Rostock – Viktoria Köln 5:1

Wie man in Rostock als technisch versierte Mannschaft untergehen kann, bekam heute Nachmittag Viktoria Köln zu spüren. Hansa führte bereits zur Pause mit 2:0 durch einen Doppelschlag von Bahn und Verhoek (24. bzw. 25. Minute). Dabei hätte die Kogge sogar schon höher führen können. Direkt nach der Pause sorgte Hansa erneut durch einen Doppelschlag von Riedel und nochmals Verhoek (48. bzw. 50. Minute) für die Entscheidung. Ex-Löwe Korbinian Vollmann stellte in der 69. Minute auf 5:0. Etwas getrübt wurde der Nachmittag für die Norddeutschen in der 81. Minute als Riedel eine unnötige Notbremse einlegte, mit rot vom Platz flog und Wuunderlich den fälligen Elfer zum Endstand von 5:1 verwandelte.

Meppen – Kaiserslautern 3:2

Spannend bis zum Schluss ging es dagegen in Meppen zu. Die Meppener gingen zweimal in Führung. Zunächst traf Puttkammer durch einen Kopfball zum 1:0 in der Minute. Nur zwei Minuten später konnte Lautern bereits durch Zuck ausgleichen. Direkt nach der Pause konnte Meppen erneut durch Guder in Führung gehen. Er traf in der 47. Minute nach schönem Querpass von Piossek von der Strafraumlinie. Danach ging es hin und her. In der 67. Minute konnte Pourié dann für die Pfälzer ausgleichen. Er köpfte eine Ecke von Zuck an die Unterlatte der Latte, von wo der Ball eindeutig ins Tor sprang. Das Spiel wogte weiter hin und her. In der 86. Minute gelang den Meppenern dann der Siegtreffer. Nach einer schönen Kombination mit Ex-Löwe Nico Andermatt schob Krüger zum 3:2 ein. In der 89. Minute sah der Meppener Coach Torsten Frings noch die rote Karte.

Duisburg – Uerdingen 0:2

Im Niederrheinderby konnte sich der der KFC Uerdingen für die 0:4 Heimschlappe gegen Wehen rehabilitieren. Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit konnten die Krefelder in der 48. Minute durch einen Treffer aus dem Gewühl mit 0:1 in Führung gehen. Von Magnussens Bauch prallte der Ball ins Tor. Das verdiente 0:2 für die Gäste erzielte in der 71. Minute Kiprit. Duisburg spielte weitgehend harmlos und konnte Uerdingen nur selten unter Druck setzen.

Lübeck – Halle 2:3

Erneut konnten die Lübecker eine Führung nicht in einen Sieg oder wenigstens ein Unentschieden ummünzen. Die Norddeutschen gingen früh in Führung. In der 11. Minute zirkelte Rösler einen Freistoß aus etwa 20 Metern ins linke Kreuzeck. Halle konnte sich in der ersten Hälfte kaum nennenswert in Szene setzen. Das änderte sich im zweiten Durchgang. In der 62. und 65. Minute drehten die Hallenser durch einen Doppelschlag das Spiel. Erst schlug Boyd nach einer unglücklich abgefälschten Flanke zu, dann gelang Dehl nach einer von Raeder ungenügend geklärten Flanke der Führungstreffer für die Ostdeutschen. Lübeck zeigte Mentalität konnte in der 82. Minute durch Benyamina zum Ausgleich kommen. In der 90. Minute gelang den Hallensern dann die Entscheidung. Nach einem schönen Pass von Boyd erzielte Guttau den 2:3 Siegtreffer. Beim Jubeln erhielt der Hallenser Papadopoulos noch eine kuriose gelb-rote Karte, weil er die Eckfahne beim Jubeln zerstörte.

Ingolstadt – Dresden 1:0

Die Entscheidung für den Fusionsverein aus der Audi-Stadt fiel bereits in den Anfangsminuten. Kulke foulte Kutschke im eigenen Strafraum und sah rot. Der gefoulte selbst verwandelte den berechtigten Elfmeter zum 1:0 (4. Minute). Dresden versuchte dezimiert Druck aufzubauen und zum Ausgleich zu kommen, aber Ingolstadt ließ kaum Chancen für die Dynamos zu. Am Ende wurde es nochmal eng für die Gastgeber als ein Freistoß von Mai erst auf der Linie geklärt werden konnte und man nach einem Einsatz von Heinloth gegen Stefaniakdurchaus auf Elfmeter entscheiden hätte können.

Magdeburg – Wehen 1:2

Die Magdeburger begannen offensiv und wollten die Niederlage in Verl unter der Woche vergessen machen. So vergaben die Magdeburger einige Chancen und es ging mit 0:0 in die Kabinen. Den verdienten Führungstreffer für die Hausherren erzielte in der 50. Minute Burger, der einen Freistoß aus Halbposition ins leere Tor drücken konnte. Der Wehener Torwart Boss hatte sich total verschätzt und sein Tor bereits verlassen. In der Folge zogen sich die Magdeburger zurück und ließen die Wehener ins Spiel kommen. So war es kein Wunder, dass Chato in der 63. Minute durch einen platzierten Fernschuss den Ausgleich markieren konnte. Die Wiesbadener spielten danach auf Sieg und der entscheidende Treffer gelang Malone in der 74. Minute. Magdeburg hatte in der Schlussphase noch zwei Chancen zum Ausgleich, konnte sie aber nicht nutzen.

Was bedeutet das für die Löwen?

Dadurch dass die Löwen erst am Montag spielen, sind sie in der Tabelle nun auf Platz 6 “abgerutscht”. Morgen könnte der SC Verl noch vorbeziehen. Der Rückstand auf die auf Platz 3 liegenden Ingolstädter beträgt 2 Punkte. Um im Rennen um den Aufstieg nicht schon in Rücklage zu geraten, sollte der TSV am Montag aus Unterhaching nicht mit leeren Händen zurückkehren. Zumal die Hachinger mit einem Sieg auch noch an uns vobei ziehen würden.

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