1860 im Olympiastadion? Dies wird von einigen Personen im Löwenumfeld gebetsmühlenartig gefordert. Doch verspricht das Olympiastadion die viel propagierte, erfolgreiche Zukunft?

Zahlen, Tatsachen und eine Meinung.

Zahlen

Bratwurst: abhängig vom Caterer und vom persönlichen Geschmack; sollte insgesamt jedoch nicht Priorität Nr. 1 sein

Fassungsvermögen: 69.000 Zuschauer (57.450 Sitzplätze, 11.700 Stehplätze, 100 Rollstuhlplätze)

Davon überdacht: 43.000 Plätze

Somit wären für die 2. Liga zugelassen: 43.000 Plätze (27.000 nicht überdachte Plätze dürfen nicht verkauft werden)

VIP-Fläche Catering: 1.610 m² unterteilt in sechs einzelne Räume.

Ein Blick in den VIP-Bereich des Olympiastadions (© Henning Schlottmann, User:H-stt published under Wikimedia Commons License)

Anreise Öffentlich:

U-Bahn: U3. (+ ca. 10 Minuten Fußweg)

Straßenbahn: 20. (+ ca. 10 Minuten Fußweg)

Bus: 144, 164, 180, 59.

Anreise PKW: Parkmöglichkeiten auf der „Parkharfe“ hinter dem Stadion (verkleinert, da neue SAP-Eishockey/Basketball Arena im Bau und danach im Betrieb)

Quelle: Olympiastadion München – Wikipedia

 

Zuschauerzahlen des TSV 1860 im Olympiastadion seit 1995:

Saison   Wettbewerb                       Zuschauerschnitt Prozentuale Auslastung

03/04     Bundesliga                          28.203                   40,87%

02/03     Bundesliga                          26.547                   38,47%

01/02     Bundesliga                          26.424                   38,26%

00/01     Bundesliga                          27.982                   40,55%

99/00     Bundesliga                          32.671                   47,35%

98/99     Bundesliga                          32.476                   47,07%

97/98     Bundesliga                          33.624                   48,73%

96/97     Bundesliga                          38.794                   56,22%

95/96     Bundesliga                          35.512                   51,47%

In diesen 9 Jahren Bundesliga war im Olympiastadion bei Spielen des TSV 1860 im Schnitt mehr als die Hälfte der Plätze unbesetzt, teilweise sogar unweit von 2/3 Leerstand (Quelle: transfermarkt.de).

Tatsachen

Geplanter Umbau / Sanierungsmaßnahmen: Das Olympiastadion muss dringend saniert werden, da das Zeltdach droht, einzustürzen. (Quelle: tz: Olympiastadion München: Zeltdach droht der Einsturz)

Im Oktober 2023 soll die Sanierung beginnen und bis Mai 2026 dauern. Wie bei großen Bauvorhaben zu erwarten, dürfte sich eine Fertigstellung womöglich bis in den Frühsommer 2026 verzögern, teilweise wird sogar mit einer Schließung bis 2027 gerechnet (Quelle: merkur). Somit wäre ein Fußball-Betrieb frühestens ab der Saison 2026/2027, eher 2027/2028 möglich, bis zu diesem Zeitpunkt ist das Olympiastadion für keinen Münchner Fußallverein ein zur Verfügung stehender Spielort. (Anmerkung der Redaktion: die Olympiapark GmbH hat gegenüber sechzger.de mittlerweile eine Fertigstellung im Frühjahr 2027 angegeben)

Keine zweitligataugliche Sanierung

Zudem wird das Stadion im Zuge der Sanierung weder zweit- noch erstligatauglich hergerichtet, dies ist nicht die Intention der Arbeiten, denn diese beinhalten „im Wesentlichen bestandserhaltende Maßnahmen bei Betriebstechnik und Brandschutz. Zudem sind umfassende Schönheitsreparaturen, Qualitätsverbesserungen sowie bedarfsweise eine Instandsetzung auf Neubauniveau bei den Veranstaltungsflächen sowie geringfügige Reparaturen bei allen anderen Flächen in Absprache mit dem Denkmalschutz geplant.“

Es werden ca. 130 Millionen Euro für die reine Instandhaltung und kleinere Reparaturen veranschlagt (Quelle: merkur).

Meinung

Ein Spielbetrieb des TSV 1860 im Olympiastadion – welcher ohnehin wohl erst ab der Saison 2027/2028 möglich wäre (eine Zweit- bzw. Erstligatauglichkeit ist hierbei noch gar nicht berücksichtigt) – würde die Löwen zurück in die überwunden geglaubten Zeiten des Größenwahns zurückwerfen. Eine wirtschaftliche Verbesserung ließe sich kaum, und falls doch nur marginal und auf Kosten des sportlichen Erfolgs feststellen.

