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Giesinger Gedanken: Mit Essen spielt man nicht

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Senf Gästeblock Stadion An Der Hafenstraße TSV 1860 München 3 Liga

Die Löwen sind auswärts weiterhin eine Macht. Beim 3:0 am gestrigen Sonntag gab es die nächsten drei Punkte für Münchens große Liebe. Am Tag danach bleibt die doppelte Erkenntnis: mit Essen spielt man nicht! Getrübt wurde das Auswärtsspiel durch unverhältnismäßige Einsätze des Ordnungsdienstes und der Polizei.

TSV 1860 springt in Auswärtstabelle auf Platz 1

Es war spielerisch nicht unbedingt eine Glanzleistung, die die Mannen von Argirios Giannikis am gestrigen Sonntag im Stadion an der Hafenstraße anboten. Aber: das muss in einem Auswärtsspiel auch nicht unbedingt sein. 3:0 Tore und dementsprechend drei Punkte sind am Ende das Resultat des gestrigen Tages – und das ist das, was zählt. Die Wutrede von Geschäftsführer Christian Werner scheint zudem gefruchtet zu haben. Prompt gab es einen Elfmeter für – und nicht gegen – die Löwen. Jacobsen verwandelte so sicher, wie man es lange nicht mehr beim TSV 1860 München gesehen hat.

Er brachte die Löwen gegen ein schwaches Rot-Weiss Essen auf die Siegerstraße. Weitere Treffer sowie ein Platzverweis sorgten schlussendlich für eine klare Angelegenheit aus weiß-blauer Sicht. Mit Essen spielt man nicht – man klaut ihnen lieber die Punkte. Ein lohnenswerter Ausflug in den Westen Deutschlands – zumindest aus sportlicher Sicht. Man muss an dieser Stelle allerdings auch sagen, dass die Gastgeber keine gute Leistung zeigten. Das Pfeifkonzert zur Pause sprach bereits Bände.

Polizei sorgt für zahlreiche Verletzte

Aus Fansicht hingegen war es ein Tag zum Vergessen. Dass in diesem Wort die Stadt der Gastgeber steckt, ist wohl kein Zufall. Nach der Ankunft wurde einem Mitglied der aktiven Fanszene der Zutritt zum Gästeblock aufgrund von mitgeführten Aufklebern verwehrt. Mehr noch: es wurde zudem ein Betretungsverbot ausgesprochen. Als sich die Information verbreitete, entschied man sich solidarisch den Block frühzeitig zu verlassen. Weite Teile der Partie sahen die Fans damit nicht. Die Löwenfans, die im Block blieben, versuchten sie dennoch an Stimmung und erreichten dabei zum Teil eine gute Lautstärke. Was zuhause überhaupt nicht funktioniert, klappte immerhin im Essener Gästeblock.

Aufkleber sind im deutschen Profifußball etwas völlig Normales. Davon zeugte auch das Stadion an der Hafenstraße mit zahlreichen Stickern aus Cottbus oder Bielefeld, die in den letzten Wochen in Essen gastierten. Unverständlich, wieso eine solche Maßnahme gegen einen Einzelnen notwendig war. Dass man den Gästeblock auch anders verschönern kann, zeigt übrigens das Titelbild. Mit Essen spielt man nicht – aber Ausnahmen dürfen erlaubt sein.

Klappt es auch gegen Verl mit einem Sieg?

Es sollte aber noch schlimmer kommen. Anstatt einen noch wartenden ICE am Bahnhof kurz aufzuhalten, wurde der Löwenmob auf einem anderen Gleis geparkt und eingekesselt. Eine Stunde lang wartete man dort ohne eine Möglichkeit zu erhalten sich für die durchaus lange Rückfahrt nach München mit Verpflegung einzudecken. Vorher hieß es keine Chance für Essen, nun für die Löwenfans keine Chance auf Essen. Als dann der lang ersehnte Zug nach München einfuhr, wurde es wild. Anders kann man das Ganze wirklich nicht beschreiben. Wie auch Groundhoppers1860 schildert, folgte ein Polizeieinsatz aus dem Nichts. Mit Schlagstöcken und Pfefferspray, das auch in den Zug hinein gesprüht wurde, ging die Staatsmacht gegen die lange geduldig wartenden Anhänger vor. Die Folge waren zahlreiche Verletzte, die wenige Kilometer weiter beim nächsten Halt in Duisburg für die Dauer eines Fußballspiels versorgt werden mussten.

So erhielt der fünfte Auswärtssieg der Löwen einen gehörigen Dämpfer. Man kann nur hoffen, dass solch eine Aktion nicht ohne Folgen bleibt. Die Mannschaft dagegen bewies, dass sie vor allem auswärts in dieser Saison ordentlich punkten kann. Platz 1 in der Auswärtstabelle sind der klare Beweis dafür. Nun muss es nur endlich auch gelingen, diese Erfolge vor den eigenen Fans feiern zu können. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag gegen den SC Verl.

Sechzig am Wochenende: Drei Turniersiege für das NLZ

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NLZ 1860

Auswärtssieg für die Profis, Heimsieg für die U19 und gleich drei Turniersiege für das NLZ – so die überaus erfreuliche Bilanz für den TSV 1860 am vergangenen Wochenende.

