Der TSV 1860 München befindet sich in der wohl heikelsten Phase seiner jüngeren Vereinsgeschichte. Die KGaA ist insolvent, die juristische und wirtschaftliche Loslösung von Hasan Ismaik gleicht einem Kraftakt, und parallel ziehen die ehrenamtlichen Vertreter des Hauptvereins eine völlig neue Spielbetriebsgesellschaft hoch. Was man in dieser extrem arbeitsintensiven Zeit am allerwenigsten braucht? Die gefühlt zehnte öffentliche Wortmeldung von Martin Gräfer.

Martin Gräfer meldet sich mal wieder zu Wort

Der Vorstand der Bayerischen hat mal wieder in die Tasten gehauen. In einem längeren Statement echauffiert sich Gräfer über Boykottaufrufe gegen die Merchandising GmbH, philosophiert über eine mögliche Genossenschaft des e.V. und warnt davor, Sponsoren pauschal zum Gegner zu erklären. Wer den Text liest, reibt sich unweigerlich die Augen. Es wird Zeit, einige Dinge geradezurücken – denn Herr Gräfer verwechselt hier einiges.

Die Merchandising GmbH: Ein schlechter Deal bleibt ein schlechter Deal

Gräfer nimmt die Merchandising GmbH (die zu 100% Hasan Ismaik gehört) in Schutz und behauptet, sie hätte „einen positiven Beitrag zur Finanzierung des Profisports geleistet“. Schauen wir uns doch mal die viel zitierten nackten Zahlen des ach so lukrativen Konstrukts an:

Für das Geschäftsjahr 2023/24 meldete die Gesellschaft einen Überschuss von 257.203,40 Euro. Klingt auf den ersten Blick nett, aber der Teufel steckt im Vertrag von 2012, den Gräfer hier so verteidigt: Von diesem Gewinn gehen erst einmal 120.000 Euro fix an Hasan Ismaik. Vom Rest – 137.203,40 Euro – bekommt die KGaA die Hälfte.

Macht am Ende 68.601,70 Euro für den Verein. Das ist weniger als das Jahresgehalt eines durchschnittlichen Drittligaspielers. Insgesamt flossen seit dem Verkauf der Rechte im Jahr 2012 (für den einmaligen Betrag von rund einer Million Euro) gerade einmal schlappe 890.000 Euro an Gewinnausschüttung an die KGaA. In vierzehn Jahren!

Dass der Vorstand eines Versicherers nun ernsthaft dafür wirbt, bei einer Firma einzukaufen, deren Eigentümer erst einmal kräftig abkassiert, während der Rest in eine in einem Insolvenzverfahren befindende KGaA läuft, ist bemerkenswert.

Aufklärung ist kein Boykott – sie ist überlebenswichtig

Martin Gräfer fragt:

“Wie soll aber all das gelingen, wenn gleichzeitig öffentlich dazu aufgerufen wird, Unternehmen im Umfeld des TSV 1860 wirtschaftlich zu schädigen?”

Dieses Zitat ist geradezu absurd. Die Merchandising GmbH hat nichts mehr mit der neu gegründeten Spielbetriebsgesellschaft des e.V. zu tun. Wenn Fans derzeit ihre Mitfans aufklären, dass Käufe im “offiziellen” Fanshop keinen einzigen Cent in die Kassen der neuen Spielbetriebsgesellschaft spülen, dann ist das kein bösartiger Boykott, sondern schlichtweg Aufklärung und elementar wichtig für die Zukunft von 1860. Wer den Neuanfang des TSV 1860 München unterstützen will, kauft seine Fanartikel beim Hauptverein. Das ist einfache Logik, keine feindselige Agenda. Wer das behindert, schadet der Zukunft der neuen Gesellschaft.

Die Marke 1860 schützen? Von wegen!

Und wenn Gräfer davon spricht, Unternehmen im Umfeld nicht zu schädigen, muss man sich auch unweigerlich fragen: Wer schädigt hier eigentlich die Marke 1860 München? Schauen wir uns den jüngsten Trikot-Launch der Merchandising GmbH an.

Wie wir bereits vor wenigen Tagen ausführlich dargelegt habe, griff das Unternehmen zur Bewerbung des „Traditionstrikots“ auf dilettantische, KI-generierte Bilder zurück. Mit falschen Gründungsjahren (1660) und einem völlig entstellten, rüsselartigen Löwenwappen hat die Merchandising GmbH ihr eigenes Produkt der Lächerlichkeit preisgegeben. Wer die wertvolle Marke 1860 derart lieblos verunglimpft und berechtigte Kritik von Fans auf Social Media systematisch zensiert, braucht wahrlich keine Boykottaufrufe, um Käufer abzuschrecken. Das erledigt die mangelnde Professionalität ganz von selbst.

Die Phantomdiskussion um die bösen Sponsoren

Noch abenteuerlicher wird es, wenn Gräfer behauptet, man dürfe Sponsoren nicht „pauschal zum Gegner erklären“. Wo im Umfeld des TSV 1860 hat Gräfer jemals eine grundsätzliche Ablehnung gegen klassisches Sponsoring vernommen? Niemand hat das getan. Das ist eine reine Phantomdiskussion.

Vielleicht sollten wir Herrn Gräfer noch einmal die Definition von Sponsoring ins Gedächtnis rufen:

Der Sponsor erbringt Geld-, Sach- oder Dienstleistungen, während der Gesponserte im Gegenzug Kommunikations- und Werberechte zur Verfügung stellt, um die Marketingziele des Sponsors zu unterstützen.

Was Sponsoring nicht ist: Das Erkaufen von Einmischung in strukturelle oder infrastrukturelle Entwicklungen des Vereins. Genau das scheint Gräfer aber immer wieder zu verlangen. Er hat den Unterschied zwischen einem Sponsor und einem Anteilseigner bis heute offenbar nicht verstanden.

Wenn Löwenfans Slogans wie “Football is for you and me – not for fucking industry” verwenden, dann richtet sich das nicht gegen klassisches Sportsponsoring. Es richtet sich gegen eine Entwicklung im Fußball, bei der Geldgeber massiv sportlichen und politischen Einfluss nehmen. Bestes Beispiel lieferte jüngst die Posse um Donald Trump, Gianni Infantino und den amerikanischen Nationalspieler Folarin Balogun, bei der ein Anruf genügte, um eine Rotsperre auszuhebeln. Das ist die “fucking industry”. Das ist die Einflussnahme, die beim TSV 1860 niemand sehen will. Sauberes Sponsoring? Jederzeit gerne!

Wer spaltet hier eigentlich?

Gräfer wirft anderen vor, den Boden für neue Sponsoren zu verbrennen und den Verein zu spalten. Dabei macht er mit seiner wiederholten Ego-Nummer genau das. Anstatt den ehrenamtlichen Gremien, die in der schwersten Stunde des Vereins Tag und Nacht für die Zukunft des Profifußballs bei Sechzig schuften, den Rücken freizuhalten, drängt er sich wiederholt ins Rampenlicht. Er verhandelt Themen wie Hybridwahlen (noch dazu mit einer falschen Rechtsauffassung) oder Anteilsstrukturen der neuen Spielgesellschaft öffentlich.

Die Trennung von Hasan Ismaik und der KGaA ist vollzogen. Der Neuanfang braucht jetzt Ruhe, harte Arbeit und einen Schulterschluss aller Löwen. Was er nicht braucht, sind Querschüsse und ungefragte Ratschläge von Ex-Sponsoren, die ihre eigene Bedeutung für den Verein chronisch überschätzen.

Der Neuanfang läuft. Mit oder ohne Martin Gräfer.

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Andi Latte

“Ein schlechter Deal bleibt ein schlechter Deal” – Die einseitige Herangehensweise des Autors dieses Artikels ist doch genau das, was Herr Gräfer anspricht.

Zum einen flossen beim Verkauf 1 Mio. Euro an die KGaA, zum anderen liegt das unternehmerische Risiko (Personalkosten, Shopmiete etc.) beim Käufer. Die KGaA erwirtschaftet(e) daraus Einnahmen ohne Kosten und Mühen.

Bei diesem Deal gab es zwei Seiten, und die Bedingungen wurden von beiden Seiten per Unterschrift als passend empfunden.

Jetzt zum Boykott aufzurufen bzw. die Aussagen von Herrn Gräfer so einseitig in eine Schublade zu pressen, wie es Herr Niedergrünzl tut, erinnert mich doch sehr stark an Gerhard Polts Leasingvertrag.

Bitte bedenkt auch, dass es hier um Arbeitsplätze geht. In den Shops und im Back Office arbeiten Menschen, denen der Löwe am Herzen liegt.
Peace ✌️

age

Die Arbeitsplätze gehen doch nicht verloren, wenn die Fanartikel nicht mehr über eine externe Firma sondern von Sechzig selbst vertrieben werden.
Im Gegenteil, die Nachfrage wir enorm steigen und die Gewinne gehen zu 100% an Sechzig!
Ein enormer 15jähriger Wettbewerbsnachteil verschwindet.

Noch eins: Wer benötigt Geld?
HI, welcher 4 Mio. an Dauerkarten erst kürzlich eingesteckt hat und xx Millionen mit Trikots verdient hat oder der TSV 1860 München welcher von Null anfängt?

Last edited 9 Tage zuvor by age
Andi Latte

Das ist nun auch sehr optimistisch gedacht. Kurz- und mittelfristig wird Dein Wunsch und Deine Rechnung nicht aufgehen. Erst wird erstritten wer wann und wie Vertragsbruch begangen hat (Darlehensvertrag, Kooperationsvertrag).

Bis dahin werden diese Mitarbeiter Teil der Merchandising GmbH sein, gegen die von Vereinsseite ein Aufruf zum Boykott vorliegt.

Zu Deinen Aussagen zu Dauerkarten und Trikots äußere ich mich jetzt nicht weiter. Es lagen zwischen dem e.V., der KGaA und der HAM klare Geschäftsbedingungen vor, die von allen Seiten in ihrer jeweiligen Funktion abgesegnet wurden. Darunter zählt eben nun auch der Deal bzgl. der Merchandising GmbH.

Der TSV 1860 München fängt nicht von Null an sondern bei -10. Ob Herr Gräfer sich nun zu weit einmischt oder nicht. Die Herangehensweise im Artikel oben ist und bleibt einseitig. Vergleichbarer Stil wie bei den hier unbeliebten Portalen.

age

Du vermischt viel zu viele Dinge miteinander.
Bso.. Merchandising-Verkauf ist 15 Jahre her und damit hat Hasan viel Geld verdient und Sechzig eben nicht. Das ist Fakt.

Dann nenn halt Gründe warum Sechzig selbst weniger Merchandising-umsatz als Hasan.
Auf blose Meinungen von unwissenden hsb ich keine Lust.

Wegen dem Entzug der Drittliga-Lizenz wurden wir ausreichend von verantwortlichen Personen aufgeklärt. Auf FB- oder Insta-Kommentare tw. von Ki oder Agentur können wir verzichten.
Wenn du daran glaubst ist das dein Bier – machs guad 😂

Kraiburger

Du sprichst davon, dass die Mitarbeiter primär ja auch Löwenfans sind. Das ist sehr gut, und gegen die Mitarbeiter hat ja auch niemand was.

Ich würde mich sehr freuen, sie zukünftig auch als Mitarbeiter im Löwen-Shop zu sehen.

