Der TSV 1860 München befindet sich in der wohl heikelsten Phase seiner jüngeren Vereinsgeschichte. Die KGaA ist insolvent, die juristische und wirtschaftliche Loslösung von Hasan Ismaik gleicht einem Kraftakt, und parallel ziehen die ehrenamtlichen Vertreter des Hauptvereins eine völlig neue Spielbetriebsgesellschaft hoch. Was man in dieser extrem arbeitsintensiven Zeit am allerwenigsten braucht? Die gefühlt zehnte öffentliche Wortmeldung von Martin Gräfer.
Martin Gräfer meldet sich mal wieder zu Wort
Der Vorstand der Bayerischen hat mal wieder in die Tasten gehauen. In einem längeren Statement echauffiert sich Gräfer über Boykottaufrufe gegen die Merchandising GmbH, philosophiert über eine mögliche Genossenschaft des e.V. und warnt davor, Sponsoren pauschal zum Gegner zu erklären. Wer den Text liest, reibt sich unweigerlich die Augen. Es wird Zeit, einige Dinge geradezurücken – denn Herr Gräfer verwechselt hier einiges.
Die Merchandising GmbH: Ein schlechter Deal bleibt ein schlechter Deal
Gräfer nimmt die Merchandising GmbH (die zu 100% Hasan Ismaik gehört) in Schutz und behauptet, sie hätte „einen positiven Beitrag zur Finanzierung des Profisports geleistet“. Schauen wir uns doch mal die viel zitierten nackten Zahlen des ach so lukrativen Konstrukts an:
Für das Geschäftsjahr 2023/24 meldete die Gesellschaft einen Überschuss von 257.203,40 Euro. Klingt auf den ersten Blick nett, aber der Teufel steckt im Vertrag von 2012, den Gräfer hier so verteidigt: Von diesem Gewinn gehen erst einmal 120.000 Euro fix an Hasan Ismaik. Vom Rest – 137.203,40 Euro – bekommt die KGaA die Hälfte.
Macht am Ende 68.601,70 Euro für den Verein. Das ist weniger als das Jahresgehalt eines durchschnittlichen Drittligaspielers. Insgesamt flossen seit dem Verkauf der Rechte im Jahr 2012 (für den einmaligen Betrag von rund einer Million Euro) gerade einmal schlappe 890.000 Euro an Gewinnausschüttung an die KGaA. In vierzehn Jahren!
Dass der Vorstand eines Versicherers nun ernsthaft dafür wirbt, bei einer Firma einzukaufen, deren Eigentümer erst einmal kräftig abkassiert, während der Rest in eine in einem Insolvenzverfahren befindende KGaA läuft, ist bemerkenswert.
Aufklärung ist kein Boykott – sie ist überlebenswichtig
Martin Gräfer fragt:
“Wie soll aber all das gelingen, wenn gleichzeitig öffentlich dazu aufgerufen wird, Unternehmen im Umfeld des TSV 1860 wirtschaftlich zu schädigen?”
Dieses Zitat ist geradezu absurd. Die Merchandising GmbH hat nichts mehr mit der neu gegründeten Spielbetriebsgesellschaft des e.V. zu tun. Wenn Fans derzeit ihre Mitfans aufklären, dass Käufe im “offiziellen” Fanshop keinen einzigen Cent in die Kassen der neuen Spielbetriebsgesellschaft spülen, dann ist das kein bösartiger Boykott, sondern schlichtweg Aufklärung und elementar wichtig für die Zukunft von 1860. Wer den Neuanfang des TSV 1860 München unterstützen will, kauft seine Fanartikel beim Hauptverein. Das ist einfache Logik, keine feindselige Agenda. Wer das behindert, schadet der Zukunft der neuen Gesellschaft.
Die Marke 1860 schützen? Von wegen!
Und wenn Gräfer davon spricht, Unternehmen im Umfeld nicht zu schädigen, muss man sich auch unweigerlich fragen: Wer schädigt hier eigentlich die Marke 1860 München? Schauen wir uns den jüngsten Trikot-Launch der Merchandising GmbH an.
