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Der Mann an der Pfeife (gegen Essen): Felix Weller

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Felix Weller aus Osnabrück pfeift am Samstag Nachmittag (14.00 Uhr, im sechzger.de-Liveticker) den Rückrundenauftakt des TSV 1860 in der 3. Liga gegen Rot-Weiss Essen. Für den 30jährigen bereits der dritte Einsatz mit den Löwen in der laufenden Spielzeit. Er hatte nicht nur das Hinspiel in Essen, sondern auch das Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken Ende November geleitet. Und auch dem RWE begegnete Weller in dieser Saison noch ein weiteres Mal. Man kennt sich also. Wäre schön, wenn man sich nach dem erneuten gemeinsamen Fußballnachmittag dann auch zu schätzen weiß!

In Essen und gegen Saarbrücken mit Weller

Die Leistung von Felix Weller beim Liga-Auftaktspiel an der Hafenstraße wurde – u.a. in unserer Schiri-Vorstellung vor der Partie gegen Saarbrücken – bereits ausführlich diskutiert. Der für viele neue Begriff der “Rabattierung” fand damals, Anfang August Einzug in die Debatte über Entscheidungen von Unparteiischen.

Für das aus Löwensicht erfolgreiche Spiel des 15. Spieltags gegen damals relativ desolate Saarländer erhielt Weller vom kicker – wie schon in Essen – nur die Note 4,0. Schiri-Experte Babak Rafati zufolge verweigerte Weller in diesem Spiel sowohl den Löwen, als auch den Gästen je einen klaren Elfmeter. Ausgleichende Gerechtigkeit quasi. Sein zweiter saisonaler Einsatz an der Essener Hafenstraße am Nikolausabend beim 1:1 gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart führte übrigens immerhin zur kicker-Note 3,5. Gravierende Fehler sind aus dieser Partie keine überliefert.

Mit den Löwen bislang milde

Beim Hinspiel in Essen zückte Weller fünfmal den gelben Karton. Einmal gegen den Löwen Tim Danhof und viermal gegen die Rot-Weissen. Außerdem erhielt RWE-Trainer Koschinat wegen Meckerns eine Verwarnung. Diese Anzahl an Gelben Karten entspricht exakt Wellers Durchschnitt in bislang inwzischen 31 Drittligaspielen. Auch bei RWE-VfB II erreichte er diese Zahl. Beim Sieg der Löwen gegen den FCS hingegen kam er mit nur zwei Verwarnungen, beide für die Gäste, aus. Für die von einer Sperre bedrohten Löwen Volland und Philipp vielleicht eine gute Nachricht, dass Weller gegen Sechzig in dieser Hinsicht bislang relativ zurückhaltend agiert. Gegen Saarbrücken zeigte der Mann an der Pfeife in der Schlussminute noch auf den Elfmeterpunkt, was bei ihm durchschnittlich alle drei Spiele geschieht. Thore Jacobsen verwandelte dankbar zum 2:0. Platzverweise hat Felix Weller bei Spielen des TSV 1860 noch nie ausgesprochen.

Vor dieser Saison zwei Begegnungen

Auch nicht in den beiden von ihm geleiteten Partien unter Beteiligung des TSV 1860 in der letzten (3:1 bei Hannover 96 II) und vorletzten Saison (1:2 gegen Borussia Dortmund II). Insgesamt begegnen die Löwen dem niedersächsischen Schiedsrichter am Samstag also zum fünften Mal.

Für Weller neue Assistenten

Unterstützung an den Seitenlinien erhält Felix Weller am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen von Fabian Porsch aus Barsbüttel und Alexander Ludolph aus Hoisbüttel. Die beiden so ähnlich klingenden Heimatorte der beiden Linienrichter sind – nicht weit voneinander entfernt – vor den nordöstlichen bzw. östlichen Toren Hamburgs gelegen. Für Weller bedeutet diese Zusammensetzung des Unparteiischen-Teams eine personelle Abweichung zu seinen bisher sieben Drittligaspielen in dieser Saison. Die beiden Assistenten hingegen waren in der laufenden Spielzeit schon sechsmal zusammen im Einsatz. Unter Schiedsrichter Luca Jürgensen. U.a. bei der 0:2-Niederlage des TSV 1860 in Aue, dem letzten Spiel von Patrick Glöckner als Löwendompteur. Dass den Löwen dort in der Anfangsphase ein klares Tor fälschlicherweise aberkannt wurde – womöglich auf Geheiß von eines der beiden Assistenten, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen.
Der 36jährige Porsch pfiff bislang als höchste Klasse zahlreiche Duelle in der Regionalliga Nord, als Linienrichter hat er immerhin schon 114 Drittliga- und 24 Zweitligaspeiel auf dem Buckel. Insgesamt zehnmal begegnete er dabei dem TSV 1860. Der zwölf Jahre jüngere Ludolph ist seit dieser Spielzeit ebenfalls in der RL Nord an der Pfeife aktiv. Und auch seit dem letztem Sommer als Drittliga-Assistent. Das angesprochene Spiel in Aue Ende September ist sein bislang einziger Berührungspunkt mit Münchens Großer Liebe.

Vierter Offizieller: Manuel Bergmann

Der vierte Offizielle am Samstag, der 35jährige Manuel Bergmann ist kein weiteres “Nordlicht”, sondern kommt aus Erbach im südhessischen Odenwaldkreis. Als Schiedsrichter in der Regionalliga Südwest und als Linienrichter und vierter Offizieller in der zweiten und dritten Liga ist Bergmann mit viel Erfahrung ausgestattet. Auch die Löwen hatten schon mehrfach das Vergnügen mit ihm. Und zuletzt war das wirklich ein Vergnügen für die Fans in weiß und blau: In dieser Saison fungierte er bei den Heimsiegen gegen Osnabrück am zweiten Spieltag und gegen den MSV Duisburg in Runde elf, die jeweils mit 3:1 gewonnen werden konnten, als vierter Mann im Schiri-Team. Ein gutes Omen für die schwere Partie gegen RWE?
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Titelbild: Felix Weller Ende November im Sechzgerstadion. Beim 2:0 der Löwen gegen Saarbrücken beobachtet er hier die Verletzungsbehandlung eines Gästespielers.

