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26.12.1965: TSV 1860 empfängt Slavia Prag am 2. Weihnachtsfeiertag

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Hennes Küppers (TSV 1860)

Das waren noch Zeiten, als selbst die Weihnachtsfeiertage nicht heilig waren und die Herren Fußballer auf den Platz gebeten wurden. Man stelle sich das heutzutage mal vor. Den Löwen hat es am 2. Weihnachtsfeiertag 1965 nicht geschadet, denn am Saisonende errang der Verein – wie wir alle wissen – die Deutsche Meisterschaft. Am 26.12.1965 empfing der TSV 1860 den SK Slavia Prag und schlug die Tschechen durch drei Tore nach der Pause.

TSV 1860 besiegt Slavia Prag

Max Merkel kannte keine Gnade. Am 2. Weihnachtsfeiertag hatte seine Mannschaft anzutreten und musste seine Kräfte mit den Gästen aus Prag messen. Für die Spieler wohl eine lästige Pflicht, für die 9.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion eine willkommene Abwechslung vom Weihnachtstrubel.

Auf dem Platz sorgten die Löwen nach der Pause für klare Verhältnisse. Hennes Küppers (siehe Titelbild) traf zweimal, Timo Konietzka steuerte den dritten Treffer zum 3:0-Sieg des TSV 1860 gegen Slavia Prag bei.

Die Aufstellung der Löwen

Gegen die tschechischen Gäste schickte Trainer Max Merkel folgende Löwen-Elf auf den Rasen des Sechzgerstadions.

Tepe (46. Prockl) – Wagner (46. Winterhalter), Steiner (46. Patzke) – Zeiser (46. Luttrop), Kohlars, Perusic – Heiß, Küppers, Brunnenmeier, Grosser, Rebele (46. Konietzka)

Tore:
1:0 Küppers (62.), 2:0 Konietzka (68.), 3:0 Küppers (86.)

Der Jahresrückblick 2025 von Christian Jung: Sieg beim Waldhof und Hasan will verkaufen.

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Alljährlich blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de zum Jahresende – in ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute beginnt Christian Jung mit seinem Jahresrückblick auf das Jahr 2025 diese Reihe.

Jahresrückblick 2025 von Christian Jung

Was war dein Highlight des Jahres 2025 rund um den TSV 1860 München?

Obwohl letztlich ja alles wie eine riesige Seifenblase zerplatze: Die Tage nach dem angeblich vollzogenen Anteilsverkauf von Hasan Ismaik an einen Schweizer Investor, inklusive der nächtlichen Party in Giesing am Vorabend der Mitgliederversammlung… Das war schon ein aufregende Zeit und sicher eines der absoluten Highlights dieses Jahres. Sechzig schulden- und Hasan-frei mit echter Perspektive auf goldene Zeiten? – Zu schön um wahr zu sein! Außerdem ist für mich die BR-Doku Rise & Fall TSV 1860 definitiv bei den unvergesslichen Highlights im Jahresrückblick 2025 zu nennen. Und in dem Zusammenhang dann der sechzger.de-Talk 237, als sich Peter und ich mit den beiden super-sympathischen Autoren Lennart Bedford-Strohm und Robert Grantner über eben diese Doku ausführlich unterhalten durften. Wie ich eigentlich überhaupt die ganze Arbeit mit dem Team von sechzger.de im Jahr 2025 nennen muss, die wieder unzählige Anekdoten – und natürlich absolute Highlights – hervorbrachte. Also wieder mal ganz viele Highlights.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Das Auswärtsspiel in Mannheim am Sonntag, den 13. April. Siege beim Waldhof sind immer besonders erinnerungswürdig – und leider ja auch nicht gerade alltäglich. Mit 3:0 triumphierten die Löwen vor einem – wie immer – knallvollen und lautstarken Gästeblock, machten entscheidende Schritte zum Klassenerhalt. Obwohl es danach in der ersten Halbzeit gar nicht aussah. Und auf der Heimfahrt auf der Autobahn in einer sehr lustigen und angenehmen Reisegesellschaft sickerte dann die Nachricht durch, dass Hasan Ismaik keine rechte Lust mehr auf 1860 habe und seine Anteile an der KGaA verkaufen wolle. Das rundete den gelungenen Ausflug perfekt ab und in Summe waren diese Ereignisse zusammen genommen auch irgendwie ein wenig surreal.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Sean Dulic! Erst Ende des Jahres 2024 erst in die Mannschaft gerutscht, stand er im ganzen Kalenderjahr 2025 insgesamt 35 Mal für die Löwen in der 3. Liga auf dem Platz. In der Rückrunde der letzten Saison fast immer, in der gerade zu Ende gegangenen Hinrunde dann tatsächlich in allen 19 Spielen über die vollen 90 Minuten. Der seit Sommer 20jährige Innenverteidiger ist der „Mr. Zuverlässig“ im Team. Auch in der herbstlichen Schwächephase der Mannschaft war Dulic einer der wenigen Lichtblicke! Schon wieder ein ganz starkes Eigengewächs, das schon seit dem neunten Lebensjahr – und hoffentlich noch möglichst lange – für Sechzig am Ball bleibt.

