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Giesinger Gedanken: Gefühlte Niederlage nach Aufholjagd

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TSV 1860 Viktoria Köln Aufholjagd

Wenn man nach acht Minuten 0:2 zurückliegt und am Ende noch einen Punkt holt, dann ist man im Regelfall zufrieden mit dem Punktgewinn und freut sich, dass die Mannschaft Moral gezeigt hat. Dennoch war das am Mittwoch trotz der Aufholjagd eine gefühlte Niederlage, oder?

Gefühlte Niederlage nach Aufholjagd

Habt Ihr am Mittwoch nach zehn Spielminuten auch gedacht, Ihr seid im falschen Film? Ich gestehe: Ich war fassungslos und konnte gar nicht glauben, dass das jetzt schon wieder so weitergehen soll. Was mich aber wirklich begeistert hat, war diese “Jetzt erst recht”-Reaktion, die auf der Tribüne vorherrschte und die spätestens nach dem Foul an Kevin Volland in einen geilen Support der Mannschaft überging.

Auch wenn das Geschehen auf dem Platz bei 11 gegen 11 noch keinen Grund zum Optimismus bot, so änderte sich das nach dem Platzverweis extrem. Sechzig drückte, Sechzig kämpfte, Sechzig traf – und wie! Was für ein Strich von Christiansen und die Aufholjagd war eingeläutet.

Es sollte einfach nicht sein…

Die Pause kam zu diesem Zeitpunkt mitten in den Sturmlauf ungelegen, doch nach dem Seitenwechsel machten die Löwen einfach weiter und kamen schnell zum Ausgleich. Giesing bebte und seid ehrlich: Habt Ihr da nicht auch fest damit gerechnet, dass wir das Ding jetzt noch gewinnen? Als Niederlechner kurz danach zum vermeintlichen 3:2 abstaubte, das Tor aber nicht zählte, beruhigte mich meine Nachbar Bernd Winninger noch: “Macht nix, mia ham ja no Zeid.”

Aber genau diese lief uns mehr und mehr davon, ein Elfmeter wurde nicht gegeben, die eine oder andere Chance wurde ausgelassen und – wenn man ehrlich ist – so wirklich kreativ war das trotz drückender Überlegenheit häufig nicht.

Nächster Schritt: Auswärtssieg

Am Ende stand also ein 2:2 gegen Viktoria Köln, das vierte Spiel in Folge ohne Sieg. Trotz der Aufholjagd kam es mir wie eine gefühlte Niederlage vor, weil man die große Chance hatte, etwas fürs Selbstvertrauen zu tun. Was glaubt Ihr, wie gut es der Mannschaft getan hätte, mit so einem Comeback-Sieg aus der Abwärtsspirale auszubrechen?

Trotzdem: Sechzig hat Charakter bewiesen, die beiden Nackenschläge zu Beginn hingenommen und ist trotzdem wieder aufgestanden. Ob der verunsicherten Mannschaft das auch ohne Überzahl gelungen wäre, steht natürlich in den Sternen, ist jetzt aber auch egal. Nun gilt es, in Wiesbaden nachzulegen und endlich wieder zu siegen. Auf geht’s, Löwen!

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Viktoria Köln

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Titelbild Fotogalerie TSV 1860 Viktoria Köln

Nach drei Niederlagen in Folge erkämpften sich die Löwen am Mittwochabend nach einem frühen 0:2-Rückstand immerhin noch einen Punkt – und trotzdem fühlte sich das Remis irgendwie wie eine Niederlage an, oder? In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Bilder vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Viktoria Köln.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Viktoria Köln

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Videos rund um die Löwen

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Sechzig um Sieben: Nach Köln ist vor Wiesbaden

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Sechzig um Sieben Köln Ulm
Sechzig um Sieben Ulm

In der englischen Woche sind die Pausen kurz. Nach dem 2:2 beim Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln wartet am Sonntag bereits das Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden. Diese beiden Partien standen auch gestern im Mittelpunkt des Geschehens an der Grünwalder Straße 114. Wir fassen auch am Feiertag alles Wichtige zusammen und werfen für Euch auch einen Blick auf die nächste Aufgabe der Amateure, sowie das Nachholspiel der U19 gegen die Unaussprechlichen.

Löwen zeigen Moral beim 2:2 gegen Köln

Nach zehn Minuten hätten beim Stand von 0:2 wohl die wenigsten der Löwenfans noch einen Pfifferling auf die Löwen gesetzt. Doch Münchens große Liebe zeigte Moral, kam durch Christiansen und Hobsch zum Ausgleich. Am Ende scheiterte man aber an der schlechten Chancenverwertung sowie eine katastrophalen Schiedsrichter-Leistung. Immerhin einen Punkt holten die Sechzger beim 2:2. Hier geht zum Spielbericht. 
Auch die Stimmen zum Spiel haben wir natürlich wieder für Euch zusammengefasst.