 

!NieWieder-Veranstaltung im Sechzgerstadion

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Im Sechzgerstadion fand am gestrigen Mittwoch Abend die zentrale bundesweite Veranstaltung der 22. Gedenk- und Aktionswochen !Nie Wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball statt. Gut 120 Gäste, darunter sehr viele junge Menschen diesseits der 30 Jahre waren in den VIP-/Gastrobereich zwischen Ostkurve und Haupttribüne gekommen, um den zahlreichen Vorträgen und Gesprächsrunden unter dem Titel “Demokratie verteidigen – Lernen aus der Geschichte des Fußballs” zu lauschen. Veranstalter des mit einem sehr umfangreichen Programm bestückten Abends waren der Bayerische Fußballverband, das Fanprojekt München und die Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Der TSV 1860 wurde auf dem Podium durch seinen Vizepräsidenten Peter Schaefer vertreten.

Musikvideo zum Auftakt

Zu Beginn lauschten die Gäste zunächst Hiphop-Klängen des Berliner Rappers Matondo Castlo, der extra aus Berlin nach München-Giesing angereist war und später von der Moderatorin des Abends, Mara Pfeiffer unter anderem zur – mit einigen Schwierigkeiten behafteten – Entstehungsgeschichte des zugehörigen Musikvideos, befragt wurde. Der sehenswerten Clip ist hier verlinkt und verdient definitiv die Aufmerksamkeit der sechzger.de-Leser*innen!

Impulsvortrag von Anton Löffelmeier

Anton Löffelmeier (Autor des Buches “Die ‘Löwen’ unterm Hakenkreuz”) blickte in seinem Impulsvortrag auf die Entwicklung in und um die Sportvereine Deutschlands in den Jahren nach der Machtübernahme 1933, bezog dabei aber auch die Jahre der Weimarer Republik ein, in welchen ein “öffentlicher Resonanzraum” entstanden war, der dem Terror des NS-Staates den Boden bereitet hatte. An einen Aufmarsch von jugendlichen Fußballern aus dem ganzen süddeutschen Raum, der am 7. Mai 1933 quasi vor den Fenstern des gestrigen Veranstaltungsortes, im damaligen Heinrich-Zisch-Stadion stattgefunden hatte, erinnerte Löffelmeier mit Verweis auf damalige “Instrumentalisierung und Selbstmobilisierung”. Sein Vortrag stand unter diesem Titel. Einen Bogen zu den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen spannte er mit den Worten “Wissen schafft Urteilskraft. In der Vergangenheit und heute” und der Mitarbeiter des Münchner Stadtarchivs forderte die Vereine auf, ihre eigene Geschichte während der NS-Diktatur (weiterhin) zu bearbeiten – und zu reflektieren.

Zeitzeuge René Kaufmann

Ebenfalls einen Bezug zwischen den Ereignissen vor rund 100 Jahren und heute stellte der Zeitzeuge René Kaufmann her und berichtete von seiner eigenen Aufklärungsarbeit z.B. in Schulen, zu der ihn erst der Überlebende des Konzentrationslagers Dachau, Max Mannheimer kurz vor dessen Tod vor knapp zehn Jahren überredet hatte. Sein Appell an das Publikum, vor allem mit jenen Menschen ins Gespräch zu kommen, die anders als die auf der Veranstaltung anwesenden Gäste über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen denken würden, war sehr eindringlich.

Gesprächsrunde mit aktiven Münchner Fußballern

Die erste von zwei Gesprächsrunden mit mehreren Teilnehmer*innen an diesem Abend stand unter dem Motto “Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur in Fußballvereinen”. Michael Franke von der FT Gern, Stefan Lenz und Salif Sissoko vom FC Mainaustrasse sowie Alvaro von Lill-Rastern vom TSV Maccabi München berichteten ganz konkret aus ihren drei Vereinen, in welchen sie als Funktionäre und Spieler sowohl mit NS-Erinnerungsarbeit, aber eben auch mit dem Kampf gegen den derzeit zunehmenden Alltagsrassismus konfrontiert sind. Zunehmendem Antisemitismus, auch als Folge des Nahostkonflikts sehen sich Spieler des jüdischen Vereins TSV Maccabi ausgesetzt, wobei Lill-Rastern betonte, noch sei es nicht zu spät, den gesellschaftlichen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen. Michael Franke unterstrich dabei die Bedeutung der Sportvereine als “Schule der Empathie” und forderte Verbände und öffentliche Institutionen auf, die Vereine vor allem auch ökonomisch zu befähigen, die dringend notwendige Erinnerungsarbeit zu leisten. In den Klubs selbst seien die Ressourcen dafür – neben dem eigentlichen Sportbetrieb – natürlich begrenzt.

