Was! Für! Eine! Erlösung! In einer zwar nicht durchgehend hochklassigen, aber stets intensiven und spannenden Partie besiegte der TSV 1860 München den bisher ungeschlagenen Tabellenführer MSV Duisburg mit 3:1. Bei der Premiere von Trainer Markus Kauczinski traf Sigurd Haugen doppelt, Torwart Thomas Dähne zeigte kurz vor Schluss eine Weltklasse-Parade und sicherte den Dreier für Münchens große Liebe.
Schifferl startet in der Innenverteidigung
Bei den Löwen rückte Raphael Schifferl etwas überraschend in die Startelf, der junge Clemens Lippmann kam auf der ungewohnten linken Seite zum Einsatz. In den ersten zehn Minuten machte der TSV 1860 direkt Druck, ohne sich dabei nennenswerte Torchancen zu erarbeiten.
Nach zehn Minuten kamen auch die Meidericher besser ins Spiel, gewannen mehr und mehr die Kontrolle über die Partie, doch außer bei einem Distanzschuss von Sussek musste auch Thomas Dähne kaum eingreifen. Dennoch wirkten die Gäste insgesamt kreativer und kamen vor allem über die Außen immer wieder vor das Tor der Löwen.
Zwei Tore binnen 90 Sekunden
Bis kurz vor der Pause blieb das Spiel jedoch torlos, dann aber ging es Schlag auf Schlag. Zunächst fasste sich Deniz ein Herz, schoss aus gute 20 Metern volley aufs Tor, traf den Ball aber nicht richtig. Sigurd Haugen erfasste die Situation blitzschnell und hielt in der Mitte den Fuß rein, der Ball wurde unhaltbar abgefälscht und es stand 1:0 für die Löwen (41.).
Die Freude indes währte nicht lange, denn nur 90 Sekunden später glich der MSV im ausverkauften Grünwalder Stadion aus. Sechzig wirkte auf der linken Abwehrseite unsortiert, Symall setzte Bitter in Szene und der hämmerte den Ball aus kürzester Distanz zum Ausgleich unter die Latte (43.).
Haugen schnürt den Doppelpack
Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Löwen zwar bemüht, aber ideenlos. Die Gäste hatten das Geschehen weitestgehend im Griff, spielten aber nicht konsequent genug, um aus der optischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Sechzig stand defensiv sehr ordentlich und konnte meist klären, bevor es richtig brenzlig wurde. In der 65. Minute jedoch musste Dähne zweimal gegen Bitter zugreifen, um den Rückstand zu verhindern.
Das Tor fiel dann auf der anderen Seite, als der eingewechselte Hobsch seinen Sturmkollegen Haugen auf die Reise schickte, dieser zwei Gegenspieler abschüttelte und auch den Keeper stehenließ und den Ball schließlich ins leere Tor schob (78.). Ekstase in Giesing!
TSV 1860 bezwingt Spitzenreiter MSV Duisburg
Aber noch war das Spiel ja nicht zu Ende und der MSV kämpfte um den Fortbestand seiner Serie, denn seit September 2024 (!) hatten die Zebras auswärts nicht mehr verloren. Versuchten es die Meidericher zunächst noch spielerisch, wurde mit zunehmender Spieldauer immer mehr die Brechstange ausgepackt – und Thomas Dähne zum Held! Mit einer absolut unfassbaren Parade hielt der Löwenkeeper in der Nachspielzeit die knappe Führung fest.
Nur wenige Augenblicke später steuerte Thore Jacobsen nach Pass von David Philipp alleine aufs Duisburger Tor, blieb cool und schob den Ball flach zur endgültigen Entscheidung in die Maschen (90.+5). Was für ein wahnsinnig wichtiger Sieg für die Löwen – nicht nur mit Blick aufs Punktekonto, sondern auch für die Moral.
Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem MSV Duisburg! Die beiden Mannschaften treffen am 11. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.
Der Tabellenführer ist zu Gast in Giesing! Duisburg hat einen sensationellen Saisonstart hingelegt und liegt derzeit ungeschlagen auf Rang 1 der Tabelle. Noch ohne Niederlage sind die Meidericher also – das darf sich aus Sicht der Löwenfans heute gerne ändern. Beim ersten Auftritt des neuen Trainers Markus Kauczinski wären drei Punkte auf jeden Fall gleich ein guter Start in die neue Amtszeit. Ob Kevin Volland rechtzeitig fit wird, entscheidet sich erst kurzfristig, doch unabhängig davon sind die Löwen heiß darauf, den Zebras die erste Saisonniederlage zuzufügen.
Es fehlen: Kapitän Jesper Verlaat wird ebenso verletzungsbedingt fehlen wie Morris Schröter und Kilian Jakob. Kevin Volland könnte nach seiner Fleischwunde eine Punktlandung hinlegen und doch noch im Spieltagskader (und in der Startaufstellung?) stehen. René Vollath wird aufgrund der U23-Regel lediglich als Torwarttrainer auf der Bank sitzen. Emre Erdogan und Samuel Althaus waren am Freitag bei der U21 im Einsatz.