Wie wir bereits vor wenigen Tagen ausführlich dargelegt habe, griff das Unternehmen zur Bewerbung des „Traditionstrikots“ auf dilettantische, KI-generierte Bilder zurück. Mit falschen Gründungsjahren (1660) und einem völlig entstellten, rüsselartigen Löwenwappen hat die Merchandising GmbH ihr eigenes Produkt der Lächerlichkeit preisgegeben. Wer die wertvolle Marke 1860 derart lieblos verunglimpft und berechtigte Kritik von Fans auf Social Media systematisch zensiert, braucht wahrlich keine Boykottaufrufe, um Käufer abzuschrecken. Das erledigt die mangelnde Professionalität ganz von selbst.
Die Phantomdiskussion um die bösen Sponsoren
Noch abenteuerlicher wird es, wenn Gräfer behauptet, man dürfe Sponsoren nicht „pauschal zum Gegner erklären“. Wo im Umfeld des TSV 1860 hat Gräfer jemals eine grundsätzliche Ablehnung gegen klassisches Sponsoring vernommen? Niemand hat das getan. Das ist eine reine Phantomdiskussion.
Vielleicht sollten wir Herrn Gräfer noch einmal die Definition von Sponsoring ins Gedächtnis rufen:
Der Sponsor erbringt Geld-, Sach- oder Dienstleistungen, während der Gesponserte im Gegenzug Kommunikations- und Werberechte zur Verfügung stellt, um die Marketingziele des Sponsors zu unterstützen.
Was Sponsoring nicht ist: Das Erkaufen von Einmischung in strukturelle oder infrastrukturelle Entwicklungen des Vereins. Genau das scheint Gräfer aber immer wieder zu verlangen. Er hat den Unterschied zwischen einem Sponsor und einem Anteilseigner bis heute offenbar nicht verstanden.
Wenn Löwenfans Slogans wie “Football is for you and me – not for fucking industry” verwenden, dann richtet sich das nicht gegen klassisches Sportsponsoring. Es richtet sich gegen eine Entwicklung im Fußball, bei der Geldgeber massiv sportlichen und politischen Einfluss nehmen. Bestes Beispiel lieferte jüngst die Posse um Donald Trump, Gianni Infantino und den amerikanischen Nationalspieler Folarin Balogun, bei der ein Anruf genügte, um eine Rotsperre auszuhebeln. Das ist die “fucking industry”. Das ist die Einflussnahme, die beim TSV 1860 niemand sehen will. Sauberes Sponsoring? Jederzeit gerne!
Wer spaltet hier eigentlich?
Gräfer wirft anderen vor, den Boden für neue Sponsoren zu verbrennen und den Verein zu spalten. Dabei macht er mit seiner wiederholten Ego-Nummer genau das. Anstatt den ehrenamtlichen Gremien, die in der schwersten Stunde des Vereins Tag und Nacht für die Zukunft des Profifußballs bei Sechzig schuften, den Rücken freizuhalten, drängt er sich wiederholt ins Rampenlicht. Er verhandelt Themen wie Hybridwahlen (noch dazu mit einer falschen Rechtsauffassung) oder Anteilsstrukturen der neuen Spielgesellschaft öffentlich.
Die Trennung von Hasan Ismaik und der KGaA ist vollzogen. Der Neuanfang braucht jetzt Ruhe, harte Arbeit und einen Schulterschluss aller Löwen. Was er nicht braucht, sind Querschüsse und ungefragte Ratschläge von Ex-Sponsoren, die ihre eigene Bedeutung für den Verein chronisch überschätzen.
Der Neuanfang läuft. Mit oder ohne Martin Gräfer.











Die Bayerische war in den ersten Jahren bis zum “Bündnis” ein toller Sponsor, einer der besten Hauptsponsoren, mit dem was gesponsert wurde, die Aktionen, Public Viewing etc.. und sie hat selbst enorm profitiert. Win Win.
Dann je länger man 3Liga war und nicht weiter kam, aus den bekannten Gründen, ist mir dank Gräfer die Bayerische zum unsymapatischen Sponsor geworden, der dem EV in den Rücken fällt. Ich nehme Gräfer nämlich nicht ab, dass er alles “so richtig findet, bis auf blablabla..”. Das ist extrem schade, mir zudem völlig unverständlich, was Gräfer damit bezweckt und ob er tatsächlich meint, damit macht er irgendwas besser.
Kein Wunder, dass die Merchandising so wenig Gewinn macht.
Denn wenn ich mich nicht ganz irre, dann war ja zB Power auch ein Angestellter dort.