1860-Vertreter auf dem Podium

Auf die zweite Gesprächsrunde waren speziell die zahlreichen erschienenen Löwenfans besonders gespannt. Peter Schaefer, seit letzten Sommer Vizepräsident im TSV München von 1860 e.V., Anne Wild von der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus in München, Fotografin und bekennende Löwin – und daher auch mit blauem Pulli bekleidet – sowie Conrad Lippert vom Verein Roter Stern Leipzig nahmen Platz. Bei dieser Runde ging es – zumindest zunächst – weniger um die Erinnerungsarbeit durch und mit aktiven Sportlern, sondern um die Fußballstadien als Orte der Auseinandersetzung mit dem alten und neuen Faschismus. Der Löwenvertreter sprach dabei natürlich auch über den rassistischen Vorfall beim Spiel gegen Energie Cottbus Anfang November 2025. Er wies einerseits auf die positive Reaktion der Stadionbesucher, andererseits aber auch auf die vielen Relativierungsversuche in den Sozialen Medien hin, die auch wir bei sechzger.de mit den – auch heute noch – sehr lesenswerten Giesinger Gedanken bearbeitet hatten. Aus der Praxis eines aus der aktiven antifaschistischen Bewegung heraus gegründeten Fußballvereins in Leipzig berichtete der sowohl für die Öffentlichkeitsarbeit, als auch für die – mitunter durchaus gefährdete – Sicherheit bei diesem Verein zuständige Gast aus Leipzig, Conrad Lippert. Anne Wild konnte Beispiele aus der praktischen Arbeit der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus beisteuern, bei der jeweils ein Bezug zu den Fanszenen des TSV 1860 und auch des FC Bayern besteht.

BFV-Präsident mit kurzem, aber klaren Worten

Fast zwei Stunden waren schon vergangen, ehe dann auch der Präsident des BFV, Dr. Christoph Kern den letzten Redebeitrag des Abends lieferte. Er fasste sich kurz und hob hervor, dass man sich beim bayerischen Fußballverband der Bedeutung der Erinnerungsarbeit für das Motto des Erinnerungstags, “Nie wieder”, sehr bewusst sei und seine vielen Mitgliedervereine ermutige, sich an der wichtigen Beschäftigung mit dem Thema zu beteiligen. Nach den Vorträgen blieben – trotz der vorgerückten Stunde -zahlreiche Besucher*innen noch auf ein Getränk und ein Gespräch im Sechzgerstadion. Sicher auch um sich über das zuvor Gehörte auszutauschen.

Abschließender Terminhinweis

Ergänzend zum Bericht über den gestrigen Abend möchten wir an dieser Stelle schon Mal auf eine weitere Veranstaltung zum Thema im Löwenumfeld hinweisen. Am Mittwoch, den 11. Februar laden die Löwenfans gegen Rechts um 18.60 Uhr ins Bamboleo ein. Bei der LFGR-Veranstaltung zum Erinnerungstag im deutschen Fußball wird erneut Anton Löffelmeier, aber auch andere Gäste zur Thematik zu hören sein.

 

 

 

 

 

 

Faninformationen TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (3)

Das neue Jahr startet, wie das alte endet: mit einem Heimspiel des TSV 1860 München. Essen reist mit vier Punkten mehr im Gepäck nach Giesing und möchte auch in München einen Auswärtssieg feiern. Doch die Heimbilanz der Löwen kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn es zuletzt eine Niederlage gegen den SC Verl gab. Die Fans auf den Rängen werden jedenfalls alles geben, um die drei Punkte in weiß-blauer Hand zu behalten. Für alle, die am Samstag live mit dabei sind, gibt es nun die Faninformationen zur Partie gegen Rot-Weiss Essen.

Faninformationen TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen

Auf Platz 8 mit 30 Punkten haben die Löwen die Hinrunde beendet. Insbesondere der Zwei-Punkte-Schnitt von Trainer Markus Kauczinski macht Mut, dass die Rückrunde etwas erfolgreicher gestaltet werden kann. Doch die Verletztenliste macht dem TSV 1860 zu schaffen. Im Duell gegen RWE am Samstag drohen bis zu zehn Ausfälle. Neu hinzu kam zuletzt die Verletzung von Sean Dulic, auch die Sperre von Thore Jacobsen schmerzt. Das macht die Aufgabe gegen den Hinrunden-4. nicht gerade leichter. Vier Zähler mehr haben die kommenden Gäste im Grünwalder Stadion derzeit auf dem Konto und schnuppern damit an den Aufstiegsrängen.

Die Heimspiel-Niederlage gegen den SC Verl kurz vor Weihnachten haben die Löwen mittlerweile verdaut. Dafür hat unter anderem auch das Trainingslager in der Türkei gesorgt. Die Generalprobe gegen Winterthur konnte in diesem Rahmen bereits erfolgreich bestritten werden, der TSV 1860 siegte mit 4:1. Doch Testspiele sollten nicht zu hoch bewertet werden, am Ende zählen nur die Ergebnisse in den Wettbewerben. Kommenden Samstag geht es also – mit gewohnt großer Unterstützung von den Tribünen – wieder los in der 3.Liga. Für alle Löwenfans gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen die wichtigsten Angaben auf einen Blick.

Tickets

Die Partie ist wie gewohnt ausverkauft, die Tageskassen öffnen daher nicht. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 11:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket gibt es nicht mehr, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 11:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Auch zum Heimspiel gegen Essen gibt es die sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.

Vor dem Anpfiff gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Beginn der Partie kostet das Bier dann 5,-€. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkte

Beim ersten Löwentreff des Jahres am Candidplatz gibt es einige Artikel zu erwerben. Darunter finden sich Handschuhe, doppelt bestickte Fleecejacken, Kalender für das neue Jahr und natürlich auch Aufkleber. Für die Kulinarik-Fans werden Käsekrainer in der Semmel verkauft, zum Trinken gibt es die üblichen Getränke sowie Glühwein und Punsch. Der Löwentreff öffnet am Samstag um 10:30 Uhr. Auch die Blaue Hilfe ist mit einem Stand vertreten.

