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2:1 im Nebel gegen Aue: Vorne hui – hinten vogelwild

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Aue hui vogelwild

Ein wildes Spiel bekamen die 15.000 Zuschauer am Dienstagabend zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Erzgebirge Aue zu sehen. Das lag zum Einen am Nebel und zum anderen an den teilweise arg desorientierten Defensiv-Abteilungen. Die Löwen wirkten im ersten Durchgang defensiv alles andere als sattelfest. So war es wenig verwunderlich, dass die Führung von Maxi Wolfram nur wenige Minuten Bestand hatte. Ex-Löwe Marcel Bär nahm ein Geschenk der Sechzger-Defensive dankend an und traf zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel machte Haugen nach einem Geschenk der Gäste per Kopf das 2:1. Es folgte eine knapp 20-minütige Unterbrechung wegen Nebels, letztlich setzten sich die kampfstarken Hausherren etwas glücklich mit 2:1 durch.

Löwen vorne hui – hinten vogelwild

Schon die ersten Minuten gehörten den Gästen aus dem Erzgebirge. Zwei Mal musste Keeper Dähne in den Anfangsminuten sein ganzes Können zeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Dann nutzten die Hausherren auf der anderen Seite ihren ersten Torschuss zum 1:0. Volland nahm einen Einwurf von Danhof stark an und zog aus der Drehung ab, Aues Keeper ließ prallen und Wolfram staubte ab zur Löwen-Führung. Doch nur wenig später war es auf der anderen Seite Bär, der nach einem haarsträubenden Patzer der 1860-Defensive zum verdienten Ausgleich traf.

Voet trifft die Latte – Handspiel im Strafraum

Es wurde hektisch und Voet hatte zwei Mal die neuerliche Führung für den TSV 1860 auf dem Fuß. Erst scheiterte er an der Querlatte, wobei wohl Aues Stefaniak beim Abschluss ganz klar mit der Hand am Ball war und das Leder erst so ans Aluminium lenkte. Der Pfiff blieb aber aus – neblig war es da übrigens noch nicht wirklich. Dann fiel Voet die Kugel am langen Pfosten auf den Fuß, doch der Verteidiger war selbst überrascht und schob das Leder am Kasten vorbei.

Aue hat in der ersten Hälfte mehr Chancen

Viel mehr passierte im ersten Durchgang auch nicht mehr, abgesehen von einigen Foulspielen im Mittelfeld und Halbchancen für die Gäste, die in den ersten 45 Minuten einer Führung näher waren, als die defensiv verunsichert wirkenden Sechzger. Einmal musste sich Dähne noch richtig strecken, dann ging es beim Stand von 1:1 in die Kabinen. Das Fehlen des gelb-gesperrten Philipp Maier als ordnende Hand im defensiven Mittelfeld war nicht zu übersehen. Auf dem Feld war die Partie keineswegs hochklassig, aber immerhin umkämpft. Welches Team den Anschluss an die Aufstiegsränge sucht und wer gegen den Abstieg kämpft, war aber über 90 Minuten hinweg keinesfalls zu erkennen.

Aue schenkt Haugen das 2:1

Vogelwild war auch das Führungstor der Löwen direkt nach Wiederbeginn. Nach einer Bogenlampe im Strafraum faustete Aues Keeper den Ball über sich selbst hinweg in den Fünfmeterraum und Haugen konnte ins leere Tor einköpfen. Dann war erst einmal Pause, denn die Nebelschwaden wurden immer dichter. Die Schiedsrichter unterbrachen erst einmal. Ein Feuerwerk der Westkurve machte die Sicht nicht besser und es dauerte etwa 15 Minuten, dann konnte weitergespielt werden. Gespielt wurde dann auch wieder, obwohl die Sicht durchaus ein klein wenig eingeschränkt war, wie das Foto eindrucksvoll zeigt:

Wenig kontrollierter Fußball – viel Kampf

Auch aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse wurde in der verbleibenden halben Stunde wenig Fußball gespielt. Sechzig kämpfte, stand defensiv besser und verteidigte die Führung. Etwa 20 Minuten vor Schluss kam dann Steinkötter für den Torschützen Wolfram, der als hängendes Spitze ein ordentliches Spiel machte. Dann kamen auch noch Hobsch und Lippmann für Volland und Rittmüller auf den Rasen. Aue rannte an, Sechzig warf sich in jeden Fall und der Ruhepol in der Löwen-Defensive war ein ums andere Mal der umsichtige Dähne – der auch im Nebel den Durchblick behielt.

