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Nachtgedanken zum TSV 1860

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Zum Abschluss des Tages noch ein Betthupferl aus einer Chatgruppe. Wir können die Gedanken nur zu gut nachvollziehen… Gute Nacht, liebe Löwen!

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“Jungs! Ich bin so bitter enttäuscht wie selten in meinem Leben.
Ich hatte mich sooooo darauf gefreut, endlich wieder in Stadion zu gehen, mit euch Bier zu trinken, die Gegner zu beschimpfen und bei einem Tor auszuflippen. Stattdessen muss ich wieder vor dem Fernseher hocken mit Kaffee und Muffins, kann nicht mal ordentlich jubeln, weil die Frau sonst aus dem Mittagsschlaf gerissen wird. Und das alles, nachdem man am Dienstag ein Rudel gebildet hat, es am Mittwoch Morgen nach den Launen des Ticketshops angepasst hat, um unter den glücklichen 3.000 zu sein. Am Donnerstag den ganzen Tag auf Infos gewartet, heute die Karten im Shop. Auch den Cut auf 1.500 überstanden, pure Freude im Rudel. Dann in einer halben Stunde noch drei Tickets von Luzern bis Hamburg an Leute verteilt, deren Freude ich durchs Telefon spüren konnte. Und keine dreißig Minuten später als geplatzt…
Ich fand’s trotzdem geil, wie wir uns hier drin geholfen haben, wie einer für den anderen da ist, wie keiner egoistisch agiert. Das ist trotz allem so was von geil und macht uns Löwen zur besten Fangemeinschaft der Welt!”

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So ist es. So und nicht anders.

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Sechzig@18:60: Gefühls-Achterbahn bei den TSV 1860-Fans

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

Was am heutigen Tag aus Löwen-(Fan-)Sicht sicherlich alles überschattet hat, war die unheimliche Gefühlsachterbahn zum Thema “Zuschauer beim Lübeck-Heimspiel”. Hatten wir morgens bei “Sechzig um Sieben” noch geschrieben dass wir uns wegen der Reduzierung von 3000 auf 1500 Zuschauer nicht an Spekulationen über die Schuldfrage beteiligen wollen, so bleibt uns 12 Stunden später nur das große Kopfschütteln. Nicht über die Verantwortlichen des TSV 1860, die haben einen großartigen Job gemacht. Nicht darüber, dass wir morgen nicht ins Stadion dürfen – es gibt Wichtigeres. Aber die Art und Weise…. Lest selbst:

https://sechzger.de/1860-luebeck-jetzt-doch-ein-geisterspiel-planungssicherheit-mit-der-landeshauptstadt-muenchen/

Das ändert aber nichts daran, dass wir morgen live aus dem Stadion für euch tickern: Wie schon bei den Spielen in Meppen und Zwickau ist sechzger.de wieder live dabei und tickert live aus dem Stadion, nachdem dieses Spiel nicht im Free-TV kommt. Aktuell bereitet uns tatsächlich nur das Auswärtsspiel in Rostock in puncto “Liveticker” Kopfzerbrechen.

Timing ist alles: Um 12:00 Uhr veröffentlichten wir die “Taktiktafel” mit den Einschätzungen unseres Bernd Winninger zum VfB Lübeck, fünf Minuten später kam dann die Meldung, dass das Spiel morgen als Geisterspiel stattfindet. Logisch, dass da die Taktiktafel erst einmal unterging. Aber wir dürfen nicht vergessen – es wird morgen Fußball gespielt. sechzger.de verrät euch hier, wie der VfB Lübeck (vermutlich) antreten wird und wie sie zu knacken sind:

https://sechzger.de/taktiktafel-unser-naechster-gegner-vfb-luebeck/

Dass die “Münchner Löwen” meldeten, morgen nicht organisiert zu supporten, ist nach den letzten Entwicklungen hingegen nur noch bedingt aktuell:

https://muenchnerloewen.de/aktuelles.html

Leider fällt Niklas Lang verletzungsbedingt jetzt einige Wochen aus:

https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5317.htm

Last but not least: Quirin Moll gab ein Interview für Liga3-online.de:

https://www.liga3-online.de/moll-im-interview-bestaetigung-fuer-unsere-gute-arbeit/

Für morgen gibt es zudem noch zwei Expertentipps:
Richard Neudecker (1860) tippt einen 3:1-Sieg der Löwen, Sebastian Pelzer (Hansa Rostock) prophezeit einen 2:0-Sieg der Heimmannschaft.

