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11.01.2005: TSV 1860 gewinnt Testspiel im Trainingslager auf Zypern

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paphos zypern

Winterpause ist meistens auch Trainingslager-Zeit. So auch zum Jahreswechsel 2004/05, als sich der TSV 1860 in Zypern auf die Rückrunde vorbereitete. Reiner Maurer hatte bereits im Dezember den mit großen Erwartungen in die Saison gestarteten Rudi Bommer als Trainer abgelöst. Am Ende reichte es “nur” zu Platz 4, die Rückkehr in die 1. Bundesliga wurde verpasst.

Knapp am Aufstieg vorbei

Dass das erklärte Saisonziel nicht erreicht wurde, lag jedoch weniger an der Bilanz von Maurer, sondern vielmehr am bescheidenen Saisonstart. Zur Winterpause lagen die Löwen nur auf Rang 8 und wiesen bei einer negativen Tordifferenz (u.a. setzte es ein 1:5 in Aachen) bereits zehn Punkte Rückstand auf den dritten Platz auf.

Nach einer starken Rückrunde durfte man in Giesing bis zum letzten Spieltag auf eine Rückkehr ins Oberhaus hoffen. Letztendlich aber setzte sich Eintracht Frankfurt durch, während Sechzig der undankbare vierte Platz blieb.

Ohne Lepoint auf die Mittelmeerinsel

Die Basis für die erfolgreiche Rückserie legte der TSV 1860 während des Trainingslagers auf Zypern. Nicht dabei war übrigens der Belgier Christophe Lepoint, der bereits die ein oder andere Trainingseinheit geschwänzt hatte und auch unentschuldigt den Abflug nach Zypern verpasste. Die logische Konsequenz: fristlose Kündigung! Später sollte der Belgier sogar noch Nationalspieler seines Landes werden und war mit 37 Jahren immer noch in der zweiten belgischen Liga aktiv.

Der restliche Kader machte sich jedoch hochmotiviert auf die Reise auf die Mittelmeerinsel, um dort neben etlichen Übungseinheiten auch drei Testspiele zu absolvieren.

TSV 1860 im Trainingslager auf Zypern

Die erste Partie verloren die Löwen dann am 10.01. auch prompt gegen APOP Kinyras Peyias mit 1:2. Rodrigo Costa traf zehn Minuten vor dem Ende, konnte die Niederlage jedoch auch nicht mehr abwenden.

Einen Tag später, also heute vor 21 Jahren, traf der TSV 1860 in Zypern auf AE Paphos und diesmal sprang auch ein Sieg für die Löwen raus. Zur Pause stand es noch torlos, doch nach dem Seitenwechsel gab die Truppe von Reiner Maurer ordentlich Gas und gewann noch mit 4:0. Obwohl nicht unbedingt die erste Garde von Münchens großer Liebe im Paphiako Athlitiko Kentro auf dem Rasen stand, dominierte man den Gastgeber und kam durch Tore von Shao, Bulut, Krontiris und Pflipsen zum Erfolg.

Erneut nur einen Tag später folgte Testspiel Nummer drei. Diesmal traten die Löwen in Larnaca gegen Anorthosis Famagusta an und kamen zu einem 0:0-Remis. Die Zyprioten errangen in dieser Spielzeit übrigens die Landesmeisterschaft, waren also alles andere als Laufkundschaft.

Die Aufstellung der Löwen

Am 11.01.2005 schickte Reiner Maurer gegen AE Paphos folgendes Team der Löwen auf den Rasen.

Ochs (70. Gebauer) – Cerny (59. Lanzaat), Komljenovic, Frühbeis, Bulut – Wörle, Shao, Pflipsen, Gebhardt (59. Bushuev) – Davids, Krontiris

Tore:
0:1 Shao (52.), 0:2 Bulut (56.), 0:3 Krontiris (61.), 0:4 Pflipsen (89.)

Löwinnen U15 beim Women Masters in Augsburg

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löwinnen u15 hallenturnier augsburg

Nachdem die U15 Löwinnen kürzlich in Bad Feilnbach den Turniersieg feiern konnten, trafen sie heute in Augsburg auf starke internationale Konkurrenz. Am Ende belegten die C-Juniorinnen des TSV 1860 beim Women Masters den 13. Platz.

