Nun ist sie also da, die Insolvenz. Die Stunde Null.

Die Insolvenz einer Spielbetriebs-KGaA, die 2002 aus der Not heraus gegründet wurde, um eine überdimensionierte Arena stemmen zu können. Die 2011, als man sich schon lange sicher war, dass die Arena nicht zu stemmen sei, aus der Not heraus an einen Investor aus Nahost verkauft wurde.

Jetzt ist diese KGaA also insolvent.

24 Jahre KGaA sind beendet

24 Jahre lang war der Fußball-Spielbetrieb des TSV 1860 München, das Herzstück unseres Vereins, in eine „Kommanditgesellschaft auf Aktien“ ausgegliedert.

24 Jahre – ein Bruchteil der Geschichte unseres stolzen Vereins.

Nach 24 Jahren spielt nun die erste Mannschaft selbst wieder für den TSV München von 1860 e.V.

Für unseren Verein! Für uns! Für niemanden anders!

Für uns als Fans des TSV 1860 München bedeutet diese Insolvenz eine Zäsur. Sie ist ein Wendepunkt.

Der Wendepunkt bedeutet, dass wir uns nicht mehr auf alten Gepflogenheiten ausruhen dürfen. Der Wendepunkt bedeutet, dass jetzt wir – die Fans, Mitglieder und Funktionäre des TSV 1860 München – wieder vollumfänglich Verantwortung für unseren Verein und unsere Fußballmannschaft haben.

Wendepunkt in der Geschichte des Fußballs bei 1860 München

Der 23.6.2026 ist ein Wendepunkt in der Geschichte des Fußballs bei 1860 München und es liegt an uns, dass diese Geschichte positiv fortgeschrieben wird.

Die Geschichte, wie es zum 23.6.2026 gekommen ist, ist bereits endgültig geschrieben. Sie wird in unsere Archive eingehen und ist unweigerlich mit einem 15-jährigen Missverständnis verbunden. Auch gutbezahlte PR-Agenturen können diese Geschichte jetzt nicht mehr umschreiben.

Für all das, was nach dem 23.6.2026 passiert, tragen jetzt wir die Verantwortung.

Wir müssen alle unsere Gepflogenheiten und Feindbilder überdenken. Wir müssen nach vorne blicken und dem Verein helfen, wieder dahin zukommen, wo er hingehört.

Die Zeit ist vorbei, in der man sich auf den Schultern des Investors ausruhen konnte. Der eine Teil der Fans, der sein Engagement zurückfuhr, weil man mit dem Investor einen willfährigen Sündenbock hatte, für den man keinen Finger krumm machen musste. Der andere Teil des Fans wiederum ruhte sich auf dem Investor aus, weil: Er wird schon zahlen – um mehr muss man sich nicht kümmern. Und wenn nicht, dann ist sowieso der eigene Verein schuld.

Die Zeiten sind vorbei!

Stunde Null bei den Löwen

Wir müssen uns nicht mehr am Investor abmühen und diskutieren, welche Fehler er gemacht hat. Wir müssen uns auch nicht mehr daran abmühen, welche Fehler möglicherweise auch unsere Leute im Verein gemacht haben. Denn heute ist der Tag 0, an dem es kein „Wir gegen die“ mehr gibt. Es gibt noch den TSV 1860 München. Seine Fans, seine Mitglieder, seine Funktionäre.

Und es gibt jede Menge Arbeit und jede Menge an Verantwortung.

Wir tragen jetzt alle gemeinsam die Verantwortung dafür, dass das Bild über unseren Verein in der Öffentlichkeit wieder geradegerückt wird. Dafür, dass wieder verlorenes Vertrauen zurückgewonnen wird. Und für all das, war nun an Entscheidungen auf uns zukommt.

Wir haben die Stunde Null.

Wir haben viele Fragen und wenige Antworten.

Wir wissen nicht, wie es mit dem Markenrechten weitergeht, mit den Dauerkarten, mit der Mannschaft und mit dem Trainingsgelände.

