Start Blog Seite 77

Löwinnen I mit Platz 2 bei Hallenturnier des FC Issing

0
Löwinnen I Hallenturnier Issing

Einen starken 2. Platz erreichten die Löwinnen I beim Hallenturnier des FC Issing. Erst im Finale musste sich der TSV 1860 dem FC Moosinning mit 0:1 geschlagen geben.

2. Platz für Löwinnen bei Hallenturnier in Issing

Zum Auftakt bekamen es die Löwinnen mit dem TSV 1909 Gersthofen zu tun und besiegten ihre Gegnerinnen deutlich mit 4:1. Auch die Gastgeberinnen vom FC Issing konnten den TSV 1860 nicht stoppen und unterlagen mit 0:2. Im letzten Gruppenspiel setzte sich Münchens große Liebe mit 3:1 gegen die SG Isarwinkel durch und gewann somit ihre Gruppe mit der Maximalausbeute von 9 Punkten.

Im Halbfinale trafen die Löwinnen dann auf den zweiten der anderen Gruppe, den TSV Friedberg. Auch hier setzte sich Sechzig überzeugend durch und zog mit mit einem souveränen 4:0 ins Endspiel ein. Gegner dort war der TSV Moosinning, der seine bisherigen Spiele allesamt deutlich gewonnen hatte und mit einem Torverhältnis von 21:0 ins Finale durchmarschiert war.

Dort lieferten die Löwinnen dem TSV Moosinning zwar einen beherzten Kampf, doch auch diesmal blieben die Gegnerinnen ohne Gegentreffer und sicherten sich mit einem knappen 1:0 den Turniersieg.

TSV 1860 U19 besiegt Landesligist SV Aubing in Testspiel

0
TSV 1860 U19 SV Aubing

Einen deutlichen Testspielsieg gegen den Landesligisten SV Aubing feierte die U19 des TSV 1860 am Sonntag an der Grünwalder Straße. Nach 90 Minuten stand es auf dem Kunstrasen am Trainingsgelände 5:1 für die Junglöwen.

TSV 1860 U19 besiegt SV Aubing deutlich

Bei eisigen Temperaturen hatten sich immerhin rund 70 Zuschauer an der Grünwalder Straße 114 eingefunden, um dem Testspiel zwischen der U19 der Löwen und der Herrenmannschaft des SV Aubing beizuwohnen. Etwas überraschend entwickelte sich die Partie zu einer deutlichen Angelegenheit zugunsten der Junglöwen. Noah Plöttner eröffnete den Torreigen per Elfmeter in der 35. Minute, Vlanetin Bannert (43.) und Efe Karakoc (45.) erhöhten bis zur Pause auf 3:0.

Nach dem Seitenwechsel ließ Sami Kenzeddine den vierten Treffer für 1860 folgen (50.), ehe Alexander Rojek für die Gäste verkürzte (61.). Den Schlusspunkt zum 5:1-Endstand setzte Paul Sturm in der 72. Minute.

In der DFB Nachwuchsliga geht für die U19 am 08.02. wieder Punkte. Erster Gegner für die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm ist der SC Freiburg.

1.FC Magdeburg streckt Fühler nach Clemens Lippmann aus

8
"Keine Identifikation aufgebaut" - Lippmann-Abgang fix

Im Sommer läuft der Vertrag von Clemens Lippmann aus, die Löwen wollen mit einem der Durchstarter der aktuellen Spielzeit unbedingt verlängern. Doch mit seinen Auftritten hat der 19-Jährige Begehrlichkeiten geweckt. Medienberichten zufolge denkt der Zweitligist 1.FC Magdeburg über eine Verpflichtung von Lippmann nach.

Weiter Löwe oder Wechsel? Magdeburg mit Interesse an Lippmann

Anfang Oktober feierte er beim Unentschieden gegen Viktoria Köln sein Startelfdebüt. Spätestens seit dem Heimsieg gegen den damaligen Tabellenführer MSV Duisburg ist er nicht mehr aus der ersten Elf wegzudenken. Die Rede ist von Clemens Lippmann, einem der Senkrechtstarter in der aktuellen Spielzeit beim TSV 1860 München. 14 Mal lief er in dieser Saison bereits für die Löwen auf, sieben Mal davon über die volle Distanz. Auch gestern beim 1:1 gegen Essen absolvierte er das Duell über die komplette Länge, dabei allerdings im rechten Mittelfeld. In den Spielen zuvor beackerte der 19-Jährige jeweils die linke Seite.

