Nun ist es offiziell: der TSV 1860 München muss sein nächstes Heimspiel gegen Duisburg unter Anwendung der 2G Regel austragen.

Ampel springt auf rot: 2G beim Spiel des TSV 1860 gegen Duisburg

Nach den Äußerungen von Ministerpräsident Markus Söder, die heute morgen bei Sechzig um Sieben aufgegriffen wurden, war es schon absehbar. Die offizielle Bestätigung durch den TSV 1860 folgte dann am heutigen Mittwoch: das Heimspiel gegen den MSV Duisburg muss unter Anwendung von 2G durchgeführt werden. Dies wurde den Löwen von den zuständigen Behörden mitgeteilt. Fans, die dadurch an einem Stadionbesuch verhindert sind, sollen sich an das Ticketing oder die Fanbetreuung wenden.

Was machen die Münchner Löwen?

Lange Zeit war die aktive Fanszene des TSV 1860 nicht im Stadion anzutreffen. Zum Pokalspiel gegen Schalke 04 waren die Münchner Löwen nach langer Zeit dann wieder bei einem Heimspiel zu Besuch. Auch beim klaren Sieg gegen Freiburg II war prächtige Stimmung in Giesing angesagt. In Osnabrück hingegen war das anders: ML blieb dem Spiel fern. Fraglich ist, ob sie nach der erneuten Verschärfung der Vorgaben auf 2G gegen den MSV Duisburg im Stadion sein werden. Viele Fanszenen in Deutschland sehen darin einen Ausschluss von Personen, die keine Chance auf eine Impfung haben. Hier seien nur exemplarisch Schwangere oder stillende Frauen genannt. Mit dem Fernbleiben bei den Spielen ihres Vereins solidarisieren sie sich mit diesen Bevölkerungsgruppen. Ob die Münchner Löwen ebenso handeln werden, ist noch ungewiss.

3G+ theoretisch noch möglich

Im Übrigen ist der aktuelle Zustand wie so oft nicht in Stein gemeißelt. Zum einen zeigt die Erfahrung, dass kurzfristige Anpassung der Regelungen stets möglich sind. So ist aktuell beispielsweise der Vollbier-Ausschank im Stadion noch erlaubt, außerdem herrscht keine Maskenpflicht. Auch denkbar wäre, dass die Zahlen stark abnehmen und die Ampel zurück auf 3G+ springt. Letzteres ist allerdings extrem unwahrscheinlich – einerseits aufgrund der Infektionskurve, andererseits, weil die Patienten meist mehrere Wochen bis Monate auf den Intensivstationen verbringen müssen.

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