige bringt reichlich Erfahrung aus der 3. Liga und Regionalliga an die Grünwalder Straße.

Viel Erfahrung für die Löwen

Der gebürtige Dellnhauser begann beim SV Oberhaindlfing mit dem Fußballspielen und wechselte über den SE Freising zum FC Bayern München, wo er bis 2015 sämtliche Juniorenmannschaften durchlief. Mit 19 schloss er sich Borussia Dortmund an und absolvierte in der Folge drei Spielzeiten in der Regionalliga West. Es folgte der Wechsel zu Fortuna Köln in die 3. Liga, nach dem Abstieg der Fortunen zog Eberwein weiter zu Holstein Kiel, wo er in der 2. Bundesliga zwei Einsätze verbuchte.

Anschließend wechselte der Hallertauer zum Halleschen FC und war dort unumstrittener Stammspieler in der 3. Liga, ehe er im Sommer 2022 zum BVB zurückkehrte und dort seitdem wieder in der Regionalliga West aktiv war.

Die Bilanz des 30-Jährigen:

  • 2. Bundesliga: 2 Spiele
  • 3. Liga: 208 Spiele, 35 Tore, 24 Assists
  • Regionalliga West: 117 Spiele, 36 Tore, 17 Assists

Michael Eberwein wechselt zum TSV 1860 München

Nun kehrt Michael Eberwein also nach Bayern zurück und wechselt, da er seinen Vertrag in Dortmund auflösen konnte, ablösefrei an die Grünwalder Straße. Mit seiner Erfahrung möchte er die Offensive des TSV 1860 bereichern und freut sich auf die neue Aufgabe:

“In den vergangenen 11 Jahren habe ich ausschließlich bei Vereinen außerhalb Bayerns gespielt. Ich freue mich sehr, wieder in meine Heimat zurückzukehren und für den TSV 1860 München spielen zu können. Mit Köln, Halle und Dortmund hatte ich schon einige Spiele im ausverkauften Grünwalder Stadion und kenne die Stimmung. Das erste Mal dort in Weiß-Blau einzulaufen, wird sicher ein einmaliges Erlebnis.”

Geschäftsführer Thomas Probst ist ebenfalls froh, den Offensivspieler nach Giesing gelotst zu haben:

“Michael passt ideal in dieses Anforderungsprofil. Mit 30 Jahren ist er im besten Fußballeralter und kann dennoch mehr als 300 Spiele der 3. Liga und der Regionalliga vorweisen. Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat.”

Quelle Titelbild: TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

Totopokal: TSV 1860 muss zum FC Wendelstein

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Das war nicht wirklich spannend… Da sich in der 1. Hauptrunde im bayerischen Landespokal, die am vergangenen Wochenende – bzw. dann noch mit zwei abschließenden Spielen am Dienstag Abend – ausgetragen wurde, der FC Wendelstein als einziger Kreispokalsieger durchsetzen konnte und der Verein aus Mittelfranken damit der einzige Vertreter im Feld war, der sich seinen Gegner für die 2. Runde aussuchen durfte, war eigentlich vorab klar, wohin die Reise für den TSV 1860 gehen würde.

Wendelstein nächster Löwengegner im Totopokal

Und so ist es auch gekommen. Vorraussichtlich am Dienstag, den 11. August, also eine Woche nach dem regulären Spieltermin für die zweite Pokalrunde – zwischen den beiden Freitagsspielen der Regionalliga gegen Augsburg II und in Memmingen – reisen die Löwen in den Landkreis Roth vor die süd-südöstlichen Tore von Nürnberg zum diesjährigen Aufsteiger in die Landesliga Nordost. Die weiteren 15 Paarungen dieser zweiten Runde im Totopokal wurden heute Mittag im Münchner Haus des Fußballs ausgelost. Das ganze Ereignis wurde – wie gewohnt – vom Bayerischen Fußballverband live auf seinem Instagram-Kanal übertragen.

Dritt-, Regional-, Bayern- und Landesligisten im Rennen

Neben den bereits besprochenen Kontrahenten FC Wendelstein und unserem TSV 1860 waren noch drei Drittligisten der Vorsaison (FC Ingolstadt, Jahn Regensburg und Schweinfurt 05), 13 Teams der Regionalliga-Spielzeit 2025/26 und 14 Bayern- und Landesligisten in den Lostöpfen. Diese wurden nach regionalen Gesichtspunkten befüllt. Die noch im Wettbewerb befindlichen Dritt- und Regionalligisten wurden aus jeweils separaten Töpfen von Joachim Buchwieser, dem Vize-Präsident von LOTTO Bayern, gezogen.