Aber wir wissen, dass es bei all diesen Themen ohne uns Mitglieder eben NICHT weitergeht. Wir sind die Mitglieder, die Kommunikatoren, die Träger des gesamten Vereins. Die einzigen Anteilseigner. Ohne uns läuft nix!

Fans und Mitglieder sind gefragt

Heute am Tag Null, wenn noch viel zu viele Fragen im Raum stehen, gibt es vor allem eine Frage, die jeder für sich selbst jetzt neu bewerten kann: Was bis gestern hieß „Was kann Sechzig für mich tun?“ heißt ab sofort: „Was kann ich für Sechzig tun?“.

Und jeder kann etwas tun: Tragt euer Trikot und euer T-Shirt. Erzählt den Leuten, dass wir eben NICHT tot sind, sondern jetzt gerade erst anfangen zu leben. Nehmt eure Freunde und Bekannte an die Hand und werbt Mitglieder, denn nichts kann dieser Verein mehr brauchen als Mitglieder. Überlegt euch, welcher von euren Freunden vielleicht Hilfe braucht, weil er zwar eine laute Stimme im Stadion hat, aber vermutlich kein weiteres Geld, um sich eine zweite Jahreskarte zu kaufen. Geht zu den Stammtischen, den Fanclubs, zum Löwenstüberl – redets mit den Leuten! Denkts drüber nach, ob und welche Fanorganisationen Sechzig jetzt braucht, unterstützt die bestehenden Strukturen. Hinterfragts auch, ob die nächste Pyro-Geldstrafe wirklich notwendig ist. Überlegt euch, wie euer Auftreten im Löwentrikot auf andere wirkt. Bietet eure Mitarbeit an. Helft mit, packt mit an. Und wenn es nur mit 10 Euro in der Spendenbox ist. Seid solidarisch. Seid Löwen! Zeigt den Menschen, was in uns Löwen steckt! Zeigt allen, dass man Giesing, dass man Sechzig NIEMALS unterschätzen darf.

Streiten war gestern, Anpacken ist jetzt!

Aber vor allen Dingen: Hörts des Streiten auf! Wir haben nicht genug Energie, um ständig nach hinten zu schauen. Über vergebene Chancen und vermeintliche Fehler zu diskutieren. Was nicht heißt, dass man keine Kritik üben soll. Bleibts kritisch, aber bleibts sachlich. Und überlegt bei jeder Kritik, was ihr selber besser machen würdet. Und behaltet immer im Hinterkopf: Ab jetzt habt ihr auch immer die Chance, euch einzubringen und es selber besser zu machen!

Das, was war, ist geschrieben. Heute ist Tag Null. Der Tag, an dem der TSV 1860 München wieder für den TSV 1860 München Verantwortung übernimmt. Wir alle sind der TSV 1860 München – Wir alle sind der Verein! Alles, was ab jetzt geschrieben wird, liegt auch in deiner Hand.

Pack ma’s an – auf die nächsten 166 Jahre!

Möge das, was wir aufgerichtet haben, fortblühen, möge Eintracht, Friede, möge echte turnerische Brüderlichkeit unter uns herrschen, dann ist das Bestehen des Vereins gesichert; Mögen auch die politischen Stürme, und diese werden nicht ausbleiben, die Länder erschüttern, sie werden dem Vereine auch manche Wunden schlagen, aber keine, welche dessen Leben gefährden wird.

Ludwig Schnittler, erster Präsident des TSV 1860 München im Jahr 1860

Titelbild: TSV 1860 München e.V.

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Esperanza

Ein sehr guter Appell! Vielen Dank dafür!

Vorstopper

Toller Beitrag Stefan. Allein mir fehlt der Glaube, dafür sind manche Gräben einfach zu tief und die werden spätestens, wenn es um den Umbau des Stadions werden die wieder aufgerissen werden. Wie es Nicolai am Sonntag formuliert hat, was Mordor24 unserem Verein angetan hat, ist unverzeihlich. Mit ihm und Teilen seiner Leserschaft möchte ich nicht mal gemeinsam an einer Pissrinne stehen, geschweige denn werde ich Ihnen die Hand reichen.
Sorry, wenn ich jetzt Wasser in den Wein gegossen habe.