Ausfälle beim MSV Duisburg: Bookjans, Borkowski (beide verletzt)
Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – MSV Duisburg außer im Liveticker noch verfolgen?
Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.
Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.
Der neue Trainer ist endlich da, die Länderspielpause vorbei und am Sonntag wartet ein richtiger Gradmesser auf die Löwen. Es kommt die einzige noch ungeschlagenen Mannschaft nach Giesing, deren aktuellen Höhenflug man nicht wirklich voraussehen konnte. Ich für meinen Teil hatte dieses Jahr mit keinem Aufstiegsüberflieger gerechnet, doch die Zebras aus Duisburg belehren mich aktuell eines Besseren. Aber irgendwann hat alles mal ein Ende und dieses Ende kann sich gerne beim Debüt unseres neuen Cheftrainers ereignen. Mal sehen, was der Sonntag bringt, wenn die Löwen den Meidericher Spielverein 02 e.V. Duisburg empfangen!
Aktuelles – Die Ausgangssituation
Die Lage in Duisburg könnte nicht besser sein, zumindest wenn man auf den sportlichen Erfolg des örtlichen Profiverein blickt. Völlig überraschend steht der Aufsteiger nach zehn Spieltagen ungeschlagen an der Spitze der Tabelle. Die bisherige Bilanz liest sich eindrucksvoll: 24 Punkte, 7 Siege und 3 Remis und eine Tordifferenz von 22:9 stehen zu Buche. Im Schnitt schießt man also über zwei Tore, während man nur knapp eins kassiert.
Seit Anfang der neuen Spielzeit lesen sich die Ergebnisse der Zebras wie ein schöner Traum. Seit Juni musste man sich nur in Testspielen gegen Münster und Bochum geschlagen geben, in Pflichtspielen ist man noch ungeschlagen. Zuletzt besiegte man den KFC Uerdingen mit 3:1 in Länderpokal. In der Liga ist der Schwung aber etwas verloren gegangen. Aus den letzten fünf Partien holte man “nur” 9 Punkte, die beiden Partien vor der Pause gegen Rostock und Saarbrücken konnte man nur unentschieden gestalten. Auch gegen den TSV Havelse gab es nur ein Remis, gesiegt hat man gegen die schwächeren Gegner aus Ingolstadt und Schweinfurt.
Trotzdem hält der Höhenflug der Mannschaft von Dietmar Hirsch – Trainer, Fan und Ex-Spieler-Identifikationsfigur in Personalunion – weiterhin an und die Löwen sollten sich auf einen weiter wirbelnden, spielfreudigen Aufsteiger gefasst machen gegen, den man ganz schnell alt aussehen kann.
Kader & Transfers
Die Duisburger vertrauen auf ihre Aufstiegshelden, das hat das Transferfenster gezeigt. Ein Wechselperiode mit 9 Abgängen und 11 Neuzugängen von denen einer aus der eigenen U19 kommt ist insbesondere für einen Aufsteiger sehr zurückhaltend.
Leistungsträger wurde keiner abgegeben: vier Spieler wechselten in die Regionalliga, Thomas Pledl (31, ZM) und Kilian Pagliuca (28, OM) wurden in die Vereinslosigkeit entlassen und drei weitere in die vierte Leistungsstufe verliehen.
Auf der anderen Seite wurde sich intelligent und ablösefrei verstärkt. Interessanterweise ist keiner der Neuzugänge für das Feld älter als 26 Jahre. Aus Regensburg, also mit Erfahrung aus Liga 2, kamen Christian Viet (26, OM) und Rasim Bulic (24, DM). Von Blau-Weiß Linz wechselte Conor Noß (24, LA) and die Wedau während Dennis Borkowski (23, RA) und Tim Heike (25, MS) von der Donau (Ingolstadt) ins Ruhrgebiet wechselten. Im Sturmzentrum wurde man im westlichen Ausland fündig. Von Vitesse Anheim aus der zweiten niederländischen Liga holte man Andy Visier (20) und von Beerschot VA aus dem belgischen Unterhaus wechselte Florian Krüger (26) nach Duisburg. Der neue Ersatztorwart ist Omer Hanni, der von Hapoel Haifa aus dem israelischen Oberhaus kam.
Vom Bestandskader sind insbesondere Kapitän Alexander Hahn (32, IV), der hinten den Laden zusammenhält, und Patrick Sussek (25) zu nennen. Letzterer ist gebürtiger Ingolstädter und hat sich über die Regionalliga Nordost den Weg in den Profifußball gebahnt. Nun steht er, oft auch als Einwechselspieler eingesetzt, bei 10 Scorerpunkten in 7 Spielen und einem fantastischen Kicker-Notenschnitt von 2,29!
