Nachdem wir im Laufe dieser Woche mit den Stimmen zur Löwenlage bereits ein breites Stimmungsbild aus der Fanlandschaft des TSV 1860 zur aktuellen Situation rund um den Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern eingeholt haben, wollen wir heute uns bekannte Fans anderer Vereine aus Deutschland und darüber hinaus zu Wort kommen lassen. Wir haben zur Löwenlage vor allem bei ehemaligen Gästen unseres sechzger.de Talks nachgefragt, aber auch bei Anhängern, zu denen anders gelagerte, lose oder engere Verbindungen bestehen.

Uns ging es um diese Fragen: Wie und vor allem wie intensiv haben unsere Befragten die letzten Wochen mitverfolgt? Wie bewerten sie die aktuelle Lage und den Weg des e.V.? Und was wollen sie den Fans und Mitgliedern des TSV 1860 München vielleicht mit auf den Weg mitgeben? Herausgekommen ist auch hier ein interessantes Stimmungsbild.

Thomas Kessen (VfL Osnabrück, Fanvereinigung “Unsere Kurve“)

Wie vermutlich für ganz Fußballdeutschland ist auch bei uns 1860 am 3. Juni voll in den Fokus gerückt. Es macht einen fassungslos, was bei euch abgegangen ist und ist gleichzeitig das DAS warnende Beispiel, warum jede Idee eines Investors kategorisch abzulehnen ist. Investoren erkaufen sich Macht und verfolgen dann vor allem ihre Interessen. Deswegen muss jedem engagierten Fan klar sein, dass wir an jedem Standort, in jedem Bündnis, ja sogar in jeder noch so lapidaren Gremiensitzung des eigenen Vereins alles daran setzen müssen, 50+1 zu verteidigen!

Liebe Löwen, bisher seid ihr das mahnende Beispiel, warum Investoren scheiße sind. Wir drücken euch die Daumen, dass ihr in der Zukunft auch das leuchtende Beispiel dafür werdet, wie man einen Investor überwindet.

Bennet (Hansa Rostock, Betreiber des Youtube-Kanals artsy_football)

Ich persönlich war gerade rund um den Tag der Zahlungsfrist sehr intensiv im Thema. Mit der folgenden Kündigung des Kooperationsvertrages mit der KgaA und der Erteilung der Regionalliga-Lizenz für den e.V. ließen die nächsten großen Meldungen ja auch nicht lange auf sich warten. In erster Linie habe ich mich sehr gefreut, dass das endgültige Ende von Ismaik beim TSV doch deutlich realistischer geworden ist. Gleichermaßen folgt ja nun ein Rechtsstreit, dessen Ergebnis man noch nicht absehen kann. Hinzukommt eine sehr schwierige Saisonvorbereitung mit vielen Fragezeichen: egal, ob Merchandising-Rechte, Logo, Trainer, Kader, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für den e.V. oder die Gründung einer neuen KgaA für neue Geldgeber sowie die Sponsorensuche.

Persönlich denke ich, dass der Klub vor einer wahnsinnig herausfordernden Saison steht und wäre nicht überrascht, wenn gerade der Start in die Hose geht und man Zeit braucht, um sich mit der neuen Mannschaft in der Liga zu akklimatisieren. Ich glaube, die Optimallösung wäre es gewesen, dass man die Lizenz für die 3.Liga bekommt und Ismaik seine Anteile an vernünftige Investoren veräußert. So muss man sich allerdings mit der Realität begnügen und kann hoffentlich ein stabiles Fundament legen, um diesmal nachhaltig etwas aufzubauen, ohne von Größenwahn und Unzuverlässig zurückgeworfen zu werden. Regionalliga ist nunmal ein schwieriges Pflaster: sowohl sportlich als auch finanziell. Doch egal, was nun kommen wird: Fankultur und Leidenschaft kann einem keiner nehmen. Und auch die historisch gute Jugendarbeit kann nun noch mehr in den Fokus rücken.

In diesem Sinne: Freiheit für Sechzig! Und hoffentlich bis bald! (Wir sehen uns 2027 in der 2.Bundesliga!)

Simon (Werder Bremen)

Als ich von den fehlenden 2,7 Millionen Euro für die Lizenz mitbekommen habe, war ich eigentlich davon ausgegangen, dass diese doch schon irgendwie aufgetrieben werden würden. Deswegen war ich dann doch schon sehr geschockt und ungläubig, als es wirklich zum Zwangsabstieg kam. Was genau die eingeschlagenen Schritte des e.V. jetzt für die Zukunft des Vereins bedeuten habe ich ehrlicherweise noch nicht ganz verstanden, Ich würde die Kündigung des Kooperationsvertrags aber schonmal als sehr wichtigen ersten Schritt sehen.

Den Löwen Mitgliedern und allen, die es mit dem Verein halten würde ich zum Abschluss gerne meine Solidarität aussprechen, weil ich glaube, dass der Einsatz für mitgliederbestimmte Vereine und die damit verbundene Gemeinschaft nicht nur wichtig für Sechzig und Giesing, sondern auch den Fußball insgesamt und die Gesellschaft darüber hinaus ist.

Michi (Schweinfurt 05, Schnüdel-Reporter bei der Main-Post)

Der möglichen Insolvenz der Löwen, zumindest dem Absturz in die Regionalliga, war in den vergangenen Wochen kaum zu entgehen. Schon gar nicht in Schweinfurt. Dort durfte man sich fragen, wer eigentlich dümmer war: Der TSV 1860 wegen seiner anhaltenden Misswirtschaft bzw. der verhängnisvollen Beziehung zum Investor – oder der FC 05 dem im Nachhinein eine machbare Zahl von Punkten zum Klassenerhalt in Liga 3 hätte reichen können? Egal, alles Schnee von gestern. Die Nullfünfer dürfen mit den Sechzigern einen Hauch Profifußball mit in die kommende Spielzeit nehmen und in ihnen einen mehr als gleichwertigen Ersatz für die aufgestiegenen Würzburger Kickers feiern. Und die Münchner haben einmal mehr die Chance, sich in sportlich, wirtschaftlich und medial vergleichsweise ruhigeren Gewässern zu konsolidieren. Wie das gehen kann und wie lange so etwas dauert, wenn es nachhaltig sein soll, können die Verantwortlichen und Fans der Löwen in der Historie des FC 05 nachschauen: Nach der Insolvenz 2005 ging es stetig, doch mit Bedacht nach oben. Wenngleich in München die Mittel und Möglichkeiten andere sind – und noch liegt da ja keine Insolvenz vor. Auf ein Wiedersehen in der Regionalliga!

Philipp (Hannover 96)

Mit großem Interesse habe ich das Schicksal der Münchner Löwen verfolgt und viele Berichte in den Medien gelesen. Auch deshalb, weil ich als Fan von Hannover 96 weiß, dass uns Ähnliches jederzeit widerfahren könnte, wenn unsere „Geldgeber“ plötzlich die Lust an 96 verlieren sollten.

