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Gastbeitrag: Groundhopping Belgien & Luxemburg

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Ende März machte sich unser Leser Peter von Oldenburg zum Groundhopping auf den Weg nach Belgien und Luxemburg. Insgesamt besuchte er dort drei Partien – und wurde beim KFC Amel mit einer sehenswerten Pyro-Show überrascht. Viel Spaß beim Lesen!

Groundhopping Belgien & Luxemburg

Wenn ich vorher hätte tippen sollen, bei welchem Spiel meiner Belgien/Luxemburg-Tour am meisten Pyro zum Einsatz kommt, ich hätte wohl auf das Nations League Playoff-Spiel gesetzt – und damit verloren.

Derby in der 7. Liga: KFC Amel – RFC St.Vith

Doch von Anfang an: Ich hatte schon vor einiger Zeit gehört, dass in Ostbelgien einige Dorfvereine eine kleine Szene haben, und so wollte ich mein Glück versuchen: beim Derby der Provenciale 2, KFC Amel gegen RFC St.Vith. Samstag, 20 Uhr. Am Vormittag des Spieltages schneite es noch ausgiebig in diesem hoch gelegenen Teil Belgiens (500-700 Höhenmeter). Ich war unsicher, ob dieses Duell der 7. belgischen Liga überhaupt stattfinden könnte – und wie es stattfand!

Vor dem Spiel stärkte ich mich bei einer örtlichen Fritture im kleinen Dorf, wo sich Teile der Szene “Commando Amel 05” ebenfalls eingefunden hatten. Nach dem Fußmarsch zum Sportplatz (Kapazität 1500) wärmte ich mich im Vereinsheim auf, das baulich geschickt über der kleinen Tribüne liegt und sogar Fensterplätze für die zarteren Gemüter bereithält.

Pyro in Ost-Belgien

45 Minuten vor Anpfiff kamen direkt vor meinem Fenster die Gästefans aus St. Vith an. Als ich das Vereinsheim kurz vor Anpfiff verließ, stellte ich fest: Die beiden Fanszenen haben sich nebeneinander platziert, um vom Dezibelplus des Tribünendachs zu profitieren. Ich kam kaum noch aus dem Haupteingang raus, so rappelvoll waren die Stufen. Sonst war der Platz nur von Stankett berandet. Auf der Gegengerade profitiert die Anlage von einem Naturhang, auf dem sich die zahlreichen Hopper eingefunden hatten. Hier genossen wir die wunderbare Perspektive bei sternenklarer Nacht auf die beiden Szenen, die ihre Mannschaften mit Pyro und Gesängen begrüßten.

Sportlich war es insofern interessant, als der Aufsteiger St. Vith aktuell Tabellenzweiter ist und den KFC Weywertz jagt (nur der Erste steigt auf). KFC Amel ist Tabellenneunter und sann auf Wiedergutmachung nach der 1:2-Hinspielniederlage. Das Spiel war hochklassig, wurde unter großem Einsatz geführt und vom Publikum gebannt verfolgt. RFC St. Vith war allerdings etwas überlegen und schoss folgerichtig das Führungstor. Die anschließende Druckphase der Hausherren blieb wirkungslos. Erst nach einem Platzverweis für Amel wegen Notbremse kurz vor Schluss war die Messe gelesen.

Bring our own beer in Amel

Auf den Rängen waren geschätzte 500 Personen, St. Vith brachte etwa 30 aktive Gästefans mit (“Büchelstadt Offenders” und die “Ultras St. Vith”), den KFC Amel unterstützten etwa 60 Ultras. Trotzdem konnten die Gäste das Duell um die Lautstärke knapp für sich entscheiden. Das Tor wurde mit einem Bengalo gefeiert, die beiden Szenen beschimpften sich konstant aufs Allerschönste. Die Stimmung blieb trotzdem friedlich, dabei sei zu erwähnen: Es gab keine Einlasskontrollen, keine Ordner, keine Polizei.

Die Kulinarik war wunderbar, neben ortsüblichem Jupiler und selbstgegrillten Burgern konnte man auch selbst einfach Bier mitbringen. Das Spiel war ein absolutes Highlight für mich. Ich kann nur empfehlen, die Augen nach Derbys in Ostbelgien offen zu halten!