 

1860 – Lübeck jetzt doch ein Geisterspiel – “Planungssicherheit” mit der Landeshauptstadt München

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Was für eine Achterbahnfahrt für die Löwen und vor allem die Löwenfans, die eine Karte für das Spiel gegen Lübeck zugelost bekommen hatten:

Die “Spielregeln” schienen eigentlich klar: Ist die 7-Tage-Inzidenz unter 35, dürfen 20% der derzeitigen Kapazität des Sechzgerstadions ins Stadion hinein – also 3000 Löwenfans.

Ist der Wert darüber, darf niemand rein.

Nach diesen Vorgaben startete der TSV 1860 Mittwoch Früh den Ticketverkauf unter den Dauerkarteninhabern für das Spiel gegen Lübeck… – Und kaum waren die 3000 Löwenfans mit Karten versorgt, kam der erste Hammer von der Stadt: Nachdem der Wert so nah an der Grenze sei, würde man nur 1500 Löwenfans zulassen.

Dies würde den Vereinen Planungssicherheit verschaffen – die Alternative wäre ein komplettes Geisterspiel gewesen. Für die 3000 Vormittags noch erfolgreichen Löwenfans fühlte sich das zwar zunächst nicht gut an, erschien aber irgendwo anhand der Nähe zum Grenzwert nachvollziehbar. Auch wenn man an dieser Stelle mal ganz klar sagen muss, dass man dies von Seiten der Stadt gegenüber den drei Vereinen – mehr sind es ja nicht -, die das betrifft  durchaus auch im Vorfeld klarer hätte kommunizieren können.

Oder liest bei der Stadtverwaltung niemand Zeitung und hat nicht mitbekommen, dass sich die Verantwortlichen beim TSV 1860 auf die festgelegten 20% verlassen haben (siehe “Spielregeln” oben)?

Für die erfolgreichen Löwenfans begann jetzt auf jeden Fall eine Zitterpartie, denn der TSV 1860 beschloss, die Tickets unter den 3000 Erfolgreichen zu verlosen – die, die leer ausgehen würden, sollten dafür dann ein direktes Vorkaufsrecht für das Spiel gegen Saarbrücken erhalten.

Die Auslosung bzw. Benachrichtigung erfolgte dann pünktlich am Freitag morgen um zehn Uhr. Glückliche Löwenfans fanden in ihrem Online-Kundenkonto die ersehnten Tickets… Um 12:00 Uhr dann der nächste Hammer: Jetzt verfügte die Stadt München plötzlich, dass die nächsten beiden Heimspiele komplett ohne Zuschauer stattfinden werden – womit  dann auch alles zur “Planungssicherheit” gesagt wäre, mit der die Verantwortlichen der Stadt in den letzten Tagen gerne für die erste Reduzierung argumentiert hatten.

Populistische Maßnahmen gegen Fußball und Fußballfans ziehen immer – auch wenn Corona-Infektionen unter freiem Himmel bei Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und mit dem gebotenen Abstand ungefähr so häufig vorkommen, wie Schnee in der Sahara.

Liebe Landeshauptstadt – das war nix. Aber gleich gar nix!

TAKTIKTAFEL – Unser nächster Gegner: VfB Lübeck

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Am morgigen Samstag trifft der TSV 1860 München auf den Aufsteiger aus der Regionalliga Nord, den VfB Lübeck. Der Österreicher auf dem Trainerstuhl der Gäste, Rolf Martin Landerl, ist dort seit 2016 Trainer und schickt seine Mannschaft seit der Regionalligasaison 2018/19 bevorzugt in einer 3-5-2 offensiv-Formation auf den Platz. Dass diese Formation den Beinamen „offensiv“ trägt, muss aber noch lange nicht heißen, dass das Lübecker Team auch tatsächlich offensiv auftritt. Es ist lediglich die Beschreibung für ein System mit Dreierkette, in dem bei eigenem Ballbesitz die Mittelfeldflügel weit vorrücken – und mit einer Doppelzentrale vor dem defensiven Mittelfeldspieler.