1. Kapazität

Zur Erinnerung: der TSV 1860 verbrachte bereits – bezogen auf die letzten 30 Jahre – einige Zeit in großen Stadien. Zum einen im angesprochenen Olympiastadion (1994-2005) sowie in der Allianz Arena (2005-2017). Neben wenigen Highlights mit vielen Zuschauern (Lokalderbys in der 1. Bundesliga, ein Champions League-Qualifikationsspiel, Pokalkracher oder Relegationsspiele in der 2. Bundesliga) gab es vor allem eines: eine ganze Menge grauer, trister Spieltage mit teilweise nicht einmal 5-stelligen Zuschauerzahlen und Friedhofstimmung im viel zu großen, weiten Rund.

Wie bereits unter „Zahlen“ dargestellt konnten die Löwen das Olympiastadion nur in zwei Saisons in der Zeit zwischen 1995 und 2004 mit mehr als 50% im Schnitt füllen. In der Allianz Arena war die Überdimensionierung der Spielstätte noch deutlicher in Zahlen herauszulesen: nimmt man die ersten 3 Saisons nach Fertigstellung des Fröttmaninger Schmiergeldtempels mit vielen „Arena-Touristen“ und Auswärtsfans-Überfällen (man erinnere sich an Dresden 2005!) nicht mit in die Bilanz (auch hier jeweils nur gut 50% Auslastung im Schnitt), konnte der TSV 1860 die Arena im Schnitt in der zweiten Liga nur etwa zu 1/3 füllen (Quelle: transfermarkt.de).

Rein objektiv betrachtet kommt man nicht umher, festzustellen: sowohl das Olympiastadion als auch die Allianz Arena sind für den Regelspielbetrieb des TSV 1860 München viel zu groß.

2. Sportlicher Erfolg

Vielen Löwenfans, die einen Umzug in das Olympiastadion ablehnen, wird gerne „kein Interesse am sportlichen Erfolg“ vorgeworfen. Diese oftmals schon reflexartig ausgebellte und stets unbelegte Behauptung wird gerne ohne Beibringung von Argumenten verwendet. Einige der Befürworter des Olympiastadions machen es sich damit unglaublich einfach und versuchen, berechtigte Kritikpunkte hinsichtlich des Stadions am Oberwiesenfeld im Keim zu ersticken – Populismus in seiner reinsten Form.

„Kein Interesse am sportlichen Erfolg“ – macht man sich nun einmal tatsächlich die Mühe, diese Behauptung entgegenzunehmen sowie zu untersuchen und unterstellt, diese sei wahr, kommt man unter Anwendung der Umkehrschluss-Methode zu folgendem Ergebnis: Ein Umzug ins Olympiastadion würde garantierten, größeren sportlichen Erfolg bringen als ein Verbleib im Grünwalder Stadion. Doch ist das so?

Wie lässt sich sportlicher Erfolg überhaupt definieren? Im Profifußball dürfte dies wohl in erster Linie die Zugehörigkeit zur höchstmöglichen Spielklasse und innerhalb dieser die bestmöglichen Ergebnisse, gemessen an Punkten, darstellen.

Eignet sich das Olympiastadion für eine höhere Spielklasse aufgrund der formalen Anforderungen?

Das Olympiastadion ist für keine höhere Spielklasse als das Grünwalder Stadion zugelassen. Das höchste der Gefühle ist dort derzeit – wie in Giesing – die Dritte Liga. Im Gegensatz zum Grünwalder Stadion existieren derzeit keine konkret verfolgten Pläne zur Ertüchtigung des Olympiastadions für den Zweitliga-Betrieb, diese wurden „nie ernsthaft geprüft“. Sportlicher Erfolg im Sinne der höchsten Spielklasse kann durch formale Anforderungen im Olympiastadion also derzeit (bis 2027) nicht erreicht werden.

Wird das Olympiastadion aufgrund der höheren Kapazität sportlichen Erfolg bringen?

Es kann nicht geleugnet werden, dass der Profifußball – und mittelbar damit der sportliche Erfolg – in der heutigen Zeit von seinen Einnahmen lebt. Die höhere Kapazität des Olympiastadions kann sich somit maßgeblich durch 3 Faktoren für die Steigerung sportlichen Erfolgs auswirken:

a) Höhere Einnahmen durch höhere Anzahl verkaufter Eintrittskarten

Eine wichtige Säule ist hierbei der Verkauf von Eintrittskarten. Im Grünwalder Stadion kann derzeit bei jedem Spieltag mit einem Verkauf von 15.000 Eintrittskarten kalkuliert werden. Hierbei sind ca. 11.000 Dauerkarten zu berücksichtigen, die der KGaA frühzeitig in der Saison finanziellen Handlungsspielraum bringen.

Nimmt man die Zahlen der Zuschauer des TSV 1860 in der 1. und 2. Bundesliga zwischen 1995 und 2017 (Olympiastadion & Allianz Arena) zusammen (mit Ausnahme der Saison 2004/2005, in denen die meisten Spiele im Grünwalder Stadion ausgetragen wurden), besuchten im Schnitt gut 28.600 Zuschauer ein Löwenspiel. Hierbei gilt zu berücksichtigen, dass davon 7 Jahre auf die 1. Bundesliga, also einen attraktiveren Wettbewerb, fielen. Da diese in weiter Ferne ist und eine Ertüchtigung des Grünwalder Stadions für diese Spielklasse derzeit nicht im Raum steht, konzentrieren wir uns auf Liga 2: hier hatte der TSV 1860 einen Zuschauerschnitt von 26.584 zwischen 2005/2006 und 2016/2017. Ohne den Arena-Hype in den ersten drei Saisons nach deren Eröffnung wäre es sogar nur ein Schnitt von 22.898 Besuchern pro Löwenspiel gewesen.

