Am Sonntagnachmittag ist der FC Ingolstadt mit Ex-Löwe Michael Köllner im Grünwalder Stadion zu Gast. Vor dem Duell mit dem TSV 1860 München stand der Oberpfälzer den Medienvertretern im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz Rede und Antwort. Dabei sprach er unter anderem über die personelle Situation und seine Zeit in München

Pressekonferenz des FC Ingolstadt mit Michael Köllner

Mit rund 1.000 Fans reist der FC Ingolstadt am Sonntagnachmittag nach Giesing. Im Duell mit dem TSV 1860 München müssen die Schanzer neben Tobias Schröck (Aufbautraining) und Deniz Zeitler (Oberschenkelverletzung) auf Pasal Testroet verzichten. Der Stürmer verletzte sich beim Heimsieg gegen Dynamo Dresden und steht gegen die Löwen nicht zur Verfügung. Entsprechend muss Michael Köllner bei dem Duell mit seinem ehemaligen Arbeitgeber in der Offensive umplanen. Der Oberpfälzer zeigt sich allerdings zuversichtlich, da ausreichend Alternativen bereit stehen.

Das gilt insbesondere für die Innenverteidigung, denn Mladen Cvjetinovic ersetzte den gelbgesperrten Ryan Malone hervorragend. Köllner steht damit vor der Qual der Wahl, spielt allerdings auch mit dem Gedanken alle drei Innenverteidiger (Ex-Löwe Simon Lorenz dürfte gesetzt sein) auflaufen zu lassen. Ob Yannick Deichmann bei seiner Rückkehr an die Grünwalder Straße zur Verfügung steht, ist noch fraglich. Apropos Rückkehr: angesprochen auf seine Vergangenheit bei den Löwen betonte der 54-Jährige zunächst, dass er sich in Ingolstadt wohl fühle.

Wer mich sieht, ich hab jetzt nicht unbedingt Depressionen wenn ich hier ins Training komme oder bin frustriert, sondern ich mach meinen Job hier unheimlich gerne.

Beim TSV 1860 München habe er eine “schöne Zeit” und “tolle Momente” gehabt, doch das Kapitel sei für ihn mittlerweile abgeschlossen.

Ich weiß aber auch, wie das zu Ende gegangen ist, was da alles passiert ist. Also von dem her ist das für mich vorbei.

Die letzten beiden Heimspiele der Löwen gegen Sandhausen und Essen verfolgte Köllner bereits im Grünwalder Stadion, um sich live ein Bild von der Spielweise unter Argirios Giannikis zu machen. Seine Eindrücke: der Trainerwechsel mache sich bemerkbar. So stehe die Mannschaft defensiv besser, strahle mehr Sicherheit in den Abläufen aus und spielt insgesamt einen selbstbewussteren Fußball. Auch die Neuzugänge beobachtete der Trainer des FCI interessiert. So oder so – die Ingolstädter kommen mit einer breiten Brust nach Giesing, schließlich verloren sie in den vergangenen elf Partien lediglich einmal. Auf die leichte Schulter wird Michael Köllner und seine Mannschaft das Duell allerdings nicht nehmen. Der ehemalige Trainer des TSV 1860 freut sich bereits auf die Partie am Sonntag (16:30 Uhr, sechzger.de Liveticker).

Wir wissen um die Schwere bei Sechzig zu spielen, wir wissen aber auch was unsere eigene Qualität ist. Von daher können wir uns auf ein interessantes Match freuen.

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larsgeneration

Ach, eine Köllner Pressekonferenz in 14 Minuten geht auch? Bei uns hat er ja meist ca. 40 Minuten gepredigt.

Sechzgerflore

Stimmt. Aber die Schanzer sind bei ihrer “PK” ja noch amateurhafter als wir im Presseconatiner XD