Am Samstag kehrt der TSV 1860 nach gut 16 Jahren zurück ins Olympiastadion. Hier wurden sportliche Erfolge gefeiert, aber auch bittere Niederlagen erlitten. Folglich verbinden wir Fans mit dem weiten Rund natürlich positive als auch negative Erlebnisse. Löwen-Coach Michael Köllner denkt gerne an seine Berührungspunkte mit der Olympiastätte von 1972 zurück.

Köllner als Kind im Olympiastadion

So besuchte unser Trainer auf dem Oberwiesenfeld sein erstes Fußballspiel. Zur Wiesnzeit durfte Köllner 1976 als junger Bub mit seinem Vater (er war Lokführer) per Zug nach München fahren. Dort wurde der Besuch des Oktoberfests mit dem Spiel FC Bayern gegen 1.FC Köln kombiniert. Sein letzter sportbedingter Besuch im weiten Rund war im Jahr 2006, als Köllner als Trainer einer deutschen Auswahlmannschaft das Finale eines internationalen Turniers im Olympiastadion gegen die USA verlor.

Konzert-Erinnerungen

Darüber hinaus outete sich Köllner als Konzertgänger:

“Vorher hab ich das ein oder andere Konzert besucht. Bei den Rolling Stones und sonstigen Sachen war ich live vor Ort. Ich hab da tolle Geschichten erlebt, auch bei den Konzerten. Ich war oft im Olympiastadion. U2 – kann ich mich erinnern – war ein richtig geiles Konzert. Und jetzt freuen wir uns auf das Spiel am Wochenende.”

In dem ruhmreichen Stadion seien viele Schlachten geschlagen und ein Weltmeister gekürt worden. Morgen werden die Löwen dort ihr Bestes geben und nach Möglichkeit drei Punkte holen.

Neuland für Gorenzel

Geschäftsführer Günther Gorenzel hingegen betritt morgen Neuland. Ihm sei zwar bewusst, dass es sich beim Olympiastadion um ein “geschichtsträchtiges Stadion in Europa” handle, selbst sei er jedoch noch nicht dort gewesen.

Olympiastadion derzeit nicht drittligatauglich

Dass das Olympiastadion eine große Historie hat und auch architektonisch ein Wahrzeichen Münchens darstellt, ist unbestritten. Fakt ist jedoch auch, dass das Stadion in seiner aktuellen Verfassung nicht einmal den Standards der 3. Liga entspricht, da es über keine Rasenheizung verfügt. Nicht zuletzt deswegen bangt unser morgiger Gegner Türkgücü um die Lizenz für die kommende Saison.

Beitragsbild: pixabay.com

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