Abu Dhabi und der TSV 1860 – seit dem Einstieg von Investor Hasan Abdullah Mohamed Ismaik werden beide Begriffe immer wieder in einem Atemzug genannt. Doch bereits vorher bestand ein Link, denn die Löwen absolvierten im Januar 1987 ein Trainingslager in den Vereinigten Arabischen Emiraten und absolvierten dort auch zwei Testspiele.

Ein Bayernligist im Nahen Osten

Als Bayernligist nach in den Nahen Osten? Respekt, aber bei den Löwen ist ja generell nichts unmöglich! So auch im Januar 1987, als der TSV 1860 als Tabellenführer der Bayernliga nach Abu Dhabi reiste. Präsident Heckl hatte den Löwen vor dem Start in die Restrunde ein zehntägiges Trainingslager spendiert.

Trainer Fahrudin Jusufi hatte mit aller Vehemenz gefordert, dass die Mannschaft ihr Trainingslager in warmen Gefilden aufschlagen sollte, damit sie sich bei optimalen Bodenverhältnissen auf die Rückrunde vorbereiten konnte. Vor Ort ließ er sein Team auf den herrlichen Fußballplätzen jedoch nie spielen, sondern setzte nur Lauftraining an.

Der Aufstieg wurde zum Saisonende selbstredend einmal mehr verpasst…

Zwei klare Siege des TSV 1860 in Abu Dhabi

Zweimal wurden die Löwen dann jedoch doch auf dem Fußballplatz, genauer gesagt im Zayed Sport City Stadium gesichtet. Heute vor 35 Jahren, am 20.01.1987, absolvierte der TSV 1860 ein Testspiel gegen den Abu Dhabi Strollers FC. A gmahde Wiesn mitten in der Wüste sozusagen, denn Sechzig hatte keinerlei Mühe mit dem Gegner und zerlegte ihn vor allem nach der Pause in alle Einzelteile. Wild traf beim 12:0 (3:0) dreifach, Wabra doppelt und auch die Gastgeber trugen sich per Eigentor in die Torschützenliste ein.

Auch fünf Tage später hatten die Löwen wenig Mühe und schlugen das Zayed Sportsteam mit 5:1 (2:1). Diesmal waren Wabra (2), Tilner, Prokes und Kneißl für 1860 erfolgreich.

Die Aufstellung der Löwen

Folgendes Team von Fahrudin Jusufi sorgte für den 12:0-Sieg des TSV 1860 gegen den Abu Dhabi Strollers FC.

Rollmann – Renner, Goldstein (46. Seidel), Jaxt – Prokes (46. Kneißl), Grünwald, Aigner (46. Wild), Brandenburger – Löbmann (46. Wabra), Tilner, Becker (46. Engert)

Tore:
Wild (3), Wabra (2), Engert, Grünwald, Jaxt, Kneißl, Löbmann, Prokes, Eigentor

Die Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Titelbild: beingboring (Pixabay)

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