Aus der heutigen Auslosung haben sich folgende Paarungen für die 2. Runde im Totopokal ergeben:
(wird im Verlauf der Auslosung laufend aktualisiert)

FC Wendelstein – TSV 1860
Viktoria Aschaffenburg – TSV Aubstadt
TSV Abtswind – Würzburger Kickers
TSV Großbardorf – FC Schweinfurt 05
TSV Kornburg – SpVgg Bayreuth
SpVgg SV Weiden – SpVgg Ansbach
1. FC Lichtenfels – TSV Neudrossenfeld
FC Dingolfing – DJK Vilzing
SpVgg Lam – VfB Eichstätt
TSV Seebach – Jahn Regensburg
SV Aubing – TSV 1882 Landsberg
Schwaben Augsburg – FV Illertissen
FC Memmingen – FC Ingolstadt
1860 Rosenheim – Wacker Burghausen
TSV 1880 Wasserburg – TSV Buchbach
SV Heimstetten – SpVgg Unterhaching

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Titelbild: Impression aus Berglern, wo die Löwen erst am Dienstag dieser Woche mit einem 5:0-Sieg den Einzug in die 2. Runde des Totopokals realisiert hatten. Nun geht es – wie erwartet – nach Wendelstein in Mittelfranken.

 

 

 

 

 

Klose stürmt weiter für Sechzig!

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Letztes Jahr war er der Goalgetter der Amateure in der Bayernliga Süd, dann begann leider eine längere Verletzungspause. Nun ist Noah Klose auf dem Weg der Besserung und möchte in der kommenden Saison mit Sechzig angreifen. Der 21-jährige Stürmer unterschreibt einen neuen Vertrag bis 2027 bei der Spielbetriebs-GmbH.

Ein Klose für die Löwen

Während sein Zwillingsbruder Luan es u.a. aus gesundheitlichen Gründen nicht in den Herrenbereich der Löwen geschafft hat, konnte sich der gebürtige Bremer bei der zweiten Mannschaft durchsetzen und gehörte in der Meisterelf des letzten Saison zum absoluten Stammpersonal. Thomas Probst, Geschäftsführer der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH, begründet die Weiterverpflichtung des Stürmers wie folgt:

“Noah hat schon in der Jugend, insbesondere aber in den vergangenen beiden Jahren in unserem Bayernliga-Team hervorragende Leistungen gezeigt.”

Sohn des deutschen WM-Rekordtorschützen

Der Sprössling der deutschen Stürmer-Legende Miroslav Klose begann seine Karriere in der Jugend von Lazio Rom. Über den TSV Grünwald führte der Weg dann in die U17 der Löwen, anfangs noch zusammen mit seinem Zwillingsbruder. Nachdem Noah in der letzten Saison in der Bayernliga in 25 Spielen 11 Tore und 9 Vorlagen sammeln konnte, durfte er in Havelse sein Debüt für die Kampfmannschaft feiern.

Zu seiner Vertragsverlängerung sagt Klose:

“In der abgelaufenen Saison konnte ich bereits die ersten Minuten bei der ersten Mannschaft des TSV 1860 München erleben. Diese Momente in Havelse und die Trainingseinheiten mit dem Team haben mir sehr viel Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich, dass ich ein fester Bestandteil dieser Mannschaft sein kann. Ich werde alles dafür geben, nach meiner Verletzung bald wieder auf das Spielfeld zurückzukehren und danach meinen Teil zum Erfolg des Vereins beizutragen.”

2. Spieltag: Amas am Sonntag in Schwabmünchen

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Mit dem Selbtsbewusstsein aus einem 5:1-Heimsieg zum Saisonauftakt gegen den TuS Geretsried ausgestattet, reisen die Amas am Sonntag Nachmittag (26.07., 14:00 Uhr, siegmund-Arena) nach Schwabmünchen, wo der Aufsteiger aus der Landesliga Südwest seine Bayernliga-Heimpremiere nach über vier Jahren feiert. Zum Saisonauftakt hatte das Team aus dem Landkreis Augsburg erst am Dienstag Abend in Kottern mit 0:1 knapp den Kürzeren gezogen. Und war danach sehr ernüchtert die 75 Kilometer gen Norden nach Hause gefahren. Das starke Spiel am Freitag zuvor in der ersten Runde des Totopokals, als man dem Neu-Regionalligisten aus Landsberg lange Paroli geboten hatte und erst im Elfmeterschießen unterlegen war, hatte Hoffnungen auf einen erfolgreichen Saisonstart in der Liga genährt. Nun steht man in Schwabmünchen gegen die kleinen Löwen schon ein wenig unter Zugzwang, um keinen Fehlstart hinzulegen.

