Heute findet der langerwartete Stadiongipfel zwischen der Stadt München und dem TSV 1860 statt. Während die Stadt von Oberbürgermeister Dieter Reiter und der dritten Bürgermeisterin Verena Dietl vertreten wird, besteht die Delegation des TSV 1860 aus Präsident Robert Reisinger, Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und Saki Stimoniaris, Vorsitzender des Aufsichtsrates und gleichzeitig Vertreter des Mehrheitsgesellschafters Hasan Ismaik. Findet man eine gemeinsame Lösung für das Grünwalder Stadion? Und falls nicht: Wie soll es dann für die Löwen weitergehen? Kann ein Neubau das Problem des TSV 1860 lösen und wo wäre ein geeigneter Standort? Und wichtig: Wie könnte so ein Projekt finanziert werden?

Olympiastadion keine geeignete Alternative

Hat der TSV 1860 eine Zukunft im Grünwalder Stadion? Viele Fans wünschen sich, dass die Löwen auch weiterhin in Giesing spielen. Bei allem wirtschaftlichen Denken darf man nicht vergessen, dass Münchens große Liebe fest in seinem Traditionsstandort verankert ist und der Kult, der sich um Sechzig rankt, nicht zuletzt darauf basiert. Klar ist aber auch, dass dies rentabel sein muss – und angesichts der durch die Stadt festgelegte Maximalkapazität von 18.000 erscheint dies fraglich.

Klar dürfte indes sein, dass das Olympiastadion keine geeignete Alternative darstellt, auch wenn diese von manch einem vehement gefordert wird. Ohne fußballerische Exklusivnutzung des weitläufigen Stadions auf dem Oberwiesenfeld dürfte es spannend werden, wenn Musikgrößen wie Metallica, Ed Sheeran etc. in München Station machen wollen und das Oly durch die Löwen blockiert wäre. Dass die Stadt München beziehungsweise die Olympiapark GmbH als Betreiber dann lieber ein volles Stadion hätte als ein spärlich gefülltes, liegt auf der Hand. Und der DFB wird seine Terminplanung sicher nicht mit den Konzertveranstaltern abstimmen…

Neubau durch den TSV 1860?

Lasst uns mal ein wenig spekulieren: Kein Sechzgerstadion, kein Oly – was bleibt? Ein Neubau? Und wenn ja, wo? Was hat die Stadt München zu bieten?

1. Der vor Jahren ins Spiel gebrachte Standort in Riem ist nicht mehr verfügbar, da die Messe den Grund selber für einen Neubau nutzt.

2. Auch ein Gelände in Freiham war zwischenzeitlich im Gespräch, steht nun aber nicht mehr zur Verfügung. Der Grund: An der Stelle wurde ein Schulzentrum errichtet.

3. Die Gemeinde Poing zeigte sich offen für einen möglichen Stadionneubau auf ihrem Gebiet, aber ganz ehrlich: Trotz Autobahnanbindung ist das schon arg weit draußen und dürfte für den TSV 1860 keine ernsthafte Option darstellen.

Bisher also nur Nieten…

Olympiapark als Lösung für die Löwen?

Bereits im Jahr 2015 schlug Christian Waggershauser, langjähriger Verwaltungsrat des TSV 1860 München, während der Mitgliederversammlung in der Stadiondiskussion das Gelände der alten Eishalle im Olympiapark als Standort für einen innerstädtischen Neubau vor. Und siehe da: Dieses Areal stünde noch immer zur Verfügung.

Was erstmal wie ein Abtörner klingt, könnte jedoch tatsächlich eine passable Lösung für die Löwen darstellen. Nicht nur, dass man dort rein platztechnisch ein Stadion mit ca. 25.000 Plätzen errichten könnte, auch die notwendige Infrastruktur (u.a. ÖPNV und Parkharfe) wäre bereits vorhanden. Und dies ist kein unwichtiger Faktor, denn die Kosten für die Verkehrsanbindung eines neues Geländes würde die Stadt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht übernehmen.

Wer zahlts?

Gut, nehmen wir mal an, die Stadt und die Löwen würden sich bezüglich des Areals der alten Eishalle im Olympiapark einig. Bleibt die Frage: Wer zahlts? Die TSV 1860 München GmbH & Co KGaA ist finanziell bekanntlich alles andere als auf Rosen gebettet. Das heißt im Umkehrschluss konkret, dass man auf externe Mittel angewiesen wäre, um das Projekt zu realisieren. Gerüchten zufolge gibt bzw. gab es bereits einen Investor, der Interesse daran bekundet hatte, sich in München bzw. beim TSV 1860 zu engagieren. Aber da hätten die Löwen sicher auch ein offenes Ohr für weitere Angebote…

Aufgrund der räumlichen Nähe sollte man seitens des TSV 1860 auch den Kontakt zu BMW suchen. Auch wenn sich der Konzern im Bereich Fußball bislang zurückhält, so könnte man sich ein Namenssponsoring doch bestens vorstellen, oder? Besucher von außerhalb könnten vormittags die BMW Welt besuchen und nachmittags ins BMW Stadion nebenan gehen.

