Gerhard Schnell bei der ARGE zurückgetreten – Meldung bestätigt

In den letzten Tagen rumort es ordentlich hinter den Kulissen.

Gestern Abend stellte das Löwenmagazin kurzzeitig einen Artikel mit brisantem Inhalt online.

Laut diesem sollen aus Reihen der ARGE gefakte Beschwerden über Mitarbeiter des Vereines an den TSV 1860 gesendet worden sein. Der Artikel wurde kurz danach wieder aus dem Netz genommen, ist jedoch über die App Löwengrube noch auffindbar. Der Wahrheitsgehalt lässt sich für uns nicht überprüfen.

Heute haben wir mehrfach die Meldung erhalten, dass Gerhard Schnell zurückgetreten sein soll. Diese Meldungen sind inzwischen bestätigt worden. Allerdings erfolgte der Rücktritt offiziell aus gesundheitlichen Gründen.

Es ginge auch um die gesundheitlichen Gründe seiner Frau Jutta Schnell. Auch diese ist beim TSV 1860 keine Unbekannte. Viele Jahre war sie die offizielle Fanbeauftragte des TSV 1860 München und erst vor kurzem in den Ruhestand entlassen worden. Es gab sogar Spekulationen über eine Rückkehr. Diese dürften damit vom Tisch sein.

Rücktritt von Gerhard Schnell stand schon öfter im Raum

Der Rücktritt von Schnell stand jedoch schon öfters im Raum. Zuletzt medialen Wirbel um ihn gab es im Oktober.

Mehrere Vorsitzende der ARGE klüngelten per Mail darüber wie man die Beitrittserklärung eines Fanclubs hinauszögern könnte.

Zitat Schnell damals:

“und jetzt wollen sie in die ARGE …… Wahlvolk vom Oskar.”

Schlauerweise hatten sie jedoch den betroffenen Fanclub im Verteiler gelassen.

Ebenfalls damals im E-Mail-Verteiler: Ein bekannter Blogger aus dem Umfeld des TSV 1860

Ebenfalls damals im Verteiler, ein bekannter Blogger aus dem Umfeld des TSV 1860. Einen Artikel über diese Spielchen in der ARGE sucht man bis heute in seinem Blog vergeblich.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass aus den Reihen Beschwerden gefaked wurden, dürfte das auch den Kommentarbereich des bekannten Blogs in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Schon lange vermuten Insider, dass hier wenige Personen unter vielen Namen gezielt Stimmung gegen das Präsidium und einzelne Personen beim TSV 1860 machen.

Wie groß ist die ARGE beim TSV 1860?

Das hatten wir bereits in einem anderen Artikel thematisiert.

Es liegt einiges im argen bei der ARGE des TSV 1860

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warum versuchen wir nicht alle gemeinsam uns zu verbessern? weiter zu entwickeln? vielleicht noch bessere finanzielle Möglichkeiten (Etat) weitere Sponsoren zu bekommen? nicht einfach dann sagen dafür haben wir Geschäftsführer qualifiziertes Personal. ist zwar auf den ersten Blick richtig. kommt aber nach außen gesprochen nicht gut an. aber könnte man hier zum Beispiel nicht noch wesentlich mehr tun? ich bin davon überzeugt. ich weiss Pandemie, aber trotzdem.

ist das alles Gemeinschafft? wo ist hier die Löwenfamilie? gemeinsam für 60? ein team ein Weg?

olli griss macht auch vereinspolitik, dass möchte ich hier gar nicht unterschlagen.

es ist doch bekannt, dass der Wochenanzeiger den aktuellen Kurs des Präsidiums unterstützt, diesem folgt, ihn medial nach außen verkauft. oder eine andere Frage: wie konnte es sein, dass der Wochenanzeiger aus dem kooperrationsvertrag berichtete? woher bekam oder bekommt der Wochenanzeiger Informationen?

oder das loewenmagazin.de zum Beispiel macht doch auch genauso vereins-politik

nicht Übel nehmen bitte drei Fragen auf einmal: aber macht nicht zum Beispiel der Wochenanzeiger durch seine Berichte auch Vereins-Politik in eine ganz bestimmte Richtung? oder steht ihm das wirklich zu? und wenn ja warum?

Meinst Du Interviews wie z.B. https://www.wochenanzeiger.de/article/120142.html oder wo bzw. wann “macht der Wochenanzeiger durch seine Berichte Vereins-Politik in eine ganz bestimmte Richtung” und welche “Richtung” ist das Deiner Meinung nach?

Die ARGE wäre eine sehr wichtige Organisation für den Klub, wenn sie sich ausschließlich auf ihre eigentlich Aufgabe konzentrieren würde. Unterstützung des Klubs bei der Betreuung der Fanclubs.
Das Problem mit der ARGE war und ist, dass die jeweilige Führung der ARGE, Klubpolitik beim TSV1860 machen will.

@harie sehe ich anders. In Zeiten des Internets überflüssig und Fanclubs /Stamtische organisieren sich selbst am Besten und für Kontakte zum Verein bzw. KGaA gibt es den Fanbeauftragten.
Einen Verein im Verein braucht doch niemand und sein Vereinsvermögen könnte z.B. zweckgebunden der Fussball-Jugendabteilung und NLZ gespendet werden. Wer sich darüber vereinspolitisch engagieren will soll das gern weiter tun und für ein Ehrenamt im TSV 1860 antreten.

Könnt ihr das mal a bisserl genauer erklären?! Welche Beschwerden über wen bei wem? Gibt es außerdem mehr Hinweise dass beim Blog nur n paar hanseln schreiben? Das wäre ja hochprisant wenn auch wenig überraschend. Bitte mehr Infos.

Ja mei.. die Arge-Vorständler halt , wie man es ( leider) seit etwa 20 Jahren nach dem Hofbräuabend zum Schwabl-Konzept gegen die Heinzis und deren AA-Projekt mit der Seitenstrasse gewohnt ist u d oft miterleben musste: Konzeptionslos, stur und blind für Fehlentwicklungen und vasallentreu ( erst KHW und nun HI).
Aber wer braucht denn noch diesen Verein im Verein? Wir sind 2002 ausgetreten und jeder
Fanclub oder Stammtisch organisiert sich viel besser selbst und unterstützt unseren geliebten Traditionsklub in München- Giesing . ELIL