Das Olympiastadion ist kein neues Stadion, das einen bundesweiten Besucher-Hype auslösen würde. Auch die Nostalgiker dürften sich in Grenzen halten und spätestens nach 2 Jahren auch nicht mehr aufkreuzen (zum medial groß angekündigten „Legendenderby“ kamen ca. 25.000 Zuschauer, davon mehr als die Hälfte von der Seitenstraße)

Preisstruktur wäre nicht haltbar, Nachfrage nach Dauerkarten würde sinken

Zwischenfazit: der TSV 1860 München würde – zieht man den zur Verfügung stehenden Zweitligaschnitt für eine Prognose heran – keine 8000 Tickets pro Spieltag mehr als im Grünwalder Stadion verkaufen und in einem nicht einmal zu 1/3 gefüllten Olympiastadion spielen. Klar ist hierbei auch, dass die derzeitigen Ticketpreise – deren enorme Höhe lediglich aufgrund der Exklusivität des Grünwalder Stadions nachvollziehbar sind und daher bezahlt werden – sich im Olympiastadion nicht verlangen ließen. Auch ist zu erwarten, dass durch Wegfall der Exklusivität und durch das Überangebot an Tickets für jeden einzelnen Spieltag viele Dauerkartenbesitzer eine Neubestellung der Dauerkarten nicht mehr in Betracht ziehen würden.

b) Höhere Einnahmen durch größere Sponsoring- bzw. Vermarktungsflächen

Die Höhe von Sponsoring- bzw. Vermarktungseinnahmen misst sich an vielen Kriterien. Nicht abschließend sind dies Attraktivität des Wettbewerbs, Angebot von Sponsoring-Möglichkeiten, Identifikationspotential mit einer großen Zielgruppe und: Exklusivität.

Der Wettbewerb – die 2. Bundesliga – bliebe im Grünwalder Stadion wie im Olympiastadion identisch. Insofern böte das Olympiastadion keine größeren Anreize für ein Sponsoring / Vermarktung.

Im Hinblick auf das Angebot von Sponsoring-Möglichkeiten bietet das Olympiastadion im Gegensatz zum Grünwalder Stadion allein aufgrund seiner Größe und des VIP-Angebots deutlich größere Möglichkeiten. Durch die reine Möglichkeit, eine größere Masse an Sponsoren im Stadion präsentieren zu können, wäre das Olympiastadion also eine Verbesserung.

Identifikationspotential

Betrachtet man den Punkt Identifikationspotential, muss klar gesagt werden: 1860 in Giesing ist eine Marke. Gerade in Zeiten, in denen Weltmeisterschaften nach Katar und Asiatische Winterspiele nach Saudi-Arabien (kein Witz!) vergeben werden, in denen im großen Stil Sportwashing betrieben wird und Menschenrechte in Austragungsländern oder beim Großsponsoren höchstens zweitrangig behandelt oder durch hübsche Plakate pro forma angesprochen werden, ist ein Fußball-Original wie der TSV 1860, der seine Wurzeln und Spielstätte in Giesing hat und für Bodenständigkeit, Verrücktheit und unbrechbare Treue steht, eine echte Alternative für Sponsoren gleich welcher Größe, die ihren Kunden die Identifizierung mit dem Echten, dem Bodenständigen, dem „Sauberen“ nahebringen wollen, von unschätzbarem Wert.

Welche Message könnte ein Sponsor in einem zu 1/3 optisch gefüllten Olympiastadion vermitteln? Größenwahn? Platz für alle? #greenpeace im Bezug auf die vielen sichtbaren grünen Sitze? Spaß beiseite, insbesondere eine Fernsehübertragung mit Blick auf die gänzlich leere (weil von der Zweitligalizenz nicht umfasste) Gegengerade des Olympiastadions würde insbesondere Folgendes vermitteln: Leere, Tristesse, fehlende Identifikation. Kein Sponsor profitiert davon, sich in einem leeren Stadion zu präsentieren und mit leeren Sitzplätzen identifiziert sich – Klaustrophoben ausgenommen – wohl kaum einer.