Euer Feedback ist gefragt

Was haltet Ihr von dieser Vorstellung? Gibt es Sechzig München tatsächlich nur in Giesing? Oder könntet Ihr Euch mit einem anderen Standort anfreunden, wenn die Löwen dann ein eigenes Stadion hätten?

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1957 war ich das erste Mal bei 60 im 60er Stehalle dann komme ich ins neue Stadion die Umgebung erinnert mich an den Sieg gegen Bielefeld mein Herz ist bei Euch allen Einmal Löwe immer Löwe 🦁 haltet zusammen egal wir

Auf jeden Fall wäre der Standort im Olympiagelände optimal. So Leids mir um die Giesinger tun würde.
Ich selbst geh seit den späten 70ern ins Stadion und hab viel mitgemacht aber selbst der Umzug damals ins oly und in die Arena waren noch ok.
Ein eigenes Stadion wär schon toll. Egal wo nur in der Stadt sollte es sein.

Für mich war die Arena überhaupt nicht OK: Man hat niemanden mehr getroffen dort. Eine anonyme sterile Unterhaltungsmaschine, die ihre Besucher einsaugt und wieder ausspuckt. Mir hat es zum Schluss dort nur noch gegraut. Konnte mich gar nicht mehr freuen auf Heimspiele.

Olympiapark hat ja noch ein gewisses Maß an Flair mit mehreren Möglichkeiten für Speis und Trank.Da haben wir sowohl vor oder auch manchmal nach den 60er Spielen und Eishockey z.b noch ne Runde Minigolf oder pit-pat gespielt.
Gibt es denn schon Pläne was mit der alten Eishalle wird wenn das SAP-Dings fertig ist.

In Fröttmaning is/war ja gar nix ausser dem Ubahn-Kiosk.
Ich musste mich da die letzten Jahre auch zu den Heimspielen quälen.Und lag eben nur an dem tristen grau im Stadion und der landschaftlichen Einöde.

28 – 30.000 sollten’s dann schon sein.

Es muß ein eigenes Stadion her aber mit 30000 bis 35000 Mann und mit BMW das ist doch richtig geil 60 ig und BMW das ist Heimat das ist München das sind wir BAYERN beim richtigen Verein weiß und blau

Könnte man nicht s Grünwalder neu bauen … gleicher Standort aber komplett neues Stadion.. mit 25.000 Zuseher. Ein Oval … eine Löwenanteil….. steile Tribünen ….. den Kult am Keben erhalten …. 60zog ist Giasing

Du hast dich bisher nicht ansatzweise damit beschäftigt, wie man liest. Ein Neubau an dieser Stelle ist völlig ausgeschlossen.

Auch als Auswärtiger und mittlerweile über 60 Jahre Löwenfan (habe noch als Kind Radi, Grosser, Brunnenmeier & Co miterlebt) bin ich natürlich fürs Grünwalder, da dort unser Herz ist und bleibt. Trotzdem muss auch für künftige Jahre ein Fassungsvermögen von mindestens 25.000, am besten 35.000 möglich sein. Den Umbau auf 18.000 für 77 Mio halte ich für alle Seiten idiotisch. Soviel Geld für nahezu nichts.

Mich wundert allerdings schon sehr, dass man das Problem nicht ganz anders anpackt. Nämlich in der richtigen Reihenfolge.
Die wäre aus meiner Sicht so:
1. Man verhandelt mit der Stadt incl.obere Baubehörde, ob sie willig sind, uns bei diesen Projekt genehmigungstechnisch zu unterstützen. Sie haben ja die bautechnischen Fragen in der Hand. Bei der Allianz-Arena war doch das genauso. Es geht halt um politische Unterstützung mittels Wählerstimmen.
2. Wenn dies erledigt ist, dann mit der Stadt so verhandeln, dass sie einerseits den Abbruch bezahlt (kostet max. 10 Mio) und andererseits uns ein übliches Erbbaurecht mit einen üblichen Erbbauzins (häufig 4 Prozent) gibt.
Das wäre für die Stadt nachhaltig eine Win-Situation.
3. Zur Finanzierung wird eine Genossenschaft mit einen Kapital in Höhe der künftigen Baukosten gebildet z.B. 80 Mio. Der Genossenschaftsanteil sollte 1.000€ sein. Genossen dürften ausschließlich Vereinsmitglieder werden. Jedes Mitglied hat das Recht, nicht die Pflicht mindestens 1 Anteil zu erwerben, höchstens jedoch 1.000Anteile = 1 Mio.
Sofern das notwendige Kapital nicht entstehen würde, könnte man die Begrenzung der Anteile erweitern oder alternativ mit Bankdarlehen handeln.
4. Bei der Vergabe von Bauaufträgen sollten vorrangig Mitglieder berücksichtigt werden. Davon verspreche ich mir gewisse Kosteneinsparungen, da auch diese das gleiche wie wir anstreben.
5.Die Stadiongesellschaft verpachtet dann das Stadion an die KGaA zu einen angemessenen Preis zur Vermarktung von VIP-Logen usw. nicht jedoch das gesamte Catering. Dies sollte sich unbedingt die Genossenschaft selbst vorbehalten und bewirtschaften. Die Genossenschaft braucht für ihre Mitglieder unbedingt ein 2. Standbein. Im übrigen sollten hierzu arbeitswillige Genossen bevorzugt werden.
6. Nach einer gewissen Zeit sollten die Genossen auch eine Verzinsung z. B. 3 % p.a. erhalten.
7. sollte dies beim Grünwalder-Stadion mangels Baurecht nicht funktionieren, könnte man ja das analog beim Eisstadion im Olympiapark durchführen.

