Da der TSV 1860 dank des Blitztreffers von Sigurd Haugen drei Punkte aus dem Donaustadion entführten, gerät es fast zur Randnotiz, dass die Löwen auch in Ulm vom Schiedsrichter in einer potenziell spielentscheidenden Situation benachteiligt wurden.

Löwen auch in Ulm benachteiligt

Es lief die 64. Minute, als Marvin Rittmüller im Ulmer Strafraum zu Fall gebracht wurde. Spontan konstatierten wir im Liveticker, dass es wohl die richtige Entscheidung gewesen sei, “keinen Elfmeter zu geben”.

Anders sieht das Ex-Schiedsrichter Babak Rafati, der nach Studium der Situation auf liga3-online.de zu Protokoll gibt:

“Bei diesem Zweikampf wird Rittmüller vom Gegenspieler Kölle am linken Fuß getroffen und somit kommt dieser zu Fall. Spektakulär, dass er sich dabei anschließend am rechten Fuß verletzt. Das liegt daran, dass der Fußtreffer womöglich nicht wehgetan hat, auch wenn ein Foulspiel vorgelegen hat. Vielmehr verletzt er sich am rechten Fuß, weil er in der Folge des Foulspiels und dem entsprechenden Bewegungsablauf mit dem rechten Fuß im Boden stecken bleibt. Es hätte auf jeden Fall für das Foulspiel einen Elfmeter geben müssen, sodass eine Fehlentscheidung vorliegt, weiterspielen zu lassen.”

TSV 1860 leidet oft unter Fehlentscheidungen

In Sachen Fehlentscheidungen zu Ungunsten eines Vereins hat der TSV 1860 in dieser Spielzeit inzwischen die unrühmliche Spitzenposition übernommen. Insgesamt zwölf Mal entschieden die Schiedsrichter bislang gegen die Löwen, wenn es um Tore, Elfmeter oder Platzverweise ging. Dem gegenüber profitierte Münchens große Liebe lediglich fünf Mal von falschen Entschidungen des Unparteiischen.

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