Technische Daten

Verein für Leibesübungen
von 1899 e.V. Osnabrück
Gründung: 17. April 1899
Mitglieder:
3.800
Vereinsfarben: lila-weiß
Weitere Sportarten: Gymnastik, Schwimmen, Tischtennis
Website der Fußballgesellschaft

Das erste Mal

Mittwoch, 5. August 1981
1860 – Osnabrück 1:1 (1:1)
2. Bundesliga, 2. Spieltag
Sechzgerstadion
17.000 Zuschauer
1:0 Nastase (19.)
1:1 Loges (68.)
Die Löwen hatte zum Saisonauftakt beim Mitabsteiger Schalke 04 mit 1:3 verloren, weshalb der Andrang an den Kassenhäuschen an der Grünwalder Straße durchaus überraschte. Das Ergebnis enttäuschte die Löwenfans allerdings erneut. “Blamage vor 17.000” titelte die tz am nächsten Morgen und stellte schon nach dem 2. Spieltag fest: “So steigt 1860 nie und nimmer in die Bundesliga auf!”. Am Saisonende landete 1860 auf Platz 4, verpasste knapp die Relegation und fand sich wenige Wochen später – nach dem Lizenzentzug – in der Bayernliga wieder.

Auswärtsbilanz gegen Osnabrück

6 Spiele
3 Siege
2 Unentschieden
1 Niederlage

Gesamtbilanz gegen Osnabrück

11 Spiele
4 Siege
5 Unentschieden
2 Niederlagen

Das letzte Mal

Samstag, 2. Februar 2019
1860 – Osnabrück 1:2 (0:1)
3. Liga, 22. Spieltag
Sechzgerstadion
15.000
0:1 Ajdini (7.)
1:1 Mölders (61.)
1:2 Girth (80.)

Spielort

Bremer Brücke VfL Osnabrück
Bremer Brücke
auf Google Maps
Kapazität: 16.001
Eröffnung: 22. Mai 1933
Website der Initiative Mythos Bremer Brücke, die sich für den Erhalt der Traditionsspielstätte einsetzt.

Tabellenplätze der Vorsaison:

2. Bundesliga 2020/21:
VfL Osnabrück

Zum Reinhören


Prognose 2021/22

Für zwei Drittligatrainer war der im Frühsommer erst in der Relegation gegen den FC Ingolstadt aus der 2. Liga abgestiegene VfL Osnabrück vor dieser Saison ein Kandidat für die sofortige Rückkehr ins Unterhaus: Für den an der Bremer Brücke noch sehr beliebten Ex-Osnabrücker Joe Enochs aus Zwickau und für Olaf Janßen von Viktoria Köln.
VfL-Trainer Daniel Scherning nannte 1860, Kaiserslautern und Braunschweig bei der Frage nach seinen Favoriten.


Gute Auswärtsbilanz

Drei von insgesamt sechs Spielen konnten die Löwen in der Geschichte dieses Duells an der Bremer Brücke schon gewinnen – nur einmal zogen sie dort den kürzeren. Eine tolle Auswärtsbilanz! In München gelang dagegen erst ein Sieg aus fünf Spielen.
Den in Summe acht Zweitligapartien (zwischen 1981 und 2011) stehen die beiden Drittligaduelle der Saison 2018/19 und ein DFB-Pokalspiel der 1. Runde gegenüber (siehe Kasten DFB-POKAL)


Heimkomplex?

Das Stadion an der Bremer Brücke hat – ähnlich wie die Heimat der Löwen an der Grünwalder Straße – den Ruf, Spiele gewinnen zu können: Dank eines begeisterungsfähigen Publikums, das sich ganz nah am Spielfeldrand aufhält. Hier wurde schon manche Partie gedreht. Allerdings nicht in der jüngsten Vergangenheit: Der Abstieg aus der 2. Bundesliga im Sommer 2021 ist gewiss auch auf magere drei Heimsiege (auswärts gewann der VfL sechmal) und den abgeschlagenen letzten Platz in der Heimtabelle zurück zu führen. In dieser Saison sind auch schon wieder drei Ligapleiten (und zusätzlich das Ausscheiden aus Landes- & DFB-Pokal) an der Bremer Brücke zu beklagen. Der insgesamt Tabellenzweite belegt im Heimclassement nur den 13. Rang. Die nun bei den Löwenfans möglicherweise aufkommende Euphorie und Erwartungshaltung muss allerdings direkt wieder gedämpft werden: Wenn eingangs die Atmosphäre “an der Brücke” für sportlichen Erfolg angeführt wurde, dann macht im Umkehrschluss der Misserfolg des VfL in Corona-Zeiten in einem leeren oder halbleeren Stadion Sinn. Unglücklicherweise – so muss man es in unserem Falle wohl sagen – darf das Stadion heute Nachmittag unter Anwendung der 2G-Regel wieder auf allen 16.000 Plätzen besetzt werden.


DFB-Pokal

Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass wir Löwen in diesen Tagen besonders gerne über den DFB-Pokal sprechen, soll das einzige Duell mit dem heutigen Gegner in diesem Wettbewerb hier ebenfalls Erwähnung finden: Am 29. Juli 2011 reiste der Zweitligist 1860 zum soeben in die 3. Liga abgestiegenen VfL und konnte sich mit Mühe für die nächste Runde qualifizieren. Bereits in der 1. Minute ging der Gastgeber im damals auf den lustigen Namen Osnatel Arena hörenden Stadion an der Bremer Brücke in Führung. Benny Lauth glich zehn Minuten später per Foulelfmeter aus. Noch im ersten Spielabschnitt legte der Außenseiter erneut vor, was wiederum Kevin Volland kurz nach der Pause egalisieren konnte. Nach 90 Minuten stand es 2:2, es ging in die Verlängerung, in der die Löwen dann 13 Minuten vor dem drohenden Elfmeterschießen – erneut durch Lauth – den Siegtreffer markieren konnten.
Eine der zentralen Figuren dieses Spiels auf Osnabrücker Seite war ein gewisser Jan Mauersberger, der den Elfmeter zum 1:1 verursachte, das 2:1 selbst erzielte und nach dem endgültigen Knock-Out noch mit Gelb-Rot vom Platz flog. Neben Mauersberger stand an diesem Abend in der Abwehrkette des VfL der erst 21jährige Stephan Salger.


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