Die Löwen sind zurück im Aufstiegskampf und können sich berechtigte Hoffnungen auf mindestens den Relegationsplatz machen. Obwohl die Leistungen nicht unbedingt berauschend waren, konnten die in den unteren Tabellenregionen angesiedelten Gegner als Punktelieferanten genutzt werden. Nun steht aber mal wieder ein Gradmesser auf dem Programm, gegen den man sich in den letzten Jahren immer wieder schwergetan hat. Am Samstag Nachmittag kommt eine graue Maus mit starkem Kader ins Grünwalderstadion, der Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Die Hessen stehen aktuell auf Rang 8 der Tabelle, einen Punkt hinter dem TSV. Wehen hat nur ein Unentschieden weniger erreicht, weist aber eine leicht bessere Tordifferenz auf. 42 minus 32 ergeben +10. Auch sonst ist man recht ähnlich unterwegs. Die Löwen sind offensiv etwas stärker, der SVW steht dafür in der Defensive stabiler. Mit einem Sieg würden die Mannen von Neu-Trainer Daniel Scherning an unserer Mannschaft vorbeiziehen.

Die heimstarken Gäste sind in der Rückrunde bisher blendend in Form und konnten 18 Punkte einfahren, nur Osnabrück war 2026 erfolgreicher. Die Formkurve zeigt aber nach dem überragenden Start zu Jahresbeginn, inklusive eines 6:1 Sieges gegen Duisburg, etwas nach unten. Aus den letzten vier Spielen holte man sechs Punkte durch knappe 2:1 Siege über Ingolstadt und Stuttgart II. Gegen Regensburg und Saarbrücken zog man aber den Kürzeren, unbesiegbar sieht anders aus.

Wintertransfers

Die Verantwortlichen beim SV Wehen sahen, trotz Trainerwechsels im November, keine Notwendigkeit Anpassungen am Kader vorzunehmen. Einzig der aus Dresden bekannte Kevin Groll (30, TW) wurde zur Ergänzung des Torhüterteams aus der Vereinslosigkeit geholt. Auf der Trainerbank sitzen seit Anfang November Daniel Scherning (vorher Braunschweig) und Ko-Trainer Andreas Zimmermann (ebenfalls BTSV), nachdem man Nils Döring (45) von seinen Aufgaben entbunden hatte.

Brot sitzt nun auch auf der Bank, da Kapitän und Einsergoalie Florian Stritzel aktuell verletzt ist. Außerdem fehlt Niklas May (23, LV) nach einer roten Karte gesperrt. Auf der rechten Seite ist Ole Wohlers (25, RV) angeschlagen, Sodass Routinier Sascha Mockenhaupt (34) wieder ins erste Glied gerückt ist.

Das Hinspiel

Wiesbaden am späten Sonntag Nachmittag im Oktober, man kann sich schöneres vorstellen. Aufgrund von Komplikationen auf der Anreise blieb die aktive Fanszene dem Spiel fern, weshalb die Stimmung im Block auch ausbaufähig war. Und dann noch ein typischer Wiesbaden-Kick: wenig Kombinationen, viel Kampf, zwei Mannschaften die sich neutralisieren und vor allem keine Tore. Wehen war in der ersten Hälfte die etwas überlegenere Mannschaft.

Wehen Fans mit Spruchband

Nach dem Seitenwechsel blieb der TSV weiter ungefährlich, doch Wehen wurde immer stärker. Als dann die Löwen endlich etwas Gefahr im Angriff entwickeln konnten, kam es, wie es kommen musste. Der eingewechselte Flotho – eigentlich hatte man Glück, dass er erst so spät hereinkam – traf nach einem Kaya Abschluss zum Siegtreffer ins Netz. Niederlechner hatte danach bei einem Abseitstor und einem Pfostentreffer Pech und konnte das Spiel nicht mehr auf unsere Seite ziehen.

SV Wehen Wiesbaden TSV 1860 Fotogalerie

Der 29. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr Aachener TSV Alemannia FC Energie Cottbus 
Samstag 14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – SSV Jahn Regensburg
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – SV Waldhof Mannheim 07
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – MSV 02 Duisburg
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – FC Erzgebirge Aue
16:30 Uhr TSV 1860 München – SV Wehen 1926
Sonntag 13:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – TSG Hoffenheim 1899 II
16:30 Uhr SC Verl 1924 – 1. FC Schweinfurt 05
19:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – FC Ingolstadt 04

 

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