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07.04.2018: TSV 1860 siegt dank drei Mölders-Toren in Schweinfurt

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Fc Schweinfurt 05 Tsv 1860

Regionalliga Bayern, die Saison nach der “4”. Schon bald kristallisierte sich heraus, dass der Weg zur Meisterschaft nur über die Löwen gehen würde. Während zu Beginn der Saison allenfalls der FC Schweinfurt 05 mit dem TSV 1860 mithalten sollte, so waren es im Laufe des Spielzeit die kleinen Roten, die auf Ausrutscher der Blauen hofften. Diesen Gefallen tat Sechzig den Seitenstraßlern aber auch heute vor acht Jahren im Willy-Sachs-Stadion nicht.

Favoritenrolle bei den Löwen

Seit der Niederlage in Burghausen Mitte November 2017 waren die Löwen seit acht Partien ungeschlagen, als sie zu den Schnüdel reisten. Bereits im Hinspiel hatte Sechzig mit 3:1 gegen die Unterfranken gewonnen, die damals noch erster Verfolger waren und sich Hoffnungen auf den Aufstieg machten.

Dieses Thema hatte sich am 07.04.2018 für den FC Schweinfurt 05 bereits erledigt, da der TSV 1860 zu weit davon gezogen war. Rein fürs Prestige wäre ein Sieg gegen den designierten Regionalliga-Meister jedoch Gold wert gewesen und auch die prächtige Kulisse von 6.872 Zuschauern im Sachs-Stadion sorgte für ein angemessenes Ambiente.

Muntere Partie zwischen Schweinfurt und 1860

Grund zum Jubeln hatten aber zunächst nur die zahlreich mitgereisten Gästefans, denn Sascha Mölders, der bereits im Hinspiel zweimal getroffen hatte, brachte Sechzig in der 26. Minute per Handelfmeter in Führung – etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt. Die Gastgeber zeigten sich keineswegs geschockt und nutzten eine Kontersituation zum Ausgleich. Ex-Löwe Florian Pieper schickte Krautschneider steil und der ließ Marco Hiller keine Chance (30.).

Während die Schnüdel noch jubelten, griffen die Löwen jedoch schon wieder an. Wein flankte den Ball von halbrechts zur Mitte und Sascha Mölders schädelte in der 32. Minute zur erneuten Gästeführung ein.

Mölders erlegt die Schnüdel

Dabei blieb es bis zur Pause, doch nach dem Seitenwechsel legten die Löwen nach. Und wer anders als Sascha Mölders hätte es an diesem Samstag Nachmittag sein können, der für die (Vor-)Entscheidung sorgt? Diesmal wurde der Routinier von Aaron Berzel in Szene gesetzt und blieb frei vor dem Keeper eiskalt. 1:3, Kuchen gegessen, Auswärtsdreier eingefahren!

Wichtige Information in der Halbzeitpause

In der Pause der Partie erfuhren die in Schweinfurt versammelten Löwenfans übrigens, mit wem sie es in den möglichen Relegationsspielen zum Aufstieg in die 3. Liga zu tun bekommen würden. Bei der Auslosung wurde der Meister der Regionalliga Südwest (und nicht etwa der ebenfalls für die Relegation qualifizierte Zweite) auserkoren, sich rund zwei Monate später mit den Löwen zu duellieren. Souveräner Tabellenführer war – mit neun Punkten Vorsprung – schon zu diesem Zeitpunkt der 1. FC Saarbrücken, bekanntlich dann auch der Gegner im Kampf um den Platz in der 3. Liga.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Daniel Bierofka setzte heute vor acht Jahren in Schweinfurt auf folgende Elf des TSV 1860.

Hiller – Weeger, Weber, Mauersberger, SteinhartBerzel (75. Köppel), Wein, Koussou (85. Kindsvater), Karger – Ziereis (66. Seferings), Mölders

Tore:
0:1 Mölders (26.), 1:1 Krautschneider (30.), 1:2 Mölders (32.), 1:3 Mölders (53.)

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Fußballclub Energie Cottbus e.V.

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Stadion der Freundschaft Cottbus

Ein verlorener Punkt gegen Mannheim und nun geht es am Dienstag in den tiefsten Osten. Danke für nichts, DFB! Mit der Mannschaft aus Brandenburg erwartet die Löwen der dritte Gradmesser in drei Wochen, Wochen der Wahrheit. Mal sehen wir man sich im Stadion der Freundschaft schlägt, beim Fußballclub Energie Cottbus e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Die Lausitzer stehen aktuell gut da und rangieren nach einer kurzen Schwächephase wieder auf dem Relegationsplatz. Nach der Niederlage der Verlor in Ulm reichen dafür 57 Punkte, sieben mehr als unsere Löwen. Prunkstück der Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz ist die Offensive, welche mit 58 Toren zu den besten der Liga zählt. Hinten steht man hingegen nicht so sicher und hat schon mehr Treffer als die meisten Top-Teams kassiert.

