„Journalismus“ kann so einfach sein: die tz berichtet heute darüber, dass 1860-Kult-Keeper „Michael Hofmann“ bei der 1860-Traditionself aufhört und zitiert ihn mit den Worten „vom Präsidium hat das nie jemand interessiert“. In ein ähnliches Horn stößt ein bekannter Internet-Blog, ergänzt das ganze aber noch mit dem Hinweis, „dass nach db24-Informationen um die Kosten für die Fahrtkosten gefeilscht werden musste“ und schlussfolgert, „dass es auch hier an der fehlenden finanziellen Unterstützung lag“.

Pikant: Wie der Vereinszeitung „Die Sechzger – Ausgabe 1/18, Seite 20 zu entnehmen ist, wurde die Traditionself spätestens ab Dezember 2017 auf bitten der KGaA-Geschäftsführung unter dem Dach der KGaA geführt.

Dieses Detail verschweigen beide Presseartikel, vielleicht wussten es die Verfasser auch einfach nicht. Finanzielle Aspekte wären somit unter dem Dach der KGaA zu regeln gewesen – und wenn man schon Wert darauf legt, dass die Traditionself bei der KGaA angesiedelt ist, dann sollte man sich auch um diese kümmern.

 

Nachtrag: Zumindest db24 hat den entsprechenden Hinweist mit der KGaA in der Zwischenzeit eingefügt.

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