Besuch beim Tabellenführer KFC Weywertz

Am Tag drauf habe ich dem Tabellenführer KFC Weywertz einen Besuch abgestattet. Hier war die zweite Mannschaft von Etoile Elsautoise zu Gast. Dieses Spiel fand vor den kreisligaüblichen 100 Fans statt. Das Stadion ist baulich vergleichbar mit Amel, wenn auch die Tribüne deutlich kleiner ausfällt. Daher haben sich die Ultras Weywertz (vermutlich) selbst eine kleine Tribüne gebaut, inklusive Bierversorgung. Dort fanden sich etwa 20 entspannte Anhänger*innen ein, die angesichts des uninteressanten Gegners den Sonntagnachmittag gemütlich plaudernd und biertrinkend verbrachten. Auch hier gibt es einen Naturhang auf der Gegengerade, der eine schön erhöhte Perspektive auf das Spiel bietet.

Das Spiel entschied der Tabellenführer relativ locker mit 4:0 für sich, die Jungspunde von Elsautoise waren einfach zu ungefährlich in des Gegners Hälfte. Die meisten Abschlüsse landeten in den hohen Fichten hinter dem Tor der Weywertzer.

Die Ligue Provinciale 2 C bleibt damit spannend, es wird nächste Saison sicher wieder ein Derby mit Ameler Beteiligung geben. Wie sich wohl der Aufsteiger in der Provinciale 1 schlägt und ob dort weitere Derbys zu erwarten sind?

Nations League in Luxemburg

Das dritte Spiel der Tour wartete im kleinen Nachbarland auf mich: Luxemburg gegen Malta, Rückspiel Nations League Play-Off. Ohne Gewähr: Da spielt der Tabellenvorletzte der C gegen den Zweiten der D, vergleichbar mit der Relegation in den deutschen Profiligen. Das Hinspiel hatte Luxemburg 2:0 für sich entschieden, trotzdem war das Stade de Luxembourg mit 9.100 Personen fast ausverkauft.

Heimfans erzählten mir vorab, wie wichtig das Duell sei, um die Chance auf künftige WM-/EM-Qualifikationen zu haben. Das geht nämlich für kleinere Nationen über die Nations League einfacher als über die klassische Quali. In den D-Gruppen gibt es keine direkten Quali-Plätze, in der C sehr wohl.

Ungefährdeter Sieg der “Rout Léiwen”

Das Stadion liegt am Stadtrand in einer unrealen Welt aus Bürokomplexen und Autobahnen, ist für sich aber architektonisch ganz gelungen: Die Außenhaut aus Metallpaneelen gibt dem kleinen Kasten einen eigenen Look, und die Nähe zum Feld und die gute Organisation machen den Besuch trotz allem ganz angenehm.

Das Spiel wurde von beiden Seiten offensiv geführt, aber Luxemburg konnte gefährlicher vor dem Tor werden und holte relativ ungefährdet einen 3:0-Sieg. Fantechnisch war weniger Stimmung geboten als in der belgischen 7. Liga, was sicher auch am etwas exotischen Gegner lag, der etwa 40 Fans auf seiner Seite hatte. Für den Gastgeber legte sich ein organisierter Block mit Zaunfahnen lautstark ins Zeug, ich schätze die Aktiven hier auf 150. Das Publikum feierte den frühzeitig feststehenden Erfolg mit zahlreichen La-Olas und gleichzeitigen Wechselgesängen. Die einzige Rauchentwicklung kam hier allerdings aus den Bratereien, in denen Hamburger-Patties nicht ganz fachmännisch zubereitet wurden.

Auf dem Weg zurück habe ich die belebte Innenstadt Luxemburgs durchquert, die spektakulär steile Passagen und tolle Panoramen bietet. In einer der urigen Altstadtbars konnte ich noch das Scheitern der Italiener in der WM-Quali sehen. Die Rückfahrt am nächsten Tag zog sich wegen unzähliger Baustellen und Schienenersatzverkehr zwar in die Länge, hielt aber malerische Momente und menschenleere Züge bereit. Ich freue mich darauf, Luxemburg mal im Liga-Alltag zu besuchen!

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand I
Groundhopping Thailand II
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)
Groundhopping Albanien I
Groundhopping Albanien II (Teil 1 / Teil 2)
Groundhopping Schweden (Teil I / Teil II)
Groundhopping Finnland
Groundhopping Norwegen
Groundhopping Litauen
Groundhopping Lettland
Groundhopping Kanada
Groundhopping Sri Lanka
Groundhopping Moldawien

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Waldhof Mannheim

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TSV 1860 SV Waldhof Mannheim Stimmen zum Spiel

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute haben wir die Einschätzungen zum Unentschieden des TSV 1860 München gegen Waldhof Mannheim vom Samstag Nachmittag.