Hab ne Aufstellung leider nur bis 2022
Wenn man den Text von Herrn Graefer unvoreingenommen liest, dann kann man den Teil über die Merchandise irritiert zur Kenntnis nehmen. Und ihm beim Rest durchaus zustimmen.
Dass er in Bezug auf die Merchandise eine etwas merkwürdige Ansicht hat – mit Sicherheit auch an Eigeninteresse gekoppelt, möglichst viele Trikots mit seinem Firmennamen unter den Leuten zu sehen – muss ihn nicht gleich zu einem Antagonisten machen.
Graefer bleibt Graefer. Ein meinungsstarker Löwenunterstützer, dessen Meinung mal mehr, mal weniger valide ist. Manchmal sogar beides innerhalb einer Meinungsäußerung.
Dass der Vorstand eines Versicherers nun ernsthaft dafür wirbt, bei einer Firma einzukaufen, deren Eigentümer erst einmal kräftig abkassiert, während der Rest in eine in einem Insolvenzverfahren befindende KGaA läuft, ist bemerkenswert.
der Eigentümer kassiert ja nicht nur ab sondern es fließen ja vorher auch “etwaige” Kosten über die Merch, die den Gewinn, der dann (nach dne 120.000) zu teilen ist schmälern! Auf diese Kosten hat die KGaA keinen Einfluss
Der Gräfer-Hate ist meiner Meinung nach nicht zielführend. Wenn Mang und Co. nicht annähernd so potente Sponsoren an Land ziehen können wie „die Bayerische“, sollte man sich zusammensetzen. Wenn die Verhandlungen aus irgendwelchen Gründen scheitern, dann ist das eben so. Aber man sollte zumindest miteinander sprechen und die Möglichkeiten ausloten.
Vielleicht – oder hoffentlich – werde ich am Ende auch Lügen gestraft und muss meine Einschätzung revidieren. Aktuell halte ich diesen Kurs allerdings nicht für zielführend.
Niemand hat was gegen die bayerische. Mit Logo und als lokale Firma wären und wären die ein top sponsor.
Ich hab auch nichts gegen Gräfer und seine Meinung, aber man hätte schon immer den Eindruck, er will auch persönlich an Einfluss im Verein gewinnen. Durch nlz, durch Darlehen, durch Organisationen wie weiß blau für den tsv, und eben durch öffentliche Aussagen zu allerlei Themen.
Bei 60 wurden meines Wissens auch noch nie irgendwelche Sponsoren kritisiert. Liquid moly und trenkwalder vielleicht mal so halb Ernst gemeint wegen dem roten firmen Logo, aber selbst das war ja nie ernsthaft ein thema
Ich finde schon, dass man Aussagen von Herrn Gräfer kritisieren darf – ganz ohne Hate. Vor allem wenn es sich um offensichtlichen und gut verifizierbaren Schmarrn handelt, wie zuletzt. Es ist wichtig alle Fans auch außerhalb der eigenen Bubble darüber zu informieren.
Wir kommen ja nichtmal mit dem Sponsor klar, geschweige Investor, lustig anzusehen wie man den Gräfer erklären möchte was er da so macht. Erinner mich an einen Jungen Selfmade Milliardär dem Arbeitslose erzählen das er keine ahnung hat 😅
Mir is aufgefallen,der Gräfer versteht viel nicht wenn es um Sechzig geht
Dieser Artikel ist, mal wieder, sehr einseitig.
Wer hat denn damals diese Verträge unterschrieben? Wohl HAM, als auch der e. V., oder?
Ich denke, dann braucht man sich über diese Art der Gewinnverteilung nicht so echauffieren…
Und wer war damals in der Situation “Friss oder stirb?”
Ach, was versuch ich hier … ?
Man kann als (nun ehemaliger) Investor jammern, dass die KGaA ein strukturelles Defizit hat. Wenn man dieser KGaA aber die Möglichkeiten nimmt, sich selbst zu tragen, indem man ihr eine der Haupteinnahmequellen nimmt, dann kann ich dieses Jammern nicht ganz ernst nehmen.
Ich hab die Verträge übringens auch nicht unterschrieben. Aber die sind zum Glück jetzt eh hinfällig.
Okay, anders erklärt: Du kaufst ein Trikot des TSV 1860 München mit dem Wunsch, dadurch den Verein zu unterstützen.
Das Trikot kostet 100 Euro, davon sind 20 (von mir aus) Euro Gewinn.