Vierter Sieg in Folge für Sechzig

Auf der anderen Seite versäumte es Lippmann völlig frei vor Keeper Männel den Sack zuzumachen und im Gegenzug kam Aue bei einem Alleingang fast zum Ausgleich. Doch Sechzig hatte das Glück des Tüchtigen und der Abschluss landete in den Wolken über der Grünwalder Straße. Niederlechner durfte in den letzten Minuten noch für Haugen mithelfen, die Führung zu behaupten und das glückte am Ende auch – wenn auch mit dem Glück des Tüchtigen, denn in den fünf Minuten Nachspielzeit brannte es mehrmals lichterloh im Löwen-Strafraum. Doch irgendwie brachte man – auch aufgrund der schwachen Abschlüsse von Aue – das 2:1 über die Zeit. 112 Minuten zeigte der Ticker, als Schiedsrichter Bauer endlich abpfiff. Der TSV 1860 siegt gegen Aue etwas glücklich mit 2:1, feiert den vierten Dreier in Folge und fährt am Freitag mit ganz breiter Brust zu Viktoria Köln.

Liveticker: TSV 1860 München – Erzgebirge Aue (27.Spieltag)

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Liveticker Tsv 1860 Erzgebirge Aue

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Erzgebirge Aue! Die beiden Mannschaften treffen am 27. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Englische Woche in Giesing: Mit Erzgebirge Aue ist heute ein akut abstiegsbedrohter Drittligist im Sechzgerstadion zu Gast. Im neuen Jahr haben die Sachsen bislang gerade einmal zwei Punkte und folglich keinen einzigen Sieg geholt. Ganz anders die Lage beim TSV 1860 München: Aus den letzten drei Spielen gingen die Löwen jeweils als Sieger hervor. Die Hoffnung ist also zurück, im Kampf um den Aufstieg in die 2.Bundesliga doch noch ein Wörtchen mitreden zu können. Dafür sind aber auch heute wieder drei Punkte erforderlich. Geht dieser Plan auf oder können die Gäste den TSV 1860 München ärgern?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Danhof, Dordan, Jacobsen, Wolfram (67. Steinkötter) – Rittmüller (82. Lippmann), Volland (82. Hobsch) – Haugen (90. Niederlechner)

Bank:
Bachmann (TW), Verlaat, Schröter, Faßmann, Husic

Tore:
1:0 Wolfram (7.), 1:1 Bär (12.), 2:1 Haugen (50.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Christiansen, Jakob (alle verletzt), Althaus, Dulic (beide Aufbautraining), Maier, Philipp (beide gesperrt), Klose, Fuchs (beide U21), Erdogan (U19), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei Erzgebirge Aue:
Majetschak, Burghardt, Özkan (alle verletzt), Zobel (Gelbsperre)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat und Thore Jacobsen haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus haben Sigurd Haugen und Marvin Rittmüller bereits drei Mal Gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Erzgebirge Aue außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Fußballclub Erzgebirge Aue e.V.

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Aue im GWS 24/25

Die Leistungen sind nicht berauschend, aber die Löwen gewinnen und gewinnen. In Hoffenheim wurde der dritte Sieg in Folge gefeiert und man blickt wieder ernsthaft auf die vorderen Plätze. Nun folgen in der englischen Woche die nächsten Partien gegen Teams, die eigentlich als Punktelieferanten eingeplant sind. In der Hinrunde ist dieser Plan schon einmal schief gegangen, weshalb jetzt Revanche angesagt ist. Zuerst einmal kommt eine Mannschaft nach Giesing, welche auf dem Papier um einiges besser dastehen sollte, als sie es aktuell tut. Die Löwen empfangen den Fußballclub Erzgebirge Aue e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Das Abstiegsgespenst geht um im Erzgebirge. Der FCE, mittlerweile klar zum Inventar des deutschen Profibetriebs gehörig, steht auf Platz 17 und hat fünf Punkte Rückstand auf den 16. Saarbrücken. Zudem hat Ulm auf Rang 18 ebenso viele Punkte (24) wie die Männer aus dem Schacht. Auch das Torverhältnis macht wenig Hoffnung. Mit -14 ist es das viertschlechteste der Liga, 19 geschossene Tore sind die zweitschwächste Offensive, trotzdem man mit Marcel Bär einen der besten Drittliga-Torschützen in seinen Reihen hat. Zumindest die Defensive ist halbwegs konkurrenzfähig (43 Gegentore) und steht stabiler als z.B. Hoffenheim, Mannheim oder sogar Essen.

Die Formkurve schaut aktuell auch nach unten. Nach dem Letzten, empfangen die Löwen heut den Vorletzten der Rückrundentabelle. Auswärts hat Aue außerdem bisher nur sieben Punkte geholt, nur Schweinfurt hat weniger. In diesem Jahr hat der FCE noch nicht gewonnen, nicht einmal ein Testspiel. Die letzten zwei Partien gegen die Topteams aus Osnabrück und Cottbus gingen eher knapp verloren – speziell gegen Energie blitzte das Potential öfter auf – davor gab es gegen zwei Nachzügler ein Unentschieden. Ende Januar wurde außerdem gegen die Abstiegskonkurrenten Ulm und Havelse klar verloren, was einen Trainerwechsel nach sich zog.