Diese Vielseitigkeit ist auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. Hinzu kommt, dass sein Vertrag derzeit nur noch bis zum kommenden Sommer läuft. So ist es nicht verwunderlich, dass Zweitligist Magdeburg Medieninformationen zufolge Interesse an einer Verpflichtung von Lippmann hat. Die Quelle ist wieder einmal Florian Plettenberg – der für gewöhnlich gut informierte Journalist hatte bereits den Abgang von Marco Hiller exklusiv vermeldet. Andererseits pocht der TSV 1860 München wiederum auf eine Vertragsverlängerung mit dem Mittelfeldspieler. Dabei könnten die Löwen ein Ass im Ärmel haben. Laut dem Statistikportal transfermarkt gibt es eine vereinsseitige Option für eine Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Der Poker um Clemens Lippmann hat also begonnen. Sollte die Information mit der vereinsseitigen Option allerdings tatsächlich der Wahrheit entsprechen, bestehen beim TSV 1860 München derzeit wohl keine Bedenken, die gegen eine Verlängerung mit dem 19-Jährigen sprechen.

Lippmann begann mit dem Fußball beim FC Schwabing 56 und wechselte später zum FC Deisenhofen. Von dort führte ihn sein Weg 2023 in die A-Jugend des TSV 1860 München. Dort spielt aktuell sein zwei Jahre jüngerer Bruder Xaver, der bereits fünf Mal in der U19 Nachwuchsliga zum Einsatz kam und dabei einen Treffer erzielte.

 

Giesinger Gedanken: Talentschmiede TSV 1860 München

4
Giesinger Gedanken: Talentschmiede TSV 1860 München

Einen Tag nach dem 1:1-Unentschieden zum Rückrundenstart gegen Rot-Weiss Essen dürfte die Mehrzahl der Löwen-Fans zufrieden aufgewacht sein. Mit einer starken kämpferischen Vorstellung holten sich die Sechzger trotz elf (!!!) Ausfällen gegen den selbsternannten Aufstiegsaspiranten aus dem Westen der Republik einen verdienten Zähler. Entscheidend dafür waren neben der Moral und dem Willen der Hausherren zwei Faktoren: Die enorme Breite im Kader und die gute Nachwuchsarbeit der Talentschmiede TSV 1860 München.

Treffende Analyse von Coach Kauczinski

In der Löwenrunde am Freitag hatte Coach Markus Kauczinski zwei bemerkenswerte Aussagen gemacht. Zum einen sagte er, dass er sich auf “die Jungen” freut und dass es keinen Sinn mache, irgendwelche Transfers zu tätigen, um kurzfristige Engpässe aufzufangen. O-Ton: “Sonst haben wir wenn wieder alle fit sind sieben Innenverteidiger im Kader und dann beschweren sich alle, warum die Spieler aus dem Nachwuchs keine Chance bekommen”. Wie recht er haben sollte mit der nächsten Aussage, man könne trotz der Ausfälle “immer noch eine gute Mannschaft aufbieten“, zeigte sich schon am Tag danach.

Sogar ein Sieg wäre drin gewesen

Während die meisten Drittligisten angesichts von elf Ausfällen wohl Probleme gehabt hätten überhaupt anzutreten, war den Löwen auf dem Rasen kaum anzumerken, wie viele Umstellungen es gegeben hatte. Mit etwas Glück wäre sogar ein Sieg drin gewesen. Klar, die Chancen waren rar, aber sie waren da. Der Kopfball von Hobsch hätte mit etwas Glück reinfallen können, der Freistoß von Volland schrammte nur knapp über den Kasten und ein möglicher Elfer nach dem Schubser an Volland wäre eine weitere gute Gelegenheit gewesen. Wobei ich auch nach Ansicht der TV-Bilder bei meiner Meinung aus dem Stadion bleiben: Den muss man nicht pfeifen, geben kann man den Strafstoß aber natürlich.

Die Breite im Kader zahlt sich aus

Wie es den Löwen gelungen ist, die Ausfälle von so vielen Leistungsträgern zu kompensieren, ist erklärbar. In solchen Phasen zahlt sich die Kaderplanung aus. Unkenrufe gab es vor der Saison genug, der Kader der Löwen sei viel zu groß. Dass dieser Kader in der aktuellen Form Sinn macht, zeigte das gestrige Spiel, denn die Sechzger sind auf fast jeder Position dreifach besetzt. Und welches andere Team hätte in solchen Situationen sogar noch erfahrene Spieler auf der Bank wie einen Rittmüller, einen Danhof oder einen Wolfram. Klar kostet ein solch breiter Kader auch Geld und Spielzeit für den einen oder anderen Akteur. Dennoch kommen Talente aus dem Nachwuchs, vor allem unter Kauczinski, immer wieder zu ihrer Chance und damit sind wir bereits beim zweiten Grund.