Exklusivität

Dies führt direkt zum nächsten Punkt: Exklusivität. Was bei den Fans zieht und diese bei den Ticketpreisen auch gerne tiefer in die Tasche greifen lässt, lässt sich auch auf Sponsoren und Werbepartner transferieren: Exklusivität ist sexy! Sponsor in einem kleinen, immer ausverkauften Hexenkessel mitten in der Stadt zu sein, ist von nicht unterschätzbarer Attraktivität. Schiebt man die die mediale Präsenz durch die Nähe des Spielfelds zu den Tribünen einmal beiseite, kommt ein weiterer, für Sponsoren wichtiger Punkt zutage, welcher nun in einer Frage formuliert wird, deren Beantwortung jedem einzelnen Leser selbst überlassen bleibt: würden Sie einen Kunden Ihres Unternehmens gerne in ein ausverkauftes, echtes Fußballstadion mit greifbarer Stimmung mitten in der Stadt einladen, bei welchem es nicht selbstverständlich ist, an jedem Spieltag und in jedem Bereich Karten zu bekommen? Oder zögen Sie den Kundenbesuch im zu 1/3 gefüllten Stadion mit nackter, komplett unbesetzten Gegengerade (siehe Titelbild des Artikels) vor?

Fanartikel & Catering

Weitere Einnahmemöglichkeiten sind in einem Stadion der Verkauf von Fanartikeln sowie das kulinarische Angebot. Das Grünwalder Stadion hält zumindest einen Container mit einer Auswahl an Fanartikeln bereit. Im Olympiastadion ließe sich dies mit Sicherheit noch größer und prominenter umsetzen, jedoch sollte inzwischen der Letzte verstanden haben, dass der TSV 1860 nur zu einem Bruchteil vom Fanshop-Geschäft profitiert. Das Catering ist im Olympiastadion mit ArenaOne ebenfalls bereits outgesourced und wäre somit für die Löwen nicht eigenständig umsetzbar.

c) Mehr Kapazität, mehr Fans, bessere Stimmung

Mit einer höheren Kapazität kann man theoretisch auch eine höhere Anzahl an Zuschauern ins Stadion lassen. Es besteht sicherlich Einigkeit, dass eine sehr hohe Zahl an Zuschauern grundsätzlich dafür sorgen kann, dass die Akteure auf dem Spielfeld von der Atmosphäre mitgezogen werden und die paar Prozent mehr aus sich herausholen. Einfache Psychologie. Dennoch ist die Rechnung „Mehr Kapazität = mehr Stimmung = größerer sportlicher Erfolg“ zu kurz gegriffen. Denn die höhere Kapazität muss sich im konkreten Falle an der faktischen Gesamtkapazität des Bauwerks und den baulichen Eigenschaften orientieren.

Über 1/3 des Stadions ist immer leer

Wie bereits beschrieben, wäre das Olympiastadion für ca. 43.000 Besucher zugelassen, faktisch vor Ort sind jedoch 69.000 Plätze, da diese nicht einfach beseitigt werden können. Somit blieben selbst bei ausverkauftem Haus 26.000 Plätze leer, nur knapp 2/3 des Stadions könnten voll ausgelastet werden. Dass eine solche Auslastung für die Spiele des TSV 1860 im Olympiastadion nicht mehr als reines Wunschdenken ist, haben die bereits präsentierten Zahlen zur Genüge belegt.

Ginge man jedoch dennoch von einer „ausverkauften Hütte“ aus, wäre der gesamte Bereich, der nicht überdacht ist- also optisch fast das halbe Stadion – komplett leer, da sich die 43.000 Zuschauer nicht gleichmäßig auf die faktisch vorhandenen Plätze verteilen dürften. Die nicht überdachten Blöcke müssten aufgrund der Lizenzvorgaben komplett leer bleiben. Für die Stimmung im Stadion ein Fiasko: nicht nur die Spieler, nicht einmal die Fans selbst könnten die Stimmung im Stadion greifen bzw. eine solche erzeugen, da der Schall aus dem geöffneten Stadion ohne „Gegenwehr“ verschwinden würde.

Schall- und somit stimmungstechnisch suboptimal

Dies liegt eben auch an den baulichen Eigenarten des Olympiastadions: dieses ist kein reines Fußballstadion, das Spielfeld ist weit, teilweise sehr weit von den Tribünen entfernt.  Entsprechend weit hat es der Schall und umso mehr Möglichkeiten bieten sich ihm, in sämtliche Richtungen zu verschwinden und nicht im Stadion „gefangen“ zu werden.

Kurzum: Auch ohne eine schallwissenschaftliche Untersuchung – das sollte das vorstehend Ausgeführte auch nicht sein – ist naheliegend und durch die Vergangenheit mehrfach belegt, dass das Olympiastadion, insbesondere durch lediglich maximal 2/3 (wahrscheinlich eher 1/3) Auslastung keine stimmungsvolle Atmosphäre gewährleisten kann. Während die Stimmung im Grünwalder Stadion oftmals das Zünglein an der Waage für sportlichen Erfolg in einzelnen Spielen war und ist, ist zu befürchten, dass ein Umzug ins Olympiastadion womöglich sogar das Gegenteil bewirken würde.

Gesamtfazit

Das Olympiastadion ist weder für die 2. Bundesliga zugelassen, noch vor 2028 (voraussichtlich) bespielbar. Es bietet keine Garantie für sportlichen (oder den dafür mittelbar notwendigen wirtschaftlichen) Erfolg. Ein Umzug würde den TSV 1860 in die Zeiten des Größenwahns zurückversetzen und den sportlichen Erfolg gar gefährden.