Wie der Auftritt der Aue-Fans im Gästesektor aussehen wird, ist im Moment schwer abzusehen. Die aktive Fanszene der Schachter befindet sich – gelinde gesagt – in einer Umbruchphase. Nach dem Heimspiel gegen Stuttgart II in der Hinrunde wurde nämlich das Material-Auto der Sachsen überfallen und fast alle Zaunfahnen der führenden Gruppen entwendet. Dies hatte naturgemäß deren Auflösung zur Folge. Es gibt mittlerweile wieder Support, aber ohne Zaunbeflaggung, etc. Wer die Fetzen entwendet hat ist bis heute unbekannt, die kolportierten Umstände des Diebstahls würden den Verantwortlichen in diesem Fall auch wenig Achtung einbringen.

Wintertransfers

Viel ist über den Winter nicht passiert im Erzgebirge, verwunderlich bei der Hinrunde. Eigengewächs Paul Seidel (19, RV) wurde nach Bocholt verliehen und Vincent Ocansey (25, MS) aus Bielfeld geliehen. Größter Aufreger ist der Trainerwechsel Ende Januar. Nach einem desaströsen Start in die Rückrunde wurde der in der letzten Saison als Heilsbringer geholte Jens Härtel von seinen Aufgaben entbunden. Nun soll es Christoph Dabrowski richten, der nach dem Aufstieg einige Jahre Rot-Weiss Essen in Liga 3 trainiert hatte.

Das Hinspiel

Das Hinspiel wiederum leitete einen größeren Umbruch bei den Löwen ein. Nach der 2:0 Niederlage im Schacht mussten Patrick Glöckner und Dr. Christian Werner ihren Hut nehmen. Große Aufregung gab es in der Anfangsphase, als Kevin Volland nach einem Eckball den vermeintlichen Führungstreffer erzielte. Dieser wurde aber fälschlicherweise wieder zurückgenommen. Die Sechzger taten sich schwer und Marvin Stefaniak traf Mitte der ersten Halbzeit nach schlechtem Stellungsspiel des TSV zur Auer Führung.

Aue auswärts 26/26

Nach dem Seitenwechsel drückten die Löwen und erspielten sich einige Chancen, welche der FCE aber mit Mühe und Not vereiteln konnte. In der Schlussphase konnte Aue sich wieder etwas befreien und Uhrmann traf nach einem Freistoß gegen eine unsortierte Löwendefensive. Fast hätte Stefaniak mit einem Freistoß noch einen draufgesetzt, doch sein Schuss ging an die Querlatte. So blieb es bei einem enttäuschenden 0:2 aus Löwensicht.

Der 27. Spieltag im Überblick

Dienstag 19:00 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – TSG 1899 Hoffenheim II
19:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – FC Viktoria Köln 1904
19:00 Uhr SC Verl 1914 – SSV Jahn Regensburg
19:00 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – FC Energie Cottbus
19:00 Uhr TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue 
Mittwoch 19:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – MSV 02 Duisburg 
19:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – SV Wehen Wiesbaden
19:00 Uhr TSV Havelse 1912  – FC Hansa Rostock
19:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – 1. FC Schweinfurt 05
19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SV Waldhof Mannheim 07

TSV 1860 München – Erzgebirge Aue: Ergebnistipp Andreas Bauer

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Andreas Andi Bauer

In der Regel geben hier ja ehemalige Spieler der Löwen oder Personen mit direktem Bezug zu Münchens großer Liebe den Ergebnistipp ab. Diesmal ist das ein wenig anders und beruht auf einem zufälligen Aufeinandertreffen. Der ehemalige Skispringer Andreas Bauer tippt das Ergebnis der Partie zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Erzgebirge Aue.

Andreas Bauer tippt auf Heimsieg der Löwen

Am Rande eines Bundesligaspiels in Österreich saß ich neben dem elfmaligen deutschen Meister vom SC 1906 Oberstdorf und ließ mir die Chance nicht entgehen, mit ihm auch ein wenig über die Löwen zu plaudern und ihn nach seinem Ergebnistipp zu fragen. Dabei äußerste sich Bauer optimistisch:

“Ich glaube, die Löwen gewinnen 2:0.
Die Tore erzielen Kevin Volland und Sigurd Haugen.”

Ob der ehemalige Spitzensportler mit seinem Tipp Recht behält, erfahren wir heute Abend im sechzger.de Liveticker.

