Das hatte sich der Verein aus der Heinrich-Wieland-Straße sicher anders vorgestellt! Der geplante Börsengang sollte Türkgücü München finanzielle Mittel verschaffen, um sich mittelfristig in Richtung 2. Liga zu orientieren. Doch dazu kommt es vorerst nicht. Der Abstiegskampf in der 3. Liga sorgt zudem dafür, dass mögliche neue Investoren zurückhaltend agieren.

Vorerst kein Börsengang bei Türkgücü

Vor dem Derby ist einiges los in Neuperlach. Zwei Spieler wurden positiv auf Covid-19 getestet, die gesamte Mannschaft musste in Quarantäne und das Spiel beim Halleschen FC musste abgesagt werden.

Auch auf administrativer Ebene läuft nicht alles wie geplant. Von August bis Oktober 2021 konnten 666.666 neue Aktien zum Preis von jeweils 12 Euro gezeichnet werden. Damit sollte eine Summe von acht Millionen Euro erzielt werden – das Ziel wurde jedoch weit verfehlt, der Börsengang von Türkgücü muss also verschoben werden.

Neuer Investor in Neuperlach?

Laut Merkur ist Hasan Kivran sogar bereit, einen Großteil seiner Anteile zu verkaufen. Allerdings rennen neue Investoren den Neuperlachern nicht gerade die Bude ein. Die sportliche Situation ist angesichts des Tabellenplatzes alles andere als rosig. Zudem schrecken notwendige infrastrukturelle Investitionen potentielle Interessenten ab.

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