Aber gerade wenn sie auch Fans des TSV 1860 München sind, dann muss es für sie doch auch ein Grauen sein, erstens kaum noch Kunden zu haben, und dann – trotz ihrer Arbeitskraft – dem TSV 1860 München nicht dienen zu können.

Ja, die Situation ist wie sie ist. Und sie ist nicht gut dabei, dass der TSV 1860 München durch die Merch kaum einen cent erhält.

Auch für die Angestellten wäre es doch deutlich erfreulicher, wenn sie erstens mehr Kunden hätten und zweitens, ihr Engagement auch dem Verein was bringe.

Siehst du ja nicht anders, oder?

Andi Latte

Ja, da bin ich bei Dir. Es gibt aber nun mal eine vertragliche Situation und die muss geklärt werden. Das ist ein komplexer Prozess und das wird nicht so mir nichts dir nichts über die Bühne gehen. In der Zwischenzeit werden diese Angestellten in der Luft hängen und sich um ihre Jobs sorgen. Einen Boykottaufruf eines Vereinsvertreters halte ich immer noch für sehr unpassend.

Es ist auch nicht so dass der TSV keine Vorteile durch die Merch GmbH erhält. 2012 war es eine Million und im Anschluss gab es eine Profitbeteiligung. So funktionieren Absprachen nun mal. Die Gewinne waren jetzt insgesamt auch nicht so berauschend dass die 1M plus Gewinnbeteiligung eine Beleidigung gewesen wäre und das Pistole auf der Brust Argument zieht.

Mein ursprüngliches Argument war auch ein anderes. Ob man es nun gut findet, dass Martin Gräfer sich öffentlich äußert oder nicht, es ist etwas Wahres dran und ich wollte die Einseitigkeit des Artikels hervorheben. Eine Meinung zu vertreten ist ein Jermanns gutes Recht, aber der Autor kritisiert und veralbert die Berichterstattung des Oli Griss und haut dann ähnlich einseitige Werke raus.

Kraiburger

Servus Andi,

wir reden jetzt also über 3 verschiedene Dinge.

Ja, da bin ich bei Dir. Es gibt aber nun mal eine vertragliche Situation und die muss geklärt werden. Das ist ein komplexer Prozess und das wird nicht so mir nichts dir nichts über die Bühne gehen. In der Zwischenzeit werden diese Angestellten in der Luft hängen und sich um ihre Jobs sorgen. Einen Boykottaufruf eines Vereinsvertreters halte ich immer noch für sehr unpassend.

Für mich ist es absolut nachvollziehbar, dass die Jobsituation für die Angestellten mehr als beängstigend ist. Ich bin jetzt weder der Insolvenzverwalter, noch der Kgaa-Geschäftsführer oder irgendwer, dessen Wort hier ein Gewicht hätte. Das einzige was ich als Fan sagen kann ist: Wir werden bei 1860 München auch in der Zukunft einen breit aufgestellten Fanshop mit vielen Mitarbeitern brauchen. Größer als bislang. Und ich als Fan sehe keinen Grund, weshalb man nicht zukünftig auch auf das Know-How der bisherigen Fanshopmitarbeiter setzen sollte.

Es ist auch nicht so dass der TSV keine Vorteile durch die Merch GmbH erhält. 2012 war es eine Million und im Anschluss gab es eine Profitbeteiligung. So funktionieren Absprachen nun mal. Die Gewinne waren jetzt insgesamt auch nicht so berauschend dass die 1M plus Gewinnbeteiligung eine Beleidigung gewesen wäre und das Pistole auf der Brust Argument zieht.

Tut mir leid, aber genau hier bin ich komplett anderer Meinung. Während Dynamo Dresden pro Jahr 2 Millionen Euro Gewinn an Fanartikeln macht, erzielt der TSV 1860 München aufgrund dieser Absprachen in 14 Jahren insgesamt 890.000 Euro. Das ist ein Wettbewerbsnachteil für den Verein. Und die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Aufgrund der von dir abgesprochenen Absprachen, insbesondere der Gewinnausschüttung an HI (der mich persönlich um 330 Euro betrogen hat), haben breite Teile der Fanszene in den vergangenen Jahren nicht mehr im Fanshop eingekauft: DESHALB waren die Gewinne überschaubar. Ich für meinen Teil habe vor 10 Jahren angefangen, die 25 Euro pro Monat, die ich einspare weil ich NICHT im Fanshop einkaufe, in einem ETF anzulegen. Das ist jetzt Geld, das ich für den Neuaufbau bei 1860 in verschiedenen Aktionen spende. Und da hat sich durchaus was angesammelt. Ich verspreche dir, dass der Fanshop deutlich mehr Gewinne einfährt, sobald es keine Gewinnabführung mehr an HI gibt. Dann macht den Mitarbeitern das Arbeiten auch wieder mehr Spaß!

Mein ursprüngliches Argument war auch ein anderes. Ob man es nun gut findet, dass Martin Gräfer sich öffentlich äußert oder nicht, es ist etwas Wahres dran und ich wollte die Einseitigkeit des Artikels hervorheben. Eine Meinung zu vertreten ist ein Jermanns gutes Recht, aber der Autor kritisiert und veralbert die Berichterstattung des Oli Griss und haut dann ähnlich einseitige Werke raus.

Primär geht es dir darum, dass jemand eine Lanze für die Angestellten der Merchandising GmbH bricht. Das habe ich verstanden und ich gehe mit dir d´accord.
Ich bin auch insgesamt nicht zu 100% mit dem Gräfer-Bashing einverstanden. Eine Demokratie bei 1860, wie wir sie uns vorstellen, muss andere Meinungen wie die von Gräfer aushalten können (*). Allerdings kann ich die Meinung teilen, dass es in der aktuellen Situation kontraproduktiv ist, sich als potentieller Hauptsponsor öffentlich in Vereinspolitik einzumischen.
Martin Gräfer hat aber auch am 3. Juni gesagt, dass es bei 1860 einen Neustart ohne Investor geben muss. Diese Meinung teile ich uneingeschränkt, und ein Neustart ohne Investor beinhaltet auch ein Neustart mit der Möglichkeit der Eigenvermarktung von Fanartikeln.

(* Nie und niemals werde ich jedoch Hass, Lügen, Fakenews und Populismus akzeptieren, wie es auf der Nius-ähnlichen Plattform db24 üblich ist, das sind zwei unterschiedliche paar Stiefel. Und ich bin froh und glücklich, dass sechzger.de bei weitem nicht deren Niveau erreicht, auch wenn du etwas gegenteiliges suggerieren willst).

Urloewe

Bin eigentlich ziemlich auf der Linie von Sechzger.de. Aber der Gräfer kommt mir insgesamt zu schlecht weg.
Fände es gut, wenn man die Bayerische als Sponsor erhalten könnte. Gräfer hat schon einige Fehler gemacht und die Einmischung in Vereinsngelegenheiten übertrieben. Für mich persönlich ist er eher respektierter Gegenpol und Korrektiv als Feindbild.
Auch ist etwas dran an seiner These, dass man, wenn man an der reinen Leere DER VEREIN GEHÖRT DEN FANS konsequent festhält, man für ewig im Amateurlager festsitzt.

Posicelli

Gut geschrieben,
da sind wir doch mal einer Meinung!
Hätte ich so gar nicht gedacht.

age

Die Mischung machts, denn wir dürfen nicht vergessen, ein sog. Investor hat uns 2x ins Amateurlager geschickt, nicht die Fans.

Und es gibt auch andere Clubs, die spielen als eV in der Bundesliga!

Fusel

Ich bin echt froh wenn dieses Geschieße von innen und außen endlich mal aufhört und man gemeinsam arbeitet. Selbst wenn was kommt von einem anderen dann einfach drüber stehen und erwachsen sein. Es geht nur noch miteinander in der aktuellen Situation. 

U.G.loewe

So und ich gebe auch noch meinen Senf dazu! Momentan haben wir doch keinen Hauptsponsor und sollte die Blaue noch mal einsteigen mich würde es freuen, zum einen haben sie gut und pünktlich gezahlt und ihr Löwe passt auf unser Trikot wie die Faust aufs Auge. Es gibt doch immer Leute die sich aufmandeln und die Blaue besteht ja auch nicht nur aus der einen Person also könnten wir uns glücklich schätzen wenn es noch mal was werden würde mit der Blauen. Und noch eine Frage zum Schluss. Was für einen Status haben jetzt eigentlich unsere Profis die noch nicht bei anderen Vereinen sind?

age

Gute Idee, mit der schweigenden Mehrheit müssten weit mehr als ne Viertelmillion drin sein.

Aufgehts Michael 1860G, buckeliger…, Sechzgerxyz und wie sie alle heißen – los, nur mit rummaulen gewinnt man keinen Blumentopf 😉👍

Don Zapata

Du meinst Die Bayerische?

age

Das kann auch sein, ich habe die kommerzielle Blogger-Seite gemeint 😂

Don Zapata

Hihi, großartiger Plan.

Michael1860G

An das Team von sechzger.de
Lasst doch einfach mal andere Meinungen zu.
Unterirdisch was hier zum Teil für Artikel gepostet werden!

Peter Gratz

Wir lassen hier im Kommentarbereich natürlich andere Meinungen zu, sonst wär dein Account ja schon längst Geschichte. Bei den Artikeln sieht es da natürlich etwas anders aus. Da schreiben die Redakteure was sie für gut und richtig halten. Wenn jemand von außerhalb etwas beitragen möchte, kann er das per Leserbrief oÄ machen. Aber da entscheiden auch noch immer wir, was veröffentlicht wird. Das ganze folgt dann natürlich auch inhaltlich einer “Blattlinie”, wie es z.B. bei jeder Zeitung der Welt auch ist…

AbediPele

Die Meinung von Herrn Gräfer wurde weder im Artikel noch im Kommentarbereich zensiert oder ‚nicht zugelassen‘. Es wird sich mit der Meinung beschäftigt. Davon muss man halt ausgehen wenn man seine Meinung öffentlich postet. Was sollte daran falsch/einseitig sein?

Eurasburger1860

Jeder kann seine Meinung sagen, daran wird man hier nicht gehindert. Eine formulierte Meinung hat aber keinen Anspruch auf Zustimmung, denn alle anderen Teilnehmer hier haben nämlich auch das Recht ihre Meinung zu formulieren.

ThomasZander

Pöbeleien, Untergangsszenarien (keiner kann in die Zukunft schauen, nicht mal Herr Griss oder Herr Gräfer) oder Unwahrheiten sind aber keine Meinung. Das verstehen viele nicht.

Ich würde gern mal eine echte andere Meinung hören oder lesen. Aber es kommt immer nur das oben genannte.