Löwinnen U15 beim Women Masters in Augsburg

Kurzfristige hatte der Veranstalter den Spielplan geändert, sodass statt in vier Vierergruppen nun in zwei Achtergruppen gespielt wurde. Im ersten Match musste die U15 der Löwinnen gegen Rapid Wien ran und zog mit 0:3 den Kürzeren. Anschließend verloren die Mädels aus Giesing gegen den Nachwuchs des ehemaligen Bundesligisten SC Sand mit 0:2. Auch gegen die TSG Hoffenheim hielten die Löwinnen gut mit und mussten sich erst durch zwei Gegentore in den letzten beiden Minuten mit 0:2 geschlagen geben.

Die Auswahl von Kärnten ließ die Löwinnen kaum aus der eigenen Hälfte kommen, sodass auch hier folgerichtig eine 0:2-Niederlage zu Buche stand. Gegen die Gastgeberinnen vom FC Augsburg zeigten die Löwinnen dann eine bärenstarke Leistung und verloren trotz teilweise drückender Überlegenheit durch ein Gegentor 15 Sekunden vor dem Ende äußerst unglücklich mit 0:1.

Sieg gegen Hertha Zehlendorf

Gegen den FC Hertha 03 Zehlendorf platzte dann der Knoten: Trotz frühem Rückstand drehten die Löwinnen nach einer starken kämpferischen Leistung die Partie und fuhren mit einem 2:1-Sieg endlich die ersten drei Punkte ein. Im letzten Vorrundenspiel musste sich der TSV 1860 nach zwei unnötigen Gegentreffern dem Team Girls Snow Cup mit 0:2 geschlagen geben und belegte in Gruppe A den 7. Platz. Damit beendeten die Löwinnen das Women Masters insgesamt auf Rang 13.

Fazit: Gegen starke Gegnerinnen haben die Löwinnen ihr Bestes gegeben und konnten sehr viel lernen. Gegen eine derart namhafte Konkurrenz haben sich die Mädels des TSV 1860 kampfstark, aber zeitweise auch glücklos präsentiert und können trotz der für sie vermutlich enttäuschenden Platzierung hoch erhobenen Hauptes nach Giesing zurückfahren.

Löwen-Hopping in Belek: Wo ist der Bierstand?

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Wo Bierstand

„Wo bleibt die Stadionwurst und das Bier?!“ – Löwen-Hopping zum Testspiel in Belek
Das war eine der Fragen, die ich mit am häufigsten hören durfte, bei meinem Ground-Ausflug nach Belek (Türkei), um Münchens großer Liebe im Trainingslager bei einem Testspiel zusehen zu dürfen. Die Münchner Löwen beendeten ihre Trainingslagerwoche mit einem Spiel gegen die Schweizer Mannschaft des FC Winterthur mit einem erfolgreichen 4:1 Sieg. Kommen wir aber zurück zur Anfangsfrage, was hatte der Suesi Sportpark zu bieten und wie konnte man sich die gegebenen Umstände vorstellen? Da ich zufällig sowieso in meinem Winterquartier in Antalya zu Besuch war, nutze ich die Chance am 09.01.2026 den Weg nach Belek auf mich zu nehmen um die Sechzger zu sehen. Wo am Vortag noch Starkregen und Unwetter zugange waren, schien am Freitag unbewölkt die Sonne.

Die Anreise zum Suesi Sports Center

Am Flughafen vorbei, raus aus der Stadt und durch die anatolische Prärie in Richtung Belek. Bewaffnet mit Kaffee und guter Laune bog man mitten im Nirgendwo auf einen Feldweg ab, fuhr ein paar Minuten durch eine sehr landwirtschaftlich geprägte Gegend und kam mitten aus dem Nichts an einer „hoch“-modernen Sportanlage an. Viele Fans der Löwen waren bereits vor Ort, sogar einige Schweizer hatten sich bis hierher verirrt um ihre Mannschaft zu unterstützen. Der Rasen sah super gepflegt und gut bespielbar aus, zudem gaben uns zwei kleine Tribünen die Möglichkeit zum Sitzen. Durch die Größe der Anlage kam man den Spielern auch sehr nahe und konnte durchaus auf ein Autogramm, Trikot oder kurzes Gespräch hoffen. Die Spieler gaben sich wie gewohnt sehr bodenständig und menschlich.

