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Es geht voran in Sachen Grünwalder Stadion: Rot II vor Auszug?

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Grünwalder Stadion TSV 1860 Tickets Sechzgerstadion Freunde des Sechzger Stadions ÖPNV

Lange Zeit war es ruhig in Sachen Stadiondiskussion, nun überschlagen sich die Aussagen in letzter Zeit fast schon. Präsident Gernot Mang, Oberbürgermeister Dieter Reiter und die Stadtpolitik äußern sich in verschiedenen Formaten zum Grünwalder Stadion. Eine der neuesten Erkenntnisse: der Auszug der zweiten Mannschaft des roten Stadtrivalen scheint kurz bevor zu stehen.

Neue Machbarkeitsstudie soll im April vorliegen

Dass sich das neue Präsidium des TSV München von 1860 e.V. am liebsten eine langfristige Lösung am Standort Giesing wünscht, war schon vor der Wahl von Gernot Mang, Heinz Schmidt, Peter Schaefer und Christian Dierl bekannt. Nachdem zuletzt eine (vorläufige) Absage an den Standort in Riem öffentlich wurde, laufen die Planungen für eine mögliche Modernisierung des Sechzgerstadions auf Hochtouren. In einem Interview mit der Abendzeitung gab Präsident Mang an, dass mit den Ergebnissen für eine neue Machbarkeitsstudie im April zu rechnen sei. Sie würde die Grundlage für die erhofften 25.000 Zuschauer am Giesinger Berg schaffen – oder diese Pläne beerdigen. Noch ist freilich nicht klar, zu welchen Erkenntnissen die Studie kommen wird. Einen Plan B habe das Präsidium für diesen Fall allerdings natürlich im Kopf verriet Mang – und das ist weiterhin der mögliche, neue Standort in Riem.

Oberbürgermeister Reiter in Sachen Grünwalder Stadion optimistisch

Ein Neubau im Münchner Osten ist derzeit allerdings nicht im Fokus. Stattdessen werden alle verfügbaren Hebel in Gang gesetzt, um den Standort Giesing langfristig zu erhalten. Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigt sich dabei optimistisch und lobt insbesondere die derzeitige Zusammenarbeit mit den Löwen. Er könne sich durchaus vorstellen, dass 25.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion möglich seien. Außerdem laufen bereits Überlegungen, wie die Stadt den TSV 1860 in finanzieller Hinsicht unterstützen kann. Wieviele von diesen Aussagen tatsächlich langfristig gelten und welcher Anteil davon dem laufenden Wahlkampf zuzuschreiben ist, wird sich voraussichtlich im Laufe des März zeigen.

FC Bayern II ab 2027 in Unterhaching?

Reiter deutete im Gespräch mit münchen.tv auch an, dass künftig nur noch die Löwen im Grünwalder Stadion spielen werden – ein Wunsch, den viele Löwenfans schon lange hegen. Tatsächlich deutet einiges auf einen Auszug des FC Bayern II hin. Da wäre zum einen der Kauf des Sportparks in Unterhaching, in dessen Rahmen der Mediendirektor der Roten bei einer Pressekonferenz eine Frage in Richtung des Bürgermeisters stellte. “Was bedeutet es, für Sie, für die Gemeinde Unterhaching, dass der FC Bayern in Zukunft hier Fußball spielen wird? Die Frauen des FC Bayern zunächst” hieß es bei der Veranstaltung. Zunächst – ein Wort, das in diesem Zusammenhang klar darauf hindeutet, dass künftig weitere Mannschaften folgen werden. Hinzu kommt, dass es sowohl in Hachinger Kreisen als auch bei den Bayern hinter vorgehaltener Hand heißt, dass die zweite Mannschaft der Roten ab 2027 im Sportpark Unterhaching spielen wird.

Optimismus in Sachen langfristige Heimat im Sechzgerstadion für den TSV 1860 München ist also tatsächlich weiterhin angebracht. Klar ist aber auch, dass Vieles – wenn nicht sogar alles – von der neuen Machbarkeitsstudie abhängt.

Löwenrunde: „Freue mich, die Jungen zu sehen“

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Löwenrunde Freue mich darauf die Jungen zu sehen

Am Samstag um 14:00 Uhr empfängt der TSV 1860 München zum ersten Punktspiel des neuen Jahres Rot-Weiss Essen. Aufgrund zahlreicher verletzter und angeschlagener Spieler wurde die Löwenrunde vor dem Spiel mit Spannung erwartet. Dabei gab Coach Markus Kauczinski am Freitag-Nachmittag ein Personalupdate. Insgesamt elf Spieler muss er ersetzen. Dennoch sagte er vor dem Spiel gegen Essen: „Wir werden alles, geben. […] Ich freue mich darauf, die Jungen zu sehen“.

Elf Spieler fallen aus

Wenig überraschend startete die Löwenrunde mit einem Personalupdate, das wenig erfreulich war. Neben Jacbosen (Gelb-Rot-Sperre), Deniz (OP), Haugen (OP), Christiansen (OP) verletzten sich im Trainingslager Pfeifer, Verlaat und Dulic allesamt an der Muskulatur, aber an unterschiedlichen Stellen. Zudem fehlen gegen Essen Althaus (Hüftprobleme seit Anfang der Woche), Niederlechner (muskuläre Probleme), Dähne (krank) sowie Schröter, der laut Kauczinski selbst mitgeteilt hatte, „dass er noch nicht bei hundert Prozent“ ist.

„Habe so etwas schon in Wiesbaden erlebt“

Der Löwen-Coach gab sich trotz der schwierigen Vorzeichen optimistisch. „Ich habe so etwas schon einmal mit Wiesbaden erlebt. Damals waren wir gegen Mannheim nur 14 oder 15 Mann und haben mit 3:0 gewonnen“, berichtete der TSV-Coach. Ein Muster konnte er in den zahlreichen Verletzungen nicht erkennen und sagte dazu: „Es sind alles unterschiedliche Zeitpunkte und Stellen, es gibt nicht den einen Grund dafür. Da kommen verschiedene Dinge zusammen.“.