Benjisson

Welche Meinung wurde den gesperrt, gelöscht oder nicht zugelassen? Erzähl mal. Hier steht viel Meinung aber das heißt nicht man muss dies akzeptieren.

chiela 60

Ich bin ja erst seit kurzem dabei…Herr Gräfer kenn ich nicht, was er aber Vermutlich verbocken will, geht gar nicht 👎 Lasst Ihn doch SCHMAATZEN. WIR sind diejenigen die den Verein unterstützen…. Die 60er. Nicht Pro 60….Wieso gibt es die Überhaupt,? Solls doch zu den ÜBERBEZAHLTEN Roten gehen👍 Also, Ich als neues Mitglied bei 1860 will, daß wir uns alle zusammenreißen und die anderen sollen Ihren eigenen Dreck vor der Haustür wegkehren… Is so, oder is so. 👀? Auf uns, wir schaffen das, wie einst Merkel mal sagte 🦁🦁🦁🦁🦁💙👍

Chemieloewe

Sind Martin Gräfer u. Hasi dicke Kumpels u. geistige Brüder geworden??? Scheint mir so, denn Gräfer gibt sich genauso lernresistent wie Hasi u. schwätzt auch so einen Unfug daher, bei dem sich die Wahrheit verabschiedet hat.

Anstatt jetzt eine Kehrtwende von seiner Spalterhaltung – u.a. mit seinem unrühmlichen u. gescheiterten Opportunisten-“Bündnis Zukunft 1860” im Zusammenhang mit der e.V.-VR-Wahl 2024 u. auch danach – hin zu einem festen Miteinander u. Gemeinsam mit dem e.V. auf einem neuen Kurs des Neuanfangs zu gehen, zieht er seinen untauglichen destruktiven Ego-Trip der Konfrontation mit der e.V.-Führung weiter durch. Da fehlen Herrn Gräfer leider weiterhin Vernunft, Einsicht u. Verstand in die Realität, wahren Tatsachen, Ursachen u. Zusammenhänge bei 60.

Wenn Herr Gräfer seine falschen Grundhaltungen u. Meinungen nicht ändert, wird es mit ihm bei 60 nix werden. Wäre sehr schade, weil wir starke Sponsoren wie “Die Bayrische”-Versicherung schon brauchen. Aber, so wie das Gräfer macht, geht es nicht mit Gemeinsam, Einigkeit, Kooperation u. Partnerschaft mit dem e.V., nicht mit uns!

Herr Gräfer: Umdenken u. Aufwachen!!!

Dom

Der Ad-hominem-Fehlschluss liegt vor, wenn eine Argumentation nicht sachlich entkräftet, sondern die Person, die sie vorbringt, persönlich angegriffen oder abgewertet wird…

Benedikt Niedergünzl

aha. und das erkennst du hier?

Dom

Gefühlt wiederholen sich die Artikel und die Kommentarbereiche . Bei jeglicher leichter Kritik am EV ist der narrative, dass man entweder gegen Ihn ist , da man Blogger Freund, HAM Freund oder einfach nur schlecht informiert ist und nicht in der Lage ist die Sachverhalte korrekt einzuordnen.
Vielleicht tut man gut daran auch kritische Stimmen zukünftig mit einzubauen, ich habe lieber einen gräfer mit starker Meinung im EV als ausserhalb. Diese gestellte hysterie wenn gräfer was schreibt ist halt irgendwann lächerlich. Er hat sicher nicht immer recht, aber nicht alles was er sagt ist automatisch falsch.

Multikulti

Tja was willst du erwarten 😩

Bei den meisten fehlt es an kluger Einschätzung  und Sechzger.de fördert das auch noch 

Benedikt Niedergünzl

Finds lustig, dass du Null auf den Artikel eingehst, aber selbst mit Plattitüden glänzt.

Patrik1860

Wenn Herr Gräfer behauptet, bei Sechzig gäbe es ein sponsorenfeindliches Umfeld, dann bedarf das der Richtigstellung! Er kann bestens zwischen Investor und Sponsor unterscheiden!

Im Übrigen werden hier sehr wohl kritische Stimmen eingebaut – wenigstens im Kommentarbereich!

Bei DB24 wird mir alles nicht konforme wegzensiert. Ich habe dort die Frage gestellt, ob es sich lohnt, die Löwen in den Untergang zu wünschen, nur um am Ende Recht behalten zu haben. Ich hätte mich lieber in meinen Bedenken zum Investor damals getäuscht und würde heute gerne in einem Stadion mit Löwenkäfig gegen Barcelona spielen.

Keine Beleidigung, kein Verstoß gegen Kommentarregeln – trotzdem weg!

Hier bleiben auch andere Meinungen stehen – ich sehe da kein Reflexverhalten, außer gegen Unwahrheiten…

Benjisson

Kritik ist fundiert. Immer. Das lese ich bei Gräfer nicht.

Gräfer hat keine Rolle im eV da er nicht gewählt wurde und keine Wahl ansteht. Er kann sich in der Gesellschaft einbringen wenn er nicht sein eigenes Ding versucht zu machen. Kein Mensch braucht Jemanden der öffentlich versucht etwas “gerade” zu rücken.

Und als Denkanstoss: Aber nicht alles was er sagt ist automatisch richtg.

Und nochmal….Was ist die Rolle eines Sponsoren?

_Flin_

Hier kann im Kommentarbereich jeder seine Meinung sagen. Und wenn’s ein rechter Schmarrn ist, wird ihm halt auch die Meinung gesagt. Kritische Stimmen gibt’s genug.

Ein wenig mehr Substanz wär halt mal ne angenehme Abwechslung bei den kritischen Stimmen.

Chemieloewe

Warum zieht Herr Gräfer jetzt nicht mit dem e.V. gemeinsam auf einem neuen Weg des Neuanfangs in eine zu gestaltende neue, besser u. erfolgreiche Zukunft u. startet dagegen so einen destruktiven öffentlichen Schlammschlacht-Hokuspokus gegen Walch, wo die Wahrheit bei seiner Argunentation weit danebenliegt o. seine Argumentation größtenteils einfach falsch ist? Das frage mal Herrn Gräfer u. beantworte mir/uns das hier mal, bevor Du eine starre, prinzipiell unverrückbare Antihaltung der meisten hier gegen Herrn Gräfer konstruierst. Wenn Herr Gräfer mit positiver, konstruktiver Haltung, kooperativ u. partnerschaftlich mit uns, dem e.V. in die Zukunft geht, dementsprechend denkt, redet u. handelt, wirst Du von mir u. den meisten hier dafür Zuspruch, Dank, Freude, Applaus…u. Lob für Martin Gräfer u. Die Bayerische lesen u. hören! So ist das, so o. so. Wenn die e.V.-Führung in einzelnen Sachen falsch handelt u. Fehler macht, kann u. muss man das kritisieren u. Korrekturen fordern, ja, aber, wo es nicht so ist, halt eben nicht!!!

Last edited 10 Tage zuvor by Chemieloewe
R.Satzmann

Dem Beitrag stimme ich zu.

Mit einer Ausnahme, was da heute Nacht in den USA zwischen Trump und Infantino passiert ist, ist keine Posse!

Das ist eine Katastrophe! Dem Betrug ist die Tür geöffnet worden!

 

Benedikt Niedergünzl

Das ist korrekt, das hab ich viel zu milde ausgedrückt.

D.Pest

Off topic aber du hast es angesprochen. Die Orange gab auch noch zu, absolut keine Ahnung von Fußball zu haben und auch nicht zu wissen, was eine rote Karte bedeutet. Nur um kurz darauf als der große Erklärbär aufzutreten, und der staunenden Journaille zu erklären, der Schiedsrichter sei nicht auf der Höhe gewesen, er wisse jetzt, das die rote Karte bedeutet ein Spiel auszusetzen ( er meinte, das sei sowieso unfair, weil das nächste Spiel ja nix mit diesem Spiel zu tun habe) und außerdem erklärte er, dass wäre eh kein Foul gewesen, weil da zwei großartige Spirtker einfach ineinander gerasselt sind. Und deshalb bat er seinen Buddy, die Karte halt mal auf Bewährung zu setzten. Die Regel gibt es zwar nicht, aber was soll’s, wenn er es wünscht wird alles umgeschrieben. Meine Fresse, das ist nur ein kleiner Teil davon, warum ich auf  die verschi..ene WM verzichte. Willkürliche Regeländerungen, die kein Fußballfans versteht, keine zwei Halbzeiten sondern Viertelpausen bei geschlossenen Dach und gerade mal 20 Grad..schon klar..alles zum Schutz der Spieler und nicht wegen Geldvermehrung. Gehts eigentlich noch FIfa?!

Meine „0“ an aktuellen Spielen steht noch, allerdings habe ich mir die spannende Doku über die WM 94 in den Staaten einverleibt (ARD Mediathek) . Hatte das – auch damals nicht – auf dem Schirm, wie desolat die Stimmung damals war. Oder damals hatten die Stadien keine Dächer und z.B. in Dallas spielte man Mittag! bei nicht ganz 50 Grad im Schatten. Das tut schon vom Zuschauer weh.

Zwei komplett verschiedene Welten, “nur” 32 Jahre dazwischen..

age

Über 80 Beiträge, zahlreiche Neu-User und aus einem gemeinsamen Ziel wieder eine Spaltung initiiert.

=> Graefer, Griss & Co. verpuscht euch!

Kraiburger

Als wir vor 3 Wochen prognostiziert hatten, dass sich auch bei sechzger.de sicherlich Neuanmeldungen platzieren werden, um die Stimmung gezielt zu vergiften, hatten wir noch gelacht … !

Die Strategie von Peter Gauweiler für Hasan Ismaik

Buckliger Verwandter

Donnetwetter, du hältst es also für eine Strategie von Herrn Gauweler, wenn jemand eine andere Meinung hat als der Mainstream hier vorgibt?
Ich glaube, da werden die Möglichkeiten eines Herrn Gauweiler überschätzt.
Es liegt wohl eher an so prägnanten Aussagen wie “Helles oder Weißbier, f…..ing Industry” oder die Definition von Herrn Niedergünzl bzgl. Sponsoring, die wieder darauf hinausläuft: Gibt Geld und halt den Mund.
Auch die Menschen die eine andere Meinung haben, sind Löwen und machen sich Sorgen um 1860 München.

Kraiburger

Nein, ich halte es für Strategie, wenn ein Troll-Account pausenlos Scheindiskussionen führt, um Zwietracht zu säen.

Du könntest beispielsweise ja auch gerne mal deinen Nicknamen ändern. Wenn du dich so sehr um 1860 sorgst, bist du sicherlich an einem ordentlichen Austausch interessiert, und musst nicht zwingend mit einem provozierenden Namen die anderen User zusätzlich triggern, oder?

Last edited 10 Tage zuvor by Kraiburger
Vorstopper

Naja, er hatte hier ja mal geschrieben, er sei über siebzig Jahre alt zu sein und beim Dingsbums habe ich den Nick auch schon gesehen. Von daher, kann ich mich über sowas nicht aufregen.
Angesichts der derzeitigen Situation, ist doch verständlich wenn hier auch vermehrt unterschiedliche Meinungen geäußert werden.
Man muss ja auch nicht über jedes Stöckchen springen, welches einem vorgesetzt wird.

Buckliger Verwandter

Deinen Nick hab ich auch schon beim Dingsbums gesehen.
Also scheint das ja kein negatives Merkmal zu sein.

Vorstopper

Das ist lang her. Dort bin ich schon vor Jahren gesperrt worden.

Buckliger Verwandter

Möchtest du quasi als Jugendsünde abhaken?

Buckliger Verwandter

Das heißt , ich soll meinen Namen ändern um niemand zu triggern?
Sorry, wenn sich jemand von meinem Nick getriggert fühlt, ist das sein Problem nicht meins.
Ausserdem beruht der Name auf dem Ausspruch eines ehemaligen hochgejubelten Vereinspräsident.
Der wurde seinerzeit doch als der Messias gepriesen.
Stimmt es eigentlich, dass er für seine letzte Amtszeit von der MV nicht entlastet wurde?