Zuhause ist man recht stark unterwegs und liegt in der Heimtabelle einen Punkt vor den Blauen auf Platz sechs. In der Rückrunde präsentiert man sich bisher stark, jedoch nicht so überlegen wie in der Hinserie. Mit dem 3:0 Sieg in Havelse am Wochenende und dem Einzug ins Landespokalfinale ist man nun wieder in der Spur. Davor remisierte Energie gegen Ulm und Rostock, und musste in Aachen eine empfindliche 1:4 Niederlage hinnehmen.

Wintertransfers

Nachdem man in der letzten Spielzeit zum Schluss eingebrochen war und den Durchmarsch versäumte, hat man in dieser Saison den Kader im Winter trotz hervorragender Ergebnisse punktuell nachgerüstet. Nach Cottbus kamen Tolga Cigerci (33, ZM) und per Leihe Mladen Cvejtinovic (22, IV) von Holstein Kiel.

Verlassen haben die Lausitzer auch einige Spieler. Wollitz kann in der Rückrunde nicht mehr auf folgende Spieler zurückgreifen: Dennis Duah (22, IV, Havelse), Elias Bethke (22, TW, Dresden), Erik Tallig (25, OM, vereinslos) und Theo Ogbidi (25, OM, Babelsberg 03).

Das Stadion

Der FC Energie spielt im “Stadion der Freundschaft“, das aktuell zum ersten Mal einen Sponsorennamen trägt und deshalb offiziell “LEAG Energie Stadion” heißt. Der 1930 eingeweihte Sportplatz umfasst maximal 22 528 Plätze, die tatsächliche Kapazität bewegt sich aber so um 20 000. Fast alle Plätze sind überdacht, es gibt aber noch Bereiche unter freiem Himmel, wie der Block O im Gästebereich.

Das direkt an der Spree gelegene Stadion löste Ende der 1960er Jahre das Stadion der Eisenbahner, sowie das Max-Reimann-Stadion ab, wo die BSG Energie Cottbus bis dahin ihre Spiele ausgetragen hatte. 2011 kaufte Energie das Stadion von der Stadt für knapp 2 Mio. Euro, außerdem erhält die Stadt einen substanziellen Prozentsatz der Einnahmen aus dem Verkauf der Namensrechte. Ein großer Teil der aktuellen Tribünen wurde erst nach 2000 errichtet und macht den Ground mit seinen vier unterschiedlichen Tribünen zu einem der unverwechselbaren Stadien der Liga.

Das Hinspiel

Das Hinspiel ist den Löwenfans positiv und negativ in Erinnerung geblieben. Man schlug in der Hinrunde mit Cottbus den zweiten Tabellenführer in Folge mit 3:0, der Sieg wurde aber von einer rassistischen Beleidigung gegen Justin Butler (Energie) überschattet. Außerdem verletzte sich Tunay Deniz schwer. Nach einem guten Start der Gäste waren es die Löwen, die durch einen Elfmeter nach Foul an Reinthaler in Führung gingen. Kurz vor der Pause schnürte Thore Jacobsen dann den Doppelpack nach einem Konter.

Westkurve gg Cottbus

Die zweite Hälfte wurde nach dem genannten Vorfall nach der 70. Minute für etwas 10-15 Minuten unterbrochen, ein Abbruch stand im Raum. Der Schwung der Cottbuser war danach gebrochen und es kamen noch einmal die Löwen. Dies gipfelte in einem Eigentor durch Manu in Minute 83.

 

Der 32. Spieltag im Überblick

Dienstag 19:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – TSG 1899 Hoffenheim II
19:00 Uhr MSV 02 Duisburg – VfL 1899 Osnabrück
19:00 Uhr SSV Jahn Regensburg –  FC Erzgebirge Aue
19:00 Uhr FC Energie Cottbus –  TSV 1860 München
19:00 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – Rot-Weiss Essen 
Mittwoch 19:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – FC Viktoria Köln 1904
19:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – Aachener TSV Alemannia
19:00 Uhr SV Wehen 1926 – TSV Havelse 1912
19:00 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – SSV Ulm 1846 Fußball
19:00 Uhr SC Verl 1924 – FC Hansa Rostock

Sechzig um sieben: 1860 heute auswärts in Cottbus

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Der TSV 1860 München tritt heute Abend um 18:60h auswärts bei Energie Cottbus an. Nach dem Unentschieden gegen Waldhof am Samstag, muss nun ein Auswärtssieg in Brandenburg her, um sich die vage Chance auf ein Eingreifen in den Aufstiegskampf noch zu erhalten bzw. sich diese wieder zu erarbeiten.