Katastrophale Schiedsrichterleistung

Apropos katastrophale Schiedsrichterleistung, diese bestätigten gestern sowohl der Kicker, der Referee Lukas Benen wohl nur deshalb mit einer 5,5 bewertete, weil die 7 noch keine Schulnote ist. Schiri-Experte bestätigte die zahlreichen Fehlentscheidungen von Benen. So hätte es nach dem groben Foul an Volland Rot geben müssen, den Handelfmeter für Köln hätte Rafati nicht gegeben, dafür aber den Strafstoß für Sechzig nach klarem Foul an Niederlechner. Alle Details könnt ihr hier nachlesen. 

Löwenrunde: “Daran glauben in Wiesbaden gewinnen zu können”

In seiner zweiten Löwenrunde machte Interims-Coach Alper Kayabunar erneut eine gute Figur und ging selbst nach penetranten Nachfragen nicht auf die Schiedsrichter-Leistung ein. Vielmehr forderte er “daran zu glauben, in Wiesbaden gewinnen zu können”. Ob Dähne spielen kann ist noch offen, auch bei Volland gibt es noch eine kleine Chance auf einen Einsatz. Alle Infos zur Löwenrunde findet ihr hier.

Amas sind in Kirchanschöring gefordert

Das nächste Spitzenspiel wartet bereits am heutigen Feiertag auf die Amas der Löwen. Um 15:00 Uhr beginnt das Spiel in Kirchanschöring. An der Seitenlinie wird dabei Vincent Saller stehen, da Stamm-Coach Alper Kayabunar aktuell bei den Profis im Einsatz ist. Alle Infos zur Partie, die besten Möglichkeiten der Anreise und wie die beiden Teams aktuell drauf sind, könnt ihr in unserem Vorbericht nachlesen. 

U19 empfängt am Samstag die Seitenstraße

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison empfängt die U19 von Münchens großer Liebe die Vertretung aus der Seitenstraße zum Derby. Das erste Aufeinandertreffen war wegen der Wetterkapriolen am dritten Spieltag angebrochen wurden. Am Samstag um 12:30 Uhr wird die Partie an der Grünwalder Straße 114 angepfiffen. Die Nachwuchs-Kicker freuen sich auf zahlreiche Löwen-Fans, der Eintritt ist frei. Alle Infos hierzu findet ihr auf der Webseite der Junglöwen. 

Feiertag für Euch – aber nicht für uns

Damit geht ihr bestens informiert in den heutigen Freitags-Feiertag. Wir sind aber natürlich auch heute in gewohnter Form für Euch da und berichten über alles Wichtige rund um München große Liebe! Ein schönes langes Wochenende wünschen wir allen Löwen-Fans und viele Punkte unseren Teams!

Löwenrunde: “Daran glauben, in Wiesbaden gewinnen zu können”

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Löwenrunde: "Daran glauben, in Wiesbaden gewinnen zu können"

Nach dem 2:2 gegen Viktoria Köln sind die Münchner Löwen am Sonntag um 16:30 Uhr beim SV Wehen Wiesbaden gefordert. Bei der Löwenrunde am Donnerstagnachmittag stand Interims-Coach Alper Kayabunar den Pressevertretern in einer recht kurzen Fragerunde Rede und Antwort.

Personalupdate der Löwen

Zu Thomas Dähne, der gegen Köln kurzfristig ausgefallen war, konnte er noch kein Update geben. “Wir werden den Samstag abwarten wie es sich anfühlt und ob es geht oder nicht”, sagte Kayabunar. Bei Kevin Volland “ist es eine offene Wunde, wir müssen abwarten, was die Ärzte sagen”, erklärte der Coach. Ein Einsatz sei aber bei beiden grundsätzlich nicht abgeschlossen. Sollte Volland ausfallen, was wohl eher wahrscheinlich ist, so wolle man sich noch im Trainerteam besprechen und die ideale Lösung finden, erläuterte Kayabunar. Ansonsten gibt es Stand jetzt keine personellen Veränderungen am Kader. Lippmann, der zur Pause ausgewechselt wurde, ist nicht angeschlagen und musste aus taktischen Gründen vom Feld, “um Hobsch aufs Feld zu kriegen” – was sich dann ja auch auszahlte.

Zu seinem Debüt im Grünwalder Stadion

“Es war ein super Gefühl. Als es kurz vor der Pause richtig laut wurde, hatte ich ein bisschen Gänsehaut. Es war eine tolle Erfahrung”, sagte der Interims-Coach. Weiter als auf das nächste Spiel wollte Kayabunar nicht nach vorne blicken, unabhängig vom Ergebnis in Wiesbaden. Die Stimmung beim Training am Donnerstag beschrieb er als “gut” und “locker”.