Kauczinski kündigt ein Drittliga-Debüt an

„Wir sind trotz der Ausfälle in der Lage, eine gute Mannschaft zu stellen“, versicherte Kauczinski den anwesenden Journalisten bei der Löwenrunde. Zudem kündigte er ein Drittliga-Debüt in der Startelf an. Damit dürfte wohl Damjan Dordan gemeint sein, der an anstelle des verletzten Althaus den Platz neben Maier im Mittelfeld einnehmen dürfte. Im weiteren Verlauf der Presserunde lobte er die jungen Spieler, die in den letzten Wochen ins Teamtraining aufgerückt waren und nannte neben Dordan auch Husic, Klose und Fuchs, der für Schröter im Spieltagskader stehen wird.

Vollath im Tor – Bachmann auf der Bank

Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte Kauczinski, dass morgen René Vollath das Tor der Löwen hüten wird. „Er ist ein erfahrener Mann, der immer einen guten Job macht. Er hat gezeigt, dass wir uns auf ihn verlassen können“, sagte der Löwen-Coach über den Dähne-Stellvertreter. Als Back-Up auf der Bank wird Bachmann sitzen, laut Kauzcinski „ein tolles Talent auf dieser Position“.

RWE kommt als Spitzenteam

Über den morgigen Gegner sagte der Sechzger-Coach: „Das ist eine gute Mannschaft, ein Spitzenteam. Sie spielen um den Aufstieg mit und sind als Mannschaft gefestigt. Essen hat eine gute Balance zwischen Kampf und Spiel, sie agieren als kompaktes Team“. Entsprechend erwartet er „ein intensives und ausgeglichenes Spiel“.

„Freue mich darauf, die Jungen zu sehen“

Bange ist ihm dennoch nicht vor dem Start ins Fußball-Jahr 2026. „Wir werden alles geben. Ich freue mich darauf, die Jungen zu sehen. Wir haben genug erfahrene Spieler, die die Jungen tragen können, dabei kann auch das Publikum unterstützen“, erläuterte Kauczinski. Die Fans sind also morgen ebenfalls gefordert, den Aufrückern aus dem Nachwuchs mit Applaus und Anfeuerung beizustehen.

„Wir wollen das Spiel gewinnen“

Auf Rückfrage von sechzger.de ergänzte der Löwen-Coach, dass man sich gegen Essen nicht in der Defensive verstecken und auf einen Punkt hoffen werde. „Wir spielen immer Fußball, um zu gewinnen. Wir haben eine gute Mischung aus Jung und Alt. Essen und wir haben einen ähnlichen Ansatz, ein ähnliches System. Details werden den Unterschied machen“, sagte Kauczinski weiter.

Verfolgt die Partie in unserem Live-Ticker

Das Grünwalder Stadion ist morgen natürlich wie immer ausverkauft. Übertragen wird die Partie auf MangentaSport. Am besten verfolgt ihr das Match aber ab dem Samstag-Vormittag bei uns im Live-Ticker.

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Rot-Weiss Essen

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Essen im Auswärtsblock des GWS 24/25

Die Pause ist vorbei und endlich geht es wieder los! Die Löwen sind wieder da und nach dem guten Endspurt in der Hinrunde machte sich schon wieder so etwas wie Euphorie breit. Leider konnte die Winterpause nicht wirklich zur Konsolidierung genutzt werden. Das Lazarett hat sich nicht gelichtet, sondern ist eher angewachsen. Nun heißt es trotzdem im Aufstiegskampf zu bestehen und nicht gleich zu Beginn den Anschluss zu verlieren. Der erste Schritt dahin ist das Heimspiel und hoffentlich Punkte gegen Rot-Weiss Essen.

Aktuelles – die Ausgangssituation

Vier Punkte und vier Plätze liegen aktuell zwischen den Löwen und dem RWE, der mit 34 Zählern auf dem vierten Tabellenplatz rangiert. Die Bilanz steht bei 9-7-3 und einem Torverhältnis von 36:30. Die zusätzlichen Punkte wurden also alle über Unentschieden errungen, da man sich offensiv etwas stärker präsentierte als der TSV. In der Fremde ist man bisher sehr stark unterwegs und steht in der Auswärtstabelle ebenfalls auf Rang vier. Erst ein Spiel musste man auf ungewohntem Geläuf verloren geben, sonst gab es vier Siege und vier Remis.

Die sehr konstanten Essener sind auch aktuell gut in Form, von den letzten fünf Ligapartien ging nur eine verloren (2:3 gegen Spitzenreiter Cottbus). Im Dezember war man außerdem ungeschlagen, was sich in Unentschieden gegen Stuttgart und in Verl, sowie einem knappen 3:2 Sieg gegen Ulm äußerte. Der einzige Test im Trainingslager in der Türkei war ein 1:1 gegen Dynamo Dresden. Mit Havelse, Wiesbaden und Aachen ist das Folgeprogramm für RWE auch etwas leichter, weshalb man in München alles auf dem Platz lassen kann.

Wintertransfers

Im Winter wurde an der Hafenstrasse der starke Kader noch einmal punktuell verstärkt. Aus Düsseldorf kam per Leihe Stürmer Danny Schmidt (22), der letzte Saison 25 Spiele mit 5 Toren in Liga zwei bestritten hat. Auch in dieser Spielzeit kam er schon in 11 Partien zum Einsatz, traf aber das Tor noch nicht richtig. Außerdem verpflichtete man Ben Hüning (21, BVB II) für die Innenverteidigung.