Löwenpower: –
Vereinsgeschichte
Die Zebras wurden am 2. Juni 1902 als “Meidericher Spiel=Verein” in der Stadt Meiderich gegründet die nur drei Jahre später mit Duisburg vereinigt wurde. 1905 fusionierte man mit dem “Sportklub Viktoria Meiderich” und trat kurzzeitig unter dem Namen “Meidericher Sportverein” an. Von 1919 bis 1923 war man mit dem “Turnverein von 1880” zum Großverein “Meiderichter TuS 1880” zusammengeschlossen. Den endgültigen Namen, den der Verein bis heute trägt, gab er sich dann im Jahre 1967.
Die Anfangsjahre
Zwischen 1902 und 1925 entwickelte sich der Meidericher SV von einem einfachen Fußballverein der untersten Spielklasse (C-Klasse) zu einem etablierten Club mit Erfolgen in höheren Ligen. Nach dem Krieg strebte der MSV den Aufstieg in die Gauliga an, blieb jedoch zunächst erfolglos. Durch eine Liga-Neueinteilung spielte der MSV dann aber ab 1922/23 in der Gauliga Niederrhein.
Zwischen 1925 und 1933 spielte der Meidericher SV erfolgreich in der Bezirksklasse Niederrhein und gewann mehrfach die Niederrheinmeisterschaft. Höhepunkt war die Teilnahme an der westdeutschen und sogar an der deutschen Meisterschaft, auch wenn man dort jeweils früh ausschied. Ab 1933, nach einer Ligareform, wurde der MSV nicht in die neue Gauliga aufgenommen, obwohl er zuvor fast durchgehend erstklassig war. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Spielbetrieb zunehmend unregelmäßig. Bis 1944 trat der MSV noch an, teilweise in einer Kriegsspielgemeinschaft. Mit der Aussetzung der Meisterschaft im November 1944 endete der Fußballbetrieb vorerst vollständig.
Ab 1949 stieg der Verein in die neu eingeführte 2. Liga West auf und träumte vom Aufstieg in die Oberliga. 1950 gelang der Aufstieg in die Oberliga West. Der Verein erlebte sportliche Höhen und Tiefen, stieg zwischenzeitlich ab, schaffte aber den schnellen Wiederaufstieg. In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren setzte der MSV verstärkt auf Nachwuchsspieler, was zu wechselhaften Ergebnissen führte. Unter Trainer Willi Multhaup stabilisierte sich das Team und erreichte 1963 mit dem dritten Platz in der Oberliga die Qualifikation für die neugegründete Bundesliga. Der Aufstieg in die Bundesliga wurde groß gefeiert und markierte einen bedeutenden Meilenstein in der Vereinsgeschichte.
Ab der Gründung der Bundesliga
In der ersten Bundesliga-Saison wurde Duisburg überraschend Vizemeister hinter dem 1. FC Köln. In den folgenden Jahren schwankten die Leistungen, 1966/67 stand der MSV zur Winterpause auf dem letzten Platz, konnte sich aber nach der Umbenennung in „MSV Duisburg“ durch eine starke Rückrunde retten.
Ab der Saison 1970/71 setzte der MSV verstärkt auf Nachwuchsspieler, darunter Bernard „Ennatz“ Dietz, der zum prägenden Spieler der Mannschaft wurde. Trotz eines holprigen Starts erreichte der Verein regelmäßig Plätze im Mittelfeld, konnte aber nicht an frühere Spitzenzeiten anknüpfen. Höhepunkte waren Siege gegen Top-Teams wie den FC Bayern München. Mitte der 1970er Jahre erreichte der MSV mehrere Male das DFB-Pokalfinale und qualifizierte sich für den UEFA-Cup, wo man in der Saison 1978/79 sogar bis ins Halbfinale kam. Das legendärste Spiel dieser Zeit war der 6:3-Sieg gegen Bayern München 1977, bei dem Bernard Dietz als Verteidiger vier Tore erzielte. Trotz dieser Erfolge war der Ligaalltag oft von finanziellen Sorgen und Abstiegskampf geprägt. Nach anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten kam es schließlich dazu, dass der MSV nach 19 Jahren Erstklassigkeit in der Saison 1981/82 mit nur 19 Punkten und als Tabellenletzter in die 2. Bundesliga abstieg.
Danach hatte der MSV Duisburg weiter mit finanziellen Problemen zu kämpfen. 1986 stiegen die Zebras in die Oberliga ab und spielte mehrere Jahre gegen Amateurteams, bevor man 1988/89 in den Profifußball zurückkehrte. In den frühen 1990er Jahren schaffte der MSV mehrfach den Aufstieg in die Bundesliga, konnte sich aber meist nicht lange halten und stieg wieder ab. Zwischen 1997 und 1999 waren die Jahre sportlich am erfolgreichsten mit mehreren einstelligen Tabellenplätzen und einem Pokalfinale 1998.