Dieses System soll generell ein direktes Konterspiel begünstigen. Gegen den Ball müssen die Außen meist weite Wege gehen, um sich in die Dreierkette einzuklinken, die dann – wie auch schon bei unserem letzten Gegner Zwickau – zur Fünferkette wird.

Von der Spielanlage dürfen wir den VfB Lübeck (trotz gleicher Grundaufstellung wie Zwickau) in einer komplett anderen Variante erwarten als die Sachsen am vergangenen Samstag – nämlich absolut defensiv. Die Spieler von der alt-ehrwürdigen Lohmühle beginnen das Gegenpressing eher tief. Im Heimspiel gegen den MSV Duisburg wurde von den Gastgebern erst kurz vor der Mittellinie gepresst, lediglich die Stürmer versuchten ab dem Mitteldrittel der gegnerischen Spielfeldhälfte die Passwege zuzustellen. Auch die Abwehrreihe steht meist tief am eigenen Strafraum.

Der Rest der Mannschaft verteilt sich gegen den Ball zunächst sehr gut und versucht – sobald die gegnerische Mannschaft in die Hälfte der Lübecker eindringt – weniger über aktive Zweikämpfe gegen den ballführenden Spieler, als über gutes Positionsspiel bei starker Raumverdichtung in Ballbesitz zu gelangen.

Die gezählten Ballbesitzwechsel während der Partie Lübeck gegen Duisburg zeigen dies sehr deutlich: Durch Positionsspiel: 39, nach Zweikampf: 21, durch abgefangene Bälle: 8, nach einem Kopfballduell: 1. Jene Ballbesitzwechsel, die entstehen, wenn die Kugel eine der Spielfeldbegrenzungen überschreitet, werden in diese Statistik übrigens nicht eingerechnet.

Lübeck versucht in Ballnähe stark verdichteten Raum zu erzeugen, der dem Gegner in der Offensive schnelles, präzises Passspiel, laufintensives, intelligentes Stellungsspiel und hohe Präzision bei Bällen ins letzte Drittel oder Flanken in den Strafraum abverlangt, um überhaupt zum Abschluss eines Spielzugs zu kommen.

Aber auch mit geschickten, schnellen Verlagerungen auf die sogenannte „schwache Seite“ kann man diese komprimierte Art gegen den Ball zu spielen, knacken. Sollten die Löwen ihr spielübergreifend gutes Passspiel weiterhin aufs Feld bringen und wenn auch die Lauffreudigkeit ähnlich wie gegen Meppen oder Zwickau aussieht, kann man behaupten, dass der TSV 1860 reelle Chancen hat, sich mehr Torgelegenheiten zu erspielen als im letzten Heimspiel. Denn mauern wie der 1. FCM wird der VfB voraussichtlich nicht.

Bei Balleroberung spekulieren die Nordlichter eher auf schnelle, überfallartige direkte Konter als auf den von hinten heraus aufgebauten Positionsangriff. Gegen eine Mannschaft wie die von Michael Köllner, die bei eigenem Ballbesitz gerne weit aufrückt und generell sehr hoch presst, kann das – wenn die Passpräzision und die Anspielstationen nach Ballgewinn vorhanden sind und somit das Tempo im Gegenstoß hoch gehalten wird – durchaus erfolgsversprechend sein.

Da sich aber nicht aus jedem Ballgewinn ein Konter ergibt, muss man natürlich auch beleuchten, wie der VfB Lübeck seine Positionsangriffe steuert. Die wichtigsten Figuren im Aufbauspiel der Hansestädter sind Sven Mende (#8), Mirco Boland (#31), Yanick Deichmann (#10) und Marvin Thiel (#13). Diese vier Mittelfeldspieler hatten über die letzten drei Spieltage hinweg pro Spiel annähernd gleich viele Ballkontakte. Die höchste Passgenauigkeit und die meisten gewonnenen Offensivzweikämpfe weist Boland auf.