Abgegeben hat man Mittelfeldmann Luca Bazzoli (25), der erst im Sommer aus Münster gekommen war. Nach Startschwierigkeiten soll der Knoten nun bis Saisonende in Ulm platzen. Seit einer Woche schwirrt außerdem das Gerücht um einen Abgang von Mittelfeldmotor Tom Moustier (23) herum, der beim portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora im Gespräch sein soll. Als möglicher Ersatz soll Ulms Max Brandt (31) im Fokus stehen.

Das Hinspiel

Zum Ligaauftakt reisten die Löwen an einem sommerlichen Freitagabend mit mehreren tausend hochmotivierten Fans and die Hafenstraße und bekamen dann ein eher glückliches 1:1 zu sehen

Spruchband in Essen

Nachdem die Essener früh durch einen Treffer von Rios Alonso in Führung gegangen waren,  hatten sie noch große Chancen auf weitere Tore gegen offensiv blasse Löwen. Erst in der zweiten Hälfte wachte der TSV auf und konnte durch einen schönen Heber von Niederlechner ausgleichen.

In dieser Phase hatte auch Tobias Kraulich (RWE) nach einem rücksichtslosen Einsteigen gegen Kevin Volland Glück. Wegen der seltsamen Rabattierungsregel sah er nicht die Ampelkarte, was der Partie sicherlich eine neue Wendung gegeben hätte.

Der 20. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – FC Ingolstadt 04
Samstag 14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen
14:00 Uhr SC Verl 1924 – SV Waldhof Mannheim 07
16:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – VfL 1899 Osnabrück
Sonntag 13:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – MSV 02 Duisburg
16:30 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – FC Viktoria Köln 1904
19:30 Uhr TSV Havelse 1912 – TSG 1899 Hoffenheim II

 

TSV 1860 – Rot-Weiss Essen: Ergebnistipp Mohamad Awata

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Mohamad Awata TSV 1860

Kürzlich reiste Ex-Löwe Mohamad Awata nach Syrien, um sich vor Ort ein Bild über den Zustand seiner Heimat zu machen. Ein Interview dazu mit dem ehemaligen Stürmer des TSV 1860 findet Ihr demnächst auf sechzger.de. Heute tippt der 32-Jährige für uns das Ergebnis des Heimspiels gegen Rot-Weiss Essen.

Mohamad Awata tippt auf Heimsieg der Löwen

Obwohl Mo bereits seit Jahren nicht mehr bei den Löwen kickt, verfolgt er das Geschehen an der Grünwalder Straße noch immer und hofft auf drei Punkte für Münchens große Liebe.

“Ich tippe auf einen 2:1-Heimsieg!
Patrick Hobsch macht das 1:0 für Sechzig, dann gleicht Essen aus.
Den Siegtreffer für die Löwen erzielt Kevin Volland.”

Dann wollen wir mal hoffen, dass er Recht behält…

Abstiegskampf mit Türkgücü

Als Kriegsflüchtling kam Mohamad Awata über Griechenland und die Türkei nach Deutschland. Dort landete er zunächst in Stuttgart, ehe er ein Probetraining beim TSV 1860 München absolvierte und Anfang 2017 seine Spielgenehmigung erhielt. In der Regel kam der Syrer als Stürmer in der 2. Mannschaft zum Einsatz, durfte in der Saison 2017/18 jedoch auch zweimal in der Regionalliga ran. Beim 4:1-Sieg bei der SpVgg Bayreuth gelang ihm dabei sogar ein Treffer.

Nach einem kurzen Intermezzo bei Al-Jazeera (Jordanien) kehrte Awata nach Deutschland zurück und ging für den SV Heimstetten auf Torejagd. Zusammen mit seinem besten Freund Christian Köppel spielte er dann ein Jahr zusammen beim FC Schweinfurt 05, bevor er 2020 wieder nach Heimstetten wechselte.

Insgesamt dreieinhalb Jahre schnürte der Ex-Löwe für den SV Heimstetten die Fußballstiefel. Nach dem Abstieg des SVH aus der Regionalliga Bayern suchte der inzwischen 31-jährige Awata eine neue Herausforderung und heuerte beim VfB Forstinning an. Nachdem er dort gar als spielender Co-Trainer aktiv war, zog er im Sommer 2025 zu Türkgücü weiter und steckt mit den Neuperlachern tief im Abstiegskampf der Bayernliga Süd.

Personal-Update: Das Löwen-Lazarett

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Löwen-Lazarett

Die gute Nachricht vorab, die Löwen können am Samstag antreten, wenn um 14:00 Uhr das erste Punktspiel des Jahres 2026 gegen Rot-Weiss Essen auf Giesings Höhen angesetzt ist. Das einzige Testspiel im Trainingslager in Belek konnten sie Sechzger in überzeugender Manier mit 4:1 gegen den FC Winterthur für sich entscheiden. Allerdings werden die Personalsorgen nicht weniger. Daher gibt es für Euch als besonderen Service das Personal-Update aus dem Löwen-Lazarett.

Diese Spieler sind Stand heute einsatzbereit

Sicher spielen können Stand heute folgende Spieler (sortiert nach Rückennummer):
Danhof, Voet, Philipp, Steinkötter, Vollath, Reinthaler, Schröter, Jakob, Dordan, Maier, Rittmüller, Wolfram, Volland, Faßmann, Hobsch, Schifferl, Lippmann, Fuchs, Husic, Klose und Musa (würde ggf. wohl auf der Torhüter-Position nachrücken).
Inklusive der jungen Fraktion aus dem Nachwuchs stehen also sicher schon einmal 19 oder sogar 20 Kicker zur Verfügung. Fuchs dürfte aufgrund der U23-Regelung wohl ziemlich sicher im Spieltags-Kader stehen, nachdem Dulic ausfällt.