Vorschau auf das Spiel von 1860 bei Energie Cottbus

7 Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz vor dem 32. Spieltag. Ein Haufen Holz bei nur noch sieben ausstehenden Spielen. Und 1860 muss heute ausgerechnet bei Energie Cottbus dem aktuellen Inhaber des Relegationsplatzes antreten. Mit einem Auswärtssieg könnte man den Rückstand auf Cottbus also auf 4 Punkte minimieren. Aber dazwischen liegen ja noch drei andere Teams, die ihrerseits punkten können und so den Relegationsplatz weiter in großer Ferne für die Löwen halten können. Markus Kauczinski sieht dennoch “noch eine Chance”, nochmal hinzuschmecken, wie er in der Löwenrunde verlauten ließ. Der zuletzt gesperrte Thore Jacobsen wird in die Startelf zurückkehren, wahrscheinlich für Samuel Althaus. Ob die sechzger.de Redakteure auch auf Althaus verzichten würden, ist den Wunschaufstellungen zu finden. Was Ex-Löwe Albion Vrenezi für das Spiel tippt, findet Ihr in unserem Expertentipp. Alles was die Auswärtsfahrer zur Fahrt in die Lausitz wissen müssen, findet Ihr wie immer in unseren Faninfos. Und das Spiel könnte Ihr natürlich samt Anreise der Löwenfans bei uns im Ticker mitverfolgen.

Amas besiegen Erlbach 4:0

Die Sechzig Amateure reiten weiter auf der Erfolgswelle. Die U21 besiegte gestern Erlbach auf dem Trainingsgelände mit 4:0. Die Tore schossen Wagner, Garza, Husic und Pereira de Azambuja. Der Vorsprung auf Verfolger Landsberg beträgt nun 6 Punkte.

News aus der dritten Liga

Aue feuert Dabrowski

Christoph Dabrowski ist nach nur acht Wochen schon wieder Geschichte im Erzgebirge. Nach sieben Niederlagen und nur zwei Unentschieden wurde er am Sonntag entlassen. Außerdem legte Sportchef Michael Tarnat sein Amt beim FC Erzgebirge nieder. Damit können wohl die Planungen für einen Neuaufbau in der Regionalliga begommen werden…

Ingolstadt muss sich neuen Torwarttrainer suchen

Torwarttrainer Arvid Schenk verlässt den FCI nach neun Monaten schon wieder. Der 36-jährige Norddeutsche bat aus familiaären Gründen um sofortige Vertragsauflösung. Die Ingolstädter Goalies werden bis Saisonende von NLZ-Torwarttrainer Philippp von Loeper trainiert.

Aachen verpflichtet Schroers fest

Der bisher von Arminia Bielefeld ausgeliehene Mika Schroers wird kommende Saison fest bei den Alemannen unter Vertrag stehen, wie die Aachener vor dem Spiel gegen den SV Wehen bekannt gaben. Schroers bedankte sich gleich mit drei Toren für den neuen Vertrag.

Damit geht Ihr gut informiert in diesen (Spiel-)Tag. Die Wartezeit bis zum Anpfiff verkürzen Euch heute noch die Gegnervorstellung und die Vorstellung des Unparteiischen. AUS-, AUS-, AUSWÄRTSSIEG!

 

 

Nächster Kantersieg: Amas schlagen Erlbach 4:0

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Nächster Kantersieg: Amas schlagen Erlbach 4:0

Die Löwen-Amateure marschieren in der Bayernliga weiter. Am Ostermontag feierten sie den dritten Kantersieg in Serie und schossen den Tabellenvierten vom SV Erlbach deutlich mit 4:0 ab. Erst am Gründonnerstag hatten die kleinen Löwen bei Türkspor Augsburg klar mit 4:0 gewonnen. Damit steht die Siegesserie der Sechzger bei inzwischen fünf Spielen und der Vorsprung auf den ersten Verfolger vom TSV Landsberg, der in Hauzenberg nur zu einem 1:1 kam, beträgt nun schon sechs Punkte.

Führung und Ampelkarte vor der Pause

Die Amas starteten gut ins Spitzenspiel gegen Erlbach und hatten im ersten Abschnitt mehr von der Partie. Eine gute halbe Stunde war gespielt, als Fabio Wagner die Hausherren mit 1:0 in Führung brachte. Dann schwächten sich die Erlbacher noch vor dem Seitenwechsel selbst. Ex-Löwe Yannick Seils, der bereits früh Gelb gesehen hatte, konnte mit der Ampelkarte bereits nach 45 Minuten unter der Dusche bleiben.

