Als der TSV 1860 vor eineinhalb Wochen im Toto-Pokal gegen Türkgücü spielte, war der älteste Spieler auf der Ersatzbank 21 Jahre alt. Die Löwen haben die (finanzielle) Not zur Tugend gemacht und führen immer wieder Junglöwen an die 3. Liga heran. Trainer Michael Köllner genießt die Arbeit mit seinen jungen Spielern und hielt eine empathische Ode an die Jugend.

Sichere Zukunft

Ausgehend von der Frage, wodurch denn die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft begründet sei, antwortete der Trainer, dass dies sicherlich auch damit zusammenhinge, dass die meisten Spieler wüssten, wie es in Zukunft mit ihnen weitergehe.

“Es ist natürlich top, dass wir unsere Basis-Spieler frühzeitig an uns binden konnten. Dass für die jetzt einfach klar ist: Egal in welcher Liga – bei Sechzig München ist die Zukunft! Und gerade in Zeiten der Pandemie beschäftigt sie sowas noch mehr. (…) Für einen Spieler ist es natürlich erleichternd, dass wir auf der einen Seite unseren Beruf weiter ausüben können (…) und andererseits auch wissen: Unsere Zukunft ist hier sichergestellt.”

Humor als Schlüssel zum Erfolg

Des Weiteren stellte Köllner den Humor als entscheidenden Faktor für die positive Atmosphäre innerhalb des Teams heraus. Neben der professionellen Vorbereitung auf die Spiele sei es enorm wichtig, auch Spaß miteinander zu haben.

Köllner: Ode an die Jugend

Besonders die Arbeit mit seinen jungen Spielern sei inspirierend, so der Coach.

“Wenn Du mit einer Horde von jungen Menschen zusammen bist, dann kannst Du Dich jeden Tag zu Tode lachen. Das hält mich auch jung trotz meines mittlerweile älteren Aussehens. Das ist für mich auch das Lebenselixir als Trainer, wenn Du Dich mit jungen Menschen beschäftigen kannst. Das ist das Beste, was es gibt!”

So merke er im Urlaub oder in Zeiten ohne Anstellungen, wie sehr ihm gerade dieser tägliche Umgang mit anderen Personen fehle. Michael Köllner und der TSV 1860 München – das passt wie die Faust aufs Auge!

 

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