Michael1860G

Du bezeichnest andere Meinungen als „vergiften“. Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussage .

Kraiburger

Danke für deinen Hinweis. Ich werde dir mitteilen, wenn du eine Status erreicht hast, an dem ich mir diesen auch zu Herzen nehme!

wolf

Das liest sich jetzt schon etwas überheblich.

sechzger27

Gräfer ist nicht der Feind.

age

Wenn du den Inhalt und die Diskussion ned verstehst, bzw. verstehen willst, dann lass es bitte einfach bleiben 😉

sechzger27

Ich versteh die Kritik an Gräfer und teile diese. Ich find es nur nicht klug ihn voreilig als Feind zu betrachten.

Benedikt Niedergünzl

Wo wird er als “Feind” bezeichnet? Auch schon wieder so eine Phantomdiskussion.

sechzger27

Nein, nicht in dem Artikel. Ich hab mich nur auf den Kommentarverfasser bezogen. Auf die Aussage: “Graefer, Griss & Co. verpuscht euch!”

Last edited 10 Tage zuvor by sechzger27
age

Ich habe sie nicht als Feinde bezeichnet, sondern zum Ausdruck gebracht, dass dieser Personenkreis mit polemischer Rhetorik und Falschaussagenden den Verein mehr schädigen als voran bringen.
Das hat nichts mit Sponsoring zu tun.

age

Er lügt wieder offensichtlich und das ist Fakt.
Oder kannst du uns erklären was ein Kauf bei der Merch von HI dem e.V bzw. der neuen GmbH finanziell bringt?

_Flin_

Ich stimme zu, dass er in einigen Punkten aus unserer Sicht die Unwahrheit sagt. Zu sagen er “lügt”, sagt die Unwahrheit also bewusst, ginge mir zu weit.

age

Mir auch, deswegen ist er bei vielen Löwenfans verständlicherweise unten durch.

Benjisson

Nö er ist ein Sponsor. Nicht mehr oder weniger egal wie er sich sieht.

Michael1860G

Andere Meinungen gefallen Ihnen wohl nicht?

Drew60

Football is for you and me – not for fucking industry

Zur Aufklärung : der Spruch ist bereits über 20 Jahre alt und richtet sich gegen die Kommerzialisierung des Fussball gegen Investoren und Konzerne wie z.b. Red Bull oder einzelne Besitzer wie Hopp Kind oder auch Ismaik. Aber ser Spruch ist definitiv nicht gegen Sponsoren gerichtet .

Was Herr Gräfer schreibt ist zu großen teilen Humbug .

SechzgerMX

Hopp hat seine Anteile wieder an den e.V. zurückgegeben und in Hoffenheim gilt wieder 50+1. Würde den nicht in einem Atemzug mit Ismaik nennen

1860_4ever

Sehe ich auch so. Hopp war ein Sponsor – Ismaik nicht. Ist natürlich wirklich blöd, weil man ja sonst niemand hat, der soviel zahlen könnte. Es sollte doch in einer Millionenstadt wie München möglich sein einen solventen Trikotsponsor a las Hopp zu finden!? Wurden evtl. kommunikative Fehler im Umgang mit Gräfer gemacht. K.A. Wichtig wäre ein totaler Neuanfang. Die beste Lösung ist ein neuer Markenauftritt:

  • neues Logo
  • neue Trikots
  • evtl.neue Merch‑Partner
  • neue digitale Marke
Eurasburger1860

Die Bayrische hatte durch ihr Vorgehen und Sponsoring nahezu Heldenstatus nach der ersten 4 erreicht. Spätestens durch den Putschversuch mit dem sog. “Bündnis Zukunft” hat man sich selbst in eine Ecke gestellt, aus der es scheinbar kein Entkommen mehr gibt. Alle Einmischungen danach, sei es was die Zusammensetzung des Präsidiums oder die Position des GFs angeht, bis hin zur völlig absurden Rechtsauslegung zum Thema “hybride MV” sind übergriffig und daneben.
Mir hat Martin Gräfer auf der letzten Mitgliederversammlung fast leid getan, als er sich mit den sehr traurigen Figuren von wbfdtsv (o.ä.) unterhalten musste, weil sich sonst niemand mehr gefunden hat.

Die Bayrische, vor allem Gräfer sollten sich hinterfragen, was sie mit ihrem Engagement bei Sechzig erreichen wollen. Sponsoring und später auch eine Beteiligung an der Betriebs GmbH sind für mich positive Vorstellungen.
Alles andere, vor allem auch Einmischungen in die Arbeit der Gremien des e.V. stehen niemanden zu außer unseren Mitgliedern.

Benedikt Niedergünzl

Genau das! Es war jahrelang ein win – win für beide Seiten. Durch das Übergriffige Verhalten von Gräfer (bitte nennt mir ein , wirklich nur ein Beispiel eines Sponsorenvertreters, der sich so in die Belange eines Vereins einmischt), ist bei mir jedes Vertrauen in eine fruchtbare Zusammenarbeit erloschen. Wenn man selbst diese Phase des Vereins für Machtspielchen nutzt, disqulifiziert man sich für eine weitere Kooperation, egal wie diese aussehen sollte.

Eurasburger1860

Bei dem Punkt “Einmischung” würde ich noch ein “öffentlich” davor stellen.
Gräfer kann zu allem und jedem eine Meinung haben und diese auch an der richtigen Stelle platzieren. Keine richtige Stelle ist die Öffentlichkeit, Presse und die Kommunikationsmittel, die bisher im Schwerpunkt von der HAM genutzt wurden.

Benedikt Niedergünzl

korrekt, das meinte ich damit auch.

SechzgerMX

Wenn der e.V. nach diesem Absturz es offenbar derzeit nicht für nötig hält mit Die Bayerische zu reden, dann zeigt das aber auch dass die Versicherung zu Recht unzufrieden ist.

Das ist doch mein erster Ansprechspartner für den Neuanfang.

Ein großer Präsident würde direkt mit Gräfer essen gehen und versuchen die wieder ins Boot zu holen.

Eurasburger1860

Sei sicher es gab und gibt Kommunikation mit der Bayrischen.

age

Du kennst alle Gespräche, die Forderungen und den Tagesablauf von G.Mang und Graefer.

Super, warum sagst du uns das erst heute?
*Ironie aus*

Aber whsl. stehst du 24/7 im Halteverbot am TG.
😉

Schwarze

Der Neufang läuft! Bitte OHNE Gräfer!

Leonie60

Bitte lösch das selber, das ist niveaulos

Mutloewe

Sponsoring bei der KGaA gekündigt und dennoch auf den Trikots stehen: Schmeckt Gräfer. E.V. nicht sponsern und trotzdem ständig in den Medien: Schmeckt Gräfer. Künftig als vermeintliche Opposition auftreten und dank willfähriger Presse immer weiter durch die Medien geistern: Schmeckt Gräfer. Die Abendzeitung unter den Versicherungen sein: Schmeckt Grafer. Aber der Verein kann das Spiel irgendwann auch spielen. Negative Presse braucht keiner lieber Martin.

SechzgerMX

Sechzger.de ist auf dem Niveau von db24 angekommen.

Wie kann man sich so auf jemanden einschießen, der einfach eine andere Meinung hat und berechtigte Sorgen vorträgt?

Natürlich wurde mit dem “f*cking industry”-Spruch und dem Trikot-Sponsoring der Fanszene die Botschaft gesendet “Wir brauchen euch nicht mehr”. Das muss dringend korrigiert werden.

Ein 40 Mio € Anteil fürs Stadion und eine neue Spielbetriebs-GmbH (braucht auch nochmal 10 Mio €) kann man nicht mit Crowdsourcing oder Genossenschaftsmodell alleine finanzieren.

Dass die Vereinsführung anscheinend noch nicht mal mit die Bayerische Gespräche geführt hat ist erbärmlich. Die sind ein treuer Partner seit 2016 und haben uns 2017 den Arsch gerettet wo in 99% der Fälle ein neuer Sponsor die Reißleine gezogen hätte.

Ich hätte nichts dagegen wenn die Bayerische 10-20% der Anteile an der neuen GmbH erwirbt. Mit dem Modell Anteile an Sponsoren zu verkaufen sind die Roten gut gefahren.

Seeloewe

Volle Zustimmung!
Ich habe lange Zeit hier nur mitgelesen, weil ich die Seite als recht informativ finde, aber gerade in der letzten Zeit driften die Artikel mancher Autoren doch in eine populistische Richtung ab.

Esperanza

“Ich hätte nichts dagegen, wenn die Bayerische 10-20% der Anteile an der neuen GmbH erwirbt.” Noch vor 2024 hätte ich dir dabei voll zugestimmt. Das schräge “Bündnis Zukunft” und das aggressive öffentliche Auftreten von Gräfer in dieser Zeit haben bei mir allerdings einen Sinneswandel erzeugt. Mittlerweile sehe ich die Bayerische und Gräfers Wirken in einem anderen Licht. Leider!

SechzgerMX

Als ob man sich nicht zusammenraufen könnte. Die Bayerische hat es verdient mit am Tisch zu sitzen. Natürlich muss der e.V. immer 51% der Stimmen haben aber ich verstehe wieso sie mehr eingebunden werden wollen. Schließlich zahlen sie auch gut.

Wenn sich die Bayerische zu 50+1 bekennt und die Satzung des e.V. akzeptiert, dann sollte man sie wieder ins Boot holen.

Benjisson

Nimmst du deine Bank auch mit an den Tisch wenn du die Kacheln fürs Bad aussuchst?

SechzgerMX

Man kann einen Sponsor potentiellen Anteilseigner nicht mit einem Darlehensgeber vergleichen.

Leonie60

Sponsoren bekommen eine Gegenleistung = Werbung.

Anteilseigner ist die Bayerische nicht.

SechzgerMX

Ich will aber dass treue Partner auch Anteilseigner werden, weil anders können wir den Profifußball nicht finanzieren. Wir brauchen jetzt ganz schnell viel Geld. Wenn du jemand anderen findest der dafür in Frage kommt 10-20% an der neuen GmbH zu erwerben dann sag Bescheid.

Die Roten haben Audi, Adidas und Allianz als strategische Partner und das läuft sehr erfolgreich und trotzdem behält der e.V. das Sagen

age

Wenn du das willst, dann nenne das Kind (Anteilsnehmer) beim Namen und stelle einen Antrag bei der MV.

Bei den Roten kennst dich ja super aus und warum bist du seit heute, mit unsäglichen Posts, hier?

Eurasburger1860

Das letzte was wir jetzt brauchen ist in der jetzigen Situation ein überstürzter Verkauf von Anteilen, um Löcher zu stopfen.
Es ist genau richtig den Betrieb und die Orga aufzustellen, Strukturen zu schaffen und danach darüber nachzudenken wen und in welchem Umfang sich externe Dritte an der Betriebs GmbH beteiligen sollen.

Benjisson

Es geht ums Geld geben! Der bekommt ja was zurück und kann intern Kritik oder Ideen einbringen. Das öffentliche Mitreden nervt mich.

Leonie60

Als Sponsor ja, da bekommen sie ja auch eine Gegenleistung für ihr gutes Zahlen.