Stimmen zum Spiel TSV 1860 – Waldhof Mannheim

Peter Gratz (Redakteur sechzger.de):

Es ist wie verhext. Die Löwen spielen endlich gut, aber verlieren wie gegen Duisburg schon wieder extrem wichtige Punkte gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte.
Mit Blick auf die weiteren Ergebnisse wird man sich vom Traum 2. Liga fürs erste wieder verabschieden müssen.
Isoliert betrachtet haben wir eine gute Partie der Sechzger gesehen, die offensiv um einiges inspirierter wirkten als noch gegen Regensburg. Speziell Samuel Althaus lieferte ein sehr erfreuliches Startelf Debüt in der 3. Liga ab. Leider wollte der Ball halt nicht so richtig ins Tor und auch der Schiedsrichter erschien nicht wie unser größter Freund.
Etwas ratlos lassen mich wieder einmal die Wechsel von Markus Kauczinski zurück. Zu spät, gefühlt (genau) die falschen Akteure und warum denn wieder nur dreimal?
Trotzdem war es eine Leistung auf die man aufbauen kann, nur läuft uns halt die Zeit davon.

Markus Kauczinski (in der PK nach dem Spiel):

Wir haben das Spiel bestimmt, Waldhof hatte aber immer wieder gute Umschaltmomente. In einem solchen bekommen wir das Gegentor.

Wir haben durch die Wechsel nochmals frischen Wind gebracht, Waldhof hat nur noch mit Mann und Maus verteidigt. Letztlich hatten wir genug Torchancen, um zu gewinnen. Das ist der einzige Vorwurf, den ich der Mannschaft machen muss. Für den Aufwand, den wir betrieben haben, ist ein Punkt zu wenig. In Zukunft werden wir uns für solche Leistungen belohnen müssen. Am Dienstag in Cottbus greifen wir wieder an

Dominik Heckmair (Verwaltungsratkandidat):

Ich habe ein gutes ausgeglichenes Drittliga Spiel gesehen, mit einer kämpferischen, couragierten Löwenmannschaft, der leider in den letzen fünf Minuten das Glück für ein zweites Tor gefehlt hat. An sich war es aber ein toller und stimmungsvoller Samstag auf Giesings Höhen.

Luc Holtz (Waldhof-Trainer in der PK nach dem Spiel):

Die Zuschauer haben ein gutes und intensives Spiel mit vielen Torchancen gesehen. Der Druck von 1860 wurde nach der Führung immer größer, für einen Sieg hätten wir aber unsere Konter sauber ausspielen müssen.

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Wenn man so ein Spiel macht wie heute, so viele Chancen vor allem hat, dann musst du so ein Spiel auch ziehen. Es ist auch noch nicht vorbei, es sind noch sieben Spiele, aber wir müssen dann auch schon mal solche Spiele ummünzen in drei Punkte. Da haben wir zuhause jetzt fast paar Unentschieden zu viel geholt.

Wenn wir vielleicht ein bisschen früher das Tor machen, kommen wir vielleicht mit ein bisschen mehr Wucht am Ende, aber ja, die Art und Weise passt, wir haben alles reingehauen und gekämpft, ich glaub das ist die Grundlage die wir immer bringen müssen.

Norbert (Löwenfan extra aus Wien angereist):

Wieder mal ein sehr sympathischer Fußballnachmittag im Grünwalder Stadion, eine kleine Träne im Knopfloch, doch nur ein 1:1, aber auch die Wiener glauben dran, einmal Löwe immer Löwe, ihr werdst des packen, Alles Liebe!

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 – Waldhof Mannheim

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Fotogalerie TSV 1860 Waldhof Mannheim

Mit einem 1:1 mussten sich die Löwen am gestrigen Samstag im Grünwalder Stadion begnügen und dürften somit die letzte Chance verpasst haben, doch noch in den Aufstiegskampf einzugreifen. In unseren Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SV Waldhof Mannheim.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Waldhof Mannheim

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Gedenkminute für Karsten Wettberg

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Ostermontags-Ausflug ans Trainingsgelände? Amas empfangen Erlbach

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TSV 1860 München II FC Gundelfingen Bayernliga Süd 4 Spieltag 2025 26

Zu eher ungewohnter Anstoßzeit, am Montag Nachmittag um vier erwarten die Amas des TSV 1860 den SV Erlbach zum nächsten Kräftemessen in der Bayernliga Süd. Da es sich dabei um Ostermontag handelt und die Wetterprognose durchaus vielversprechend ist, bietet sich das Spiel vielleicht für den einen oder anderen Löwenfan für einen Ostermontagsausflug an.