Nach der Jahrtausendwende
Die 2000er Jahre waren von weiteren Auf- und Abstiegen geprägt. Der MSV hielt sich in der 2. Bundesliga meist im Mittelfeld, verfehlte aber den Aufstieg. Ab 2010 begann ein Neuanfang mit Fokus auf langfristige Stabilität und Nachwuchsförderung. Als Höhepunkt erreichte man 2011 das DFB-Pokalfinale gegen Schalke 04. Trotz Bemühungen spitzte sich 2012 die finanzielle Krise zu, eine Insolvenz konnte jedoch durch Unterstützung abgewendet werden.
2013 verweigerte der Lizenzierungsausschuss dem MSV Duisburg aber wegen fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit die Lizenz für die 2. Bundesliga. Nach der Lizenzierung für die 3. Liga verfehlte man jedoch den direkten Wiederaufstieg. Im März 2014 stimmten Gläubiger einem Schuldenschnitt von rund 12 Millionen Euro zu. 2015 stieg der MSV in die 2. Bundesliga auf, trotz starker Rückrunde folgte 2016 wieder der Abstieg in die 3. Liga nach einer Relegation gegen Würzburger Kickers. Mit einem starken Saisonendspurt stieg der MSV sofort wieder in die 2. Bundesliga auf und beendete die Saison 2016/17 als Tabellenführer. Zwei Jahre später fand man sich abermals in Liga 3 wieder, wo man sich diesmal im hinteren Mittelfeld eingruppieren musste.
Nach dem Abstieg im letzten Jahr trat der MSV das erste Mal seit Gründung der Bundesliga in der vierten Leistungsstufe an. Nun ist man also zurück in Liga 3 zu deren Stammbesetzung man aber auch erst seit Anfang der 2010er Jahre gehört.
Der Verein
Der MSV Duisburg vereint rund 11 250 Mitglieder unter den blau-weißen Farben. Neben Fußball wird im Dachverein auch noch Handball, Hockey, Judo, Leichtathletik und Turnen angeboten. Die Zebras unterhalten auch ein NLZ nach DFB-3-Sterne-Standards, welches am Traditionsstandort in Duisburg-Meiderich liegt. An der Westenderstraße liegt auch das Vereinsheim, das in den letzten Jahren vor dem Verfall gerettet wurde und nun wieder einen Ort des Zusammentreffens am Trainingsgelände darstellt.
Fanszene
Die aktive Fanszene der Meidericher steht in der Nordkurve des Wedaustadions. Zwei Ultragruppen geben den Ton an, allen voran die “Kohorte Ultras” und dazu die “Proud Generation Duisburg”. Zu ersteren gehört noch die Jugendgruppe “Jungspunde”, welche bei der Gründung 2007 von den vorher aufgelösten “Ultras Duisburg 98” übernommen wurde. Diese Gruppe waren die Pioniere in Sachen Ultra in Duisburg und haben von 1998 bis 2007, mit einer zweijährigen Unterbrechung Anfang der 2000er die Stimmung in der Nordkurve verantwortet. Die “Proud Generation” besteht ebenfalls seit 2007, näherte sich in ihrer Ausrichtung immer mehr der Ultrabewegung an und ist spätestens seit 2012 richtig in dieser Welt angekommen.
Die Kohorte unterhält einen Infostand direkt am Fanprojekt Container vor dem Wedaustadion und pflegt eine Freundschaft zu den “Ultras Mainz”, welche auch gesellschaftspolitisch progressiver einzustufen wären. Die Proud Generation unterhält als Umfeldorganisation den Freundeskreis PG, durch welchen man die Gruppe unterstützen und durch mehrere Stufen Teil der Hauptgruppe werden kann. Eine Freundschaft gibt/gab es zur (früheren) “Brigata Tifosi” aus De Graafschap, welche sich aber erst kürzlich nach über 20 Jahren ihre Auflösung bekannt gaben.
Natürlich stehen auch andere Fangruppierungen in der Duisburger Nordkurve, deren Zaunfahnenbild von vielen kleineren Fetzen geprägt ist. Die Zuordnung dieser zu gewissen Gruppen ist mir leider (noch) nicht möglich. Der MSV listet auf seiner Website übrigens 108 offizielle Fanclubs, von denen 75 Duisburg als Hauptsitz angegeben haben.
Vor gut 10 Jahren kam es innerhalb der Fanszene zu gewalttätigen Übergriffen von rechts stehenden Personen auf die eher progressiv ausgerichteten Ultras der Kohorte. Hier sollen neben Personen der PG und der mittlerweile aufgelösten Hooligangruppe “Division Duisburg” auch Mitglieder rechtsextremer Gruppen aus Duisburg und Umgebung beteiligt gewesen sein. “Proud Generation” und “Kohorte” existieren aber bis heute nebeneinander und seitdem sind keine weiteren gröberen Vorfälle bekannt geworden.