Der Grünspitz steht vor und nach der Partie als Treffpunkt zur Verfügung.

Das Bamboleo öffnet zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie gegen Essen wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings zeigt MagentaSport das Duell wie gewohnt.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos

Reiter sieht „einmalige Chance”: Ausbau auf 25.000 Plätze rückt näher

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Giesing Bier billiger Erinnerungstag 1860
Giesing Bier billiger Erinnerungstag

Der Ausbau des Grünwalder Stadions bekommt neuen Schwung – und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigt sich so zuversichtlich wie lange nicht. Im „Stadtgespräch” bei münchen.tv (mit Marion Gehlert) sprach Reiter von einem sehr konstruktiven Austausch mit dem TSV 1860 München und skizzierte einen Fahrplan, der bis 2026 zu einem Stadtratsbeschluss führen soll. Zentral sind dabei drei Punkte: die wirtschaftliche Tragfähigkeit eines Ausbaus auf 25.000 Plätze, eine bauliche Lösung beim Lärmschutz – und eine neue Ausgangslage, weil der FC Bayern mit seiner zweiten Mannschaft perspektivisch nicht mehr auf das Grünwalder angewiesen ist.

Reiter: konstruktive Gespräche, belastbare Prüfung – und Ziel 2026

Reiter ordnete die Gespräche mit den Löwen ausdrücklich positiv ein. Sinngemäß sagt er: Die Gespräche liefen konstruktiv, die Überlegungen seien seriös, und die Chance sei aktuell besonders groß, weil das Stadion praktisch exklusiv von 1860 genutzt werde.

Auch die Zielgröße nannte Reiter wirtschaftlich plausibel: Ein Stadion mit rund 25.000 Plätzen könne – bei vernünftiger Ausgestaltung – ein tragfähiges Geschäftsmodell für den TSV 1860 München sein.

Damit die Debatte nicht politisch „im Kreis” läuft, soll bis Mitte des Jahres eine gemeinsam entwickelte Studie vorliegen, die die Optionen und Rahmenbedingungen belastbar bewertet. Reiters politischer Wunschhorizont ist klar: 2026 soll das Thema so weit sein, dass der Stadtrat eine finale Entscheidung treffen kann.

Überdachung als Schlüssel beim Lärmschutz

Beim häufigsten Einwand – dem Lärmschutz – verwies Reiter auf einen konkreten Hebel: Eine Überdachung könne helfen, die Lärmthematik entscheidend zu entschärfen und damit eine wichtige Hürde in Richtung Ausbau zu nehmen. Aus seiner Sicht sind das „vernünftige Ideen”, die jetzt strukturiert geprüft werden.

Erbpachtmodell: 1860 übernimmt – Stadt spart Instandsetzung

Entscheidend ist das Modell, das nun schon länger im Raum steht: Der TSV 1860 München würde das Grünwalder Stadion in Erbpacht übernehmen und wäre damit wirtschaftlich wie strukturell „Herr des Hauses”. Im Ergebnis ginge die Verantwortung für Betrieb und Instandsetzung von der Stadt auf den Verein über. Genau darin liegt aus Sicht der Stadt ein finanzieller Hebel: Wenn die Stadt das Stadion nicht mehr selbst instandsetzen muss, spart sie erhebliche Mittel im zweistelligen Millionenbereich.

Reiter deutete entsprechend an, dass man dann einen Mechanismus finden müsse, wie 1860 für diese Übernahme und die damit verbundenen Aufgaben einen finanziellen Ausgleich erhält. Der Grundgedanke: Die Stadt profitiert durch wegfallende Instandsetzungskosten – und kann diesen Vorteil zumindest teilweise in Form einer Unterstützung an den TSV zurückspiegeln.

Bayern II nicht mehr im Grünwalder: neue Lage durch Stadionkauf in Unterhaching

Reiter betonte, dass die Konstellation derzeit selten günstig sei, weil das Grünwalder aktuell nicht von weiteren Vereinen „beansprucht” werde. Genau das mache einen Ausbau überhaupt erst realistisch: Wenn die Stadt das Stadion parallel dauerhaft für mehrere Nutzer vorhalten müsste, würden sich Prioritäten, Terminpläne und Anforderungen deutlich verkomplizieren.

Zur zweiten Mannschaft des FC Bayern kommt hinzu: Der FC Bayern hat in Unterhaching ein eigenes Stadion realisiert. Damit verfügt der Verein inzwischen über zwei Stadien, die mindestens drittligatauglich sind. Die Konsequenz: Bayern II ist nicht mehr auf eine Nutzung des Grünwalder Stadions angewiesen – ein Punkt, der den Weg für eine klare, auf 1860 zugeschnittene Perspektive zusätzlich erleichtert.

Politische Flanke: Grüne mahnen beim Candidplatz „erst klären, dann bauen” an

Parallel zur Stadionfrage wird rund ums Grünwalder auch über den Candidplatz diskutiert. Die Grünen/Rosa Liste/Volt fordern in einer Pressemitteilung, dass am Candidplatz – bevor Wohnungsbaupläne weiter vorangetrieben werden – Nutzungskonflikte gelöst werden. Der Platz sei nicht nur ein Aufenthalts- und Bolzplatz, sondern an Spieltagen auch Fantreff. Gerade wenn das Stadion perspektivisch wachsen soll, dürften die Fans „nicht vergessen” werden.

Die Fraktion beantragte deshalb im Planungsausschuss eine Vertagung. Der Tenor: Wohnungsbau am Candidplatz sei grundsätzlich vorstellbar (etwa Azubi- und Studierendenwohnen), aber nur, wenn Sport- und Spielflächen erhalten bleiben und vor allem die Betroffenen – insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Sechzger-Fans – frühzeitig einbezogen werden. Zudem solle das gegenüberliegende Projekt „Candidtor” in Höhe und Volumen besser ins Viertel passen und auch kulturelle Nutzungen zu bezahlbaren Mieten ermöglichen.