Niemand ist mit der geplanten Erweiterung des Grünwalder Stadions überglücklich. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Aufstockung auf gut 18000 Plätze nur ein Bruchteil der geplanten Maßnahmen ist: die Löwen bekämen ein modernes, vollüberdachtes Stadion mit den notwendigen Bereichen für Hospitality und modernes Übertragungsequipment.

Womöglich käme ein eigenes Gutachten, vom TSV 1860 München in Auftrag gegeben, sogar zu attraktiveren Prognosen für einen Umbau oder gar eine erstligataugliche Sanierung.

Das Grünwalder Stadion ist die Realität, der Standort Giesing das Herz des Vereins. Das Olympiastadion ist aus unserer Sicht alles andere als eine ernstzunehmende Alternative. Somit kann die Zukunft nur in Giesing oder in einem Neubau liegen – wer diesen jedoch bezahlen soll und ob bzw. wann ein solcher jemals sehen könnte, steht in den Sternen.

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Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es keine gute Lösung gibt.
Das Oly kann wegen der Urheberrechte nicht zu einem modernen und attraktiven Fußballstadion umgebaut werden.
Das Grünwalder kann wegen diverser Vorschriften nicht mehr mit der früher möglichen Zuschauerkapazität bespielt werden.
Ein Neubau scheitert wohl schon am Geld und Standort, wäre für mich schon aus ökologischer Sicht (Versiegelung bei sehr geringer Nutzung) ein No-Go.
Dh es bleibt im wesentlichen bei den Möglichkeiten die wir haben und damit sind wir halt in der dritten Liga Konkurrenzfähig.

Tatsächlich bin ich auch etwas ratlos – unter anderem aus den Gründen, die du schilderst. Oly ist für mich keine Option, die Finanzierung eines Neubaus kann ich mir bei den Löwen schlicht und ergreifend nicht vorstellen.
Die 18.000er Lösung wäre irgendwie auch ein sehr saurer Apfel, in den man beißen müsste. Aber immerhin wäre damit (mindestens) 2.Liga möglich und Themen wie zB die VIP-Plätze wären geklärt. Aber ein paar mehr Plätze wären mir schon auch lieber…

Das Katz-u. Mausspiel mit dem schwarzen Peter geht weiter. Jetzt ist erstmal bei der Stadt Weihnachts-Entspannungspolitik angesagt u. es werden Beruhigungspillen mit solchen Parolen verteilt: “”Wir führen erst einmal vorberatende Gespräche”, wird Dietl zitiert.” o. das Gespräch habe in “guter Atmosphäre” stattgefunden…usw.

Ich habe dermaßen den Kanal voll von den vielen Maulhelden u. Luftschlossstrategen, die viiiel versprechen, aber wenig bis nix halten, sich laufend rausreden u. die Schuld auf Andere schieben u./o. lügen u. Alles schönreden…, die nur kluge Reden führen u. 0,0nix bewegen.

Leider, leider gehört Robert Reisinger&Co bei manchen wichtigen Themen auch dazu. Auf der MV hat er eindeutig u. unmissverständlich die Klärung wichtiger Themen wie den Turnhallenbau, einem neuen Service-Vertrag der KGaA fürs Nachwuchsleistungszentrum, eine Kapitalerhöhung u. nicht zuletzt die große Stadionfrage mit Klärungszeiträumen versprochen. Aber leider ist in 2022 davon nix wie versprochen geklärt u. realisiert, nicht einmal ansatzweise. Tolle Ergebnisse Robert Reisinger! Wirklich toll, was wir 2022 alles geschafft haben. Das nenne ich versagt u. gescheitert!!!

Nicht nur reden, quatschen u. labern meine Damen u. Herren, sondern vor allem auch entscheiden, machen, umsetzen u. realisieren u. das möglichst flink u. hurtig!!! Zeit ist Geld! Oder meinen die hohen Damen u. Herren, dass es billiger wird, wenn es immer länger dauert, bis mal was losgeht??? Vielleicht u. ich bin mir fast sicher, dass einige von den Stadthäuptlingen darauf spekulieren, dass das große Sechzger-Umbauprojekt eh irgendwann scheitert, wenns nur lange genug aufgeschoben wird u. nur eine notwendige kleine Sanierungs-/Reparaturvariante mit geringfügigen baulichen Veränderungen u. Anpassungen zur Realisierung kommt. Zunächst wird Reiter vermutlich erstmal das Sechzgerprojekt bis zur nächsten Wahl schieben u. dann wieder große Versprechungen machen, z.B., dass die Kapazität nun doch auf 20…22…23.000 Zuschauer angehoben werden könnte…usw. Solche Luftballons wird er dann wahrscheinlich wieder aufblasen u. steigen lassen, um sie später wieder platzen zu lassen. Kennen wir alles mehr als zur Genüge. Wer an solche Märchen glaubt ist selbst dran Schuld, dem ist nicht zu helfen. Ich glaube angesichts solcher enttäuschenden, hoffnungslosen u. desillusionierenden Handlungen der Stadt mit dem Sechzgerumbau nur noch an ein schönes, modernes u. größeres Sechzger auf dem PC-Reißbrett, als PC-Modell o. als Modell aus Leim u. Pappe. Meine Hoffnung, dass sich die Modellträume im Großen verwirklichen, habe ich schon länger aufgegeben. Das jetzige Treffen hat diese Hoffnungslosigkeit weiter verstärkt.

