Wenig überraschend zeigte sich Patrick Glöckner nach dem 5:1-Sieg gegen Cottbus hochzufrieden mit seiner Mannschaft. Aus seiner Sicht habe sein Team gar “das perfekte Spiel gemacht”, so der Trainer des TSV 1860.
“In meinen Augen das perfekte Spiel gemacht”
Nachdem ein sichtlich bedienter Pele Wollitz hart mit seinem eigenen Team ins Gericht ging, die Löwen (natürlich zurecht) lobte und seinem Kollegen Patrick Glöckner zum hochverdienten Sieg gratulierte, zeigte sich auch dieser überglücklich über die Leistung seiner Mannschaft.
“Ich glaube, wir haben heute in meinen Augen das perfekte Spiel gemacht. (…) Von der ersten Minute an sind wir gut ins Spiel reingekommen, haben die Zweikämpfe angenommen, die Zweikämpfe mit einer super Aggressivität geführt, aber auch die Leichtigkeit im Ballbesitz, um immer wieder Nadelstiche setzen zu können, mitgebracht. Das Selbstvertrauen ist im Laufe der Spielzeit – natürlich auch mit den Toren – gewachsen.”
Als “sehr ärgerlich” empfand Glöckner, dass das frühe 1:0 durch Kozuki aberkannt wurde, obwohl der Ball die Torlinie klar überschritten hatte.
Bestes Spiel in Glöckners Laufbahn
Nach diesem Ärgernis kam Glöckner jedoch aus dem Schwärmen kaum mehr heraus.
“In meiner Laufbahn als Trainer kann ich sagen, dass das beste Spiel meiner Mannschaft war über 90 Minuten, das ich gesehen hab. (…) Wir haben vorne mit dieser Leichtigkeit gespielt und auch das Glück gehabt bei Abiama. Der stoppt den Ball eigentlich zu weit weg und der geht dann noch so schön rein. Das sind dann die Momente, die man auch einfach mal genießen kann.”
Nach den torlosen Partien in Ulm und Osnabrück Balsam auf die Löwenseele!
“Das Stadion ist extrem geil mitgegangen”
Der hohe Sieg ist jedoch auch verbunden mit einer Hoffnung, wie Glöckner auf der Pressekonferenz betonte.
“Ich hoffe, dass die Jungs sich das einprägen, dass wir diesen Fußball weiter zelebrieren in (…) dieser Konsequenz und der Löwenpower defensiv. Deswegen auch vielen Dank an alle Zuschauer. Es war eine Mega-Stimmung heute. (…) Das Stadion ist extrem geil mitgegangen, super Atmosphäre, hat uns immer wieder nach vorne gepeitscht. Endlich können wir damit umgehen. Das war jetzt der dritte Sieg in Folge hier zuhause und wir freuen uns sehr darüber, dass wir den Zuschauern auch ein schönes Spiel liefern konnten.”
Auf die Frage, woher die Leichtigkeit nach der unglücklichen Niederlage in Osnabrück und der katastrophalen Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns zu Beginn der Partie gegen Cottbus komme, antwortete Glöckner:
“Wenn wir das als Trainer immer wüssten, könnten wir uns jedes Mal darauf einstellen und die Korrekturen einleiten. Fußball hängt von so vielen Faktoren ab. Das sind manchmal 1-2 entscheidende Szenen im Spiel, die eine Mannschaft pushen können. Das ist der eine Moment, der Dir als Spieler sehr, sehr viel Sicherheit gibt. Dadurch, dass wir in der Vergangenheit schon gezeigt haben, das wir mit Rückschlägen sehr gut umgehen können, (…) ist es auch das, was wir den Jungs immer wieder einimpfen und auch fordern, nie aufzugeben.”
Trotz des klaren Erfolges gegen die Lausitzer wies Glöckner darauf hin, dass “wir noch ein bisschen Weg vor uns haben” und ab morgen wieder weitergearbeitet werde.
Titelbild: Screenshot YouTube