Dass man euch mit der Entscheidung so lange hingehalten hat, tat mir wirklich leid. Ich denke, die endgültige Entscheidung stand schon deutlich früher fest.

Umso wichtiger ist es, dass dadurch der Kooperationsvertrag mit Ismaik wohl endgültig gekündigt werden konnte und ihr ihn nun hoffentlich los seid.

Für euren weiteren Weg wünsche ich euch alles Gute und drücke die Daumen, dass es nicht zu einem ewigen Rechtsstreit kommt, sondern ihr schnell wieder nach vorne blicken könnt. Ich hoffe, dass ihr als e.V. eine schlagkräftige Mannschaft für die Regionalliga auf die Beine stellen könnt.

Die Löwen gehören einfach in die ersten drei Ligen!

Marco (SV Meppen, von 2für3 – Der Drittligapodcast)

Mich hat anfangs die Nachricht mit dem fehlenden Geld, wie euch wahrscheinlich auch, relativ überrascht. Jetzt hoffe ich für euch, dass der eingeschlagene Weg ohne Investor endlich auch begangen werden kann.

Die Regionalliga tut weh und macht in Bayern sicherlich genauso wenig Spaß wie im Norden, aber am Ende ist sie auch nur so gut oder schlecht wie man sie sich selber macht. Aber sie hilft, um sich neu aufzustellen und den Verein auf gesunde Beine zu stellen. Dass der Wiederaufstieg dann auch bald schon gelingt, am Besten natürlich aus einer viergleisigen Regionalliga ohne Relegation, wünsche ich euch! Man sieht sich zu gegebener Zeit in Liga 3 wieder!

Ihr packt das schon, beste Grüße!

Philipp (Rot-Weiss Essen, Betreiber des Youtube-Kanals DaKoen)

Liebe Löwen,

Eine Frage zum Nachdenken:

Wenn ein Verein Jahr für Jahr versucht, mit dominantem Offensivfußball aus der Liga zu kommen und daran jedes Jahr frühzeitig scheitert, wäre es da nicht sowieso mal Zeit für einen anderen Ansatz gewesen?

Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass es diesen „Absturz“ noch einmal gebraucht hat, um wieder zu erkennen, was die Löwen wirklich stark machen könnte in Zukunft und das ist die eigene Jugend, die einem Jahr für Jahr durch Transfererlöse noch das nötige Kleingeld beigesteuert hat, damit man genug Geld für den biederen Drittligadurchschnitt wie Marlon Frey, Valmir Sulejmani oder Niklas Tarnat zur Verfügung hat, wenn man da wenigstens teilweise von Durchschnitt hätte sprechen können…

Entscheidend wird es jetzt sein, mit der richtigen Strategie in diese neue Löwenphase zu starten (sofern es eine neue Phase werden und man Ismaik jetzt wirklich endlich so loswerden kann, wie man es sich aktuell von Vereinsseite vorstellt). Ich sag es als Rot-Weisser nicht gerne, aber da kann man sich vom MSV Duisburg so einiges abgucken, die mit Dietmar Hirsch eine Vereinsikone mit pragmatischem Fußball als Trainer verpflichtet und dazu eine hungrige Mannschaft aufgebaut haben, welche die nötige Intensität, die sich Trainer und Stadion vorstellen, mitgebracht haben. Der Vorteil für 60 ist dabei, dass man auch noch eine sehr gute Jugendarbeit hat, die man noch viel besser nutzen kann, als man es in den Vorjahren getan hat. Denn diese Jungs lassen die Saison nicht so ausklingen, wie man es in den Vorjahren stets in Giesing miterleben musste (Ole Pohlmann lässt grüßen) und hinzu kommt, dass diese jungen Spieler sich, sofern sie natürlich ein gewisses Grundniveau mitbringen, sehr schnell an das höhere Niveau anpassen und genauso schnell den Bereich des biederen Durchschnitts nach oben verlassen.

Angeleitet müssen sie natürlich von erfahreneren Führungskräften werden und da hoffe ich für alle Sechzger da draußen, dass beim Trainingsauftakt am Montag da auch wirklich diejenigen dabei sein können bzw. dürfen, die sich bereits öffentlich in Position gebracht haben, denn dann könnte die Sonne schon sehr bald wieder auf Giesings Höhen erstrahlen!

Kai (VfL Osnabrück, vom Podcast Ostkurvenchor)

Es gibt so Dinge, die man Sechzig als Außenstehender immer gewünscht hat: da wäre die Rückkehr nach Giesing, hinter die wir einen Haken setzen können verbunden mit der Hoffnung, dass Stadt und Verein einen gangbaren Weg für den Umbau des Grünwalders finden.
Außerdem: mehr Ruhe im Verein. Danach sieht es aktuell, da bleibt man sich treu, mal wieder gar nicht aus. Aber eines fernen Tages ja vielleicht…

Und zu guter Letzt natürlich das Ende des „Engagements“ Hasan Ismaiks. Dieses Ziel scheint aktuell so nah wie nie – auch wenn der Name noch länger durch Münchener Gerichtssäle geistern wird. Das ist eine Chance, die sich dem e.V. in dieser Form in den letzten Jahren nicht geboten hat. Alles scheint bereit für den Neuanfang, der lange überfällig zu sein scheint und den sich der Großteil von Euch Löwenfans, zurecht, lange gewünscht hat. Nutzt diese Chance! Der Zwangsabstieg und die Trennung von der KGaA bedeuten, dass finanziell kleinere Brötchen gebacken werden müssen und der direkte Wiederaufstieg sich vermutlich schwerer realisieren lässt als 17/18. Wir drücken trotzdem die Daumen und sind auch optimistisch – in der Regionalliga Bayern reicht ja gefühlt auch Platz 7, um die Aufstiegs-Playoffs zu erreichen. Und wenn nicht? Dann ist das so. Was zählt ist der Verein. Der e.V. Der Aufbau wird viel Kraft und Geduld von allen Beteiligten erfordern. Die Saisonvorbereitung, und gefühlt klopft die neue Spielzeit schon fast an, wird auf vielen Ebenen eine Mammutaufgabe, bei welcher Fehler passieren können und auch werden. Verzeiht Sie, bleibt besonnen und zieht an einem Strang. Für Euren Verein.

Und zum Schluss kommen wir nicht drumherum auch Danke zu sagen. Es ist ein Dank, welcher Euch sicherlich etwas vergiftet erscheint. Aber 15 Jahre HAM und 1860 waren beste Werbung für 50+1 und das allergrößte Plädoyer dafür waren die absurden letzten Wochen. Selbst dem größten Verfechter halbseidener Investoren dürften angesichts dieses Mannes, der Sechzig und den deutschen Fußball nicht verstanden hat und nie verstehen wollte, die Argumente im Halse stecken bleiben.

Wir stoßen jedenfalls an. Auf den e.V. Auf Euch Fans. Und darauf, dass dieser 15-jährige Alptraum nun endlich zu Ende geht.

Benjamin (SW Bregenz)

Größenwahn trifft böse Absichten!