Fazit: Selten so viel Rückenwind – jetzt zählen Studie, Modell und Mehrheiten

Reiters Aussagen lassen sich in drei Sätze übersetzen: Die Gespräche laufen gut, die Chance ist real, und 2026 soll entschieden werden. Der Ausbau auf 25.000 Plätze wird dabei als wirtschaftlich grundsätzlich tragfähig gesehen, der Lärmschutz soll baulich lösbar sein, und das Erbpachtmodell könnte die Finanzierung politisch erleichtern, weil die Stadt Instandsetzungskosten spart und daraus Unterstützung ableiten kann. Hinzu kommt: Bayern II ist durch die eigenen Stadionoptionen nicht mehr auf das Grünwalder angewiesen – und damit ist das Zeitfenster, von dem Reiter spricht, tatsächlich eines, das sich nicht beliebig oft öffnet.

Titelbild: CR-Fotos

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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wunschaufstellungen tsv 1860 msv duisburg

Die Löwen sind nach wie vor durch zahlreiche Verletzungen geplagt, sodass mit Verlaat, Deniz, Christiansen, Dulic, Pfeifer, Haugen sowie dem gesperrten Jacobsen mehr als ein Dutzend potentieller Stammspieler sicher fehlen wird. Zudem sind auch Dähne, Niederlechner und Althaus, die zuletzt mit dem Training aussetzen mussten, fraglich. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Stefan Kranzberg & Thomas Enn

Thomas und Stefan sind sich einig: Die Startelf, die gegen den FC Winterthur begonnen hatte, soll es auch gegen RWE richten. Einzige Anpassung: Für den verletzten Sean Dulic rückt Raphael Schifferl in die Abwehrkette. Im defensiven Mittelfeld darf Samuel Althaus ran, die Schienenspieler heißen Kilian Jakob (links) und Clemens Lippmann (rechts). Im Angriff soll David Philipp neben Patrick Hobsch für Gefahr sorgen.

Peter Gratz

Bei Peter bekleidet Marvin Rittmüller die Position im rechten Mittelfeld, Clemens Lippmann bleibt – wie auch in der Vorrunde – auf der linken Seite. Im Angriff darf sich Justin Steinkötter neben Patrick Hobsch zeigen und beweisen, dass er sich die Kritik von Trainer Markus Kauczinski zu Herzen genommen hat.

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde beordert Raphael Schifferl in die Abwehrzentrale und verhilft Damjan Dordan im defensiven Mittelfeld zu seinem Debüt in der 3. Liga. Clemens Lippmann sitzt bei Thomas zunächst auf der Bank, da er Marvin Rittmüller auf rechts als torgefährlicher erachtet. Im Sturm soll David Philipp neben Patrick Hobsch wirbeln.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Ehemaliger Löwen-Trainer Frank Schmöller im sechzger.de Talk

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TR Schmöller Frank TSV 1860 U21

Am vergangen Samstag fand die zweite Liveausgabe des beliebten sechzger.de Talks im Bamboleo statt. Als prominenter Gast war diesmal Frank Schmöller, ehemaliger Trainer der U21 des TSV 1860, auf der Bühne. Knapp 30 Minuten stand er Rede und Antwort und überzeugte nicht nur durch seine ehrliche und sympathische Art, sondern auch durch kompetente Analysen. Und der Spaß blieb auch nicht auf der Strecke!

Frank Schmöller im sechzger.de Talk

In seinem halbstündigen Auftritt äußerte sich Frank Schmöller unter anderem…

…über seine Anfänge als Trainer der U21:

“Du versuchst Talente auszubilden, die im ersten Jahr nicht so da waren, wie sie da sein hätten sollen in der U21 und wie ich mir das selber auch vorgestellt und erwartet hätte, was dann aber immer besser wurde durch die Aufstiege der A-Jugend in die Bundesliga. Da kriegst Du natürlich immer mehr Spieler, die A-Jugend-Bundesliga gespielt haben. Du merkst einfach den Unterschied. Dann hat das natürlich wahnsinnig viel Spaß gemacht, zusammen mit dem A- und B-Jugend-Trainer was aufzubauen.”

…über das NLZ der Löwen:

“Grundsätzlich möchte ich mal sagen, dass im NLZ von 1860 mit den Bedingungen, die man hat, mit den Voraussetzungen sehr, sehr gute Arbeit geliefert wird. Ich denke, ein Jonas Schittenhelm in der A-Jugend macht fantastische Arbeit. In der U17 wird fantastische Arbeit gemacht. Wir hatten den Felix Hirschnagl, der jetzt in Dortmund ist. Super Trainer, super Ahnung vom Fußball. Ich glaube einfach, wir haben in der damaligen Zeit das Optimale rausgeholt. (…) Manfred Paula hat da auch einen sehr wesentlichen Anteil gehabt, dass das NLZ jetzt auch so stabil und gut besteht.”

“Ich war sicherlich nicht der sensibelste Trainer”

…seine Trainerrolle bei der U21:

“Ich habe die Rolle etwas anders interpretiert als als Vaterfigur, weil ich war schon der Meinung – und das hört sich jetzt vielleicht hart an: Wir wollen Spieler für die 1. Mannschaft kreieren, das war ja immer das Ziel. (…) Ich habe schon eher versucht, sie näher an diese Härte Herren- bzw. Profifußball ranzubringen und da war ich jetzt (…) sicherlich nicht der sensibelste Trainer. Aber das ist auch ne persönliche Sache. Jeder geht das anders an.”