Erste Saisonniederlage im Hinspiel

An das Hinspiel an einem Freitag Abend Ende September haben die Löwen keine besonders guten Erinnerungen: Nach dem fulminanten Saisonstart mit acht – teilweise sehr deutlichen und souverän herausgespielten – Siegen aus neun Spielen setzte es im Landkreis Altötting die erste Niederlage unter dem neuen Coach Alper Kayabunar, der das Ganze danach im Interview mit sechzger.de allerdings sehr sachlich einzuordnen wusste. Neben der durchaus unglücklichen Niederlage zog sich Kapitän Xaver Kiefersauer in diesem Spiel in der 42. Minute den Knöchelbruch zu, der ihn dann für über fünf Monate außer Gefecht setzte. Auch im vierten Gastspiel der U21 der Löwen in Erlbach, seit deren (Wieder-)Aufstieg in die Bayernliga Süd im Sommer 2022 blieben die Gastgeber gegen 1860 also ungeschlagen.

Heimbilanz gegen Erlbach sehr positiv

Anders sieht die Heimbilanz für die Amas gegen diesen Gegner aus, das bereits seit fast sieben Jahren von Johann Grabmeier trainiert wird. Nach zwei Siegen folgte im Sommer 2024 ein torloses Unentschieden. Eine gute Ausbeute gegen einen alljährlich starken Bayernligisten, der die vorletzte Saison als Tabellendritter und im Jahr zuvor sogar als Meister abschloss – damals allerdings auf einen Aufstieg in die Regionalliga aus organisatorischen und finanziellen Gründen verzichtete.

Jüngste Ergebnisse

Auch in der laufenden Spielzeit gehört der SVE zu den Spitzenteams der Liga und belegt mit aktuell 44 Punkten, was elf Zähler Rückstand auf Tabellenführer 1860 bedeutet, den vierten Platz. Am vergangenen Spieltag, an dem die Amas bekanntlich souverän mit 4:0 beim Kellerkind Türkspor Augsburg siegten, empfing Erlbach den FC Ismaning in der heimischen Holzbau Grübl Arena und behielt knapp mit 1:0 die Oberhand.

Demnächst spielfrei, dann zwei Spitzenspiele

Das Heimspiel gegen Erlbach ist eine gute Gelegenheit, den Junglöwen bei ihrem in der Regel sehr sehenswerten Treiben nochmal zuzuschauen, ehe sie am kommenden Wochenende das spielfreie Team der Bayernliga Süd sind und den ersten Verfolger Landsberg wohl wieder etwas näher in der Tabelle heranrücken lassen müssen. Allerdings ist der Vorsprung in den letzten beiden Runden auf vier Punkte angewachsen, nachdem die Landsberger zweimal nicht über ein Remis hinausgekommen waren. Am Donnerstag mussten sie beim TSV Kottern – nach eigener Führung – in der zweiten Halbzeit noch den Ausgleich hinnehmen.  Am Freitag, den 24. April, also in gut zwei Wochen kommt es dann zum “Showdown am Lech”, dem Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams der Liga. Und eine Woche vorher gastiert – ebenfalls am Freitag Abend – der nächste Verfolger, der SV Kirchanschöring an der Grünwalder Straße. Einiges los bei den Amas in den kommenden Wochen.

 

 

 

Quo vadis Aufstiegstraum? 1:1 gegen Mannheim

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Aufstiegstraum ausgeträumt – 0:1-Pleite gegen Mannheim

Am Ostersamstag standen die Löwen beim Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim unter Druck. Man brauchte fast einen Sieg, um weiterhin noch um die vorderen Plätze mitspielen zu können. Die Löwen lieferten in einem sehenswerten Duell spielerisch auch ab, gerieten jedoch durch einen merkwürdigen Gegentreffer Mitte der ersten Halbzeit in Rückstand und waren dann im Abschluss einfach nicht zwingend genug, um das Spiel zu drehen, obwohl sie spielerisch klar überlegen waren. In der Schlussphase traf Haugen per Kopf nach starker Volland-Flanke zum verdienten Ausgleich, es blieb auch beim 1:1. Ob das reicht um weiter im Aufstiegskampf dabei zu bleiben?

