Mit einer deutlichen Mehrheit wurde das Präsidium um Gernot Mang am vergangenen Sonntag bei der Mitgliederversammlung im Zenith gewählt. Kurz nach der Bekanntgabe stand der neue Präsident sechzger.de für ein kurzes Interview zur Verfügung.
Viel zu tun für Gernot Mang & Co. bei der neuen Aufgabe
Maximal 20 Gegenstimmen, mehrere hundert Ja-Stimmen und eine äußerst gesittete sowie vergleichsweise kurze Mitgliederversammlung: der Sonntag war aus Sicht des neuen Präsidiums ein voller Erfolg. Gernot Mang, Peter Schaefer, Christian Dierl und Heinz Schmidt starten in dieser Woche in die neue Aufgabe Präsidium beim TSV München von 1860 e.V. Im Zenith hatten die vier Kandidaten schon während ihrer Vorstellung aufgezeigt, welche Themen ihnen besonders auf dem Herzen liegen. Genannt sei in diesem Zusammenhang der Bau einer Turnhalle, der Umbau des Grünwalder Stadion sowie die Diskussionskultur unter den Löwenfans. Bei letztgenanntem Punkt wünschen sich Mang & Co. ein verbales Abrüsten, auch dem Lagerdenken haben sie den Kampf angesagt.
In Sachen Stadion konnte der neue Präsident viele Fans hinter sich vereinen mit den geäußerten Planungen für eine Kapazität von 25.000 Zuschauern. In die Karten spielen könnte den Löwen dabei die mögliche Bewerbung Münchens für die Olympischen Spiele. Eine erste Kontaktaufnahme mit der Stadt fand bereits statt, denkbar wäre eine Lösung in Erbbaurecht. Auch der neue Gesellschafter, der bis dato noch nicht namentlich bekannt ist, bekannte sich deutlich zum Sechzgerstadion als Heimat des TSV 1860.
“Gespürt, dass etwas in der Luft liegt”
Apropos neuer Gesellschafter: der Verkauf der Anteile von Hasan Ismaik hatte natürlich einen großen Einfluss auf die Mitgliederversammlung. Nach seiner Wahl stand Gernot Mang sechzger.de für ein kurzes Gespräch zur Verfügung. Darin gab er an, dass er zuletzt bereits gespürt hätte, dass “etwas in der Luft liegt“. Die Geschwindigkeit, die dieser Prozess dann allerdings aufnehmen sollte, habe aber auch ihn überrascht. Zumindest wurde der 56-Jährige von Vertretern Ismaiks vorgewarnt: “Ich wurde gestern nachmittag von der HAM-Seite informiert per Telefon vorab, kurz bevor die Meldung rausgegangen ist.”
Mang betonte gegenüber sechzger.de noch einmal die große Freude über das deutliche Wahlergebnis für das gesamte Team. Damit habe man bei weitem nicht gerechnet, blicke nun aber umso motivierter auf die kommende Amtszeit.
Es wird keine leichte Aufgabe, aber wir freuen uns wahnsinnig darauf.
In den Tagen nach der MV stehen nun erst einmal organisatorische Aspekte im Vordergrund. Man werde zeitnah einen Notartermin vereinbaren, um das neue Präsidium offiziell zu hinterlegen. Neben einer Übergabe mit den bisherigen Amtsinhabern wolle man sich auch den neuen Kolleginnen und Kollegen vorstellen.
Wichtig ist, dass wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abholen, die wirklich sehr, sehr viel für Sechzig leisten.
Natürlich steht für Mang, Dierl, Schaefer und Schmidt auch ein Kennenlernen mit dem neuen Gesellschafter ganz oben auf der Agenda. Genaue Informationen zu der Schweizer Familienholding werden in den kommenden Tagen erwartet.






Richtig aufdrehen konnte dann Patrick Hobsch, der in der zweiten Halbzeit als Kapitän auf dem Feld stand. Bei einem Konter blieb Hobsch im Eins-gegen-Eins cool und schob ein zum 2:0. Nach einer Stunde kamen dann Danhof, Philipp und Neuzugang Haugen für Kozuki, Wolfram und Lippmann ins Spiel. Das muntere Tore-Schießen ging weiter. Das 3:0 war eine Co-Produktion von Hobsch und Neuzugang Haugen, der ein starkes Debüt ablieferte. Am Ende vollstreckte Hobsch. Nachdem auch Faßmann noch für Althaus eingewechselt wurde machten Danhof nach Hobsch-Vorlage und Hobsch, wiederum nach Haugen-Assist, den 5:0-Kantersieg perfekt.