Löwen nutzen Überzahl clever aus

Im zweiten Durchgang ließen die Hausherren mit der Führung im Rücken und einem Mann mehr auf dem Feld das Spielgerät in den eigenen Reihen rotieren. Noch keine Stunde war auf der Uhr, als Arin Garza zum 2:0 traf und damit die Zeichen auf Sieg stellte. Die endgültige Entscheidung war dann gut zehn Minuten später der dritte Treffer, den Youngster Loris Husic markierte. Nach zahlreichen Wechsel auf beiden Seiten machte der eingewechselte Luis Pereira de Azambuja den 4:0-Heimsieg perfekt.

Nächste Top-Spiele vor der Brust

Am kommenden Wochenende können die Amas das Geschehen in der Bayernliga Süd gelassen verfolgen, sie sind spielfrei. Dann warten jedoch bereits die nächsten beiden Spitzenspiele gegen den Tabellendritten SV Kirchanschöring und den Zweiten vom TSV Landsberg. Dafür gilt es die starke Form der letzten Wochen zu konservieren.

Löwenrunde vor Cottbus: “Es gibt noch eine Chance”

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Löwenrunde vor Cottbus: "Es gibt noch eine Chance"

Der TSV 1860 München ist bereits am morgigen Dienstag beim FC Energie Cottbus zu Gast. Das zweite Spiel der Englischen Woche beginnt um 18:60 Uhr. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel in der Lausitz sagte Löwen-Trainer Markus Kauczinski: “Es gibt noch eine Chance, mit jedem Spiel das Du nicht gewinnst sinkt die Wahrscheinlichkeit natürlich”. Noch ist das Thema Aufstieg also nicht abgehakt bei den Sechzgern. Gut 1.000 Löwenfans werden die Mannschaft an die polnische Landesgrenze begleiten.

“Ordentlicher Auftritt” gegen Mannheim

“Wir wollten gewinnen, wir haben viel investiert und hatten sehr gute Phasen in unserem Spiel, wo wir mehr als ein Tor machen können”, sagte der Löwen-Coach zum letzten Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim. “Insgesamt war es ein ordentlicher Auftritt mit spielerischen Phasen. Wir haben am Schluss versucht mit der Brechstange durchzukommen. Leider hat das zweite Tor gefehlt.”, sagte er weiter. Im Spiel nach vorne sah Kauczinski gegen Mannheim abgesehen von der Chancenverwertung einen “Schritt nach vorne”.

Jacobsen kehrt in Cottbus zurück

Zurück im Team ist bei den Löwen Jacobsen, der gegen Mannheim seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Er wird von Beginn an auf dem Platz stehen, wie der Trainer bei der Löwenrunde bestätigte. Ausfallen werden wie gehabt Deniz, Christiansen, Jakob, Verlaat und Dulic. Zudem sind Schifferl und Haugen angeschlagen. “Es gibt noch ein, zwei Sachen, die wir abklären müssen. Ich gehe bei beiden davon aus, dass es zum Spieltag funktionieren wird”, erläuterte der Sechzger-Trainer. Am Montagnachmittag flogen die Löwen in den Osten der Republik und werden morgen entsprechend ausgeruht in die Partie gehen.

Lob für Samu Althaus

“Er hat ein bisschen gebraucht, um sich rein zu finden. […] Man hat gesehen, was er am Ball kann. […] Es war ein guter erster Auftritt”, sagte der Trainer über Samu Althaus, der gegen Mannheim erstmals von Beginn an auf dem Feld gestanden hatte. Dennoch wird Jacobsen wohl für Althaus wieder in die Startelf rücken. “Ich bin mir noch nicht ganz im klaren”, sagte Kauczinski hinsichtlich weiterer Umstellungen aufgrund der englischen Woche.

“Entscheidend ist auf dem Platz”

Über mangelnde Vorbereitungszeit wollte sich der Löwen-Coach nicht beschweren. “Es ist wie es ist”, sagte Kauczinski und fügte an “entscheidend ist auf dem Platz”.
“Vielleicht gehen wir direkt offenes Visier”, ließ sich Kauczinski bezüglich der Ausrichtung seines Teams in der Lausitz noch nicht in die Karten schauen. Alles nach vorne ist also durchaus denkbar. “Sie sind spielerisch sehr stark, sehr aktionsschnell”, sagte er zum morgigen Gegner Energie Cottbus.

“Wir haben eine Chance”

“Wir haben eine Chance und haben uns diese Chance erarbeitet. Gestern haben wir uns zusammengesetzt, was jetzt passiert, was wir reinlegen müssen. Trotzdem müssen wir unsere Nerven im Griff haben und nicht wild spielen”, forderte der Löwen-Trainer vor dem zweiten Spiel binnen vier Tagen. “Ich rechne nicht unbedingt mit den ersten zwei Plätzen. Es werden noch welche schwächeln, aber es werden nicht alle schwächeln. Auch ein dritter Platz kann noch zum Aufstieg führen”, erklärte Kauczinski mit Blick in Richtung Tabellenspitze.