TSV 1860 25 Dulic Sean

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”.

Das ist heuer nicht so einfach, wie letztes Jahr, als wir ja Traumtore am laufenden Band zu sehen bekamen. Weniger wegen seiner besonderen Schönheit oder Ästhetik, sondern aufgrund der ganzen Dramaturgie würde ich das 3:2 gegen Havelse am 14. September nennen. In der Nachspielzeit musste Patrick Hobsch einen Querpass von Sean Dulic nur noch über die Linie schieben und schoss die Löwen damit auf Tabellenplatz zwei! Zuvor hatten die Gäste erst in der 89. Minute eine 2:0-Führung von 1860 wieder ausgleichen können. Zum wiederholten Male holten wir in der Frühphase der Saison Punkte in letzter Minute. Dass genau nach diesem Spiel die Krise begann und wir fünfmal in Serie nicht siegen konnten, gehört zur Geschichte dieses Tores allerdings auch dazu.

Jubel um den Last-Minute-Torschützen Patrick Hobsch nach dem 3:2 gegen Havelse im September 2025

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Jedes Jahr die gleiche Leier: Unruhe, Ungeduld, Störfeuer, … Ob es um die sportliche Situation der Profis, die Stadionfrage oder die Arbeitsweise der gewählten Verantwortlichen geht. Irgendwo sitzt sicher irgendwer im weiß-blauen Gewand, der alles besser weiß und besser könnte und dies regelmäßig Kund tun muss. Ob es die ominöse Fanvereinigung aus dem Westen Münchens oder der Vorstand des Hauptsponsors ist.  Plattformen, wie Instagram, Facebook oder Linked’In sind anscheinend so verlockend, dass manch einer nicht daran vorbeikommt, dort schlaue Statements und populistische Forderungen zu publizieren. Und sich dabei dann – in beängstigender Selbstüberschätzung – auch gern mal als Stimme einer angeblichen „schweigenden Mehrheit“ wahrzunehmen. Das nervt und macht mich durchaus wütend!

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2026 ändern?

Nachdem ich die Stadionfrage schon oben angesprochen habe: Ich wünsche mir von allen, wirklich allen Löwenfans, dass man sich ein wenig geduldig zeigt und das auf der Mitgliederversammlung im Sommer mit klarer Mehrheit ausgestattete Präsidium in Ruhe seine Arbeit tun lässt. Ganz speziell in der Stadionfrage. Es liegen im kommenden Jahr wichtige Entscheidungen vor uns und die sollen bitte im Hintergrund zielführend vorbereitet, der Öffentlichkeit präsentiert, dann gerne auch in der Löwenfamilie diskutiert und schließlich zur Entscheidung gebracht werden. Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Geduld wäre sowieso etwas, was diesem ganzen Verein sehr gut tun würde!

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2026: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Die – zugegebenermaßen auch von Teilen der sechzger.de-Redaktion befeuerte – riesige Euphorie aus dem Sommer ist ja dann im Herbst leider komplett verflogen. In den letzten Wochen nimmt sie allerdings wieder ein wenig zu. Bleiben wir also nun mal ganz realistisch: Wenn die Mannschaft die Leistungen und Resultate der vergangenen Wochen mit ins neue Jahr nehmen kann und nach einem produktiven Trainingslager gut aus den Startlöchern kommt, wenn wir von (weiterem) Verletzungspech einigermaßen verschont bleiben, wenn wir uns in der Rückrunde keine längere Krise mehr leisten und – denn das halte ich für das Entscheidende – auf der Zielgeraden der Saison, also in den letzten sechs, sieben Spielen konstant performen und punkten… Dann, ja dann kann der große Traum, den wir im Sommer 2025 geträumt haben, im Mai 2026 möglich werden!

25.12.1932: TSV 1860 gewinnt bei Lazio Rom

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1860 Lazio 1932

Im Sommer 1996 trafen der TSV 1860 München und Lazio im Nürnberger Frankenstadion in einem Testspiel aufeinander, das die Italiener mit 1:0 für sich entschieden. Der ein oder andere mag sich daran erinnern. Doch das war keineswegs das erste Aufeinandertreffen der beiden Clubs. Denn heute vor 93 Jahren (!) begegneten sich die Laziali und die Löwen schon einmal. 1860 war damals als Teilnehmer zu einem Weihnachtsturnier nach Rom eingeladen worden und “Le Aquile” (Die Adler) waren unser Halbfinalgegner.