Verpflegung vorhanden aber ohne Bier

Verpflegung? Vorhanden, aber ungewohnt für den typischen Stadionbesucher auf Giesings Höhen. Enttäuscht trabten einige Fans von den Umkleiden zurück, „Keine Stadionwurst, kein Bier, nur Kaffee und Tee“. Kaffee und Tee booten sich jedoch an, durch einen eiskalten Wind und überdachte Sitzplätze, fror der gemeine Löwen-Fan ziemlich. Mit warmen Getränken ausgestattet, war eine Tribüne mit rund 60 Löwenfans voll besetzt. Alle warteten auf den Beginn eines spannenden Spiels. Die Stimmung glich jedoch nicht einem Pokalfinale, sondern eher dem Hofbräuhaus, was dem Anlass jedoch deutlich eher entsprach und es umso witziger machte ,dieses Spiel anzusehen. Für die sehr durstigen, bot es sich an, zur Pause schnell zur Tankstelle zu fahren und die Getränke-Reserven für den Rest des Spieles wieder aufzufüllen (dem schloss ich mich an).

Ordentliche Leistung der Löwen

Die Elf um Kevin Volland war nun also bereit und auf dem Platz versammelt, der Anpfiff fiel und schwupps, 1:0 für die Löwen! Ein Raunen folgte durch das „Stadion“, daraufhin unterstützten die Zuschauer mit Fangesängen wie „Wir steigen auf, wir steigen auf …“, oder „3. Liga nie mehr, nie mehr nie mehr …“. Der starke Gegenwind sorgte außerdem für mehr als unberechenbare Bälle, auch eine Gegebenheit mit der man umgehen können muss. Dementsprechend waren die Flanken beiderseits mehr als ungefährlich. Wer mehr zum Spiel-Geschehen wissen will, kann sich gerne den Spielbericht auf Sechzger.de durchlesen. Dieses wurde zu dem auch von LöwenTV übertragen.

Das Fazit zum Löwen-Hopping

So folgte auf 3x angenehme und sehr faire 45 Minuten, der Schlusspfiff. Erwähnenswert ist außerdem, dass das bis dahin zufriedenstellend Schiedsrichtergespann zum 3. Drittel ausgetauscht wurde. Die neue Besetzung glich eher einer AH-Mannschaft als Schiedsrichtern, aber was solls, auch diese Herren hatten damit die Gelegenheit einmal die Löwen pfeifen zu dürfen. Es war ein sehr angenehmes und witziges Erlebnis, ich hätte nicht mit solch zahlreicher Anwesenheit der Löwenfans gerechnet, was äußerst lobenswert zu erwähnen ist!

Vorfreude auf Essen

Ist ja schließlich nicht die Auswärtsfahrt mal eben ums Eck. Die Mannschaft präsentierte sich meiner Meinung nach sehr vernünftig, auf sowie neben dem Platz und machte damit Hunger auf mehr. Jetzt freu ich mich allerdings auf das nächste Heimspiel gegen die Rot-Weißen aus Essen und zu dem möglicherweise auf ein Hopfen-Kaltgetränk. Bis dahin, alles Gute euer, Deniz von den Fettbeidln aus dem Flieger zurück nach München.

 

Fotogalerie zu TSV 1860 München – FC Winterthur

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Titelbild Fotogalerie TSV 1860 Winterthur

Freud und Leid liegen manchmal so nah beieinander – so auch gestern, als ein Zaun den Blick aufs Spielfeld störte, wo die Löwen mit ihrem Gegner phasenweise Katz und Maus spielten. Dennoch haben wir in unserer Fotogalerie einige Impressionen vom Testspielsieg des TSV 1860 gegen den FC Winterthur zusammengefasst.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – FC Winterthur

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instragram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Verletzt ausgewechselt: Sean Dulic fehlt wohl gegen RW Essen

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TSV 1860 25 Dulic Sean

Es hört einfach nicht auf… Beim überzeugenden 4:1-Sieg gegen den FC Winterthur hatten die Löwen erneut zwei Verletzte zu beklagen. So mussten Sean Dulic und Maximilian Wolfram vorzeitig den Platz verlassen und drohen zum Rückrundenstart gegen Rot-Weiss Essen auszufallen.