…die Wichtigkeit der U21 beim TSV 1860:

“Die U21 ist für mich essentiell! Was machst Du mit Spielern, die Du von der A-Jugend in die Erste hochziehst, die aber nicht drankommen oben? Willst Du die jetzt ein Jahr lang nur trainieren lassen, gar nicht spielen lassen? Also ich glaube nicht, dass das für eine Entwicklung eines jungen Spielers förderlich ist, wenn er gar nicht spielt. (…) Für mich macht eine U21 absolut Sinn, wenn man auf das NLZ bauen möchte.”

“Dulic war damals noch ein Krischperl”

…seine Scouting-Aufgabe bei den Löwen neben dem Trainerjob:

“Ich kann nur ein Beispiel sagen. (…) Der Kania, der bei Bielefeld gespielt hat und jetzt zu Osnabrück gewechselt ist, der hat ja damals bei Schwaben Augsburg gespielt und hat jedes Mal gegen uns ein Tor geschossen. Der ist mir also richtig auf den Sack gegangen. Den habe ich zusammen mit meinen Co-Trainer versucht, dem TSV 1860 wärmstens zu empfehlen. Es gab dann auch Bemühungen, ihn zu holen, aber wir waren leider dann zu spät dran und er ist nach Nürnberg gegangen (…) und hat dann auch keine schlechte Karriere hingelegt. (…) Man schaut schon beim Gegner auch: Wo ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler? Kann man den vielleicht auch zu Sechzig in die Erste bringen oder mal empfehlen für ein Probetraining? Aber ich glaube, dass wir da auch im Scoutungbereich mit dem Jürgen Jung bei Sechzig ganz gut aufgestellt sind. Aber ja klar, man hält die Augen offen und gibt Empfehlungen weiter.”

…das richtige Auge bei der Einschätzung von Talent:

“Das sieht natürlich jeder anders. Ich bin ein großer Freund von Tempo, Schnelligkeit, 1 gegen 1-Lösungen. Mit der Meinung steh ich im aktuellen Fußball nicht so ganz alleine da. (…) Für mich ist ganz entscheidend: Welche Mentalität hat ein Spieler? Wie geht er mit Rückschlägen um? Wie kann er mal mit nem schlechten Spiel umgehen? Wie holt er sich da wieder raus? Klar: Er soll Fußball spielen können, er soll athletisch gut sein. Beispiel Sean Dulic: Als er bei mir in der U21 oder U19 war, da war er echt noch ein Krischperl. Wenn jetzt seh, wie er auftrainiert ist, das ist schon irre. (…) Dazu Handlungsschnelligkeit, wie schnell kann ich adaptieren und die Situation erfassen.”

Optimismus im Aufstiegskampf

…seine Prognose für die Restsaison der Löwen:

“Es ist für mich noch alles möglich. Wenn wir offen sind, ist dieses Jahr in der 3. Liga keine einzige Übermannschaft dabei, wo Du sagst, die machen garantiert den Aufstieg. Das ist nicht da. Deswegen: Vielleicht ist es noch nie so leicht gewesen aufzusteigen. (…) Wenn die Fans nicht euphorisch sein dürfen, dann kannst ja gleich aufhören. Dann kannst den Laden zusperren, den Schlüssel in die Isar schmeißen und sagen “brauchen wir nicht mehr.” (…) Jetzt muss es die Mannschaft zeigen. (…) Ich bin optimistisch, dass wir unter die ersten Drei kommen können.”

…über Markus Kauczinski:

“Ich bin optimistisch, mit Markus Kauczinski einen sehr, sehr guten Trainer bekommen zu haben, der eine sehr sachlich und ruhige Art hat, der meinem Verständnis nach gut mit den Spielern klarkommt, aber auch die nötige Strenge hat, um die in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich denke, dass man mit Manfred Paula jemanden hat, der vielleicht eher etwas unspaktakulär erscheint von seinem Auftreten, der aber – und das kann ich nach fünf Jahren NLZ sagen – ein sehr akribischer, ein sehr guter Arbeiter ist, mit dem man sich auch sehr gut austauschen kann.”

Der Live-Talk auf YouTube

Den kompletten Talk mit Frank Schmöller aus dem Bamboleo könnt Ihr auf YouTube und diversen Streaming-Portalen abrufen.


Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instragram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Wochenanzeiger gratuliert sechzger.de zum Jubiläum

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sechzger.de Wochenanzeiger

Gestern feierte sechzger.de seinen sechsten Geburtstag – ganz still und ohne Feier, wenn man mal vom Live-Talk im Bamboleo am vergangenen Samstag absieht. Nun gratuliert der Wochenanzeiger unserem Blog und findet dabei sehr schöne Worte über unser Herzensprojekt.

Wochenanzeiger gratuliert sechzger.de

Klar, man kennt sich – und dennoch ist es alles andere als selbstverständlich, dass eine Publikation der anderen zum Geburtstag gratuliert und sie würdigt. Unter dem Titel “1860-Fanblog beweist Stehvermögen” jedoch findet Autor Alfons Seeler lobende Worte über sechzger.de. So schreibt er beispielsweise.

“Die Liebe der Macherinnen und Macher zum TSV 1860 München scheint grenzenlos zu sein. Ihre Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten von Funktionären und Sponsoren des Vereins ist hingegen gering ausgeprägt. Das verleiht “sechzger.de” Glaubwürdigkeit bei seiner Zielgruppe. Anders als die professionelle Boulevardberichterstattung, die jedes noch so kleine Ereignis im Klub aufbauscht, um das Publikum zu unterhalten und die emotionalen Reaktionen darauf zu monetarisieren, versteht sich “sechzger.de” als aufklärendes Medium.”

