Die Münchner Löwen haben gestern Nachmittag ihre Pflichtaufgabe erfüllt und den FSV Zwickau im Giesinger Schneetreiben mit 3:1 besiegt. Auch die saarländischen Spitzenteams der 3. Liga aus Elversberg und Saarbrücken konnten jeweils ihre ersten Dreier des Jahres 2023 einfahren. Der FCS siegte am Freitag Abend 2:0 in Köln und die SVE schickte den FC Ingolstadt mit 4:3 zurück nach Oberbayern. So stand Wehen Wiesbaden im zweiten Spiel am Sonntag Nachmittag ein wenig unter Druck, um mit einem Erfolg auf den zweiten Tabellenplatz zurück zu kehren.

VfB Oldenburg – Dynamo Dresden 1:3 (1:0)

Um 13 Uhr trafen in der ersten Partie des Nachmittags aber zunächst die beiden nächsten Gegner unseres TSV 1860 aufeinander. Und zwar genau da, wo viele Löwenfans heute in genau zwei Wochen zum ersten Mal ihr Team anfeuern werden: Im Oldenburger Marschwegstadion. Heute kamen 8.528 Besucher dorthin, um zu beobachten, ob Zweitligaabsteiger Dynamo Dresden nach dem ernüchternenden Jahresauftakt zu Hause gegen den SV Meppen (1:1) eine Reaktion zeigen würde. Diese blieb aber zunächst aus und der VfB ging nach 17 Minuten durch einen wuchtigen Freistoß von Christopher Buchtmann verdient in Führung. Auch in der Folge zeigten die Gäste wenig überzeugendes. Stark verbessert kamen die Sachsen dann aber aus der Kabine und gingen nun engagierter zu Werke. Bis sich dies allerdings auch im Ergebnis wiederspiegelte, vergingen zwanzig Minuten. Ahmet Arslan besorgte nach 64 Minuten den Ausgleich und war auch acht Minuten vor Schluss für die Entscheidung zum 3:1 verantwortlich. Dazwischen hatte Dennis Borkowski das Spiel gedreht und die Dresdner Führung besorgt. Dynamo schaut nun mit 27 Punkten wieder ein wenig nach oben, die Oldenburger haben 19 Punkte und liegen damit knapp über der Abstiegsregion. Eine durchaus interessante Tatsache für uns Löwen ergab sich nach einer guten halben Stunde in diesem Spiel: Dresdens Mittelfeldspieler Paul Will kassierte die fünfte Gelbe Karte und steht am kommenden Montag beim Gastspiel der Dynamos in München nicht zur Verfügung.

Hallescher FC – Wehen Wiesbaden 2:3 (0:1)

Die beiden Kontrahenten der zweiten Sonntagspartie an diesem 19. Spieltag befinden sich zusammengerechnet im 24. Drittligajahr. Wiesbaden ist mit seiner 13. Spielzeit der Rekordteilnehmer. Die heutigen Gastgeber aus Sachsen-Anhalt gehören seit 2012 ununterbrochen dieser Liga an. Allerdings erleben die Hallenser aktuell ihr schwächstes Jahr dieser Dekade. Dies spiegelte sich auch heute auf dem Platz wieder. Nach einem knappen 0:1 zur Pause durch Ivan Prtajin machten die Wiesbadener in der 59. und 68. Minute durch Tore von Thijmen Goppel und Bjarke Jacobsen vermeintlich alles klar. 3:0-Führung beim Kellerkind Halle, das eine regionalligareife Leistung gezeigt hatte. Doch dann kam der HFC zurück. Jonas Nietfeld weckte die Zuschauer in der 74. Minute mit dem 1:3 und Tunay Deniz besorgte acht Minuten später gar den Anschlusstreffer. In der Schlussphase – inklusive der fünfminütigen Nachspielzeit – warfen die Hallenser dann alles nach vorne und kamen beinahe noch zum Ausgleich. Ein Resultat, das natürlich auch den Löwenfans besser gefallen hätte, als der Wiesbadener Erfolg. So kehrten die Hessen auf den zweiten Platz zurück und liegen weiter vier Punkte vor 1860.

Auch Montag und Dienstag Abend Spiele in der 3. Liga

Das morgige Montagsspiel der 3. Liga bestreiten der MSV Duisburg und Waldhof Mannheim, die beide mit Siegen aus der Winterpause gekommen sind: Die Zebras hatten am vergangenen Wochenende überaschend drei Punkte beim 1. FC Saarbrücken entführt und die Mannheimer bekanntermaßen unsere Löwen mit 3:1 besiegt. Spannend, wer hier am Ende die Nase vorn haben wird.
Und auch am Dienstag rollt dann der Ball in der 3. Liga: Die für Samstag Nachmittag abgesagte Partie im Stadion Rote Erde zwischen Borussia Dortmund II und dem VfL Osnabrück kann direkt drei Tage später ausgetragen werden.

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