Westmuensterland Loewe

Perfekter und zutreffender Leserbrief. Einfach löwenstark.

Mit jedem der genannten Punkte kann ich nur übereinstimmen.

Nur zusammen und verbale Abrüstung jetzt. Ein Neustart für uns alle.

Ich lese hier schon lange mit und dachte jetzt ist der richtige Zeitpunkt sich anzumelden. Sich aus der Ferne mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu diskutieren, gerade in der jetzigen Situation.

Stefan, du beschreibst sehr schön was man machen kann, um unseren Löwen jetzt zu helfen. DIr und vielen anderen Löwen mit Nähe zu München wird es leichter fallen als mir im Westmünsterland.

Euer Bekanntenkreis ist mit Sicherheit größtenteils weiss-blau. So etwas perfektes fehlt mir.

Wie kann ich helfen?

  1. Mitglied werden Check
  2. Die Farben unserer Löwen mit Stolz tragen Check
  3. über die Löwen und die Situation reden (egal, ob es den gegenüber interessiert) Check
  4. Spenden Check

Daher versuche ich gerade in meinem Umkreis die Punkte 2 – 4 zu verbinden. Es findet ein Kommerzereignis in zur Zeit in 3 Ländern statt. Mein Interesse dafür geht gegen null. Zu diesem Ereignis gibt es ein Klebe-Album (es ist übrigens komplett) einer italienischen Firma, welches ich mir aufgrund meiner Sammelleidenschaft dennoch zugelegt habe.
Dann kam der schwarze Mittwoch oder ist er im Nachhinein gar nicht so schwarz. Da kam bei mir die Frage auf, wie kann ich meine Leidenschaft Sammeln mit meiner Leidenschaft für die Löwen verbinden.
Meine Lösung war das Verkaufen der doppelten Sticker in einem Anzeigenportal.

Bei jeder Übergabe werden unsere Farben getragen.
Bei jeder Anfrage und Preisverhandlung weise ich daraufhin, was ich mit dem Geld vorhabe und warum.

Wer 100 Sticker abnimmt zahlt 18,60 Euro.

Mein Spendenziel waren ursprünglich 186,0 Euro. Und ich bin echt baff, dass ich dieses schon deutlich erreicht habe, aber auch das hier im Westmünsterland viele die Situation unserer Löwen wahrnehmen, mit teils fundierten Kenntnissen oder auch Halbwissen. Viele uns für unseren Weg Glück und Erfolg wünschen, teilweise auch den ausgehandelten Betrag nochmals mit einer Spende erhöhen. Fans aller im Münsterland vertretenen Vereine. Und ich musste verwundert feststellen, dass es vielleicht sogar sympathische Seitenstraßler gibt 🙂 Ich weiß eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Ich habe immer noch Sticker und die Aktion läuft weiter. Ich bin bin gespannt, was am Ende dabei rumkommt.

Vielleicht gibt es ja jemanden hier, der mir für eine weitere Anzeige beim Schreiben des Textes speziell auf die Löwen zugeschnitten helfen möchte.

Mein 1. Kommentar und so lang. Keine Angst die nächsten werden kürzer.

Einmal Löwe, Immer Löwe

Kraiburger

Servus Westmuensterland_Löwe

Was für eine geile Idee und danke fürs teilen!

Aber nur dass wir uns richtig verstehen: Wenn ich die also 50 Euro gebe, die ich ansonsten für Sechzig spenden würde, dann investierst du diese in panini-Sticker und machst durch beherztes Marketing daraus (von mir aus) 80 Euro für die Löwen?

Wohin soll ich die 50 Euro überweisen?

Westmuensterland Loewe

Guten Morgen, Kraiburger,

wow.

Mein 1. Kommentar und direkt eine Antwort, von dem meiner Meinung nach, aktivsten Mitglied hier.