Rückblick auf das Remis gegen Köln

Zum 2:2 gegen Viktoria Köln sagte der Coach rückblickend: “Nach dem Spiel hatten wir ein nicht so gutes Gefühl, weil wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen. Aber wenn man als Trainer eine Nacht drüber schläft bin ich stolz, dass die Mannschaft vieles umgesetzt hat, das wir in den Tagen davor erarbeitet haben”. Nach dem schlechten Start in die Partie habe das Team den Plan über 60 Minuten weiterverfolgt. “Die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen und hat alles dafür gegeben”, sagte Kaybunar weiter. Die Schiedsrichter-Fehlentscheidungen kommentierte er als “ärgerlich, aber da können wir nichts machen”. Am Ende habe “die Qualität der Flanken gefehlt, um noch mehr Torchancen zu kreieren”, erläuterte Kayabunar.

Ausblick auf Wiesbaden

Zum nächsten Gegner erläuterte Kayabunar: “Wir müssen die positiven Dinge, wie die Intensität und die Abläufe im Spiel mitnehmen. Und es geht darum, daran zu glauben, das Spiel gewinnen zu können in Wiesbaden”. Am Sonntag wollen die Löwen nach dem kleinen Erfolgserlebnis gegen Köln, aber auch vier sieglosen Partien, endlich wieder drei Punkte einfahren. Alles Weitere zum Spiel lest ihr in den nächsten Tagen natürlich bei uns.

Rafati: Fehlentscheidungen am Laufenden Band

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Rafati: Fehlentscheidungen am Laufenden Band

Kaum einmal kann man sich an ein Spiel erinnern, bei dem Schiedsrichter-Experte Babak Rafati für das Portal liga3-online.de gleich sieben Szenen aus einem Löwen-Spiel analysieren musste. So geschehen beim 2:2-Unentschieden gegen Köln. Das Resultat des Ganzen: Schiedsrichter Lukas Benen traf Fehlentscheidungen am Laufenden Band. Die Kicker-Note 5,5 trifft den Nagel auf den Kopf, die Fehler des Unparteiischen hatten großen Anteil daran, dass es nicht zum Löwensieg reichte. Die Rafati-Analyse im Detail (genannt sind nur die aus unserer Sicht spielrelevanten (Fehl-) Entscheidungen)…

Keine Handelfmeter für Viktoria Köln…

… hätte Rafati nach vier Minuten gegeben. Dieser führte zum 0:1. Wobei man anfügen muss, dass Rafati auch nur die Fernsehbilder zur Verfügung hat. Aus der Westkurve sah es tatsächlich relativ deutlich nach Handspiel aus. Hier die Einschätzung von Rafati:

Beim Kopfball des Angreifers geht die Hand von Wolfram zwar nach oben, ob allerdings ein Kontakt mit dem Ball zustandekommt, ist selbst in den Zeitlupen nicht erkennbar. Auch verändert sich die Flugbahn des Balles nicht, sodass für mich kein Handspiel auszumachen ist. Gerade bei Elfmetern sollte immer die jeweilige Situation klar und deutlich sein. Wenn allerdings Zweifel bestehen, sollte man als Schiedsrichter immer weiterspielen lassen. Somit eine Fehlentscheidung, in dieser undurchsichtigen Szene auf Elfmeter zu entscheiden.

Rot gegen Dietz beim Foul an Volland…

… hätte Rafati gezückt, wie es auch mehrmals im Live-Ticker gefordert wurde. Dietz sah zehn Minuten später Gelb-Rot, hätte da aber bereits unter der Dusche stehen müssen. Im Wortlaut schreibt Rafati:

Zunächst hält Dietz im Zweikampf seinen Gegenspieler Volland, was man noch mit der gelben Karte ahnden könnte. Anschließend geht Volland zu Boden, und dabei will Dietz den Ball spielen, tritt aber nur mit den Stollen auf das Bein von Volland. In dieser Szene kann man Dietz zwar keine Absicht unterstellen, allerdings nimmt er in Kauf, die Gesundheit des Gegenspielers zu gefährden, was zu allem Überfluss auch noch eintritt. Auch wenn die Aktion unbeabsichtigt ist, ist bei diesem Trefferbild eine rote Karte unausweichlich, sodass eine Fehlentscheidung vorliegt. Der Schiedsrichter kann diesen Treffer aus seiner (richtigen) Position nicht sehen, aber der Assistent auf der Seite, auf der das Foulspiel passiert, hätte Abhilfe leisten können.