Althaus bekommt Vorzug vor Dordan

Wie schon in Regensburg bekam Schifferl neben Voet und Reinthaler in der Defensiv-Kette das Vertrauen von Trainer Markus Kauczinski. Auf der Sechs erhielt Althaus den Vorzug vor Dordan, um den gesperrten Jacobsen zu ersetzen. Auf links setzte Sechzig auf Lippmann, über rechts kam Danhof und im Zentrum teilten sich Haugen und Hobsch den Posten des Stürmers. Die Löwen fanden gut ins Spiel und kamen schon in den ersten Minuten zu ersten Halbchancen.

Mannheim trifft aus dem Nichts

Nach 15 Minuten fanden auch die Gäste besser ins Spiel und die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Grünwalder Stadion bekamen ein Duell auf Augenhöhe zu sehen, in dem die Gastgeber eigentlich die besseren Chancen hatten. Doch den Treffer machte aus dem Nichts der SV Waldhof. Einen Schuss von der linken Seite klatschte Dähne in merkwürdiger Art und Weise nach vorn ab, den Abpraller nahm Bierschenk dankbar an und traf zur 0:1-Gästeführung.

Klarer Strafstoß an Volland nicht gepfiffen

Nach einer halben Stunde machte der bis dahin souveränen Schiedsrichter seinen ersten kapitalen Fehler. Volland wurde im Strafraum von seinem Gegenspieler klar getroffen, nachdem sein erster Abschluss geblockt worden war. Der fällige Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Die Gäste zogen sich nun zurück, wollten die Führung in die Pause bringen, doch die Löwen konnten sich bis zur Halbzeit kaum mehr in Szene setzen, was auch daran lag, dass der Unparteiische nach dem nicht gegebenen Elfmeter seine Linie völlig verlor und dafür zurecht Pfiffe der Kulisse erntete.

Sechzig nach der Pause sehr bemüht

Die Löwen kamen unverändert aus der Kabine agierten in der zweiten Hälfte aber sehr bemüht und hatten mehrmals Möglichkeiten auszugleichen. Die beiden besten Chancen vergaben Hobsch und Haugen jeweils in aussichtsreicher Position jeweils per Kopf. Mannheim spielte nun mit Fünferkette und lauerte auf Konter, die Löwen hatten im zweiten Durchgang weitgehend die spielerischen Vorteile auf ihrer Seite, wurden aber zu selten zwingend.

Die Zeit wird knapp für die Löwen

Als noch 20 Minuten zu spielen waren, zeichneten sich bei den Gastgebern erste Wechsel ab, denn die Zeit wurde langsam knapp, um das Spiel noch zu drehen. Dordan, Steinkötter und Philipp kamen für Hobsch, Althaus und Maier aufs Feld. Und auf einmal brannte es gleich mehrmals lichterloh im Strafraum der Gäste. Sechzig drückte aufs Tempo, hatte aber Pech im Abschluss. Der Ausgleich wollte nicht fallen.

Moral wird durch Ausgleich belohnt

Doch die Moral stimmte, Sechzig rannte weiter an. Mannheim kam kaum zu Entlastung. Einzig versäumten es die Hausherren, sich für die engagierte Vorstellung auch zu belohnen, was auch daran lag, dass die Gäste immer einen Fuß dazwischenbrachten. Bis dann doch der Ausgleich fiel und der war sehr schön anzusehen. Volland flankte genau im richtigen Moment und Haugen köpfte souverän ein zum 1:1. Doch der Löwe wollte mehr und drückte weiter aufs Gas. Es blieb jedoch trotz fünf Minuten Nachspielzeit bei der Punkteteilung, die für die Gäste etwas schmeichelhaft war, auch weil Dähne bei einem Konter noch zwei Mal stark parierte. Ob das reicht, um vorne weiter dabei zu bleiben?

