Technische Daten

Hallescher Fußballclub e.V.
Gründung: 26. Januar 1966
Mitglieder:
2.150
Vereinsfarben: rot-weiß
weitere Sportarten: keine
Website der Fußballgesellschaft

Das letzte Mal

Samstag, 13. März 2021
HFC – 1860 0:4
3. Liga, 28. Spieltag
Erdgas-Sportpark
Geisterspiel
Tore:
0:1 Staude (1.)
0:2 Biankadi (37.)
0:3 Dressel (45.)
0:4 Mölders (64.)

Auswärtsbilanz gegen Halle

5 Spiele
2 Siege
2 Unentschieden
1 Niederlage

Gesamtbilanz gegen Halle

10 Spiele
5 Siege
4 Unentschieden
1 Niederlage

Das erste Mal

Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren trafen der Hallesche FC und der TSV 1860 zum allerersten Mal aufeinander. Am 7. September 1991 trennte man sich im alten Kurt-Wabbel-Stadion (dessen Außenmauern auch heute noch das neu gebaute Stadion umschließen) mit 2:2. Es war die Saison der Wiedervereinigung des deutschen Fußballs. Entsprechend, aber doch kurioserweise duellierten sich Karsten Wettbergs frisch gebackene Aufsteiger in die 2. Bundesliga damals mit einem Europacup-Teilnehmer: Elf Tage nach dem Gastspiel der Löwen in Sachsen-Anhalt empfing der HFC Torpedo Moskau zum UEFA-Cup-Hinspiel. Ein 2:1-Erfolg half aber nichts. Zwei Wochen später verabschiedeten sich die Hallenser mit einem 0:3 in der russischen Haupstadt von der internationalen Fußballbühne.

Prognose 2021/22

Nach einer durchwachsenen Vorsaison benannte im Juli diesen Jahres kein Trainer der Drittligakonkurrenz den Halleschen FC als Aufstiegsaspiranten. Halles Florian Schnorrenberg selbst sieht unsere Löwen, den 1. FC Kaiserslautern und Wehen Wiesbaden am Ende der Spielzeit auf den Plätzen an der Sonne.
Für die Wettanbieter war der HFC vorsaisonal sogar ein Kandidat für untere Tabellenregionen. Der vierthöchste Ertrag ließe sich mit der – demnach sehr überraschenden – Drittligameisterschaft für das Team aus Sachsen-Anhalts größter Stadt erzielen.

Zum Reinhören: Vereinslied


Tabellenplätze der Vorsaison:

3. Liga 1860 & Hallescher FC

Spielort

LEUNA-CHEMIE-STADION
auf Google Maps
Kapazität: 15.057
Eröffnung: 17. September 2011

Die Vorsaison…

…sollen wir ja – u.a. auf Anraten unseres Cheftrainers Michael Köllner – langsam abhaken. Beim Aufeinandertreffen mit dem heutigen Gegner muss aber nochmal daran erinnert werden: Der HFC war 2020/21 der Löwen-Lieblingsgegner: 10:1 endeten die beiden Partien in der Addition. Die Hälfte dieser vielen Tore, erzielte Dennis Dressel. Dass auch Sascha Mölders im Hin– und Rückspiel jeweils einmal traf, gerät da schon fast in Vergessenheit. Bei beiden Partien fungierten die Hallenser übrigens als echter Aufbaugegner für 1860: Das Spiel davor war jeweils eine bittere Niederlage gegen den MSV Duisburg gewesen.

Zeitenwende

Und noch eine Partie in Halle ist wichtig für die jüngere Fußballgeschichte beim TSV 1860: Der 15. Spieltag der Saison 2019/20 bedeutete am 9. November 2019 das erste Spiel “nach Biero” und das letzte Spiel “vor Köllner”. Oliver Beer coachte die Löwen interimsmäßig und freute sich über Stefan Lex‘ goldenes Siegtor in der 39. Minute. Nach sechs – teilweise empfindlichen – Auswärtspleiten und nur einem Sieg (beim späteren Absteiger aus Chemnitz), blieben die Löwen dann in der Folge achtmal in der Fremde ungeschlagen (mit vier Siegen) und mussten erst in Runde 33 Mitte Juni 2020 wieder einmal als Verlierer von Gegners Platz schleichen.

Dauerbrenner der 3. Liga

Der Hallesche FC befindet sich derzeit in seiner insgesamt zehnten Drittliga-Spielzeit. Nur fünf Vereine haben seit 2008 schon mehr Partien in dieser Klasse absolviert, als die Hallenser. Dass darunter mit Rot-Weiß Erfurt und Hansa Rostock zwei Klubs aus den neuen Bundesländern sind, ist ein kleiner Beleg für das Image als “erste Profiliga des Ostens”, das der 3. Liga einst anhaftete.

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