Kein reguläres Tor von Niederlechner…

… in diesem Punkt gibt Rafati dem gestrigen Referee Recht und schreibt:

Der Verteidiger spitzelt den Ball im Zweikampf zum Keeper. Dabei kommt Haugen ins Straucheln und geht zu Boden. Gleichzeitig wehrt der Keeper den Ball ab, der zuvor vom Verteidiger zum Keeper gespielt wurde, und von da aus prallt der Ball an die Hand des Angreifers. Beim Fallen des Stürmers ist der Arm noch in natürlicher Haltung, allerdings nimmt er in der letzten Bewegung den Arm reflexartig nach rechts zu Hilfe und spielt dabei den Ball. Auch, wenn Haugen in dieser Situation offensichtlich keinen Grund hat, den Ball mit dem Arm zu spielen, räumt er den Ball reflexartig weg, um sich womöglich abstützen zu können. Diese Spielweise wird dann zur Absicht, daher liegt eine richtige Entscheidung vor, den anschließenden Treffer von Niederlechner nicht anzuerkennen.

Klarer Strafstoß nach Kloss-Foul an Niederlechner…

… dafür hätte es kurz darauf Elfmeter für Sechzig geben müssen, wie Rafati bestätigt:

Es liegt zwar ein Stürmerfoul vor, allerdings gibt es im Zweikampf unmittelbar zuvor ebenso ein Foulspiel von Kloss an Niederlechner, sodass dieses Vergehen hätte geahndet werden müssen, was zu einem Elfmeter geführt hätte. Somit eine Fehlentscheidung, anstatt auf Elfmeter nach dem ersten Vergehen, erst das zweite Vergehen im Anschluss zu ahnden und final auf Stürmerfoul zu entscheiden.

Katastrophale Schiedsrichterleistung verhindert Dreier

Kurzum, bei einer anständigen Schiedsrichter-Leistung wären die Löwen wohl als Sieger vom Feld gegangen. Auch wenn man dies nie mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann, hatte Benen mit seinen Entscheidungen nur selten Recht. Am Sonntag in Wiesbaden kann es also auch auf dieser Position eigentlich nur besser werden… Schon vergangene Saison wurden die Löwen regelmäßig benachteiligt, nach einer Schiedsrichter-Schelte von Dr. Christian Werner besserten sich die Leistungen der Unparteiischen wenigstens streckenweise. Darauf kann man auch in der aktuellen Saison nur hoffen…

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Viktoria Köln 2:2

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten rund um den TSV 1860 München eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es um das 2:2 gegen Viktoria Köln am Mittwoch Abend auf Giesings Höhen, mit dem zumindest die vorherige Serie von drei Niederlagen am Stück beendet werden konnte.

Heinz Schmidt (Vizepräsiden TSV 1860 e.V.)

Heute fällt die Bewertung schwer: Sehr schlechte Leistung zu Beginn, viele unnötige Ballverluste und früh 0:2 im Rückstand, aber dann Reaktion gezeigt. Gefehlt hat aber auch da die Präzision, mir wurde zu wenig versucht aus der zweiten Reihe zu schießen und Patrick Hobsch wurde auch selten brauchbar angespielt. Unsere beiden Tore haben gezeigt, wie es gehen kann. Der Wille war immer da, das wurde von den Rängen auch honoriert.

Peter Gratz (Redakteur sechzger.de):

Der Abwärtstrend ist auf jeden Fall gestoppt, darauf kann man aufbauen. Ansonsten schwanke ich zwischen einer ansehnlichen Leistung und zwei verlorenen Punkten. Die Anfangsphase war mehr als unglücklich, was insbesondere an der unzureichenden Defensivarbeit im Mittelfeld lag. Dafür haben mir das hohe Pressing und die grundsätzliche Offensivausrichtung gut gefallen. Nach dem (zu späten) Ausschluss hat unsere Mannschaft dann vollends das Ruder übernommen und eine kämpferisch und auch teilweise spielerisch gute Leistung gebracht. Insbesondere der in letzter Zeit viel gescholtene Wolfram hat sehr viel Verantwortung übernommen und ist vorangegangen. Man konnte den positiven Einfluss des neuen Trainers gut erkennen, viele Akteure waren speziell in der Zweikampfführung stark verbessert. Einzig das Experiment mit Haugen auf dem rechten Flügel sehe ich als gescheitert an, der Mann weiß da draußen überhaupt nichts mit sich anzufangen.