Verfolgt das Spiel bei uns im Live-Ticker

Morgen Abend müssen die Löwen also liefern und in Cottbus gewinnen, dann werden die Karten im Kampf um die ersten Plätze noch einmal neu gemischt. Verfolgen könnt ihr die Begegnung wie immer auf MagentaSport, oder noch besser bei uns im Live-Ticker, wo wir natürlich auch schon untertags von der Anreise berichten.

 

 

Faninformationen Energie Cottbus – TSV 1860 München

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Die Löwenfans trotzen der – freundlich ausgedrückt – unglücklichen Terminierung eines Dienstagabends Spiel im knapp 600km entfernten Cottbus und machen sich wieder zahlreich per Bus, Auto und Bahn auf dem Weg um die Löwen zu unterstützen.

Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Cottbus live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie verfügbar.

Faninformationen Energie Cottbus – TSV 1860 München

Tickets

Die Partie im Stadion der Freundschaft ist noch nicht ausverkauft. Für den Blöcke N (Steher) sowie S1 (Sitzer) sind noch Karten erhätlich. Kurzentschlossene können also noch an der Tageskasse oder im Online-Shop Tickets erwerben.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Am Eliaspark 1, 03042 Cottbus

Zugfahrer*innen werden von der Polizei von Cottbus Hauptbahnhof aus über den Stadtring zum Stadion begleitet. Der Fußweg dauert in etwa 20 Minuten.

Für PKW steht der Gästeparkplatz Parkplatz-Parzellenstraße zur Verfügung. Dieser kostet 5€. Von dort aus ist es ein kurzer Fußweg über den Stadtring zum Gästeeingang.

Fanbusse können direkt am Stadtring in umittelbarer Nähe zum Gästeeingang parken, nutzt dafür die selbe Anfahrt wie die PKW-Fahrer*innen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Stadionöffnung ist um 17:30 Uhr. Vor Ort gibt es eine begrenzte Möglichkeit Taschen abzugeben, es wird aber empfohlen diese gleich im Auto oder Bus zu lassen. Bis zur Größe DIN A4 dürfen Taschen im Stadion mitgeführt werden. Im Stadion sind die üblichen Gegenstände verboten.

Im Stadion der Freundschaft kann sowohl mit Bargeld als auch mit Karte gezahlt werden. Es wird Vollbier ausgeschenkt.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen Energie Cottbus und dem TSV 1860 München wird nicht live im Free-TV ausgestrahlt. MagentaSport wird die Partie hingegen sowohl im Fernsehen als auch im Live-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Cottbus natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

Energie Cottbus – TSV 1860: Ergebnistipp Albion Vrenezi

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Albion Vrenezi TSV 1860

Seit seiner Vertragsauflösung bei Viktoria Köln hat Albion Vrenezi zwar keinen neuen Verein in der 3. Liga gefunden, dem Fußball ist der in Planegg aufgewachsene Kosovare jedoch treu geblieben. Heute tippt der Ex-Löwe das Ergebnis der Partie Energie Cottbus gegen TSV 1860 München.

Albion Vrenezi tippt auf Remis in Cottbus

Selbstverständlich verfolgt Albion Vrenzei noch das Geschehen in der 3. Liga, auch wenn er selbst dort seit Sommer 2025 nicht mehr am Ball ist. Den Löwen traut er in der Lausitz einen Punktgewinn durchaus zu:

“Ich würde sagen, das gibt ein 1:1.
Das Tor macht Sigurd Haugen.”

Kommt uns vom Samstag her durchaus bekannt vor, oder?

Einst 2. Bundesliga, jetzt Icon League

51 Spiele absolvierte Vrenezi in der 2. Bundesliga, zudem stand er 146 Mal in der 3. Liga auf dem Platz. Der jetzt 32-Jährige wechselte im Sommer 2022 von Türkgücü München an die Grünwalder Straße. Beim TSV 1860 kam der offensive Mittelfeldspieler in der Liga insgesamt 61 Mal zum Einsatz und konnte im Trikot der Löwen sechs Tore erzielen sowie elf Vorlagen beisteuern.

