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Sechzig um Sieben: Patrick Hobsch auch nächste Saison ein Löwe

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Mit der maximalen Punkteausbeute aus der englischen Woche und fünf Siegen in Folge grüßen die Löwen zum Wochenstart von Platz 5 der Tabelle. Und wäre das noch nicht erfreulich genug, wurde am gestrigen Sonntag auch bekannt das sich der Vertrag unserer Nummer 34, Patrick Hobsch, automatisch verlängert hat. Mehr dazu, und weitere News aus dem Verein und der dritten Liga findet ihr natürlich wie gewohnt hier.

Hobsch stürmt auch 26/27 für den TSV 1860 München

Wie schon gestern bei sechzger.de zu lesen war, hat sich der Vertrag von Patrick Hobsch automatisch um eine weitere Saison verlängert. Der gebürtige Bremer gehört auch in seiner zweiten Saison an der Grünwalder Straße zu einem wichtigen Teil der Offensive und gilt darüber hinaus für einen Großteil der Fans als absolute Identifikationsfigur. Vergelt’s Gott, dass du weiterhin in München bleibst, Hobschi!

Maximale Punkteausbeute & Sieg in Köln

Mit einem Sieg in Köln verabschieden sich die Löwen aus der englischen Woche. Neben dem Spielbericht kam über das Wochenende wie gewohnt die Video- und Fotogalerie online, ebenso wie die lesenswerten Giesinger Gedanken und die Stimmen zum Spiel.

sechzger.de Talk Folge 253

Wiedermals zu einer ungewöhnlichen Zeit kamen Christian, Peter und Thomas zusammen um das vergangene Auswärtsspiel Revue passieren lassen und um auf das kommende Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden zu blicken.

U21 holt Unentschieden, U19 gewinnt in Walldorf

Am Samstag kam die U21 in Schalding-Heining leider nicht über ein Unentschieden hinaus, steht aber dennoch weiterhin an der Tabellenspitze. Besser machte es die U19. Gegen den SV Rot-Weiss Walldorf konnte man 2:1 gewinnen, den Treffer des Tages erzielte Emre Erdogan in der 81. Minute.

Linus Straßer 5. Platz in Kranjska Gora

Beim vorletzten Slalom der Weltcupsaison 25/26 belegte Linus Straßer den 5. Platz. Alles Wissenswerte dazu hat euch Thomas Enn aufbereitet.

Boxabteilung räumt bei der Südbayerischen Meisterschaft Titel ab

Bei der Südbayerischen Meisterschaft im Boxen in Straubing wurde der TSV 1860 München als bester Verein ausgezeichnet. Auch einige Einzeltitel wurden in den unterschiedlichen Alterklassen durch unsere Boxer errungen.

News aus der dritten Liga

Der 28. Spieltag

Der VfL Osnabrück macht es den Löwen nach, beendet die Woche mit der Maximalausbeute von 9 Punkten und steht damit weiter unangefochten auf Platz 1 der Tabelle. Am anderen Ende der Tabelle hat der SSV Ulm im Kellerduell gegen Schweinfurt eine 2:0 Führung verspielt und lässt wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen. Auch für den Tabellennachbarn Erzgebirge Aue wird langsam die Luft dünn, zum rettenden Ufer sind es mittlerweile für beide 8 Punkte.

Schützenhilfe haben die Löwen an diesem Spieltag keine bekommen. Alle Konkurrenten konnten ihre Pflichtaufgabe erfüllen und drei Punkte mitnehmen, einzig Energie Cottbus und Hansa Rostock trennten sich unentschieden. Der TSV 1860 München belegt mit 48 Punkten derzeit Platz 5.

Die sechzger.de Redaktion wünscht euch damit einen guten Wochenstart!