Großer Respekt vor den Gästen aus München

Wie sehr man die Mannschaft des TSV 1860 damals in der Ewigen Stadt schätzte, lässt sich anhand einiger italienischer Zeitungsartikel erkennen, die im Nachrichtenblatt unseres Vereins (Ausgabe 2/1933) in deutscher Übersetzung abgedruckt waren. Dort heißt es beispielsweise:

Gazetta del Popolo:
“Pledl, Wendl, Stiglbauer und Torwart Ertl sind die interessantesten Spieler dieser Münchner, die jederzeit in unserer Nationalmannschaft figurieren würden.”

Il Littorale:
“Mit den in diesen zwei Tagen in Rom ausgetragenen Spielen von 1860 München hat der der deutsche Fußball seine Zentrumsstellung bravurös an die Tagesordnung gesetzt.”

Mezzogiorno Sportivo:
“Eine schöne prachtvolle Mannschaft sind diese Münchner, die das römische Publikum, das für solche Sachen einen hervorragenden Gaumen besitzt, bei einer passenden Gelegenheit recht bald und gerne wiedersehen möchte. (…) Man beneidet die 1860er um ihr intelligentes Spiel, das die Arbeit eines hervorragenden Lehrers verrät. Bravo München.”

TSV 1860 mit Halbfinalsieg über Lazio

Im Semifinale des Weihnachtsturniers traf der TSV 1860 also auf Lazio Rom, beeindruckte Publikum und Gegner und ging am Ende durch ein spätes Tor von Kronzucker (81. Minute) als Sieger vom Platz. Am Ende des Artikel findet Ihr auch ein paar Impressionen vom Spiel, die uns das großartige Lazio-Wiki zur Verfügung gestellt hat. Die rund 5.000 Zuschauer im Stadio dei Cipressi waren äußerst angetan vom Auftreten der deutschen Gäste und mussten den verdienten Sieg der Löwen anerkennen. Besonders Alois Pledl sorgte für Begeisterungsstürme bei den Tifosi, was umso bemerkenswerter war, als der Löwen-Spieler bereits im Alter von 12 Jahren bei einem Unfall seinen linken Unterarm verloren hatte.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Breunig schickte damals folgende Elf im klassischen 2-3-5-System aufs Feld:

Ertl – Neumayr, Wendl – Nerz, Pledl, Eiberle – Kronzucker, Lachner, Stiglbauer, Oeldenberger, Schäfer

Finalniederlage gegen die Roma

Bereits am Folgetag stand das Endspiel des Turniers auf dem Programm. Gegner diesmal war die Roma, hierzulande bekannt als AS Rom. Diesmal musste man auf die verletzten Kronzucker und Lachner verzichten; Auswechslungen gabs damals ja bekanntermaßen noch nicht. Da man nur mit einem kleinen Kader angereist waren, waren etliche Spieler mit den Kräften am Ende. Vor 10.000 Zuschauern unterlag der TSV 1860 am 26.12.1932 der Roma mit 1:3.

Ein besonderer Dank gilt Thorsten Ruinys, ohne dessen tatkräftige Unterstützung dieser Artikel in der Form nicht hätte erscheinen können. Danke für die Öffnung Deines Archivs und Dein tolles Löwen Kompendium, Thorsten!

Dieser Artikel wurde in seiner ursprünglichen Form im Dezember 2020 auf sechzger.de veröffentlicht.

25.12.1944: TSV 1860 schlägt Wacker München am 1. Weihnachtsfeiertag

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1860 Wassilew Nikolov Gancho Vasilev Thorsten Ruinys

Habt Ihr den gestrigen Hl. Abend gut rumgebracht? Und? Schon wieder auf Fußball-Entzug? So ein Match am 1. Weihnachtsfeiertag wäre doch gar nicht so falsch, oder? Heute vor 81 Jahren stand sogar ein Meisterschaftsspiel auf dem Programm und der TSV 1860 gewann bei Wacker München mit 3:2.

Fußball in Kriegszeiten

In der Sportbereichsklasse München-Oberbayern wurde am 1. Weihnachtsfeiertag des Jahres 1944 der 10. Spieltag absolviert. Schon Wahnsinn, dass in Kriegszeiten dem Fußball bereits so eine zentrale Rolle zur Unterhaltung der Menschen zukam.

So auch heute vor 81 Jahren, als Wacker München am Sportplatz Neuhofer Berg den TSV 1860 empfing. Die Löwen, zwei Jahre zuvor Sieger des gesamtdeutschen Pokalwettbewerbs, kamen als Favorit – und wurden dieser Rolle auch gerecht.

Am Ende der Saison landeten die Löwen auf Platz 2, allerdings deutlich distanziert vom FC Bayern, der ungeschlagen und mit nur einem Verlustpunkt die Liga dominierte.