Hinter diesen Spielern steht ein Fragezeichen

Unklar ist ein Einsatz bei folgenden Löwen-Kickern (mit Grund in Klammern):
Niederlechner (muskuläre Probleme), Qela (angeschlagen), Althaus (angeschlagen), Dähne (krank), Bachmann (angeschlagen)

Diese Spieler aus dem Löwen-Lazarett fallen aus

Lang ist die Liste der Löwen-Spieler im Lazarett. Sicher nicht im Kader werden folgende Kicker stehen:
Verlaat (Wade), Jacobsen (Gelb-Rot-Sperre), Christiansen (OP), Erdogan (in der Vorbereitung nicht dabei), Haugen (OP), Dulic (Muskelprobleme), Pfeifer (Muskelprobleme), Deniz (OP)

Aufklärung bei der Löwenrunde

Mehr Infos zum aktuellen Stand sind bei der heute Nachmittags stattfindenden Löwenrunde zu erwarten. Wir sind für Euch vor Ort und berichten natürlich umgehend.

Sechzig um Sieben: Reiter sieht “einmalige Chance”

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Aus sportlicher Sicht blicken die Löwenfans schon in Richtung Samstag: Um 14:00 Uhr steigt im Grünwalder Stadion das erste Punktspiel des Jahres gegen Rot-Weiss Essen. Nähere Infos zur Personalsituation erwarten Euch heute im Laufe des Tages. Aber auch ansonsten war gestern Einiges geboten, rund um Münchens große Liebe. Die besten Zitate von Frank Schmöller (im Live-Talk) und Bürgermeister Reiter (zum Löwen-Stadion) haben wir für Euch in Sechzig um Sieben zusammengeschrieben.

Schmöller: “Vielleicht noch nie so leicht gewesen aufzusteigen”

Im sechzger.de-Live-Talk war Frank Schmöller unser Ehrengast. Der ehemalige U21-Coach und zwischenzeitliche Interims-Coach der Löwen-Profis sparte nicht mit spannenden Zitaten. Wir haben die besten Aussagen für Euch zusammengefasst. Am Besten schaut ihr Euch den Talk aber noch einmal komplett an. Für den Aufstiegskampf der Löwen ist er optimistisch und sagte: “Es ist vielleicht noch nie so leicht gewesen aufzusteigen”.

Reiter sieht eine “einmalige Chance”

Der Ausbau des Grünwalder Stadions bekommt neuen Schwung – und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigt sich so zuversichtlich wie lange nicht. Im „Stadtgespräch” bei münchen.tv sprach Reiter von einem sehr konstruktiven Austausch mit dem TSV 1860 München. Der Bürgermeister sieht “eine einmalige Chance” auf ein Löwen-Stadion in Giesing für 25.000 Zuschauer. Alle Infos dazu findet ihr hier!

!NieWieder-Veranstaltung im Sechzgerstadion

Im Sechzger-Stadion fand am Mittwoch Abend die zentrale bundesweite Veranstaltung der 22. Gedenk- und Aktionswochen !Nie Wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball statt. Die gut besuchte Veranstaltung setzte sich zusammen aus zahlreichen Vorträgen und Gesprächsrunden unter dem Titel “Demokratie verteidigen – Lernen aus der Geschichte des Fußballs”. Unseren Bericht lest ihr hier!

Wunschaufstellungen für das Spiel gegen Essen

Es ist schon fast etwas Rätselraten dabei, eine Wunschaufstellung für das Heimspiel der Sechzger gegen Essen zusammenzuschreiben. Zu viele Spieler sind noch fraglich, zu lang ist die Liste der Akteure im Löwen-Lazarett. Wir haben unser Glück in den Wunschaufstellungen dennoch versucht. Ein ausführliches Personalupdate erwartet Euch heute im Laufe des Vormittags.

Faninformationen zum Heimauftakt

Besonders lang war die Winterpause zwar nicht, aber der eine oder andere sollte vor dem Rückrundenstart vielleicht dennoch noch einen Blick in unsere Faninformationen zum Heimspiel gegen Essen werfen, um sich dann am Samstag bestens vorbereitet auf den Weg ins schönste Stadion der Welt zu machen.

Der (doppelte) Mann an der Pfeife: Felix Weller

Mit einem Kuriosum wartet der DFB auf der Position des Schiedsrichters auf. Wie schon im Hinspiel wird Felix Weller die Partie zwischen den Sechzgern und Rot-Weiss Essen leiten. Alles Wissenswerte zu Weller, der bereits zum dritten Mal bei einem Spiel der Löwen als Unparteiischer im Einsatz ist, lest ihr in unserer Vorstellung “Der Mann an der Pfeife”. 

Freuen wir uns auf das erste Heimspiel des Jahres

Auch wenn die Personaldecke dünn ist, freuen wir uns gemeinsam auf das erste Heimspiel des Jahres. Wir halten Euch natürlich auch heute wieder über alles Wichtige rund um unsere Löwe auf dem Laufenden und wünschen Euch schonmal einen guten Endspurt in der Arbeitswoche!

Der Mann an der Pfeife (gegen Essen): Felix Weller

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Felix Weller aus Osnabrück pfeift am Samstag Nachmittag (14.00 Uhr, im sechzger.de-Liveticker) den Rückrundenauftakt des TSV 1860 in der 3. Liga gegen Rot-Weiss Essen. Für den 30jährigen bereits der dritte Einsatz mit den Löwen in der laufenden Spielzeit. Er hatte nicht nur das Hinspiel in Essen, sondern auch das Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken Ende November geleitet. Und auch dem RWE begegnete Weller in dieser Saison noch ein weiteres Mal. Man kennt sich also. Wäre schön, wenn man sich nach dem erneuten gemeinsamen Fußballnachmittag dann auch zu schätzen weiß!