Sogenannte entscheidende Pässe kamen jedoch von anderen Spielern. Daraus folgt: Boland soll die Positionsangriffe starten, situative Schwächen des Gegners erkennen und den Angriff mit einem Pass auf den Spieler, dessen Position und verfügbarer Bewegungsspielraum am erfolgversprechendsten erscheint, einleiten.

Was ist zum Angriffsspiel der Lübecker noch wissenswert? Auf Ballbesitzspiel legt die Landerl-Elf offensichtlich kaum Wert. Im Durchschnitt der bisherigen drei Auftritte liegt der Wert bei 43%, wobei auffällt, dass er beim Auswärtsspiel in Unterhaching höher war als in den beiden Heimspielen. Die beiden Tore für Lübeck fielen bisher beide über Konterangriffe. Generell wird der VfB dann gefährlich, wenn er das Spiel schnell machen kann und die Hintermannschaft des Gegners in der Rückwärtsbewegung etwas unsortiert daherkommt.

Die Stärken und Schwächen des 3-5-2-Systems habe ich schon letzte Woche in der TAKTIKTAFEL zum Auswärtsspiel in Zwickau behandelt. Wer möchte, kann sich gerne im betreffenden Artikel nochmal darüber informieren.

Wer wird für die Hanseaten am Samstag im Grünwalderstadion wohl auflaufen? Mit Sicherheit nicht mit von der Partie sind zwei für den Aufsteiger wichtige Neuzugänge: Stürmer Elsamed Ramaj (#6), der im Sommer auf dem kurzem Weg aus Rostock gewechselt hat, brach sich gegen Duisburg das Schlüsselbein. Der linke Mittelfeldspieler Sebastian Hertner (#3), der von Darmstadt 98 kam, laboriert an einem Außenbandriss im Sprunggelenk. Für ihn wäre ein Auftritt in München ein Wiedersehen geworden, schnürte er zwischen Juli 2013 und Januar 2015 doch bei den Löwen seine Fußballstiefel. Hinzu kommen noch drei weitere Langzeitverletzte.

In Abwehr und Mittelfeld schickte Rolf Landerl in den bisherigen Spielen zu Beginn jeweils die identischen acht Spieler aufs Feld. Über die mögliche Aufstellung im Sturm darf getrost spekuliert werden. Ob beispielsweise der Sohn des ehemaligen Löwenbombers Bernd Hobsch (39 Spiele/18 Tore für den TSV 1860), Patrick Hobsch (#34), der in den ersten beiden Spielen noch zur Stammelf zählte, gegen Duisburg aber nicht einmal im Kader stand, obwohl er zur Saisoneröffnung gegen Saarbrücken getroffen hatte, am Samstag zum Startpersonal gehören wird? Die neben Hobsch wahrscheinlichsten Optionen für den Doppelsturm sind die in den bisherigen Spielen bereits als Einwechselspieler zum Zug gekommenen Martin Röser (#9) und Soufian Benyamina (#33).

Aufgrund der Kaderbreite und der Verletztenmisere und auch, weil der TSV 1860 gegen den FSV Zwickau, der in einer anderen Variante der gleichen Grundformation wie Lübeck spielt, über weite Strecken gut unterwegs war, besteht natürlich die Möglichkeit, dass Lübeck in einem 5-3-2 oder 4-1-4-1 den Platz betritt. Ersteres System wurde in den vergangenen zwei Spielzeiten z.B. gegen Wolfsburg II auf das Grün gebracht. Mit Viererkette spielten die Hansestädter in der Vergangenheit vor allem dann, wenn während des Spiels eine Systemänderung vonnöten war.