Die trifft den Kern unseres Wirkens recht gut und fasst treffend zusammen, wir wir unsere ehrenamtliche Aufgabe angehen. Vielen Dank, Wochenanzeiger!

Sechzig um Sieben: Kauczinski bei “Heute im Stadion”

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Der nächste sechzger.de Talk ist aktuell online zu finden, es handelt sich um Ausgabe 245. Sie fand live im Bamboleo statt, als Gast war unter anderem Frank Schmöller mit auf dem Podium. Außerdem war Trainer Markus Kauczinski in der Radio-Sendung “Heute im Stadion” zu Gast. Zum Start in den Tag gibt es wie gewohnt die Themen rund um den TSV 1860 im Überblick.

sechzger.de Talk Folge 245 online – live aus dem Bamboleo

Der nächste sechzger.de Talk ist online zu finden – und es ist dieses Mal ein ganz besonderer. Am Samstag fand der Podcast zum zweiten Mal im Live-Format im Bamboleo statt. Zu Gast waren Löwenfan Axel, der aus dem Trainingslager berichtete, sowie Ex-Sechzig Amateure-Trainer Frank Schmöller. Aus der Redaktion nahmen Peter, Thomas, Christian und Jan auf dem Podium Platz. Hier geht es zur aktuellen Ausgabe, der Nummer 245.

Ein paar Eindrücke von der Veranstaltung gibt es zudem in einer Fotogalerie.

Sechs Jahre sechzger.de

Außerdem feierte das Fanportal sechzger.de am gestrigen Dienstag seinen sechsten Geburtstag. Seit Anfang 2020 wird nun schon ehrenamtlich nahezu jeden Tag rund um den TSV 1860 München berichtet. Für das aktuelle Jahr hat sich die Redaktion unter anderem vorgenommen, möglichst wieder jede Woche einen Podcast zu produzieren. In den letzten beiden Jahren konnte dieses Vorhaben jeweils erfolgreich umgesetzt werden.

Kauczinski zu Gast bei “Heute im Stadion”

Kurz nach der Ankunft in München aus dem Trainingslager in Belek hatte Löwen-Trainer Markus Kauczinski direkt schon den nächsten Termin in seinem Kalender stehen, nämlich einen Besuch bei der Radiosendung “Heute im Stadion” auf dem Sender Bayern 1. Während der Bundesliga-Konferenz stand er Moderatorin Sina Wende Rede und Antwort. Es ging dabei zum einen um Kauczinski selbst und wie er als Trainer agiert, zum anderen um seine Wünsche für das neue Jahr sowie einen möglichen Aufstieg mit dem TSV 1860. Christian hat die wichtigsten Aussagen noch einmal zusammengefasst.

News aus der 3.Liga

Bethke wechselt nach Dresden

Dynamo Dresden hat sich gegen eine Ablösesumme die Dienste von Elias Bethke gesichert. Der 22-Jährige, der aus der eigenen Jugend von Energie Cottbus stammt und die letzten neuneinhalb Jahre dort verbrachte, kann sich Hoffnungen auf einen Stammplatz in der 2.Bundesliga machen. Beim FCE hingegen wäre nach Aussage von Trainer Pele Wolitz nicht sicher gewesen, ob Bethke nach seiner Verletzung sogar auf der Tribüne hätte Platz nehmen müssen. Marius Funk, der als Reaktion auf die Verletzung Bethkes verpflichtet wurde, konnte derart mit guten Leistungen überzeugen, dass er als Nummer 1 ziemlich fest im Sattel sitzt.

Fotogalerie zum zweiten sechzger.de Talk im Bamboleo

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sechzger.de talk fotogalerie

Bereits zum zweiten Mal fand der sechzger.de Talk live im Bamboleo statt und neben dem Video präsentieren wir Euch in unserer Fotogalerie natürlich auch diesmal die schönsten Impressionen von der Veranstaltung.

Fotogalerie zum zweiten sechzger.de Talk

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Der Live-Talk auf YouTube

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Kauczinski in “Heute im Stadion”: Fans sollen zufrieden nach Hause gehen!

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Hoher Besuch in der BR-Radiosendung Heute im Stadion am vergangenen Samstag. Quasi direkt nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Belek, machte sich Löwentrainer Markus Kauczinski auf den Weg ins Funkhaus des Bayerischen Rundfunks, um Moderatorin Sina Wende Rede und Antwort zu stehen. Parallel zu vier Partien des 16. Spieltags der Bundesliga blickte der Löwendompteur in der Fragerunde durchaus auch über den ganz aktuellen Löwen-Tellerrand hinaus. Wir haben die interessantesten Aussagen von Kauczinski aus Heute im Stadion für Euch hier noch einmal zusammengefasst.

Kauczinski über das Trainingslager in Belek:

Was ich gesehen habe im Trainingslager, hat mir sehr gut gefallen. Eine Mannschaft, die sehr harmonisch war und trotzdem sehr bissig, sehr viel Feuer hatte. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit meiner Mannschaft zu trainieren. (…) Gerne auf dem Platz zu stehen und sich zu  bekämpfen und an seine Grenzen zu gehen und sich dann trotzdem zu verstehen und Spaß drumherum zu haben, diese Mischung, die war einfach gut. (…) Wir hatten wunderbare Bedingungen, super Rasen. Konnten unter Top-Bedingungen einfach trainieren und dann hat man noch mal viel mehr Zeit zusammen zu sein. Beim Essen abends. Die Jungs haben Karten gespielt, man konnte ein bisschen quatschen, man hat sich mal anders kennengelernt. Auch wir im Staff… ich bin ja relativ neu, auch wir sind irgendwie enger zusammengerückt, weil man einfach noch mal mehr Gelegenheit hat, zusammen zu sein.