Wer spielt am Sonntag in Schwabmünchen für die Amas?

Für zusätzliche Verunsicherung könnte bei den Gastgebern sorgen, dass naturgemäß noch ziemlich unklar ist, mit welchem Team die Gäste aus der Landeshauptstadt am Sonntag letztlich antreten werden. Noch werden die Amas aus dem gleichen Kader zusammengestellt, wie die in gut einer Woche in die Regionalliga-Saison startende erste Löwen-Mannschaft. Es bleibt also aktuell noch spannend, welche Akteure die “Gesamt-Kader-Trainer” Alper Kayabunar und Vincent Saller aufbieten. Rund um das letzte Wochenende, als insgesamt drei Partien in fünf Tagen auf dem Programm standen (Freitag Abend in der Bayernliga gegen Geretsried, Sonntag ein Testspiel gegen den Landesligisten Aindling und am Dienstag im Totopokal gegen den Kreisklassisten Berglern), startete man in den beiden Pflichtspielen mit fast identischer Formation. Bachmann, Bell, Fassmann, Wach, Hoppe, Fiedler, Leone, Husic und Erdogan waren die neun Akteure, die jeweils in der Startaufstellung zu finden waren. Geht es genauso am Sonntag Nachmittag weiter?

Nächstes Wochenende zwei Kader nötig

Spätestens am kommenden Wochenende, wenn am Freitag Abend (31.07., 18:60 Uhr, Trainingsgeländer an der Grünwalder Straße) in der Bayernliga Süd der SV Schalding-Heining bei den Amas vorbeischaut und tags darauf in der Regionalliga Bayern der Drittliga-Absteiger Schweinfurt 05 auf die Löwen wartet (01.08., 14:00 Uhr, Sachs-Stadion Schweinfurt), müssen zwei individuelle Kader zusammengestellt werden. Eine Woche später spielen beide Mannschaften sogar parallel. Die Profis auf Giesing Höhen gegen Augsburg II, die Zweitvertretung beim Aufsteiger in Pfaffenhofen.

Die Bilanz gegen Schwabmünchen

Doch zurück nach Schwabmünchen: Die Schwaben sind nach vier Spielzeiten in der Landesliga in diesem Sommer als absolut souveräner Meister (mit am Ende 18 Punkten Vorsprung auf den Verfolger aus Pfaffenhofen bei 95 selbst erzielten Treffern) unter großem Jubel in die Bayernliga zurück gekehrt. Vor der Zeit in der Sechstklassigkeit hatte man viele Jahre in Serie der Bayernligaangehört und war dabei ab 2017 auch insgesamt achtmal auf die kleinen Löwen getroffen. Die Bilanz ist aus Sechzgersicht optimierungswürdig: Zwei Siegen stehen – bei drei Unentschieden – drei Niederlagen gegenüber. 2018/19 unterlag man gar zweimal. Zunächst kamen die Amas – ebenfalls am zweiten Spieltag der Saison – auswärts in Schwabmünchen mit 2:5 unter die Räder. Den finalen Treffer zum Endstand bereitete dabei übrigens ein gewisser Dennis Dressel vor. Das Rück- und Heimspiel ging dann Anfang November mit 1:3 verloren. Immerhin konnte man in der Geschichte aber auch schon zweimal siegreich aus dem Westen nach Giesing zurück kehren. Im März 2020 und im April 2022. Was gleichzeitig die beiden letzten Auftritte im damals noch auf den Namen AugustaMassivHaus Arena hörenden Stadion waren.