Erst Spitzensportler, dann Bundestrainer

Im Dezember 1980 debütierte Andreas Bauer beim Springen in seiner Heimat Oberstdorf im Weltcup. Während seiner Karriere nahm er mehrfach an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil und feierte beim Neujahrsspringen 1987 in Garmisch-Partenkirchen seinen einzigen Weltcupsieg. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war der heute 62-Jährige zunächst Assistent von Bundestrainer Reinhard Heß, später selbst Bundestrainer der Nordischen Kombinierer und des Skisprung-Teams der Damen.

So ganz ohne Bezug ist Andi Bauer übrigens nicht: Er selber ist im Trainerbereich engagiert, sein Sohn Mathias Bauer spielte einst im Nachwuchs des FC Augsburg und in diversen Junioren-Nationalmannschaften Norwegens.

Sechzig um Sieben: Erzgebirge Aue heute in Giesing zu Gast

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Es ist englische Woche und nach dem Auswärtssieg in Hoffenheim geht für den TSV 1860 heute Abend gleich weiter. Um 18:60 Uhr ist der FC Erzgebirge Aue in Giesing zu Gast. Deshalb haben wir eine kleine Vorschau auf das Spiel, einen bitteren Abschied und alle weiteren Löwennews von gestern für Euch.

Volland in der “Elf des Tages”

Kevin Volland hat es durch seine zwei Zuckerpässe am Freitagabend in Hoffenheim in die kicker “Elf des Tages” geschafft. Das Fachmagazin berief den ehemaligen Nationalspieler bereits zum dritten Mal in die erlesene Auswahl. Hoffentlich gibt Kevin dem kicker heute Abend Grund, ihn in gleich nochmal in die Spieltagself zu berufen. Außerdem steht Volland bei liga3-online zur Wahls zum “Spieler” des 26. Spieltags. Hier könnt Ihr für ihn abstimmen.

Vorschau auf Sechzig gegen Erzgebirge Aue

Gelingt es den Löwen gegen Erzgebirge Aue heute Abend in Giesing, den vierten Sieg in Folge einzufahren? Das ist die Frage des Tages, die ab 18:60 Uhr im Grünwalder Stadion beantwortet wird. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht, denn die Schachter sind in diesem Jahr noch sieglos und stehen aktuell auf einem Abstiegsplatz. 1860 dürfte dagegen nach drei Siegen am Stück mit breiter Brust ins Spiel gehen. Allerdings muss Markus Kauczinski seine Startelf auf mindestens zwei Positionen verändern, da Philipp Maier und David Philipp gelbgesperrt sind. Kauczinski stört das wenig, wie er in der Löwenrunde zu Protokoll gab: „Je weniger Spieler wir haben, desto weniger Entscheidungen muss ich treffen“, scherzte er. Wie die sechzger.de-Redakteure auf die beiden Sperren reagieren, findet Ihr in unseren Wunschaufstellungen. Das Spiel wird von Tom Bauer geleitet, den wir Euch wieder als Mann an der Pfeife vorstellen. Alles, was es nachher beim Stadionbesuch zu beachten gibt, findet Ihr wie immer in unseren Faninformationen.

Kandidaten für VR-Wahl bekannt

Der e.V. gab heute die Kandidaten für die drei nachzuwählenden Verwaltungsräte auf der nächsten MV bekannt. Immerhin elf Kandidaten bewerben sich, darunter alte Bekannte, aber auch neue Gesichter. Bemerkenswert ist, dass sich leider keine Frau auf der Kandidatenliste befindet. Dort befindet sich aber ein gewisser Jan Walla, der unseren Lesern als

Jan Schrader

besser bekannt ist. Jan wird deswegen leider aus der Redaktion von sechzger.de ausscheiden und verabschiedet sich schon mal von Euch. Es sei mir an dieser Stelle gestattet, ganz persönliche Dankensworte an Jan zu richten. Danke, dass Du über 5 Jahre Teil der Redaktion warst, unser Portal weiterentwickelt hat, ein unschlagbarer Talk-Moderator warst, zahlreiche unglaublich wichtige Hintergrundartikel geschrieben hast und nicht zuletzt gefühlt 1860 Mal kurzfristig mein Sechzig um Sieben übernommen hast. Wenn ich wüsste, wie man hier Smileys einbaut, würde ich jetzt den Tränensmiley hierher setzen. Ich – und die gesamte Redaktion – wünschen Dir alles Gute für die Wahl und natürlich ein glückliches Händchen im Amt.

Stadtteilspaziergang vor 1860 – Wehen

Den späten Anpfiff beim Heimspiel gegen den SV Wehen nutzen die Freunde des Sechzgerstadions mal wieder für einen Stadtteilspaziergang durch Giesing. Los geht’s am 14.03. um 11:30 Uhr vor der alten Turnhalle des e.V. in der Auenstraße 19. Die Führung endet um 14:30h in der Feldmüllersiedlung. Teil des Spaziergangs ist eine Stadionführung um 13:30h. Anmelden kann man sich unter vorstand@gruenwalder-stadion.com.