 

 

Remis für U21 – U19 und U17 feiern Siege

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Remis für U21 - U19 und U17 feiern Siege

Ohne Niederlage blieben die älteren Jung-Löwen am vergangenen Wochenende. Die U21 musste sich beim SV Schalding-Heining in der Bayernliga mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Da aber der TSV Landsberg ebenfalls nur Unentschieden spielte, bleibt 1860 Tabellenführer. Siege gab es hingegen für die A- und B-Jugend. Die U19 gewann beim SV Rot-Weiss Walldorf mit 2:1. Die U17 drehte einen 0:1- und einen 1:2-Rückstand gegen die SpVgg Unterhaching noch in einen 3:2-Sieg.

Amas bleiben trotz Remis Tabellenführer

Die Sechzger-Amateure bleiben weiterhin Tabellenführer der Fußball-Bayernliga, mussten sich beim SV Schalding-Heining allerdings mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Auf holprigem Geläuf gingen die Jung-Löwen durch ein Eigentor der Hausherren nach einer Viertelstunde in Front. Ein scharfer Freistoß von Raphael Wach knallte an den Pfosten und von dort über einen Spieler der Hausherren in die Maschen. Doch Schalding-Heining glich postwendend aus. Loris Husic traf nach Vorarbeit von Kapitän Xaver Kiefersauer zur 2:1-Pausenführung für die Münchner. Doch nach einer guten Stunde fiel aus abseitsverdächtiger Position der Ausgleich zum 2:2-Endstand. Da auch Verfolger TSV Landsberg nur Unentschieden spielte steht 1860 II weiterhin auf dem Platz an der Sonne. Hier geht’s zum ausführlichen Spielbericht auf der Junglöwen-Webseite.

U19 dreht Rückstand in Walldorf

Nach dem 6:3-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt setzte sich die U19 des TSV 1860 München auch beim SV Rot-Weiss Walldorf mit 2:1 durch und steht damit mit sechs Punkten aus vier Spielen auf Platz vier der Liga B – Gruppe D der DFB-Nachwuchsliga. Die Hausherren waren nach 16 Minuten in Führung gegangen. Jamie Jenni glich nach einer guten halben Stunde aus. In der Schlussphase sicherte Emre Erdogan den Münchnern mit seinem Treffer den 2:1-Sieg und die drei Punkte.

U17 feiert nach Comeback 3:2-Sieg gegen Haching

Trotz eines zweimaligen Rückstand feierte die U17 des TSV 1860 München am vergangenen Wochenende noch einen 3:2-Heimsieg gegen die SpVgg Unterhaching und führt damit weiterhin die Tabelle der Liga B – Gruppe C der DFB-Nachwuchsliga an. Aus fünf Spielen stehen bislang 13 Zähler zu Buche. Nach einer schwachen ersten Halbzeit lagen die Löwen mit 0:1 zurück, in der Schlussphase ging es dann richtig zur Sache. David Matijevic glich aus, Unterhaching traf postwendend zum 1:2. Matchwinner für 1860 war dann der eingewechselte Julian Büsel, der mit seinem Doppelschlag den 3:2-Heimsieg perfekt machte.

Automatische Vertragsverlängerung: Hobsch bleibt ein Löwe

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Er ist der einzige Spieler des TSV 1860 München, der in dieser Saison bei jedem Spiel zum Einsatz kam. Heute wurde bekannt gegeben, dass sich der Vertrag von Patrick Hobsch automatisch verlängert hat und er somit ein Löwe bleiben wird.

Patrick Hobsch auch nächste Saison ein Löwe

Wie der TSV 1860 München heute auf seiner Homepage komminzierte, verlängerte sich Hobschs Vertrag automatisch per Klausel. Patrick Hobsch wirkte bei allen 28 Drittligaspielen mit und kam auch im Toto-Pokal bei allen allen Spielen zum Einsatz. Nach Sigurd Haugen und Kevin Volland ist Hobsch mit 10 Scorerpunkten aktuell der drittgefährlichste Spieler der Löwenoffensive. Hobsch wurde im Sommer 2024 ein Löwe, als er gemeinsam mit Raphael Schifferl und Rene Vollath aus Unterhaching an die Grünwalder Straße wechselte. Bereits sein Vater Bernd trug von Januar 1998 bis Juni 1999 das Trikot des TSV 1860.