Trainer: Emanuel Baum

Trainer beim TSV Schabmünchen ist seit einem Jahr der 53jährige Emanuel Baum, der zuvor schon an mehreren anderen Standorten im Großraum Augsburg aktiv war. Unter anderem beim TSV Friedberg und bei der zweiten Mannschaft von Schwaben Augsburg. Auch seine aktuelle Mannschaft, deren Kader-Durchschnittsalter bei transfermarkt.de mit 26,4 Jahren angegeben wird, setzt sich naturgemäß überwiegend aus Akteuren aus der näheren Umgebung zusammen. Interessant ist die Vita des Mittelstürmers Robin Glöckle, der einst im NLZ des FCA ausgebildet wurde und ab Sommer 2023 für zwei Jahre in den USA bei den Biola University Eagles (dem Fußballteam einer privaten christlichen Hochschule im US-Bundesstaat Kalifornien) gegen den Ball trat. Ein Mann also, der internationale Erfahrung mitbringt. Just aus dem Land, in dem erst kürzlich die FIFA-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde.
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Titelbild: Die Amas jubeln schon wieder und fahren am Sonntag nach dem Auftaktsieg gegen Geretsried mit breiter Brust nach Schwabmünchen

Sechzig um Sieben: Aubstadt deklassiert Schweinfurt zum Saisonauftakt

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Löwen Sechzig um Sieben

Das hatten sich die Schnüdel sicher anders vorgestellt: Zum Saisonauftakt der Regionalliga Bayern kassierte der FC Schweinfurt 05 im unterfränkischen Duell beim TSV Aubstadt eine 1:5-Klatsche.

Aubstadt deklassiert Schweinfurt zum Saisonauftakt

Mit einem Doppelschlag brachten Sturm (28.) und Mottl (30., ET) den TSV Aubstadt bereits vor der Pause auf die Siegerstraße. Dellinger verkürzte für Schweinfurt (54.), doch danach überrollten die Gastgeber die Schnüdel regelrecht und gingen nach Treffern von Engel (72.), Sturm (82.) und Nachkebia (87.) als verdienter Sieger vom Platz. Der FC Schweinfurt 05 ist am 01.08. der erste Gegner des TSV 1860 in der noch jungen Spielzeit.

Trainer sehen 1860 in der Favoritenrolle

Wie bereits in der Vorsaison in der 3. Liga gehen die Löwen nach Ansicht der Trainer als Favorit in die neue Spielzeit. Gleich 15 von 19 Übungsleiter haben den TSV 1860 diesbezüglich auf dem Zettel.

Nachschau auf den Sieg in Berglern

Eine tolle FOTOGALERIE vom Sieg im Toto Pokal können wir Euch ebenso bieten wie ein INTERVIEW mit Werner Schulze-Erdel, einst TV-Moderator und Stadionsprecher des TSV 1860.

Kilian Jakob wechselt zu Viktoria Köln

Nach Christoph Greger, Tim Kloss und Raphael Ott hat nun ein vierter Ex-Löwe in der Domstadt unterschrieben: Kilian Jakob wechselt ablösefrei vom TSV 1860 zu Viktoria Köln.

Argumentation der HAM wackelt massiv

Im Rechtsstreit zwischen der HAM International Limited und dem TSV München von 1860 e.V. gerät die Argumentation der Investorenseite zunehmend unter Druck. Vertreten durch die Kanzlei Gauweiler & Sauter hatte HAM das Präsidium des e.V. aufgefordert, anzuerkennen, dass der Verein verpflichtet gewesen sei, den Profispielbetrieb weiterhin in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu belassen. Für den Fall der Weigerung wurden erhebliche Schadensersatzforderungen in Aussicht gestellt. Doch inzwischen sprechen sowohl die sportrechtliche Entwicklung, neue Aussagen des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) als auch vertragsrechtliche Details aus der Vergangenheit gegen wesentliche Prämissen dieser Forderungen. Die Argumentation der HAM wackelt massiv.

Poppular Demand: Fokus auf psychische Erkrankungen

Die dritte Ausgabe der unregelmäßig auf sechzger.de erscheinenden Artikelserie Poppular Demand erscheint zum Anlass des Saisonstarts in der Regionalliga Bayern. Und blickt schon mal auf den Heimauftakt für alle Löwenfans in Giesing in zwei Wochen, am Freitag, den 7. August. Ein Text zum Nachdenken.

Neues aus der Regionalliga Bayern

Triple B für FCA

Der FC Augsburg II hat sich für die neue Saison mit Bentley Baxter Bahn verstärkt. Der 33-jährige Mittelfeldspieler hat während seiner bisherigen Karriere allein 324 Spiele in der 3. Liga absolviert und stand bis zum Sommer bei Alemannia Aachen unter Vertrag.