Seit seiner Vertragsauflösung bei Viktoria Köln im Sommer 2025 hat sich für den Familienvater zwar auf dem Feld kein neues Engagement ergeben, dafür ist er seit einigen Wochen in der Icon League aktiv. Beim SC Bürgeramt spielt er u.a. mit Ex-Löwe Herbert Paul sowie weiteren ehemaligen Profis wie Daniel Brosinski, Niko Gießelmann oder dem neunmaligen deutschen Nationalspieler Marcel Halstenberg zusammen

Titelbild: CR Fotos

Wunschaufstellungen zu Energie Cottbus – TSV 1860 München

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Tsv 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Samuel Althaus wusste bei seinem Startelfdebüt zu gefallen, mit Thore Jacobsen ist ein eigentlicher Stammspieler nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre jedoch wieder einsatzbereit. Wer darf auf den Außenpositionen wirbeln, wer neben Sigurd Haugen stürmen? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FC Energie Cottbus aus?

Wunschaufstellungen zu Energie Cottbus – TSV 1860

Thomas Enn

Mit Sigurd Haugen als einziger Spitze im 3-4-2-1 will Thomas Enn in Cottbus zum Erfolg kommen. Neben Kevin Volland soll David Philipp den Norweger in Szene setzen. Thore Jacobsen kehrt in die Startelf zurück – allerdings nicht für, sondern neben Samuel Althaus. Mit Lasse Faßmann steht ein weiterer Spieler aus dem NLZ von Beginn an auf dem Platz.

Thomas Spiesl

Auch bei Thomas Spiesl steht Thore Jacobsen wieder in der Startelf und bildet zusammen mit Philipp Maier die Doppelsechs. Ansonsten vertraut unser Mann in der Löwenrunde der selben Mannschaft, die auch gegen Waldhof Mannheim zu Beginn auf dem Platz stand.

Stefan Kranzberg

Drei personelle Wechsel nimmt Stefan im Vergleich zu Samstag vor: Jacobsen rückt ins defensive Mittelfeld, Marvin Rittmüller soll über rechts für Schwung (und Aggressivität) sorgen und im Sturm bekommt Maximilian Wolfram eine weitere Chance, sich für einen neuen Vertrag zu empfehlen.

Peter Gratz

Bei Peter bleibt Thore Jacobsen zunächst auf der Bank und Samuel Althaus folglich in der Startelf. Auch bei ihm darf Marvin Rittmüller den rechten Flügel beackern, während Justin Steinkötter neben Sigurd Haugen für Gefahr sorgen soll.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Vortrag: “Buenos Aires – Stadt der Stadien” im Bamboleo (16.04.)

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Bombonera 17 Florian Haas Stadt der Stadien

18 Monate verbrachte Löwenfan Flo Haas in Argentinien und hat dort viel über Land, Leute und den dortigen Fußball gelernt. Am 16.04. berichtet er ab 18.60 Uhr im Bamboleo von seinen Erlebnissen. Was Euch in seinem Vortrag “Stadt der Stadien: Stadionprojekte in Buenos Aires und was wir von ihnen lernen können” erwartet, erläutert Euch Flo selber.

Buenos Aires: Stadt der Stadien

Nach eineinhalb Jahren bin ich zurück in meiner Heimat München-Giesing. Ich komme aus der wohl größten Fußballstadt der Welt: Buenos Aires. Einer Stadt, in der Fußball nicht nur gespielt, sondern gelebt wird: auf den Straßen, in den Vierteln und vor allem in ihren Stadien.

Über 40 Stadtstadien gibt es dort, verteilt über den gesamten 17 Millionen Einwohner-Großraum. Mehr als die Hälfte davon habe ich in dieser Zeit besucht. Große Namen, kleine Clubs, heruntergekommene Tribünen und moderne Anlagen, aber fast immer mit einer Gemeinsamkeit:

Das Stadion ist Teil, wenn nicht Zentrum des Viertels.

Eingebettet in den Alltag

In Buenos Aires stehen Stadien nicht isoliert irgendwo am Stadtrand. Sie sind eingebettet in den Alltag. Zwischen Wohnhäusern, kleinen Läden, Bars und Plätzen. Am Spieltag pulsiert das Viertel, aber auch unter der Woche bleiben viele dieser Orte lebendig. Einige Clubs entwickeln ihre Stadien gezielt weiter: als kulturelle Räume, als Treffpunkte, als Orte mit Gastronomie, Arbeitsplätzen oder sogar Bildungsangeboten. Andere schaffen es ganz selbstverständlich, durch ihre Struktur und Offenheit Teil des täglichen Lebens zu bleiben.

In meinem Vortrag möchte ich euch genau diese Perspektive näher bringen, besonders aus der Sicht der Fans. Wir schauen uns an, welche Probleme sich auch in Argentinien ergeben und welche Lösungen gefunden wurden. Für 100.000 aber auch für 30.000 Zuschauer.

Mehr als nur 90 Minuten Fußball

Ich erzähle von meinen Reisen durch die Stadt, von den Kurven, den Machtstrukturen und den Geschichten hinter den Stadien. Aber auch davon, welche Ideen, Konzepte und Entwicklungen dort gerade entstehen.