Wieso muss an sich denn überhaupt zusammenraufen? Was hat der EV gegenüber der Bayerischen falsch gemacht? Genau das ist doch der Casus knacksus.

Anteile verkaufen und Mitbestimmung nein.

SechzgerMX

Natürlich werden wir Anteile an der neuen GmbH verkaufen müssen um genug Startkapital für den Neustart zu haben. Wichtig ist dass man dafür regionale Partner wählt mit Bezug zu Sechzig und dass der e.V. immer mindestens 51% der Anteile behält.

Da gibt es aber nicht viele Unternehmen die in Frage kommen daher ist es nicht schlau die Bayerische vom Hof zu jagen

Benedikt Niedergünzl

Das wäre komplett falsch, schon jetzt Anteile zu verkaufen! Einen Regionalliga-Etat aufzustellen, ist jetzt kein Hexenwerk. In dieser Phase, in der die neue Gesellschaft nur einen niedrigen Wert besitzt, Anteile zu verkaufen, wäre völlig irrsinnig und würde meine Zustimmung auf der MV nicht erhalten.

Leonie60

Wer möchte die Bayerische vom Hof jagen? lass doch solchen Mist bitte

1860ZELL

Ein Sponsor hat es dann verdient mit am Tisch zu sitzen, wenn es um sein Sponsoring geht. Ansonsten soll er sich gerne dezent in seinen medialen Bekundungen zurückhalten.

age

Wo steht, dass Die Bayerische Anteile von der neuen GmbH übernehmen will?

Wenn der Antrag bei der MV vorliegt, entscheidest nicht du alleine, sondere eine demokratische Abstimmung.

Claus

Dieser Verein (und die Spielbetriebs-GmbH, und die Stadion-GmbH…) braucht Geld, viel Geld. Das funktioniert nicht nur mit Crowdfunding und den Best-Buddies, mit denen man auch um die Häuser ziehen oder in Urlaub fahren würde. Dafür braucht es große Sponsoren!

Der entscheidende Punkt ist m.E., dass jeder Sponsor zwar seine Meinung kundtun, aber keine Entscheidungsgewalt haben darf. Solange also jemand wie DieBayerische gegen entsprechendes Geld 10 bis 20% an der GmbH hält, finde ich das völlig in Ordnung. Deswegen muss ich noch lange nicht mit Gräfer einer Meinung sein.

Stephan Tempel

Aha. Die Fanszene sammelt Geld und dadurch sendet der Verein eine Botschaft an die Sponsoren. Das sehe ich anders. Und wie das mit der Industrie gemeint ist, steht ja sogar im Artikel.

2017 sind etliche Sponsoren an Bord geblieben und neue dazu gekommen. Ja, die Bayrische war ein treuer Partner. Aber es war eine Partnerschaft und die hat davon ordentlich profitiert. Ansonsten würden sie jetzt ja nicht gleich bei RWE weiter machen.

Last but not least: Man kann unterschiedliche Meinungen haben. Aber die Seite hier mit DB24 gleichzusetzen ist komplett daneben.

Stephan Tempel

Last but not least: Von MG halte ich seit dem Walk(r)ampf vom Bündnis Zukunft gar nichts mehr.

SechzgerMX

Wieso müssen sie aufs Trikot? Wieso können sie nicht ohne Gegenleistung Geld sammeln? Es gab bereits eine tolle Gofundme Kampagne und die wurde nach meinen Infos von der aktiven Fanszene gemieden und nicht unterstützt und jetzt fällt denen nichts besseres ein als selber eine Gofundme Aktion zu starten, damit sie sich profilieren können. Und dafür zahlen sollen dann alle Fans.

Ich habe die Seite nicht gleichgesetzt, aber der Artikel ist vom Niveau her vergleichbar. Ich will nix polemisches lesen wo man merkt, dass es mit Wut im Bauch verfasst wurde. Gegen eine sachliche kritische Auseinandersetzung mit dem Beitrag von Gräfer wäre nichts einzuwenden.

Leonie60

woran machst du das fest, dass die aktive Fanszene das erste crowdfunding gemieden hat? das ist doch Blödsinn

mit ihrer aktuellen Aktion wollen sie eine Botschaft senden, ist doch legitim, oder für dich nicht, weil die die Botschaft nicht gefällt?

SechzgerMX

Die können ihre Botschaft gerne senden in der Kurve, aber das Trikot ist zu wertvoll. Wir brauchen schnell viel Geld für den Neuanfang und ein Trikotsponsoring ist ein Weg wie Unternehmen rechtfertigen können uns das zur Verfügung zu stellen. Jetzt wo wir kaum noch im TV laufen werden hat man nicht viel wertvolle Werbefläche

Leonie60

Sie geben doch Geld für die Botschaft auf dem Trikot und einem weiteren Sponsor für vorne drauf steht doch nix im Wege.

age

Dann nenn uns halt die Unternehmen welche aktuell bereit sind mehr als eine Viertelmillion Euro in der RL zu sponsern.

AckermeisterTSV

Es wurde bereits erfolgreich “ohne Gegenleistung” Geld gesammelt. Auch hier wird keine Gegenleistung gefordert. Hier wird eine Aktion gestartet, die Du entweder nicht verstehen willst oder es nicht kannst.

Es wird versucht ein Zeichen gegen Macht- und Einflussnahme von Reichen und Mächtigen zu setzen und man versucht dadurch auch Leute weit außerhalb des Löwen Kosmos zu erreichen. Falls die Kampagne Erfolg hat, dann kann es ein rießige Kettenreaktion auslösen, bei der kritische Fans aus der ganzen Welt mitmachen können, um ein Zeichen zu setzen. Nach den letzten 15 Jahren Ismaik, sind wir dafür prädestiniert.

Dort wird auch nicht “Westkurve 1860 sind die geilsten” stehen, sondern ein Spruch mit historischem und tiefgründigem Hintergrund.

Es kann natürlich sein, dass die Aktion scheitert, was mich bei der heutigen Konsumgesellschaft nicht wundern würde, aber es kann genauso passieren, dass tausende kritische Fans weltweit spenden und sich vielleicht sogar dieses Trikot bestellen werden, um eben ein Zeichen zu setzen.

Und es wird auch deutlich gemacht, dass das Geld auch an den Verein gespendet wird, wenn es nicht für einen kleinen Platz auf dem Trikot reichen sollte.

Wer da noch etwas negatives findet, der hat keine Hobbys oder ist ein Troll.

Last edited 10 Tage zuvor by AckermeisterTSV
Schwarze

Sechzger.de ist auf dem Niveau von db24 angekommen.”

Das ist völlig daneben und lächerlich!!

age

Dafür hat er sich extra angemeldet 😂

Last edited 10 Tage zuvor by age
munichblue

Zitat: Natürlich wurde mit dem “f*cking industry”-Spruch und dem Trikot-Sponsoring der Fanszene die Botschaft gesendet “Wir brauchen euch nicht mehr”.

Hast du eigentlich eine Leseschwäche? Im Artikel wird doch eindeutig die ursprüngliche Intention des Slogans und die Abgrenzung zu Gräfes falscher Interpretation erläutert. Reiss dich mal zam!

Last edited 10 Tage zuvor by munichblue
Eurasburger1860

Er will es nicht verstehen und will uns eine Debatte aufzwingen, die es schlicht nicht gibt.
Ich gehe davon aus, dass er den Artikel nicht mal gelesen hat und nur im Kommentarbereich rumtrollt.
Das ist klassisches db24 Vorgehensweise, da passen die Kommentare auch sehr selten im Bezug zum “redaktionellen Inhalt” und wiederholen sic hin Endlosschleife.

HansMettn

Ähnlich Deisenhofen, die mussten auch 20% verkaufen um einen 10Mio Regionalligakader zu finanzieren.

1860ZELL

Martin Gräfer führt sich so auf, als hätte er die 0:9-Klatsche auf der MV nicht verwunden. Er führt sich so auf, als meine er, ein Sponsor sei OBER-Präsident, ist er aber nicht. Deshalb verfällt er in die Rolle eines OBER-Kritikers.

Warum sollten die Vereinsgremien mit einem OBER-Kritiker Gespräche führen? Seine unangebrachten Aktionen sind doch hinlänglich bekannt. Nicht zu vergessen seine unsachliche Kampagne mit einer teuren Werbeagentur und dem Bündnis Zukunft gegen den e.V. Seine deplazierte Kritik gegen die Abwahl von Sitzberger. Seine anmaßende Forderung in Sachen Pfeifer. usw.

Entspricht Ihr Bericht dem Niveau von sechzger.de oder eher dem von DB24?

Multikulti

Aber für die Million jedes Jahr war er schon recht🤔🤔

Das können ja jetzt die schlauen Ultras aufbringen und sich nicht einmischen

BGLLoewe

Also da würde ich schon eher den FC Augsburg als Vorbild nennen, als die Roten, ansonsten gebe ich dir aber Recht. Der FCA war im Jahr 2000 in einer ähnlichen Situation wie wir, nur dass sie halt davor keinen Investor hatten, dann sind regionale Investoren eingestiegen, haben jedes Jahr mehrere Millionen in die Mannschaft investiert und ein neues Stadion finanziert. 11 Jahre später ist der FCA in die 1. Liga aufgestiegen und spielt dort bis Heute.
Ob durch eine Genossenschaft genügend Geld zusammenkommt, da bin ich skeptisch. Bei St. Pauli sind immerhin 29 Mio. zusammengekommen, aber die haben auch fast doppelt so viele Mitglieder wie wir.

Siggi

Es geht mir, wie _Flin_ und manch anderen hier. Die Aussagen über die Merch kann man befremdlich finden; ansonsten argumentiert er nachvollziehbar aus unternehmerischer Sicht. Dass Griss sich da so seine Rosinen rauspickt und mit eigenen Ansichten ‘befeuert’, muss Sechzger.de (bzw. BN) nicht dazu verführen, das mit gleicher Münze zurückzuzahlen. Das ist der gemeinsamen Sache nicht dienlich.

sechzger27

Jep. Seh ich genauso.

Christian

Ich weiß auch nicht was solche Kommentare jetzt sollen. Wenn wir zu einem Genossenschaftlichen Modell kommen wollen, brauchen wir viele Einzahler und Unterstützer.

age

Ist ja iO, jedoch kann ich als potentieller Anteilseigner keine Falschinfos streuen und den Verein weiter spalten.

AckermeisterTSV

Der Typ stellt Fragen und Behauptungen auf, die komplett falsch sind und mit denen er nur Unsicherheiten und Unmut schüren möchte. U.a.:

“Wie soll aber all das gelingen, wenn gleichzeitig öffentlich dazu aufgerufen wird, Unternehmen im Umfeld des TSV 1860 wirtschaftlich zu schädigen?”

Das sind populistische Scheinfragen, wie in dem Artikel dargestellt. Niemand möchte irgendeinem Unternehmen im Umfeld von 60 schaden. Außer vllt den Firmen von Hassan.

Es ist nicht das erste mal, dass Gräfer mit grotesken Aussagen seine eigene (und die von Ismaik) Interessen durchsetzen möchte. Da braucht man keine Experten, um an einigen Aussagen zu erkennen, dass bei dem Mann so manches nicht stimmt.