Kauczinski über seine Wünsche für das Jahr 2026:

Ich wünsche mir, dass unsere Fans zufrieden nach Hause gehen nach unseren Spielen, weil das bedeutet, das wir gut gespielt haben. Und wenn sie sehr zufrieden sind, dann haben wir in der Regel auch gewonnen. Ich möchte einfach auch die Leute unterhalten und diese ganze Leidenschaft um’s Stadion rum, die kickt uns und da möchten wir auch gerne was zurückgeben.

Welcher Trainertyp Kauczinski ist:

Ich bin einer, der sich nicht selbst beschreibt, weil das ist Käse! Ich find’ das unheimlich schwer, zu sich selber was zu sagen. Man sieht immer nur so ‘nen kleinen Teil und ich kann mit manchen Dingen was anfangen mit manchen überhaupt nicht. Man wird immer in irgend so ‘ne Schublade gepackt und da ist man dann drin und fest. Ich glaube, dass sich viele Facetten habe und nur ein Teil scheint nach außen und der andere Teil geht nach innen zur Mannschaft und vielleicht ist das auch gut so.

Kauczinski zur Lautstärke seiner Ansprachen in der Kabine:

Es ist unterschiedlich. Mittlerweile habe ich mich im Griff und tu’ wirklich nur Dinge, von denen ich überzeugt bin, dass sie auch irgendeine Wirkung haben. Und im Moment ist es eher ruhig bei uns. Die Mannschaft braucht eher Hilfe, Unterstützung und Ansagen als jetzt irgendwelche Motivationsdinge. Und Dinge richtig zu sagen, bedeutet nicht, dass sie unbedingt laut sein müssen.

Kauczinski zu seinem Fokus auf junge Spieler:

Das ist natürlich immer ein Schwerpunkt. Das ist ein Standbein, was unheimlich wichtig ist. Prinzipiell für mich behandel ich alle gleich. Es wird niemand bevorzugt, auch die Jungen nicht, die müssen es schon können. Aber wenn sie es können, haben sie genauso gute Chancen wie die Alten. Da gibt’s auch keine Erbhöfe und nichts was man so aus der Vergangenheit beanspruchen kann. Und das ist das große Plus, dass es mir eigentlich egal ist, ob jemand jung oder alt ist, sondern dass ich wirklich darauf schau, was kann jemand und was kann er nicht. (…) Ich hab viele, viele (junge Spieler, Anm. d. Red.) begleitet. Ich bin ja jetzt selber kein Profifußballspieler gewesen, sondern ich kam über die Trainerschiene. Hab früh schon Mannschaften trainiert und dann ist das einfach auch so ein Schwerpunkt, den man nie so aus dem Auge verloren hat. Und zu sehen wie sich Menschen entwickeln und wie man weitermachen kann und wie sich auch Dinge verändern, das find ich unheimlich spannend.

Über die Pause zwischen seiner Arbeit in Wiesbaden und dem Antritt bei 1860:

Leerlauf war es jetzt nicht wirklich. Es ist dann schon so: Erstmal braucht man ne Pause, Wiesbaden hab ich zweieinhalb Jahre am Stück fast durchgearbeitet. Man hat dann wenig Zeit zwischendrin, es ist sehr intensiv und dann habe ich wirklich auch die Zeit gebraucht und dann wird einem irgendwann langweilig und dann findet man Inhalte. Natürlich ist Fußball immer mit dabei und man man geht sich Sachen angucken und man geht zu anderen Vereinen. Es ist jetzt nicht so, dass man sich da irgendwo bewirbt. Man wird mehr oder minder gefunden. Aber man muss dann schon für sich schauen, dass man Inhalte findet mit seiner Familie, die einen erfüllen, die einen ausfüllen. Das hab ich aber immer ganz gut geschafft. (…) Mein mein ganzer Lifestyle, Ernährung, Sport, alles alles umgekrempelt, auf den Kopf gestellt, wieder Sport getrieben, Sprachen vertieft… Einfach für sich Möglichkeiten gefunden, Sachen gefunden, einfach auch den den Tag zu gestalten, gemeinsam aber auch mal alleine für sich.

Kauczinski über den Vergleich zwischen 3. Liga und der 1. und 2. Bundesliga:

Das ist ein bisschen wilder, das ist natürlich nicht so fein und technisch nicht so fein, aber mit viel Herz und viel Leidenschaft. Da wird noch ein bisschen anders gekämpft. Dann ohne Videoschiedsrichter, da gibt es noch mal andere Entscheidungen. (…) Es ist (in der zweiten Liga Anm. d. Red.) mehr Qualität. Es ist ein bisschen mehr Struktur drin, die Spieler haben ein bisschen mehr Ordnung. Die Qualität ist dann insgesamt noch mal höher. Und auch in der ersten Liga, je höher man kommt, umso strukturierter ist das ganze Spiel, umso geordneter. In der dritten Liga gibt es immer noch mal mehr Querschläger, da ist das Ganze einfach nochmal anders.

Kauczinski über den Traum vom Aufstieg der Löwen:

Träumen hilft nicht! Ich hab auch nichts dagegen, wenn die Fans träumen und wenn man da auch ein bisschen Euphorie hat. Ich seh immer welche Arbeit dahinter steckt und was ich dafür tun muss. Ich muss Tag für Tag funktionieren. Und da hilft mir nicht, wenn ich oben an das Bergkreuz schau’. Wenn ich dann ganz viele Etappen vor mir habe, sondern ich bin da ganz funktionell und schaue wirklich Stück für Stück, jeder Tag, jede Woche. Und dann kommt der Rest. Kommt von allein.