 

Liveticker: TSV 1860 München – Waldhof Mannheim (31.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München Waldhof Mannheim 3.Liga Ostersamstag

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Waldhof Mannheim! Die beiden Mannschaften treffen am 31. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Nach dem Einzug in das Toto-Pokal Finale steht für den TSV 1860 München am Osterwochende das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim auf dem Programm. Ein Sieg ist Pflicht, um im Aufstiegsrennen weiterhin eine Rolle zu spielen. Gelegen kommt den Löwen dabei, dass die Mannheimer die letzten drei Auswärtsspiele allesamt verloren haben. Das darf auch am heutigen Ostersamstag gerne so bleiben, wenn es nach den Löwenfans geht. Kann die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski erneut siegen oder gibt es einen Dämpfer gegen den Waldhof?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Maier (74. Steinkötter), Althaus (74. Dordan)– Danhof, Volland, Lippmann – Hobsch (74. Philipp), Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Niederlechner, Philipp, Steinkötter, Dordan, Rittmüller, Wolfram, Faßmann

Tore:
0:1 Bierschenk (27. Minute), 1:1 Haugen (86. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Verlaat (verletzt), Jakob, Christiansen, Pfeifer, Dulic (alle Aufbautraining), Erdogan (U19), Qela, Fuchs, Klose (alle U21), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei Waldhof Mannheim:
Brandt, Ferati, Hawryluk (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Siguard Haugen und Max Reinthaler haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus hat Marvin Rittmüller bereits drei Mal gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Waldhof Mannheim außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen. Der BR und auch der SWR haben sich die Übertragungsrechte gesichert. Zudem läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

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Mannheimer Block in München 24/25

Nach der Pokalpause geht es für die Löwen zurück in den Ligaalltag. Wenn man nicht komplett den Anschluss an die vorderen Plätze verlieren will, muss ein Sieg gegen den nächsten Gegner her. Dieser ist ebenfalls im Tabellenmittelfeld angesiedelt und ist im Löwenkosmos eher ungern gesehen. Der TSV empfängt heute das Team aus der Quadratestadt, den SV Waldhof Mannheim 07 e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Die Mannheimer stehen aktuell mit 45 Punkten auf Platz neun der Tabelle. Als einziges Team aus der oberen Tabellenhälfte haben die Mannen aus der Quadratestadt ein negatives  Torverhältnis (-5) aufzuweisen. Dies liegt besonders an der löchrigen Defensive die bereits 54 Tore (gleichviel wie Abstiegskandidat Aue) zugelassen hat. Die Offensive wiederum läuft rund und konnte mit 49 Toren schon mehr Treffer als unsere Löwen erzielen.

Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz ist in der Fremde schwächer als zuhause einzuschätzen und ist in diesem Jahr mit einer Bilanz von 5-1-5 bisher durchwachsen unterwegs. In den letzten Partien holte man die erwarteten Punkte, gegen die Mannschaften aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten zog man aber den Kürzeren. Zuletzt schlug man Aue mit 2:1, musste sich aber Osnabrück mit 1:4 geschlagen geben. Davor das gleiche Spiel: 3:1 gegen Havelse, aber 0:1 gegen RWE. Im Verbandspokal zog man am vergangenen Wochenende nach einem 4:1 gegen den 1. FC Bruchsal (Verbandsliga) halbwegs souverän ins Finale ein.

Wintertransfers

Speziell der Transfer von Kennedy Okpala (21, ST) sorgte im Winter für einiges Aufsehen, da es unterschiedliche Auffassungen der Parteien zu gewissen Vertragsinhalten gab. Schlussendlich ließ Mannheim ihren Top-Score zum SC Paderborn ziehen. Weiters lieh man den erst 19-jährigen Oluwaseun Ogbemudia (19, IV) von Union Berlin und holte den luxemburgischen Teamspieler Vincent Thill (25, ZM) aus der Vertragslosigkeit.

Der Vertrag mit Nicklas Shipnoski (28, ZM) wurde aufgelöst und Malte Karbstein 27, IV) ging zu unserem letzten Gegner Regensburg. Als Ersatz lieh man Sanoussy Ba (22, IV) aus Braunschweig und verpflichtete das Mainzer Talent Lovis Bierschenk (20, ST) um satte 400.000 € von der zweiten Mannschaft des FSV.

Unsere Defensive sollte aber speziell vor zwei schon seit Sommer für die Buwe auflaufenden Stürmer-Routiniers gewarnt sein. Sowohl Terrence Boyd (35) als auch Felix Lohkemper (31) haben in dieser Spielzeit schon zweistellig getroffen.