News aus der dritten Liga

Regensburg mit vier Sperren nach Verl

Jahn Regensburg muss in Verl auf drei gelbgesperrte Spieler sowie Coach Michael Wimmer verzichten. Benedikt Saller, Phil Beckhoff und Felix Strauss fehlen auf dem Feld gesperrt. Auf der Bank fehlt Wimmer nach seiner Rotsperre in der Hinrunde bereits das zweite Mal.

Saarbrücken-Fans stellen Support ein

Nach dem zwischenzeitlichen 2:0-Rückstand bei Schlusslicht Schweinfurt stellten die Supporter der Saarländer den Support ein. Auch nach dem späten 2:2 Ausgleich, der den Saarländern immerhin noch einen Punkt bescherte, brach der Auswärtsblock nicht in Jubel aus. Ganz im Gegenteil: Direkt nach Abpfiff verließen die mitgereisten Fans den Block blitzartig.

Rot für Selimbegovic und Zuber im Kabinengang

Kurz vor der Pause kam es beim SPiel zwischen Waldhof Mannheim und Alemannia Aachen zu einer Rudelbildung. Anscheinend beruhigten sich auch im Kabinengang die Gemüter nicht und so sahen Aachens Coach Selimbegovic und Waldhfos Sportdirektor Zuber in den Katakomben die rote Karte. Beiden droht nun eine Sperre.

Damit geht Ihr bestens informiert in den heutigen Spieltag. Im Laufe des Tages kommen noch die Zusammenfassung der Pressekonferenz des FC Erzgebirge vor dem Spiel und natürlich die Gegnervorstellung. Ab dem Nachmittag könnt Ihr dann das Spiel bei uns im Liveticker verfolgen.

Aue-Trainer Dabrowski: “Aufgeben ist keine Option”

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FC Erzgebirge Aue

Es könnte alles so schön sein, beim FC Erzgebirge Aue, denn dieser Tage nähert sich der 80. Geburtstag des Vereins. Stattdessen stecken die Schachter tief im Abstiegskampf und brauchen jeden Zähler, um den Absturz in die Regionalliga zu vermeiden. Für Trainer Christoph Dabrowski steht fest: “Aufgeben ist keine Option!”

“Aufgeben ist keine Option”

Nach der 1:3-Niederlage gegen den VfL Osnabrück am vergangenen Wochenende war die Stimmung im Erzgebirge selbstredend getrübt. Über weite Strecken hatte man gut mit dem neuen Tabellenführer mitgehalten, sich durch individuelle Fehler aber wieder einmal um den verdienten Lohn in Form von Punkten gebracht. Dennoch – oder gerade deswegen – gab Trainer Christoph Dabrowski zu Protokoll, dass Aufgeben “keine Option” sei.

Routinier Männel: “Wir haben verkackt”

Dies sieht sicher auch Torwart Martin Männel so, ging jedoch nach der Niederlage gegen Osnabrück mit sich und seinen Teamkollegen hart ins Gericht:

“In einem Spiel, wo es auf Kleinigkeiten ankam, haben wir verkackt, sowohl hinten, in diesen kleinen Dreckssituationen als auch vorne im Strafraum.”

Auf die Frage, ob sich jeder der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst sei, antwortete der 37-Jährige:

“Verstanden hat das jeder! Sich der ganzen Situation bewusst zu sein, ist das eine, dann auch den Mut zu haben, diese Verantwortung auf seine Schultern zu laden und seine Leistung zu bringen, ist das andere. Wir haben sehr viele junge Spieler im Kader, die vielleicht das erste Mal in so einer Situation stecken.”

Etwas Mut dürften die Schachter aus dem Umstand schöpfen, dass man den TSV 1860 im Hinspiel hatte besiegen können. Diesmal möchten die Löwen den Spieß natürlich umdrehen und den vierten Sieg in Folge feiern.

Der Mann an der Pfeife (gegen Aue): Tom Bauer

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Tom Bauer ist der Mann an der Pfeife für das Heimspiel des TSV 1860 gegen Erzgebirge Aue am Dienstag Abend (18.60 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Nach dem durchaus gelungenen Erstkontakt zwischen Jonah Besong und den Münchner Löwen am vergangenen Freitag in Hoffenheim, schickt der DFB auch in der Englischen Woche einen Schiri zum ersten Mal in der laufenden Saison zu einem Spiel des TSV 1860. In der Vergangenheit begegneten sich der 29jährige Mainzer und Sechzig allerdings schon häufiger.