Christian (Vorstand des Fanclubs Hauptstadtlöwen aus Berlin):

Nach dem schnellen 2:0 für Köln und dem Verletzungs-Aus für Kevin Volland habe ich schon ein weiteres Debakel befürchtet. Aber genau da, und noch vor der Gelb-Roten für Viktoria ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen und man hat gemerkt, dass die das Spiel nicht abschenken wollen. Dass wir nicht mehr gewinnen konnten, ist schade, aber jetzt sehe ich den nächsten Spielen wieder optimistischer entgegen.

Alper Kayabunar (Interimstrainer TSV 1860, bei MagentaSport):

Es tut schon irgendwie ein bisschen weh. Ich glaub’, ein Sieg wär’ drin gewesen. Man hat gesehen, wie die Jungs das auch wollten. (…) Ich glaub’,wir kommen denkbar schlecht in die Partie, nach ‘ner Minute ein Elfer gegen uns, nach ‘ner Standardsituation. Dann das 2:0 auch relativ schnell, dann die Verletzung noch. Aber wie die Mannschaft das umgesesetzt hat, danach, wie sie zurück ins Spiel kommt, ist richtig stark, mit dem 2:1 noch vor der Halbzeit. Und dann haben wir auch ne richtig gute zweite Halbzeit gespielt, viele Torchancen herausgearbeitet. Aber am Ende leider nur unentschieden gespielt.

Leschi (von den Göppinger Löwen, wie immer gegen die Viktoria im Gästeblock)

Warum ich mir das zweimal im Jahr antue? – Keine Ahnung! Vor über 20 Jahren hab ich in Köln gewohnt und war damals mit Viktorianern unterwegs, der Kontakt besteht seitdem. Deshalb treibe ich mich zwei mal im Jahr im Viktoria-Sektor rum. Das ist nervenaufreibend. Wenn ein Tor gegen Sechzig fällt, kann ich nicht jubeln. Und aus Respekt hält man sich bei einem Tor gegen Viktoria auch zurück. So war es auch gestern wieder ein Wechselbad.
War es doch in meinen Augen das bisher beste Spiel unserer Löwen in dieser Saison, aber es hat halt gegen zehn Kölner nicht zu drei Punkten gereicht. Vielleicht gibt’s am Sonntag in Wiesbaden endlich wieder einen Dreier. Da kann ich dann entspannt das Spiel genießen.

Jürgen (Fan von Viktoria Köln und Freund von Leschi)

Für uns ist die Auswärtstour nach München immer das Highlight der Saison. Es ist einfach die einzigartige Atmosphäre und die unglaublich freundlichen Menschen die diese Tour einzigartig machen. Wir haben seit vielen Jahren Kontakt zu unterschiedlichen Leuten von 1860. Zum Spiel kann ich nicht viel sagen, da wir zuvor im Augustiner-Keller waren. Denke, das Unentschieden geht in Ordnung.

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport zu seiner Verletzung):

Das war schon ‘ne ordentlich klaffende Fleischwunde bis runter zum Knochen. Da hat dann die Ärztin, die Moni, auch kurz vor dem Nähen noch gesagt: ‘Ich seh ja den Knochen!’ Aber es ist schon alles genäht und solang es keine Bänderverletzung ist… (…) Ich unterstelle ihm (Lars Dietz, Anm. d. Red.) jetzt keine Absicht. Das gehört zum Fußball dazu. Mich stört eher so ‘ne Aktion, wie beim Flo. Das war ein klarer Elfer, das haben wir auf der Bank auch sofort gesehen.

Das nächste Spitzenspiel: Amas morgen in Kirschanschöring

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SV Kirchanschöring TSV 1860 München II Bayernliga Süd 16 Spieltag 12 10 2024

Obwohl sich der Gastgeber für die Amas am morgigen Feiertag (Anpfiff ist nachmittags um 15 Uhr) aktuell in einer kleinen Ergebniskrise befindet, stellt das Auswärtsspiel für die U21 des TSV 1860 beim SV Kirchanschöring die nächste echte sportliche Herausforderung dar. An der Seitenlinie wird diesmal nicht Alper Kayabunar stehen, der ja damit beschäftigt ist, die Löwenprofis auf das Auswärtsspiel in Wiesbaden vorzubereiten. In Kirchanschöring und am nächsten Freitag gegen Landsberg wird das Team vom U21-Co-Trainer Vincent Saller betreut.

Kirchanschöring in einer kleinen Krise

Zuletzt zwei Niederlagen (gegen den Tabellenletzten Sturm Hauzenberg, was deren ersten Sieg in dieser Saison bedeutete und gegen den FC Ismaning), davor ein Remis gegen den TSV Landsberg – der SV Kirchanschöring hat im September noch gar nicht gewinnen können und folgerichtig auch die direkte Verfolgerposition auf die kleinen Löwen in der Tabelle der Bayernliga Süd erstmal abgegeben. Nachdem man aber im August noch alle fünf Spiele – teilweise sehr deutlich – gewinnen konnte, sollten man das Team, das von Thomas Leberfinger trainiert wird, keinesfalls unterschätzen. Der 35jährige hat in seiner Vita als Aktiver 41 Drittligaspiele (mit Wacker Burghausen) stehen. In der aktuellen Bayernliga-Tabelle liegt der SVK sechs Punkte hinter Sechzig (das allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto hat) derzeit auf Platz fünf.