Soziales Engagement
Auch das Verhältnis zum Verein ist anscheinend sehr gut, sodass man dieses Jahr gemeinsam eine T-Shirt-Aktion mit dem Titel “Wahnsinn von der Wedau” startete mit deren Erlös benachteiligte Kinder aus der Stadt ins Stadion eingeladen werden. Außerdem werden immer wieder Bechersammlungen zu zu karitativen Zwecken durchgeführt. Aktuell unterstützt die Kurve, die an Knochenkrebs erkrankte, 12-jährige Lea:
“Gerne möchten wir euch an dieser Stelle darüber informieren, dass die Bechertonnen der aktiven Fanszene ab dem Heimspiel gegen Rostock nicht mehr für die Ruhrorter Hafenkids, sondern für Lea befüllt werden. […] Bei Lea handelt es sich um ein zwölfjähriges Mädchen, das ein leidenschaftlicher MSV-Fan ist und Anfang dieses Jahres aus einer unbeschwerten Kindheit herausgerissen wurde – Diagnose: Knochenkrebs. Seitdem kämpft Lea mit zahlreichen Behandlungen gegen die Krankheit. Neben mehreren Chemotherapien wurde ihr vor Kurzem operativ ein Stück des Oberschenkelknochens entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Weitere Chemotherapien sind geplant bzw. unumgänglich, um den Krebs endgültig in seine Schranken zu weisen.
Trotz dieser schweren Situation zeigt Lea eine beeindruckende Energie und Lebensfreude. Wann immer es möglich war, hat sie trotz der Krankheit die Spiele des MSV besucht und dort auch in anderen Kurven – wie zuletzt am Dienstag in Saarbrücken – aufmunternde Spruchbänder sehen dürfen. Leas Familie konnte im Rahmen einer GoFundMe-Kampagne bereits einige Spenden sammeln, um ausfallende Gehälter sowie anfallende Kosten zu decken und besondere Momente oder Erlebnisse für Lea zu ermöglichen. […] Solltet ihr darüber hinaus ebenfalls etwas für Lea spenden wollen und können, findet ihr den Link zur GoFundMe-Seite über den eingefügten QR-Code oder direkt unter: https://www.gofundme.com/f/lea-kampft-gegen-ewing-sarkom-knochenkrebs
Lea, unsere Gedanken sind bei dir und deiner Familie! Kämpf(t) weiter!”
Trivia – Unnützes Wissen
Die Rolle des Kult-Tatortkommissars Horst Schimanski ist Fan des MSV Duisburg.
Der “Zebratwist” wird seit 1964 im Duisburger Stadion gespielt und gilt deshalb als eine der ältesten offiziellen Vereinshymnen Deutschlands. Heute wird er als Torhymne verwendet.
Ein großer Teil der ausgelagerten Fußballfirma gehört in Duisburg dem US-Trikot-Ausstatter “Capelli”. Mehr dazu gibts in der Rückrunde.
Trotz frühem Rückstand setzte sich der TSV 1860 München III am Samstagnachmittag beim FC Alte Haide-DSC München durch. Die Löwen bleiben damit auf Platz 5 der Kreisliga-Tabelle.
TSV 1860 gewinnt bei FC Alte Haide-DSC München
Alles andere als nach Plan begann die Partie der Dritten auf der Sportanlage an der Guerickestraße. Bereits in der 9. Minute gingen die Gastgeber in Führung und schickten sich an, in der Tabelle an den Löwen vorbeizuziehen. Dann aber kam die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl besser ins Spiel und Timo Ludwig glich für den TSV 1860 aus (26.). Dabei blieb es bis zur Pause und nach dem Seitenwechsel drehten die Löwen die Partie gänzlich.
In der 57. Minute ging Sechzig durch Kapitän Kenyan Price per Elfmeter in Führung und durfte sich in der 73. Minute bei Torwart Franciszek Jania bedanken, der einen Strafstoß der Gastgeber entschärfte. Statt des Ausgleiches machten die Löwen in der Folge den Sack zu. Peter Lettenbauer traf zunächst zum 1:3 (77.) und in der Nachspielzeit nach Top-Vorarbeit vonm Price gar noch zum 1:4-Endstand.
Einen Grund zum Feiern hatte die Dritte nach dem Auswärtssieg
Manchmal ist Fußball echt komisch: In den ersten 45 Minuten war die U17 des TSV 1860 bei der TSG Hoffenheim die aktivere Mannschaft – und lag doch zur Pause mit 0:3 zurück. Am Ende stand im Kraichgau gar eine 0:4-Niederlage für die Junglöwen zu Buche.