Positive Bilanz bei Spielen der Löwen

Schon zum neunten Mal seit seiner Premiere in der 3. Liga im Sommer 2020 pfeift Tom Bauer am Dienstag Abend ein Spiel des TSV 1860. Nur ein einziges Mal war der Ort des Geschehens dabei nicht das Sechzgerstadion, sondern der Sportpark Höhenberg in Köln, wo die Partie bei der Viktoria im August 2022 mit 1:1 endete. Damals übrigens der erste Punkteverlust nach fünf Siegen zum Saisonstart unter Michael Köllner. Weitere Unentschieden sind nicht verzeichnet, wenn Bauer bei uns im Einsatz ist. Zweimal gingen die Löwen als Verlierer vom Platz, fünfmal als Sieger. Zuletzt Anfang April letzten Jahres, als der spätere Absteiger SV Sandhausen mit 2:0 nach Hause geschickt wurde. Übrigens – wie morgen – ein Flutlichtspiel unter der Woche.

Ein eher milder und erfahrener Referee

Durchaus positiv ist die Kartenstatistik von Bauer gegenüber 1860: Keine glatt Rote, keine Gelb-Rote und nur durchschnittlich 1,9 Gelbe Karten zeigte er den Akteueren in weiß und blau in seinen acht Spielen unter Beteiligung der Löwen. Dies passt zu seiner Linie als insgesamt eher milder “Kartenspieler” bei seinen bisher genau 50 Drittligaeinsätzen. Auf den Elfmeterpunkt zeigt er dagegen durchaus schneller, als die Kollegen. Alle 2,8 Spiele im Durchschnitt. Seit drei Jahren tut er dies übrigens auch – in bislang 34 Spielen – in der 2. Bundesliga. Und als Vierter Offizieller ist Bauer fast genauso lang auch im Oberhaus des deutschen Fußballs aktiv. Gemessen an seinem Lebensalter bringt er schon einige Erfahrung mit nach Giesing. 

Auch viel Erfahrung an der einen Seitenlinie…

In der 3. Liga hat Bauer heuer bislang zwei Spiele gepfiffen. Anfang Dezember das 3:2 von Cottbus gegen Duisburg und im Februar das 2:1 Waldhof Mannheims über den SSV Ulm. An den Seitenlinien wurde er dabei – wie morgen Abend – von den gleichen Aktiven unterstützt. Auf der einen Seite vom drei Jahre älteren Luca Schlosser, der ebenfalls aus Mainz kommt. Er blickt in der Regionaliga Südwest auf 58 Partien als Hauptschiedrichter zurück. Als Assistent war er schon 54 Mal in der 2. Bundesliga und 103 Mal in der 3. Liga am Start. Neunmal waren dabei auch die Löwen beteiligt. Zuletzt beim oben schon erwänten 2:0 gegen Sandhausen vor knapp einem Jahr unter der Leitung von Tom Bauer. Unvergessen ist Schlossers erster Einsatz als Linienrichter auf Giesings Höhen: Am 29. Februar 2020 war’s. Das letzte Heimspiel in Giesing vor Zuschauern vor dem Corona-Lockdown. Ein unfassbar spektakuläres 4:3 gegen den Chemnitzer FC, das Prince Owusu erst in der Nachspielzeit für uns entschied.

…und noch mehr an der anderen

Auf der anderen Seite des Spielfelds steht gegen Aue ein noch älterer und erfahrener Unparteiischer. Timo Klein aus Neunkirchen im Saarland ist schon 37 Jahre alt, hat in der Regionalliga Südwest 75 Spiele als Schiri auf dem Buckel und als Assistent schon 56 Mal Zweitliga- und 126 Mal Drittligaluft geschnuppert. Dem TSV 1860 begegnete er in der 3. Liga dabei schon 13 Mal. Zuletzt, wie die beiden hier schon vorgestellten Protagonisten bei jenem Heimsieg über Sandhausen im April letzten Jahres. Und Timo Klein kennt 1860 sogar noch aus seligen Zweitligazeiten. Er winke mit dem Fähnchen bei einem 1:3 in der Arena gegen Heidenheim (Dezember 2015), bei einem 1:0-Sieg auf dem Betzenberg (März 2016) und bei einem 2:1-Sieg in Dresden (Mai 2017).

Der Vierte Offizielle

Das Geschehen neben dem Platz und an den Trainerbänken beobachtet am Dienstag Abend der jüngste Mann im Unparteiischen-Gespann. Philipp Hofheinz aus Niefen im Enzkreis in Baden-Württemberg ist 27 Jahre alt und als Hauptschiedsrichter ebenfalls in der Regionalliga Südwest unterwegs. In der 3. Liga befindet er sich aktuell in seiner dritten Spielzeit als Vierter Offizieller. An zwei von ingsgesamt 18 Spielen war auch 1860 München beteiligt. Beide Male setzte es dabei eine Niederlage für Münchens Große Liebe. Im August 2024 in Großaspach gegen Stuttgart II und zwei Monate später in Giesing gegen Wehen Wiesbaden. In der laufenden Saison war Hofheinz immerhin schon bei einem Last-Minute-Punktgewinn für die Löwen beteiligt: Am 30. August als Linienrichter beim 1:1 gegen die Zweitvertretung des VfB.