TSV 1860 siegt bei Wacker München

Die Blausterne leisteten jedoch heftige Gegenwehr und schnupperten an der großen Überraschung. Nach einer guten halben Stunde ging Wacker gar in Führung, doch Glas glich noch vor der Pause für Sechzig aus.

Nach dem Seitenwechsel kam erneut Wacker zunächst besser ins Spiel und erzielte das 2:1. Doch auch diesmal fand 1860 eine passende Antwort. Eckerl traf zum erneuten Ausgleich und sieben Minuten vor dem Ende sorgte Pledl per Elfmeter sogar noch für den Auswärtssieg der Löwen.

Die Aufstellung der Löwen

Leider ist heute nicht mehr nachvollziehbar, welche Elf Trainer Dr. Max Schäfer am 25.12.1944 aufbot. Lediglich der Einsatz der Spieler Ertl, Pledl, Eckerl, Nikolov (im Titelbild rechts) und Glas gilt als gesichert.

Tore:
1:0 Bäcker (31.), 1:1 Glas (??.), 2:1 Gruner (??.), 2:2 Eckerl (??.), 2:3 Pledl (83., Elfmeter)

Die Daten sind einmal mehr dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

sechzger.de wünscht frohe Weihnachten

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frohe weihnachten

Die gesamte sechzger.de Redaktion wünscht Euch frohe Weihnachten und eine erholsame Zeit zwischen den Jahren. Genießt die Feiertage im Kreise Eurer Liebsten und lasst den Alltag für einen Moment ruhen. Wir freuen uns auf ein neues, gemeinsames Jahr mit den Löwen und hoffentlich vielen positiven Erlebnissen.

sechzger.de wünscht frohe Weihnachten

Die Weihnachtszeit lädt uns ein, innezuhalten, zurückzublicken und mit Zuversicht nach vorne zu schauen. Vielen Dank für Eure Treue, Euer Interesse und die zahlreichen Kommentare über das vergangene Jahr hinweg.

Wir wünschen Euch ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage voller Wärme, Freude und schöner Momente. Möge das neue Jahr Gesundheit, Glück und viele Löwensiege mit sich bringen.

Auf sechzger.de versüßen wir Euch die Zeit bis dahin mit einigen Spielen aus der Historie des TSV 1860 und dem einen oder anderen Jahresrückblick.

Winterpause: ein Blick in die fünf Regionalligen

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SV Meppen TSV 1860 20230211 (70)

Im deutschen Profifußball ruht derzeit der Ball, seit einigen Tagen ist Winterpause angesagt. Das gilt natürlich auch für die fünf Regionalligen, aus denen am Ende der Saison wieder vier Aufsteiger ermittelt werden. Wer dabei in der Relegation spielen muss und welche Teams sich derzeit Hoffnung machen dürfen auf einen Aufstieg in die 3.Liga, gibt es im Folgenden in der Übersicht.

Winterpause im deutschen Fußball: Zwischenstand in den Regionalligen

Fünf Ligen, nur vier Aufsteiger: das Dilemma, dass nicht jeder Meister in den Regionalligen aufsteigen darf, wurde in den letzten Monaten wieder heiß diskutiert. Mittlerweile hat der DFB Gesprächsbereitschaft signalisiert, nachdem sich zahlreiche Vereine – darunter auch der TSV 1860 München – einer Initiative angeschlossen hatten. Es wurde bereits eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die mögliche Lösungen herausarbeiten soll. Erst einmal bleibt es allerdings bei der aktuellen Regelung und so müssen im kommenden Frühsommer erneut zwei Mannschaften um den letzten, verbliebenen Platz in der 3.Liga kämpfen. Wer das sein könnte und wer in den anderen Regionalligen die Nase aktuell vorne hat, das zeigt nachfolgende Zusammenfassung auf.

Regionalliga Nord: zwei ehemalige Drittligisten an der Spitze

Sollte sich im Norden nach der Winterpause nichts mehr ändern, treffen die Löwen bei einem Verbleib in der 3.Liga auf einen alten Bekannten, zu dem es einige Kilometer abzuspulen gilt, wenn man beim Auswärtsspiel live vor Ort sein möchte. In der Regionalliga Nord liegt derzeit nach etwas mehr als der Hälfte an Spielen der SV Meppen auf Platz 1. Drei Zähler dahinter lauert mit dem VfB Oldenburg ein weiterer, ehemaliger Drittligist – punktgleich mit dem SV Drochtersen/Assel. Letztgenannter Verein bläst zur Attacke und hat vor kurzem angekündigt, das eigene Stadion drittligatauglich auszubauen. Die Rasenheizung ist bereits genehmigt und einem möglichen Aufstieg im Sommer möchte man mit mobilen Tribünen als Übergangslösung begegnen.