Es war/ist nicht der erste Sonnenkönig, der bei 1860 zugegen ist, aber mit Ismaik ist es jemand, der aus dem inneren heraus schon mehrfach den Verein absichtlich in eine Notsituation gesteuert hat und sich dann jeweils selbst als Opfer der “alten Strukturen” darstellt.

Ohne diese “alten Strukturen” wären wohl nicht nur die Profis sondern der Gesamtverein Dank dem Scheich schon länger nicht mehr da (bzw. nicht in dieser Form).

Dass trotzdem weiterhin ein so großer Teil der Anhängerschaft auf diese leeren Versprechungen von großem Fußball und schnellem Erfolg so leicht hereinfällt, sollte auch die letzten echten Löwen motivieren, Mitglied im Verein zu werden (die es noch nicht sind).

Es ist zu wünschen, dass der schwere Gang in Liga 4 den Verein dieses Mal von diesem Feind aus dem Inneren befreit. Freiheit für 60!

Phillipp (Waldhof Mannheim, von Druff un Dewedder)

Liebe Sechzger, die Vorgänge in München haben wir natürlich aufmerksam verfolgt – gerade, weil die Strukturen in unserem Verein ähnlich besorgniserregend sind. Der zweite Zwangsabstieg in die Regionalliga “unter eurem Scheich”, bei dem er euch am ausgestreckten Arm verhungern lässt, wirkt für uns wie ein Worst-Case, den wir auch bei uns nicht gänzlich ausschließen können. Einzig, dass Bernd Beetz Mannheimer ist und hier verwurzelt ist, gibt uns die Hoffnung darauf, dass die regelmäßigen Finanzlücken immer und immer wieder ausgeglichen werden.

Die Struktur jedoch ist gleichermaßen toxisch und behindert Entwicklung. Die totale Abhängigkeit in Finanzfragen macht auch in Management- und Sportfragen unfrei, sodass Launen und Gefühle wichtiger als Kompetenz und Strategie sind. Spieler- und Trainerverschleiß sind bei euch und uns Programm, die Konstante findet sich dagegen auf den Rängen und an der Vereinsbasis. Wir wünschen euch also, dass ihr als Fans und Mitglieder weiter konstant bleibt und euren Verein weiter hoch haltet.

Wir wünschen euch die finale Trennung vom Scheich und gesunde Strukturen. Und wir wünschen uns wieder hitzige Duelle mit einem echten Gegner im Stadion.

Ralf (MSV Duisburg, Betreiber des Zebrastreifenblog)

Wer sich schon etwas länger für den deutschen Fußball interessiert, wird wissen, dass wir in Duisburg eure Lage sehr gut verstehen können. Wir kennen ja den Zwangsabstieg auch. Den Grundkonflikt bei euch verfolge ich schon länger, nicht nur weil dieser Konflikt ja nur eine Variante von vielen möglichen Konflikten im deutschen Fußball ist, die durch die 50 +1-Regelung stets möglich sind. Auch weil die lange Geschichte der Löwen mit Hasan Ismaik einiges sehr allgemein Menschliches in sich trägt und zeigt, wie eingeschränkt Menschen in ihren Möglichkeiten oft sind, konstruktive Lösungen für Schwierigkeiten zu finden.

Allerdings reicht in der Gegenwart die Berichterstattung in den klassischen Medien bei weitem nicht, um sich ein Urteil zur Verantwortung in dem Geschehen zu bilden. Auch das ist eine Parallele zum MSV 2013. Es gab zwei Parteien mit unterschiedlichen Interessen an der KGaA. Wenn die Geschichte verständlich werden soll, muss man sie so kleinteilig erzählen, dass sie für ein breites Publikum zu kompliziert wird. Wenn man sie aber runterbricht auf den Tatbestand, Hasan Ismaik hat den zugesagten Kredit nicht gezahlt, dann bleibt oft das Misstrauen gegenüber den Vereinsverantwortlichen.

Die weitere Entwicklung nun bei 1860 erinnert mich auch an besagtes Jahr beim MSV. Das Machtzentrum verschiebt sich in den Verein. Für den MSV war das einfacher, weil es keinen Investor gab. Und dennoch ist das der einzige Weg. Nur für den Verein engagieren sich Anhänger und Mitglieder. Wir haben kein Interesse an einem Fußballunternehmen. Wir haben Interesse an ideellen Werten, die ein Verein verkörpert. Später können wir dann wieder an Sport und Erfolg denken. Erstmal geht es um das, was ein Teil von uns ist. Und das hat Hasan Ismaik offensichtlich all die Jahre nicht verstanden.

Was mir allerdings auch durch den Kopf geht, mit dem Blick von außen, ich hoffe, eure Zuversicht wird nicht enttäuscht, gerichtliche Auseinandersetzungen werde 1860 auf jeden Fall gewinnen. In Duisburg war das nicht der Fall. Zu naiv war die Vereinsführung. Ich habe den Präsidenten von 1860 nur zweimal gesehen jetzt, direkt bei der Verkündung, dass der Kredit nicht eingeht, und in einem Studiogespräch beim BR. Beide Male wirkte er nicht so, als bewege er sich auf Augenhöhe mit einem so vermögenden Menschen wie Ismaik, und dem zudem sein Geld anscheinend manchmal weniger wichtig ist als das Gefühl von Macht und Bedeutung. Ich hoffe, das sind zufällige Eindrücke und in anderen Momenten wirkt er stärker oder hat weitere Verantwortliche an seiner Seite mit entsprechender Ausstrahlung. Auch das spielt eine Rolle im weiteren Geschehen. Aber selbst wenn ihr Teilniederlagen hinnehmen müsst, wird das nichts daran ändern, dass die nun entstandene Dynamik zu einer Lösung des Problems mit Hasan Ismaik führt. Das ist meine Erfahrung aus Duisburg. Der Weg ist dann lang und mit vielen Hürden verbunden. Er lohnt sich.

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Cembalon

Ich finde es aber auch krass, wenn man für solche Kommentare auf Instagram vom 1860e.V. blockiert wird.

Es ist Zeit, den Machtkampf kurz beiseitezuschieben und an die wirtschaftliche Vernunft zu appellieren.

Unabhängig von den laufenden Rechtsstreitigkeiten müssen e.V. und KGaA jetzt eine operative Übergangslösung finden.
Das Spielrecht liegt beim e.V., aber die Infrastruktur, das Wappen und die gesamte Vermarktung über die Merchandising GmbH sind das Herzstück des Vereins. Es kann wirtschaftlich nicht im Interesse beider Seiten sein, die 56 Paletten an hochwertigen neuen Trikots im Lager verrotten zu lassen. Das ist reine Geldverbrennung und gefährdet Arbeitsplätze in der Merchandising GmbH und der KGaA.

Ein Kompromiss ist möglich. Der e.V. trägt die Kosten für den Spielbetrieb, darf aber im Gegenzug das Trainingsgelände nutzen und über die bestehenden Strukturen vermarkten. Beide Seiten würden so Einnahmen generieren, statt sich gegenseitig durch juristische Blockaden in die Insolvenz oder den sportlichen Stillstand zu treiben.