Dauerbrenner Sean Dulic wird wohl ausfallen

Nachdem Kapitän Verlaat bereits Mitte der Woche mit einer Blessur aus dem Training ausgeschieden war, erwischte es beim Testspiel gegen den FC Winterthur den nächsten Innenverteidiger. Nach einem Schubser seines Gegenspielers blieb Sean Dulic im Rasen hängen und musste umgehend ausgewechselt werden. Ob Zerrung oder Muskelfaserriss – der 20-Jährige wird dem TSV 1860 wohl am kommenden Samstag gegen Rot-Weiss Essen fehlen.

Bislang war der U20-Nationalspieler die Konstante in der Defensive der Löwen und hatte in der Hinrunde keine einzige Minute verpasst. Wie gut, dass immerhin Raphael Schifferl wieder einsatzbereit ist, der gegen Winterthur ebenso sein Comeback feierte wie Morris Schröter.

Auch Wolfram muss früher raus

Neben Dulic musste auch Maximilian Wolfram den Platz vorzeitig verlassen. Der eingewechselte Ex-Verler musste aufgrund muskulärer Probleme einige Minuten vor dem Spielende runter, sodass die Löwen den Vorsprung in der Schlussphase zu zehnt über die Runden bringen mussten.

Im Gegensatz zu den verletzten Haugen, Deniz, Christiansen, Pfeifer, Verlaat und Dulic sollte der Linksaußen bis kommenden Samstag jedoch wieder fit genug sein, um einen Platz im Spieltagskader zu ergattern.

Generalprobe gegen Winterthur: 1860 siegt mit 4:1

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Winterthur 1860

Am heutigen Freitag, dem letzten Tag des Trainingslager der Drittliga-Mannschaft im türkischen Belek, steht für die Profis des TSV 1860 München die Generalprobe an. Auf der Anlage des Suesi Sports Centers testen sie vor etwa 60 Löwen-Fans über 3×45 Minuten gegen den Schweizer Erstligisten FC Winterthur. Es ist der erste und einzige Test, bevor es am kommenden Samstag, 17. Januar, zu Hause gegen Rot-Weiss Essen wieder um Drittliga-Punkte geht. Wir berichten für Euch nach jedem der drei Drittel.

Erstes Drittel: Leicht überlegene Löwen führen 2:1

Mit der Startelf für die ersten 45 Minuten könnten die Sechzger möglicherweise auch in das erste Liga-Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Essen gehen. So agierte Althaus neben Maier und Volland im Zentrum. Voet, Reinthaler und Dulic bildeten die Dreierkette. Dähne stand zwischen den Pfosten. Lippmann und Jakob besetzten die Flügel und vorne stürmten Hobsch und Philipp.
Die Sechzger erwischten einen Traumstart. Winterthur lief nach dem Anstoß der Sechzger hoch an. Nach einem langen Ball war Philipp alleine durch und traf zur Führung. Nach einer Viertelstunde glichen die Schweizer durch einen vom stürmischen Wind verblasenen Freistoß aus etwa 20 Metern aus zum 1:1. Doch Hobsch schob nach einem Querpass freistehend ein zum 2:1-Pausenstand. Ein Abseitstor von Voet nach schöner Kombination wurde wegen Abseits nicht anerkannt.

Winterthur 1860

Die Analyse der ersten 45 Minuten

Die Löwen waren zu Beginn weitgehend überlegen. Winterthur presste hoch und unterzog die TSV-Defensive so einer guten Belastungsprobe für den Ligastart. Eine kleine Schrecksekunde gab es kurz vor der ersten Pause, als Dulic nach einem Stürmerfoul verletzt zu Boden ging. Er zeigte sofort einen Wechsel an, zog die Fußballschuhe nach den ersten 45 Minuten aus, wurde aber am Platz nicht weiter behandelt.