Bereits weit abgeschlagen sind Absteiger Hannover 96 II sowie der VfB Lübeck und die Kickers aus Emden, die eigentlich auch Ambitionen für die 3.Liga hegen.

Regionalliga Nordost: Lok erneut vorne

Im Nordosten zeichnet sich das Bild der vergangenen Spielzeit ab. Auch aktuell liegt dort wieder Lok Leipzig an der Tabellenspitze, während der Stadtrivale BSG Chemie in der Abstiegszone zu finden ist. Lok hat derzeit fünf Punkte Vorsprung auf Carl-Zeiss Jena, auf den Rängen drei und vier folgen Rot-Weiß Erfurt sowie der FSV Zwickau. Für den Halleschen FC, ebenfalls ehemaliger Drittligist, dürfte der Zug bei 14 Punkten Rückstand bereits abgefahren sein.

Einen großen Nachteil gibt es allerdings aus Leipziger Sicht in der aktuellen Spielzeit: erneut ist es kein direkter Aufstiegsplatz, der in das Abenteuer 3.Liga führt. Sollte Lok erneut Meister werden, heißt es wieder einmal Relegation.

Regionalliga West: Kopf an Kopf-Rennen zur Winterpause

Äußerst eng geht es im Westen zu: Platz 1 und 6 trennen momentan gerade einmal fünf Punkte. Die besten Karten nach 18 gespielten Partien hat momentan Fortuna Köln. Einen Zähler dahinter liegt der FC Schalke 04 II, drei Punkte Abstand auf Köln hat Rot-Weiß Oberhausen. Auch der FC Gütersloh, Absteiger Borussia Dortmund II und die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach dürfen sich noch Hoffnungen auf einen Platz in der 3.Liga machen.

Am anderen Ende der Tabelle kämpft übrigens Ex-Löwe Sascha Mölders mit dem SC Wiedenbrück gegen den Abstieg.

Regionalliga Südwest: ein Neuling für die 3.Liga?

Der SGV Freiberg Fußball schnuppert am Tor zur Drittklassigkeit – es wäre in der Vereinsgeschichte das erste Mal, dass die Freiberger in die 3.Liga aufsteigen. Mit 41 Punkten führt man nach 20 Spielen die Tabelle im Südwesten an. Einen Punkt dahinter liegt die SG Sonnenhof Großaspach, die als Aufsteiger bislang eine starke Spielzeit hinlegt und sogar den direkten Durchmarsch schaffen könnte. Auf den Tabellen-3. gibt es bereits ein kleines Punktepolster von sechs Zählern. Dort ist die zweite Mannschaft des FSV Mainz momentan zu finden. Der SV Sandhausen hat sich nach einem verkorksten Saisonstart auf Rang 5 vorgekämpft, hat allerdings noch acht Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.

Mit anderen Ambitionen an den Start gegangen sind sicherlich die Kickers aus Offenbach – derzeit heißt die Realität aber eher Abstiegs- statt Aufstiegskampf. Das gilt auch für Freiburg II, die vor einigen Jahren noch für Furore in der 3.Liga sorgten.

Regionalliga Bayern: Nürnberg II, Haching, Würzburg – oder doch jemand anderes?

Den zweiten Relegationsteilnehmer im kommenden Mai und Juni stellt ein Vertreter der Regionalliga Bayern. Zur Winterpause liegt der 1.FC Nürnberg II auf Rang 1. Dahinter folgen Unterhaching (ein Spiel weniger) und die Würzburger Kickers mit je drei Punkten Rückstand. Toto Pokal-Schreck Illertissen ist Vierter, dahinter folgt der starke Aufsteiger VfB Eichstätt. Keine Rolle im Aufstiegskampf spielt wieder einmal die zweite Mannschaft des roten Stadtrivalen. 19 Punkte beträgt der Rückstand bereits.

Wieviele Punkte haben spätere Aufsteiger nach der Hinrunde?

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Der Traum vom Aufstieg lebt! Trotz einer 0:2-Niederlage des TSV 1860 im Jahresfinale gegen Verl am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen. Die Löwen, vorsaisonal zu den Topfavoriten auf eine Rückkehr in die 2. Bundesliga erklärt, sind nach schwerer sportlicher Krise, Niederlagenserie und Trainerwechsel im Herbst, zuletzt in die Erfolgsspur zurückgekehrt und schließen die Hinrunde als Tabellenachter ab. Dreißig Punkte konnten in den 19 absolvierten Partien erkämpft werden. Kann das die Hinrundenbilanz eines Aufsteigers sein?

Rückblick auf die Zahlen in 17 Spielzeiten der 3. Liga

An dieser Stelle wurden schon Anfang November, nach dem 13. Spieltag und dem Heimsieg gegen Tabellenführer Cottbus die entsprechenden Vergleiche angestellt, die hier nun aktualisiert wiederholt werden. Referenz sind dabei die letzten 17 Spielzeiten seit Gründung der 3. Liga im Sommer 2008.

