Dass bis Ende des Jahres keine Zuschauer in den Stadien erlaubt sind, ist bekannt. Dass auch Anfang 2021 niemand die Spiele besuchen darf, ist sehr wahrscheinlich. Tobias Leege, Vorstandssprecher des FSV Zwickau, geht nun gar davon aus, dass sogar bis Saisonende (also Ende Mai) ausschließlich Geisterspiele ausgetragen werden können.

Aus seiner Sicht müsse man dieses Szenario “allein schon aus Risikoabwägung in Betracht ziehen”. Noch vor den Weihnachtsfeiertagen wird die Bundesregierung darüber diskutieren, wie es ab Januar weitergehen soll und in welcher Form die Corona-Maßnahmen verlängert werden.

Passend dazu wurde kürzlich bekannt, dass der Bund seine Corona-Hilfen für den Profisport bis zum 31. Juni 2021 verlängern wird. Liga3-online berichtet: “Bis zu 80 Prozent, maximal aber 800.000 Euro, für entgangene Zuschauereinnahmen aus den Monaten April bis Dezember 2020 konnten die Klubs der 3. Liga – genauso wie die Vereine aus den Profiligen im Frauen-Fußball, Handball, Basketball und Eishockey – seit Frühjahr beantragen. Bisher wurden insgesamt 75 Millionen Euro abgerufen oder beantragt, die verbleibenden 125 Millionen Euro aus dem 200-Millionen-Euro-Paket sollen nun ins neue Jahr übertragen werden. Entsprechend kann die finanzielle Unterstützung auch weiterhin beantragt werden, nachdem die Frist zuletzt abgelaufen war.”

Der TSV 1860 München wird leider so oder so nicht von dieser Subvention profitieren können, da die Beantragung – wenn wir die Bedingungen im Anforderungskatalog richtig verstehen – nur für Vereine bzw. Kapitalgesellschaften möglich ist, die kein negatives Eigenkapital aufweisen.

 

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