Zweites Drittel: Löwen legen nach

Dulic verließ den Trainingsplatz in der ersten Pause in Richtung Hotel. Für ihn kam Schifferl zum Beginn des zweiten Drittels in die Partie. Gegen den Tabellenletzten der Schweizer Eliteliga starteten die Sechzger auch im zweiten Durchgang wieder schwungvoll in die Partie und drängten in die Offensive. Aus dem Spiel heraus kam von den Schweizern wenig, die nur nach Standardsituationen zu Strafraumaktionen kamen. Nach einer guten Stunde stellten die Löwen auf 3:1. Nach einem starken Angriff über links spielte Philipp das Leder quer. Volland schob im Zentrum ohne Probleme ein. Sechzig war weiter überlegen und erarbeitete sich einige Ecken. Weitere gute Chancen wurden nicht genutzt, sodass es lange Zeit beim 3:1 blieb. Unter anderem zog Althaus von links ab, scheiterte aber am Keeper.

Kauczinski wechselt nach 70 Minuten durch

Eine wahre Wechselflut gab es bei den Sechzgern dann nach 70 Minuten. Ins Spiel kamen Steinkötter, Jacobsen, Husic, Wolfram, Danhof und Rittmüller. Vom Feld gingen dafür Jakob, Torschütze Volland, Mauer, Althaus, der sehr umtriebige und auffällige Philipp und der zweite Torschütze Hobsch. Nach etwa zehn Minuten Eingewöhnungsphase übernahm auch die neuformierte Löwen-Mannschaft immer mehr das Zepter. Doch Winterthur brachte immer wieder einen Fuß in die Abschlüsse der Sechzger. Nach 80 Minuten kamen Fassmann und Schröter aufs Feld. Lippmann und Reinthaler hatten zeitgleich Feierabend. Husic schaltete sich gleich frech in die Offensive ein, doch es ging beim Stand von 3:1 für Münchens große Liebe zum zweiten Pausentee.

Drittel Drittel: Wolfram trifft zum 4:1

Mit neuen Schiedsrichtern ging es dann in die letzten 45 Minuten der Generalprobe des TSV 1860 München gegen den FC Winterthur. Bei den Löwen kam zum Schlussabschnitt Vollath für Dähne aufs Feld und auch der junge Dordan kam für Voet ins Spiel. Vollath musste auch gleich eingreifen und parierte eine Zwei-auf-Eins-Situation der Schweizer. Die “Wintis” agierten zu Beginn des dritten Durchgangs etwas engagierter. Dann wurde Wolfram im Strafraum gefoult, doch Jacobsen scheiterte vom Punkt am Keeper der Schweizer. Doch wenig später legte Wolfram nach Vorarbeit von Jacobsen das 4:1 für 1860 nach. Für die letzten 20 Minuten durfte dann noch Klose für Schröter ran und auch Qela kam noch für Vollath zu einem Einsatz. Klose scheiterte sogleich an der Querlatte. Die letzten Minuten musste 1860 in Unterzahl überstehen, da sich Wolfram verletzte, doch hinten brannte nichts mehr an.

Sechzig siegt verdient und deutlich

Am Ende blieb es beim 4:1-Sieg für die Münchner, die sich gegen den FC Winterthur auch in dieser Höhe verdient durchsetzten. Das Mittelfeld und vor allem die Defensive der Löwen standen weitgehend sicher. Nach vorne konnte man sich mit sehenswertem Aufbauspiel ein deutliches Chancenübergewicht herausarbeiten. Bleibt zu hoffen, dass Dulic (und natürlich Verlaat) nicht schlimmer verletzt sind. Am frühen Samstagmorgen geht es für die Sechzger mit der Maschine von Sun Express zurück in die bayrische Landeshauptstadt.

 

Unruhe um Retrotrikots: Verstoß gegen Vertrag mit dem Hauptsponsor?