Vielen Dank für dein Angebot, welches ich aber leider ablehnen muss.

Sagen wir es gibt Leute die gut 750 € in das Album investiert haben. Das sind circa 3500 Sticker, um es voll benötigt man benötigt man 980 Sticker.
Diese überzähligen Sticker versuche ich gerade an den Mann zu bringen, in der Regel unter dem regulären Stickerpreis und hoffe dann noch auch Spenden.

Warum unter Preis? Sammeln ist ein Hobby, ein Hobby ist immer teuer und man bringt immer Geld mit. Durch dieses Hobby / Leidenschaft versuche ich aber in meiner Region Aufmerksamkeit für meine weiß-blaue Leidenschaft zu erlangen.

Würdest du mir eventuell bei der Formulierung einer Verkaufsanzeige speziell auf die Löwen zugeschnitten helfen?

Westmuensterland Loewe

Hallo Kraiburger,

nochmals vielen Dank für dein großzügiges Angebot.

Ich war noch nicht ganz wach, als ich die Antwort geschrieben habe.

Für den Fall, dass die Antwort etwas verwirrend war.

Ein Sticker kostet normal umgerechnet 21, 4 Cent.

Ich biete die Sticker für 20 Cent bzw. 18,6 Cent im 100er Paket an. Dann hoffe ich immer noch auf eine Spende, was nicht immer der Fall ist.

Daher kann ich nicht garantieren, dass es am Ende deutlich mehr wird. Das ist der Grund warum ich dein Angebot abgelehnt habe.

Falls Interesse besteht 🙂 ich habe Milos Degenek noch doppelt 🙂

LIONTOLOGE

Wow….
Lieber Stefan, das kann man nicht besser formulieren. Unabhängig von der Kohle, die der e. V. jetzt braucht, braucht es jetzt das HERZ und die LIEBE eines jeden Löwen, unseren Verein zu unterstützen, damit wir wieder zu unserer Eigenständigkeit gelangen, unsere große Liebe durch alle Ligen zu tragen.
Wir werden auferstehen….
Unsere Herzen werden wieder klopfen…
Wenn wir ALLE uns jetzt reinhängen können wir in ein paar Jahren unsere Mannschaft in einem wunderschönen Stadion anfeuern…
Jetzt zählts…. Und wie Stefan schon bemerkt hat…. ÜBERALL… Egal wo, an jedem Stammtisch, in jedem Gespräch… In die Zukunft schauen…. Jetzt kann Großes entstehen…
Es liegt auch an uns Löwen…!!!

Herwegh

Einer der besten Kommentare der letzten Wochen! Lasst uns an der Zukunft arbeiten.

Lionheart

WOW sehr gut geschrieben
nur so kann es gehen
auf ein neues 1860 München ohne Streit

1860_4ever

Ein Leserbrief der meine vollständige Unterstützung hat.
Vielleicht noch 3 Anmerkungen: 1. an die verantwortlichen Leute im Verein unterstützt die Jahreskartenbesitzer; 2. gebt ehemaligen Spielern, die sich einbringen wollen, die Chance in verantwortlicher Position zu wirken, 3. ehemalige Spieler als Fanbeauftragte zu rekrutieren, um sich diese Vielzahl an Strafgeldern durch Pyro etc. zu ersparen – ganz einfach Vorbild sein!
Und vor allem ELIL

Stepanek

Würde Dir dann die Qualifikation „ehemaliger Spieler“ reichen, oder sollen die Personen auch was können und vielleicht sogar Erfahrung mitbringen?

1860_4ever

Ja natürlich nur Leute die die entsprechende Erfahrung mitbringen. Z.B.: Lauth, Winkler, Miller etgc.um nur ein paar Wenige zu nennen. Aber natürlich erst wenn die Zeit reif ist. D.h.: wenn eine Sponsoren- bzw. Investoren-Gruppe gefunden wurde. Man braucht auch Zeit um die Profi-Abteilung wieder neu aufzubauen. Wie gesagt: Stunde 0, alles auf Anfang! ELIL

Leonie60

Welcher ehemaliger Spieler wollte sich denn bisher (ehrenamtlich ) einbringen und wurde abgelehnt?