TSV 1860 München U17 verliert bei TSG Hoffenheim
Eine gute halbe Stunde lang waren die Löwen in der TSG-Akademie in Zuzenhausen das bessere Team und erspielten sich einige gute Torchancen. Leider konnten weder Hohenester, noch Muran, Curic oder Rossa ihre Gelegenheiten zur Führung nutzen. Und so kam es, wie es kommen musste: Mit der ersten nennenswerten Möglichkeit gingen die Gastgeber in der 34. Minute durch Zumpano in Führung. Doch damit nicht genug, denn in der Schlussphse der ersten Halbzeit legte die TSG gleich doppelt nach. Zuerst traf Brügmann zum 2:0 (44.), dann ließ Kurpejovic gar den dritten Treffer folgen (45.).
Nach dem Seitenwechsel waren die Junglöwen in erster Linie auf Schadenbegrenzung bedacht, spielten aber auch weiter nach vorne. Ein Treffer wollte dem Team von Peter Ulbricht jedoch nicht gelingen. Im Gegenteil: In der Nachspielzeit netzte Sahid noch zum 4:0 für die Kraichgauer ein.
Die Niederlage bei der TSG Hoffenheim bedeutet für die U17 des TSV 1860 einen Rückschritt im Kampf um Platz 3, der für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft berechtigt.
Am Mittwoch, den 12.11., um 18.30 Uhr treten die Löwen in der NGN-Arena zum Toto-Pokal-Viertelfinale beim TSV Aubstadt an. Der Online-VVK startet am 20.10., doch bereits vorher kann man sich vor Ort Tickets sichern.
Pokalspiel in Aubstadt: Online-VVK startet am 20.10.
Wer am 12.11. live in Unterfranken dabei sein möchte, der sollte sich den kommenden Montag dick im Kalender markieren. Dann beginnt nämlich der Online-Vorverkauf der begehrten Eintrittskarten für das Pokalspiel der Löwen beim TSV Aubstadt.
Pro Ticket werden 15 € (ermäßigt: 13 €) fällig, der Preis beinhaltet den Sozialeuro des Bayerischen Fußballverbandes. Bereits am 18.10. (also heute!) haben ortsansässige Fans die Möglichkeit, sich die eine oder andere Eintrittskarte zu sichern. Nach dem Heimspiel des TSV Aubstadt gegen den FC Bayern II kann man in der Sporthalle in Aubstadt von 16.30 Uhr bis 17.30 Tickets erwerben.
Am 15. Spieltag der Bayernliga Süd mussten die Amas des TSV 1860 München tief nach Niederbayern reisen. Die U21 trat beim FC Sturm Hauzenberg im Staffelbergsation an, wo es für 1860 nichts zu holen gab.
Erdogan und Althaus bei den Amas im Einsatz
Wie der neue Profi-Trainer Markus Kauczinski in der Löwenrunde am frühen Nachmittag bekannt gegeben hatte, standen Emre Erdogan und Samuel Althaus in der Startaufstellung der Junglöwen. Die Giesinger U21 ging als Tabellenführer ins Spiel, der Aufsteiger aus Hauzenberg als Tabellensechzehnter. Die Favoriten- und Außenseiterrolle waren also klar verteilt. In der Anfangsphase sahen die 1.050 Zuschauer dennoch ein einigermaßen ausgeglichenes Spiel, in dem Sechzig leichte Vorteile hatte. Doch bis auf eine Chance von Brahim Moumou nach einem Ballgewinn im Pressing (11. Minute) konnte sich 1860 keine nennenswerten Chancen herausspielen.
Das Staffelbergstadion in Hauzenberg aus der Luft
Torlos in die Kabinen
Die erste herausgespielte Großchance für den TSV 1860 bot sich Noah Klose in der 36. Minute. Nach sehenswertem Zusammenspiel mit Porta setzte Moumou in der 38. Minute Klose in aussichtsreicher Position ein. Doch Kloses Abschluss konnte in letzter Sekunde von einem Hauzenberger Verteidiger geblockt werden. Die Gastgeber konnten in der Offensive bis auf zwei Halbchancen im ersten Durchgang nicht auf sich aufmerksam machen. So ging es nach 45 Minuten mit wenigen Höhepunkten mit 0:0 in die Kabinen.
Hauzenberg stellt auf 1:0
Die zweite Halbzeit begann mit der ersten richtigen Chance für den FC Sturm. Die U21 konnte eine Hereingabe nicht aus der Gefahrenzone befördern und schließlich fasste sich Schmid ein Herz, setzte den Ball aber über die Latte des Löwentores. Die U21 setzte Hauzenberg mit hohem Pressing immer wieder früh unter Druck und konnte auch häufig den Ball gewinnen. Allerdings gelang es den Junglöwen nicht, daraus Chancen zu generieren. In der 67. Minute wechslte Kayabunar dann doppelt und brachte Grancay und Leone für Erdogan und Porta. In der 69. Minute nutzte Sturm Hauzenberg dann eine Standardsituation zum 1:0 Wiesmaier brachte eine Freistoßflanke ans lange Eck, wo Canales Uhrmann am höchsten stieg und sein Team per Kopf mit 1:0 in Führung brachte.