Zwei Neue für die Quecken

Aufsteiger SC Eltersdorf war kurz vor dem Start in die Saison der Regionalliga Bayern noch einmal auf dem Transfermarkt tätig und hat mit Nicolas Böhnke und Korbinian Stütz zwei junge Defensivspieler verpflichtet.

Nach DFB-Urteil, BFV-Aussage und SZ-Bericht: Argumentation der HAM wackelt massiv

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Argumentation der HAM wackelt massiv

Im Rechtsstreit zwischen der HAM International Limited und dem TSV München von 1860 e.V. gerät die Argumentation der Investorenseite zunehmend unter Druck. Vertreten durch die Kanzlei Gauweiler & Sauter hatte HAM das Präsidium des e.V. aufgefordert, anzuerkennen, dass der Verein verpflichtet gewesen sei, den Profispielbetrieb weiterhin in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu belassen. Für den Fall der Weigerung wurden erhebliche Schadensersatzforderungen in Aussicht gestellt. Doch inzwischen sprechen sowohl die sportrechtliche Entwicklung, neue Aussagen des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) als auch vertragsrechtliche Details aus der Vergangenheit gegen wesentliche Prämissen dieser Forderungen. Die Argumentation der HAM wackelt massiv.

Kein Spielrecht für die KGaA

Mit Urteil vom 8. Juli 2026 wies das Bundesgericht des DFB die Beschwerde der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gegen die Nichtzulassung zur 3. Liga vollständig zurück. Damit stand rechtskräftig fest, dass die KGaA kein Spielrecht für die Saison 2026/27 erhielt. Die Behauptung, der e.V. habe der KGaA ein Spielrecht überlassen müssen, wirft deshalb zwangsläufig Fragen auf: Ein solches Spielrecht existierte nach der rechtskräftigen Entscheidung des DFB gerade nicht.

BFV-Präsident widerspricht der HAM-These

Noch deutlicher wird die Situation durch ein Interview mit dem Präsidenten des Bayerischen Fußball-Verbandes, Christoph Kern. Auf die Frage, ob der Neustart über den e.V. Voraussetzung für die Zulassung zur Regionalliga gewesen sei, antwortete er klar: „Im Ergebnis ja. Wäre der Spielbetrieb vollständig bei der KGaA geblieben, hätten wir einer Zulassung nicht zustimmen können.” Damit steht fest: Eine Regionalligazulassung der KGaA wäre nach Aussage des zuständigen Verbandes nicht möglich gewesen. Dies stellt die Argumentation der HAM zusätzlich infrage. Denn wenn die KGaA weder eine Zulassung zur 3. Liga noch zur Regionalliga erhalten hätte, stellt sich die Frage, welcher konkrete Schaden dem Investor durch das Verhalten des e.V. überhaupt entstanden sein soll.

Gesellschaftsrechtliche Zweifel

Zudem besteht nach herrschender Ansicht zahlreicher Experten des Gesellschaftsrechts für einen Kommanditisten wie den TSV München von 1860 e.V. ohnehin keine Nachschusspflicht in Form der Lizenzüberlassung.

Entfällt die Geschäftsgrundlage? KGaA bricht seit Jahren eigene Satzung

Wie ein aktueller Bericht der Süddeutschen Zeitung aufzeigt, gerät die Argumentation der Investorenseite bezüglich des Spielrechts noch an einer weiteren Front ins Wanken. Im Kern geht es um den Ausgliederungsplan aus dem Jahr 2002, als der Profifußball – und damit faktisch das Spielrecht – in die heutige, vorinsolvente KGaA ausgelagert wurde. Es ist nämlich hochgradig fraglich, ob der Stammverein überhaupt noch an die historischen Vereinbarungen gebunden ist, den Profispielbetrieb zwingend bei der KGaA zu belassen. Die KGaA hat sich bei der Ausgliederung im Gegenzug zur Übertragung der Rechte vertraglich dazu verpflichtet, den gesamten im e.V. verbleibenden Fußball zu finanzieren. In ihrer Satzung heißt es unter Paragraf 3 (“Gegenstand des Unternehmens”) unmissverständlich: “…die Aufrechterhaltung und Finanzierung des Amateur-Fußballbetriebs des TSV München von 1860 e.V.”.