Er hat mit seinen Schmutzkampagnen und Lügen rund um das Bündnis Zukunft sowieso jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Und genau dieselbe Taktik wie damals lässt sich auch gerade wieder beobachten.

Baldham-Tom

Was ich nicht verstehen kann, ist dass Herr Gräfer aus reinem Narzissmus heraus
(er fühlte sich vom Vorstand nicht gut genug wertgeschätzt), Rot Weiss Essen im Winter mit einem Sponsoring unterstützt hat und dieser Konkurrent um den Aufstieg dadurch einen sehr wichtigen Spieler finanzieren konnten und die große Löwenfamilie nicht ein einziges Mal ihren Unmut darüber Kund getan hat? Herr Gräfer hat mit dieser Aktion eine absolut rote Linie überschritten. Darum, auch wenn es finanziell im Moment weh tut, sollte Herr Gräfer damit Geschichte sein.

Esperanza

Wieso? Also das sehe ich leidenschaftslos. Gräfer hat die Interessen seiner Versicherung zu vertreten. Das macht er. Wenn er in Essen Potential für seinen Vertrieb sieht, muss er da hin. Unser Präsidium hat die Interessen des Vereins zu vertreten. Das machen sie auch. Daraus kann man niemandem einen Vorwurf machen.

1860ZELL

Wenn es denn nur um Vertiebspotential gegangen wäre.

Es sollte nicht vergessen werden, dass Gräfer seinerzeit nachhaltig gefordert hatte, dass Pfeifer Geschäftsführer bleiben müsse. Damit hatte Gräfer eindeutig die “rote Linie” überschritten. Nach den üblichen Gepflogenheiten blieb dem Präsidium nichts anderes, als den Vertrag mit Pfeifer aufzuheben.

Warum ist dieBayerische dann Sponsor von RWE mit Vorstand Pfeifer geworden? Wollte Gräfer damit wieder einmal seinen Machtanspruch demonstrieren?

SechzgerMX

Was wäre so schlimm gewesen, wenn Pfeifer geblieben wäre? Ich kann mich nicht mal mehr erinnern wieso der gehen musste.

Eurasburger1860

Mit der öffentlichen Unterstützung hat Gräfer Pfeifer den finalen Tritt verpasst, vielleicht sogar ohne es zu wollen.

Esperanza

Die Logik verstehe ich nicht. Warum um alles in der Welt sollten Fans JETZT NOCH in einem Fanshop einkaufen, an dem überwiegend Ismaik verdient und ein kleiner Restanteil vom Gewinn sinnlos in eine insolvente Firma fließt, die keinen Spielbetrieb mehr unterhalten wird? Für ein Vorstandsmitglied einer Versicherungsgesellschaft ist das ein erstaunliches gedankliches Irrlichtern. Gräfer hat doch sicher mal „irgendwas mit Wirtschaft“ studiert?

Last edited 10 Tage zuvor by Esperanza
Pele1860

ich finde die Antwort liegt irgendwo in der Mitte.
Wenn Leute beim TSV Shop kaufen möchten weil ihnen Trikot, Shirts oder Caps gefallen dann sollen sie das halt tun. Wenn jemand beim e.V. kaufen will, bitte….ist ein freies Land.

https://loewenfanshop.de/products/cap-9fifty-tsv

https://tsv1860shop.org/products/cap-1860-weiss-grun?variant=57788925608284

Zum Vergleich – nur meine persönliche Meinung – würde ich mir in 100 Jahren nicht das Cap des tsv1860 Shop kaufen aber nicht weil ich die nicht unterstützen wollen würde oder eV / KgaA Denken habe sondern weil es aussieht wie von Temu oder Aliexpress. Optisch keine 1,75 Euro wert und vollkommen lieblos gestaltet. Wenn schon eigener Shop, dann bitte machts halt schicke, schöne oder moderne Klamotten / Caps statt dieses Zeugs. Das sieht doch furchtbar aus. China 2.0 solche Dinger : https://tsv1860shop.org/products/shirt-tsv-1860-schwarz?variant=57789033644380

AbediPele

Ich finde eher die Merch Shop Sachen unschön, vor allem die T-Shirts. Der Geschmack geht halt auseinander.
Du hast allerdings absolut recht, dass der eV Shop bzw. ein neuer Shop der Spielbetriebs-GmbH unbedingt her muss und aufgepäppelt gehört, damit hier Einnahmequellen entstehen.

Kurt Seibold

Mit diesem Artikel bin ich überhaupt nicht einverstanden.
Die Argumentation von Herrn Gräfer ist wirtschaftlich schlüssig. Seine wirtschaftliche Kompetenz zeigt sich auch in seiner langjährigen erfolgreichen Arbeit für die Bayerische (für unseren Vorsitzenden war dagegen schon nach einem halben Jahr in der Porzellanbranche wieder Schluss, ich will ihn hier aber nicht schlecht machen), die stets ein sehr guter Unterstützer von 1860 München war. Es bringt überhaupt nichts, wenn man mit diesem Unternehmen nun einen Streit anfängt. Herr Gräfer arbeitet auch sehr gut mit dem von uns entlassenen Herrn Pfeifer von RW Essen zusammen, der dort wirklich gute Arbeit leistet.
Auch die Ausführungen von Herrn Gräfer zu den möglichen Folgen einer Insolvenz finde ich sehr gut. Wenn die auf dem Trainingsgelände errichteten Gebäude in die Insolvenzmasse kommen und verwertet werden und bei einer Zwangsversteigerung nicht von 1860, sondern einem Dritten erworben werden, der sie nur gegen einen hohen Mietpreis vermieten würde, dann sieht es schlecht mit dem NLZ aus. Zudem haben diejenigen, die den Insolvenzantrag bejubelt haben, nicht an die treuen Dauerkartenkäufer gedacht, deren Geld damit verloren ist.
Sein Vorschlag für hybride Mitgliederversammlungen kommt mir demokratischer vor, als wenn 1.000 Mitglieder über das Wohl und Wehe von 28.000 Mitglieder abstimmen.
Herr Gräfer hat sachlich argumentiert, im Gegensatz zu Herrn Walch, der mit seiner fucking industry garantiert mögliche Sponsoren abschreckt. Ohne Sponsoren und finanzkräftigen Unterstützern hat man heutzutage im Profifußball keine Chance. Das mit der Genossenschaft wird wohl nichts werden. Niemand wird viel Geld einbringen, wenn er dann genauso viel Einfluss wie jemand hat, der nur die Mindesteinlage geleistet hat.
Herrn Gräfer liegt 1860 am Herzen. Wenn wir uns gegenseitig bekämpfen, dann wird das nie wieder etwas mit 1860.
Ebenso finde ich die Attacken gegenüber Oliver Griss nicht gut. Er ist ein überzeugter 1860-Anhänger und eine gute Kontrolle der Vereinsführung. Von einer kritischen Presse lebt eine Demokratie.
In den nächsten Tagen werden wohl die Abgänge von Husic, Erdogan, Kiefersauer, Dordan vermeldet werden, dann können wir nächstes Jahr froh sein, wenn wir nicht aus der Regionalliga absteigen.
Der Ausbau der Grünwalder Stadions wird sich ohnehin nicht finanzieren lassen – wozu auch, wenn man in der Bayern- oder Regionalliga spielt.
Es ist alles so traurig.

Leonie60

traurig ist, dass du offensichtlich weder den Artikel, noch andere gelesen und vor allem verstanden hast. Dein ganzen Behauptungen wurden hier alle schon durchgekaut, entsprechen absolut nicht den Tatsachen.

Das Aberwitzigste, was ich je gelesen habe, ist “OG ist eine gute Kontrolle der Vereinsführung”.
sorry das muss Saire sein, wenn auch ganz schlechte.

Last edited 10 Tage zuvor by Leonie60
Esperanza

Die obigen Zeilen des Autors lese ich als Kommentar und nicht als Berichterstattung. Ähnlich wie Gräfer auch auf Social Media zu diesem Thema kommentiert hat. Die Feststellung “die Argumentation von Herrn Gräfer ist wirtschaftlich schlüssig”, kann ich mich leider – und das meine ich wirklich völlig ironiefrei – überhaupt nicht anschließen.

AbediPele

Fast alles was du schreibst hat mit dem Artikel überhaupt nichts zu tun. Kannst du bitte kurz ausführen was an der wirtschaftlichen Argumentation von Herrn Gräfer schlüssig ist? Es fängt hier auch niemand einen Streit an. Es geht darum die öffentliche Kritik einer bedeutenden Person im Löwenumfeld einzuordnen und zu kontrollieren – etwas das von Oliver Griss schon lange nicht mehr gemacht wird.

Christian Jung

Bitte sei so gut und beschäftige Dich ein wenig mit der Vita von Gernot Mang. Sitchwort: Porzellanfabrik.
Den Schmarrn, der der andere Blog da in die Welt gesetzt hast, kannst mit einer wenige Sekunden dauernden Online-Recherche abräumen. Mang ist ein Manager, der sehr temporär in Unternehmen in Schieflage geht, um diese wieder auf Kurs zu bringen. Manchlam gelingt das, manchmal nicht. Sein Engagement in Sachen Porzellan war nach dem halben Jahr abgeschlossen und er hat dort viel Anerkennung für seinen Job erhalten.

1860ZELL

Der Beitrag klingt so, als habe Ihnen jemand den Auftrag erteilt, einen Abgesang auf die Herren Gräfer und Griss zu halten.

Wie kommt es nur, dass Sie eine Meinung vertreten, die der von DB wiedergibt?

Dass Ihr Beitrag nicht unbedingt der Wahrheit entspricht, hat Christian Jung an einem Beispiel der Vita von Gernot Mang nachgewiesen.

Und wer sagt außer die Kommentare auf DB, dass die Gebäude zwingend versteigert werden? Es erscheint so, als sei der Spezialfall eines Heimfalls bei einem Erbbaurecht nicht bekannt.

OG eine Kontrolle der Vereinsführung? Was ich dort so lese entspricht dem: “Reisinger + Reisinger 2.0 haben mindestens 90% der Löwenfans den Profifussball geklaut! Schämt Euch ihr Egoisten” Ist das nicht eher eine ungerechtfertigte Verunglimpfung? Und wer hat bereits zum zweitenmal den Vereinsmitgliedern den Profifußball geklaut? Wer hat denn dafür gesorgt, dass über die Abgänge von Husic, Erdogan, Kiefersauer, Dordan spekuliert wird? Hat nicht Hasan Ismaik den Mitgliedern des TSV den Profifußball der 3. Liga geklaut und den ablösefreien Abgang vieler Profis verursacht? Wie der DFB zutreffend geschrieben hat, hätte Ismaik die zugesagte Zahlung nur fristgerecht an die KGaA leisten müssen, dann wäre die Lizenz nicht versagt worden.

Für mich stellt Ihr Beitrag eine verunglückte Lobpreisung dar.

Last edited 10 Tage zuvor by 1860ZELL
Kraiburger

Ich kenn dich zwar nicht, aber hey, wenn du sagst, dass Olli eigentlich ein ganz feiner Kerl ist, dann stimmt das wohl.

Dann habe ich seine Lügen, Intrigen, Verleumdungen, Hetzereien und Denzuntationen in den letzten 15 Jahren einfach nur falsch verstanden.

Tut mir voll Sorry, kommt nicht wieder vor. Bussi!