Hobsch: “Reise mit den Löwen noch nicht zu Ende”

Patrick Hosch äußerte sich erfreut über seine automatische Vertragsverlängerung bei 1860:„Ich freue mich sehr, dass ich beim TSV 1860 München schon meine Spuren hinterlassen konnte. Die Reise mit den Löwen ist für mich noch nicht zu Ende, daher freue ich mich sehr, auch weiterhin den Löwen auf der Brust tragen zu dürfen.“, sagt Patrick Hobsch.

Auch er neue Geschäftsführer Manfred Paula zeigte sich zufrieden: „Patrick ist sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine ein wichtiger Faktor. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir auch in der kommenden Saison mit ihm planen können.“

Dann sind wir mal gespannt, in welcher Liga die Reise von Patrick Hobsch und dem TSV 1860 München in der Saison 26/27 weitergeht.

Straßer mit minimalem Rückstand 5. in Kranjska Gora

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Strasser Stockerl Kitzbühel

Beim vorletzten Slalom der Weltcupsaison 25/26 traten Linus Straßer und seine Konkurrenten im slowenischen Kranjska Gora gegeneinander an.

Straßer nach erstem Durchgang in Lauerstellung

Nach seiner Fundamentalkritik an den olympischen Spielen stand Straßer also heute auch sportlich wieder im Rampenlicht. Im ersten Durchgang war Straßer bis zum Zielhang vorne mit dabei. Im steilen Schlussabschnitt wählte der Skilöwe allerdings eine etwas zu konservative Linie und verlor noch wichtige Zehntelsekunden auf seine Mitstreiter. Am Ende klassierte sich Straßer auf dem 10. Platz mit 0,93 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Atle Lie Mc Grath aus Norwegen. Dennoch lag das Stockerl mit nur 0,38 Sekunden Abstand auf den Belgier Armand Marchant durchaus noch in Reichweite. Weitere DSV-Starter konnten sich nicht für das Finale der besten 30 qualifizieren.

Straßer holt im zweiten Durchgang auf

Bei frühlingshaften Temperaturen am Podkoren präsentierte sich die Piste für den zweiten Durchgang  in einem weichen Zustand, der sich über den zweiten Durchgang hinweg natürlich noch weiter verschlimmerte. Domninik Raschner aus Österreich nutzte das aus und fuhr als erster Starter des zweiten Durchgangs noch vom 30. auf den XX. PLatz nach vorne. Linus Straßer war tatsächlich der erste, der Raschners Zeit unterbieten konnte. Nach einer guten Fahrt im oberen Teil, gelang es Straßer im stark aufgeweichten unteren Teil seinen Vorsprung ins Ziel zu retten. Es entwickelte sich ein Hundertstel-Krimi unter den weltbesten Slalomfahrern. Straßer konnte sich durch seine wohl dosierte Fahrt noch fünf Plätze nach vorne schieben und belegte am Ende den erfreulichen 5. Rang mit dem minimalen Rückstand von 0,12 Sekunden. Es gewann Lie Mac Grath mit einer Hundertstelsekunde vor seinem Landsmann Hendrik Kristofferen, weitere drei Hundertstel dahinter komplettierte Lucas Pinheiro Brathen (BRA) das Stockerl.

Der nächste Slalom wird zugleich das letzte Rennen der laufenen Weltcupsaison werden und am 25.03. im norwegischen Hafjell stattfinden.

Dorigo ohne Punkte im Fassatal

Skilöwin Fabiana Dorigo ging bei den Speedrennen der Damen im norditalienischen Fassatal drei Mal an den den Start. Bei den Abfahrten am Freitag bzw. Samstag landete sich auf den Plätzen 47 (+2,47 Sekunden Rückstand) und 32 (+2,26 Sekunden Rückstand). Beim heutigen Super G schied sie ausnund konnte somit keine weiteren Weltcuppunkte in den Dolomiten sammeln.

sechzger.de Talk 253: Fünfter Sieg in Serie in Köln, vor Wiesbaden

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sechzger.de Talk Folge 253 Siege gegen Erzgebirge Aue und Viktoria Köln, Vorschau TSV 1860 München - Wehen Wiesbaden

