Nun ist es fast zwei Tage her, dass Michael Köllner von Traineramt beim TSV 1860 München frei gestellt wurde. Während Inglstadt bereits einen neuen Trainer vorstellte, kristallisiert sich an der Grünwalder Straße bisher kein Nachfolger für Köllner heraus.

Nachfolge von Köllner vollkommen offen

Am Tag 1 nach der Entlassung von Michael Köllner vernahm der Löwenkosmos keinerlei offizielle Signale, wer denn Köllners Nachfolger werden könnte. So ergehen sich die Portale und Gazetten in wilden Spekulationen. Liga3-online führt eine ganze Armada von Kandidaten auf. Dort werden Kanidaten von A wie Antwerpen bis T wie Trares gehandelt. In alphabetischer Reihenfolge werden weiter Manuel Baum, Thorsten Fink (angeblich noch keine Kontaktaufnahme durch 1860), Torsten Fröhling, Jens Härtel, Marco Kurz, Uwe Neuhaus und Alexander Schmidt genannt.  Die tz führt mehr oder weniger die selben Kandidaten und packt noch Friedhelm Funkel als möglichen Köllner-Nachfolger drauf. Die Kollegen scheinen da eher im Nebel zu stochern… Wir glauben eher, dass Günther Gorenzel wie anno 2019 einen Überraschungstrainer aus dem Hut bzw. den Tiefen seines Lapotops zaubert. Außerdem ist es fraglich, ob einer der Genannten bereit ist, für wohl schmalen Lohn nach Giesing zu kommen, denn Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeifer müssen ja eh erst noch Geld auftreiben, um den neuen Löwendompteur bezahlen zu können. Vielleicht kommt ja die Bewerbung von Ex-Löwe Jimmy Hartwig per Facebook gerade recht. Der könnte bezahlbar sein!

Rückblick auf über drei Jahre Michael Köllner

In den Giesinger Gedanken wirft Thomas Enn einen Rückblick auf die mehr als drei Jahre von Micheal Köllner beim TSV 1860. Dabei schildert er seine Entfremdung vom Trainer, der als großer Sympathieträger an der Grünwalder Straße begonnen hatte und im Lauf der Zeit leider die Bodenhaftung verlor. Dennoch wird er den Ex-Coach für das grandiose Frühjahr 2021 teilweise in guter Erinnerung behalten.

Sechzger.de Talk Nummer 91

Im sechzger.de Talk Nummer 91 empfing Jan Bernd und Florian. Natürlich thematisierten die drei die Niederlage gegen Dresden, die Trennung von Köllner samt Diskussion über geeignete Nachfolger und werfen einen Blick auf das kommende Spiel in Oldenburg voraus. Schaut’s Euch an auf unserem YouTube Kanal oder diversen Podcast-Plattformen an, zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Capretti neuer Trainer in Ingolstadt

Schneller als bei 1860 lief die Trainersuche in Ingolstadt. Der Fusionsverein von der Donau präsentierte bereits einen Tag nach dem Rauswurf von Rüdiger Rehm Guerino Capretti als Nachfolger. Capretti agierte einst sehr erfolgreich beim SC Verl, bevor er in Dresden komplett sieglos blieb und so den Abstieg der Sachsen zu verantworten hatte. Über die Vertragslaufzeit machten die Ingolstädter keine Angaben.

SV Meppen: Alles klar mit Alvarez

Der SV Meppen konnte nun die letzten Formalitäten klären und die Verpflichtung von Marcos Alvarez bekannt geben. Die bis zuletzt fehlende Zustimmung des polnischen Fußballverbades traf ein und AlLvarez wird nun bis Ende der Saison 23/24 für Meppen auflaufen. Der Stürmer soll dabei helfen, den drohenden Abstieg zu vermeiden.

Ademi zu Oldenburg

Ein alter Bekannter kehrt in die dritte Liga zurück. Vom 1860-Testspielgegner UTA Arad stößt Orhan Ademi zum nächsten Löwengegner VfB Oldenburg. Der 32-jährige Stürmer war bereits 141 Mal in der dritten Liga für Braunschweig, Würzburg und Duisburg im Einsatz und erzielte dabei 39 Tore.

Wenn sich was in Sachen neuer Trainer bei 1860 tut, erfahrt Ihr es sofort bei sechzger.de! Schönen Tag, liebe Löwinnen und Löwen!

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Iso1860

Finde es schade das unsere Löwen nicht kämpfen wollen, die Rentnertruppe sollte sich schleichen

Urloewe

60 steigt mit Gorenzel auf.
Ist mit Abstand die beste und billigste Lösung!

Korbinian

An der Bezahlung scheitert bestimmt nichts. Kandidat Baum bsw. ist seit über zwei Jahren arbeitslos. Bleibt er ein weiteres Jahr ohne Engagement, holt ihn keiner mehr. Dann ist er raus aus dem Profizirkus. Baum muss dringend wieder in den Ring. Trifft genauso auf Marco Kurz zu, der sogar seit 3 Jahren runter vom Karussell. Neuhaus ist fast im Rentenalter und auch schon seit 2 Jahren raus. Schmidt hatte eine Serie unglücklicher Engagements. Eine stark erfolgsabhängige Gage bis Saisonende sollte problemlos verhandelbar sein.

Vorstopper

Das gibt es auch nur bei uns, die letzten Kröten für einen Spieler hinlegen der zumindest ein gewisses Risiko darstellt, um dann bei einem sich abzeichnenden Scheitern des Trainers kein Geld für einen Nachfolger zu haben.
Am Ende muss es der Gorenzel machen bis zum Ende der Saison.
Was sagt eigentlich die Agentur des Kreditgebers zu der Sache, oder haben die keine Zeit weil die alle so intensiv damit beschäftigt sind einen Stadionneubau voranzutreiben?