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Titelbild: Torjubel der Löwen unter den Augen von Schiedsrichter Tom Bauer beim 2:0 gegen Sandhausen am 9. April 2025

Nach Hoffenheim: Kevin Volland in kicker “Elf des Tages”

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kevin volland

Mit zwei Traumpässen war Kevin Volland maßgeblich am Auswärtssieg in Hoffenheim beteiligt und wurde vom kicker zurecht in die “Elf des Tages” berufen. Für den ehemaligen Nationalspieler ist es die dritte Nominierung für die Spieltagself.

Kevin Volland in kicker “Elf des Tages”

Der Routinier war zusammen mit Torwart Thomas Dähne der auffälligste Akteur in Reihen der Löwen. Beide erhielten die Note 2,0, Volland wurde als “Spieler des Spiels” benannt. Die beiden Torschützen Sigurd Haugen und David Philipp wurden vom kicker ebenso mit 2,5 benotet wie Tim Danhof auf der rechten Außenbahn. Alle anderen eingesetzten Spieler erhielten Bewertungen zwischen 3,0 und 4,5 (Lippmann).

Die Spieltagself im Überblick

Schmitt (Ulm) – Ogbemudia (Mannheim), Boboy (Köln), Fleckstein (Duisburg) – Gayret (Verl), Lesueur (Osnabrück), Sponsel (Köln), Volland (1860), Rexhepi (Havelse) – Boyd (Mannheim), Shuranov (Schweinfurt)

Stadtteilspaziergang durch Giesing vor 1860 – Wiesbaden

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Giesing Stadtteilspaziergang Stadionführung 1860 FDS

Seit mehr als 15 Jahren, genauer gesagt seit 2010, veranstalten die Freunde des Sechz’ger Stadions rund um Heimspieltage regelmäßig Stadtteilsparziergänge inklusive Stadionführung durch Giesing.  Der nächste Termin steht nun fest: Am 14. März haben Interessierte wieder die Möglichkeit teilzunehmen. Anmeldungen sind per Mail an spaziergang@gruenwalder-stadion.com möglich.

Streckenverlauf und weitere Informationen

Treffpunkt für den ersten Stadtteilspaziergang des neuen Jahres ist die alte Turnhalle des e.V. in der Auenstraße 19 um 11:30 Uhr vormittags. Von dort aus geht es quer durch unser Viertel (Schyrenplatz, Heumarkt – Hans-Mielich-Platz – Auer Mühlbach), bis dann um 13:30 Uhr die Stadionführung beginnt. Das Ende der Tour ist um 14:30 Uhr in der Feldmüllersiedlung angesetzt, also zwei Stunden vor Anpfiff.

Da es sich um eine Free Walking Tour handelt, gibt es keinen feste Teilnahmegebühr, jede/r kann spenden, was sie/er möchte oder kann. Diese Spenden gehen wahlweise an das NLZ oder die Abteilung Vereinsgeschichte des e.V.

Schnell sein lohnt sich, denn die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Stadtteilspaziergang: auch Privatführungen möglich

Bei Interesse stehen die Organisator*innen der Freunde des Sechz’ger Stadions auch für Privatführungen zur Verfügung, diese finden in der Regel aber ohne Stadionführung statt. Anmeldungen dafür werden unter vorstand@gruenwalder-stadion.com entgegengenommen.

Löwenrunde vor Aue: „Muss einfach Bock machen“

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Löwenrunde vor Aue: „Muss einfach Bock machen“

Am Dienstag um 18:60 Uhr empfängt der TSV 1860 München den FC Erzgebirge Aue im ausverkauften Grünwalder Stadion. Dabei muss Trainer Markus Kauczinski seine Startelf umbauen. Philipp Maier und David Philipp sind nach der jeweils fünften Gelben Karte gesperrt. Beide Verwarnungen kassierten sie beim jüngsten 2:1-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim II. Ansonsten sind die Löwen bis auf die Langzeitverletzten komplett. „Das muss einfach Bock machen, jetzt Fußball zu spielen“, forderte der Löwen-Coach vor der nächsten Aufgabe.