Wie in der Vorwoche wurde der neueste sechzger.de Talk schon wieder am Samstag Vormittag, nur rund 13 Stunden nach dem Abpfiff des letzten Spiels der Löwen, aufgezeichnet. Christian konnte für die Ausgabe 253 unseres Podcastformats den (noch etwas müden) Köln-Fahrer Peter und Thomas Spiesl (zugeschaltet aus Slowenien)  mobilisieren. Sie beschäftigen sich aber nicht nur mit den ganz frischen Spieleindrücken vom Höhenberg, sondern natürlich auch mit dem bevorstehenden Spitzenspiel gegen Wehen Wiesbaden.

Kurzer Rückblick auf den nebligen Dienstag

Um in der Englischen Woche nicht ein – noch dazu erfolgreiches – Spiel unserer Löwen komplett unter den Tisch fallen zu lassen, greift die Runde zu Beginn der Sendung nochmal kurz das Heimspiel vom Dienstag Abend gegen Erzgebirge Aue auf. Natürlicher Nebel, der erstmal eine Spielunterbrechung provozierte und eine imposante Pyroshow – da war einiges geboten auf Giesings Höhen.

Fünfter Sieg in Köln

Nur drei Tage später siegte das Team von Markus Kauczinski in einem typischen 0:0-Spiel am Kölner Höhenberg und stellt damit die bisher längste Siegesserie in der 3. Liga aus dem Sommer 2022 ein. Über die – trotz des Streiks im ÖPNV in der Domstadt – letztlich dann doch ganz gut funktionierende An- und Abreise berichtet Peter ebenso, wie von seinen Eindrücken von der Pressetribüne. Positiv hervorgehoben wird in diesem Talk natürlich das Startelfdebüt von Lasse Fassmann und der Siegtreffer von Kevin Volland. Trotz durchaus erkennbarer spielerischer Mängel freuen sich die Teilnehmer am sechzger.de Talk 253 über eine perfekte Englische Woche.

Vorschau Wiesbaden

Nun haben alle Löwen bis kommenden Samstag um halb fünf Zeit, sich auf die nächste sportliche Herausforderung vorzubereiten. Und dies ist – nach zuletzt drei Gegnern von zweistelligen Tabellenplätzen – wieder ein Team, das in der 3. Liga durchaus nach Höherem strebt. Wonach es in dieser Saison allerdings nicht immer aussah. Über den Saisonverlauf des SVWW, aber auch über eine bemerkenswerte Statistik, was vergangene Spiele und die Anzahl der Tore in Heim- bzw. Auswärtspartien der Löwen gegen die Hessen anbelangt, wird gesprochen.

Der sechzger.de Talk 253 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Stimmen zum Spiel: Viktoria Köln – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. An dieser Stelle geht es um das Eröffnungsspiel des 28. Spieltags der 3. Liga, das die Löwen am Freitag Abend bei Viktoria Köln mit 1:0 gewinnen konnten.

Martin Obermüller (Fußballabteilungsleiter beim TSV 1860):

Wir haben nach hinten so gut wie nichts zugelassen, sind sehr gut gestanden. Was mich sehr stolz macht ist, dass Lasse endlich sein ersten Starteinsatz bekommen hat und es überragend gut gemacht hat! Taktisch war‘s ein sehr gutes Spiel, die beiden Teams haben sich im Mittelfeld neutralisiert. Die individuale Klasse von Kevin Volland hat den Unterschied gemacht, der macht aus eigentlich keiner Chance das Tor. Man merkt, dass die Mannschaft mittlerweile eine Einheit ist und füreinander kämpft. Das ist für mich die wichtigste Entwicklung der letzten Wochen!  Überragend natürlich wieder der Support der Löwenfans. An ‘nem Freitag Abend mit dieser Wucht an Fans in Köln vor Ort zu sein, ist mal wieder brutal.