In Essen und gegen Saarbrücken mit Weller

Die Leistung von Felix Weller beim Liga-Auftaktspiel an der Hafenstraße wurde – u.a. in unserer Schiri-Vorstellung vor der Partie gegen Saarbrücken – bereits ausführlich diskutiert. Der für viele neue Begriff der “Rabattierung” fand damals, Anfang August Einzug in die Debatte über Entscheidungen von Unparteiischen.

Für das aus Löwensicht erfolgreiche Spiel des 15. Spieltags gegen damals relativ desolate Saarländer erhielt Weller vom kicker – wie schon in Essen – nur die Note 4,0. Schiri-Experte Babak Rafati zufolge verweigerte Weller in diesem Spiel sowohl den Löwen, als auch den Gästen je einen klaren Elfmeter. Ausgleichende Gerechtigkeit quasi. Sein zweiter saisonaler Einsatz an der Essener Hafenstraße am Nikolausabend beim 1:1 gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart führte übrigens immerhin zur kicker-Note 3,5. Gravierende Fehler sind aus dieser Partie keine überliefert.

Mit den Löwen bislang milde

Beim Hinspiel in Essen zückte Weller fünfmal den gelben Karton. Einmal gegen den Löwen Tim Danhof und viermal gegen die Rot-Weissen. Außerdem erhielt RWE-Trainer Koschinat wegen Meckerns eine Verwarnung. Diese Anzahl an Gelben Karten entspricht exakt Wellers Durchschnitt in bislang inwzischen 31 Drittligaspielen. Auch bei RWE-VfB II erreichte er diese Zahl. Beim Sieg der Löwen gegen den FCS hingegen kam er mit nur zwei Verwarnungen, beide für die Gäste, aus. Für die von einer Sperre bedrohten Löwen Volland und Philipp vielleicht eine gute Nachricht, dass Weller gegen Sechzig in dieser Hinsicht bislang relativ zurückhaltend agiert. Gegen Saarbrücken zeigte der Mann an der Pfeife in der Schlussminute noch auf den Elfmeterpunkt, was bei ihm durchschnittlich alle drei Spiele geschieht. Thore Jacobsen verwandelte dankbar zum 2:0. Platzverweise hat Felix Weller bei Spielen des TSV 1860 noch nie ausgesprochen.

Vor dieser Saison zwei Begegnungen

Auch nicht in den beiden von ihm geleiteten Partien unter Beteiligung des TSV 1860 in der letzten (3:1 bei Hannover 96 II) und vorletzten Saison (1:2 gegen Borussia Dortmund II). Insgesamt begegnen die Löwen dem niedersächsischen Schiedsrichter am Samstag also zum fünften Mal.

Für Weller neue Assistenten

Unterstützung an den Seitenlinien erhält Felix Weller am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen von Fabian Porsch aus Barsbüttel und Alexander Ludolph aus Hoisbüttel. Die beiden so ähnlich klingenden Heimatorte der beiden Linienrichter sind – nicht weit voneinander entfernt – vor den nordöstlichen bzw. östlichen Toren Hamburgs gelegen. Für Weller bedeutet diese Zusammensetzung des Unparteiischen-Teams eine personelle Abweichung zu seinen bisher sieben Drittligaspielen in dieser Saison. Die beiden Assistenten hingegen waren in der laufenden Spielzeit schon sechsmal zusammen im Einsatz. Unter Schiedsrichter Luca Jürgensen. U.a. bei der 0:2-Niederlage des TSV 1860 in Aue, dem letzten Spiel von Patrick Glöckner als Löwendompteur. Dass den Löwen dort in der Anfangsphase ein klares Tor fälschlicherweise aberkannt wurde – womöglich auf Geheiß von eines der beiden Assistenten, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen.
Der 36jährige Porsch pfiff bislang als höchste Klasse zahlreiche Duelle in der Regionalliga Nord, als Linienrichter hat er immerhin schon 114 Drittliga- und 24 Zweitligaspeiel auf dem Buckel. Insgesamt zehnmal begegnete er dabei dem TSV 1860. Der zwölf Jahre jüngere Ludolph ist seit dieser Spielzeit ebenfalls in der RL Nord an der Pfeife aktiv. Und auch seit dem letztem Sommer als Drittliga-Assistent. Das angesprochene Spiel in Aue Ende September ist sein bislang einziger Berührungspunkt mit Münchens Großer Liebe.

Vierter Offizieller: Manuel Bergmann

Der vierte Offizielle am Samstag, der 35jährige Manuel Bergmann ist kein weiteres “Nordlicht”, sondern kommt aus Erbach im südhessischen Odenwaldkreis. Als Schiedsrichter in der Regionalliga Südwest und als Linienrichter und vierter Offizieller in der zweiten und dritten Liga ist Bergmann mit viel Erfahrung ausgestattet. Auch die Löwen hatten schon mehrfach das Vergnügen mit ihm. Und zuletzt war das wirklich ein Vergnügen für die Fans in weiß und blau: In dieser Saison fungierte er bei den Heimsiegen gegen Osnabrück am zweiten Spieltag und gegen den MSV Duisburg in Runde elf, die jeweils mit 3:1 gewonnen werden konnten, als vierter Mann im Schiri-Team. Ein gutes Omen für die schwere Partie gegen RWE?
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Titelbild: Felix Weller Ende November im Sechzgerstadion. Beim 2:0 der Löwen gegen Saarbrücken beobachtet er hier die Verletzungsbehandlung eines Gästespielers.