Die Realität sieht jedoch anders aus: In der gesamten Ära Ismaik, also seit 2011, hat die KGaA dies noch nie getan. Nachdem die Gesellschaft nun vorinsolvent ist, dürfte ihr eine Finanzierung des e.V.-Fußballs künftig auch nicht mehr möglich sein. Juristisch könnte durch diese dauerhafte Nichterfüllung schlicht die Geschäftsgrundlage für den Ausgliederungsvertrag entfallen sein. Das würde bedeuten, dass die Basis für die Überlassung des Spielrechts hinfällig ist – was nebenbei bemerkt auch für die vertraglichen Einschränkungen rund um die Markenrechte und Löwenlogos gilt.

Schreiben nur eine Drohkulisse ohne Substanz?

Vor diesem Gesamhintergrund erscheint die im anwaltlichen Schreiben der HAM erhobene Forderung, der e.V. habe den Spielbetrieb zwingend in der KGaA belassen oder deren Finanzierung sicherstellen müssen, rechtlich faktisch ohne Grundlage.

Argumentation der HAM wackelt massiv

Der Fall zeigt eindrucksvoll, wie weit die Positionen der Parteien auseinanderliegen. Während HAM dem e.V. erhebliche Pflichtverletzungen vorwirft und Schadensersatzansprüche in Aussicht stellt, sprechen die inzwischen feststehenden sportrechtlichen Entscheidungen, die Aussagen des BFV-Präsidenten sowie der mutmaßliche Wegfall der Geschäftsgrundlage des Ausgliederungsvertrags eine völlig andere Sprache: Die KGaA hätte unabhängig vom Verhalten des e.V. ohnehin weder in der 3. Liga noch in der Regionalliga antreten können. Und der e.V. dürfte rechtlich längst nicht mehr an die KGaA gebunden sein.

 

Regionalliga-Trainer sehen 1860 als Meisterschafts-Favoriten

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Regionalliga-Trainer sehen 1860 als Meisterschafts-Favoriten

Am heutigen Donnerstag startet die neue Saison in der Regionalliga Bayern. Los geht es mit dem Duell zwischen dem TSV Aubstadt und dem 1. FC Schweinfurt, das zugleich ein Derby ist. Anpfiff ist heute Abend um 18:60 Uhr. Die Partie wird vom BR per Stream auf der Webseite und über die ARD-Mediathek übertragen. Zum Saisonstart befragte der Bayerische Fußball-Verband (BFV) alle Coaches der Regionalligisten zu ihren Erwartungen. Das Ergebnis: Die Regionalliga-Trainer sehen 1860 als Meisterschafts-Favoriten und nennen noch Unterhaching und Schweinfurt als Top-Teams.

Regionalliga-Trainer sehen 1860 als Meisterschafts-Favoriten

Von den 19 Übungsleitern nannten 15 den TSV 1860 München als Titel-Kandidaten. Auf den Stockerl-Plätzen folgten die SpVgg Unterhaching (11) und der 1. FC Schweinfurt (10). Ebenfalls genannt wurde die Zweitvertretung aus der Seitenstraße (5), sowie der SV Wacker Burghausen (2) und die DJK Vilzing, die SpVgg Bayreuth und der 1. FC Nürnberg (je 1).

Löwen starten in Schweinfurt

Wie bereits berichtet wurde starten die Löwen erst am zweiten Wochenende und sind am Samstag, 1. August, um 14:00 Uhr bei Mit-Absteiger FC Schweinfurt 05 zu Gast. Deren Trainer Jan Gerlein sagte gegenüber dem BFV:

Der TSV 1860 München wird über kurz oder lang einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen und ganz oben mitspielen. Neben den “Löwen” habe ich auch die SpVgg Unterhaching auf dem Zettel, die bereits in der abgelaufenen Saison sehr stabil gespielt und sich weiterentwickelt hat. Wir streben einen Platz im oberen Tabellendrittel an.

Kayabunar: “Schauen von Spiel zu Spiel”

Noch nicht auf mögliche Meisterschafts-Aspiranten festlegen wollte sich der Trainer des TSV 1860 München, Alper Kayabunar. er wird vom BFV folgendermaßen zitiert:

Favoriten auf die Meisterschaft sind auch in diesem Jahr wieder die Klubs, die bereits in der letzten Saison oben mitgespielt haben. Natürlich ist es immer möglich, dass auch ein Überraschungsteam dabei ist. Unsere Zielsetzung ist noch nicht seriös einzuschätzen. Wir gehen in die Saison und schauen in den ersten Wochen von Spiel zu Spiel.