Simon Handle (nach seinem 300. Pflichtspiel für Viktoria Köln bei MagentaSport):

Also erstmal bin ich nicht traurig, sondern eigentlich schon enttäuscht, weil wir ne gute Leistung auf den Platz gebracht haben, den Gegner einladen mit dem Fehler, klar. Dann rennst du da hinterher und ich find‘, wir müssen dann einfach die Prozent besser sein, hinten raus auch die Bälle scharf machen. Wenn wir das analysieren: Wir haben wieder so viele Dinge richtig gemacht… Am Ende steht’s 0:1 und wir stehen halt da, wie so ein bedröppelter Hund.

Wilhelm Marian (Trainer Viktoria Köln in der PK nach dem Spiel):

Uns war bewusst, was hier auf uns wartet. Eine Mannschaft mit extremer Gefahr, gerade durch individuelle Qualität, ich muss da meiner Mannschaft schon ein großes Kompliment aussprechen, weil wir es in ganz ganz vielen Situationen echt gut kontrolliert haben. Dann auch Dominanz auf den Platz bekommen haben. Im Ballbesitz dann auch einige gefährliche Momente gehabt haben, wo es ganz knapp gefehlt hat, dass wir ein Tor machen. (…) Und dann ist es im Fußball so: Die Mannschaft, die mehr Tore schießt, gewinnt verdient. Das war heute Sechzig.

Mario (Löwenfan aus dem Westen der Republik):

Um sich am Wappen des Gastgebers zu bedienen:
Das V steht für Volland!
Unser Rückkehrer ist momentan die Hauptschlagader auf dem Platz. Wie viel Kritik musste er einstecken, weil Sechzig überraschenderweise nicht von Beginn an die Liga zerschossen hat? Nun ist er als Vorbereiter und Vollstrecker maßgeblich daran beteiligt, dass der Zug keine Bremse zu haben scheint. Befinden wir uns tatsächlich im AufstIEgsexpress?
Ruhig Blut und weiter machen, Löwen!

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Wir arbeiten alle miteinander. Wir hatten es ja im Hoffenheim-Spiel auch schon, das Thema nach dem Spiel, dass wir alle füreinander einstehen, auf dem Platz. Dass wir dann in der zweiten Halbzeit die Kompaktheit haben. Das war dann ein bisschen auch die Taktik, dass wir nicht mehr Viktoria große Räume geben. (…)  Meine Schwester wohnt in Köln, ihr Mann ist Kölner und meine Frau ist auch da. Die sind – glaub ich – zu zwölft hier auf der Tribüne und ich freue mich für die. Wenn wir dann gewinnen, dann sollen sie auch den einen oder anderen Kölschkranz trinken. Und ich bleib natürlich auch da.

Peter (Redakteur sechzger.de):

Die Löwen siegen und siegen, spielerisch war das jedoch leider wieder einmal schwer anzusehen. Aber die 3. Liga ist kein Raum für Schönspielerei und man muss sich die Punkte erkämpfen. Deshalb heißt es jetzt: Mund abputzen und weitermachen. Der Trainer wird wissen, was zu tun ist. Ein oder zwei ordentliche Chancen pro Spiel wären aber trotzdem schön.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich bleib‘ dabei: Wir wollen am Ball besser werden, wir haben wieder viel zu oft, zu schnell den Ball verloren und dann müssen wir viel verteidigen, aber das haben wir gut gemacht. Die Mannschaft setzt viel ein, aber wir haben einen Weg vor uns, einfach da auch noch zuzulegen. (…) Natürlich wollen wir besser werden, aber das geht nicht auf Knopfdruck. Wir haben es ja auch schon besser gemacht und gerade am Anfang des Jahres haben wir viel bessere Spiele gehabt, die wir dann nicht gewonnen haben. Im Moment haben wir einfach diesen Instinkt, keinen zu kriegen, dann aber auch einen zu machen, da zu sein. Das ist im Moment ein guter Lauf für uns. (…) Der Support ist mega! Auch beim letzten Heimspiel. Das war ne unheimliche Lautstärke und ich glaub die Leute spüren, dass nicht alles perfekt ist, aber dass die Mannschaft kämpft und auch mit viel Herz und viel Leidenschaft spielt und sowas wird – glaub ich – auch anerkannt.

