Auch wenn er seiner Mannschaft den Willen bei der Niederlage gegen den VfB Stuttgart II nicht absprechen wollte, so war Markus Kauczinski mit dem Auftritt der Löwen natürlich nicht zufrieden. Beim TSV Havelse müsse man sich “das Glück erzwingen”, so der Trainer des TSV 1860.
Wille war gegen Stuttgart II erkennbar
Auf den Auftritt in Großaspach blickt Kauczinski in der Löwenrunde zwiegespalten zurück: Zwar sei das Resultat und auch die Leistung unbefriedigend gewesen, den Kampfgeist und Siegeswille seiner Mannschaft erkannte der Trainer jedoch durchaus.
“Ich finde schon, dass man die Mentalität und den Willen zu Sieg gesehen hat. Wir haben gut angefangen gegen Stuttgart, haben Möglichkeiten, haben die Dinge so weit im Griff. Dann gab es einen Doppelschlag und der hat uns schon durchgeschüttelt. (…) Wir haben uns dann zurückgekämpft in der zweiten Halbzeit, ein offeneres Spiel hingelegt. Wir hatten keinen guten Tag. (…) Wir haben es probiert bis zum Schluss, das 2:1 gemacht. (…) Wir hatten keinen guten Auftritt, aber ich glaube nicht, dass es mit dem fehlenden Willen zu tun hatte. (…) Wir haben zu viele Fehler gemacht, egal, ob mit dem Ball oder gegen den Ball.”
Tim Danhof in der Startelf
Nach der jeweils fünften gelben Karte müssen die Löwen morgen im Eilenriedestadion auf die gesperrten Kevin Volland und Florian verzichten. Auch Loris Husic, der mit dem ÖFB unterwegs ist, wird nicht zur Verfügung stehen. Dafür wird nach langer Verletzungspause Morris Schröter in den Spieltagskader zurückkehren. Tim Danhof wird – so viel verriet Kauczinski – von Beginn an auf dem Platz stehen.
“Es ist hart umkämpft auf den Außen, weil wir da eine große Auswahl haben. Gleichzeitig hat aber auch noch niemand komplett überzeugt. (…) Lippi ist schon fast der Konstanteste in seinen Auftritten und auch in dem, was er nach vorne macht. (…) Tim hat jetzt seine Chance verdient. Er wird anfangen am Wochenende, weil er das über seinen Einsatz gezeigt hat, dass er mutig ist, dass er auch mal 1-2 Flanken gebracht hat aus dem Halbfeld.”
Kauczinski: “Müssen uns das Glück erzwingen”
Angesprochen auf den kommenden Gegner antwortete Kauczinski:
“Havelse hat eine spielstarke Mannschaft. Die gelten als Abstiegskandidat vom ersten Tag, die können damit umgehen, die spielen ihr Ding und die spielen gut. Es kommt nur auf uns an und wir sind nicht in der Lage, die irgendwie zu unterschätzen. Wir fühlen uns nicht als Super-Favorit, sondern wir müssen uns das Glück erzwingen.”
sechzger.de berichtet am Samstag live aus Hannover. Anpfiff im Eilenriedestadion ist um 14 Uhr, doch bereits am morgens versorgen wir Euch mit Infos und Fotos.