Ausgangslage bei den Löwen

Die kleinen Löwen waren am vergangenen Wochenende spielfrei und hatten somit viel Zeit die erste Saisonniederlage, die sie – etwas unglücklich – am 19. September in Erlbach ereilt hatte, zu verdauen. Die bisherige Saisonbilanz 25/26 ist mit acht Siegen, einem Unentschied und der oben angesprochenen Niederlage immer noch ganz hervorragend. Die Gesamtbilanz gegen den morgigen Gegner ist ebenfalls positiv. Die 13 Spiele der beiden Vereine seit Juli 2017 endeten mit fünf Siegen, fünf Unentschieden und drei Niederlagen aus Sicht des TSV 1860. In Kirchanschöring trennte man sich je zweimal mit allen drei möglichen Spielausgängen. Der letzte Sieg an dieses Gegners Platz liegt für die Amas allerdings schon fast drei Jahre zurück. Am 15. November 2022 gelang unter Frank Schmöller vor 572 Zuschauern ein 3:2. In der letzten so erfolgreichen Spielzeit endeten die Vergleiche mit Kirchanschöring 0:0 und 0:1 aus Sicht der Löwen.

Vincent Saller an der Seitenlinie

Nachdem Trainer Alper Kayabunar nach der Entlassung von Patrick Glöckner am Wochende ja (vorrübergehend) die Profis des TSV 1860 bei ihrem sonntäglichen Auswärtsspiel in Wiesbaden betreuen wird, steht morgen in Kirchanschöring Vincent Saller an der Seitenlinie. Der 27jährige ist schon seit über zehn Jahren in verschiedenen Jugendtrainerpositionen im Verein aktiv. Ab Juli 2023 war er unter Felix Hirschnagl Co-Trainer bei der U17 und wechselte ein Jahr darauf zusammen mit dem Cheftrainer zur U21. Als sich Hirschnagl diesen Sommer zur U19 von Borussia Dortmund verabschiedete, sorgte Saller für personelle Kontinuität und blieb dem ältesten Nachwuchsteam der Löwen erhalten. Wir wünschen Vincent auf diesem Weg schon mal viel Spaß und Erfolg bei seiner Premiere als Cheftrainer!

Anreisetipp nach Kirchanschöring

Nicht vorenthalten wollen wir unseren Leser*innen an dieser Stelle den ganz konkreten Ausflugstipp für den morgigen Tag der Deutschen Einheit in den Landkreis Traunstein. Das Stadion “Alte Mühle” (heute auf den Namen “EM-Group Arena” hörend) in Kirchanschöring ist von München aus – auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln – gut zu erreichen. Mit dem Deutschland-Ticket ist man in zwei Stunden und 15 Minuten mit einem gut zwanzigminütigen Aufenthalt in Mühldorf per Regionalbahn schon am Zielort angekommen. Die 900 Meter Fußmarsch vom Bahnhof zum Stadion sind dann ebenfalls schnell erledigt. Klingt doch nach einem enspannten Feiertagsausflug, oder? Und wenn die Amas auch noch die drei Punkte einsammeln, kann man dann rückblickend von einen vollends gelungenen Tag sprechen. Auf geht’s Löwenfans!

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Titelbild: Das Stadion “Alte Mühle” in Kirchanschöring beim letzten Gastspiel der Amas am 12. Oktober 2024. 

Katastrophen-Start, starkes Comeback und Chancenwucher

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Katastrophen Comeback Chancenwucher

Wer sich am Mittwochabend für einen Besuch auf dem abends wiedereröffneten Oktoberfest und gegen einen Besuch des Löwen-Heimspiels gegen Viktoria Köln entschieden hatte, der sollte einiges verpassen. Die Löwen starten katastrophal ins erste Spiel nach Glöckner und lagen nach einem Handelfmeter und einem üblen Abstimmungsfehler mit 0:2 zurück, dann musste auch noch Volland mit Fleischwunde am Knie vom Feld. Es folgten ein starkes Comeback, der Ausgleich in der 52. Minute, doch aufgrund des Chancenwuchers und eines verwehrten Foul-Elfmeters blieb es trotz 60 Minuten Überzahl beim 2:2 – immerhin, oder nur?