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Fanshop der Merchandising GmbH am Trainingsgelände

Seit Anfang Dezember bietet der offizielle Fanshop des TSV 1860 München, also die “TSV 1860 Merchandising GmbH”, verschiedene Retroprodukte in Kooperation mit dem Hersteller COPA an. Diese Produkte (zwei Trikots & zwei Jacken) sind detailgetreue Nachbildungen von alten Kleidungsstücken, welche Löwenmannschaften in der Vergangenheit getragen haben. Auch enthalten sind auf zwei Produkten die damaligen Brustsponsoren der Löwen: Doppeldusch und Hacker-Pschorr. Schaut gut aus und findet auch reichlich Absatz. So weit, so gut, möchte man meinen. Was bei anderen Vereinen normal ist, sorgt bei den Löwen anscheinend für mächtig Wirbel.

Erwägt Sponsor die Bayerische Schadenersatzforderungen?

Nun hört man von der Grünwalder Straße 114, dass der aktuelle Hauptsponsor über die neuen Merchandising-Artikel alles andere als erfreut sein soll. Jedenfalls das Traditionstrikot mit dem Brustaufdruck Doppeldusch soll dabei Stein des Anstoßes sein. Dem Vernehmen nach wurde die Bayerische bereits bei der Profifußball-KGaA vorstellig, fordert die Einstellung des Trikotverkaufs und stellt Schadensersatzansprüche in den Raum.

Hintergrund: Einzig die KGaA ist Vertragspartner des Hauptsponsors. Es ist naheliegend, dass vertraglich einzig der Brustaufdruck die Bayerische auf vom Fanshop vertriebenen Trikots stehen darf und Abweichungen vorab wohl seitens des Hauptsponsors zugestimmt werden müsste.

Mangelhafte Kommunikation zwischen Merchandising-GmbH und Profifußball-KGaA

Ein großes Problem in diesem Sachverhalt scheint die mangelhafte Kommunikation seitens des Fanshops zu sein. Der geplante Release der Retro-Artikel soll nicht mit der Fußballfirma abgesprochen gewesen sein. Mehr noch: Es ist zu hören, dass die KGaA proaktiv vor dem Vertrieb gewarnt haben soll, deren Bedenken seien aber seitens der Merchandising GmbH ignoriert worden.

Ähnliche Schwierigkeiten soll es auch schon im Zuge der T-Shirt Aktion nach dem Rassismus-Vorfall gegen Cottbus gegeben haben.

Einziger Verlierer: die KGaA

Insgesamt muten diese Vorgänge doch reichlich seltsam an. Artikel ähnlicher Art, ebenfalls von COPA produziert, sind bei vielen anderen Vereinen im Angebot. Probleme aufgrund von historischen Sponsoren sind von dort bisher nicht an die Öffentlichkeit gedrungen.

Vor dem gegebenen Hintergrund erscheint es jedenfalls juristisch nicht ganz abwegig, wenn die Bayerische gegen die Traditionstrikots vorgeht. Schließlich zahlt der Versicherer aus Neuperlach eine stattliche Summe unter anderem für die Sichtbarkeit auf den 1860-Trikots.

Zu beachten ist aber auch: Bei dem Brustaufdruck Doppeldusch geht es um eine längst nicht mehr existente Marke. Wie es sich mit dem anderen Print verhält, ist wiederum ein komplexerer Fall, da Hacker-Pschorr aktuell noch immer ein großer Sponsor des TSV 1860 ist. Hinweise auf ein Vorgehen auch gegen diese Produkte liegen uns bislang nicht vor. Das mag womöglich auch daran liegen, dass Hacker-Pschorr in der Retro-Kollektion auf keinem Trikot erscheint.

Natürlich sind die genauen Vertragsbedingungen zwischen die Bayerische und dem TSV 1860 nicht bekannt, sodass eine abschließende Bewertung nicht möglich ist. Schade ist aber, dass die KGaA, welche sich tatsächlich nichts zu Schulden kommen ließ, Opfer der erneuten Unruhe ist.

Generalprobe: TSV 1860 testet heute gegen den FC Winterthur

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1860 belek trainingslager

Um 13 Uhr (Ortszeit Belek: 15 Uhr) bestreitet der TSV 1860 München heute ein Testspiel gegen den schweizerischen Erstligisten FC Winterthur. Die Partie über 3 x 45 Minuten dient als Generalprobe für den Rückrundenauftakt gegen Rot-Weiss Essen am 17. Januar.

