Nach dem Halbfinal-Sieg gegen Hertha BSC musste sich der TSV 1860 beim Wörthersee Cup im Finale dem Gastgeber Austria Klagenfurt geschlagen geben. Leandro Morgalla traf zum 1:2-Endstand.

TSV 1860 beim Wörthersee Cup in Klagenfurt

Bereits nach fünf Minuten schlug es im von Tom Kretzschmar gehüteten Tor ein, als Andy Irving (ehemals Türkgücü) abzog und aus 13 Metern zum 1:0 traf. Die Anfangsphase gehörte eindeutig den von Peter Pacult trainierten Kärntnern und folgerichtig ging auch der zweite Treffer auf deren Konto. Jonas Arweiler erhöhte in der 23. Minute per Scherenschlag zum 2:0, während die Löwen bis dahin noch nicht recht ins Spiel gefunden hatten.

Gegen Ende der ersten Hälfte wurde 1860 aktiver und Leo Morgalla, der bereits im Halbfinale getroffen hatte, netzte zum Anschlusstreffer ein (37.). Vor 1.500 Zuschauern drängten die Löwen in der Folge zwar auf den Ausgleich, der aber nicht gelingen wollte.

So musste sich der TSV 1860 bem Wörthersee Cup in Klagenfurt mit Platz 2 zufrieden geben und darf sich nun auf eine erholsame Pause freuen.

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gut gefallen ham mir vrenezi und greilinger. die machen das spiel schnell. das hat in den letzten wochen gefehlt.

Trotz Niederlage war der Auftritt gegen Klagenfurt, vor allem in der 2. Halbzeit, das Beste, was ich seit Langem von unseren Löwen gesehen habe. Das erinnerte wieder an die Anfangsphase in dieser Saison: Voller Selbstbewusstsein und Tatendrang. So kanns weiter gehen … 👍

Richtig!
Aber diese Abschlussschwäche macht Sorgen.
Kein guter Freistoß aus besten Situationen.
Kaum ein gefährlicher Torschuss!
Bär nur noch ein Schatten seiner selbst.
Ich bin ja Optimist, aber das hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Ja, die Standards waren wieder grottig. Was mir gefallen hat, sie haben trotzdem extrem Druck gemacht, Klagenfurt kam ja ab Mitte der 2. Halbzeit kaum mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Und das ist ein Erstligist, das darf man auch nicht vergessen. Auch wenn das umgerechnet auf die Spielstärke dann wohl der deutschen 2. Liga entspricht. Aber trotzdem, sie haben wieder viel mutiger und kombinationssicherer gespielt. Das muss dann anscheinend doch irgend etwas mit dem Kopf sein.

Zu Bär noch: man sagt ja, dass bei einer langen Verletzung der Spieler nach seiner Genesung meist noch mal dieselbe Zeit braucht um wieder ganz der Alte zu werden. Der kommt schon wieder. Allerdings darf man jetzt auch nicht die überragende letzte Saison immer gleich als Maßstab hernehmen. Bär hat normalerweise nie mehr als knapp zweistellig getroffen früher. Deswegen sollte man da erst mal abwarten, ob er überhaupt noch mal so in den “Flow” kommt wie vergangene Saison.

So schaut’s aus beim Bär. Ideal war der Wiedereinstieg im Dresden-Spiel. Da wäre er gleich wieder im “Flow” drinnen gewesen. Aber das kann man nicht immer erwarten. Außerdem ist er jetzt in ein ziemlich verunsichertes Team zurückgekommen. Da ist es auch nicht so einfach, gleich wieder den alleinigen Heilsbringer spielen zu müssen. Hoffentlich klappt es nach der Winterpause. Einen Riesendruck von außen aufzubauen hilft da sicher nichts, das macht er wahrscheinlich selbst schon.

zudem war lexi ned aufm platz.