Setzt euch zusammen, schützt die Werte des Vereins und sichert die Arbeitsplätze.
Ein gemeinsamer Nenner im operativen Bereich ist das Mindeste, was wir als Fans in dieser Phase erwarten dürfen.

raineranton

Zum Thema Löwen-Logo habe ich heute in Huston kurz nach dem 1-0 der DFB-Elf gegen Curacao beim Jubel der deutschen Fans eine riesengroße Deutschlandfahne mit unserem Vereinswappen gesehen.😀 Ob dieser Sechzger-Fan es noch rechtzeitig zur MV am Sonntag schafft? 🤔

Last edited 1 Monat zuvor by raineranton
Benson

Ja, den habe ich auch gesehen. Antony Power hat in aller Gewohnheit schon Mal Unterlassungsklagen am DFB, FIFA und ARD hausgeschickt

Kraiburger

Ich bezweifel, dass du wegenso einem Kommentar vom ev auf insta blockiert wirst. Auch wenn ich dir inhaltlich in Teilen widerspreche (die Merchandising betrachte ich beispielsweise (aus Gründen) nicht als Herzstück des Vereins), so glaube ich kaum, dass du deswegen blockiert wurdest.

Check einfach mal dein Cache, deine cookies oder aktualisieren deine app, und dann war die Aufregung sicher unsonst.

Cembalon

Nein, ich wurde wirklich allein deswegen blockiert. Ich lüge euch da nicht an. Aber da frage ich mich schon wer da für Instagram zuständig ist? Ich werde morgen beim Trainingsauftakt da sein und ich werde da schon schauen, dass ich jemanden vom e.V. erwische. So geht man nicht mit Fans des Vereins um, nur weil sie Kritik äußern. Oder die haben mich für diese Nachricht hier blockiert, was aber noch dümmer wäre. Oder sie haben es getan, weil ich den e.V. und die KGaA verlinkt habe, was aber genau so dumm wäre.

IMG_2330
Cembalon

Oder es lag an diesem Kommentar.

Reißt euch jetzt endlich verdammt noch mal zusammen und redet vernünftig miteinander. tsv1860 und tsv1860ev, tragt eure Streitigkeiten nicht auf dem Rücken von uns Fans aus. Über den ganzen Rest könnt ihr euch von mir aus streiten, wie ihr wollt, aber lasst den gesamten Merchandisingverkauf für die Fanartikel der Fußballabteilung wie gewohnt über die offizielle Merchandising GmbH laufen. Das sind die Fanshops, und dort bekommen wir unseren Merch. Da hängen außerdem echte Arbeitsplätze von treuen Löwenmitarbeitern dran, die für euren Chefetagenkrieg überhaupt nichts können. Niemand von uns Fans will unser stolzes Wappen verlieren oder in irgendwelchen Notfalltrikots auflaufen, während 56 Paletten der neuen Jomatrikots bereitstehen. Joma ist einfach toll, und wir wollen diese Trikots haben. Wenn sie an unsere legendäre Meisterschaft von 1966 angelehnt sind und somit eventuell sogar das historische Wappen tragen, auch wenn wir es noch nicht sicher wissen, dann müssen diese Trikots auf den Platz und die Fanshops. Das Alternativwappen, das überall rumgeistert, ist wirklich potthässlich und keiner von uns will es haben. Wir Fans wollen entweder das aktuelle Wappen oder das echte Retrowappen auf der Brust sehen. Ismaik spart sich die Kaderkosten, der e.V. hat das Spielrecht und die Merchandising GmbH behält den Vertrieb für die Trikots und den gesamten Merch der Fußballabteilung, an dem beide Seiten mitverdienen. Legt eure Egos doch bitte einmal für 5 Minuten beiseite und rettet die kommende Saison, bevor der Karren endgültig an die Wand gefahren wird. Einmal Löwe, immer Löwe.

Last edited 1 Monat zuvor by Cembalon
Drittligist

Was auch immer du wo schreibst:
Bitte hör auf, deine Meinung als die Meinung oder gar Forderung von ‘uns Fans’ darzustellen!

1860ZELL

Vorschlag, reisen Sie nach Dubai und unterbreiten Hasan Ismaik Ihre Anregungen:
-“redet vernünftig miteinander”

Ismaik sollte vernünftig erklären, wieso er wenige Tage vor dem Lizenztermin ohne trifftigen Grund die Darlehenszusage gekündigt hat. Zudem sollte er vernünftig erklären, warum sein Anwalt am 03.06 um 1 Uhr nachts den vernünftigen Vorschlag des e.V. vom Tisch fegte und dem Präsidium ein nicht mit den DFB-Statuten zu vereinbarendes Ultimatum stellte..
Und Hasan Ismaik sollte vernünftig erklären, wieso er nicht die Gelder für die Lizenzauflagen zur Verfügung stellte, wo durch er die erste Mannschaft zu den Amateuren der Regionalliga schickte. Glaubt Hasan Ismaik, es sei vernünftig gewesen, wenn er der Bayerischen einen Grund lieferte, den Sponsorenvertrag fristlos zu kündigen..

Und dann sollten Sie Hasan Ismaik davon überzeugen, dass er sein Ego für 5 Minuten zur Seite stellt und die 56 Paletten mit Fanartikeln an die Waisenkinder verschenkt, denen er eine Spende in Aussicht gestellt hat.

Erklären Sie Hasan Ismaik doch, er möge sein Ego doch bitte einmal für 5 Minuten beiseite stellen und die Vereinbarungen unterschreiben, damit der e.V. die kommende Saison in der RL retten kann

Cembalon

und hier

IMG_2329
Kraiburger

Okay, du willst also Partei für die Merch ergreifen. Verstehe.

Wenn ich hier mal kurz meine Meinung wiedergeben darf:

Wenn der TSV 1860 München e.V. für die kommende Saison auch nur 10 Trikots verkauft, dann verdient der TSV 1860 München am Verkauf von 10 Trikots.

Wenn die Merch für die kommende Saison 56 Paletten Trikots verkauft, dann verdient der TSV 1860 München daran gar nichts.

Wenn der TSV 1860 die kommende Saison retten will, dann muss er Trikots verkaufen. Und zwar er selbst. Und nicht die Merch.

So wie ich dich verstehe, so bist du Mitarbeiter entweder von joma oder der Merch. Ich verstehe deine Sorgen.
Aber der TSV 1860 München e.V. ist für deine Sorgen nicht verantwortlich. An deiner Stelle würde ich mich an denjenigen wenden, der die 56 Paletten Trikots bestellt hat. Also vermutlich die Merch, also Hasan. Oder an denjenigen, der dafür verantwortlich ist, dass die 56 Paletten Trikots wertlos geworden sind. Also auch Hasan!

Der Verein ist hier der falsche Adressat!