Letztendlich gehe ich für alle Beteiligten von einer Win/Win-Situation aus.

Sehr ausführlich, sehr interessant, aber wird sich sicher nicht umsetzen lassen. Meines Wissens steht das Grundstück auf dem jetzt noch das Eisstadion ist, nicht für einen weiteren Standort zur Verfügung.

Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag!
Grundsätzlich handelt es sich bei den ca. 80 Mio Kosten um ein Missverständnis.
“Wir” müssen diese nicht aufbringen, sondern die Stadt trägt die Kosten. Ausserdem findet unabhängig vom Ausgang der Diskussion eine Ertüchtigung des Sechzgers statt, der ca. 50% der Kosten ausmacht und zum Erhalt beiträgt. Vor diesem Hintergrund stehen die Kosten für den Umbau in einem sehr guten Verhältnis zum Ergebnis. Natürlich und da sind wir uns alle einig, wären mehr Zuschauer wünschenswert. Ich gehe davon aus, dass es auch noch ein paar mehr werden als geplant.
Allerdings könnte man die Genossenschaftsidee auch für eine Erbpachtlösung einsetzen. Die Stadt trägt die Kosten der Grundinstandsetzung, Sechzig als Erbpachtnehmer finanziert den Anteil, der darüber hinaus geht. Dadurch würden die Mietkosten sinken, denn als Dividende schütten wir z.B. Sitze mit Namen und lebenslängliches Kartenbezugsrecht aus.
Evtl. gibts dazu noch ein Genossenschaftsfest und etwas ähnliches?
Geld würde ich keins haben wollen, für unsere fünf Plätze würde ich sofort zeichnen.

Super Idee, spricht mir aus der Seele. Bleibt nur zu hoffen, dass sowas in der Geschäftsführung auch diskutiert wird.
So gern ich ins Sechzger geh, man muss wohl langsam aber sicher doch akzeptieren, dass uns hier die langfristige Perspektive fehlt; ob das an der Stadt, den Gesetzen, Anwohnern oder wem auch immer liegt, kann ich nicht beurteilen. Aber attraktiv sind die Ausbaupläne aus meiner Sicht nicht.

Ihr hattet in eurem Podcast einen interessanten Gast aus Köpenick da der auf beeindruckende Weise klar gemacht hat was die Alte Försterei für die Fans und den Stadtbezirk bedeutet. Ebenso ist es bei uns, das Grünwalder Stadion hat die gleiche Bedeutung bei uns Fans und eben auch für Giesing selbst.
60 gab es natürlich auch in anderen Stadien welche aber nie auch nur annähernd mit dem Grünwalder Stadion und den ganzen Flair ums Stadion herum mithalten konnte, das ist es was 60 ausmacht.
Erbpachtvertrag und das Ding selber in die Hand nehmen, mit Hilfe der Unternehmer für 60 haben wir genug Firmen die mitwirken können.

Dann ist es aber immer noch nicht erstligatauglich…

Tut mir leid aber ich weiß nicht was an meinem Standpunkt jetzt schwer zu verstehen war?
“Selbst in die Hand nehmen…. Unternehmer für 60…” impliziert doch das der Umbau selbst in “die Hand” genommen werden soll. Was dann hoffentlich erstmal zu einer 2. Liga Tauglichkeit führt und später zu einer Anforderung welche der 1. Liga gerecht wird. Eben ganz genau wie es z.b Union gemacht hat. Jetzt besser?