Das 5-3-2 ist wäre nur bedingt eine mögliche Alternative für den VfB Lübeck, der keine nominellen Außenverteidiger im Kader hat. Man verfügt lediglich über Spieler, die dort als „Notnagel“ eingesetzt werden könnten. Florian Riedel (#39), Stammspieler im rechten Mittelfeld, und Tim Weißmann (#2), eigentlich Innenverteidiger, für den dann Thiel oder Deichmann weichen müssten, wären die wahrscheinlichen Außenverteidiger in so einem Szenario. Da man aber so gute Fußballer wie Thiel oder Deichmann eigentlich nicht auf der Bank sitzen lässt und weil ansonsten keine etatmäßigen Außenverteidiger zur Verfügung stehen, halte ich ein 5-3-2  für unwahrscheinlich.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

So wird der VfB Lübeck also vermutlich morgen Nachmittag auflaufen:

Verena Dietl nimmt Stellung zur Zuschauerfrage

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Kaum ein Thema beschäftigt die Löwengemeinde derzeit so sehr wie die, ob denn nun morgen Zuschauer zugelassen sein werden, wenn der TSV 1860 München im Grünwalder Stadion auf den VfB Lübeck treffen wird. Aktuell gilt noch immer: 1.500 Glückliche werden live dabei sein, wenn die Truppe von Michael Köllner den nächsten Dreier einfahren möchte. Hinsichtlich der zugelassenen Zuschauerzahl gab es in den vergangenen Tagen reichlich Irritationen: Zunächst ging man seitens der KGaA von 3.000 Zuschauern aus und erarbeitete entsprechende Pläne (Rudelbildung), um diese Kapazität möglichst ideal auszunutzen, kurze Zeit später wurde durch die Stadt München kommuniziert, dass nur die Hälfte der Zuschauer reindürfe. Der TSV 1860 zeigte sich entsprechend verstimmt und verständnislos; nun nahm die 3. Bürgermeisterin der Stadt München, Verena Dietl, auf der Facebook-Seite von sechzger.de Stellung zur Thematik:

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“…Die 20 Prozent waren nie zugesagt, auch auf Nachfrage bei der KGaA konnte mir das nicht bestätigt werden. Die Stadt versucht eine gute Lösung zu finden, dass überhaupt wieder Zuschauer in die Stadien dürfen. Aber in der Gesamtabwägung müssen wir auch das aktuelle Infektionsgeschehen beachten. Wir haben uns die letzten Tage immer um den Wert 35 bewegt und sind jetzt sogar schon wieder drüber. Die 3000 Karten wurden verkauft, ohne dafür ein genehmigtes Hygienekonzept durch die Stadt zu haben. Ich finde das alles sehr bedauerlich, aber leider auch nicht alles korrekt von Seiten der KGaA wiedergegeben.”

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Wie schon in Sechzig um Sieben angedeutet, werden wir uns nicht aktiv an der Diskussion beteiligen und verzichten deshalb darauf, die Aussagen der KGaA und der Stadt München zu kommentieren.

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Sechzig um Sieben: Fahrplan und Tipps für den heutigen Tag

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In ungefähr drei Stunden werden die 1.500 Löwenfans, die zu den Glücklichen gehören, morgen Nachmittag nach über sieben Monaten wieder einmal das Sechzgerstadion betreten zu dürfen, Bescheid wissen:  Ab 10 Uhr kann jeder Anhänger, der sich an der Onlineregistrierung am Mittwoch dieser Woche beteiligt hat und erfolgreich war, in seinem persönlichen Kundenkonto nachsehen, ob dort Tickets für das Spiel gegen Lübeck hinterlegt sind, diese im Positivfall dann personalisieren und ausdrucken.

Dass in diese Lage nur die Hälfte der am Mittwoch zunächst “erfolgreichen” Fans versetzt werden kann, liegt an der auf 10% der vorherigen Stadionkapazität reduzierten zugelassenen Zuschauerzahl. Wer nun die Verantwortung oder gar Schuld für das Missverhältnis zwischen ursprünglich zugesagten Tickets und tatsächlich erlaubten Fans im Stadion trägt, beschäftigte gestern Abend noch die Diskussionen.

An einem Ausspielen der Verantwortlichen in der KGaA, die sowohl mit der Entwicklung, als auch mit der Umsetzung des Konzepts Rudelbildung einen beeindruckenden Job abgeliefert haben, gegen Vertreter der Stadt und dabei insbesondere die Verwaltungsrätin des e.V., Verena Dietl wollen wir uns an dieser Stelle nicht beteiligen.