_Flin_

Die Informationen bezüglich einer Zwangsversteigerung entsprechen nicht dem allgemeinen Kenntnisstand. Im Insolvenzfall fällt die Erbpacht voraussichtlich an die Stadt München, zumindest hat sie das Recht dazu. Inklusive der Gebäude, für die eine Entschädigung fällig wird. Eventuell gibts auch keine Entschädigung. Eine Zwangsversteigerung steht soweit ich weiss nicht im Raum, und tat es auch nie.

Oliver Griss ist eine Informationsquelle mit einer Agenda. Diese ist im Verhältnis mit dem e.v. vor allem geprägt von persönlichen Konflikten (Reisinger, Walch; Westkurve;). Er ist nicht “kritische Presse”, sondern “einseitig parteiliches Propagandaorgan”. Und erzeugt gerne die Konflikte selbst, mit deren Berichterstattung er Geld verdient. Giter Journalismus im Sonne von HaJo Friedrichs geht anders. Nicht zuletzt die Meinungspolizei in seinem Kommentarbereich ist sehr bezeichnend. Für Griss ist der e.v. der Feind. Meinungsbildung statt Berichterstattung.

Leonie60

Die Bayerische war in den ersten Jahren bis zum “Bündnis” ein toller Sponsor, einer der besten Hauptsponsoren, mit dem was gesponsert wurde, die Aktionen, Public Viewing etc.. und sie hat selbst enorm profitiert. Win Win.
Dann je länger man 3Liga war und nicht weiter kam, aus den bekannten Gründen, ist mir dank Gräfer die Bayerische zum unsymapatischen Sponsor geworden, der dem EV in den Rücken fällt. Ich nehme Gräfer nämlich nicht ab, dass er alles “so richtig findet, bis auf blablabla..”. Das ist extrem schade, mir zudem völlig unverständlich, was Gräfer damit bezweckt und ob er tatsächlich meint, damit macht er irgendwas besser.

Stephan Tempel

Kein Wunder, dass die Merchandising so wenig Gewinn macht.

Denn wenn ich mich nicht ganz irre, dann war ja zB Power auch ein Angestellter dort.

Leonie60

Hab ne Aufstellung leider nur bis 2022

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_Flin_

Wenn man den Text von Herrn Graefer unvoreingenommen liest, dann kann man den Teil über die Merchandise irritiert zur Kenntnis nehmen. Und ihm beim Rest durchaus zustimmen.

Dass er in Bezug auf die Merchandise eine etwas merkwürdige Ansicht hat – mit Sicherheit auch an Eigeninteresse gekoppelt, möglichst viele Trikots mit seinem Firmennamen unter den Leuten zu sehen – muss ihn nicht gleich zu einem Antagonisten machen.

Graefer bleibt Graefer. Ein meinungsstarker Löwenunterstützer, dessen Meinung mal mehr, mal weniger valide ist. Manchmal sogar beides innerhalb einer Meinungsäußerung.

Esperanza

Natürlich! Der Rest seiner Argumentation sind halt auch eher Allgemeinplätze. Das erleichtert die Zustimmung. Kann man als meinungsstark lesen. Auf mich wirkt es eher wie Binsenweisheiten.

Leonie60

“Dass der Vorstand eines Versicherers nun ernsthaft dafür wirbt, bei einer Firma einzukaufen, deren Eigentümer erst einmal kräftig abkassiert, während der Rest in eine in einem Insolvenzverfahren befindende KGaA läuft, ist bemerkenswert.”

der Eigentümer kassiert ja nicht nur ab sondern es fließen ja vorher auch “etwaige” Kosten über die Merch, die den Gewinn, der dann (nach dne 120.000) zu teilen ist schmälern! Auf diese Kosten hat die KGaA keinen Einfluss

Last edited 10 Tage zuvor by Leonie60
sechzger27

Der Gräfer-Hate ist meiner Meinung nach nicht zielführend. Wenn Mang und Co. nicht annähernd so potente Sponsoren an Land ziehen können wie „die Bayerische“, sollte man sich zusammensetzen. Wenn die Verhandlungen aus irgendwelchen Gründen scheitern, dann ist das eben so. Aber man sollte zumindest miteinander sprechen und die Möglichkeiten ausloten.
Vielleicht – oder hoffentlich – werde ich am Ende auch Lügen gestraft und muss meine Einschätzung revidieren. Aktuell halte ich diesen Kurs allerdings nicht für zielführend.

Frenzel

Niemand hat was gegen die bayerische. Mit Logo und als lokale Firma wären und wären die ein top sponsor. 

Ich hab auch nichts gegen Gräfer und seine Meinung, aber man hätte schon immer den Eindruck, er will auch persönlich an Einfluss im Verein gewinnen. Durch nlz, durch Darlehen, durch Organisationen wie weiß blau für den tsv, und eben durch öffentliche Aussagen zu allerlei Themen. 

Bei 60 wurden meines Wissens auch noch nie irgendwelche Sponsoren kritisiert. Liquid moly und trenkwalder vielleicht mal so halb Ernst gemeint wegen dem roten firmen Logo, aber selbst das war ja nie ernsthaft ein thema

 

AbediPele

Ich finde schon, dass man Aussagen von Herrn Gräfer kritisieren darf – ganz ohne Hate. Vor allem wenn es sich um offensichtlichen und gut verifizierbaren Schmarrn handelt, wie zuletzt. Es ist wichtig alle Fans auch außerhalb der eigenen Bubble darüber zu informieren.

sechzger27

Kritik ja, aber es sollte nicht in kollektiven Hass umschwenken. Ihm haben wir viel zu verdanken und würden ihn für den Neuaufbau eigentlich – und ich sag eigentlich, weil ich nicht weiß, wen Mang und Co. stattdessen an Land ziehen wollen oder sogar schon an der Angel haben – dringendst benötigen.

HassanUltraxD

Wir kommen ja nichtmal mit dem Sponsor klar, geschweige Investor, lustig anzusehen wie man den Gräfer erklären möchte was er da so macht. Erinner mich an einen Jungen Selfmade Milliardär dem Arbeitslose erzählen das er keine ahnung hat 😅

Leonie60

ihr kommt nicht mit dem Sponsor klar? Das tut mir leid für euch.

thuering

 Erinner mich an einen Jungen Selfmade Milliardär dem Arbeitslose erzählen das er keine ahnung hat 

Ah, daher weht also der Wind. Du bist einer dieser “Ich verteidige Multimillionäre und Milliardäre bis aufs Blut”-Typen, die in den letzten Jahren aus irgendwelchen Höhlen gekrochen sind. Und um das noch weiter politisch zu beleuchten: Ihr Typen seid so richtig emporgekommen, als Musk sich als rechtsextremer Wiederling und Verschwörungsideologe geoutet hat. Dabei seid ihr allesamt näher am Bürgergeld als an der ersten Million. Armselig, ekelerregend.

Bruck Loewe

Mir is aufgefallen,der Gräfer versteht viel nicht wenn es um Sechzig geht

Michael1860G

Dieser Artikel ist, mal wieder, sehr einseitig.
Wer hat denn damals diese Verträge unterschrieben? Wohl HAM, als auch der e. V., oder?
Ich denke, dann braucht man sich über diese Art der Gewinnverteilung nicht so echauffieren…

AckermeisterTSV

Und wer war damals in der Situation “Friss oder stirb?”

Ach, was versuch ich hier … ?

Benedikt Niedergünzl

Man kann als (nun ehemaliger) Investor jammern, dass die KGaA ein strukturelles Defizit hat. Wenn man dieser KGaA aber die Möglichkeiten nimmt, sich selbst zu tragen, indem man ihr eine der Haupteinnahmequellen nimmt, dann kann ich dieses Jammern nicht ganz ernst nehmen.

Ich hab die Verträge übringens auch nicht unterschrieben. Aber die sind zum Glück jetzt eh hinfällig.

Schubii

Haupteinnahmequelle? max. 250.000 € mehr? Ernsthaft?

Kraiburger

Okay, anders erklärt: Du kaufst ein Trikot des TSV 1860 München mit dem Wunsch, dadurch den Verein zu unterstützen.

Das Trikot kostet 100 Euro, davon sind 20 (von mir aus) Euro Gewinn.

Diese 20 Euro Gewinn bleiben erstmal bei der Merchandising GmbH. Diese Merchandising GmbH gehört jemandem, der mir gerade 330 Euro geklaut hat.

Wenn bei einem Trikot von 100 Euro 20 Euro Gewinn bleiben, dann musst du jetzt nur noch 6.000 weitere Leute finden, die ebenfalls so ein überteuertes Trikot kaufen, sodass der Gesamtgewinn bei 120.000 Euro liegt.

Es sei denn, die Merchandising GmbH schmälert den Gewinn, indem sie eigene Gehälter erhöht (kam beispielsweise bei Power öfter vor), oder das Geld für Abmahnungen gegenüber Fans ausgibt (kam beispielsweise auch bei Power öfter vor).

Dann brauchst du zB nicht mehr 6.000 verkaufte Trikots, sondern vielleicht 7.000.

Und ab dem Siebentausend und ersten Trikot, wir der Gewinn dann aufgeteilt: 50% an die Firma von demjenigen, der mir gerade 300 Euro geklaut hat und die anderen 50% an eine Firma, die gerade einen Insolvenzantrag eingereicht hat.

Bis Trikot Nummer 7.000 bekommt Hasan Ismaik 120.000 Euro, und ab Trikot Nummer 7.001 bekommt Hasan Ismaik 120.010 Euro und die Gläubiger, die bedient werden müssen 10 Euro.

Wenn du jedoch den Wunsch hattest, damit eigentlich den TSV 1860 München zu unterstützen, dann muss ich dich enttäuschen: Der bekommt davon nämlich nichts!

Und dann ist es mir reichlich egal, wie alt dieser Vertrag ist und wer ihn aus welcher Notsituation heraus unterschrieben hat: ich echauffiere mich über diesen Vertrag!

Und wenn wir in der kommenden Saison mit einem Trikot auflaufen, bei dem die Fans bereits 250.000 Euro dafür ausgeben, auf ihm verewigt zu sein, dann kaufe ich mir dieses Trikot. Und dann will ich auch, dass die 20 Euro Gewinn aus diesem Trikotkauf bei 1860 landet. Und nicht bei Hasan. Und nicht beim Insolvenzverwalter!

Leonie60

Natürlich, das ist unstrittig, keiner echauffiert sich über die Gewinnverteilung. Du hast den Artikel wohl gar nicht verstanden.

Kraiburger

Wir machen 890 Tausend Euro an Fanartikeln in 14 Jahren, und wundern uns, dass wir kein Geld haben.

Dynamo Dresden macht 2,5 Millionen Euro im Jahr!

Die Struktur der Merchandising GmbH ist für 1860 ein klarer Wettbewerbsnachteil!

_Flin_

Dynamo Dresden finde ich immer einen sehr passenden Vergleich. Vergleichbar in Bezug auf Vereinsgröße, bis vor kurzem in Bezug auf sportlichen Erfolg.

Und aufgrund ihrer bis vor Kurzem externen Merchandise auch als Benchmark für das, was erreichbar ist, wenn man es g’scheit macht.

Gleichzeitig auch als Mahnmal dienend, auf was für wilde Verträge sich auch andere teilweise einlassen. Wie die 10% Umsatzbeteiligung über einen “Berater- und Dienstleistungsvertrag” im Rahmen des Erwerbs der 50% durch den Verein.