Das wäre meine Traum, Deiner u. der vieler Löwen glaube ich. Allerdings wird das, solange Ismaik an Bord ist u. weitermacht wie bisher+der maroden/kaputten KGaA nix werden, Vertrauen zu entsprechend liquiden Partnern aufzubauen, diese ins Boot zu holen u. erstmal die nötigen Kontakte für ein derartiges Sechzgerprojekt zu potentiellen Investoren herzustellen. Aber vielleicht lässt sich unser Traum ja hoffentlich bald doch realisieren. Das wäre megageil!!!

Last edited 2 Monate zuvor by Chemieloewe

Tut mir leid aber hat unser “glorreicher Investor und Ehrenmann (DB24)” nicht vor ein paar Wochen gesagt dass wir das Stadion selbst in die Hand nehmen müssen… Also genau dieser “Ehrenmann” der uns am ausgestreckten Arm, ohne Merchandising, zugrunde gehen lässt und über 70 Mio Schulden hinterlassen hat, dieser “Ehrenmann” der uns schon sehr lange ein Stadionprojekt versprochen hat… Pleite gehen neu anfangen ohne ihn? Geht wohl nicht…. Und ich verspreche dir jetzt schon was Chemie, es wird, egal in welcher Liga wir spielen, nicht besser, egal ob 1.Liga, 2. Liga oder Regionalliga, solange wir diesen Klotz mit uns mittragen der nichts für die Entwicklung des Vereins (z.b. Turnhalle) beisteuert ist es egal wo wir spielen… Einmal Löwe immer Löwe

Der Uralrvorschlag des Neubaus in Giesing mit entsprechenden Tiefgaragen wäre mein Traum. Tempi passati.

Neben die SAP Arena passen sicher noch einige Sportarenen.

Klingt gar nicht so übel!
Vor und während dem Spiel,Flair des Olympiageländes und nach dem Spiel die Siegesfeiern in Giasing.

Niemals. Alle zum Pizza Hut. Wie früher nach den Hedosspielen…

Gab es damals nicht wirklich, und würde es auch in Zukunft nicht geben. Dann verläuft sich alles, die Einen in die Richtung, und die anderen zum Parkplatz etc

Nochmals auch zum Areal am bisherigen alten Eisstadion: bereits 2015 wurde das von unserer Stadionkommission geprüft und in Erwägung gezogen. Seinerzeit waren bei etwa 24 000 qm vorhandener Fläche ein Stadionneubau für 30 000 im Gespräch ( steile hohe Ränge erforderlich) und sogar von einer zuständigen städt. Mitarbeiterin als Projektierung aufgezeigt. Immer wieder hieß es damals aus den AA-Verträgen käme man aber nicht raus. Deutlich besser wäre allerdings ein modernes Grünwalder Stadion für 25 000 bei gleicher vorhandener Baufläche! Denn der Traditionsstandort am Giesinger Berg bietet einfach die weit bessere Vermarktungsmöglichkeiten und Identifikation wie Abgrenzung zum Kommerzfussball des Marktführers am Stadtrand auf dem Müllberg! Finanziell bedeutender sind TV-Gelder , Sponsorenunterstützung und vernünftiges Wirtschaften in jeder Liga…wie es uns Union Berlin oder Freiburg vormachten. Nach 10-15 Jahren Erstligazugehörigkeit kann man vlt. eines schönen, aber fernen Tages einen Stadionneubau in Angriff nehmen. BAUT DAS SECHZGER AUS..und zwar so rasch wie möglich , wie bereits vom Stadtrat abgesegnet war.

Mit welchen Geld, soll das Grünwalder Stadion denn ausgebaut werfen? Mit Steuergeldern?

Ja. Hat der Stadtrat doch bereits mit 77 Mio. € bewilligt..winwin für beide Seiten per Erbbaulösung durch Verein/KGaA und mit „Anschubfinanzierung“ der Stadt mit Hälfte und so rund 40 Mio. € Steuergelder „eingespart“. Hauptteil wird selbst finanziert mit naming rights , Sponsorenpool , UF60 … bei Ausbau auf 25 000 !

…und der Parkgarage. Die reicht vollkommen hat mal wer behauptet. 🙂

Duck weg 😉

Ich würde es draußen und doch nah an Giesing bauen. In Neubiberg neben dem Infineon Campus. Da gibt es den Grund und man hätte Autobahn und Sbahn.

wird Haching nicht mitmachen, da steht schon deren Ruine…

… aber drüben am anderen Ende der ehemaligen Rollbahn bei Neubiberg.
Da wird auch schon geplant, dass da irgendwann die U-Bahn weitergeführt wird bis zu MBB (oder wie die jetzt gerade heissen)…

Last edited 2 Monate zuvor by juergen

Ist halt im Landkreis und nicht mehr Stadt München. Far, far away von allem was Spaß macht!

Bei schoenem wetter, schnell mim radl, bei schlechtem 2-3 s-bahnstationen. Auf alle faelle nicht so far,far away wie alle anderen neubauvorschlaege.