Die Nachwuchsarbeit zahlt sich aus

Wie ein Damjan Dordan gestern unaufgeregt neben einem ohnehin in bärenstarker Form befindlichen Philipp Maier agierte, war beeindruckend. Bei Dordans Profi-Debüt war ihm keine Nervosität anzumerken. Dordan überzeugte mit gutem Stellungsspiel, eroberte frühe Bälle und zeigte mehrmals seine Ballsicherheit. Einem Außenstehenden wäre sicherlich nicht aufgefallen, wer der Debütant auf dem halbgefrorenen Grün war. Hut ab, aber keine Überraschung für Löwen-Fans, die auch die Amateure verfolgen. Denn dort gehört Dordan zu den Leistungsträgern. Er könnte nach Dulic und Lippmann bereits der dritte Kicker aus dem eigenen Nachwuchs werden, dem in dieser Spielzeit der Durchbruch gelingt. Auch Lippmann wurde in der ersten Saisonhälfte ins kalte Wasser geworfen, überzeugt durch Einsatz, Stellungsspiel und unbändigen Willen. Auch wenn die Flanken noch ausbaufähig sind, seine Qualität zeigt, dass er einem gestandenen Zweitliga-Profi wie Rittmüller den Rang abgelaufen hat und inzwischen scheinbar sogar vom Zweitligisten FC Magdeburg umworben wird. Vertrag bitte verlängern, lieber Manfred Paula.

Talentschmiede TSV 1860 München

Und damit ist die Liste der Talente noch längst nicht zu Ende. Ein Klose steht in den Startlöchern, überzeugt in der Bayernliga mit Toren und stand gestern erstmals im Profi-Kader. Zum Einsatz kam er zwar nicht, dass er aber nach dem Profispiel sofort noch zu den Amateuren fuhr und dort im Testspiel gegen Rot-Weiß Weiler sogar noch eine Halbzeit spielte und ein Tor schoss, spricht für den Willen des Youngsters, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Auch ein Fuchs, der gestern auf der Kaderliste stand, hat seine Karriere vor sich und das Zeug dazu, den Sprung zu schaffen. Der TSV 1860 München ist und bleibt also weiterhin die Talentschmiede Nummer eins in der bayrischen Landeshauptstadt und das ist auch gut so.

Faktor Fans in der Festung Grünwalder Stadion

Zudem waren die Fans gestern sofort zur Stelle, standen lautstark hinter ihrem Team und taten das, was Kauczinski in der Pressekonferenz gefordert hatte: Die jungen Spieler aufzufangen und zu unterstützen. Das Grünwalder Stadion wird immer mehr zu einer Festung. Nimmt man das 0:2 gegen ein übermächtiges Team aus Verl aus, so ist es kein Zufall, dass die Löwen schon fast ein halbes Dutzend Punkte in den letzten Spielminuten durch späte Treffer holten. Denken wir an Stuttgart oder Havelse… Es war, wie schon gestern angemerkt, ein Punkt der Moral und eine Leistung der Sechzger, die Lust auf mehr macht. Lust auf kampfstarke Löwen, mit etlichen Eigengewächsen auf dem Feld, für die in der Rückrunde auch weiterhin alles möglich ist.

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

 

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

6

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es um das Jahres- und Rückrundenauftaktspiel gegen Rot-Weiss Essen, das am Samstag Nachmittag bei eisigen Temperaturen mit 1:1 endete.