Das Hinspiel

Das Hinspiel blieb unserem Redaktionsleiter Thomas Spiesl zwar als sehr schöner Ausflug in Erinnerung, für den Rest der Löwenfans war es aber ein eher ernüchternder Auswärtstrip. Nach einem sehr schönen Führungstreffer durch Max Christiansen ließen die Löwen stark nach und mussten in der 24. den Ausgleich durch Abfinde hinnehmen.

Löwenblock in Mannheim 25/26

Nach der Pause machte dann Okpala mit eine Doppelpack (60., 66.) den Sack für Mannheim zu. Die Sechzger haderten außerdem noch mit einer seltsamen Entscheidung des Schiris, als ein schlecht ausgeführter Freistoß im Strafraum der Waldhöfer zu einer komischen Situation führte. Ein Löwenspieler wollte den freien Ball attackieren und wurde rüde davon abgehalten. Statt einer Notbremse und Elfmeter wurde dies aber mit gelb und indirektem Freistoß geahndet.

Mannheimer Kurve 25/26

Der 31. Spieltag im Überblick

Samstag 14:00 Uhr TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim 07 
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim 1899 II
16:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – SSV Jahn Regensburg
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – MSV 02 Duisburg
Sonntag 13:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – SC Verl 1924
16:30 Uhr 1. FC Saarbrücken – FC Ingolstadt 04
19:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – SV Wehen 1926

 

TSV 1860 – Waldhof Mannheim: Ergebnistipp Fabian Greilinger

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Tsv 1860 Vfb Lübeck Fabian Greilinger 1

Dass Fabian Greilinger den Löwen im Herzen trägt, ist kein großes Geheimnis. Erst kürzlich musste der Niederbayer mit dem SV Wehen Wiesbaden gegen seinen Ex-Club antreten, heute tippt er das Ergebnis des Heimspiels des TSV 1860 München gegen den SV Waldhof Mannheim.

Fabian Greilinger tippt auf Heimsieg der Löwen

Ähnlich wie die Löwen muss sich wohl auch Greilingers SV Wehen Wiesbaden auf eine weitere Saison in der 3. Liga einstellen. Somit käme es in der kommenden Spielzeit zu einem Wiedersehen, zumal der Vertrag des 25-Jährigen in der hessischen Landeshauptstadt noch bis Sommer 2027 läuft. Gegen den Waldhof traut Fabian Greilinger den Löwen jedoch einen Heimsieg zu:

“Gegen Mannheim wird natürlich gewonnen. Ich sag 2:0 für die Löwen.
Haugen wird treffen. Beim zweiten Tor hätte ich auf Jesper getippt, aber der ist ja leider noch nicht fit.”

Vor allem für Jesper Verlaat, der nach seiner langen Verletzung bislang noch auf sein Comeback in der 3. Liga wartet, wäre das natürlich Balsam auf die Seele.

118 Spiele und fünf Tore in der 3. Liga

Insgesamt 118 Mal war Fabian Greilinger seit seinem Debüt im ersten Saisonspiel 2019/20 für die Löwen in der 3. Liga im Einsatz. Er erzielte dabei fünf Tore (vier Assists). Sein erster Treffer für den TSV 1860 datiert vom 28. November 2020. Auf Giesings Höhen erzielte er das 1:0 gegen Türkgücü (Endergebnis 2:2). Sein letztes Tor war die zwischenzeitliche Führung an der Essener Hafenstraße am 14. Mai 2023 (Endstand ebenfalls 2:2). Dazwischen war Greilinger jeweils mit persönlichen Erfolgserlebnissen an den torreichen Partien gegen Freiburg (6:0 im Herbst 2021), gegen Magdeburg (2:5 im Dezember 2021) und in Duisburg (6:0 im April 2022) beteiligt.

Greilingers Bilanz in DFB- & Totopokal

Von seinen drei DFB-Pokalspielen, die er für Sechzig absolvierte, dürfte dem gebürtigen Eggenfeldener der Triumph über Schalke 04 am 26. Oktober 2021 besonders in Erinnerung bleiben. Nach einer knappen Stunde ersetzte er den verletzten Philipp Steinhart und half tatkräftig mit, das 1:0 von Stefan Lex aus der fünften Spielminute über die Zeit zu retten und sensationell ins Achtelfinale einzuziehen.

Nicht vergessen wollen wir auch Greilingers 17 Partien im bayerischen Landespokal. Beim Finale am 5. September 2020 gegen die Würzburger Kickers im – coronabedingt leider leeren – Sechzgerstadion erzielte er in der letzten Minute den wichtigen Ausgleich, der letztlich erst das siegreiche Elfmeterschießen ermöglichte. Erinnert sei an dieser Stelle natürlich auch an 21 Spiele von Fabian Greilinger für die zweite Mannschaft des TSV 1860 in der Bayernliga Süd zwischen 2017 und 2022.