Benson

Vielleicht hat der arme Admin des EV-Accounts (jede Wette dass das jemand ehrenamtlich macht) da einfach keinen Bock mehr drauf. Ich finde dass an deinem Post nichts ist, was man unbedingt blockieren muss. Aber inhaltlich sind da schon viele Fehler drin, und der Account müsste da jetzt wieder eine recht lange Richtigstellung schreiben. Vielleicht fehlen da aktuell einfach die Kapazitäten für.

1. EV und KGaA haben meines Wissens keine laufenden Rechtsstreitigkeiten miteinander. Das wäre auch seltsam.

2. Die 56 berühmten Paletten haben allesamt einen Sponsor, der gekündigt hat. Und dafür ist einzig und allein die ham verantwortlich, das war auch bevor der eV mit der Kündigung des koop-Vertrages eskaliert hat. Was soll denn der EV deiner Meinung nach da machen?

3. Die Merch GmbH kann gerne versuchen die Trikots zu verkaufen. Der eV wird sie nicht daran hindern. Der eV hat mir diesen Trikots wirklich gar nichts zu tun.

4. Es würden mit Nichten beide Seiten einfangen generieren. Der eV sieht da keinen Pfennig.

5. Sich gegenseitig in die Insolvenz treiben? Den eV treibt niemand in die Insolvenz. Und die KGaA ist seit Jahren faktisch insolvent und wird von der ham künstlich am Leben gehalten. Jetzt hat die ham sich halt entschlossen das nicht mehr zu tun. Von eV gibt das aber sicher nicht aus, soviel ist erwiesen.

Es ist halt einfach ermüdend, jedes Mal die Sachlage von Neuem zu erklären. Ich kann den Admin da ein bisschen verstehen.

Benjisson

zu 2. Ach stimmt…..Die Trikots dürfen ja mit dem Sponsor ohne das dieser sponsort ja eigentlich gar nicht auflaufen oder?

Cembalon

Es sei denn die Bayerische kommt zurück.

Benjisson

Und dennoch ist es ein KgaA Vertrag. Das musst du ja alles neu verhandeln. Ebenso muss der eV ja nicht Joma als Sponsor nehmen usw. Aktuell ist alles schwebend.

Benson

Ich glaub jetzt nicht dass die Bayerische da was gegen unternehmen würde. Kostenlose Werbung, why not?

Cembalon

Wenn ein Admin einen langjährigen Fan blockiert, der seit 2001 im Stadion steht, nur weil ihm die „Kapazitäten für eine Richtigstellung“ fehlen, ist das kein technisches Problem, sondern schlichtweg feige Zensur. Man kann über Details streiten, aber ein sachlicher Appell zur Vernunft rechtfertigt keinen plattformübergreifenden Bann.

Benjisson

Was erwartest du hier? Zustimmung? Rausboxen? Wende dich doch an den eV. Ich weiß ja nicht…

Kraiburger

Sicher. Aber wahrscheinlich gibt es auch noch eine zweite Seite der Medaille.

60er

Vielleicht täusche ich mich auch, dann tut es mir leid, aber das klingt halt einfach alles nach dem typischen “Ich hab ja gar nichts gemacht und wurde grundlos geblockt” Gejammer bei dem in 99% der Fälle dann doch ein sehr guter Grund für den Block existiert.

Sollte deine Darstellung stimmen, kannst du das sicherlich mit dem e.V. klären. Mein Tipp wäre dabei allerdings, dass du dich ruhig verhältst und der anderen Seite erstmal zuhörst, denn wenn du direkt auf 180 ihnen “feige Zensur” vorwirfst wirst du sicherlich nicht weit kommen.

Benson

Das ist eben kein sachlicher Apell, weil darin fast alles sachlich falsch ist.

Cembalon

Was soll daran falsch sein? Die Trikots blockieren das Lager, die Mitarbeiter in der Merchandising GmbH bangen um ihre Jobs und das Logo-Chaos ist komplett real. Nur weil man die e.V.-Brille aufhat, muss man die Augen vor den operativen Problemen nicht verschließen. GmbH und e.V. müssen endlich professionell miteinander handeln.

Kraiburger

Dass die Mitarbeiter der Merchandising Sorgen um ihre Jobs haben kann ich nachvollziehen.

Auch hier bitte ich jedoch darum zu erkennen, dass der TSV 1860 München hierfür keine Verantwortung trägt.

Bitte wende dich mit diesen Sorgen an den Eigentümer der Merchandising.

Gut kann ich mir vorstellen, dass die Manpower und Knowledge des Merch-Personals zukünftig die Kapazitätsengpässe der anstehenden Fanshops des TSV 1860 München abdecken können. Ob das unter dem Deckmantel der Merch stattfinden kann, sei mal dahingestellt.

Aber solange die Möglichkeit besteht, dass du als aktueller Angestellter der Merch auch irgendwann Angestellter des TSV 1860 München sein könntest, würde ich dir sehr dazu raten, mit Angriffen auf 1860 derzeit zurückhaltender zu sein.

Benjisson

Also wo ist das Argument in “Die Trikots blockieren das Lager, die Mitarbeiter GmbH bangen um Ihre Jobs und das Logo-Chaos ist komplett real” versteckt?

Ob das Lager voll oder leer ist tut Niemanden weh.

Die Mitarbeiter der Merchandising GmbH haben doch überhaupt kein Problem. Sind ja keine Angestellte der KgaA.

Ob es ein Logo Chaos gibt? Keine Ahnung dann spielen wir halt mit dem Logo des eV´s. Soweit ist ja bekannt das diese ja auch ein Recht an einem Logo haben. Und bevor du weiter schreibst von Trikots, etc. Mir persönlich ist das scheissegal welche Farbe wir haben. Ich wäre mit Grün Gold auch zufrieden. Hauptsache wir sind 1860 München.

Und über was willst du wie verhandeln? Die KgaA ist eine leere Hülle. Immer noch. Und bis zur Mitgliedsversammlung wirst du öffentlich nichts spruchreifes hören außer das Paula die Insolvenz angemeldet hat. Höchstwahrscheinlich.

Benson

Was alles falsch ist, bzw eine Auswahl davon habe ich oben aufgezählt.

Was ist denn bitteschön dein sachlicher und professioneller Vorschlag, was mit den Trikots geschehen soll?

Und worin besteht denn das komplett reale Logo-Chaos?

Stefan Kranzberg

Und statt mit dem Verein in den Dialog zu treten, verbreitest Du das nun in diversen Kommentarbereichen und auf Social Media?

Leonie60

Die Trikots, die von den 56 Platten für die erste Mannschaft gedacht sind haben sicher alle die Patches für Liga 3 und sind daher unbrauchbar, egal ob man sich mit der Bayerischen im EV einigt.

Leonie60

hätte Hasan vorher dran denken sollen, bevor er die Zahlung oder die Annahme der Finanzierung des EV für die 3.Liga Lizenz verweigert hat

ThomasZander

Noch eine Schadensersatzklage mehr für den guten Hasan. Da kommt einiges auf ihn zu – hoffentlich zieht Joma es durch.

Cembalon

Die Patches von der 3. Liga sind noch nicht drauf. Die werden immer erst kurz vor den Spielen beflogt.