In fünf Spielzeiten reichen 30 Punkte zur Pause nicht

Fangen wir mit der Betrachtung der – allerdings sehr wenigen – Negativbeispiele an. Und das eine liegt gar nicht lang zurück. Im letzten Sommer stiegen Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden in die 2. Liga auf. Nach Abschluss der Hinrunde hatten die Ostwestfalen 31, die Sachsen gar schon 38 Zähler eingeheimst. Jeweils mehr als die Löwen aktuell. Die vier anderen Spielzeiten, in denen eine Hinrundenausbeute von 30 Punkten am Ende nicht zum großen Wurf reichte, rühren aus den allerersten Jahren der 3. Liga. 2009, 2010, 2011 und 2013 hatten die späteren Aufsteiger zur Halbzeit alle einen – teilweise deutlich – besseren Punkteschnitt, als 1,58 Zähler pro Spiel (wie die Löwen derzeit) vorzuweisen.

Zwei scheitern in der Relegation

Auf der anderen Seite gab es aber entsprechend auch zwölf Spielzeiten, in denen mindestens eine Mannschaft, die nach der Hälfte der absolvierten Spiele 30 oder weniger Punkte eingefahren hatte, im Mai in die 2. Bundesliga aufstieg oder zumindest die Relegation erreichte. Exakt 30 Punkte hatte der KSC Ende 2017 gesammelt, landete im Frühsommer 2018 mit 69 Zählern auf dem 3. Platz – und scheiterte in der Relegation an Erzgebirge Aue. Ebenfalls erfolglos in der Relegation – und wir erinnern uns sehr gut daran – blieb Holstein Kiel 2015. Gegen den TSV 1860. Nach der Hinrunde hatten die Störche nur 29 Punkte auf dem Konto gehabt und den achten Platz belegt.

Elf Aufsteiger mit weniger als 30 Punkten nach 19 Spielen

In zehn Spielzeiten gelang es insgesamt elf Mannschaften (fünfmal über die Relegationsspiele) den Aufstieg in die Zweitklassigkeit zu schaffen, obwohl es zur Winterpause punkte- und platzierungstechnisch gar nicht danach aussah. Die beiden extremsten Beispiele sind Preußen Münsten in der vorvergangegen Saison und die Würzburger Kickers im Jahr 2016. Jeweils nur 25 Punkte und Platz zwölf (Münster) bzw. neun (Würzburg) stand zur Winterpause zu Buche. Am Ende schafften es die Preußen als Zweiter mit 67 Punkten direkt, die Kickers als 3. mit 64 Zählern über die Relegation in die 2. Bundesliga. Beide übrigens als Aufsteiger in die 3. Liga im Vorsommer. Jeweils also ein Durchmarsch mit extrem starker Perfomance in der Rückrunde.

2017 – zwei Spätzünder als Aufsteiger

Im Jahr 2017 gelang zum einzigen Mal zwei Vereinen, die in das Jahr mit nur 28 bzw. 27 Punkten gestartet waren, später der Aufstieg. Holstein Kiel und – in der Relegation gegen unsere Löwen – Jahn Regensburg. Nach der Hinrunde hatten sie den sechsten bzw. elften Tabellenplatz belegt.

Von Aalen bis Osnabrück

Der Vollständigkeit halber zu erwähnen wären in dieser Reihe – ohne viel nähere Betrachtung der Punktausbeute nach der Hinrunde – noch die Teams aus Osnabrück im Jahr 2023, aus Kaiserslautern in 2022, Rostock 2021, Wiesbaden 2019, Darmstadt 2014 und Aalen 2012. Sie alle hatten im Winter noch knapp unter 30 Punkte auf dem Konto und landeten am Ende im Spitzentrio der Liga. Hervorzuheben sind an dieser Stelle dann noch – und erneut – die Würzburger Kickers, die – nach nur 26 Punkten im Dezember 2019 – im Spätsommer 2020, nach langer Spielunterbrechung wegen Corona, das Kunststück fertig brachten, mit 64 Punkten der punktbeste Aufsteiger zu sein. Als Tabellenzweiter. Den Titel holten sich damals die nicht aufstiegsberechtigten kleinen Roten.

Kauczinski 2012/13 beim KSC zur Halbzeit schon besser

Der oben schon angesprochene Artikel zum Thema auf sechzger.de vom November noch angeführte Vergleich zum Karlsruher SC unter einem gewissen Trainer Markus Kauczinski in der Saison 2012/13 greift hier übrigens leider nicht mehr. Die Badener hatten zwar nach dem ersten Drittel der Saison noch deutlich weniger Punkte, als die Löwen zum vergleichbaren Zeitpunkt der laufenden Saison auf dem Konto. Nach der Hinrunde waren es aber dann schon 34 Zähler. Und am Saisonende beeindruckende 79.