Wer nun wann wem gesagt hat, man könne mit 20% Zuschauern planen und/oder ob von vornherein offen war, ob doch nur 10% oder 20% von 15.000 ins Stadion dürfen, ist im Nachhinein eigentlich völlig uninteressant. Die Idee, diesen Konflikt, der wahrscheinlich auf einem Kommunikationsfehler basiert, zur neuen Befeuerung eines Streits bei 1860 zu benutzen (e.V. vs. KGaA), mag für klickgierige Blogger clever erscheinen – wir machen da nicht mit!

Es sind besondere Zeiten und in solchen Zeiten laufen viele Dinge – auch kurzfristig – anders, als man das vielleicht vorher noch erwartet hatte. Hoffnung haben wir, dass es im Laufe der kommenden 31 Stunden bis zum Anpfiff des Spiels nicht noch zu einem Komplettausschluss von Zuschauern kommt… Man weiß ja nie.

Zwei Stunden nach der Ticket-Gewissheit – und zwar pünktlich auf die Minute um 12 Uhr – lehnen sich die Leser*innen von sechzger.de – egal ob sie für morgen eine Karte ergattern konnten oder nicht – entspannt zurück und erfahren, wie der morgige Gegner in taktischer Hinsicht auf Giesings Höhen zu erwarten ist. Unsere TAKTIKTAFEL erfreut sich immer größerer Beliebtheit, nicht nur bei den von bösen Zungen als “Fußball-Nerds” titulierten Löwenfans.

Um die Mittagszeit werden im Löwenstüberl heute Hausgemachte Topfenstrudel mit Vanillesauce (6,60 EURO) und Penne “Thay Style” mit Garnelen, Curry, Kokosmilch, Frühlingszwiebeln und Salat (8,90 EURO) serviert.

Was sonst noch wichtig ist? – Vielleicht der Hinweis, dass das morgige Spiel erstmals nicht im Free-TV übertragen wird. Nach zweimal dem BR und dem MDR in der vergangenen Woche, ist am 4. Spieltag nur MAGENTA TV live dabei. Wer dafür keinen Zugang hat, sollte sich einen Platz in einer der zahlreichen Kneipen sichern.

Sechzig@18:60 – Lübeck vor Augen, Corona im Kopf

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Man traut sich ja kaum noch, einen Artikel vorzubereiten, denn manchmal geht es ganz schnell und die eben noch richtigen Informationen sind kurze Zeit später schon überholt. Siehe gestern: Zunächst konnten sich 3.000 Löwenfans über ein Ticket für die Begegnung am Samstag gegen den VfB Lübeck freuen, einige Stunden später hieß es plötzlich, es würden lediglich 1.500 Zuschauer zugelassen.

Zur Beruhigung: Das ist auch jetzt (trotz eines Wertes über 35) noch der aktuelle Stand und wird sich vermutlich auch nur dann ändern, sollte die 7-Tages-Inzidenz tatsächlich noch explosionsartig steigen. Allerdings gab es auch das schon: Man denke an den ersten Spieltag der 1. Bundesliga zurück…

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Wie dem auch sei: Der TSV 1860 geht nun von einer Maximalauslastung von 10 % aus, das Stadionheft wird folglich auch als Printausgabe erhältlich sein und mutiert somit quasi zum Sammlerstück. Die zugelassenen 1.500 Fans werden ihr Bestes geben, um das Team von Michael Köllner am Samstag zum Sieg über den Gegner aus Schleswig-Holstein zu schreien und wir werden Euch morgen in der TAKTIKTAFEL gewohnt kompetent auseinandersetzen, was der Aufsteiger taktisch und personell zu bieten hat.

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Am späten Nachmittag erreichte uns der Hinweis, dass morgen Vormittag ab 10 Uhr im Kundenkonto des Ticketing einzusehen ist, ob man denn nun am Samstag wirklich ins Sechzgerstadion darf. Wer diesmal trotz Buchung am Mittwoch nicht zu den Glücklichen gehört, hat für das darauffolgende Heimspiel mit Zuschauern (laut Spielplan wäre das am 21.10. gegen den 1. FC Saarbrücken) ein exklusives Vorbuchungsrecht.