Amas können nicht mehr ausgleichen
Danach konzentrierte sich Hauzenberg auf das Verteidigen der Führung und Sechzig fehlten die Ideen, um ernsthafte Gefahr vor dem Tor der Niederbayern zu kreieren. Kayabunar brachte noch Rothmayr für Thönig (75. Minute) sowie Pereira de Azambuja für Moumou (83. Minute), um die Offensive weiter zu beleben. Allerdings blieben die Wechsel weitgehend wirkungslos. Stattdessen hätten die Gastgeber in der 80. Minute alles klar machen können, als Wiesmaier über rechts einen Konter fahren konnte. Am Ende agierte er aber zu eigensinnig und setzte den Ball weit über das Tor, anstatt den im Zentrum frei stehenden Schmid anzuspielen. Von Sechzig kam offensiv nichts mehr, so dass die U21 die Heimreise aus Niederbayern ohne Punkte im Gepäck antreten musste.
Kayabunar im Interview unzufrieden
U21-Trainer Alper Kayabunar zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden mit der Leistung seines Teams und forderte, dass seine Spieler in Zukunft wieder ein anderes Gesicht zeigen müssen:
Am morgigen Samstag noch nichts vor? Dann schaut doch mal im Anton-Fingerle-Sportzentrum in Giesing vorbei! Dort trifft die neu gegründete Rugby Sparte des TSV 1860 München e.V. in einem Verbandsligaturnier auf starke Gegner aus der Gegend.
TSV 1860 Rugby bei Turnier in Giesing
Für die Rugby Löwen ist dieses Turnier natürlich ein besonderes Highlight, denn selbst wenn es sich offiziell um ein Auswärtsspiel handelt, könnte die Kulisse in Giesing kaum heimischer sein.
Der finale Spielplan wird leider erst am Samstag vorliegen, der TSV 1860 bemüht sich jedoch darum, das Eröffnungsspiel bestreiten zu dürfen. Insgesamt werden rund 70 Spieler (und Spielerinnen!) aus acht Vereinen am Start sein.
Der Kick-Off erfolgt um 13 Uhr, das Sportgelände liegt direkt am Giesinger Bahnhof. Eine hevorragende Gelegenheit also, um die Löwen lautstark zu unterstützen. Spannung, Tempo und echte Rugby-Atmosphäre sind garantiert. Also: Freunde einpacken und Rugby in Giesing erleben!
Weitere Informationen (Trainingszeiten etc.) zu Rugby beim TSV 1860 München findet Ihr HIER!
Am Sonntag zum 16:30 Uhr gibt Markus Kauczinski sein Debüt als Trainer der Münchner Löwen. Der TSV 1860 empfängt dabei den Tabellenführer MSV Duisburg im Grünwalder Stadion. Bei seiner ersten Löwenrunde versprach er, die Fans können sich auf “ein geiles Spiel” freuen. Fehlen werden dabei Schröter, Verlaat und Jakob. Althaus und Erdogan kommen heute Abend bei den Amas in Hauzenberg zum Einsatz. Hinter Volland steht noch ein Fragezeichen.
Kauczinski: “Bin sehr gut aufgenommen worden”
“Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden. Man hat mich mit offenen Armen empfangen. Auch mit dem Trainerteam und der Manschaft haben wir schnell zusammengefunden“, berichtete Kauczinski nach seiner ersten Trainingswoche bei Münchens großer Liebe. Den sprichwörtlichen Schalter umlegen möchte sein Team gegen Duisburg am Sonntag. “Wir wollten Dynamik kreiieren, die Lockerheit finden und das ist uns gelungen. Mein Gefühl sagt mir, dass wir bereit sind”, sagte der Löwen-Coach weiter.
“Wir haben schon eine Idee”
Über den Tabellenführer aus Duisburg sagte Kauczinski: “Sie haben einen unfassbaren Lauf und sind das Team der Stunde. Sie sind sehr gut zusammengewachsen. Aber jeder kann jeden schlagen und die Herausforderung gegen einen so starken Gegner kickt noch einmal mehr“. Ein System für die Partie habe er bereits im Kopf, erläuterte Kauczinski, “aber wichtiger ist es, dass wir über Energie und Leidenschaft, ohne Zweifel und Hadern ins Spiel kommen.”. Es gehe darum “die einfachen Sachen zu hundert Prozent zu machen und das eigene Spiel durchzudrücken”, ergänzte er.
Bei Volland noch abwarten
Verletzungsbedingt weiter ausfallen werden bei den Hausherren Verlaat, Schröter und Jakob. Über Volland sagte Kauczinski: “Er hat sein Pensum gesteigert, bei ihm werden wir den Samstag und vielleicht auch bis Sonntag abwarten, bevor wir entscheiden”. Vom Medien-Interesse sei er nicht überrascht gewesen, erklärte der Löwen-Coach auf Rückfrage von sechzger.de und fügte an: “Ich habe mir vorher keine Gedanken darüber gemacht. Es ist schön, wenn mich jeden Tag ein anderer alter Weggeführte aus der Zeitung anlacht und über mich erzählt. Das freut mich und es war bei Traditionsvereinen wie St. Pauli oder Dresden nicht viel anders. Aber jetzt reicht es auch wieder”. Die Stimmung ist also nach wie vor gut beim Neu-Löwen-Dompteur.