TSV 1860 testet gegen den FC Winterthur

Trotz zahlreicher namhafter Ausfälle (Niederlechner, Deniz, Christiansen, Haugen, Pfeifer) kann Trainer Markus Kauczinski am heutigen Nachmittag auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen. So werden voraussichtlich auch Raphael Schifferl und Morris Schröter, die den Löwen verletzungsbedingt lange gefehlt hatten, ihr Comeback im Trikot des TSV 1860 feiern. Auch Siemen Voet, der nach seiner Erkrankung verspätet in die Türkei gereist war, dürfte zum Einsatz kommen. Darüber hinaus können beim Testspiel in Belek auch Noah Klose und Loris Husic auf Einsatzzeiten hoffen. Ein großes Fragezeichen steht hingegen hinter Jesper Verlaat, der am Mittwoch das Training abbrechen musste.

Da Thore Jacobsen nach seiner Ampelkarte in der Partie gegen den SC Verl zum Rückrundenauftakt gegen Rot-Weiss Essen eine Sperre absitzen muss, darf man gespannt sein, wer im defensiven Mittelfeld neben Philipp Maier zum Einsatz kommen wird. Schlägt nun die Stunde für Samuel Althaus oder gar Damjan Dordan?

Eine Chance für Althaus oder Dordan?

Der 22-jährige Dordan (wird übermorgen 23) stand in der 3. Liga bislang drei Mal im Spieltagskader, wartet jedoch noch auf sein Debüt in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Sein bislang einziger Pflichtspieleinsatz für die Profis datiert vom 05.09.2023, als er beim Toto Pokal-Spiel bei der DJK Hain eingewechselt wurde.

Samuel Althaus (19, wird morgen 20) hingegen durfte im Dezember seine ersten Drittliga-Minuten bestreiten. Gegen den 1. FC Schweinfurt 05 wurde er ebenso in der Schlussphase eingewechselt wie gegen den SC Verl.

Winti aktuell Tabellenletzter in der Super League

Mit dem FC Winterthur wartet ein Verein auf die Löwen, der in der Rückrunde alles daran setzen wird, um den Abstieg aus der Super League zu vermeiden. Derzeit liegt der Club aus dem Kanton Zürich mit nur 10 Punkten aus den ersten 18 Spielen bereits sieben Zähler hinter den Grashoppers. Besonders die Defensive macht Winti zu schaffen, denn die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen hat in der laufenden Saison bereits 50 Gegentreffer kassiert.

Bekannteste Akteure des FC Winterthur sind wohl Pajtim Kasami (u.a. ehemals bei Fulham, Sampdoria, Palermo und Olympiakos), der ehemalige Bundesliga-Torwart Stefanos Kapino, der luxemburgische Nationalspieler Marvin Martins und Stéphane Cueni, der sogar auf eine WM-Teilnahme mit Kap Verde hoffen darf.

Titelbild: time_for_fottball_089

Sechzig um Sieben: Fans bleiben optimistisch

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Sechzig um Sieben: Landsberg

Mit dem einzigen Testspiel vor dem Saisonstart gegen Rot-Weiss Essen am Samstag, 17. Januar, geht das Trainingslager der Profis des TSV 1860 München im türkischen Belek langsam dem Ende entgegen. Um 13:00 Uhr deutscher Zeit (15:00h Ortszeit) treffen die Löwen heute auf den FC Winterthur. Das Spiel wird auf LöwenTV übertragen. In Sechzig um Sieben haben wir alles vom gestrigen Trainingstag zusammengefasst, sowie eine Umfrage zu den weiterhin optimistischen Löwen-Fans aufbereitet.

Fans bleiben optimistisch

Im Januar 2026 haben wir Euch in unserer monatlichen Umfrage wieder um Eure Meinung gebeten, wo ihr die Sechzger am Ende der Saison seht. Erstmals waren die Ergebnisse im Vergleich zum Vormonat fast unverändert. Über 80 Prozent der Teilnehmer sehen ihre Mannschaft nach dem 38. Spieltag unter den ersten Acht. Alle Infos zur Umfrage findet ihr in unserem ausführlichen Artikel.