Giesinger Gedanken: Chelsea 2012

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giesinger gedanken

Untertags bekam ich schon Fotos und Videos von der Anreise geschickt – Bilder, die richtig Lust gemacht hätten, selbst im Stadion zu sein. Dazu der erste richtige Hauch Frühling. Perfekte Voraussetzungen also für einen Fußballabend – und einen Gedanken an Chelsea 2012…

Ein Hauch von Chelsea 2012

Ich selbst habe das Spiel allerdings vor dem Fernseher verfolgt. Weil ich noch mit meiner Tochter essen war, kam ich ein paar Minuten zu spät zur Übertragung – und habe damit leider auch die offenbar sehenswerte Choreo samt Pyroshow zum Anpfiff verpasst. Zum Glück war Instagram ziemlich schnell mit Videos und Fotos davon überflutet.

Zum Spiel selbst gibt es eigentlich nicht soviel zu sagen: Schön ist das alles nicht. Aber diese Mannschaft kämpft. Und das kann man ihr wirklich nicht absprechen. Dem Kader fehlt es sichtbar an Schnelligkeit und Kreativität. Dafür haben wir mit Markus Kauczinski einen Trainer, der aus den vorhandenen Möglichkeiten ziemlich konsequent das Maximum herauszuholen versucht. Und mit Volland unseren Drogba.

Das Ganze erinnert mich nämlich ein wenig an Chelsea in der Champions League-Saison 2011/2012: nicht schön, oft tief stehend, viel Kampf – und immer wieder mit dem nötigen Quäntchen Glück. Am Ende stand damals der Titel im Finale gegen die Roten. Eine Mannschaft, die mir allein deshalb auf ewig sympathisch bleiben wird.

Einsatz und Disziplin als Schlüssel zum Erfolg

Ganz so weit sind wir mit dem TSV 1860 München noch nicht. Aber das Prinzip ist ähnlich: Wenn spielerisch wenig geht, dann musst du eben über Einsatz, Disziplin und gelegentlich auch über Fehler des Gegners kommen. Gestern waren wir Nutznießer eines kapitalen Patzers in der Hintermannschaft von der Viktoria aus Köln.

Vor der Rückrunde waren die kritischen Stimmen durchaus laut – nicht nur in der Münchner Medienlandschaft. Die ausbleibenden Transferaktivitäten wurden vielerorts skeptisch gesehen. Stand jetzt hat sich das Vertrauen von Markus Kauczinski und Geschäftsführer Manfred Paula in die vorhandene Mannschaft jedoch mehr als ausgezahlt. Platz zwei in der Rückrundentabelle spricht eine ziemlich deutliche Sprache.

Faßmann mit starkem Startelfdebüt

Dazu kommt: Der Kader wirkt derzeit erstaunlich breit. Trotz vier Auswechslungen blieben mit Jesper Verlaat und Florian Niederlechner zwei durchaus prominente Namen weiterhin auf der Bank. Gleichzeitig hat Eigengewächs Lasse Faßmann bei seinem Startelf-Debüt gezeigt, dass er mehr als nur eine Ergänzung sein kann – sondern ein ernsthafter Anwärter für weitere Einsätze von Beginn an.

Spannend wird nun sein, wie sich die Situation entwickelt, wenn sich die Rollen womöglich wieder ändern – wenn wir plötzlich nicht mehr der Jäger sind, sondern selbst zum Gejagten werden.

Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden.

Rassismus darf nicht relativiert werden

Einen Wunsch hätte ich noch an den Stadion-DJ: Bitte spielt vor dem Spiel wieder “Viva España”. Und verzichtet dabei auf die Version von Roland Hefter. Wer die Verwendung des N-Wortes durch Dieter Reiter verteidigt und Kritiker dafür auch noch beschimpft, hat die Werte vom TSV 1860 schlicht nicht verstanden.