1860ZELL

Ist es nicht so, dass die Einbindung von Ehemaligen inzwischen zu einem Narrativ geworden ist, ohne die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen?

Welcher Ehemalige will bei 1860 ehrenamtlich tätig werden? Oder suchen diese vielleicht einen Rentnervertrag, den 1860 nicht bieten kann?

Ich erinnere mich an Ehemalige, die meinten mit ihren Erfahrungen von annodazumal nur den Trainer im Klub anschwärzen zu müssen. Und viele Kommentare von Ehemaligen von 1860 verweisen gerne darauf, dass investiert werden müsse, haben aber nicht registriert, dass die Kassen bei 1860 leer sind.

Kraiburger

In den letzten Jahren wurden doch mit den ehemaligen Spieler Stefan Lex, Jan Mauersberger und (auch wenn es nicht unser eigener Spieler war) Marco Haber sehr erfolgreich ehemalige Fußballer im Verein integriert.

Leonie60

oder der Magic Kneissl (der ja dank wem nimmer da ist)?

Herbert

“Aber vor allen Dingen: Hörts des Streiten auf! Wir haben nicht genug Energie, um ständig nach hinten zu schauen. Über vergebene Chancen und vermeintliche Fehler zu diskutieren. Was nicht heißt, dass man keine Kritik üben soll. Bleibts kritisch, aber bleibts sachlich. Und überlegt bei jeder Kritik, was ihr selber besser machen würdet. Und behaltet immer im Hinterkopf: Ab jetzt habt ihr auch immer die Chance, euch einzubringen und es selber besser zu machen!”

Ja sehe ich zu 100% auch so

Herbert

“Wir müssen uns auch nicht mehr daran abmühen, welche Fehler möglicherweise auch unsere Leute im Verein gemacht haben. Denn heute ist der Tag 0, an dem es kein „Wir gegen die“ mehr gibt. Es gibt noch den TSV 1860 München. Seine Fans, seine Mitglieder, seine Funktionäre.”

Okay, man kann damit abschließen. Sollten jedoch Fehler im e.V. passiert sein, die die jetzigen Funktionäre nicht erkannt haben und wieder machen, könnte es wieder in einer Schudenspirale enden. Deshalb sollte man vielleicht doch schauen, ob und welche Fehler im Verein begangen wurden.

Kraiburger

Servus Herbert,

ich glaube, wir beide haben uns gestern auch schon auf einer anderen Plattform getroffen.

Ja, ich gebe dir Recht und habe das ja auch beschrieben: Man muss kritisch und wachsam bleiben, das ist gar keine Frage. Und auch mir wird das Umdenken schwer fallen. Wenn wir jetzt finanzielle Fehlentscheidungen treffen, dann trifft es uns selbst direkt. Dann können wir uns nicht mehr darauf verlassen, dass es der Investor ausgleicht. Gleichzeitig aber möchte ich drauf hinweisen, dass im zukünftigen Aufsichtsrat der Spielbetriebsdings, wenn es denn dort einen Aufsichtsrat gibt, zukünftig keine zwei Seiten mehr gegenüber sitzen. Dabei ist mit einer viel höheren Produktivität zu rechnen, weil man sich nicht mehr aneinander abreiben muss.

Mir ist klar, dass es Teile in unserer Fanlandschaft gibt, die unseren Vereinsvertretern aufgrund des bislang erfolgtem Framings an anderer Stelle keinerlei Vertrauen entgegen bringen. Ich bin mir aber sicher, dass gute Arbeit auch diese Teile abholen werden. Die bisherige Energie, die durch die Lagerbildung verbraucht wurde, kann also nicht nur auf Fanseite statdessen sinnvoll und produktiv eingesetzt werden.

Herbert

“Nach 24 Jahren spielt nun die erste Mannschaft selbst wieder für den TSV München von 1860 e.V.

Für unseren Verein! Für uns! Für niemanden anders!”