Und dann stellen wir uns gemeinsam die entscheidende Frage:

Was bedeutet das für uns in Giesing? Was können wir für das Sechzgerstadion daraus mitnehmen?

Denn wenn man eines aus Buenos Aires lernen kann, dann das:

Ein Stadion kann weit mehr sein als ein Ort für 90 Minuten Fußball.

Im Anschluss freue ich mich auf eine offene Diskussion, eure Gedanken und ein gemeinsames Gespräch. Wenn ihr euch schon vorher ein wenig bilden wollt, schaut doch auf meinem YouTube-Kanal grounded_fussball vorbei. Oder folgt mir auf Instagram woist_flo!

Ich freue mich auf euch
Flo

Gastbeitrag: Groundhopping Belgien & Luxemburg

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Ende März machte sich unser Leser Peter von Oldenburg zum Groundhopping auf den Weg nach Belgien und Luxemburg. Insgesamt besuchte er dort drei Partien – und wurde beim KFC Amel mit einer sehenswerten Pyro-Show überrascht. Viel Spaß beim Lesen!

Groundhopping Belgien & Luxemburg

Wenn ich vorher hätte tippen sollen, bei welchem Spiel meiner Belgien/Luxemburg-Tour am meisten Pyro zum Einsatz kommt, ich hätte wohl auf das Nations League Playoff-Spiel gesetzt – und damit verloren.

Derby in der 7. Liga: KFC Amel – RFC St.Vith

Doch von Anfang an: Ich hatte schon vor einiger Zeit gehört, dass in Ostbelgien einige Dorfvereine eine kleine Szene haben, und so wollte ich mein Glück versuchen: beim Derby der Provenciale 2, KFC Amel gegen RFC St.Vith. Samstag, 20 Uhr. Am Vormittag des Spieltages schneite es noch ausgiebig in diesem hoch gelegenen Teil Belgiens (500-700 Höhenmeter). Ich war unsicher, ob dieses Duell der 7. belgischen Liga überhaupt stattfinden könnte – und wie es stattfand!

Vor dem Spiel stärkte ich mich bei einer örtlichen Fritture im kleinen Dorf, wo sich Teile der Szene “Commando Amel 05” ebenfalls eingefunden hatten. Nach dem Fußmarsch zum Sportplatz (Kapazität 1500) wärmte ich mich im Vereinsheim auf, das baulich geschickt über der kleinen Tribüne liegt und sogar Fensterplätze für die zarteren Gemüter bereithält.

Pyro in Ost-Belgien

45 Minuten vor Anpfiff kamen direkt vor meinem Fenster die Gästefans aus St. Vith an. Als ich das Vereinsheim kurz vor Anpfiff verließ, stellte ich fest: Die beiden Fanszenen haben sich nebeneinander platziert, um vom Dezibelplus des Tribünendachs zu profitieren. Ich kam kaum noch aus dem Haupteingang raus, so rappelvoll waren die Stufen. Sonst war der Platz nur von Stankett berandet. Auf der Gegengerade profitiert die Anlage von einem Naturhang, auf dem sich die zahlreichen Hopper eingefunden hatten. Hier genossen wir die wunderbare Perspektive bei sternenklarer Nacht auf die beiden Szenen, die ihre Mannschaften mit Pyro und Gesängen begrüßten.

Sportlich war es insofern interessant, als der Aufsteiger St. Vith aktuell Tabellenzweiter ist und den KFC Weywertz jagt (nur der Erste steigt auf). KFC Amel ist Tabellenneunter und sann auf Wiedergutmachung nach der 1:2-Hinspielniederlage. Das Spiel war hochklassig, wurde unter großem Einsatz geführt und vom Publikum gebannt verfolgt. RFC St. Vith war allerdings etwas überlegen und schoss folgerichtig das Führungstor. Die anschließende Druckphase der Hausherren blieb wirkungslos. Erst nach einem Platzverweis für Amel wegen Notbremse kurz vor Schluss war die Messe gelesen.

Bring our own beer in Amel

Auf den Rängen waren geschätzte 500 Personen, St. Vith brachte etwa 30 aktive Gästefans mit (“Büchelstadt Offenders” und die “Ultras St. Vith”), den KFC Amel unterstützten etwa 60 Ultras. Trotzdem konnten die Gäste das Duell um die Lautstärke knapp für sich entscheiden. Das Tor wurde mit einem Bengalo gefeiert, die beiden Szenen beschimpften sich konstant aufs Allerschönste. Die Stimmung blieb trotzdem friedlich, dabei sei zu erwähnen: Es gab keine Einlasskontrollen, keine Ordner, keine Polizei.

