Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Zum Beispiel in Form von drei Punkten beim Auswärtsspiel in Ingolstadt. Heute vor neun Jahren, am 18.11.2011, gelang dem TSV 1860 dieses Kunststück im AUDI-Sportpark und sorgte für reichlich gute Stimmung im Löwenblock.

Djordje Rakic mit dem goldenen Tor

Gleich fünf sehr offensive Akteure schickte Trainer Reiner Maurer an diesem Freitag Abend (Anpfiff: 18.00 Uhr) auf den Rasen. Die Hoffnungen lagen dabei in erster Linie auf Routinier Benjamin Lauth und Youngster Kevin Volland, für die Entscheidung sorgte jedoch ein anderer.  In der 20. Minute setzte sich Djordje Rakic im Sechzehner energisch durch und ließ Torhüter Özcan im Kasten der Schanzer mit einem Schuss aus zwölf Metern ins rechte Eck keine Abwehrchance. Den Löwenanteil der 13.850 Zuschauer freute es natürlich, zmal vom FCI kaum Gefahr ausging.

Verdienter Auswärtssieg

Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams zwar engagierter und das Niveau der Begegnung steigerte sich deutlich, doch wusste Ingolstadt lediglich kämpferisch zu gefallen. Spielerisch kam vom Gastgeber viel zu wenig, um die Löwen-Abwehr wirklich in Verlegenheit bringen zu können. Sechzig kontrollierte geschickt den weiteren Verlauf der Partie und brachte den Sieg somit verdient nach Hause. Trainer der Schanzer war damals (wie heute) übrigens der äußerst sympathische Sportsfreund Thomas Oral.

Aufstellung der Löwen

Gabor Kiraly – Arne Feick, Necat Aygün (68. Dominik Stahl), Christopher Schindler, Antonio Rukavina – Kai Bülow, Daniel Bierofka, Stefan Aigner, Djordje Rakic (85. Manuel Schäffler) – Benjamin Lauth (C) (67. Collin Benjamin), Kevin Volland

Bank: Timo Ochs, Stefan Buck, Sebastian Maier, Sandro Kaiser

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