Edit: seit Übernahme durch den Verein ist der Umsatz hier wohl um 80% gewachsen, auf 8 Millionen in 24/25. Wieviel Umsatz unsere Merchandise macht, ist unbekannt. Eine GuV wird nicht im Unternehmensregister hinterlegt.

Last edited 10 Tage zuvor by _Flin_
moosham_michA

danke für diesen herausragenden artikel, auch die SZ hat sich dieses themas soeben angenommen… leider mit schranke.
https://www.sueddeutsche.de/sport/1860-muenchen-fans-trikotsponsor-li.3511082
wie haben wir von m. köllner gelernt während der sog. fifa-wm in quatar? spieler spielen, trainer trainieren, sponsoren spendieren gegen sichtbares präsentieren ihrer marke und ehrenamtliche funktionäre sorgen dafür, das im eV alles funktioniert. … oder so ähnlich. nur herr gräfer hält sich wiederholt nicht daran.

Basti Gaisreiter

Danke für diesen Bericht Benedikt,

In diesem anderen Blog wird Gräfer natürlich für seine Worte gefeiert..

Ich fand ihn früher tatsächlich auch mal ganz cool aber mittlerweile eher ziemlich unangenehm und aufgesetzt

juergen

Gräfer ist auch irgendwann vor langer Zeit falsch abgebogen… 

Scheint bei uns öfter vorzukommen mit der Zeit (Köllner, Bierofka)…

Dabei war ich der Bayrischen richtig dankbar dass sie 2017 zu uns gehalten hat 

AckermeisterTSV

Wer den Gräfer heute noch ernst nimmt … Der schaut auch die WM … 😉

Christian Jung

Ich schau – jetzt, wo es langsam interessant wird – schon WM. 🙂
Aber Gräfer ernst nehmen? Leider seit einer Weile nimmer. Was früher definitiv anders war!

Wir hatten ja im Herbst 2020, also vor fast sechs Jahren eine sehr interessante Interview-Serie mit ihm hier bei uns.
Kann man hier übrigens nachlesen:
https://sechzger.de/interview-mit-martin-graefer-die-bayerische-teil-3/

AckermeisterTSV

Jo, und genau das ist das Problem, das die Gesellschaft hat, wie ich es auch unter einem anderen Artikel geschrieben habe.

Anstatt es zu boykottieren, weil das was dort abgeht, ist mit nichts auf der Welt zu beschönigen, schaut man es sich weiter an, weil es eben “interessant” ist.

Alle finden es ja ach so schlimm und die Empörung ist rießig, aber mei “ich kann ja eh nichts ändern”. Das ist der Untergang und Tür & Tor Öffner für Leute wie Ismaik, Infanntino, Trump, AFD usw. usf.

Ich meine, ich würde auch gerne guten Fußball anschauen. Aber nur weil ich das möchte, unterstütze ich nicht etwas was ich von Grund auf ablehne.

Aber da hat ja bekanntlich jeder seine eigene Meinung. Am Ende heulen aber halt alle wieder rum, weil Trump eine rote Karte annulieren lässt. Überraschung? Gäähn!

Ohne Boykott wird sich nie etwas ändern. Wenn allerdings mehrere Millionen Euro flöten gehen, dann bewegt sich ganz schnell etwas.

HuiWaeller

Da gehe ich mit. Es ist leider wirklich nicht mehr auszuhalten was da abgeht. Hier ist das gut zusammengefasst:

https://www.tagesschau.de/sport/die-fifa-spielt-laengst-nach-trumps-regeln,fifa-balogun-kommentar-100.html

thuering
  • ich nehme Gräfer und andere vereinsschädigende Typen nicht ernst
  • ich schaue die WM
  • ich schei**e auf Trump, Infantino, die FIFA, Halbzeitshows uvm.

Bin ich charakterschwach? Ich denke nicht. Ich will einfach Fussball sehen. Wenn manche meinen, ich sei charakterschwach, weil ich den Kram wegen Infantino & Co nicht boykottiere, dann ist das so. Mir egal.

AckermeisterTSV

Ist ja auch OK, aber wenn dann in 10 Jahren derjenige die WM gewinnt, der am meisten bezahlt, dann darfst Du Dich nicht beschweren.

Dennis M.

Die WM ist schön. Ich schaue sie seit dem Eröffnungsspiel und habe großen Gefallen daran. Kongo war eine Bereicherung, Kap Verde war eine Bereicherung, Norwegen ist eine Bereicherung. Ich liebe den Fußball und werde immer WM schauen. Ich kann den ganzen unteren Teil von dir unterschreiben. Warum soll man sich eine WM, die alle 4 Jahre stattfindet wegen Infantino nehmen lassen oder sich den Fußball und gemeinsame Momente mit Freunden madig machen. Ich habe sie seit dem 1. Tag geschaut und empfinde große Freude daran. Mir macht sie Spaß.

Benedikt Niedergünzl

Man möchte sich den Spaß an einer WM nicht nehmen lassen, aus u.a. den Gründen, die du schreibst, aber man sieht eindeutig, in welche Richtung es sich bewegt, und die kann keinem Gefallen. Egal, ob das eine aufgehobene Sperre, oder die neuen Trinkpausen sind. Es dient nicht dem Spiel, nicht den Spielern und schon gar nicht den Fans.

Dennis M.

Meine 1. WM, welche ich richtig mitverfolgt hatte war 2002 in Südkorea und Japan. Ich konnte mich damals auch mehr mit dem Fußball identifizieren. Ich kann den Lauf der Zeit aber leider auch nicht aufhalten.

Dennis M.

Meine 1. WM, welche ich richtig mitverfolgt hatte war 2002 in Südkorea und Japan. Ich konnte mich damals auch mehr mit dem Fußball identifizieren. Ich kann den Lauf der Zeit aber leider auch nicht aufhalten, steigere mich deshalb auch nicht rein.

Der Fußball ist krank geworden. Mir ist das Abschneiden der Nationalmannschaft egal. Mir ist auch egal, wer Weltmeister wird. Ich genieße schöne Abende mit wichtigen Menschen und freue mich für kleine Nationen, die gut performen.

Kraiburger

Da geb ich dir sogar weitestgehend Recht:

Der Fußball, der dir gefällt, der ist für Leute wie dich und mich gemacht. Und nicht, für diese ganze, komische, mafiöse Industrie, die einem den Sport immer wieder madig machen will!

Wenn mir ganz spontan nur eine plausible, prägnante Übersetzung ins Englische für diese Beschreibung einfallen würde?

Dennis M.

“Der Fußball, der dir gefällt, der ist für Leute wie dich und mich gemacht. Und nicht, für diese ganze, komische, mafiöse Industrie, die einem den Sport immer wieder madig machen will!”

–> Da bin ich bei dir. Ich kann beim Fall Balogun auch nur mit dem Kopf schütteln, ich brauche auch keine Halbzeitshows oder sonst was. Aber ich empfinde dennoch Freude mit Nationen wie Kap Verde, Kongo oder Norwegen. Das freut mich sehr. Ich habe Argentinien-Kap Verde oder Norwegen gestern angeschaut. Hat mir große Freude bereitet. Die aktuellen Entwicklungen kann ich trotzdem nicht für gut halten. Macht mir auch Angst.

Vorstopper

Also ich schau auch gerne WM, es ist halt was besonderes wenn überall auf der Welt die Leute gemeinsam vor der Glotze sitzen und eben auch viele die sonst kein Fußball gucken. Das Niveau war in der Vorrunde teilweise noch schlechter, als Drittligafußball, aber mei. Prinzipiell ist mir das kommerziell viel zu überfrachtet und wenn ich den Infantino nur sehe, könnte ich kotzen. Jetzt noch ein paar Spiele und danach kommt die harte Landung in der Regionalliga.

Dennis M.

Ich genieße auch die WM als Abwechslung. An 1860 empfinde ich wirklich keine Freude mehr richtig. Vielleicht ist es in 2-3 Jahren anders, wenn Ismaik wirklich komplett weg ist und man auf einem guten Weg ist sportlich, wirtschaftlich und stadiontechnisch. Ich habe mich aber aktuell sehr zurückgezogen, um mich selbst zu schützen. Zieht mich alles zu sehr runter. Vielleicht ist es in paar Jahren anders und wir haben mal eine Zukunft..

age

Graefer geh nach Olching zum Pusch und lass den e.V. In Ruhe arbeiten.

So etwas kann der Verein, insbesondere jetzt, überhaupt nicht gebrauchen.

Und, lerne zwischen deiner persönlichen Meinung und dem Sponsoring von Sechzig zu unterscheiden.

Vorstopper

Als Mitglied steht ihm seine eigene Meinung zu, als Sponsor finde ich das schwierig.

Leonie60

Tatsächlich vermischt er in nahezu allen Diskussionen seine 3 Positionen, Privatperson, Sponsor, Mitglieder und hat auf Facebook vor
längerer Zeit mal geschrieben, ich zitiere nicht wörtlich, die Bayerische hat viel Geld gegeben, er hat erst wieder den Scheck unterschrieben also darf er auch was sagen.

HassanUltraxD

Macht er doch und du kannst in ruhe die 650k bezahlen, super deal. Nicht mal mit nem Sponsor kommst du klar, das wird ne goldene zukunft😅

age

😂😂😂

Linksblau

Kann man alles nur zu 100% unterschreiben.

Manchmal ist es gut träge zu sein und einen Wechsel der Versicherung nicht vollzogen zu haben.

age

Aha, 890t€ Gewinn aus dem Merchandising in 14 Jahren unterschreibst du?

Das macht ein durchschnittlicher Drittligist in einem Jahr!

Benedikt Niedergünzl

Da hast ihn jetzt aber falsch verstanden

Linksblau

Ha? Ich unterschreibe den Kommentar und teile daher logischerweise die Kritikpunkte.

age

Alles klaro 👍

HassanUltraxD

5 sec google, nöööö machen sie nicht.. 500k 

Frenzel

Naja der Gewinn waren bei uns laut artikel ja ca. 250k. Mal 14 Jahre wären ca. 3,5 Mio. Während corona war der Umsatz ggf. Geringer, also grob 3 Mio. 

Bekommen hat sechzig knapp 2 Mio. (einmalig 1 Mio Verkaufspreis + 890k Gewinnbeteiligung) 

Ist jetzt nicht komplett Katastrophal gelaufen für den Verein, aber am Ende halt doch eine Mio. Haben oder nicht haben. 

 

Bergloewe

Es wäre vermutlich deutlich besser für die KGaA gelaufen, hätte HAM nicht die kosten künstlich erhöht, um den Gewinn zu schmälern und wenn die Fans die Aussicht gehabt hätten, dass der Gewinn zu 100% der Profimannschaft zugute gekommen wäre.

Schlich44

Eine Zukunft im Profifußball ohne Sponsor – dann gibt es auch den Nikolaus und den Osterhasen. Einige Ultras wollen offensichtlich alles kaputt machen. 

Kraiburger

Koa Mensch hat gsagt, dass es ohne Sponsor gehen soll.

Wieso tun sich alle, die hier neu reinpoltern, immer so schwer mit dem Lesen?

age

Wie kann man so einen völlig daneben liegenden Kommentar abgeben – echt peinlich