Philipp (RWE-Fan und Betreiber des Youtube-Kanals DaKoen):

Ein Ergebnis, das den Spielverlauf in keinster Weise widerspiegelt, denn es ist definitiv jeweils um ein Tor zu hoch ausgefallen! Wer auf der einen Seite mit Volland & Hobsch vorne aufläuft und auf der anderen Seite einen Stürmer aufstellt, der sich selbst am besten auf der 10 bzw. 8 sieht, der muss sich auch nicht wundern, wenn beide Torhüter am Ende eine viel zu hohe Spielprämie für ihre kaum benötigten Dienste erhalten. Aus Essener Sicht war es das gewohnte Bild und der Grund dafür, dass trotz guter Ausgangslage überhaupt gar keine Euphorie herrscht. Der Ball wird angenommen, verarbeitet und erst dann weiter gespielt, wenn auch der letzte gegnerische Spieler wieder auf seiner Position ist. Man nimmt es so hin und geht alle zwei Wochen zum Heimspiel, aber meinen Hintern kriege ich dafür an einem frühen Samstagmorgen nicht zur Auswärtsfahrt hoch. Wir sehen uns nächste Saison wieder!

Thomas Spiesl (Redakteur bei sechzger.de):

Für mich war es eine starke Vorstellung der Löwen, die sich den Punkt gegen Essen mehr als verdient haben. Mit elf Ausfällen wäre wohl kaum eine Mannschaft in dieser Liga noch so konkurrenzfähig, um einen selbsternannten Aufstiegskandidaten streckenweise sogar in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Hut ab vor einem Damjan Dordan, der im Zentrum sehr ballsicher war und bei seinem Debüt zu keinem Zeitpunkt nervös wirkte. Gut gefallen haben wir darüber hinaus vor allem Maier, Lippmann und ein ruhiger Vollath im Tor. Trotz eisiger Kälte gab es auch etwas zu lachen, als sich die beiden Fanlager (natürlich völlig unsinnigerweise) in der Schlussphase über die Treppen zwischen den Blöcken A und B hinweg auf der Haupttribüne mit vollen Bier- und Glühweinbechern bewarfen. Insgesamt ein Auftakt, der Vorfreunde schürt auf den Rest der Rückrunde – denn auch die Stimmung war aus beiden Fanlagern stark.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich glaube, es ist am Ende leistungsgerecht. Beide Mannschaften haben sich neutralisiert über lange Zeit. Es sind zwei Systeme, die fast ähnlich sind, die aufeinanderprallen. Da gab’s viele Zweikämpfe, wenig Räume. Beide waren sehr konzentriert, alle sehr fokussiert. Und am Ende… Ich hab immer das Gefühl gehabt, dieser letzte Pass, diese letzte Gelegenheit… wir kamen so oft durch. Auch am Anfang der zweiten Halbzeit haben wir nochmal Gelegenheiten gehabt, vielleicht diesen Tick mehr.  Aber wenn man sie nicht macht, dann muss man damit auch zufrieden sein.

Richard Golz (Ex-Bundesligatorhüter und Vater des Essener Torwarts):

Ärgerlich aus RWE-Sicht, wenn man so spät in Führung geht. Vom Spielverlauf ist es ein gerechtes Ergebnis, Essen ist zu wenig Risiko gegangen, um den Sieg zu erzwingen, wenn man bedenkt, wieviele Spieler bei den 60ern gefehlt haben. Auf dem
Platz war aber auch kein gepflegtes Spiel möglich, was den Löwen sicherlich entgegen kam. Die Ecke zum Ausgleich kann man sicher auch besser verteidigen.

Uwe Koschinat (Trainer RWE in der Pressekonferenz nach dem Spiel):

Ich glaube, heute hat man gesehen, was passiert, wenn zwei Mannschaften, die relativ baugleich sind, aufeinandertreffen. Wenn das dann zu so einer Situation wird, wo beide nicht so richtig über spielerische Faktoren ein klares Übergewicht haben. (…) Wenn das der Fall ist, dann kann so ein Spiel auch mal sehr zäh werden. Dann belauern sich zwei Teams. Es geht dann sehr stark darum, Zweikämpfe zu gewinnen. Es geht darum, sich in einem offenen Eins-gegen-Eins trotzdem gegenseitig gut zu sichern, viel Energie in die Defensivleistung zu bringen. Ich glaube, das haben beide Mannschaften in hohem Maße getan. (…) Am Ende ist es dann bei einem – wahrscheinlich – leistungsgerechten Unentschieden geblieben und das ist für uns mit Sicherheit kein schlechtes Ergebnis.

Max Reinthaler (Torschütze zum Ausgleich bei MagentaSport):

Am Ende, wenn du so spät das Gegentor kriegst, dann bist du froh, wenn du noch einen Punkt mitnimmst, aber ich glaub, wir hatten schon das Gefühl, dass wir heute auch als Sieger vom Platz gehen können. Ich glaub, es war grundsätzlich ein ausgeglichenes Spiel, hatte aber schon das Gefühl, dass wir auch gute Möglichkeiten nach vorne hatten, auch in der ersten Halbzeit. Und dann aber irgendwie der letzte Ball nicht so richtig gekommen ist.