Und Tschüss Sechzgerträume…aber halt, Ismaik kommt ja angeblich bald regelmäßig ins Sechzger – dann wird alles besser…dann geht es hier mal so richtig los…u. die Wurst über Theke… 🥳 🤪 🤣 🐣 🎈

…u. das Thema Oly können wir sicher gleich ganz getrost komplett vergessen o. meint wer, dass das Oly irgendwann nochmal ein Fußballstadion wird mit Zulassung für 2.+1. BL??? Also ich nicht!😉

Last edited 2 Monate zuvor by Chemieloewe

Bilder sagen mehr als 1000 Worte. So braucht man sich nur das Titelbild des Artikels anschauen um das ganze Dilemma zu erkennen.

Der Artikel ist top!

Ich möchte dennoch kurz eine Lanze fürs Oly brechen. Jetzt gar nicht dafür, dass wir da wieder drin spielen. Das sehe ich genau so wie die allermeisten anderen und da sind auch alle Gründe im Artikel gut dargelegt.

Dennoch finde ich ganz persönlich es teilweise ein bisschen schade, dass das Oly mittlerweile ein Sinnbild für “Contra GWS” geworden ist und daher oftmals sehr schlecht wegkommt.
Das Oly an sich ist nämlich ein wunderschönes Stadion mit dem vermutlich alle Löwen, die in den 80er und v.a. 90er Jahren geboren sind, wunderschöne Erinnerungen verbinden.
Für mich ist es das Stadion in dem ich zu meinen ersten Fußballspielen gegangen bin und Sechzig kennen- und lieben gelernt habe.
Tatsächlich hat Sechzig in etwa die ersten 10 Jahre meiner Zeit als Löwenfan im Olympiastadion gespielt, ich bin da wirklich sehr, sehr gerne hingegangen und finde bis heute, dass das Oly architektonisch eines der schönsten und beeindruckendsten Stadien überhaupt ist.

Ich will jetzt auch gar nicht wieder so sehr auf dem Griss rumhacken, aber ohne dem seine “Pro-Oly” und “Contra-GWS” Politik würde das Oly halt vermutlich niemals so negativ dastehen wie das bei vielen Löwen mittlerweile der Fall ist.

Und da ist das Oly kein Einzelfall. Auch Leute wie Lorant, Wettberg, Biero und sicher einige weitere hätten ein viel besseres Standing bei den meisten Löwen, wenn sie vom Griss nicht so wahnsinnig instrumentalisiert werden würden.

Dennoch, auch wenn ich das Oly an sich eigentlich mag, “Sechzig ins Sechzger” das steht außer Frage.

Korrigiere:

Eigentlich wollte ich schon sehr gerne auf dem Griss rumhacken wenn ich ehrlich bin.

Die Meinung kann er ja meinetwegen vertreten, darf ja hier bei uns auch jeder. Aber erschreckend ist halt schon, wieviel Einfluss dieser Mann auf offizielle Entscheidungsträger hat. Nachvollziehen kann ich das überhaupt nicht.

Sehr gut relativiert, da kann ich mitgehen. Wenn am Oly baulich richtig was passieren würde, wo man heute als Fußballverein richtig gut, modern u. wirtschaftlich 2.+1. BL Fußball spielen könnte, wäre das eine ernstzunehmende Alternative, wenn es mit dem Sechzger nicht so in Richtung altes Schwabl-Projekt auf heute umprojektiert wird/werden kann, was mein favorisierter Wunsch u. der vieler Löwen ist.

Ich habe die Aversion gegen das Oly schon länger als Griss seinen Blog betreibt.
Es steht für Größenwahn, Verramschung von Tickets, Gruselatmosphäre und FC Bayern light auf der einen, aber auch großer Erfolge auf der anderen Seite.
Fürs Oly würde ich unsere Dauerkarten sofort kündigen und auf keinen Fall Preise wie im Sechzger bezahlen. Vermutlich würde ich wieder mehr Abstand zu meinen Löwen haben. In Giesing lebt Sechzig, im Oly ist Sechzig eine beliebige, austauschbare, graue Maus.

Wenn man Sechzig kaputt machen will, dann geht man ins Oly.

Verstehe ich alles komplett und vermutlich würde es mir auch nicht anders gehen wenn ich 10 – 15 Jahre älter wäre.
Ich glaube die Sichtweise auf das Oly ist ein Stückweit auch eine Generationensache. Für mich wars das erste “Sechzig-Stadion” und sogar das erste Stadion überhaupt, das ich kennengelernt habe. Ich bin da als kleiner Bub und junger Jugendlicher hin und habe mich für Vereinspolitik nicht wirklich interessiert. Das kam dann erst später. Zudem kannte ich jahrelang Sechzig auch in keinem anderen Stadion als dem Oly, nichtmal dem GWS, dafür war ich einfach zu jung.
Von daher ist es vermutlich logisch, dass da teilweise ein anderes Bild auf das Oly vorhanden ist als bei Leuten, die das GWS davor schon kannten, den Umzug mit allem drum und dran (FCB light, etc) bewusst erlebt haben, usw.