Passend dazu ein Gedanke aus einem lesenswerten Beitrag von Wilson Thomas Pearce (Teamleiter TSV 1860 bei Infront): Wer versucht, jemanden vom Vorwurf des Rassismus freizusprechen, obwohl eine rassistische Aussage gefallen ist, argumentiert oft ähnlich schief wie in einem bekannten Zitat von Gerhard Polt: “Vo Zuaschlogn keine Rede. Der Adi hat dem Zwetschgenmanderl lediglich an Maßkrug leicht an Schädl aufgsetzt.”

Oder anders gesagt: Rassismus ist – wie Sexismus und jede andere Form der Herabwürdigung – nichts, was man mit ein paar nachträglichen Erklärungen einfach wieder einfangen kann. Am besten lebt man so, dass man gar nicht erst in die Nähe solcher Debatten kommt.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Fotogalerie zu FC Viktoria Köln – TSV 1860 München

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titelbild fotogalerie viktoria köln tsv 1860

5 in a row! Auch im Sportpark Höhenberg blieben die Löwen siegreich und setzten ihre tolle Serie danke einer kämpferisch starken Leistung fort. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FC Viktoria Köln.

Fotogalerie zu Viktoria Köln – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Auch Viktoria Köln kann 1860 nicht stoppen: Löwen feiern fünften Sieg in Folge

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Für den TSV 1860 München ging es heute darum, die Siegesserie auf fünf Partien auszubauen und die Konkurrenten im Aufstiegskampf mit einem Auswärtssieg unter Druck zu setzen. Bei Viktoria Köln lieferte der TSV 1860 und gewann 0:1 vor über 1.600 mitgereisten Löwenfans, die trotz Streik beim Kölner-ÖPNV den Weg in den Sportpark Höhenberg gefunden hatten.

Kauczinski bringt drei Neue

Löwen-Coach Markus Kauczinski stellte seine Mannschaft auf drei Positionen gegenüber dem Nebelheimsieg gegen Erzgebirge Aue um. Nach abgesessener Gelbsperre kehrten Philipp Maier und David Philipp in die Startelf zurück. Dafür rückten Dordan und Wolfram wieder auf die Ersatzbank. Für den kurzfristig verletzten Raphael Schifferl stand Lasse Faßmann erstmals von Beginn an bei den Profis auf dem Feld. Durchaus bemerkenswert, dass sich Kapitän Jesper Verlaat trotz Schifferls Ausfall zu Spielbeginn auf der Bank wiederfand.

Ausgeglichene Anfangsphase zwischen der Viktoria und 1860

In der Anfangsphase neutralisierten sich Viktoria Köln und der TSV 1860 weitgehend. Die erste Torannäherung gelang den Löwen in der 11. Minute, als Danhof nach einer ansehnlichen Kombination über Philipp und Haugen den Ball knapp neben den Kasten der Kölner setzte. Danhofs Schuss beflügelte aber nicht die Löwen, sondern wirkte wie ein Weckruf für die Viktoria. Diese presste ab sofort höher und stellte 1860 die Passwege geschickt zu. Dadurch kam Sechzig kaum noch geordnet in die gegnerische Hälfte. In der 25. Minute unterlief Dähne eine Freistoßflanke von links im Fünfer. Zum Glück für 1860 konnten die Kölner den Ball im folgenden Gewühl nicht im Kasten unterbringen.

Volland sorgt für die Entscheidung

Das gelang Kevin Volland in der 38. Minute aus heiterem Himmel und unter gütiger Mithilfe von Viktoria-Keeper Schulz. Dieser passte den Ball unbedrängt auf Jacobsen, der direkt auf den zentral vorm Sechzehner postierten Volland ablegte. Volland ließ sich nicht zwei Mal bitten, schob den Ball überlegt zum 0:1 in die rechte untere Ecke und nahm somit das Geschenk dankend an. “Wenn’s läuft, dann läuft’s”, dachte man sich als Löwenfan. Kurz vor der Pause entwickelte sich die erste (und einzige) kurze Drangphase der Viktoria. Velasco drang von rechts in den Strafraum von 1860 ein und zog auf’s lange Eck ab. Glücklicherweise konnte ein weiß-blaues Abwehrbein noch dazwischen gehen und zur Ecke klären. Kurz drauf ging es ohne weitere Chancen für Köln mit einem etwas glücklichen 0:1 zum Pausentee.