 

Erstes Testspiel: TSV 1860 München II startet 2026 erfolgreich

0
TSV 1860 München II FV Rot-Weiß Weiler Testspiel Januar 2026

Einen erfolgreichen Start hat die zweite Mannschaft der Löwen in das Jahr 2026 hingelegt. Beim ersten Testspiel des Jahres setzte sich der TSV 1860 München II deutlich gegen den FV Rot-Weiß Weiler durch. Torschützen waren unter anderem zwei Spieler, die kurz zuvor noch beim Duell gegen Rot-Weiss Essen auf der Bank Platz genommen hatten.

TSV 1860 II schlägt Weiler im Testspiel deutlich

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Rot-Weiss Essen durften sich die Löwen in der Kabine sowie unter der Dusche aufwärmen – zumindest fast alle. Für Noah Klose und Finn Fuchs ging es unmittelbar nach Abpfiff weiter zum Trainingsgelände des TSV 1860 München, wo die U21 im ersten Testspiel des Jahres auf den FV Rot-Weiß Weiler traf. Die Gäste spielen derzeit in der Landesliga Württemberg und liegen dort zur Winterpause auf Rang 6. Tatsächlich spielte im vergangenen Jahr eine Mannschaft des TSV 1860 einmal in Weiler: die U17 feierte einen Testspiel-Achtungserfolg gegen den FC Liverpool.

Lange dauerte es am heutigen Samstag nicht, ehe die Mannschaft von Alper Kayabunar das erste Mal erfolgreich war. Brahim Moumou eröffnete nach neun gespielten Minuten den Torreigen. Dass es zunächst bei diesem Spielstand blieb, verdankten die Weiler insbesondere ihrem Torwart Lasse Fink. Mit zahlreichen Paraden verhinderte er einen höheren Rückstand. Nach dem Seitenwechsel sollte es dann allerdings doch noch deutlich werden. Zunächst erhöhte der mittlerweile eingewechselte Noah Klose (63.), ehe Lance Fiedler nur drei Zeigerumdrehungen später für die U21 erhöhte. Knapp zehn Minuten später folgte der nächste Doppelpack. Jamie Jenni traf nach einer Ecke (74.), der ebenfalls eingewechselte Finn Fuchs traf aus etwas abseitsverdächtiger Position zum 5:0 (76.). Ihm gehörte in der letzten Spielminute auch der Schlusspunkt, als er mit dem 6:0 den letzten Treffer des Tages erzielte.

Kommenden Samstag bestreiten die Löwen dann das nächste Testspiel am Trainingsgelände. Gegner ist der TSV Schwabmünchen (Landesliga Südwest), los geht es um 13:00 Uhr. Gepfiffen wird die Partie übrigens von Julian Perl. Der 23-Jährige ist der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichters und pfeift seit kurzem in der Regionalliga Bayern. Ihm wird in den kommenden Jahren aufgrund von guten Leistungen der Schritt in den Profifußball zugetraut.

Kämpferische Löwen holen Punkt der Moral

21
Kämpferische Löwen holen Punkt der Moral

Mit einem hochverdienten Punkt gingen die Löwen zum Rückrundenauftakt aus dem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen. Lange Zeit sah es im ausverkauften Grünwalder Stadion nach einem torlosen Remis aus, dann wurde es in der Schlussphase noch einmal richtig turbulent. Die Gäste gingen aus dem Nichts in Führung, auf der anderen Seite glich Reinthaler nach einer Ecke aus zum 1:1 und das Grünwalder Stadion stand Kopf. Es war ein Punkt der Moral, den sich die arg dezimierten Sechzger mehr als verdient hatten. Schließlich hatten bei Münchens großer Liebe beim ersten Punktspiel des Jahres insgesamt elf Spieler gefehlt!

Dordan feiert sein Drittliga-Debüt neben Maier

Insgesamt fünf neue Akteure rückten im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Verl (0:2) in die Startelf. Im Tor stand für den kranken Dähne gegen Essen Vollath, der ein sicherer Rückhalt war. Die Dreierkette bildeten im Zentrum Reinthaler und auf außen Schifferl und Voet. Von Abstimmungsproblemen war kaum etwas zu sehen. Dordan machte auf der Sechs neben Maier ein sehr abgeklärtes Spiel und zeigte sich immer wieder ballsicher. Maier ist ohnehin seit vielen Spielen die größte Konstante im Spiel der Löwen. Volland, Hobsch und Philipp mussten viel nach hinten mitarbeiten, erkämpften sich aber dennoch Möglichkeiten und auf den Flügeln waren Jakob und vor allem Lippmann Aktivposten.