Dennoch habe auch ich natürlich nicht nur positive Erinnerungen an das Oly. Ich saß da oft genug im Regen gefühlt mutterseelenallein auf der überdimensionierten Gegengerade. Das hab ich damals noch nicht wirklich reflektiert, ich kannte es halt nicht anders und habe es daher in keinen größeren Kontext gesetzt. Angenehm wars natürlich trotzdem nicht immer.
Aber es gibt eben auch schöne Erinnerungen. Der Olympiapark, das Zeltdach, die ersten Erfahrungen mit Sechzig und Livefußball. Von daher denke ich eigentlich auch ganz gerne ans Oly zurück. Dass wir da nicht mehr rein sollten steht für mich natürlich dennoch zu 100% außer Frage.

Ich hab nach dem Abstieg ne Jahreskarte fürs GWS von Berlin aus gehabt und bin knapp 2 Jahre tatsächlich so gut wie jedes Heimspiel die 600km gefahren. Das hätte ich im Oly auch niemals gemacht.

So ist es, habe keinen Bock mehr auf die Gruft, Sechzig stirbt im Olympia Park

Gab es da nicht mal eine Aussage der Olympiapark-Gesellschaft, dass nur maximal die Hälfte der prinzipiell geeigneten (überdachten) Plätze für den Fußball genutzt werden könnte?

Interessant wäre das, zumal dann natürlich die Frage ist, ob sich das durch die Sanierung ändern würde oder ob das nur die notwendigen Arbeiten sein werden, damit die Ruine nicht ganz einstürzt? Hauptsächlich ging es in der letzten Zeit ja immer über das völlig marode Olydach.

Das ist was für treppensteigfetischisten, das Olympiastadion, nix für Fußball.

Kampfbahn um den Fußballplatz ist nicht.

Ball holen aus dem Tunnel rundrum, 800 ballholer..das einzig positive, die Jugend hatte freien eintritt, müssen kommen, alle!.

Da geh ma nicht hin.

nicht zu vergessen , das es auch was kosten würde, um das Oly zumindest auch 2.ligatauglich zu machen (und nicht zu knapp), viele tun so als wäre das gratis und der GWS Umbau zu teuer. Und was ist mit den Konzerten die dem Spielplan in die Quere kommen oder umgekehrt

Das wurde ja in dem anderen Artikel heute erwähnt.

Viele Gründe, die gegen das Olympiastadion sprechen, seh ich genauso.
Aber das mit dem Größenwahn und dem viel zu großen Stadion ist Unsinn, auf bayerisch ein echter „Schmarrn“.

Ich bin jetzt seit 1963 bei den Löwen und war in allen Stadien, auch im mit 45 000 Zuschauern aus allen Nähten platzenden Grünwalder. Ich war in der vollen und in der leeren Arena, ich war im vollen und leeren Oly.

Zuschauerzuspruch ist doch eine sich ständig verändernde Größe, die nicht vorhersehbar ist.
Der FCBä hatte auch nicht immer schon diese Zuschauerzahl, die hat sich mit dem finanziellen und sportlichen Erfolg in die Höhe katapultiert. Ich hab noch die Zeit erlebt, in der mehr Leute zu den Blauen als zu den Roten gegangen sind.
Also hört auf da solche Schlüsse zu ziehen. Wären wir damals nicht an Leeds gescheitert und in der Bundesliga geblieben, würden wir heute evtl in einer vollen Kloschüssel spielen. Ein Stadion wir schnell zu groß oder zu klein, je nach Liga und Erfolg.

Wenn wir langfristig zunächst in Liga 2 und dann in ferner Zukunft in Liga 1 mitmischen wollen brauchen wir im Grunde ein Stadion von mindestens 30000 Zuschauern. Ein Stadion von 18000 Zuschauern zementiert uns in Liga 2, wahrscheinlich sogar in Liga 3 fest.

Um mich nicht falsch zu verstehen: Die Lage ist wie sie ist.
Ich würde mich trotzdem für den Umbau des GWS aussprechen und mich dort für 10 Jahre verpflichten, weil es wohl keine bessere Lösung gibt. Zumindest bisher keine überzeugende.

Aber wollte man das Oly wirklich fußballtauglich machen, wär für mich auch noch erträglich:
Liga 1 und Liga 2 im Oly
Liga 3 im GWS (ohne Umbau)
Natürlich ist es nicht mein Wunsch.

Aber das mit dem Größenwahn und dem viel zu großen Stadion ist Unsinn, auf bayerisch ein echter „Schmarrn“.