„Gelbe Karten gehören dazu“

Fehlen werden den Löwen gegen Aue neben Maier und Philipp auch die Verletzten Deniz, Christiansen, Jakob, Dulic und Althaus. Ob er sich ärgere, seine Mannschaft erneut umstellen zu müssen, fragte sechzger.de den Coach. „Je weniger Spieler wir haben, desto weniger Entscheidungen muss ich treffen“, scherzte Kauczinski und fügte an: „Karten und Verletzungen gehören zum Alltag. Wir haben einen großen Kader und es gab eh die Idee zu wechseln. Solche Sperren sind nicht schön, aber sie gehören dazu“.

„Die kämpfen um jeden Zentimeter“

Vor dem nächsten Gegner warnte der Löwen-Coach in der Presserunde am Montagnachmittag eindringlich. „Solche Mannschaften, die hinten drinstecken, werden uns alles abverlangen. Sie kämpfen um jeden Zentimeter“, erklärte Kauczinski. „Sie haben gute individuelle Spieler“, sagte er weiter über den FC Erzgebirge.

Dordan ein Kandidat für die Sechs

Als Ersatz für den gesperrten Maier kommt der junge Dordan in Frage: „Wenn wir mit zwei Sechsern spielen, dann wird er reinkommen. Er hat das zuletzt gut gemacht ich bin mit seiner Entwicklung sehr zufrieden“, erläuterte Kauczinski. Eher schlechter stehen wohl die Chancen für den wieder genesenen Verlaat. Dazu sagte der Sechzger-Trainer: „Die Jungs, die gerade spielen, machen einen guten Job und die, die draußen sind, müssen warten, bis eine Türe aufgeht, oder in der Englischen Woche auch mal jemand müde wird“.

Volland „hat das Gefühl für den Mitspieler“

Auf Rückfrage von sechzger.de lobte Kauczinski Volland für die letzten Auftritte: „Er hat seine Momente, hat ein Gefühl für den Mitspieler und die Qualität, auch selbst gefährlich zu werden. Ich bin froh, dass er mit seinen Mitspielern so gut harmoniert, aber auch bei ihm ist es eine Kräftefrage. Er hat aktuell einen guten Lauf und ist ein sehr wichtiger Spieler bei uns.“.

Erklärungssuche für das Nachlassen

In Hoffenheim fanden die Löwen nach der frühen Führung nicht mehr recht ins Spiel. Dazu erklärte der Löwen-Dompteur: „Das war heute noch einmal ein Thema. Wir haben ihnen zu viele Räume gegeben. Wir sind nicht mehr so aggressiv angelaufen und haben zu schnell die Bälle verloren“. Dafür freute er sich über das Comeback von Schröter: „Er hat gute Fortschritte gemacht, ich habe das Gefühl, dass er so weit ist, uns zu helfen.“. Zur Roten Karte gegen die Hoffenheimer sagte er: „Der Spieler stößt ihn mit beiden Händen vor die Brust. Wenn der Schiedsrichter das sieht, dann ist es eine Tätlichkeit.“

„Sind nicht auf der Suche nach Ballbesitz“

Angesprochen auf die vielen langen Bälle der letzten Wochen sagte Kauczinski: „Wir sind nicht die Mannschaft, die den Gegner über 90 Minuten dominieren kann. Wir haben starke Phasen drin, die wir ausbauen möchten und wir verteidigen gut. Wir sind nicht auf der Suche nach Ballbesitzt. Wir müssen absolut da sein und Bock haben auf die Spiele. Es muss einfach Bock machen, jetzt Fußball zu spielen.“.

Pokalsieg und Fallrückzieher-Tor

Nach einem Exkurs zu den Amateuren, die Kauczinski am Samstag beim 3:0-Sieg gegen Schwaig verfolgt hatte und dabei einen starken Kapitän Kiefersauer zu sehen bekam („Er ist ein Kandidat für die Profis, ich habe ihn zum ersten Mal gesehen und er hat gezeigt, was er kann. Wir beschäftigen uns mit ihm und hoffen, dass er verletzungsfrei bleibt“), ging Kauczinski auf die inzwischen zum Usus gehörende Frage zu seinen Erfahrungen mit dem nächsten Gegner ein. „Ich habe oft gegen Aue gespielt. Der Sieg im Pokal mit Ingolstadt war mein einziger Sieg mit Ingolstadt und ich erinnere mich an ein 2:1 mit Dresden vor Corona, als wir das Derby durch ein Fallrückzieher-Tor gewonnen haben.“

Verfolgt das Spiel im Live-Ticker

Ein Fallrückzieher darf es morgen auch gerne sein, der den Löwen gegen Aue hoffentlich den nächsten Dreier beschert, aber ein ganz normales Tor tut es auch. Verfolgen könnt ihr die Partie ab den Mittagsstunden bei uns im Live-Ticker, die Mehrzahl wird die Sechzger aber natürlich live vor Ort im Grünwalder Stadion anfeuern. Los geht das Wochentags-Spiel wie gewohnt um 18:60 Uhr.