Chancenarme erste 80 Minuten

Dennoch passierte in den ersten 80 Minuten in den Strafräumen kaum etwas. Für einen selbsternannten Aufstiegskandidaten, der sich im Winter noch einmal verstärkt hatte, kam von Essen überraschend wenig. Nach vorne war von Rot-Weiss fast gar nichts zu sehen, auch weil 1860 gut stand und viele Bälle bereits im Mittelfeld gewann. Sechzig bemühte sich hingegen auch im Offensivspiel und hatte im ersten Abschnitt mehr vom Spiel. Mehr als Halbchancen ergaben sich daraus aber nicht. So ging es auch im zweiten Durchgang weiter, wo die Hausherren weiterhin druckvoller agierten und nach hinten kaum etwas zuließen.

Hektische Schlussphase mit zwei Toren

Hektisch wurde es in der Schlussphase auf dem Rasen und auf der Tribüne. Sogar auf der Haupttribüne ging es zur Sache, die Blöcke A und B lieferten sich zwischenzeitlich ein Duell im Bier- und Glühwein-Becher-Weitwurf, sodass viele Zuschauer eine ungewollte Erfrischung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt abbekamen. Auf dem Platz ging Essen aus dem Nichts in Führung. Voet blockte einen Abschluss aus 16 Metern, der Ball fiel einem Gästespieler vor die Beine und beim Flachschuss war Vollath chancenlos.

Reinthaler lässt die Löwen jubeln

Nachdem Volland kurz zuvor in aussichtsreicher Position mit einem Freistoß gescheitert war, leitete er kurz vor Schluss den Ausgleich ein. Seine Ecke verlängerte Voet per Kopf in die Box und Reinthaler drosch das Spielgerät aus kurzer Distanz in die Maschen. Essen kam noch einmal und Sechzig musst einige bange Minuten der Nachspielzeit überstehen, ehe der verdiente Punktgewinn feststand. Die Partie der beiden Traditions-Vereine endete also, wie schon im Hinspiel, mit einem leistungsgerechten 1:1, sodass beide Teams in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen bleiben.

Kämpferische Löwen holen Punkt der Moral

Am Ende holten kämpferische Löwen einen verdienten Punkt der Moral. Die personell auf den Zahnfleisch daherkommenden Münchner kämpften von der ersten bis zur letzten Sekunde um jeden Ball. Ein Sonderlob verdienten sich dabei die beiden Eigengewächse Dordan und Lippmann. Dordan ließ sich bei seinem ersten Einsatz im Profibereich keinerlei Nervosität anmerken und erledigte seine Aufgaben mit Bravour. Zudem war Lippmann auf der rechten Außenbahn ein echter Aktivposten, der unermüdlich rannte und viele Offensivaktionen hatte, auch wenn beim letzten Pass manchmal die Präzision fehlte. Insgesamt war es ein starker Auftritt der Sechzger, der trotz klirrender Kälte in Giesing Lust auf mehr machte.

 

Liveticker: TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen (20.Spieltag)

9
sechzger.de liveticker tsv 1860 rot-weiss essen rwe

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Rot-Weiss Essen! Die beiden Mannschaften treffen am 20. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Das Verletzungspech hat die Löwen auch nach der Winterpause fest im Griff. Acht Spieler fehlen Trainer Markus Kauczinski sicher, dazu sind auch Torwart Thomas Dähne und Morris Schröter nicht einsatzbereit. Gerade in so einem richtungsweisenden Spiel wie der Partie gegen Rot-Weiss Essen schmerzen die Ausfälle natürlich besonders. Aber es gibt auch positive Nachrichten: Raphael Schifferl steht nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung und mit Damjan Dordan, Finn Fuchs, Noah Klose und Loris Husic können gleich vier Spieler aus dem Nachwuchs auf ihr Drittliga-Debüt hoffen. Angesichts der personellen Situation gehen die Löwen zwar als Außenseiter ins Match, aber vielleicht wächst Münchens große Liebe ja über sich hinaus und behält die drei Punkte doch in Giesing. Auf geht’s, Löwen, kämpfen und siegen!