Leonie60

Na dann is ja alles prima

Siggi

Da hier immer wieder das Thema KGaA und Dauerkarten auftaucht, möchte ich gerne mal einen Punkt der MV-Tagesordnung zur Diskussion stellen:

Unter “TOP 13 ZUSTIMMUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG” heißt es unter anderem: “a) Gründung oder Erwerb einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) für den Betrieb des Profifußballs beim TSV 1860 München.”

Ich stolpere schon seit Tagen über die Formulierung “oder Erwerb”. Ist hiermit womöglich die KGaA gemeint, die dann in eine GmbH überführt werden soll?

Stepanek

Aus einer möglichen Insolvenzmasse heraus wäre das doch eine Variante.

Benjisson

Den Kommentar kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt die KgaA ohne Spielrecht und die zugründete Gesellschaft durch den eV. Welches As soll der eV da noch haben? Alle Karten liegen doch auf dem Tisch.

Chemieloewe

Könnte sein, aber sicher nur, wenn damit HI/HAM samt Anteile u. Altlasten, d.h. sämtliche Schulden an HI/HAM weg sind. Besser fände ich, alte KGaA zu, liquidieren, eine neue reine GmbH gründen u. damit einen eindeutigen u. klaren Schnitt machen.

Siggi

Das ist dann eine Frage der Erwerbsbedingungen. Wenn man gegen eine angemessene Ablösesumme die Anteile, die evtl. Ismaik noch gehören, erhält, (und sei es auch nur ein symbolischr Euro) kann man den ganzen Laden übernehmen, ohne alles neu erfinden zu müssen. Eine Umstrukturierung der KGaA könnte dann im Sinne des e.V. immer noch erfolgen.

Chemieloewe

Ja, klar, das wird so aber HI sicher nicht mitmachen, wir kennen ihn ja bestens. Trotzdem würde ich lieber auf reine GmbH umstellen u. die Co. KGaA abschaffen. Mal sehen, einfach das machen, was für den e.V. am besten u. sichersten ist.

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe
_Flin_

Denke es geht da eher darum, im Zweifelsfall einen bestehenden Mantel erwerben zu dürfen. Oder auch die KGaA.

Wenn Geschwindigkeit notwendig oder gewünscht ist, gründet man keine GmbH sondern kauft eine. Die hat dann nix ausser nem Bankkonto. Spart man sich paar Wochen.

Last edited 1 Monat zuvor by _Flin_
boxerkaiser

Kann aber auch der Erwerb irgendeiner bestehenden GmbH (nur der Mantel) sein. Eine Übernahme mit nachfolgender Namensänderung geht schneller als eine völlige Neugründung.

Linksblau

Die Geschäftsführung der KGaA wird, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, im Interesse der KGaA handeln. Selbst wenn einzelne (oder viele, aber wohl nicht alle) in naher Zukunft den Arbeitgeber wechseln werden.

Stepanek

…wird handeln… – Nein, muss im Interesse der KGaA handeln, macht sich sonst strafbar.

Chemieloewe

Wie ich es weiter unten schon geschrieben habe wünsche ich mir für die Zukunft des e.V. u. 60 allgemein sehr, dass in der Satzung die Vorschrift aufgenommen werden sollte u. wird, dass, wenn wieder mal Investoren in einer ausgegliederten 60-Fußball-Gesellschaft (GmbH…) einsteigen wollen u. eine Investorenbeteiligung von der e.V.-Führung beabsichtigt wird, auf jeden Fall zwingend die Mitglieder des e.V. darüber abstimmen müssen(!!!) u. nur bei einer min. 75%igen Mitglieder-Zustimmungs-Mehrheit der/die konkreten Investor/en einsteigen dürfen. Dazu würde ich noch eine Investoren-Anteilsbeteiligungs-Höchstgrenze von vielleicht erstmal 40-45% satzungsmäßig festlegen u. vorschreiben u. damit min. 60-55% der Besitz-Anteile dem e.V. garantieren, dass diese beim e.V. zu bleiben haben, einschließlich der Garantie von 50+1 für den e.V. sowieso! Dazu bedürfte es natürlich eines entsprechenden Antrages u. einer Mitgliederabstimmung auf der MV. Das würde in Zukunft die Gefahr von Alleingängen von Präsidenten u. e.V.-Führungen nach dem negativen Beispiel eines KHW verhindern, von sich aus ohne Mitgliederabstimmung u. 75%iger Mitgliederzustimmung einfach Investoren zu beteiligen u. ins Boot holen zu können.

randpositions_loewe

Das wurde mit der Satzungsänderung bereits erledigt. Die Mitgliederversammlung muss laut aktueller Satzung bei Anteilsverkäufen mit 75% zustimmen.

Chemieloewe

👍🤝Danke für Deine Antwort Meiner!!! Das habe ich sehnlichst gehofft u. mir gewünscht. Da bin ich aber sehr, sehr froh u. beruhigt, dass das schon soweit geklärt u. in der Satzung festgeschrieben ist. Das ist sehr, sehr wichtig, solchen elementar existentiellen Gefahren u. Risiken von Investorenbeteiligungen grundsätzlich entgegenzuwirken u. diese einzudämmen, indem die Mitglieder mit einer Mitgliedermehrheit von min. 75% darüber entscheiden müssen, damit ein Investor einsteigen kann. Suuuper, richtig so!!!!👍

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe
_Flin_

Interessant wenn Fans von weit weg mehr von der Situation verstehen als mancher Journalist vor Ort.

Benson

Die haben halt auch nicht den Druck, schnell und vor allem jeden Tag was zu schreiben, wo Leute drauf klicken. Da wurden nur Menschen befragt, die sich für die Materie wirklich interessieren.

Flexi60

Auf der KgaA Ticketingseite gibts jetzt unter dem Reiter “Dauerkarten” neue “Infos” in denen gesagt wird das es kein Vorkaufsrecht für die Regionalliga saison geben wird.. kann sich da jemand einen reim draus machen? Verstehe nicht warum der Jahreskartenverkauf überhaupt über die KgaA laufen würde…

Leonie60

Damit man seine DK nicht zurück gibt, weil man Angst hat die in der RL nicht mehr zu bekommen? Zu spät und ich glaube das nicht, der EV wird sehr wohl denen die bisher eine hatten diese auch wieder reservieren.

Flexi60

Das hoffe ich auch. Nicht falsch verstehen, jeder sollte irgendwie die Möglichkeit bekommen Sechzig zu sehen, aber fänds schon fair wenn das Vorkaufsrecht erhaöten bleibt.

Chemieloewe

Könnte die KGaA nicht anbieten, für die, die es möchten, die DKen 3. Liga in DK RL umzuwandeln u. umzustellen, natürlich mit entsprechendem Preisminderungsausgleich, der zurückgezahlt wird – aber ob man sich darauf verlassen kann u. sollte bei dem vielleicht doch eher unkalkulierbaren Risiko einer doch sehr wahrscheinlichen Insolvenz???