 

!NieWieder-Veranstaltung im Sechzgerstadion

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Im Sechzgerstadion fand am gestrigen Mittwoch Abend die zentrale bundesweite Veranstaltung der 22. Gedenk- und Aktionswochen !Nie Wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball statt. Gut 120 Gäste, darunter sehr viele junge Menschen diesseits der 30 Jahre waren in den VIP-/Gastrobereich zwischen Ostkurve und Haupttribüne gekommen, um den zahlreichen Vorträgen und Gesprächsrunden unter dem Titel “Demokratie verteidigen – Lernen aus der Geschichte des Fußballs” zu lauschen. Veranstalter des mit einem sehr umfangreichen Programm bestückten Abends waren der Bayerische Fußballverband, das Fanprojekt München und die Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Der TSV 1860 wurde auf dem Podium durch seinen Vizepräsidenten Peter Schaefer vertreten.

Musikvideo zum Auftakt

Zu Beginn lauschten die Gäste zunächst Hiphop-Klängen des Berliner Rappers Matondo Castlo, der extra aus Berlin nach München-Giesing angereist war und später von der Moderatorin des Abends, Mara Pfeiffer unter anderem zur – mit einigen Schwierigkeiten behafteten – Entstehungsgeschichte des zugehörigen Musikvideos, befragt wurde. Der sehenswerten Clip ist hier verlinkt und verdient definitiv die Aufmerksamkeit der sechzger.de-Leser*innen!

Impulsvortrag von Anton Löffelmeier

Anton Löffelmeier (Autor des Buches “Die ‘Löwen’ unterm Hakenkreuz”) blickte in seinem Impulsvortrag auf die Entwicklung in und um die Sportvereine Deutschlands in den Jahren nach der Machtübernahme 1933, bezog dabei aber auch die Jahre der Weimarer Republik ein, in welchen ein “öffentlicher Resonanzraum” entstanden war, der dem Terror des NS-Staates den Boden bereitet hatte. An einen Aufmarsch von jugendlichen Fußballern aus dem ganzen süddeutschen Raum, der am 7. Mai 1933 quasi vor den Fenstern des gestrigen Veranstaltungsortes, im damaligen Heinrich-Zisch-Stadion stattgefunden hatte, erinnerte Löffelmeier mit Verweis auf damalige “Instrumentalisierung und Selbstmobilisierung”. Sein Vortrag stand unter diesem Titel. Einen Bogen zu den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen spannte er mit den Worten “Wissen schafft Urteilskraft. In der Vergangenheit und heute” und der Mitarbeiter des Münchner Stadtarchivs forderte die Vereine auf, ihre eigene Geschichte während der NS-Diktatur (weiterhin) zu bearbeiten – und zu reflektieren.

Zeitzeuge René Kaufmann

Ebenfalls einen Bezug zwischen den Ereignissen vor rund 100 Jahren und heute stellte der Zeitzeuge René Kaufmann her und berichtete von seiner eigenen Aufklärungsarbeit z.B. in Schulen, zu der ihn erst der Überlebende des Konzentrationslagers Dachau, Max Mannheimer kurz vor dessen Tod vor knapp zehn Jahren überredet hatte. Sein Appell an das Publikum, vor allem mit jenen Menschen ins Gespräch zu kommen, die anders als die auf der Veranstaltung anwesenden Gäste über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen denken würden, war sehr eindringlich.

Gesprächsrunde mit aktiven Münchner Fußballern

Die erste von zwei Gesprächsrunden mit mehreren Teilnehmer*innen an diesem Abend stand unter dem Motto “Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur in Fußballvereinen”. Michael Franke von der FT Gern, Stefan Lenz und Salif Sissoko vom FC Mainaustrasse sowie Alvaro von Lill-Rastern vom TSV Maccabi München berichteten ganz konkret aus ihren drei Vereinen, in welchen sie als Funktionäre und Spieler sowohl mit NS-Erinnerungsarbeit, aber eben auch mit dem Kampf gegen den derzeit zunehmenden Alltagsrassismus konfrontiert sind. Zunehmendem Antisemitismus, auch als Folge des Nahostkonflikts sehen sich Spieler des jüdischen Vereins TSV Maccabi ausgesetzt, wobei Lill-Rastern betonte, noch sei es nicht zu spät, den gesellschaftlichen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen. Michael Franke unterstrich dabei die Bedeutung der Sportvereine als “Schule der Empathie” und forderte Verbände und öffentliche Institutionen auf, die Vereine vor allem auch ökonomisch zu befähigen, die dringend notwendige Erinnerungsarbeit zu leisten. In den Klubs selbst seien die Ressourcen dafür – neben dem eigentlichen Sportbetrieb – natürlich begrenzt.

1860-Vertreter auf dem Podium

Auf die zweite Gesprächsrunde waren speziell die zahlreichen erschienenen Löwenfans besonders gespannt. Peter Schaefer, seit letzten Sommer Vizepräsident im TSV München von 1860 e.V., Anne Wild von der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus in München, Fotografin und bekennende Löwin – und daher auch mit blauem Pulli bekleidet – sowie Conrad Lippert vom Verein Roter Stern Leipzig nahmen Platz. Bei dieser Runde ging es – zumindest zunächst – weniger um die Erinnerungsarbeit durch und mit aktiven Sportlern, sondern um die Fußballstadien als Orte der Auseinandersetzung mit dem alten und neuen Faschismus. Der Löwenvertreter sprach dabei natürlich auch über den rassistischen Vorfall beim Spiel gegen Energie Cottbus Anfang November 2025. Er wies einerseits auf die positive Reaktion der Stadionbesucher, andererseits aber auch auf die vielen Relativierungsversuche in den Sozialen Medien hin, die auch wir bei sechzger.de mit den – auch heute noch – sehr lesenswerten Giesinger Gedanken bearbeitet hatten. Aus der Praxis eines aus der aktiven antifaschistischen Bewegung heraus gegründeten Fußballvereins in Leipzig berichtete der sowohl für die Öffentlichkeitsarbeit, als auch für die – mitunter durchaus gefährdete – Sicherheit bei diesem Verein zuständige Gast aus Leipzig, Conrad Lippert. Anne Wild konnte Beispiele aus der praktischen Arbeit der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus beisteuern, bei der jeweils ein Bezug zu den Fanszenen des TSV 1860 und auch des FC Bayern besteht.