Statistik

Aufstellung:
Vollath – Schifferl, Reinthaler, Voet – Maier, Dordan – Lippmann, Volland, Jakob – Philipp, Hobsch

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Steinkötter, Rittmüller, Wolfram, Faßmann, Klose, Fuchs, Husic

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Pfeifer, Haugen, Verlaat, Dulic, Althaus, Niederlechner, Christiansen (alle verletzt), Dähne (krank), Schröter (Aufbautraining), Jacobsen (gesperrt), Erdogan (nicht berücksichtigt)

Ausfälle bei Rot-Weiss Essen:
Potocnik (verletzt), Hofmann, Gjasula (beide gesperrt), Moustier (nicht berücksichtigt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus haben Philipp Maier und Marvin Rittmüller bereits drei Mal Gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

RWE-Trainer Koschinat: “Enorme Stabilität unter Kauczinski”

0
koschinat rwe enorme stabilität kauczinski

Nicht zuletzt aufgrund der personellen Misere bei den Löwen geht Rot-Weiss Essen als Favorit in die Partie an der Grünwalder Straße. Dennoch bescheinigt er den Löwen unter Trainer Markus Kauczinski eine “enorme Stabilität”.

“Enorme Stabilität unter Kauczinski”

Zu Beginn der Pressekonferenz schwärmte Uwe Koschinat vom Trainingslager in der Türkei, wo sich RWE – genau wie die Löwen – auf die Rückrunde vorbereiteten. Dort sei eine perfekte Vorbereitung möglich gewesen, in der man auch die beiden Neuzugänge gut habe integrieren können. Neben dem verletzten Potocnik werden auch die gesperrten Gjasula und Hofmann fehlen. Der wechselwillige Tom Moustier wird in Giesing ebenfalls nicht im Kader der Gäste zu finden sein.

Im Gegensatz zum TSV 1860 kann Koschinat also fast aus dem Vollen schöpfen, weswegen der Trainer der Protokoll gab:

“Es ist mir nicht verborgen geblieben, dass 1860 München natürlich schon personelle Probleme hat, die das Normalmaß übersteigen. Auf der anderen Seite weiß ich, dass die Löwen unter Markus Kauczinski ne enorme Stabilität gewonnen haben. Wir konnten im Trainingslager auch feststellen im Testspiel, dass auch in der etwas veränderten Personalsituation trotzdem ein hervorragendes, sehr strukturiertes Testspiel auf den Platz gebracht hat.”

Das Heimspiel vor ausverkauftem Haus werde – insbsondere bei den jungen Spielern – vermutlich besondere Kräfte bei den Löwen freisetzen. Man ist also gewarnt bei RWE und werde die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Lob für Youngster Swajkowski

Einer der Gewinner des RWE-Trainingslagers war Youngster Gianluca Swajkowski, der seinen Trainer in der Türkei beeindruckt hat und auf einen Platz in der Startelf hoffen darf.

“Erstaunlicherweise keine Nervosität, sondern krasse Vorfreude. Ich glaube, dass jeder hier im Club Gianni auch ein gutes Startelf-Debüt gönnt, weil der Junge natürlich für etwas steht, was für alle Nachwuchsspieler in unserem Förderwerk, aber auch für transferierte junge Spieler einfach ein totales Vorbild ist, nämlich wirklich steitg sich zu verbessern, an Schwächen zu arbeiten, Stärken zu stärken, sehr hilfsbereit in der Gruppe zu sein. Er hat einfach ein sehr, sehr hohes Ansehen in der Mannschaft und ich glaube, es gibt keinen, der ihm nicht ein gutes Spiel in München gönnt.”

Nicht nur bei den Löwen wird am Samstag also auf die Jugend gesetzt.

“Man darf sich nicht von den Aktivitäten anderer treiben lassen”

Hinsichtlich der Wintertransfers in der 3. Liga äußerte sich Uwe Koschinat eher ausweichend:

“Ich glaube, der allerbeste Ratgeber ist, sich auf gar keinen Fall von Aktivitäten anderer treiben zu lassen, sondern wirklich die eigene Situation zu analysieren. Das haben wir getan, tun wir permanent. Insofern, klar, bewertet man als Trainer die Liga, aber es steht mir nicht zu, irgendwelche Aktivitäten tatsächlich zu bewerten. Ich bleibe dabei: Das Bödsinnigste ist es aber, sich in irgendeiner Form treiben zu lassen, wenn man eigentlich von der Qualität der eigenen Gruppe bzw. den Dingen, die man tut, total überzeugt ist.”