Diese 20 Euro Gewinn bleiben erstmal bei der Merchandising GmbH. Diese Merchandising GmbH gehört jemandem, der mir gerade 330 Euro geklaut hat.
Wenn bei einem Trikot von 100 Euro 20 Euro Gewinn bleiben, dann musst du jetzt nur noch 6.000 weitere Leute finden, die ebenfalls so ein überteuertes Trikot kaufen, sodass der Gesamtgewinn bei 120.000 Euro liegt.
Es sei denn, die Merchandising GmbH schmälert den Gewinn, indem sie eigene Gehälter erhöht (kam beispielsweise bei Power öfter vor), oder das Geld für Abmahnungen gegenüber Fans ausgibt (kam beispielsweise auch bei Power öfter vor).
Dann brauchst du zB nicht mehr 6.000 verkaufte Trikots, sondern vielleicht 7.000.
Und ab dem Siebentausend und ersten Trikot, wir der Gewinn dann aufgeteilt: 50% an die Firma von demjenigen, der mir gerade 300 Euro geklaut hat und die anderen 50% an eine Firma, die gerade einen Insolvenzantrag eingereicht hat.
Bis Trikot Nummer 7.000 bekommt Hasan Ismaik 120.000 Euro, und ab Trikot Nummer 7.001 bekommt Hasan Ismaik 120.010 Euro und die Gläubiger, die bedient werden müssen 10 Euro.
Wenn du jedoch den Wunsch hattest, damit eigentlich den TSV 1860 München zu unterstützen, dann muss ich dich enttäuschen: Der bekommt davon nämlich nichts!
Und dann ist es mir reichlich egal, wie alt dieser Vertrag ist und wer ihn aus welcher Notsituation heraus unterschrieben hat: ich echauffiere mich über diesen Vertrag!
Und wenn wir in der kommenden Saison mit einem Trikot auflaufen, bei dem die Fans bereits 250.000 Euro dafür ausgeben, auf ihm verewigt zu sein, dann kaufe ich mir dieses Trikot. Und dann will ich auch, dass die 20 Euro Gewinn aus diesem Trikotkauf bei 1860 landet. Und nicht bei Hasan. Und nicht beim Insolvenzverwalter!
Natürlich, das ist unstrittig, keiner echauffiert sich über die Gewinnverteilung. Du hast den Artikel wohl gar nicht verstanden.
Wir machen 890 Tausend Euro an Fanartikeln in 14 Jahren, und wundern uns, dass wir kein Geld haben.
Dynamo Dresden macht 2,5 Millionen Euro im Jahr!
Die Struktur der Merchandising GmbH ist für 1860 ein klarer Wettbewerbsnachteil!
Dynamo Dresden finde ich immer einen sehr passenden Vergleich. Vergleichbar in Bezug auf Vereinsgröße, bis vor kurzem in Bezug auf sportlichen Erfolg.
Und aufgrund ihrer bis vor Kurzem in Fanhand befindlichen Merchandise auch als Benchmark für das, was erreichbar ist, wenn man es g’scheit macht.
Gleichzeitig auch als Mahnmal dienend, auf was für wilde Verträge sich auch andere teilweise einlassen. Wie die 10% Umsatzbeteiligung über einen “Berater- und Dienstleistungsvertrag” im Rahmen des Erwerbs der 50% durch den Verein.
danke für diesen herausragenden artikel, auch die SZ hat sich dieses themas soeben angenommen… leider mit schranke.
https://www.sueddeutsche.de/sport/1860-muenchen-fans-trikotsponsor-li.3511082
wie haben wir von m. köllner gelernt während der sog. fifa-wm in quatar? spieler spielen, trainer trainieren, sponsoren spendieren gegen sichtbares präsentieren ihrer marke und ehrenamtliche funktionäre sorgen dafür, das im eV alles funktioniert. … oder so ähnlich. nur herr gräfer hält sich wiederholt nicht daran.
Danke für diesen Bericht Benedikt,
In diesem anderen Blog wird Gräfer natürlich für seine Worte gefeiert..
Ich fand ihn früher tatsächlich auch mal ganz cool aber mittlerweile eher ziemlich unangenehm und aufgesetzt
Gräfer ist auch irgendwann vor langer Zeit falsch abgebogen…
Scheint bei uns öfter vorzukommen mit der Zeit (Köllner, Bierofka)…
Dabei war ich der Bayrischen richtig dankbar dass sie 2017 zu uns gehalten hat
Wer den Gräfer heute noch ernst nimmt … Der schaut auch die WM … 😉
Ich schau – jetzt, wo es langsam interessant wird – schon WM. 🙂
Aber Gräfer ernst nehmen? Leider seit einer Weile nimmer. Was früher definitiv anders war!