Auf die Rückrunde kommt es an!

Klar, kritische Geister wenden nun ein, dass es sich hier doch nur um Zahlenspiele handelt und dass die im Kampf um den Aufstieg konkret wenig helfen. Spannend ist die Betrachtung aus Sicht des Verfassers dieser Zeilen aber allemal. Und dass es so viele Mannschaften gibt, die eigentlich erst in der Rückrunde einer Saison richtig durchgezogen haben und den Aufstieg realisieren konnten, ist zumindest bemerkenswert.

 

Löwen mit Testspiel am 5. Juli 2026 beim TSV Moorenweis

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Wichtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Allerdings in diesem Zusammenhang weitgehend unter dem Radar der ansonsten ja stets sehr aufmerksamen Öffentlichkeit rund um den TSV 1860 München. Anfang der vergangenen Woche tauchten auf Instagram Hinweise auf ein weiteres fixiertes Testspiel der Löwen für die kommende Saison 2026/27 auf, das am Sonntag, den 05.Juli 2026 im Landkreis Fürstenfeldbruck, konkret in Moorenweis stattfinden wird. Inzwischen ist es auch auf der Website des Gastgebers hinterlegt. Anlass ist der 80. Geburtstag der Fußballabteilung des TSV Moorenweis. Damit stehen schon zwei Vorbereitungsspiele für den kommenden Sommer fest.

Stimmungsvoller Auftakt 2025/26 in Grafenau und Weyarn

Viele Löwenfans erinnern sich noch an den letzten Sommer, als mit zwei Testspielen im Niederbayerischen Grafenau und in Weyarn im Miesbacher Landkreis die Saison der Drittligaprofis bei zwei unterklassigen Vereinen eingeläutet wurde. Volksfeststimmung war jeweils garantiert, die Löwen zum Anfassen! Das 15:0 beim TSV Weyarn war auch für die sechzger.de-Redaktion ein besonderes Ereignis, veranstalteten wir dort doch unseren ersten sechzger.de-Infotisch, an dem wir viele gute Gespräche mit vielen Leser*innen führen konnten. Dies – so können wir hier geloben – ist auf jeden Fall auch für den kommenden Sommer wieder geplant.

Im Juli 2026: Kay und Moorenweis fixiert

Und auch die Verantwortlichen bei 1860 planen schon die Saisonvorbereitung 2026/27. Anfang Oktober wurde bekannt, dass am Freitag, den 3. Juli beim SV Kay im Landkreis Inn/Salzach gespielt wird (Anm. d. Red.: diese Partie wurde vor kurzem neu terminiert). Zwei Tage später geht es dann in den Westen der Stadt München in den Landkreis Fürstenfeldbruck zum TSV Moorenweis. Anpfiff ist am Sonntag Nachmittag auf der Sportanlage an der Jahnstraße, auf der rund 2.000 Zuschauer Platz finden, um 15 Uhr. Der Kartenvorverkauf, der ganz offensichtlich schon begonnen hat, wird über vier stationäre Handelseinrichtungen in der gut 4.000 Einwohner umfassenden Gemeinde abgewickelt (siehe Plakat ganz unten).

Nur knapp 50 Kilometer nach Moorenweis

Sportlich sollte die Partie für Niederlechner & Co. keine große Herausforderung darstellen. Die Moorenweiser sind zwar in ihrer Liga aktuell souveräner Tabellenführer… Allerdings handelt es sich dabei nur um die achtklassige Kreisliga (Zugspitze, Gruppe 2). Bei diesem Spiel geht es also darum, dass die vielen Anhängern im Westen der Landeshauptstadt ihren Löwen wieder einmal ganz nah sein können. Und auch aus München selbst dürften sich viele Fans auf die weniger als 50 Kilometer lange Anreise machen, um die alten und den einen oder anderen dann ganz neuen Akteur im weiß-blauen Trikot in Augenschein zu nehmen.

 

 

Ursprünglich war die Partie für Ende Juni angesetzt, wurde dann allerdings auf Anfang Juli verschoben.

sechzger.de Talk 242: Niederlage gegen Verl – VAR und Stadion

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sechzger.de Talk Folge 242 Niederlage gegen den SC Verl, Diskussion um VAR in der 3.Liga und Stadion beim TSV 1860 München

Zu einer letzten regulären Runde in diesem Jahr hat Jan seine Gäste im sechzger.de Talk Nummer 242 eingeladen. Gemeinsam mit drei weiteren Redaktionsmitgliedern bespricht er gewohnt ausführlich das vergangenen Heimspiel gegen den SC Verl. Da ein Ausblick auf die nächste Partie aktuell nicht erforderlich ist, geht es im zweiten Teil um zwei diskutable Themengebiete: die mögliche Einführung eines VAR in der 3.Liga und das Thema Stadion rund um den TSV 1860 München.