Stimmt das so? Ich dachte es ist eine ausgegliederte GmbH für den Profifußball geplant. Und Anteile dieser GmbH könnten dann an Investoren gehen um Geld zu bekommen?

age

Wenn was verkauft wird, dann nur über rine 3/4 Mehrheit der MV und max 49% 😉👍

Bluemuckl1860

Sehr schön geschrieben Stefan! 😍🦁😎

Robert1860

Ein sehr bewegender Appell.

Bruck Loewe

Die Vorstadtkönige haben 2017 bei der ersten “4” von HI ein Lied rausgebracht

https://youtu.be/dEvxIBmq-ik?si=flbLYLk_H6OoYc8m

Phoenix aus der Asche

“Nie mehr diese Fesseln” passt 1860%

border60line

endlich sagt das mal einer.

bitte, unbedingt. sowohl abrüsten als auch geduld üben lernen bei der insolvenz. ich denke – wir wissen – (bei)des wird zaach.

in diesem sinne, mehr oxytocin und weniger crack

BGLLoewe

“Nach 24 Jahren spielt nun die erste Mannschaft selbst wieder für den TSV München 1860 e.V.”
Das stimmt doch gar nicht! Die 1.Mannschaft wird für die neue Spielbetriebsgesellschaft spielen.

munichblue

Die zu 100% dem e.V. gehört. Also ist dein Einwand obsolet.

BGLLoewe

Zwischen 2002 und 2011 gehörte die KGaA auch zu 100% dem e.V!

daOstl

Und was willst Du uns jetzt damit sagen?

Last edited 25 Tage zuvor by daOstl
BGLLoewe

Na, ganz einfach, dass der Satz nicht stimmt!

daOstl

An
“Die zu 100% dem e.V. gehört. Also ist dein Einwand obsolet.”
Kann ich absolut nichts falsches erkennen. Er hat doch recht. Abgesehen davon dachte ich dass Du auf irgendwas substanzvolles hinaus willst. Da habe ich mich wohl getäuscht.

BGLLoewe

Ja, da hast du dich getäuscht, trotzdem stimmt der Satz nicht, und da bin ich auch nicht der Einzige, dem das aufgefallen ist. Siehe den Post von Herbert oben!

daOstl

Edit: aneinander vorbei geredet wegen was auch immer

Last edited 25 Tage zuvor by daOstl
woita

Die Probleme der KgaA sind doch nicht durch das juristische Konstrukt entstanden, sondern durch die vorgegangene Fehlentscheidung, gemeinsam mit dem völlig übermächtigen Erzfeind ein “gemeinsames” Stadion zu bauen.

age

Dann hat man die Satzung geändert, so das nur mit 3/4 Mehrheit in der MV verkauft werden dürfen

Kraiburger

Ja ich weiß, die Formulierung war ein schmaler Grat, der je nach Informationsstand mal so und mal so ausgelegt werden kann.

Ich hoffe, die Intention kommt dennoch rüber, nämlich dass wir wieder Herr im eigenen Haus sind.

munichblue

Ich will ja kein Wasser in den Wein schütten, aber noch ist die KGaA technisch nicht insolvent und liquidiert, auch wenn es wahrscheinlich so kommen wird.

Ansonsten möchte ich euren Aufruf unterschreiben und wo es nur geht meinen Teil für unseren Verein beitragen. Dazu gehört es auch verbal endlich abzurüsten und sich gemeinsam wieder hinter dem Löwen zu vereinen.

Auf geht’s Löwen!

Steffen

Bei der Hitz’n is a Schorle aber ned schlecht😉

Didi

im Prinzip hätt ma alles für einen Neuanfang, geiler Verein, jede Menge Fans und unerschütterliche Liebe. Basd….

KS1860

Die Kameradschaft ja die Kameradschaft die macht bei Sechzig alles aus!
Gemeinsam in eine neue Zeit!

age

an den Sechzger Marsch hab’ ich auch gerade gedacht 😉

Benjisson

Ja der Verein beginnt bei Stunde Null und es wird schwierig genug aber auch mit Stunde Null wird nicht aufgehört um unseren Aufbruch und Neuanfang ein Haufen Mist erzählt wird. Und da sehe ich das Problem weiterhin.