Personelle Überlegeungen zu Maier und Reinthaler
In den Trainingseinheiten unter der Woche hatte Maier immer wieder auf der Sechs agiert. Über ihn sagte der Sechzger-Trainer: “Er kann Innenverteidiger und Sechser spielen. Ich habe ihn im Training im Mittelfeld spielen lassen. Er ist ein funktioneller Spieler für defensive Varianten.”. Von sechzger.de angesprochen auf Max Reinthaler, den Kauczinski bereits von seinen vorherigen Stationen kennt erklärte er: “Ich weiß, was Max kann und was er nicht kann. Er ist aber erst seit einer Woche wieder komplett dabei”.
“Duisburg kann den Durchmarsch schaffen”
Über den nächsten Gegner aus Duisburg sagte der Löwen-Coach weiter: “Duisburg kann den Durchmarsch schaffen. Aber wir werden uns sperren und dagegenhalten”. Die Fans dürfen sich laut ihm auf Überraschungen in der Startelf freuen. Auch die jungen Spieler würden unter ihm ihre Chancen bekommen, erklärte Kauczinski: “Die Jungs sind auf unterschiedlichem Stand. Drei bis vier sind auf dem Sprung. Ich konnte mir auch beim Spiel der Amateure ein Bild machen. Mann muss schauen wann und wie es passt”, erläuterte Kauczinski.
Vorfreude auf das Spiel gegen den Spitzenreiter
Freuen wir uns also auf das Spiel am Sonntag um 16:30 Uhr gegen den Spitzenreiter aus Duisburg. Verfolgen könnt ihr die Partie natürlich wieder bei uns im Live-Ticker.
Bei den Löwen sitzt mit Markus Kauczinski ein neuer Trainer am Ruder und fast alle Spieler fangen wieder bei Null an. Lediglich Max Reinthaler hat beim SV Wehen Wiesbaden bereits mit dem neuen Übungsleiter zusammengearbeitet und berichtet viel Positives? Ob sich die Veränderung auf der Trainerposition für den Südtiroler positiv auswirkt? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redakteure für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg aus?
Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – MSV Duisburg
Thomas Enn
Auf eine breite Raute im 4-4-2 setzt Thomas und hat neben Max Reinthaler noch eine weitere überraschende Personalie auf Lager. Philipp Maier soll im defensiven Mittelfeld abräumen und den Offensivkräften den Rücken frei halten. Im Sturm dürfen Florian Niederlechner und Patrick Hobsch gemeinsam für Gefahr sorgen.
Peter Gratz
Auch Peter bevorzugt das Spielsystem 4-4-2, wobei seine Raute im Mittelfeld schmaler angelegt ist. Reinthaler und Maier kommen auch bei ihm in die Startelf, zudem feiert Samuel Althaus sein Drittliga-Debüt. Peters Plan sieht vor, dass die beiden Außenverteidiger sehr weit vorschieben und Philipp Maier sich dann zur Absicherung in eine Dreierkette mit den Innenverteidigern fallen lässt.
Thomas Spiesl
Unser Mann in der Löwenrunde sieht die Löwen im 4-2-3-1 und zieht Siemen Voet – so wie Namensvetter Thomas Enn – auf die linke Abwehrseite. Auf der Doppelsechs nimmt Maier den destruktiven Part ein, während Deniz für Kreativität sorgen soll. Von den Außenpositionen sollen Manuel Pfeifer und Sigurd Haugen die einzige Spitze Florian Niederlechner füttern.
Stefan Kranzberg
4-2-2-2 ist das System der Wahl bei Stefan, der tatsächlich als einziger Redakteur auf Max Reinthaler und Marvin Rittmüller in der Startelf verzichtet. Auf der rechten Abwehrseite gibt er Tim Danhof den Vorzug, im Zentrum sollen Voet und Dulic für Stabilität sorgen. Die Doppelsechs bilden Jacobsen und Tunay Deniz, im offensiven Mittelfeld sind Kevin Volland und Startelf-Debütant Emre Erdogan dafür zuständig, die beiden Spitzen Florian Niederlechner und Sigurd Haugen in Szene zu setzen.
Christian Jung
Als einziger Redakteur kehrt Christian zu Dreierkette zurück und lässt die Löwen im 3-5-2 auflaufen. Deniz und vor allem Maier sollen die Defensive unterstützen, während im Offensivbereich Pfeifer, Volland und Rittmüller die beiden Stürmer Sigurd Haugen und Florian Niederlechner mit Vorlagen versorgen sollen.
Deine Meinung ist gefragt
Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!