Draußen an der Autobahn im Gewerbegebiet ist leider genau, was 1860 und seine Persönlichkeit als Verein töten würde. Wenn wir eines aus der Arena gelernt haben sollten, dann doch das.

Ja ein Neubau ist eine Möglichkeit.

Ich frag mich da halt immer nach der Finanzierung. Keine Ahnung ehrlich gesagt, wie das klappen soll.

endlich mal jemand der einen vernünftigen vorschlag bringt! Danke Stefan. (und weil immer wieder behauptet wird, sechzger.de wäre genauso wie db24 nur andersrum. an solchen artikeln erkennt man, warum das eben nicht so ist!)

Ich sehe 60 in Giesing, aber v.a. IN München.

Für die Großmarkthalle sind bis dato alle Konzepte gescheitert – hier gäbe es Platz für eine gemischtes Gewerbe- und Wohngebiet – vielleicht abgegrenzt von einem städtischen Stadion. Das wären Luftlinie 1860m Luftlinie vom GWS entfernt – fast Giesing – man könnte sogar die gleichen Kneipen besuchen oder vielleicht mal andere auf der anderen Isarseite. Dort steht auch gleich um die Ecke die neue Isar Philharmonie auch ohne Parkplätze ! – Anreise mit dem Auto ist einfach nicht mehr 2022 nachdem was alles in den letzten Monaten passiert ist. Also 9 oder 49 Euro Ticket und irgendwo ein Park+Ride (Bus)Parkplatz und Shuttle für die Fanclubs und Ex-Arge Freunde aus dem Outback.

Die Großmarkthalle wird vermutlich tatsächlich irgendwann ihren Standort verlassen. Nur wird das so lange dauern, dass wir darauf nicht warten können. Eine Großmarkthalle z.B. passt gut draußen an die Autobahn und in ein Gewerbegebiet. Der TSV 1860 München nicht.

Hört sich blöd an, aber ich bin mittlerweile Fan des gesamten Standorts Giesing. Sechzig ist doch mittlerweile viel mehr als nur Fußball. Viel mehr. Dazu brauchts die Nähe zur 114 genauso, wie den Grünspitz, den Candidplatz, die Buskioske am Berg und die Kneipen. Da ist der Standort Eisstadion mit der Option Pizza Hut keine Alternative. Sechzig hat mittlerweile einen echten Markenkern, der aber an Giesing geknüpft ist. Beliebigkeit ist keine Alternative.

Und dass bei 18.000 Zuschauern Schicht im Schacht ist, bereitet Dir keine Kopfzerbrechen? Es ist ja auch nicht so als ob Sechzig immer nur im Grünwalder gespielt hätte, da gab es ja in der Vergangenheit durchaus auch andere Lösungen (ohne, dass ich da jetzt über die Sinnhaftigkeit eine Diskussion anzetteln möchte …).

Für mich wäre das Grünwalder auch die optimale Lösung, keine Frage, aber nicht mit 18.000 Zuschauern, wenn es irgendwann dann doch mal wieder höher gehen sollte. Das ist einfach zu wenig und für das Wenige zu teuer.

Wenn ich die oft gewünschte Zahl 25.000 hernehme, ergibt sich eine Differenz von 7000 Zuschauern. Bei einem DK Preis von 500 ergibt sich ein Mehrwert von 3,5 Millionen. Meines Erachtens ist das in der 2. und 1. Liga durchaus zu kompensieren.

Ganz abgesehen davon, dass wir noch sehr sehr weit weg von 2. und sehr sehr sehr sehr weit weg von 1. Liga sind.

Genauso schauts aus. Den Mehrwert gilt es eben anderweitig zu wuppen.

Und wenn ich die oft gewünschte Zahl von 35.000 nehmen, wirds gleich noch mal mehr. Was und wem sollen denn diese Luftschlösser etwas bringen? Ich glaube nicht, dass sich die gesetzlichen Bestimmungen für das Baurecht in den nächsten Jahren so weit auflockern werden, dass diese Träume Realität werden. Eher geht der Zug weiter in die andere Richtung. Es gibt zumindest keinerlei Anzeichen, dass hier in den nächsten Jahren Lockerungen stattfinden werden.

Wir befinden uns inmitten einer noch nie seit dem Beginn der Industrialisierung dagewesenen Umbruchsituation was Verkehr, Bauen und Klima anbelangt. Es werden sich viele Dinge gewaltig ändern. Da geb ich dir Brief und Siegel drauf.