_Flin_

“Und wenn der Sturm vorüber ist, wirst du dich nicht mehr erinnern, wie du ihn überstanden hast. Du wirst nicht einmal sicher sein, ob er wirklich vorbei ist. Aber eines ist sicher: Wenn du aus dem Sturm herauskommst, wirst du nicht mehr derselbe Mensch sein, der hineingegangen ist.” – Haruki Murakami – Kafka am Strand

Monaco222

Leider ist es kein Sturm und auch kein Tsunami der binnen weniger Stunden vorbei ist. Es ist eine rechtliche Auseinandersetzung (“Krieg/Rosenkrieg”) der uns viele Jahre beschäftigt bis viele zerrieben sind und alle Anwälte beider Seiten den letzten Euro rausgepresst haben. Galeria Kaufhof usw. lässt Grüßen. Bei Stundensätzen von ca. 400,- Euro kommt einiges zusammen.

Kraiburger

Ja, das stimmt leider.

Geh ma´s o!

Tomcat4eva

Na mal sehen ob Hasis Lemminge die noch Smartphone benutzen können aufhören zu stänkern…Sollten wir natürlich um die Zeit 2027 kein Schampionslig Pokal auf der 114 im Glaskasten stehen haben werden sie wahrscheinlig wieder gegen eV hetzen…

60er

Gerade bist du der einzige Kommentar, welcher den Text wohl nicht ganz verinnerlicht hat…

“Aber vor allen Dingen: Hörts des Streiten auf! Wir haben nicht genug Energie, um ständig nach hinten zu schauen.”

Amigo77

Lasst das bitte mit den Beleidigungen (“Hasis Lemminge”). Das ist doch genau das, was Stefan in seinem Leserbrief meint. Wir sollten damit anfangen. Bitte weist auch andere drauf hin, dass wir die Feindbilder bitte nicht mehr so offensiv ausleben. Wir mussten viel einstecken und werden das in Zukunft auch noch müssen. Aber wenn wir nicht anfangen, kommen wir nie mehr zusammen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, damit anzufangen!

Benson

Ich glaube es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, dieses “verbale Abrüsten”, um das der Präse nach seiner Wahl gebeten hat, mal ernsthaft anzugehen.

Stefan Kranzberg

Anm. der Redaktion:

Der Kollege Tomcat4eva hat mittlerweile eine Denkpause erhalten.

Leo monacensis

Wäre schön, wenn der “Super-Blogger” drüben mit seiner Klientel genauso verfahren würde.

Zamp

Schön geschrieben, Stefan! Kann ich nur unterstreichen !

Stephan Tempel

Ich würde dir gerne Recht geben. Bei den meisten Zeilen stimme ich Dir zu.

Bin aber nicht überzeugt davon, dass die Insolvenz so läuft wie wir das alle gerne hätten und Ismaik dann wirklich weg ist. Hoff ma´s.

Didi

genau das befürchte ich nämlich auch, dass er dann wie ein Schachterldeifi aus dem Karton hüpft und schreit: “schaut mal wer da ist, der GröLFaZ – we need a new irgendwas” aber die Hoffnung stirbt zuletzt. So jetzt wird erst mal der Mitgliedsantrag ausgefüllt, auch wenn ich mittlerweile 1.000 km weg wohne

Magic

Yes, too many people lookin’ back…(Bob Seger)

Waldloewe

Danke für diese klaren und wahren Worte! Das 15-jährige Missverständnis ist vorbei, jetzt zählt nur noch der TSV 1860 München. Das Zitat unseres ersten Präsidenten Ludwig Schnittler zeigt uns genau die Richtung: Weg von den alten Feindbildern, hin zu gelebter Solidarität. Das gilt ab heute für uns alle!

klabautermann

genau so✊🏻 Wir sitzen alle im selben Boot!!