Schlechter kann es nicht losgehen

Schon die Entstehung der ersten Ecke war unnötig, noch unnötiger war das Handspiel von Wolfram und durch einen souverän verwandelten Elfmeter stand es nach vier Minuten 0:1. Es sollte noch schlimmer kommen, beim nächsten Kölner Angriff schob Dulic sehr optimistisch nach vorne, Christiansen nicht zurück, die Abstimmung stimmte gar nicht und Vollath, der für den angeschlagenen Dähne im Tor stand, musste die Kugel zum zweiten Mal aus dem Netz holen.

Tritt gegen Volland führt zu Platzwunde

Noch keine halbe Stunde war gespielt, als Volland verletzt vom Feld musste. Nach einem taktischen Foul an der Mittellinie lag er bereits am Boden, als ihm der Kölner mit vollem Gewicht auf das am Boden liegende Knie trat. Platzverweis, klar – denkste es gab nur Gelb und Volland musste vom Feld. Später wurde er genäht und gab nach dem Spiel leichte Entwarnung. Für ihn kam Haugen ins Spiel und nach fünf Minuten auch die Wende. Eben jener Kölner, der eigentlich schon längst hätte unter der Dusche hätte stehen müssen, flog nach einem weiteren klaren Foulspiel gegen Haugen mit der Ampelkarte vorm Platz. Gespielt war da eine halbe Stunde.

Löwen zeigen Moral und spielen Powerplay

Plötzlich kam Köln nicht mehr aus der eigenen Hälfte, 1860 rannte an, drückte und wurde belohnt. Christiansen nagelte das Leder sehenswert zum 1:2-Pausenstand ins Kreuzeck. Nach dem Seitenwechsel kam Hobsch ins Spiel und schon nach sieben Minuten köpfte er nach Pfeifer-Flanke ein zum 2:2.

Sechzig rennt an – Schiedsrichter katastrophal

Die Löwen drückten weiter und trafen kurz darauf durch Niederlechner, der nach einem schnellen Angriff abstaubte. Doch der wieder einmal katastrophale Schiedsrichter gab den Treffer nicht, weil Haugen im Fallen angeblich aus einem Meter an den Arm geschossen worden war. Noch schlimmer war die nächste Fehlentscheidung des Unparteiischen. Niederlechner wurde am Fünfer niedergetreten, der Kölner stieg dem Löwen-Stürmer für alle Leute im Stadion klar sichtbar auf den Fuß. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber wieder stumm. Die nächste Fehlentscheidung zu Ungusten der Löwen… Hatten wir ja erst am Samstag in Aue…

Löwen rennen an und scheitern am Chancenwucher

Die Kölner parkten nach dem Ausgleich den Bus vor dem Tor und igelten sich ein. Die Löwen rannten an, doch die Flanken waren oft zu unpräzise, die Abwehr der Gäste zu vielbeinig und die Abschlüsse der Hausherren zu meist nicht scharf oder genau genug. So blieb es aufgrund des Chancenwuchers der Löwen beim 2:2-Unentschieden. Immerhin oder nur – das ist hier die Frage…? Ganz zufrieden wirkten die Löwen nach dem Schlusspfiff jedenfalls nicht. Alle Details zum Nachlesen findet ihr wie immer bei uns im Live-Ticker.

Moral und Einsatz stimmen – das Ergebnis nicht

Auf jeden Fall war es eine deutliche Leistungssteigerung von Münchens großer Liebe. Die Moral stimmte, der Einsatz stimmte, die Laufbereitschaft stimmte, der Wille war absolut da – aber halt erst nach einer halben Stunde und in Überzahl, als es bereits 0:2 stand. Oftmals fehlte in der druckvollen zweiten Halbzeit einfach auch die Präzision, aber immerhin zeigt die Formkurve nach dem Trainerwechsel wieder leicht nach oben und bei Volland scheint die Verletzung auch nicht ganz so schlimm zu sein…

Das Engagement am Sonntag nach Wiesbaden mitnehmen

Mit etwas mehr Präzision im Abschluss und einem vielleicht nicht ganz so überforderten Unparteiischen könnte dann am Sonntag mit einem Sieg in Wiesbaden der Bock umgestoßen werden. Ein Funke Optimismus ist jedenfalls zurück in Giesing…

 

Liveticker: TSV 1860 München – Viktoria Köln (9.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 Viktoria Köln

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Viktoria Köln! Die beiden Mannschaften treffen zum zweiten Wiesn-Heimspiel am 9. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Nach drei Niederlagen gegen Rostock, Hoffenheim II und Aue war Schluss für Patrick Glöckner in München-Giesing. Auch Geschäftsführer Christian Werner wurde bekanntlich freigestellt. Heute wird Interimstrainer Alper Kayabunar das Team an der Seitenlinie betreuen. Mit ihm soll die Negativserie möglichst beendet werden, ein Heimsieg wäre Balsam für die Löwenseele. Gelingt es den Löwen unter Flutlicht die Viktoria aus Köln zu schlagen? Ab 18:60 Uhr geht es los im Sechzgerstadion!