Die Kapazität beschäftigt mich. Klar. Da sollte schon noch ein wenig gehen. Aber mit 22.000 könnte ich komplett leben. 1) In Liga 2 wären wir damit komplett ausreichend ausgestattet. Auch kapazitätsmäßig. 2) In Liga 1 spielen die Zuschauereinnahmen ohnehin nur mehr eine untergeordnete Rolle. Da kommt die Kohle mehrfach über Sponsoren rein, die vom innerstädtischen Hexenkessel magnetisch angezogen würden. 3) Giesing ist ein elementarer Teil der Marke 1860. Im Irgendwo in Milbertshofen, Unterbiberg, Kläranlage oder sonst wo verliert die Marke enorm an Wert. Und damit wird auch die Vermarktbarkeit eines der letzten Kultklubs des Landes massiv verlieren. 4) Ist der Profifußball mittlerweile schon recht weit beim Durchsägen des Astes auf dem er sitzt. Der Absturz wird kommen. Unausweichlich. Das allgemeine Interesse sinkt. Gerade da ist Verwurzelung und ein geerdetes Umfeld die Überlebensgarantie schlechthin. Dann wird auch eine Kapazität von 22.000 lockerst für Liga 1 ausreichen. 18.600 übrigens auch 😉

Ja, und ich könnte mit 32.000 super gut leben. Bloß, das ist nicht die Realität, genau so wenig, wie die 1. Liga. Ich will das ja alles nicht ausschließen, aber die Realität ist 3. Liga und ein Aufstieg, der in den letzten Wochen in weite Ferne gerückt ist mit Verantwortlichen im Verein, die weiter auf einen Trainer setzen, der in meinen Augen den Aufstieg wieder verpassen wird. Das ist meine Realität.

Das Interessante ist: Ich sehe die Entwicklung ähnlich wie Du, ziehe aber ganz andere Schlüsse Wenn in den nächsten Jahren die Gürtel wesentlich enger geschnallt werden müssen, dann frage ich mich nach der Sinnhaftigkeit eines Umbaus mit einer Kapazitätserweiterung von 3.000 Zuschauern bei Kosten, die wahrscheinlich höher liegen werden als der komplette Neubau des Freiburger Stadions mit 34.000 Zuschauern. Wir haben in Europa Krieg und führen selber einen Wirtschaftskrieg, der auf noch viel härtere Zeiten schließen lässt als wir eh schon haben. Und da stelle ich mir doch gewaltig die Sinnfrage bei so einem Projekt. Für mich sind die anvisierten Kosten für den Umbau nicht mehr darstellbar in der heutigen Zeit. Und wenn die Stadtväter es doch eingehen werden, dann verwette ich meinen letzten Hut (den ich eh nicht habe), dass sie diese Kosten wieder reinholen wollen. Und die daraus entstehenden Meterhöhungen werden im Endeffekt die ganzen Zusatzeinnahmen auffressen. Und das wiederum in einer Fußballzeit, wo wir beobachten dürfen, wie die widerlichen Gierschlunde in allen Verbänden, bei Spielerberatern, bei Managern und Fußballern gerade das Karussell so überdrehen, dass der Fußball kurz vor der Entgleisung steht. Wir tun so als ob das Spielchen immer schön weiter so geht, aber was ist, wenn der Fußball einfach nicht mehr die Bedeutung hat in Zukunft? Dann spielen die Einnahmen, die man über Eintrittspreise generiert, dann doch wieder eine entscheidende Rolle. Weil die Werbewirtschaft wird als Erstes seine Konsequenzen ziehen und weit weniger Geld in den Markt reinpumpen, was dann wieder seine Rückkopplungseffekt bei den TV-Einnahmen nach sich zieht.

Langer Rede, kurzer Sinn: Wir sollten das Ganze nicht zu naiv angehen und glauben, dass alles in den nächsten Jahren wieder so weiter geht wie vor der Pandemie. Und wenn wir tatsächlich noch die Möglichkeit bekommen sollten ein neues Stadion mit doppelter Kapazität für den gleichen Preis ins Olympiagelände zu stellen, dann sollten wir uns die Zukunft mit der ganzen Nostalgie nicht verbauen.

Da bin ich ja bei Dir. Die Tage des Turbokapitalismus im Fußball sind bei aller Brot-und-Spiele-Mentalität gezählt. Ich sehe die Zukunft in Giesing. Sollte sie im Oly-Gelände sein, werd ichs überleben, solange es nicht unterm Zeltdach ist.

Ergänzend dazu: Für diese Ausbildung eines Markenprofils haben sich viele kritische Löwen seit dem Umzug ins Oly unter KHW stark gemacht. Dass sich diese starke Marke jetzt nach HIs “4” quasi eigenständig gebildet hat, ist dann doch auch Ironie des Schicksals. Absicht war das nicht 😉

Danke für diesen Beitrag, sollte es final bei 18106 ohne sichere Erstligazulassung und dem fernen Umbautermin bleiben ist ein Neubau im Olygelände sicherlich eine spannende Lösung und Dauerkarte kaufe ich mir sowieso da wo 60 spielt.