Köln zwar spielbestimmend, aber ungefährlich

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Durchgang. Sechzig begann diszipliniert und ließ die Viktoria im Gegensatz zur Schlussphase der ersten Hälfte offensiv nicht zur Entfaltung kommen. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte Viktoria Köln aber den Druck und 1860 ließ sich tief in die eigene Hälfte zurückfallen. Trotz des spielerischen Übergewichts blieben die Höhenberger in der Offensive ohne zündende Idee und kamen nicht gefährlich vor den Kasten von Dähne. 1860 tat über lange Strecken nichts für die Offensive, überließ der Viktoria den Ball und beschränkte sich darauf, die Räume eng zu machen.

Disziplinierte Abwehrleistung

Mit zunehmender Spieldauer häuften sich auf beiden Seiten die Fouls und der eh schon sehr zähe Spielfluss wurde zäh wie ein stundenlang gekauter Kaugummi. Die 5.876 Zuschauer bekamen erst in der 86. Minute die einzige Chance der zweiten Hälfte zu sehen. Dabei handelte es sich um einen Kopfball von Dietz nach einer Ecke, der knapp am langen Pfosten vorbei strich. Weitere Torchancen waren nicht zu verzeichnen. So reichte 1860 eine disziplinierte Leistung in der Defensive, um die drei Punkte einzufahren.

Siegesserie wächst auf fünf Spiele an

Mit dem Auswärtssieg bei Viktoria Köln legte 1860 im Kampf um die Aufstiegsplätze vor und liegt für mindestens eine Nacht punktgleich mit dem MSV Duisburg auf Platz 4. Die Konkurrenten stehen also in ihren Spielen am Samstag bzw. Sonntag durchaus unter Druck. Auf die Jagd nach dem sechsten Sieg in Folge geht’s für die Löwen am kommenden Samstag um 16:30h gegen den SV Wehen im Grünwalder Stadion. Natürlich könnt Ihr auch dieses Match bei uns im Liveticker verfolgen.

 

Liveticker: Viktoria Köln – TSV 1860 München (28.Spieltag)

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Liveticker FC Viktoria Köln TSV 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen Viktoria Köln und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 28.Spieltag im Sportpark Höhenberg aufeinander.

Nach vier Siegen in Folge ist die Euphorie zurück in Giesing, aber Vorsicht: Ausrutscher darf sich das Team von Markus Kauczinski natürlich weiterhin nicht leisten! Im dritten Abendspiel nacheinander muss der TSV 1860 heute bei Viktoria Köln ran und könnte die Konkurrenz in der Spitzengruppe durch einen Auswärtssieg durchaus ein wenig unter Druck setzen. Dass dies gegen die Mannen aus der Domstadt (inklusive einiger Ex-Löwen) allerdings kein Spaziergang werden dürfte, hat man in der Vorrunde gesehen, als man nach einem frühen 0:2-Rückstand immerhin noch einen Zähler rettete. Auf geht’s, Löwen!

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Faßmann, Reinthaler, Voet – Danhof (90. Schröter), Maier, Jacobsen, Rittmüller –  Volland (90. Hobsch), Philipp (82. Wolfram) – Haugen (69. Steinkötter)

Bank:
Bachmann (TW), Verlaat, Niederlechner, Dordan, Lippmann

Tore:
0:1 Volland (38.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Christiansen, Jakob (alle verletzt), Pfeifer, Dulic, Althaus (alle Aufbautraining), Klose, Fuchs (beide U21), Erdogan (U19), Qela (nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei Viktoria Köln:
Greger, Pledl, Carella, Perri (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat und Thore Jacobsen haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus haben Sigurd Haugen, Max Reinthaler und Marvin Rittmüller bereits drei Mal Gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel Viktoria Köln – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de