Die Tabelle im Artikel mit der Auflistung der Zuschauerzahlen im Olympiastadion in der 1. Bundesliga hast aber gesehen, oder? Da war jeweils noch ein ausverkauftes Derby eingerechnet.

Last edited 2 Monate zuvor by Stefan Kranzberg

Sorry, das ist und bleibt eine variable Größe.
Das Stammpublikum kann wachsen und schrumpfen. Und das Eventpublikum ist ohnehin unberechenbar wie der sportliche Erfolg.

Und zu deinen Zuschauerzahlen im Oly passt ja dann ein Stadion von 30 000, wie von mir gesagt.
Aber ich bleib dabei, das kann sich alles ändern.

Der Punkt ist doch, dass man lieber ein kleineres Stadion hat, dass dann aber immer ausverkauft ist. Das war bei Arena und Oly nicht gegeben, sondern nur zu wenigen Highlightspielen. Daraus kann man nicht den tatsächlichen Bedarf an Plätzen ableiten.

30.000 klingt dagegen doch schon viel besser 😉

30 000 würden auch im Oly was hermachen. Aber ich kenn die Probleme dort gut. Es wird nie ein richtiges Fußballstadion sein.
30 000 wären eine gute Basis und zukunftsorientiert.

30000 auf der Haupttribüne schauen auf ein weites Feld mit einer großen Tribüne dahinter, auf der 30 riesige Werbebanner ausgelegt sind. Das ganze roundabout für 35k pro Spieltag, weil die Sanierung hat ja auch was gekostet.

Ja, ich glaube auch, das würde was hermachen.

30.000 sind in der Ödnis Oberwiesenfeld immer noch ein Desaster, die wir selbst mit Freikarten und gefälschten Zuschauerzahlen fast nie erreicht haben.

Nein, das glaube ich nicht. 30.000 im Oly – vor allem noch auf einer Seite – wären eine Katastrophe.

Sofort bekommt man hier ein paar Minus, wenn man einen berechtigten Einwand oder Zweifel anmeldet. Ziemlich schwach! Aber nur zu!

Die Meinung anderer musst du doch aber auch akzeptieren, du darfst deine ja auch platzieren.

Ja klar!
Das kann ich.
Ist halt hier immer ein wenig reflexartig wie im Löwenforum.
Die Mehrheit auf eine Linie getrimmt oder freiwillig auf einer Linie.

Bitte drückt für Löwenfreund Schore alle auf Plus, es geht ihm nicht gut, wenn ihr seine Inhalte nach eurer Meinung beurteilt, ihr getrimmten und auf Linie gebrachten Anhänger des Giesinger Staats!

Ein Plus für Schore schmerzt niemand und er freut sich!

Ziemlich schwach, dass Dir die Zustimmung anderer so wichtig ist.
Niemand schränkt Deine Meinung ein, Du wirst aber damit leben müssen, dass Deine Ausführungen nicht nur auf Begeisterung stoßen.

Woher stammt die Zahl von 43.000 überdachten Plätzen? Ich hab von maximal 35.000 gelesen. Vielleicht könnt ihr das überprüfen.

Es gibt verschiedene Angaben dazu, wir haben hier mal die “wohlwollendste” verwendet. Best-Case also aus Sicht des Olympiastadions. 🙂

Eigentlich alles perfekt dargestellt – danke dafür! Das geschreie für das Olympiastadion kommt eigentlich nur aus einer Richtung die uns natürlich allen Bekannt ist… dort sitzen sie die ganzen Couchlöwen, die Rosinenpicker die nur zu den Highlights ins Stadion kommen und nur über Giesing, das Sechzger und Reisinger schimpfen können weil sie schließlich zweimal im Jahr ins Stadion wollen aber keine Karte bekommen… Und ihr Oberguru OG-gut bei dem ist eh Hopfen und Malz verloren also lassen wir den mal lieber…
Habe sämtliche Jahre in der Oly Ruine mitgemacht seit dem Aufstieg durch Lorant aber es war meistens einfach gruselig in dieser Gruft und in der Kloschüssel wars ja gleich noch schlimmer. Von daher also entweder das Sechzger ausbauen oder ein neues bauen – aber nur wenn da jemand 60 tatkräftig finanziell unter die Arme greift.

Für das Olympiastadion würde ich mir keine Dauerkarte mehr kaufen. Da hab ich meine Jugend verbracht. Keine Stmmung, keine Atmosphäre, nichts. Da würde ich vielleicht 2-3x Jahr hingehen, aber nicht mehr regelmässig.

dito

Dito. Mich hat damals KHW vergrault mit dem Umzug ins Oly. So wärs jetzt auch. Dauerkarte brauchst da keine mehr. Aber die Frage stellt sich ja überhaupt nicht!

dto

So ist es GWS abolute Priorität. Wenn es gar nicht anders geht Neubau.

Überragend!

Aber ob Augenorgasmus-Fetischisten und ihr Anhang das lesen (und vor allem verstehen), darf bezweifelt werden.

Im Endeffekt ist mit diesem Artikel alles zum Thema Olympiastadion gesagt.

Es war nie und wird nie die geeignete Spielstätte für unsere Löwen sein.