BFV-Präsident mit kurzem, aber klaren Worten

Fast zwei Stunden waren schon vergangen, ehe dann auch der Präsident des BFV, Dr. Christoph Kern den letzten Redebeitrag des Abends lieferte. Er fasste sich kurz und hob hervor, dass man sich beim bayerischen Fußballverband der Bedeutung der Erinnerungsarbeit für das Motto des Erinnerungstags, “Nie wieder”, sehr bewusst sei und seine vielen Mitgliedervereine ermutige, sich an der wichtigen Beschäftigung mit dem Thema zu beteiligen. Nach den Vorträgen blieben – trotz der vorgerückten Stunde -zahlreiche Besucher*innen noch auf ein Getränk und ein Gespräch im Sechzgerstadion. Sicher auch um sich über das zuvor Gehörte auszutauschen.

Abschließender Terminhinweis

Ergänzend zum Bericht über den gestrigen Abend möchten wir an dieser Stelle schon Mal auf eine weitere Veranstaltung zum Thema im Löwenumfeld hinweisen. Am Mittwoch, den 11. Februar laden die Löwenfans gegen Rechts um 18.60 Uhr ins Bamboleo ein. Bei der LFGR-Veranstaltung zum Erinnerungstag im deutschen Fußball wird erneut Anton Löffelmeier, aber auch andere Gäste zur Thematik zu hören sein.

 

 

 

 

 

 

Faninformationen TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (3)

Das neue Jahr startet, wie das alte endet: mit einem Heimspiel des TSV 1860 München. Essen reist mit vier Punkten mehr im Gepäck nach Giesing und möchte auch in München einen Auswärtssieg feiern. Doch die Heimbilanz der Löwen kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn es zuletzt eine Niederlage gegen den SC Verl gab. Die Fans auf den Rängen werden jedenfalls alles geben, um die drei Punkte in weiß-blauer Hand zu behalten. Für alle, die am Samstag live mit dabei sind, gibt es nun die Faninformationen zur Partie gegen Rot-Weiss Essen.

Faninformationen TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen

Auf Platz 8 mit 30 Punkten haben die Löwen die Hinrunde beendet. Insbesondere der Zwei-Punkte-Schnitt von Trainer Markus Kauczinski macht Mut, dass die Rückrunde etwas erfolgreicher gestaltet werden kann. Doch die Verletztenliste macht dem TSV 1860 zu schaffen. Im Duell gegen RWE am Samstag drohen bis zu zehn Ausfälle. Neu hinzu kam zuletzt die Verletzung von Sean Dulic, auch die Sperre von Thore Jacobsen schmerzt. Das macht die Aufgabe gegen den Hinrunden-4. nicht gerade leichter. Vier Zähler mehr haben die kommenden Gäste im Grünwalder Stadion derzeit auf dem Konto und schnuppern damit an den Aufstiegsrängen.

Die Heimspiel-Niederlage gegen den SC Verl kurz vor Weihnachten haben die Löwen mittlerweile verdaut. Dafür hat unter anderem auch das Trainingslager in der Türkei gesorgt. Die Generalprobe gegen Winterthur konnte in diesem Rahmen bereits erfolgreich bestritten werden, der TSV 1860 siegte mit 4:1. Doch Testspiele sollten nicht zu hoch bewertet werden, am Ende zählen nur die Ergebnisse in den Wettbewerben. Kommenden Samstag geht es also – mit gewohnt großer Unterstützung von den Tribünen – wieder los in der 3.Liga. Für alle Löwenfans gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen die wichtigsten Angaben auf einen Blick.

Tickets

Die Partie ist wie gewohnt ausverkauft, die Tageskassen öffnen daher nicht. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 11:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket gibt es nicht mehr, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 11:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Auch zum Heimspiel gegen Essen gibt es die sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.

Vor dem Anpfiff gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Beginn der Partie kostet das Bier dann 5,-€. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkte

Beim ersten Löwentreff des Jahres am Candidplatz gibt es einige Artikel zu erwerben. Darunter finden sich Handschuhe, doppelt bestickte Fleecejacken, Kalender für das neue Jahr und natürlich auch Aufkleber. Für die Kulinarik-Fans werden Käsekrainer in der Semmel verkauft, zum Trinken gibt es die üblichen Getränke sowie Glühwein und Punsch. Der Löwentreff öffnet am Samstag um 10:30 Uhr. Auch die Blaue Hilfe ist mit einem Stand vertreten.

Der Grünspitz steht vor und nach der Partie als Treffpunkt zur Verfügung.

Das Bamboleo öffnet zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie gegen Essen wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings zeigt MagentaSport das Duell wie gewohnt.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos

Reiter sieht „einmalige Chance”: Ausbau auf 25.000 Plätze rückt näher

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Giesing Bier billiger Erinnerungstag 1860
Giesing Bier billiger Erinnerungstag

Der Ausbau des Grünwalder Stadions bekommt neuen Schwung – und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigt sich so zuversichtlich wie lange nicht. Im „Stadtgespräch” bei münchen.tv (mit Marion Gehlert) sprach Reiter von einem sehr konstruktiven Austausch mit dem TSV 1860 München und skizzierte einen Fahrplan, der bis 2026 zu einem Stadtratsbeschluss führen soll. Zentral sind dabei drei Punkte: die wirtschaftliche Tragfähigkeit eines Ausbaus auf 25.000 Plätze, eine bauliche Lösung beim Lärmschutz – und eine neue Ausgangslage, weil der FC Bayern mit seiner zweiten Mannschaft perspektivisch nicht mehr auf das Grünwalder angewiesen ist.