Welche Qualität Rot-Weiss Essen auf den Rasen zu bringen fähig ist, wird man morgen ab 14 Uhr im Grünwalder Stadion sehen. sechzger.de berichtet natürlich live von Giesings Höhen.

Bildquelle: YouTube

Es geht voran in Sachen Grünwalder Stadion: Rot II vor Auszug?

8
Grünwalder Stadion TSV 1860 Tickets Sechzgerstadion Freunde des Sechzger Stadions ÖPNV

Lange Zeit war es ruhig in Sachen Stadiondiskussion, nun überschlagen sich die Aussagen in letzter Zeit fast schon. Präsident Gernot Mang, Oberbürgermeister Dieter Reiter und die Stadtpolitik äußern sich in verschiedenen Formaten zum Grünwalder Stadion. Eine der neuesten Erkenntnisse: der Auszug der zweiten Mannschaft des roten Stadtrivalen scheint kurz bevor zu stehen.

Neue Machbarkeitsstudie soll im April vorliegen

Dass sich das neue Präsidium des TSV München von 1860 e.V. am liebsten eine langfristige Lösung am Standort Giesing wünscht, war schon vor der Wahl von Gernot Mang, Heinz Schmidt, Peter Schaefer und Christian Dierl bekannt. Nachdem zuletzt eine (vorläufige) Absage an den Standort in Riem öffentlich wurde, laufen die Planungen für eine mögliche Modernisierung des Sechzgerstadions auf Hochtouren. In einem Interview mit der Abendzeitung gab Präsident Mang an, dass mit den Ergebnissen für eine neue Machbarkeitsstudie im April zu rechnen sei. Sie würde die Grundlage für die erhofften 25.000 Zuschauer am Giesinger Berg schaffen – oder diese Pläne beerdigen. Noch ist freilich nicht klar, zu welchen Erkenntnissen die Studie kommen wird. Einen Plan B habe das Präsidium für diesen Fall allerdings natürlich im Kopf verriet Mang – und das ist weiterhin der mögliche, neue Standort in Riem.

Oberbürgermeister Reiter in Sachen Grünwalder Stadion optimistisch

Ein Neubau im Münchner Osten ist derzeit allerdings nicht im Fokus. Stattdessen werden alle verfügbaren Hebel in Gang gesetzt, um den Standort Giesing langfristig zu erhalten. Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigt sich dabei optimistisch und lobt insbesondere die derzeitige Zusammenarbeit mit den Löwen. Er könne sich durchaus vorstellen, dass 25.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion möglich seien. Außerdem laufen bereits Überlegungen, wie die Stadt den TSV 1860 in finanzieller Hinsicht unterstützen kann. Wieviele von diesen Aussagen tatsächlich langfristig gelten und welcher Anteil davon dem laufenden Wahlkampf zuzuschreiben ist, wird sich voraussichtlich im Laufe des März zeigen.

FC Bayern II ab 2027 in Unterhaching?

Reiter deutete im Gespräch mit münchen.tv auch an, dass künftig nur noch die Löwen im Grünwalder Stadion spielen werden – ein Wunsch, den viele Löwenfans schon lange hegen. Tatsächlich deutet einiges auf einen Auszug des FC Bayern II hin. Da wäre zum einen der Kauf des Sportparks in Unterhaching, in dessen Rahmen der Mediendirektor der Roten bei einer Pressekonferenz eine Frage in Richtung des Bürgermeisters stellte. “Was bedeutet es, für Sie, für die Gemeinde Unterhaching, dass der FC Bayern in Zukunft hier Fußball spielen wird? Die Frauen des FC Bayern zunächst” hieß es bei der Veranstaltung. Zunächst – ein Wort, das in diesem Zusammenhang klar darauf hindeutet, dass künftig weitere Mannschaften folgen werden. Hinzu kommt, dass es sowohl in Hachinger Kreisen als auch bei den Bayern hinter vorgehaltener Hand heißt, dass die zweite Mannschaft der Roten ab 2027 im Sportpark Unterhaching spielen wird.

Optimismus in Sachen langfristige Heimat im Sechzgerstadion für den TSV 1860 München ist also tatsächlich weiterhin angebracht. Klar ist aber auch, dass Vieles – wenn nicht sogar alles – von der neuen Machbarkeitsstudie abhängt.