Digitale Pressekonferenz in Aubstadt

Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen. Aufgrund der “hohen Resonanz zum Spiel gegen den TSV 1860” veranstaltete der TSV Aubstadt gestern am frühen Abend eine Pressekonferenz, die auch auf den Social Media Kanälen des Vereins übertragen wurde. Medienvertreter aus München konnten sich – als besonderer Service – via MS-Teams zuschalten und so der Veranstaltung aus der Ferne beiwohnen. Auf dem Podium hatten Präsident Herbert Köhler, Pressesprecher Philipp Müller, Cheftrainer Victor Kleinhenz sowie der Spieler Christopher Bieber, der auch als spielender Co-Trainer fungiert, Platz genommen. (Im Titelbild von rechts nach links zu sehen)

Highlight der Vereinsgeschichte

Präsident Herbert Köhler blickte in seinem optimistischen Statement ausführlich auf die Entwicklung des Vereins in den letzten Jahrzehnten zurück, die mit dem Spiel gegen den TSV 1860 München einen vorrübergehenden Höhepunkt erreicht. Er selbst steht seit neun Jahren an der Spitze des TSV Aubstadt.

Die letzten Jahre ist es bei uns stetig bergauf gegangen. Es hat sich alles verändert und wir sind letztlich in der Regionalliga gelandet. … Das größte Highlight ist jetzt natürlich das Halbfinale gegen Sechzig. … Ich wünsche mir, dass wir ein gutes Spiel sehen und ich schätze unsere Chancen auch mindestens fifty-fifty ein. am Ende glaube ich, dass wir ins Finale einziehen können.

Probetraining bei den Löwen

Stürmer Christoph Bieber verriet, dass er vor zehn Jahren einmal mehrere Tage zum Probetraining in München an der Grünwalder Straße 114 vorgespielt habe. Der Trainer beim Zweitligisten hieß damals Alexander Schmid. Leider wurde es mit einer Verpflichtung aber nichts. Seine 70 Dritlliga- und zwei Zweitligaspiele bestritt der 32jährige für den KSC, die Würzburger Kickers und Rot-Weiß Erfurt. Bieber freue sich nun aber umso mehr, “im höheren Fußballeralter einmal in einem Pflichtspiel gegen die Sechziger anzutreten.”

Welchen Spieler hätte der Aubstadt-Coach gern?

Vom Aubstädter Trainer wollte der Vertreter von sechzger.de in der PK wissen, welchen Spieler aus dem aktuellen Löwenkader er sich denn für die morgige Partie aussuchen würde, wenn er Michael Köllner einen Akteur abluchsen könnte. Und die Antwort war einigermaßen überraschend. Machte mit der Begründung aber Sinn:

Da ich ja ein großer Anhänger vom 1. FC Köln bin, würden wir dann hinten den STEPHAN SALGER aus der Innenverteidigung nehmen.

Da wird aber leider nichts draus. Die Löwen reisen buchstäblich mit dem letzten Aufgebot nach Unterfranken und der Routinier, der 1860 nach dieser Saison verlassen wird und zum besagten 1. FC Köln in die zweite Mannschaft in der Regionalliga West zurückkehrt, wird natürlich dringend gebraucht, um mitzuhelfen, das Pokalfinale zu erreichen!

 

 

 

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