Reiter: konstruktive Gespräche, belastbare Prüfung – und Ziel 2026

Reiter ordnete die Gespräche mit den Löwen ausdrücklich positiv ein. Sinngemäß sagt er: Die Gespräche liefen konstruktiv, die Überlegungen seien seriös, und die Chance sei aktuell besonders groß, weil das Stadion praktisch exklusiv von 1860 genutzt werde.

Auch die Zielgröße nannte Reiter wirtschaftlich plausibel: Ein Stadion mit rund 25.000 Plätzen könne – bei vernünftiger Ausgestaltung – ein tragfähiges Geschäftsmodell für den TSV 1860 München sein.

Damit die Debatte nicht politisch „im Kreis” läuft, soll bis Mitte des Jahres eine gemeinsam entwickelte Studie vorliegen, die die Optionen und Rahmenbedingungen belastbar bewertet. Reiters politischer Wunschhorizont ist klar: 2026 soll das Thema so weit sein, dass der Stadtrat eine finale Entscheidung treffen kann.

Überdachung als Schlüssel beim Lärmschutz

Beim häufigsten Einwand – dem Lärmschutz – verwies Reiter auf einen konkreten Hebel: Eine Überdachung könne helfen, die Lärmthematik entscheidend zu entschärfen und damit eine wichtige Hürde in Richtung Ausbau zu nehmen. Aus seiner Sicht sind das „vernünftige Ideen”, die jetzt strukturiert geprüft werden.

Erbpachtmodell: 1860 übernimmt – Stadt spart Instandsetzung

Entscheidend ist das Modell, das nun schon länger im Raum steht: Der TSV 1860 München würde das Grünwalder Stadion in Erbpacht übernehmen und wäre damit wirtschaftlich wie strukturell „Herr des Hauses”. Im Ergebnis ginge die Verantwortung für Betrieb und Instandsetzung von der Stadt auf den Verein über. Genau darin liegt aus Sicht der Stadt ein finanzieller Hebel: Wenn die Stadt das Stadion nicht mehr selbst instandsetzen muss, spart sie erhebliche Mittel im zweistelligen Millionenbereich.

Reiter deutete entsprechend an, dass man dann einen Mechanismus finden müsse, wie 1860 für diese Übernahme und die damit verbundenen Aufgaben einen finanziellen Ausgleich erhält. Der Grundgedanke: Die Stadt profitiert durch wegfallende Instandsetzungskosten – und kann diesen Vorteil zumindest teilweise in Form einer Unterstützung an den TSV zurückspiegeln.

Bayern II nicht mehr im Grünwalder: neue Lage durch Stadionkauf in Unterhaching

Reiter betonte, dass die Konstellation derzeit selten günstig sei, weil das Grünwalder aktuell nicht von weiteren Vereinen „beansprucht” werde. Genau das mache einen Ausbau überhaupt erst realistisch: Wenn die Stadt das Stadion parallel dauerhaft für mehrere Nutzer vorhalten müsste, würden sich Prioritäten, Terminpläne und Anforderungen deutlich verkomplizieren.

Zur zweiten Mannschaft des FC Bayern kommt hinzu: Der FC Bayern hat in Unterhaching ein eigenes Stadion realisiert. Damit verfügt der Verein inzwischen über zwei Stadien, die mindestens drittligatauglich sind. Die Konsequenz: Bayern II ist nicht mehr auf eine Nutzung des Grünwalder Stadions angewiesen – ein Punkt, der den Weg für eine klare, auf 1860 zugeschnittene Perspektive zusätzlich erleichtert.

Politische Flanke: Grüne mahnen beim Candidplatz „erst klären, dann bauen” an

Parallel zur Stadionfrage wird rund ums Grünwalder auch über den Candidplatz diskutiert. Die Grünen/Rosa Liste/Volt fordern in einer Pressemitteilung, dass am Candidplatz – bevor Wohnungsbaupläne weiter vorangetrieben werden – Nutzungskonflikte gelöst werden. Der Platz sei nicht nur ein Aufenthalts- und Bolzplatz, sondern an Spieltagen auch Fantreff. Gerade wenn das Stadion perspektivisch wachsen soll, dürften die Fans „nicht vergessen” werden.

Die Fraktion beantragte deshalb im Planungsausschuss eine Vertagung. Der Tenor: Wohnungsbau am Candidplatz sei grundsätzlich vorstellbar (etwa Azubi- und Studierendenwohnen), aber nur, wenn Sport- und Spielflächen erhalten bleiben und vor allem die Betroffenen – insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Sechzger-Fans – frühzeitig einbezogen werden. Zudem solle das gegenüberliegende Projekt „Candidtor” in Höhe und Volumen besser ins Viertel passen und auch kulturelle Nutzungen zu bezahlbaren Mieten ermöglichen.

Fazit: Selten so viel Rückenwind – jetzt zählen Studie, Modell und Mehrheiten

Reiters Aussagen lassen sich in drei Sätze übersetzen: Die Gespräche laufen gut, die Chance ist real, und 2026 soll entschieden werden. Der Ausbau auf 25.000 Plätze wird dabei als wirtschaftlich grundsätzlich tragfähig gesehen, der Lärmschutz soll baulich lösbar sein, und das Erbpachtmodell könnte die Finanzierung politisch erleichtern, weil die Stadt Instandsetzungskosten spart und daraus Unterstützung ableiten kann. Hinzu kommt: Bayern II ist durch die eigenen Stadionoptionen nicht mehr auf das Grünwalder angewiesen – und damit ist das Zeitfenster, von dem Reiter spricht, tatsächlich eines, das sich nicht beliebig oft öffnet.

Titelbild: CR-Fotos