Der Standort Giesing und auch das Grünwalder Stadion sind für mich rein emotional nicht zu toppen. Wirtschaftlich gesehen wirds halt schwierig.

Für mich muss das allererste Ziel sein, dass 1860 das Olympiastadion (und natürlich auch die Allianz Arena) vermeidet.

Ein eigenes Stadion, das auf die Bedürfnisse der Löwen zugeschnitten und wirtschaftlich ist, kann ich mir schon vorstellen. Ob ich mir da allerdings wieder eine Dauerkarte holen würde, wage ich zu bezweifeln.

aus meiner Sicht gibt es 60 nicht nur in Giesing. ich bin schon positiv überrascht, dass so ein interessannter Vorschlag hier Steht. mir würde das gefallen im Olympiapark mit einer BMW-Arena!

Für mich gehört 1860 nach Giesing und sonst nirgend wohin!

So weit ich das im Kopf habe ist laut Freunde des Sechzgerstadions die bauliche Zulassung des GWS für knapp 22.000 Zuschauer gegeben, da müsste man also nur passend “umbauen”.

Die jetzigen 15.000 ist eine mehr oder weniger willkürliche Festlegung der Stadt, denke va dem Lärmschutz und den fehlenden Parkplätzen geschuldet.

Aber, wo ein Wille, da ein Weg! Das wären alles Dinge, die man passend machen könnte, wenn man denn will. Einen besseren Standort als im Herzen von Giesing gibts nicht.

Ich finde das immer erstaunlich, wie man sich immer die Zahlen zurecht biegt, damit sie dann in das eigene Konzept passen. Die Stadt München hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, wo eindeutig von 18.000 Zuschauern die Rede ist als Ende der Fahnenstange, ansonsten wäre der Bestandschutz gefährdet und könnte eine Klagewelle auf die Stadt zurollen bei Missachtung. Das ist die Diskussionsgrundlage und nicht, was die Freunde des Grünwalderstadions sich selber gut vorstellen können. Und diese Studie hat bislang niemand in Zweifel gezogen und da lässt die Stadt auch nicht für 5 Cent mit sich diskutieren. Also warum bringst Du da jetzt wieder irgendwelche Zahlen, die keinerlei Relevanz haben?

Diese Diskussion nervt langsam.
Bei den vorliegenden Zahlen gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder Giesing und das Grünwalder. Oder Sportlichen Erfolg!
Wer beides für möglich hält glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Ein echter Fan möchte immer den Erfolg für seinen Verein.

Was ist denn falsch an der Aussage das ein Fan Erfolg für seinen Verein will?
Oder gehst du ins Grünwalder wegen der Bratwurst?

Ich halte immer die Bewertung “echter Fan” für unmöglich, da die Kriterien hierfür sehr individuell sind

Wo soll denn Deiner Meinung nach sportlicher Erfolg von Sechzig stattfinden?
Bestimmt glaubst du Sechzig bekommt für 100 Mio. ein neues Stadion geschenkt und spielt dann mietfrei in der CL – wie war das noch mit dem Weihnachtsmann? 😉

Ob 15000 oder18000 ts Zuschauer spielt keine Rolle.
3.Liga, oder weniger, mehr ist nicht drin mein Romantischer Freund.

sag uns doch eine vermeintlich bessere Alternative 😉
wenn du 18.000 sagst, dann bitte 2. Liga 🙂

Wie kam Fürth in Liga 1? Bist ganz schön fantasielos 😉

Ein echter Fan? Sehr geil. Die krassen Erfolge im trostlosen Oly und im leeren Kaiserklo sollten also dringend wiederholt werden sagt der echte Fan. Manchmal lohnt sich der Blick über den Rand der Kloschüssel 🙂

Im trostlosen Oly hatten wir noch Derbysieger und die AA hat gut angefangen. Sportliche Erfolge wurden damals von den Verantwortlichen zerstört und für die Jüngeren…Ismaik und Powers können dafür übrigens nix!
Misserfolg und Trostlosikeit gab es auch im Grünwalder….

WIe bitte? Angefangen hat die AA mit einem handfesten Bestechungsskandal und der Inhaftierung der Wildmosers. Der jüngere hat dann alles auf sich genommen und ging nach Stadelheim. Was daran ein guter Anfang sein soll, weiß ich nicht. Bereits nach kurzer Zeit mussten die Anteile des TSV an der AA zu einem Spottpreis an den FCB abgestoßen werden, weil man sich den Protzbau nicht mehr leisten konnte. Was bei realistischer Betrachtung von Anfang an klar war. Ein windiger Funktionär hat letztendlich dafür gesorgt, dass die Dinge beim Verkauf liefen wie sie laufen sollten. Dafür wurde er engagiert. Was daran gut sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Der TSV 1860 hat in der AA faktisch nur Verluste eingefahren. Der Umzug nach Fröttmaning entpuppte sich als einziger Albtraum. Dabei rede ich noch nicht mal von der öden Stimmung an dem Ort.

