Gestern Abend erkämpfte sich der FC Porto im heimischen Estadio do Dragão ein respektables 0:0 gegen die zusammengekaufte Star-Truppe von Manchester City und zog dadurch vorzeitig ins Achtelfinale der Champions League ein.

Vor 56 Jahren sah die Welt noch anders aus. Da brauchte es keinen Pep Guardiola, keinen Kevin de Bruyne und keinen Ferran Torres, um Angst und Schrecken zu verbreiten – damals reichten noch die Münchner Löwen! So gingen die Portugiesen mit gehörig Respekt ins Hinspiel der 2. Runde des Europapokals der Pokalsieger gegen den deutschen Titelträger.

Zurecht, wie der Spielverlauf zeigen sollte, denn der TSV 1860 wusste sich vor knapp 12.000 Zuschauern im Estádio das Antas zu wehren und verschaffte sich durch einen 1:0-Auswärtssieg in Portugal (Tor: Heiß/22. Minute) eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel in Giesing zwei Wochen später. Dort reichte dann ein 1:1 (Torschütze war erneut Fredi Heiß) für den Aufsteig in die nächste Runde. Am Ende der Erfolgsserie stand – wie wir alle wissen – das Europapokalfinal gegen West Ham United im legendären Wembley-Stadion.

Die Aufstellung der Löwen in Porto:
Petar Radenkovic, Stefan Bena, Otto Luttrop, Bernd Patzke, Hans Reich, Rudi Steiner, Rudi Zeiser, Peter Grosser, Rudi Brunnenmeier, Fredi Heiß, Wilfried Kohlars
Trainer: Merkel

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[…] bei uns war es heute etwas ruhiger: Neben einem Rückblick auf den Europacupauftritt der Löwen beim FC Porto vor 56 Jahren beschäftigten wir uns mit der düsteren Prognose von Tobias Leege, seines Zeichens […]