Titelbild: Oliver Rabuser

Amas bleiben Spitzenreiter: 4:0-Sieg in Augsburg

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Amas bleiben Spitzenreiter: 4:0-Sieg in Augsburg

Die Amateure des TSV 1860 München haben die Tabellenführung in der Bayernliga Süd am Donnerstagabend ausgebaut. Sie feierten beim Tabellen-Vorletzten Türkspor Augsburg einen verdienten 4:0-Erfolg. Die Tore für die U21 erzielten zwei Mal Noah Klose, Fabio Wagner und Matthias Roithmayr.

Coach Kayabunar rundum zufrieden

Nach dem ungefährdeten Auswärtssieg in der Fuggerstadt war U21-Coach Alper Kayabunar mit der Leistung seiner Schützlinge rundum zufrieden. “Wir haben zehn Minuten gebraucht, um uns an die Bedingungen zu gewöhnen. […] Es war eine richtig gute Leistung, wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen und wieder zu Null gespielt”, resümierte Kayabunar.

Amas gehen nach halber Stunde in Front

Nach einer Eingewöhnungsphase auf tiefen Untergrund übernahmen die kleinen Löwen immer mehr die Regie, ließen aber in der ersten halben Stunde einige Chancen liegen. Dann belohnten sich die Gäste für den starken Auftritt mit dem Führungstreffer. Noah Klose steckte durch für Fabio Wagner und der schob ein zur Führung für die Gäste. Klose legte dann per Traumtor noch vor der Pause das 2:0 nach. Er versenkte das Leder per Drehschuss aus 14 Metern in den Maschen. Damit ging es dann auch in die Pause, nachdem Keeper Paul Bachmann die erste Chance der Heimischen pariert hatte.

Klose macht den Deckel drauf

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Münchner das Spiel-Geschehen auch weiterhin. Noah Klose machte 20 Minuten vor Schluss mit dem 3:0 den Deckel drauf. Raphael Wach setzte den Weltmeister-Sohn in Szene und der traf aus zehn Minuten zur Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte Matthias Roithmayer. Ein Freistoß von Finn Fuchs aus dem rechten Halbfeld landete bei Luis Pereira de Azambuja, der auf Roithmayer ablegte. Dieser schob souverän zum 4:0-Endstand ein. Einen ausführlichen Spielbericht findet ihr auf der offiziellen Seite der Junglöwen!

Heimspiel am Ostermontag gegen Erlbach

Nun haben die Amas vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten und sind am Ostermontag bereits zum nächsten Mal gefordert. Um 16:00 Uhr empfangen sie am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 auf dem Fünfer-Platz den Tabellenvierten vom SV Erlbach.

Trauerfeier für Karsten Wettberg am 10.04.

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Am 29.03.2026 ging der König von Giesing von uns. Natürlich bekommen die Löwenfans die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Trauerfeier von Karsten Wettberg zu verabschieden.

Trauerfeier für Karsten Wettberg nächsten Freitag

Im Rahmen einer Trauerfeier, die von “Löwen-Pfarrer” Rainer Maria Schießler zelebriert werden wird, können Fans von Karsten Wettberg Abschied nehmen. Die Trauerfeier wird am kommenden Freitag, dem 10.04.2026, in der Nazarethkirche in der Barbarossastraße 3, 81677 München, stattfinden. Natürlich wird die Trauerfeier pünktlich um 18:60h beginnen. Karsten Wetberg wird bereits am kommenden Dienstag im Familienkreise beigesetzt.

Gedenken an den König von Giesing auch rund um das Spiel gegen Waldhof

Selbstverständlich wird dem Aufstiegstrainer von 1991 auch im Stadion und am Trainingsgelände die Ehre erwiesen. Vor dem Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim liegen am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 im Bereich des Ticketings ein Kondolenzbuch ausliegen. Dieses wird auch bei der Trauerfeier in der Nazarthkirche bereit liegen. Im Grünwalder Stadion wird dem beliebten Vollblutlöwen dann auch noch würdig gedacht werden. Die Löwen werden mit Trauerflor auflaufen und zu Beginn des Spiels wird es eine Gedenkminute für Wettberg geben.