Wir hatten ja im Herbst 2020, also vor fast sechs Jahren eine sehr interessante Interview-Serie mit ihm hier bei uns.
Kann man hier übrigens nachlesen:
https://sechzger.de/interview-mit-martin-graefer-die-bayerische-teil-3/
Jo, und genau das ist das Problem, das die Gesellschaft hat, wie ich es auch unter einem anderen Artikel geschrieben habe.
Anstatt es zu boykottieren, weil das was dort abgeht, ist mit nichts auf der Welt zu beschönigen, schaut man es sich weiter an, weil es eben “interessant” ist.
Alle finden es ja ach so schlimm und die Empörung ist rießig, aber mei “ich kann ja eh nichts ändern”. Das ist der Untergang und Tür & Tor Öffner für Leute wie Ismaik, Infanntino, Trump, AFD usw. usf.
Ich meine, ich würde auch gerne guten Fußball anschauen. Aber nur weil ich das möchte, unterstütze ich nicht etwas was ich von Grund auf ablehne.
Aber da hat ja bekanntlich jeder seine eigene Meinung. Am Ende heulen aber halt alle wieder rum, weil Trump eine rote Karte annulieren lässt. Überraschung? Gäähn!
Ohne Boykott wird sich nie etwas ändern. Wenn allerdings mehrere Millionen Euro flöten gehen, dann bewegt sich ganz schnell etwas.
Da gehe ich mit. Es ist leider wirklich nicht mehr auszuhalten was da abgeht. Hier ist das gut zusammengefasst:
https://www.tagesschau.de/sport/die-fifa-spielt-laengst-nach-trumps-regeln,fifa-balogun-kommentar-100.html
Bin ich charakterschwach? Ich denke nicht. Ich will einfach Fussball sehen. Wenn manche meinen, ich sei charakterschwach, weil ich den Kram wegen Infantino & Co nicht boykottiere, dann ist das so. Mir egal.
Ist ja auch OK, aber wenn dann in 10 Jahren derjenige die WM gewinnt, der am meisten bezahlt, dann darfst Du Dich nicht beschweren.
Graefer geh nach Olching zum Pusch und lass den e.V. In Ruhe arbeiten.
So etwas kann der Verein, insbesondere jetzt, überhaupt nicht gebrauchen.
Und, lerne zwischen deiner persönlichen Meinung und dem Sponsoring von Sechzig zu unterscheiden.
Als Mitglied steht ihm seine eigene Meinung zu, als Sponsor finde ich das schwierig.
Tatsächlich vermischt er in nahezu allen Diskussionen seine 3 Positionen, Privatperson, Sponsor, Mitglieder und hat auf Facebook vor
längerer Zeit mal geschrieben, ich zitiere nicht wörtlich, die Bayerische hat viel Geld gegeben, er hat erst wieder den Scheck unterschrieben also darf er auch was sagen.
Macht er doch und du kannst in ruhe die 650k bezahlen, super deal. Nicht mal mit nem Sponsor kommst du klar, das wird ne goldene zukunft😅
Kann man alles nur zu 100% unterschreiben.
Manchmal ist es gut träge zu sein und einen Wechsel der Versicherung nicht vollzogen zu haben.
Aha, 890t€ Gewinn aus dem Merchandising in 14 Jahren unterschreibst du?
Das macht ein durchschnittlicher Drittligist in einem Jahr!
Da hast ihn jetzt aber falsch verstanden
Ha? Ich unterschreibe den Kommentar und teile daher logischerweise die Kritikpunkte.
5 sec google, nöööö machen sie nicht.. 500k
Naja der Gewinn waren bei uns laut artikel ja ca. 250k. Mal 14 Jahre wären ca. 3,5 Mio. Während corona war der Umsatz ggf. Geringer, also grob 3 Mio.
Bekommen hat sechzig knapp 2 Mio. (einmalig 1 Mio Verkaufspreis + 890k Gewinnbeteiligung)
Ist jetzt nicht komplett Katastrophal gelaufen für den Verein, aber am Ende halt doch eine Mio. Haben oder nicht haben.