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe
Benjisson

Es sind 2 komplett unterschiedliche “Firmen”. Da wird es keinerlei Verflechtungen geben

Magic

…trotzdem sollten die, die bereits bei der KGaA gekauft haben, nun beim eV einen Rabatt kriegen, unterm Strich kaufen die Leut die Karte dann dennoch zweimal, ob KGaA oder eV is diesbezüglich völlig Wurscht!

60er

Findest du, dass der e.V gerade jetzt freiwillig auf Einnahmen verzichten sollte? Wäre es nicht viel sinnvoller das Geld stattdessen in den Neustart zu stecken, um dessen Erfolgschancen zu erhöhen?

Vorstopper

Ich gehe davon aus, dass meine 660€ woanders sind und ich vermutlich in nächster Zeit auch nichts zurückerstattet bekomme. Das ist jetzt natürlich beschissen, wirft mich persönlich aber nicht aus der Bahn. Hoffentlich gibt es noch eine Sammelklage der vorrangigen Gläubiger, aber das kann dauern.
Falls es irgendwann neue Dauerkarten für die kommende Saison gibt und die vom eV verkauft werden, hole ich mir eine und will sicher keinen Rabatt. Warum auch? Dann unterstütze ich ja endlich mal unseren Verein direkt und nicht die KGaA, die seit Jahren Geld verbrennt ohne irgendwelche sportlichen Erfolge zu erzielen.

Benjisson

Wie soll das denn faktisch gehen? 2 Firmen 2 Geschäfte

Chemieloewe

Ach ja, richtig, die KGaA ist ja aus dem Spielbetrieb komplett raus o. evtl. bis zur möglichen letztendlichen Insolvenz doch noch nicht??? Denn, der e.V. hat ja auch in der KGaA das Spielrecht u. HI/HAM ist als Kooperationspartner durch die Kündigung des Kooperationsvertrages durch den e.V. raus. Spielt dadurch nicht der e.V. als alleiniger sportlicher Betreiber der KGaA in der RL? Der e.V. ist ja nun faktisch nicht einfach so aus der KGaA raus, solange es diese noch gibt oder???
Das würde ich gern nochmal von Wissenden, dem sechzger.de…o. Dir(???), wenn möglich detailliert er-/geklärt u. rechtlich auseinandergedröselt haben.

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe
Siggi

Deine Gedanken sind absolut nachvollziehbar. Paula hat ja versprochen, dass man das vorrangig behandeln möchte und vor allem: die KGaA ist nicht Ismaik und Ismaik ist nicht die KGaA (und welche Rolle spielt bei all dem Chaos eigentlich die Geschäftsführungs GmbH?).

Chemieloewe

Ja, Siggi, dieses gedankliche Vakuum, wo ich nicht weiß, was jetzt genau sachlich u. rechtlich wohingehört, ist mir in diesem Zusammenhang eben auch gerade vorhin erst in den Sinn gekommen.

Die genauen rechtlich eindeutigen Zuständigkeiten u. Verantwortlichkeiten, die sich aus der Nochverflechtung des e.V. mit der KGaA ergeben, solange es diese noch gibt u. die daraus erwachsenden u. bestehenden Rechte u. Pflichten sind mir bis jetzt noch weitestgehend unklar.

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe
Benjisson

Also nach meinem Verständnis ist das so:

Das Spielrecht für die KgaA wird über den Verband an den jeweiligen eV gegeben und die bringt das Recht in die Tochter, d.h. bei uns KgaA, ein. Durch die Kündigung der Darlehen hat Ismaik zum 2ten Mal massiv den Kooperationsvertrag verletzt. Die Kündigung dieses Vertrags erlaubt den eV es eine neue Gesellschaft zu gründen, etc. Rundum heißt es die KgaA wird es weitergeben ob als leere Hülle oder im Insolvenzverfahren. Das Spielrecht ist demnach ausschließlich beim eV. Was natürlich der Fall ist wird gegen alles mögliche geklagt. ABER und das ist entscheidend hat die Klage, etc. keine aufschiebende Wirkung. D.h. alles was der eV jetzt macht kann er machen.

Die KgaA hat immer noch die gleichen Besitzrechte und Ismaik ist ja nicht weg. Ich denke alles innerhalb der KgaA bleibt ja, wenn nicht im Kooperationsvertrag anders geregelt, bestehen. Man ist weiterhin in Partnerschaft. Wie das dort weitergeht ist mir nicht ganz klar weil es ja eigentlich bis auf Rechte an Logo, Trainingsgelände, etc. nichts mehr gibt. Keine Mannschaft, keine Mannschaft, etc. Ich denke sowas in der Form gab es auch noch nirgends. Die KgaA kann demnach an Interessenten verkauft werden. Das Vorverkaufsrecht vom eV ist ja mit der Kündigung des Kooperationsvertrags auch erloschen. Wobei ich das noch nirgends gelesen habe. Gefühlt ist das bzw. könnte noch ein Nachteil sein aber bis ein Gericht entschieden hat vergehen Jahre und die KgaA wird immer weniger wert.

Reicht dir die Antwort?

randpositions_loewe

Wo findest du das?
Bei mir steht folgendes: Alle Infos zum Jahreskartenverkauf für die Regionalliga Saison 2026/2027 werden wir in Kürze veröffentlichen.
Auf Grund der hohen Nachfrage und um alle Mitglieder und Fans fair zu behandeln, ist eine Vorreservierung leider nicht möglich.
Wir bitten hier um Euer Verständnis.

GiesingerLoewe

Ich denke das Wort „Vorreservierungen“ ist hier der Bezugspunkt. Wird ja vermutlich so etwas in der Art gemeint sein wie das Vorkaufsrecht… oder wie verstehst Du das?

randpositions_loewe

Wie du weiter unten schreibst, kapiere ich auch nicht, warum sich die KGaA so kryptisch äußert. Ich denke die KGaA macht aktuell Business as usual, solange alles in der Schwebe ist. Ein Gesellschafter klagt, dass das Spielrecht wieder zurück gegeben wird, der andere beansprucht es für sich. In dieser Situation kannst du eigentlich überhaupt nichts belastbares äußern.

Kraiburger

Wieso sollte die kgaa ein Vorkaufsrecht für Tickets in einer Liga einräumen, in der sie keine Mannschaft stellt?

GiesingerLoewe

Eben. Aber wieso äußert sich die KGaA überhaupt so kryptisch und auch ohne Bezugnahme auf die bereits verkauften und gezahlten (!) Dauerkarten? Es wurden ja bereits letzte Woche FAQs auch mit Infos zu den Dauerkarten bereitgestellt… Die Änderung dieser Passage im Ticketing ohne weitere Infos an die Dauerkarten- und Vorkaufsrechteinhaber führt ja letztendlich nur zu noch mehr Spekulation und Mails an die eh schon überforderte Geschäftsstelle – und hat auch sonst keinerlei Klarstellungsfunktion! Alles in Allem ein kommunikatives Desaster!

Last edited 1 Monat zuvor by GiesingerLoewe
Kraiburger

Vielleicht ist es aber auch alles gar nicht so einfach, sodass sie aktuell einfach gar nichts veröffentlichen können?