Heimspiel gegen Verl

Nichts Zählbares gab es für die Löwen beim Duell mit dem SC Verl am zurückliegenden Samstag. Ein 0:2 zeigte die Anzeigetafel zum Jahresabschluss im Grünwalder Stadion an – wirklich Trübsal blasen ist deswegen aber rund um den TSV 1860 derzeit nicht angesagt. Mit der Momentaufnahme nach der Hinrunde können die meisten weiß-blauen Anhänger sicherlich leben, zumal man sich in Schlagdistanz zum Führungstrio in der 3.Liga befindet. Ob Stimmung, Geschehen auf dem Platz oder Schiedsrichterleistung – im aktuellen Talk wird wieder alles rund um das Heimspiel ausführlich beleuchtet.

Diskussion um VAR in der 3.Liga

Abgesehen von der Heimniederlage schaffen es zwei weitere Themen in den sechzger.de Talk Nummer 242. Der nächste Ausblick auf einen Gegner findet nämlich am Samstag, den 10.Januar live im Bamboleo statt. In der aktuellen Ausgabe geht es im zweiten Teil unter anderem um die mögliche Einführung eines VAR. Mit Thomas Spiesl hat sich in den letzten Wochen bereits ein Befürworter dieser Möglichkeit gefunden – allerdings unter gewissen Grundvoraussetzungen. Gegenstimmen gibt es im aktuellen Talk auch, sodass eine lebhafte Diskussion mit vielen Punkten entsteht.

Die gute alte Stadiondiskussion

Eine lebhafte Diskussion ist im Umfeld des TSV 1860 München auch garantiert, wenn man das Wort Stadion nur in den Mund nimmt. In den letzten Wochen und Monaten wurde wieder viel darüber beratschlagt, ob nun ein Verbleib in Giesing oder doch ein Neubau an einer anderen Stelle des Rätsels Lösung sein soll. Eine finale Entscheidung ist in dieser Thematik noch nicht abzusehen. In der aktuellen Runde jedenfalls fällt das Stimmungsbild ziemlich eindeutig aus.

Das Team vom sechzger.de Talk wünscht allen Zuhörerinnen und Zuhörern Frohe Weihnachten und geruhsame Festtage. In der kommenden Woche ist dann noch die Aufnahme einer Jahresabschlussfolge geplant.

Der sechzger.de Talk 242 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Slalom in Alta Badia: McGrath gewinnt, Straßer abgeschlagen

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Linus Straßer will diese Saison nicht recht in Fahrt kommen. Beim Slalom im italienischen Alta Badia kam Straßer nicht über den 17. Rang hinaus. Der Norweger Altle Lie McGrath konnte das Rennen für sich entscheiden.

Straßer nach erstem Durchgang 19.

Einen Tag nachdem Fabian Gratz im Riesenslalom an gleicher Stelle sensationell Platz 5 belegte und sich sogar vor Dominator Marco Odermatt klassieren konnte, vermocht Straßer nicht die Erfolgsgeschichte des DSV weiter zu schreiben. Seine Fahrt im ersten Durchgang war geprägt von vorsichtigen Schwüngen mit deutlich herkennbarem Sicherheitsabstand zu den Toren. Möglicherweise hat Straßer noch Abstimmungsprobleme mit dem neuen Material. Mit einer Hypothek von 1,36 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Ckement Noel aus Frankreich sollte der Skilöwe in den zweiten Durchgang gehen. Für diesen qualifizierte sich aus Reihen des DSV noch Sebastian Holzmann als 25. (+1,60 Sekunden).

Keine Aufholjagd von Straßer im zweiten Durchgang

Straßer kam gut in den zweiten Lauf, hatte aber im Mittelteil einen gravierenden Fehler, der ihn viel Zeit kostete. Am Ende bedeuten zwei nicht optimale Durchgänge im Slalom von Alta Badia Rang 17 für Straßer, der damit natürlich nicht zufrieden sein konnte. Teamkollege Holzmann konnte sich noch um einen Platz verbessern und wurde somit in der Endabrechnung 24 mit einem Rückstand von 1,68 Sekunden.

Atle Lie McGarth gewinnt Slalom in Alta Badia

Der Norweger Atle Lie McGrath (im Titelbild rechts) konnte Noel den Sieg noch entreißen. Nach Platz 2 im ersten Durchgang zeigte Mc Grath eine eindrucksvolle Fahrt im zweiten Lauf. Am Ende lag er 0,30 Sekunden vor Noel, der sich Rang 2 sicherte. Das Stockerl komplettierte der Schweizer Loic Meillard (+0,39 Sekunden). Weiter geht für die Slalom-Asse am 07. Januar auf der Miramonti in Madonna di Campiglio, wo Linus Straßer 2022 Dritter werden konnte.