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Zudem haben wir Euch heute in einem gesonderten Artikel aufgelistet, wie viele Zuschauer am 4. Spieltag der 3. Liga an den einzelnen Spielorten zugelassen sind. Von komplett leeren Rängen (Duisburg) bis 10.000 Fans (Dresden) ist alles dabei.

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Ausnahmsweise mal erfreuliche Nachrichten gibt es heute aus Krefeld: Nachdem der KFC Uerdingen vorletzte Saison nach Duisburg ausgewichen war und in der vergangenen und laufenden Spielzeit  im Exil in Düsseldorf kickt, bahnt sich für das Jahr 2021 die Rückkehr in die heimische Grotenburg an. Wie schön die Rückkehr in die Heimat ist, weiß wohl kaum jemand so gut wie die Münchner Löwen…

 

Update zur Ticketvergabe gegen den VfB Lübeck

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Grünwalder Stadion Saison 2021/22 Faninformationen 1860

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Am späten Nachmittag veröffentlichte der TSV 1860 ein Update bezüglich der Ticketvergabe gegen den VfB Lübeck:

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“Die Plätze für das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Lübeck werden unter den registrierten Gruppen verlost. Wer kein Losglück hat und daher keines der 1.500 Tickets erhält, bekommt mit seinem Rudel für das nächste Heimspiel, zu dem wir Fans zulassen dürfen, hoffentlich schon die Partie gegen den 1. FC Saarbrücken, eine exklusive Vorbuchungsmöglichkeit.”

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Die komplette Stellungnahme findet Ihr auf der Homepage der Löwen.

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Zulassung Zuschauer 4. Spieltag

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Nach der gestrigen Meldung seitens der Stadt München gehen wir noch immer davon aus, dass am Samstag 1.500 Zuschauer dabei sein dürfen, wenn der TSV 1860 München den VfB Lübeck im Grünwalder Stadion empfängt. Wollen wir hoffen, dass es zumindest dabei bleibt und die Zahl der Neuinfektionen nicht weiter steigt. Doch wie sieht es andernorts in der 3. Liga aus?

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liga3-online.de hat sich die Mühe gemacht, sämtliche Informationen hinsichtlich der Zulassung von Zuschauern am 4. Spieltag zusammenzutragen; die angegebenen Zahlen sind die möglichen Maximalwerte:

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MSV Duisburg – 1. FC Saarbrücken: keine Zuschauer zugelassen

Kaiserslautern – Waldhof Mannheim: 7.500 Zuschauer / 15 % Auslastung der Kapazität

TSV 1860 – VfB Lübeck: 1.500 / 10 %

KFC Uerdingen – FC Bayern II: 6.000 / 11 %

SC Verl – Hansa Rostock: 1.000 / 18 %

Türkgücü München – SV Wehen Wiesbaden: mindestens 3.000 / ? %

Dynamo Dresden – 1. FC Magdeburg: ca. 10.000 / 31 %

SpVgg Unterhaching – SV Meppen: 1.425 / 10 %

Viktoria Köln – FC Ingolstadt 04: 300 / 3 %

Hallescher FC – FSV Zwickau: 3.500 / 23 %

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36,45 – Doch keine Zuschauer in Giesing?

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Gestern ging es rund: Zunächst wurden in einem ausgeklügelten System 3.000 Glückliche gefunden, die die Löwen am Samstag im Grünwalder Stadion unterstützen dürfen und nur wenige Stunden später ließ die Stadt München verlautbaren, dass statt der in Aussicht gestellten 20 % der zugelassenen Stadionkapazität lediglich 10 % belegt werden dürfen. Heißt konkret: 1.500 Fans des TSV 1860 müssen wieder ausgeladen werden.

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Da der nach Einwohnern gewichtete Durchschnitt der 7-Tages-Inzidenzen nun jedoch über dem Schwellenwert liegt (siehe Corona-Ampel unten), dürfen wir gespannt sein, ob es heute nicht noch eine böse Überraschung gibt…

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