GiesingerLoewe

So wird’s sein. Aber dann sollte man sich mMn auch entsprechend zurückhaltend äußern. Klar ist: der eV und die KGaA hat gerade mehr als alle Hände voll zu tun und da ist etwas Nachsicht der Fanseite angebracht. Aber auch und gerade deswegen tun sie sich mit dieser Art der Kommunikation keinen Gefallen. Und den Fans noch viel weniger. Und überhaupt: abseits des (wenn überhaupt) spärlich angesprochenen Themas rund um die Dauerkarte in der nächsten Saison ist das viel wichtigere Thema „Vorkauftsrecht“ – und um das dürfte es ja den meisten ja letztendlich gehen – bis jetzt noch mit keinem Wort erwähnt worden. Und da geht’s mir nicht anders als Flexi60, weil das Wording schon eine gewissen Beigeschmack hat…

raineranton

Scheinbar hat sich Mang auf die Fragen der Mitglieder des Löwen-Fan-Club Sankt Englmar zur Zukunft der KGaA folgendermaßen kryptisch geäußert:

„Eine Insolvenz steht im Raum, es steht aber auch etwas anderes im Raum“

Nun hoffen wir mal, dass das “Andere” bald ans Licht kommt, falls die KGaA doch nicht Insolvenz anmeldet…

Ich persönlich habe meine Dauerkarte mit der Begründung gekündigt, dass ja die KGaA offensichtlich den Spielbetrieb in der RL nicht durchführen wird. Ich hoffe aber, dass ich die DK dann behalte, falls die KGaA, aus welchen Gründen auch immer, den Spielbetrieb für die RL doch durchführen sollte. Folgerichtig wäre somit auch meine Stornierung der DK nichtig!

Ich hoffe, bei der MV kann man uns Mitgliedern dann vielleicht schon mehr erzählen….

Last edited 1 Monat zuvor by raineranton
GiesingerLoewe

Hoffentlich, ja…
wobei ja mit dem “Anderen” denklogisch auch erstmal nichts anderes als die Nicht-Insolvenz gemeint sein kann oder? Und damit sind wir wieder so schlau wie vorher. Naja.

Zur Dauerkarte: Habe lang überlegt und verstehe die aktive Fanszene absolut. Aber letztendlich war/ist mir persönlich die Kündigung im Hinblick auf das Vorkaufsrecht bei der Informationslage zu heikel. Irgendwie wird es schon weitergehen denke ich mir und bin mir dabei ziemlich sicher, dass die bisherigen Vorkaufrechtsinhaber (inkl. der gekündigten!!!) hier auf die eine oder andere Weise berücksichtigt werden – auch wenn der angepasste Ticketingtext mich ehrlich gesagt doch etwas verunsichert. In meinen Augen wäre alles andere ein echtes Eigentor und vor der Fanszene eigentlich nicht zu begründen.

Der Vollständigkeit halber auch noch: Unabhängig von der politischen Dimension der Kündigungen ist das Geld bei einer Insolvenz mMn eh weg. Ob gekündigt oder nicht wäre man nur ein weiterer Gläubiger, der nach Jahren des Wartens wenn überhaupt eine Quote sieht. Hier gibt es nichts zu gewinnen. Ich halte die Karte also weiter, hoffe auf das Beste und unterstütze den e.V. wo es geht an andere Stelle!

Last edited 1 Monat zuvor by GiesingerLoewe
Flexi60

Absolut! Aber warum schreiben die überhaupt, das sie Karten für die Regionalligasaison verkaufen?

frankenkralle60

Ja klasse Bericht, leider immer nur das Gleiche. Es wissen nun mittlerweile alle dass HAM die Schuld trägt. Aber wie soll es vernünftig weitergehen, wo bleiben die Perspektiven und die Fortführungspläne…es soll doch weitergehen?

Last edited 1 Monat zuvor by frankenkralle60
Muckl

Spätestens nächsten Sonntag sollte es darauf ein paar Antworten geben

Benjisson

Hast du eine andere “Wahrheit” fern der Fakten?

Ich denke der Letzte inkl Du müsste kapieren dass bis zur Mitgliederversammlung und der Abstimmung man ausser Gerüchte, Vermutungen, etc nichts faktisches erfährst. Ich gehe davon aus das im Hintergrund an allem Notwendigen gearbeitet wird und man dies nach der Mitgliederversammlung umsetzt. Jeder wird danach wie immer nicht mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Chemieloewe

Mei Jutster, das schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel!!! Das ist eine Menge Arbeit…da sind viele bürokratische Formalien…usw. zu bewältigen u. ein großer Orga.-Aufwand nötig! + Die Verantwortlichen im e.V. u. alle die sich da größtenteils ehrenamtlich neben ihrem Job einbringen u. mitarbeiten sind auch nur Menschen u. keine Maschinen der Marke Perpetuum Mobile! Die vielen Aufgaben u. Sachen erledigen sich nicht in kürzester Zeit von alleine – KGaA-Problematik-Spieler/Trainer/Mannschaft, Spielstätte, Trainingsgelände, Logo, Namen…Sonsoren, Kohle…usw. usf.
Nächste Woche ist dazu auch noch e.V.-MV! Kannst ja wenn möglich mithelfen. Immer schön der Reihe nach eins nach dem anderen mit der nötigen Sorgfalt, Beharrlichkeit u. Gründlichkeit u. nicht wieder alles überstürzt u. hektisch auf einmal, Hals über Kopf u. chaotisch voll drauf los…das bringt uns nicht weiter, sondern eher Dinge wieder zum Scheitern. bloß das nicht!!! Wenn was geklärt u. in Sack u. Tüten ist, wird das schon früh genug vermeldet werden, sa bin ich mir sicher. Jetzt bitte mal schön die Füße still halten u. unserem e.V. mit seiner Führung, allen Verantwortlichen u. Mitstreitern vertrauen!!!

Ansonsten würde ich mir für die Zukunft u. MV wünschen, dass in der Satzung die Vorschrift aufgenommen werden sollte, dass, wenn wieder mal Investoren in einer ausgegliederten Fußball-Gesellschaft (GmbH…) einsteigen wollen u. eine Investorenbeteiligung von der e.V.-Führung beabsichtigt wird, auf jeden Fall zwingend die Mitglieder des e.V. darüber abstimmen müssen u. nur bei einer min. 75%igen Mitglieder-Zustimmungs-Mehrheit der/die konkreten Investor/en einsteigen dürfen. Dazu würde ich noch eine Investoren-Anteilsbeteiligungs-Höchstgrenze von vielleicht erstmal 40-45% satzungsmäßig festlegen u. vorschreiben u. damit min. 60-55% der Besitz-Anteile dem e.V. garantieren, dass diese beim e.V. zu bleiben haben, einschließlich der Garantie von 50+1 für den e.V. sowieso! Dazu bedürfte es natürlich eines entsprechenden Antrages u. einer Mitgliederabstimmung auf der MV.

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe