Start Blog Seite 223

VfL Osnabrück – TSV 1860: Ergebnistipp Claus Melchior

0
Claus Melchior Tsv 1860 Vereinsgeschichte

Zehn Zähler haben die Löwen aus den letzten vier Spielen geholt, der VfL Osnabrück stellt gar das zweitbeste Team der bisherigen Rückrunde. Dennoch schweben beide Clubs in Abstiegsgefahr und sollten am Samstag dringend punkten. Wir haben Claus Melchior, Co-Autor des Buches “57, 58, 59, SECHZIG!” und stellvertretender Leiter der Abteilung Vereinsgeschichte, um seinen Ergebnistipp gebeten.

Claus Melchior traut den Löwen Auswärtspunkt zu

Obwohl der Literaturwissenschaftler, Historiker, Buchhändler, Publizist und Autor von Fußball- und Baseballtexten eigentlich sehr ungern tippt, macht er für uns eine Ausnahme. Da am Samstag zwei formstarke Mannschaften aufeinandertreffen, traut Melchior den Löwen an der Bremer Brücke einen Punktgewinn zu.

“Ich tippe auf ein 1:1.
Torschütze: Dickson Abiama.
Wäre sein erstes für uns, es wird Zeit dafür.”

Augenzwinkernd ergänzt er: “Wenn das Spiel wirklich 1:1 ausgehen sollte, hängt es vom Spielverlauf ab, ob ich mich dann freue oder ärgere, dass mein Tipp gestimmt hat.”

Vereinsgeschichte, Buchautor & Stickeralbum

25 Jahre lang war Claus Melchior Herausgeber der etwas anderen Fußballzeitschrift “Der tödliche Pass”. Rund um den TSV 1860 ist er vor allem durch seine Buchpublikationen “Die Löwen” (2012), “111 Gründe, den TSV 1860 zu lieben” (2013), “Der Triumph der Löwen” (2016) und “57, 58, 59, SECHZIG!” (2024) bekannt.

Das Europacup-Finale in Wembley 1965 und die Meisterschaft 1966 hat Claus Melchior noch aus der Ferne verfolgt, seit Mitte der 1970er ist er jedoch in München wohnhaft und im Stadion bei den Löwen dabei. Er ist Mitbegründer der Abteilung Vereinsgeschichte und seit 2023 auch deren stellvertretender Abteilungsleiter. In letzter Zeit machte er sich vor allem durch seine Mitarbeit am Stickeralbum des TSV 1860 einen Namen, hat aber auch die eine oder andere Veranstaltung, z.B. das “Treffen der Generationen bei den Löwinnen”, mitorganisiert.

Titelbild: TSV München von 1860 e.V. (Joachim Mentel)

Sechzig um Sieben: Löwen reisen nach Osnabrück

0
Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Das Wochenende naht und damit das Drittliga-Spiel der Münchner Löwen, die am Samstag um 14:00 Uhr beim VfL Osnabrück zu Gast sind. In Sechzig um Sieben fassen wir alles für Euch zusammen, was gestern rund um die Löwen passiert sind. Dabei geht es vor allem um das nächste Auswärtsspiel der Profis und ebenso um die Termine der weiteren Sechzger-Teams. Außerdem berichten wir über den Saisonabschluss von Ski-Löwe Linus Strasser. 28

Gegnervorstellung VfL Osnabrück

Der VfL Osnabrück ist ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt in der dritten Liga und gleichzeitig der nächste Gegner der Münchner Löwen. In unserer Gegnervorstellung fassen wir für Euch alles rund um den VfL zusammen. Die optimale Vorbereitung also für alle Löwen-Fans auf das nächste Match von Münchens großer Liebe.

Löwenrunde: “Bremer Brücke ist eine harte Nummer”

Da sich der Löwen-Tross nach dem heutigen Abschlusstraining an der Grünwalder Straße 114 direkt per Bus auf den Weg nach Niedersachen macht, fand die Löwenrunde bereits am gestrigen Donnerstag statt. Trainer Patrick Glöckner fasst die Personalsituation zusammen: Bis auf die Langzeitverletzten (Schifferl, Schröter, Bangerter, Bähr) und die beiden Gesperrten (Hobsch, Wolfram) sind alle Mann an Bord. Über den nächsten Gegner sagte er: “Die Bremer Brücke ist eine verdammt harte Nummer”.

Sechzig am Wochenende: Amas gegen Nördlingen

Alle Löwen-Anhänger, die nicht nach Osnabrück reisen, müssen am Wochenende natürlich nicht auf ihre Portion TSV 1860 verzichten. In Sechzig am Wochenende haben wir für Euch wie gewohnt alle Begegnungen zusammengefasst. Unter anderem empfangen die Amateure am Samstag in Gilching das Team aus Nördlingen und wollen nach dem 6:0 in Deisenhofen den nächsten Dreier landen. Auf dem Sechserplatz finden gleich drei Spiele statt.

Ski-Löwe Strasser Sechster in Sun Valley

Das letzte Saisonrennen absolvierte gestern Abend Ski-Löwe Linus Strasser. Beim letzten Slalom im amerikanischen Sun Valley landete er am Ende auf einem ordentlichen sechsten Platz. Kurios war vor allem sein erster Durchgang, als ein Pistenarbeiter seine Spur kreuzte. In der Slalom-Gesamtwertung landete Strasser auf Platz Neun, das Highlight war sicher die Medaille beim WM-Slalom in Saalbach-Hinterglemm.

Weitere Infos rund um das nächste Match der Profis

Heute ist bei uns natürlich zum Ausklang der Arbeitswoche wieder Einiges geboten. Freut Euch auf alle Infos rund um das morgige Spiel der Profis in Osnabrück. Allen Löwen-Fans, die sich auf den Weg nach Niedersachsen machen wünschen wir schon einmal eine gute Anreise und natürlich allen Löwenanhänger schon jetzt ein schönes Wochenende!

Straßer Sechster beim Saisonfinale Sun Valley

0

Am heutigen Donnerstag stand das letzte Rennen des alpinen Ski-Weltcups der Saison 2024/25 auf dem Programm. Beim abschließenden Slalom in Sun Valley war natürlich auch Linus Straßer am Start.

Straßer kollidiert fast mit Pistenarbeiter

Straßer ging auf der Piste von Sun Valley mit Startnummer 9 ins Rennen. Bei seinem Lauf kam es zu einer kuriosen Szene. Während Straßers Lauf kreuzte kurz vor Straßer ein Pistenarbeiter die Strecke. Straßer blieb jedoch cool und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. “Ja, ich habe es schon drei Tore vorher gesehen. Ich habe dann kalkuliert, dass sich das ausgeht. Kurz war ich nur auf ihn fokussiert, aber halb so wild, ich habe schon beim Fahren gemerkt, dass sich das ausgeht“, erklärte der Skilöwe gegenüber dem ORF. Im Ziel landete Straßer mit 1,47 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Timon Haugan aus Norwegen. Weitere DSV-Starter qualifizierten sich nicht für das Saisonfinale.

Straßer Sechster in Sun Valley

Im zweiten Durchgang zeigte Straßer bis auf einen Fehler im oberen Teil eine gute Fahrt. Am Ende konnte sich der Skilöwe noch um einen Rang verbessern und belegte am Ende Platz 6. Das Rennen gewann der Norweger Timon Haugan mit 3 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Clement Noel aus Frankreich. Fabio Gstrein (Österreich) komplettierte das Stockerl (+0,37 Sekunden).

Die kleine Kristallkugel im Slalom-Weltcup sicherte sich Henrik Kristoffersen aus Norwegen.

Straßers Saisonhöhepunkt: Bronzemedaille von Saalbach

Damit geht für Straßer eine durchaus zwiespältige Saison zu Ende. Im Weltcup lief der Skilöwe mit Platz 9 im Slalom-Weltcup seinen Ambitionen sicher ein Stück weit hinterher. Dafür gelang es ihm aber, bei der Ski-WM in Saalbach/Hinterglemm die einzige Medaille für den DSV einzufahren und somit seinen großen Traum von einer Einzelmedaille bei einem Großereignis zu realisieren.

Löwenrunde: “Bremer Brücke ist eine harte Nummer”

0
Löwenrunde: "Bremer Brücke ist eine harte Nummer"
Löwenrunde: "Bremer Brücke ist eine harte Nummer"

Am Samstag um 14:00 Uhr stehen die Münchner Löwen nach der (unnötigen) Länderspielpause endlich wieder in der 3. Liga auf dem Rasen, vor einem ausverkauften Gästeblock, in einem ausverkauften Stadion. Das Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück wartet auf die Sechzger und ihre 1.400 mitreisenden Fans. Bei der Löwenrunde sagte Coach Patrick Glöckner: “Die Bremer Brücke ist eine verdammt harte Nummer”. Personell sind die Münchner bis auf die Langzeitverletzten (Schifferl, Schröter, Bangerter, Bähr) und die Gesperrten (Hobsch, Wolfram) komplett.

Positiver Eindrücke beim Test in Ulm

Rückblickend auf das Testspiel vergangene Woche beim SSV Ulm sagte Glöckner auf Frage von sechzger.de: “Die Eindrücke waren positiv. Wir sind mit einem gemischten Team angereist und alle haben das sehr gut gemacht. Wir waren defensiv sehr stabil, haben nur drei Chancen zugelassen. Davon waren leider zwei drin. Wir haben uns selbst Chancen kreiert, aber leider nichts reingebracht.”. Die letzte Woche sei allgemein gut verlaufen. Am heutigen Donnerstag standen erstmals wieder alle Kicker gemeinsam auf dem Platz. “Wir haben aber ohne Zweikämpfe trainiert, viel am Abschluss und an Flanken gearbeitet. Die Stimmung ist sehr fokussiert”, berichtete der Löwen-Coach.

“Die Bremer Brücke ist eine harte Nummer”

Mit Vorfreude reisen Glöckner und sein Team nach Osnabrück. “Wir wissen, dass uns ein harter Kampf erwartet. Die Bremer Brücke ist eine verdammt harte Nummer. Wir dürfen uns von der Atmosphäre nicht beeindrucken lassen und müssen unsere Hausaufgaben erledigen”, forderte der Löwen-Dompteur. Man müsse vor allem auf das eigene Spiel schauen, sagte er weiter. “Solche Spiele machen Spaß, das sind Endspiele. Das wird Abstiegskampf pur”, ergänzte Glöckner.

Schmerzhafte Ausfälle durch Sperren

Die Löwen müssen im hohen Norden auf Wolfram (zwei Spiele Sperre nach fragwürdiger Roter Karte gegen Unterhaching) und Hobsch (fünfte Gelbe Karte) verzichten. “Das tut weh, ist aber auch die Gelegenheit für Spieler aus der zweiten Reihe, zu zeigen, dass sie da sind. Ich freue mich auf die 1.400 Löwen-Fans und erwarte eine kampfbetonte Partie. Die Grund-Tugenden werden entscheidend sein”, sagte Glöckner weiter. Ob beispielsweise Gevorgyan nach dem starken Auftritt im Kader stehen wird, entscheidet sich erst am Tag der Abfahrt. “Er ist ein toller Spieler, der in der Zukunft noch einen großen Stellwert bekommen wird”, sagte Glöckner über den Jung-Löwen.

Keine weiteren Ausfälle bei den Löwen

Bis auf die vier Langzeitverletzten und die beiden Gesperrten reisen die Sechzger komplett an. Auch Tunay Deniz, der das Mittwochstraining abbrechen musste, ist wieder voll belastbar. Die Pause sei wichtig für den Kopf gewesen, erläuterte der Übungsleiter. Mit dem März im Allgemeinen zeigte sich Glöckner zufrieden: “Wir waren sehr klar in unserem Spiel und es gehört auch das nötige Glück dazu. In Hannover hatten wir zum Beispiel das Glück, dass unsere Standards sehr gut funktioniert haben”.

Löwen reisen am Freitag per Bus an

Nach dem Abschlusstraining am Freitag macht sich der Löwen-Tross am späten Vormittag auf den langen Weg nach Niedersachsen. Achteinhalb Stunden Busfahrt sind dafür eingeplant. An der Bremer Brücke erwartet die Löwen laut Glöckner “eine Mannschaft mit einer guten Teamstruktur. Sie hatten im Winter einige Neuzugänge und spielen sehr kompakt. Osnabrück weiß auch, was Abstiegskampf ist. Sie haben ein kreatives Zentrum und wollen auch Fußballspielen. Aber sie lassen auch viele Chancen für den Gegner zu. Die Basics werden wieder das A und O sein.”

Glöckner: “Lieber 0:0 als 4:4”

Das Spiel in Osnabrück können die Löwenfans, die nicht im Stadion dabei sein können, natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen. Mit drei Punkten könnte Münchens große Liebe einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. “46 Punkte sollten erfahrungsgemäß zum Klassenerhalt reichen”, sagte Glöckner auf Nachfrage von sechzger.de. Bei einem Sieg wären bereits 42 Zähler auf dem Konto der Löwen. Doch auch mit einem Punkt könnte man beim TSV leben. “Auswärts kann man immer mit einem Punkt leben. Dann aber lieber ein 0:0 als ein 4:4. Aber wir wollen so viel wie möglich erzwingen”, kündigte der Löwen-Coach an.

Sechzig am Wochenende: Drei Spiele am Sechserplatz

0
Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen Löwen

Fast zwölf Stunden volles Fußballprogramm am Samstag, am Sonntag dann noch vier weitere Partien. So sieht das letzte Wochenende im März für die Aktiven beim TSV 1860 aus. Da sollte auch für jene, die sich nicht mit den Profis auf den Weg nach Osnabrück machen, was dabei sein. Besonders am Samstag am Sechserplatz.

Amas in Gilching gegen Nördlingen

Nach den beiden Spitzenspielen zum Frühlingsauftakt 2025, von denen speziell der 6:0-Sieg beim FC Deisenhofen am vergangenen Samstag zu beeindrucken wusste, bekommen es die Amas dieses Wochenende (zeitgleich mit den Profis) mit einem Kontrahenten aus dem Tabellenmittelfeld zu tun. Gastgeber TSV Nördlingen fügte dem Team von Felix Hirschnagl in der Hinrunde am 10. Spieltag die erste (von insgesamt nur fünf) Saisonniederlage zu. Der Tabellenführer der Bayernliga Süd ist also gewarnt.

Dritte & Vierte mit Heimspielen am Sechserplatz

Am Sechserplatz kann der Löwenfreund am Samstag Nachmittag sowohl der Dritten, als auch der Vierten bei Ihren Spielen zusehen. Den Auftakt macht – pünktlich zum Anpfiff der zweiten Halbzeit bei den Profis in Osnabrück – Sechzig IV mit der Partie gegen den Tabellendritten der Kreisklasse Gruppe 4, den BSC Sendling. Um halb sechs geht es dann mit der Partie von Sechzig III gegen den MTV 1879 weiter. Die Gäste aus dem Waldfriedhofviertel sind aktuell der erste Verfolger von Tabellenführer FC Kosova – allerdings schon mit elf Punkten Rückstand. Der Dritten der Löwen täte ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf, nach zuletzt sechs sieglosen Spielen (inklusive der abgebrochenen Partie gegen Fürstenried) sehr gut. Und mit der nötigen Unterstützung aus dem Zuschauerraum sollte das ja vielleicht klappen.

U19 gegen Stuttgart

Nach der – auch für die A-Jugend erfolgten – Länderspielpause geht es für die U19 am Samstag wieder um Punkte in der DFB-Nachwuchsliga. Im vorletzten Heimspiel der Saison ist der VfB Stuttgart zu Gast, dem man im Hinspiel in der Schwabenmetropole Mitte Februar noch ein 2:2 abtrotzen konnte. Dies war leider der Letzte der drei zum Auftakt in die Hauptrunde eingefahrenen Punkte. Zuletzt setzte es vier Niederlagen. Um sich – mit dem vierten Tabellenplatz – noch für die k.o.-Runde um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, benötigen die Junglöwen wohl ein kleines Fußballwunder. Andererseits war ja schon die Qualifikation für die Liga A ein echter Erfolg und für den Nachwuchs eine wichtige Erfahrung, sich mit den besten Teams des Landes zu messen.

Löwinnen weiter auf der Erfolgsspur?

Mit diversen Spielgemeinschaften bekommen es die weiblichen Löwinnen an diesem Wochenende zu tun. Sowohl die Erste, als auch die U15 und die U17 bestreiten dabei Heimspiele. Die Löwinnen I beschließen am Samstag Abend den oben angesprochenen Herrenspieltag am Sechserplatz. Das ursprünglich für Sonntag Vormittag geplante Spiel der Löwinnen II gegen Markt Schwaben wurde bereits vorab wegen eines Nichtantritts des Gegners abgesagt.

 

Die Spiele im Überblick

Freitag, 28.03.

20.00 Uhr: Senioren C – SG Neuried/Laim/München West  -:-

Samstag, 29.03.

10.00 Uhr: FC Stätzling U13 – U11  -:-
12.00 Uhr: U19 – VfB Stuttgart  -:-
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – SG Röhrmoos/Schwabhausen  -:-
14.00 Uhr: Jahn Regensburg – U15  -:-
14.00 Uhr: Amas – TSV 1861 Nördlingen  -:-
14.00 Uhr: VfL Osnabrück – Profis  -:-
14.45 Uhr: Löwinnen U15 – SG Arget/Otterfing  -:-
15.00 Uhr: U12 – FC Dingolfing U13  -:-
15.00 Uhr: Vierte – BSC Sendling  -:-
17.30 Uhr: Dritte – MTV 1879  -:-
18.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14  -:-
19.30 Uhr: Löwinnen I – SG Haar/Grasbrunn  -:-

Sonntag, 30.03.

09.45 Uhr: TSV Solln U11 – U10  -:-
10.00 Uhr: U13 – Seitenstraße  -:-
12.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U16  -:-
13.00 Uhr: SV Olympiadorf U10 – U9  -:-

Der VfL Osnabrück vor der Partie gegen die Löwen

0
VfL Osnabrück TSV 1860

Am Samstag treten die Löwen an der Bremer Brücke gegen den VfL Osnabrück an, der sich nach einer schwachen Hinrunde zwar gefangen hat, aber noch immer gegen den zweiten Abstieg binnen eines Jahres kämpft.

Rettet Antwerpen den VfL Osnabrück?

Als Absteiger aus der 2. Bundesliga legte der VfL Osnabrück eine Horror-Hinrunde hin und fand sich zur Winterpause direkt wieder auf einem Abstiegsplatz wieder. Fünf Punkte trennten die Lila-Weißen vom rettenden Ufer, der Absturz in die Regionalliga erschien mehr als ein theoretisches Szenario zu sein. Kein Wunder, dass mit Marco Antwerpen ein Trainer verpflichtet wurde, der sich bereits mehrmals den Ruf eines Feuerwehrmanns erworben hatte.

Und siehe da: Auch an der Bremer Brücke brachte Antwerpen neuen Schwung – und Punkte! Zusammen mit Rot-Weiss Essen (übrigens trainiert von Antwerpens Vorgänger Uwe Koschinat) stellt der VfL Osnabrück das Top-Team der bisherigen Rückrunde und hat sich in der Tabelle nach oben gearbeitet. Geblieben ist indes die Abstiegssorge, denn aktuell rangieren die Niedersachsen nur einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz.

Durchwachsene Bilanz an der Bremer Brücke

Was erwartet die Löwen beim VfL Osnabrück an der Bremer Brücke? Vor allem mal ein stimmungsvoller Ground mit einem treuen Publikum. Knapp 16.000 passen ins Stadion, derzeit weisen die Lila-Weißen trotz sportlich häufig mäßiger Darbietungen einen Zuschauerschnitt von rund 14.500 auf. Eine derartige Nibelungentreue ist uns ja auch nicht ganz unbekannt…

Mit 5-4-5 weist der VfL Osnabrück eine sehr durchwachsene Heimbilanz aus, die nur von drei Teams – unter anderem unseren Löwen – unterboten wird. Nichtsdestotrotz erwartet den TSV 1860 am Samstag ein heißer Tanz, denn für die Niedersachsen sind Punkte gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf natürlich Gold wert. Die Bremer Brücke wird wie gewohnt hinter ihrer Mannschaft stehen! Apropos Bremer Brücke: Auch in Osnabrück spielt man mit dem Gedanken eines Stadionumbaus. Im Gegensatz zum TSV 1860 herrscht beim VfL weitesgehend Einigkeit zur aktuellen und zukünftigen Spielstätte, wie uns VfL-Fan Kai im sechzger.de Talk bestätigte.

Kayo und Müller fehlen gesperrt

Mit Bryang Kayo (Gelbsperre) und Marcus Müller (Gelb-Rot) fehlen Marco Antwerpen am Samstag zwei offensive Stammspieler, zudem fällt der verletzte Emeka Oduah aus, der in dieser Saison jedoch noch nicht zum Einsatz kam. Verteidiger Jannik Müller, der zuletzt im Training wegen Adduktorenproblemen gefehlt hatte, dürfte hingegen für die Partie gegen den TSV 1860 zur Verfügung stehen. Auch Joel Zwarts, der bereits im Hinspiel in Giesing getroffen hatte, darf sich berechtigte Chancen auf einen Einsatz gegen seinen ehemligen Arbeitgeber machen.

Zum Abschluss noch ein Hinweis: Am Samstag haben Fans an der Bremer Brücke wie gewohnt die Möglichkeit, mit einer Spende ihres Becherpfands etwas Gutes zu tun. Passend zum Inklusionsspieltag kommt die Becherspende am Samstag einem Projekt der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) zugute. Unterstützt wird damit die Reittherapie für Kinder und Erwachsene der HHO.

Sechzig um Sieben: Terminierungen der 3. Liga stehen fest

0
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Bei Sechzig um Sieben fassen wir die wichtigsten Nachrichten rund um den TSV 1860 zusammen. Am Donnerstagmorgen schauen wir unter anderem auf die letzten Spieltags-Terminierungen und die Nominierung eines weiteren Löwen in die Nationalelf.

Loris Husic bei der Weltmeisterschaft

Das nächste Talent des TSV 1860 bekommt die Chance auf die Nationalmannschaft. Mit der U17 Österreichs wird auch der Junglöwe Loris Husic an der anstehenden Weltmeisterschaft der Nachwuchstalente teilnehmen. Lukas Reich qualifizierte sich mit der DFB-U19 bereits für die EM.

Vorbereitung auf Osnabrück

Die Löwen starteten am Dienstag bereits in die Vorbereitung auf das anstehende Auswärtsspiel in Osnabrück, wie sechzger.de gestern berichtete. Die letzte öffentliche Einheit der Mannschaft fand gestern morgen statt. Ab jetzt trainieren die Löwen an der Grünwalder Straße 114 hinter geschlossenen Türen bis zur Partie an der Bremer Brücke.

300 Löwen-Fanclubs

Wie die Fanbetreuung über Facebook vermeldete, gibt es mittlerweile mehr als 300 Fanclubs beim TSV 1860. In ihrem offiziellem Statement schreiben die zwei Fanbetreuer Jamie Jesse und Christian Poschet:

“Das zeigt wieder einmal, wie groß und leidenschaftlich unsere Löwenfamilie ist – von nah und fern, aus allen Ecken des Landes. Ihr seid das Herzstück unseres Clubs und macht den TSV 1860 zu etwas ganz Besonderem! Egal, ob bei Heimspielen oder Auswärtsfahrten, ob in der Region oder über die Grenzen hinaus – Eure Unterstützung ist unersetzlich. Wir können es kaum erwarten, noch viele weitere Momente gemeinsam zu erleben! Auf die nächsten 300 Fanclubs und noch viel mehr!”

Terminierung der Spieltage 35 bis 38

Die letzten Spiele dieser Saison sind nun auch terminiert. Die Partie gegen Hansa Rostock ist dabei ein besonderer Schlag: Die Löwen müssen die lange Strecke in den Norden Deutschlands bereits Freitags zurücklegen. Somit scheint eine Abreise am selben Abend mit dem Zug so gut wie unmöglich. Allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Planung an dieser Stelle. Alle weiteren Infos zu den Spieltagen im Artikel.

Sonstiges aus der Liga

Nachdem die Partie der SpVgg Unterhaching gegen Hansa Rostock aufgrund eines fehlenden Sicherheitskonzeptes nicht stattfinden konnte, hat die Kogge nun eine Beschwerde beim DFB gegen die Vorstadt eingereicht. Ein Ersatztermin für das abgesagte Spiel ist noch nicht gefunden.

Vor dem letzten Saisonviertel: Prognose der sechzger.de-Leser*innen

0
Spielball 3.Liga Adidas Saison 2022 23 drittliga-lizenz

Neun Spiele sind in der 3. Liga in der Saison 2024/25 noch zu absolvieren. Maximal 27 Punkte also noch zu vergeben, ehe feststeht, welche zwei (oder womöglich sogar drei) Vereine sich in die 2. Bundesliga verabschieden dürfen und welche vier Clubs den bitteren Gang in eine der fünf Regionalligen antreten müssen. Regelmäßig befragen wir unsere geschätzte Leserschaft nach ihrer konkreten Prognose, was das Saisonende für unsere Löwen bereithält. In der jüngsten Länderspielpause wollten wir aber auch mal wieder einen Blick über unseren eigenen Tellerrand hinaus richten und von Euch wissen, welche Drittligisten bei Euch aktuell auf den Ab- und Aufstiegszetteln stehen. Jeweils über 500 Personen haben sich an den Befragungen beteiligt.

Derzeitige Top 4 mit den größten Aufstiegschancen

Der TSV 1860 wird mit dem Aufstieg auch am Ende dieser Saison (wie in den vergangenen beiden Spielzeiten) nichts zu tun haben. Entsprechend konnte man sein Kreuz bei dieser Frage auch nicht bei den Löwen setzen. Nur die derzeit besten neun Teams in der Tabelle standen zur Auswahl.

Und unsere Leser*innen erwarten noch die eine oder andere kleine Verschiebung im Spitzenfeld der 3. Liga. Während der aktuelle Tabellenführer Dynamo Dresden für 93% aller Teilnehmer*innen Mitte Mai aufsteigen wird, rechnet damit beim aktuellen Zweiten, Energie Cottbus nur ein Drittel der Befragten. Dies ist gleichbedeutend mit dem vierten Rang. Dem aktuell tatsächlich Tabellenvierten Arminia Bielefeld (60%) und dem eine Platzierung davor stehenden 1. FC Saarbrücken (56%) werden größere Aufstiegschancen eingeräumt, als dem FC Energie. Den Lausitzer bliebe so – nach einer starken Saison als Aufsteiger – immerhin die DFB-Pokalqualifikation, die man über den brandenburgischen Landespokal nach dem Ausscheiden am letzten Wochenende nicht mehr realisieren kann.

Rostock, Ingolstadt & Co. gehen nicht hoch

Hansa Rostock hat aktuell noch ein Spiel weniger absolviert und liegt “nur” auf dem siebten Platz der Tabelle. Mit dem zu erwartenden Sieg beim designierten Absteiger Unterhaching, würde sich die Kogge aber mit 47 Punkten auf Platz fünf vorschieben. Und genau da würden sie – unserem Ranking zufolge – auch am Ende landen. Zwischen den oben genannten Top 4 und dem Rest klafft allerdings eine gewaltige Lücke. Nur 6 von 100 Teilnehmer*innen an unserer Umfrage, bei der bis zu drei Aufsteiger benannt werden konnten, glauben, dass sich der FC Hansa nach nur einem Jahr in der 3. Liga wieder in Richtung Bundesliga-Unterhaus verabschieden kann. Für Ingolstadt, Köln, Wiesbaden und Verl vermuten dies jeweils deutlich weniger als 5%.

Absteiger analog zur aktuellen Tabelle

Am anderen Ende des Classements entsprechend die Prognosen ziemlich genau dem derzeitigen Tabellenbild. Nur sechs der über 500 Teilnehmer*innen glauben, dass die SpVgg Unterhaching sich noch retten kann, bei Hannover II sind es nur zehn mehr, was jeweils 99% bzw. 97% Abstiegserwartung entspricht. Genau zwei Drittel sehen den nach dem 14. Spieltag noch an der Tabellenspitze liegenden SV Sandhausen kommende Saison in der Regionalliga Südwest, in die sich auch der VfB Stuttgart II verabschieden müsste. Exakt die Hälfte der Befragten rechnet mit einem Abstieg der Schwaben.

Dortmund auch ein Abstiegsfavorit

Von den aktuell über dem Strich stehenden Teams, ist die Zweitvertretung des BVB der heisseste Abstiegskandidat (36%). Dass es den Waldhof oder den nächsten Löwengegner Osnabrück erwischen könnte, glaubt nur jeder achte (13%). Sieben Prozent (und damit mehr als dies bei Aachen und Essen der Fall ist, die in der realen Tabelle zwei Zähler weniger auf dem Konto haben, als die Löwen) rechnen für 1860 noch mit dem Schlimmsten – dem Abstieg. Fun Fact: Wehen Wiesbaden war – als aktuell Neunter das einzige Team, das sowohl bei der Frage nach dem Aufstieg, als auch nach dem Abstieg angekreuzt werden konnte. Haben aber nicht viele davon Gebrauch gemacht. Nur sechs Teilnehmer*innen sehen Wiesbaden nächste Saison in der Regionalliga, neun in der 2. Liga.

DFB terminiert Spieltage 35 bis 38 in der 3.Liga

3
TSV 1860 Hansa Rostock

Der DFB hat die Spieltage 35 bis 38 fix terminiert. Damit sind alle Ansetzungen der Saison 2024/25 bekannt. Der TSV 1860 München empfängt im Saisonendspurt Rot-Weiss Essen sowie Erzgebirge Aue in Giesing. Auswärts treten die Löwen Ende April in Rostock und Anfang Mai in Verl an.

DFB gibt Ansetzungen für Spieltage 35 bis 38 bekannt

Rund eineinhalb Monate vor Saisonende stehen nun alle Termine für Spiele mit Beteiligung des TSV 1860 München fest. Der DFB hat soeben die Spieltage 35 bis 38 fix terminiert. Los geht es in diesem Zeitraum mit dem weitesten Auswärtsspiel der aktuellen Spielzeit in Rostock – an einem Freitagabend. Im Hinspiel hatte sich Hansa knapp mit 2:1 in München durchsetzen können. Weiter geht es dann mit einem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen, die drei Punkte hinter den Löwen liegen und sich damit auch im Abstiegskampf der 3.Liga befinden. Im Hinspiel gelang dem TSV 1860 München ein wichtiger und deutlicher Auswärtssieg. Gegen eine Wiederholung in Giesing hätte sicher niemand im weiß-blauen Lager etwas einzuwenden.

Das letzte Auswärtsspiel der Saison 2024/25 bestreiten die Löwen anschließend beim SC Verl, der allem Anschein nach auch in der kommenden Spielzeit in der 3.Liga zu finden sein wird. Mit 43 Punkten liegt man derzeit auf einem soliden 8.Platz und vier Punkte vor dem TSV 1860. Zum Saisonabschluss steht dann ein Heimspiel in Giesing im Terminkalender. Gegner ist am 17.Mai Erzgebirge Aue, die unter dem neuen Trainer Jens Härtel noch nicht in Fahrt kommen und nahezu gleichauf in der Tabelle mit den Löwen liegen. Zudem müssen die Veilchen noch lange auf Torjäger Marcel Bär verzichten, der sich einen Riss der Achillessehne zugezogen hat und dementsprechend lange ausfallen wird.

Die genauen Ansetzungen im Überblick

Freitag, 25. April 2025 18:60 Uhr: Hansa Rostock – TSV 1860 München

Samstag, 03. Mai 2025 14:00 Uhr: TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen

Samstag, 10. Mai 2025 14:00 Uhr: SC Verl – TSV 1860 München

Samstag, 17. Mai 2025 13:30 Uhr: TSV 1860 München – Erzgebirge Aue

Vorbereitung auf Osnabrück läuft

2

Am gestrigen Dienstag begann für die Löwen die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück (Samstag, 14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker). Trainer Patrick Glöckner begrüßte seine Schützlinge – nach ein paar freien Tagen – zurück auf dem grünen Rasen. Für die heute anstehende morgendliche Trainingseinheit um 10.30 Uhr öffnete man an der Grünwalder Straße 114 nochmal die Tore für die interessierten Fans. Alle weiteren Übungen werden dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolviert.

Personelles in der Vorbereitung auf Osnabrück

Auf der Absenzenliste des Löwenkaders standen am Mittwoch Vormittag Lukas Reich, der erst heute von der erfolgreichen WM-Qualifikation der U19 des DFB aus Norddeutschland zurückkehrt und dann morgen ins Training einsteigt, sowie die Langzeitverletzten Moritz Bangerter und Florian Bähr. Rafael Schifferl und Morris Schröter, die seit Anfang Dezember letzten Jahres bzw. seit Februar nicht mehr für Sechzig in der 3. Liga auflaufen konnten, werden aktuell an die Manschaft herangeführt. Ein Thema für einen Einsatz an der Bremer Brücke sind beide aber noch nicht. Aufgrund seiner fünften Gelben Karte im Spiel gegen Unterhaching wird Patrick Hobsch am Samstag in Norddeutschland ebenso fehlen, wie Rotsünder Maximilian Wolfram, den der DFB für zwei Spiele zum Zuschauen verdonnerte.

Lucoqui zurück, Danhoff & Verlaat geschwächt

Seinen fiebrigen Infekt, der am vorletzten Wochenende einen Einsatz gegen die Vorstädter unmöglich machte, hat Anderson Lucoqui inzwischen auskuriert. Er ist in alter Frische zurück auf dem Trainingsplatz. Dagegen mussten Mannschaftskapitän Jesper Verlaat und Tim Danhof den Start der Vorbereitung auf Osnabrück ein wenig langsamer angehen. Beide haben sich möglicherweise den gleichen Infekt eingefangen, wie der Kollege Lucoqui. Ob ihr Einsatz gefährdet ist, dürfte Patrick Glöckner wohl in der Löwenrunde bekannt geben, die diese Woche schon am morgigen Donnerstag stattfindet.

Osnabrück wieder unter Zugzwang

Nachdem sich der nächste Gastgeber der Löwen nach seinem Trainerwechsel zu Marco Antwerpen Mitte Dezember vom letzten Tabellenplatz der 3. Liga absetzen konnte und in den ersten neun Spielen unter dem als “Feuerwehrmann” bekannten Westfalen satte 21 Punkte einfahren konnte, ist der Klassenerhaltszug beim VfL ein wenig ins Stocken geraten. Zuletzt setze es zwei Heimniederlagen gegen Wiesbaden und Bielefeld. Auch wenn sich die Abstiegsangst bei unserem Gast aus Osnabrück im sechzger.de-Talk 203, der Anfang dieser Woche auf Sendung ging, noch in Grenzen hält – die Lilaweißen sind wieder bedrohlich nah an die Abstiegszone herangerückt. Mit 35 Punkten stehen sie direkt über dem Strich auf Tabellenplatz 16, nur einen Punkt vor der Zweitvertretung des VfB Stuttgart.

Löwen mit Blick nach oben?

Obwohl derlei Rechnereien – gerade bei 1860 – immer extrem gefährlich sind und regelmäßig komplett nach hinten losgehen, könnten die Löwen mit einem Sieg an der Bremer Brücke einen weiteren, großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Mit dann 42 Punkten wäre – erstmals seit dem 17. Spieltag Anfang Dezember – ein Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz möglich. Mal sehen, ob die Vorbereitung auf Osnabrück ein entsprechendes Resultat zu Tage fördert.