Last edited 2 Monate zuvor by Leroy

Ich muss vorwegschicken: ich bin und war immer Löwenfan, kein Stadionfan. Natürlich hat das Grünwalderstadion zusammen mit dem Stadtteil Giesing einen ungeheuren Charme. Aber sind die Ertüchtigung auf 18.000 Zuschauer tatsächlich ein zukunftsträchtiges Projekt? Und noch dazu mit Umbaukosten, wo andere für das Geld ein neues Stadion bauen? Ich habe da inzwischen allergrößte Zweifel, ob das sinnvoll ist.

Sinnvoller aber auf jeden Fall als ein kastriertes Oly, wo eine Gegengerade nicht genutzt werden darf und das Ganze einfach kein Fußballstadion ist. Die Infrastruktur ist allerdings genial.

Womit ich schon bei dem in diesem Artikel aufgeworfenen Areal des Eissportstadions bin. Eins vorweg: Da ich mal eine Zeit lang in der Nähe gewohnt habe und regelmäßig in der Gegend spazieren gegangen bin, fällt es mir irgendwie schwer mir da ein Fußballstadion vorzustellen. Ist da wirklich der Platz dafür? Das Eissportstadion war doch wesentlich kleiner. Und was mir in dem Zusammenhang auch einfällt. Es gibt doch im Olympiagelände noch ganz andere Flächen, die eventuell in Frage kommen könnten. Zum einen das Tollwood-Gelände und zum anderen auf der ganz anderen Seite gibt es Richtung Oberwiesenfeld riesige Grünflächen, wo mehrere Fußballplätze aneinander gereiht sind. Ich bin da kein Experte, wer da was angemietet hat, aber bei meinen Spaziergängen hatte ich immer den Eindruck, dass da kaum jemand die Plätze nutzte. Wie gesagt, ich kenne da die Möglichkeiten nicht, aber da hats auf jeden Fall ein riesiges Areal, das locker für ein mittelgroßes Stadion reicht.

und da gibts dann keine Anwohner die dagegen sein könnten?

Wo genau meinst Du, dass Bewohner dagegen sein könnten? Um das Tollwoodgelände herum sind, etwas versetzt schon Wohnanlagen. Aber die gehen erst etwas weiter hinten los, Richtung Dachauer Strasse. Sonst ist da eigentlich nur eine Hunde- und eine Montessori-Schule und so Stallungen mit Pferden.
Und bei dem anderen Areal, so nach dem ZHS, da ist nur Olympiagelände hunderte von Metern weit, keinerlei Wohnsiedlungen. Für mich persönlich wäre das der optimale Ort.

Ich glaube am Tollwood hätten die Teutonen ein kleines Problem. Das ZHS Gelände gehört dem Freistaat, der da extrem restriktiv ist. Da geht gar nix. Dann schon die Stadion im Stadion Lösung 😉

Wen meinst Du mit Teutonen? Wie gesagt, ich kenne die Besitzverhältnisse nicht, aber für mich sind nahezu kaum genutzte Fußballplätze hintereinander total sinnlos verschwendete wertvolle Fläche. Da ist auch nichts Bewahrenswertes, was irgendwann mal unter Denkmalschutz stehen könnte.

Und mit Stadion im Stadion meinst Du das Oly? Nach Leipziger Modell? Wenn ja, das kannst Du komplett vergessen. Da würde alleine schon Olympiaparks GmbH mit ihren vielen Konzerten nicht mitspielen, ganz abgesehen von den Denkmalschutzauflagen und dem Vetorecht der Behnisch-Erben.

Ach herrjeh, die hatte ich jetzt gar nicht mehr auf dem Schirm. Ist ja auch schon eine Zeit her. Aber stimmt, die gibts da auch noch und schon ziemlich lange, denn gegen die habe ich auch noch in meiner Jugend gespielt … 😀

Die bekommen ein Kontingent Freikarten und jede Woche ein paar Tragerl Hacker Pschorr umsonst. Dann passt das schon … 😉

Da ist vor einem Monat ein neuer Kunstrasen reingebaut worden. Da brachst mehr als a Tragl Bier! Die müssten komplett absiedeln. Also undenkbar!

Die freien Fußballplätze gehören zur ZHS (Zentrale Hochschulsportanlage) und daher dem Freistaat. Das ist durchaus relevant, weil das Gelände die Stadt eben gar nichts angeht. Ob die genutzt werden und sinnvoll sind, steht auf einem anderen Platz. Wir (Verein) haben die ab und zu für sehr teures Geld angemietet. Ist aber kaum zu bezahlen.