Trainingslager: Sorge um Verlaat

Sorgen bereitet den Verantwortlichen beim Trainingslager in Belek aktuell Kapitän Jesper Verlaat. Der Verteidiger musste die Mittwochs-Einheit abbrechen und war auch gestern nicht mit im Training dabei. Probleme bereitet ihm die linke Wade. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Ein Einsatz gegen Winterthur erscheint unwahrscheinlich. Alle Infos zu Tag fünf im Trainingslager findet ihr hier.

Digitale Dauerkarten wurden verschickt

Am gestrigen Donnerstag trudelte bei vielen Fans eine Mail des Löwen-Ticketings ein mit dem Link zur digitalen Dauerkarte für das Wallet auf dem Handy. Damit kann man, genau wie auch weiterhin mit der Plastik-Dauerkarte, den Einlass ins Stadion passieren. Alle Informationen zur digitalen Dauerkarte haben wir bereits im Dezember für Euch zusammengeschrieben.

Stuttgart-Tickets gehen heute in den Verkauf

Am Samstag, 7. Februar, reisen die Löwen nach Großaspach, wo der VfB Stuttgart II seine Heimspiele austrägt. Heute Mittag um 12 Uhr veröffentlichen die Sechzger in ihrem Ticketshop den Link auf das Ticketing-Portal der Schwaben, in dem Löwen-Anhänger dann direkt die Karten für den Gästebereich erwerben können.

Transferupdate aus der 3. Liga

Der TSV 1860 München sondiert weiterhin den Transfermarkt, einen Winterneuzugang gibt es bislang nicht. Was sich ansonsten in der 3. Liga in Sachen Spielerwechseln gestern getan hat, lest ihr in unserem Transfer-Update.

Bestens informiert durch das Schnee-Chaos

Damit geht ihr bestens informiert in den Freitag, wir freuen uns auf das heutige Testspiel, das übrigens auf LöwenTV von Stadionsprecher Sebastian Schäch kommentiert wird, und wünschen Euch trotz des angekündigten Schnee-Chaos einen schönen Start ins Wochenende! Wir sehen uns am Samstag im Bamboleo zum sechzger.de-Live-Talk!

 

U17-Spielplan für die Rückrunde steht fest

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U17-Spielplan steht fest

Am heutigen Donnerstag hat der DFB den Spielplan für die zweite Saisonhälfte der U17 des TSV 1860 München veröffentlicht. Die B-Jugend der Sechzger hatte wie berichtet den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst. Sie tritt nun in der Liga B, Gruppe C an. Dabei geht es, abgesehen von der sportlichen Entwicklung der Nachwuchs-Kicker, um nicht mehr viel.

Löwen-U17 startet in Memmingen

In der Gruppe C treffen die Löwen in Hin- und Rückspiel auf folgende Mannschaften: SpVgg Bayreuth, SV Darmstadt, FC Ingolstadt, FC Memmingen, Jahn Regensburg, SpVgg Unterhaching. Zum Auftakt sind die Sechzger am Samstag, 7. Februar, beim FC Memmingen zu Gast. Den kompletten Spielplan findet ihr beim Kicker. 

Die Hinspiele:

So., 8. Februar 2026, 11:00 Uhr: FC Memmingen – TSV 1860 München
So., 15. Februar 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth
So., 22. Februar 2026, 11:00 Uhr: SV Darmstadt 98 – TSV 1860 München
So., 1. März 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04
So., 8. März 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching
So., 15. März 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München spielfrei
So., 22. März 2026, 11:00 Uhr: SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München

Die Rückspiele:

So., 29. März 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – FC Memmingen
Sa., 11. April 2026, 11:00 Uhr: SpVgg Bayreuth – TSV 1860 München
So., 19. April 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – SV Darmstadt 98
So., 26. April 2026, 11:00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München
So., 3. Mai 2026, 11:00 Uhr: SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München
So., 10. Mai 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München spielfrei
Sa., 16. Mai 2026, 13:00 Uhr: TSV 1860 München – SSV Jahn Regensburg