Die Kulinarik war wunderbar, neben ortsüblichem Jupiler und selbstgegrillten Burgern konnte man auch selbst einfach Bier mitbringen. Das Spiel war ein absolutes Highlight für mich. Ich kann nur empfehlen, die Augen nach Derbys in Ostbelgien offen zu halten!

Besuch beim Tabellenführer KFC Weywertz

Am Tag drauf habe ich dem Tabellenführer KFC Weywertz einen Besuch abgestattet. Hier war die zweite Mannschaft von Etoile Elsautoise zu Gast. Dieses Spiel fand vor den kreisligaüblichen 100 Fans statt. Das Stadion ist baulich vergleichbar mit Amel, wenn auch die Tribüne deutlich kleiner ausfällt. Daher haben sich die Ultras Weywertz (vermutlich) selbst eine kleine Tribüne gebaut, inklusive Bierversorgung. Dort fanden sich etwa 20 entspannte Anhänger*innen ein, die angesichts des uninteressanten Gegners den Sonntagnachmittag gemütlich plaudernd und biertrinkend verbrachten. Auch hier gibt es einen Naturhang auf der Gegengerade, der eine schön erhöhte Perspektive auf das Spiel bietet.

Das Spiel entschied der Tabellenführer relativ locker mit 4:0 für sich, die Jungspunde von Elsautoise waren einfach zu ungefährlich in des Gegners Hälfte. Die meisten Abschlüsse landeten in den hohen Fichten hinter dem Tor der Weywertzer.

Die Ligue Provinciale 2 C bleibt damit spannend, es wird nächste Saison sicher wieder ein Derby mit Ameler Beteiligung geben. Wie sich wohl der Aufsteiger in der Provinciale 1 schlägt und ob dort weitere Derbys zu erwarten sind?

Nations League in Luxemburg

Das dritte Spiel der Tour wartete im kleinen Nachbarland auf mich: Luxemburg gegen Malta, Rückspiel Nations League Play-Off. Ohne Gewähr: Da spielt der Tabellenvorletzte der C gegen den Zweiten der D, vergleichbar mit der Relegation in den deutschen Profiligen. Das Hinspiel hatte Luxemburg 2:0 für sich entschieden, trotzdem war das Stade de Luxembourg mit 9.100 Personen fast ausverkauft.

Heimfans erzählten mir vorab, wie wichtig das Duell sei, um die Chance auf künftige WM-/EM-Qualifikationen zu haben. Das geht nämlich für kleinere Nationen über die Nations League einfacher als über die klassische Quali. In den D-Gruppen gibt es keine direkten Quali-Plätze, in der C sehr wohl.

Ungefährdeter Sieg der “Rout Léiwen”

Das Stadion liegt am Stadtrand in einer unrealen Welt aus Bürokomplexen und Autobahnen, ist für sich aber architektonisch ganz gelungen: Die Außenhaut aus Metallpaneelen gibt dem kleinen Kasten einen eigenen Look, und die Nähe zum Feld und die gute Organisation machen den Besuch trotz allem ganz angenehm.

Das Spiel wurde von beiden Seiten offensiv geführt, aber Luxemburg konnte gefährlicher vor dem Tor werden und holte relativ ungefährdet einen 3:0-Sieg. Fantechnisch war weniger Stimmung geboten als in der belgischen 7. Liga, was sicher auch am etwas exotischen Gegner lag, der etwa 40 Fans auf seiner Seite hatte. Für den Gastgeber legte sich ein organisierter Block mit Zaunfahnen lautstark ins Zeug, ich schätze die Aktiven hier auf 150. Das Publikum feierte den frühzeitig feststehenden Erfolg mit zahlreichen La-Olas und gleichzeitigen Wechselgesängen. Die einzige Rauchentwicklung kam hier allerdings aus den Bratereien, in denen Hamburger-Patties nicht ganz fachmännisch zubereitet wurden.

Auf dem Weg zurück habe ich die belebte Innenstadt Luxemburgs durchquert, die spektakulär steile Passagen und tolle Panoramen bietet. In einer der urigen Altstadtbars konnte ich noch das Scheitern der Italiener in der WM-Quali sehen. Die Rückfahrt am nächsten Tag zog sich wegen unzähliger Baustellen und Schienenersatzverkehr zwar in die Länge, hielt aber malerische Momente und menschenleere Züge bereit. Ich freue mich darauf, Luxemburg mal im Liga-Alltag zu besuchen!

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand I
Groundhopping Thailand II
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)
Groundhopping Albanien I
Groundhopping Albanien II (Teil 1 / Teil 2)
Groundhopping Schweden (Teil I / Teil II)
Groundhopping Finnland
Groundhopping Norwegen
Groundhopping Litauen
Groundhopping Lettland
Groundhopping Kanada
Groundhopping Sri Lanka
Groundhopping Moldawien