Aufstellung:
Vollath – Lippmann, Dulic, Voet, Pfeifer – Christiansen (69. Deniz), Jacobsen – Rittmüller (46. Hobsch), Volland (23. Haugen), Wolfram (86. Philipp) – Niederlechner

Bank:
Bachmann (TW), Philipp, Steinkötter, Erdogan, Haugen, Maier, Hobsch, Deniz, Schifferl

Tore:
0:1 (4.) Lobinger (Hand-Elfmeter), 0:2 (8.) Otto, 1:2 (41.) Christiansen, 2:2 (52.) Hobsch

Die Personalsituation

Es fehlen:
Kapitän Jesper Verlaat hat sich beim Auswärtsspiel in Rostock am Oberschenkel verletzt und fehlt den Löwen länger. Morris Schröter wird voraussichtlich über Monate hinweg wegen eines Sehnenrisses am Hüftbeuger nicht zur Verfügung stehen. Max Reinthaler, Kilian Jakob und Tim Danhof sind womöglich wieder einsatzbereit. Zudem könnte Rene Vollath zum Einsatz, falls Thomas Dähne ausfällt.

Ausfälle bei Viktoria Köln:
Verthomy Boboy, Marco Pledl, Leander Popp, Yannick Tonye (alle verletzt), Dudu, Yannick Tonye (fraglich)

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Viktoria Köln außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Presserunde Viktoria Köln mit Marian Wilhelm und Tim Kloss

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FC Viktoria Köln TSV 1860 20250201 (16)

Vor dem Gastspiel beim TSV 1860 München äußern sich Tim Kloss und Trainer Marian Wilhelm auf der Pressekonferenz von Viktoria Köln. Der Ex-Löwe freut sich auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen und seiner Heimat.

Pressekonferenz Viktoria Köln mit Kloss und Trainer Wilhelm 

13 Punkte aus den bisherigen acht Partien – mit dem Saisonstart kann man bei Viktoria Köln durchaus zufrieden sein. Unter dem neuen Trainer Marian Wilhelm, der zuvor als Co-Trainer agierte, ist man derzeit voll im Soll. Zuletzt gab es zuhause ein torloses Remis gegen den VfL Osnabrück. Das letzte Gastspiel in Giesing konnten die Kölner dagegen gewinnen. Mit 3:1 setzten sie sich am 25.August 2024 durch.

Über ein Jahr später folgt nun das nächste Auswärtsspiel für Viktoria Köln im Grünwalder Stadion – und dieses Mal wird Tim Kloss nicht mehr das Trikot des TSV 1860 überstreifen. Er steht mittlerweile in Köln unter Vertrag und hat dort Anteil am guten Saisonstart. Bereits drei Treffer gehen auf das Konto des Ex-Löwen. Kein Wunder, dass er in der Pressekonferenz vor der Partie gegen die Löwen neben Trainer Marian Wilhelm auch zu Wort kommt. Natürlich bejaht der 21-Jährige die Frage, ob es für ihn ein besonderes Spiel sei.

Ja auf jeden Fall. Ich freue mich erst einmal überhaupt alle wiederzusehen. Natürlich die Mitspieler, aber auch die Leute drumherum. Einfach so ein bisschen die Atmosphäre, die Stadt, ich freue mich irgendwie auf alles. Es ist meine Heimat im Endeffekt.

Trainer Marian Wilhelm blickt zu Beginn der Pressekonferenz noch einmal zurück auf das Duell mit dem VfL Osnabrück und attestiert seiner Mannschaft, die sich in der Entwicklung befindet und zu einer der jüngsten der 3.Liga gehört, dass sie in den vergangenen Wochen viele Fortschritte gemacht hat. Die Englische Woche komme Viktoria Köln nach dem Trainerwechsel bei den Löwen etwas entgegen, da sich der TSV 1860 nicht besonders gründlich auf seinen kommenden Kontrahenten einstellen kann. Wilhelm hebt vor allem die hohe Qualität der Einzelspieler bei den Löwen hervor. Individuell sei man mit am stärksten besetzt im Liga-Vergleich.

Dennoch will die Viktoria durchaus etwas mitnehmen. In diesem Fall könnte Tim Kloss die Atmosphäre nach eigenen Angaben noch mehr genießen: “Ich freue mich auf das Stadion und auf die Lautstärke.