Drei Turniersiege für das NLZ

Die U14 nahm an einem Hallenturnier in Augsburg teil und belegte Rang 5. Die U13 trat beim Reis Robotics Junior Cup in Elsenfeld an und kehrte mit Rang 4 im Gepäck zurück nach Giesing.

Die U12 war drei Tage beim Cruyff Tournament in Barcelona im Einsatz und erkämpfte sich in einem starken Teilnehmerfeld den beachtlichen 4. Platz.

Gleich zwei Hallenturniere absolvierte die U11 am vergangenen Wochenende und traf dabei auf Konkurrenz, die jeweils ein Jahr älter war. Dennoch konnten sich die Junglöwen in Poing den Turniersieg sichern und erreichten in Ulm Platz 3.

Die U10 setzte sich beim U11-Turnier des TSV Poing im Finale durch und holte den Siegerpokal. Auch die U9 war erfolgreich und gewann das Hallenturnier des SV Wacker Burghausen.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 06.12.

19:30 Uhr: U17 – SpVgg Greuther Fürth abgesagt

Samstag, 07.12.

10:00 Uhr: U13 – FC Deisenhofen U14 3:2
13:00 Uhr: U19 – FC Ingolstadt 4:0

Sonntag, 08.12.

13:30 Uhr: Rot-Weiss Essen – Profis 0:3
14:00 Uhr: U16 – FSV Erlangen Bruck U17 4:2

Thore Jacobsen im kicker “Spieler des Tages”

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Jacobsen kicker 1860 RWE

3:0 gewonnen und das auch noch ziemlich ungefährdet. Könnte man die äußerst unerfreulichen Randerscheinungen ausblenden, könnte man von einem rundum gelungenen Trip an die Hafenstraße sprechen. Zumindest sportlich lief es jedoch top und so verwundert es kaum, dass der kicker Thore Jacobsen in die “Elf des Tages” berief und ihn sogar zum “Spieler des Tages” kürte.

kicker zeichnet Thore Jacobsen aus

Kein Spieler des TSV 1860 wurde für seine Leistung am Sonntag schlechter als mit der Note 3 (Hobsch) bewertet. Torschütze Thore Jacobsen erhielt den Bestwert 1,5, weitere fünf Löwen (Kwadwo, Schifferl, Reinthaler, Guttau, Kozuki) wurden mit einer 2 benotet.

Die 2,5 für Hiller, Reich, Schröter und Deniz runden einen gelungenen Auftritt des TSV 1860 an der Hafenstraße ab.

Die Spieltagself im Überblick

Dudu (Köln) – Risch (Dresden), Hanraths (Aachen), Pfanne (Rostock), Mockenhaupt (Wehen Wiesbaden) – Jacobsen (1860), Baack (Verl) – Kalem (Hannover II), Fröling (Rostock), Campbell (Dortmund II) – Daferner (Dresden)

Fotogalerie zu Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München

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Titelbild Fotogalerie RW Essen TSV 1860

Die Löwen haben in der Ferne einmal mehr drei Punkte eingesackt und sind nunmehr das beste Auswärtsteam der 3. Liga. Wie schon beim Sieg in Dortmund, war unser Fotograf auch diesmal für den Innenraum akkreditiert, sodass wir Euch einmal mehr mit super Bildern versorgen können. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die besten Impressionen vom Sieg des TSV 1860 bei Rot-Weiss Essen.

Fotogalerie zu Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Nach Niederlage gegen 1860: Dabrowski entlassen

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PK Essen

Bei der gestrigen 0:3-Heimniederlage gegen den TSV 1860 München präsentierte sich Rot-Weiss Essen in keinem guten Zustand. Nun zog der Verein aus dem Ruhrpott die Konsequenzen und hat Chef-Trainer Christoph Dabrowski entlassen.

Nach Pleite gegen den TSV 1860: Essen-Trainer Dabrowski entlassen

Die Fans von Rot-Weiss Essen begleiteten die letzten Aktionen nach dem 3:0-Rückstand ihres Teams gegen die Löwen mit hämischen Applaus. Zu schwach war die Darbietung von RWE gegen die Münchner Löwen, die daher einen ungefährdeten Auswärtssieg einfahren konnten. Heute nun zog das Management der Rot-Weißen die Reißleine und hat Trainer Christoph Dabrowski entlassen. Der RWE steckt aktuell im Abstiegskampf der dritten Liga fest. Aktuell fehlen den Essenern drei Punkte auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Pfeifer: Freistellung Dabrowskis “unausweichlich”

Ex-1860 Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, der nun bei Rot-Weiß Essen Vorstandsvorsitzender ist, wird im kicker wie folgt zitiert:

“Christoph hat vom ersten Tag an die Werte gelebt und verkörpert, die den Verein ausmachen, beispielsweise Ehrlichkeit, Authentizität und Ehrgeiz”, sagte Marc-Nicolai Pfeifer, Vorstandsvorsitzender von RWE: “Jedoch sind wir nun an dem Punkt angelangt, wo wir uns unausweichlich gezwungen sehen, handeln zu müssen.”

Dabrowski kam im Sommer 2022 an die Hafenstraße und konnte in seiner ersten Saison den Klassenerhalt mit RWE sichern. Schon damals wurde er von Teilen der Essener Fanszene sehr kritisch gesehen, die sogar mit “Dabrowski raus” – Schals gegen den Trainer mobilisierten. In der vergangenen Saison gelang es Dabrowski, sein Team in obere Tabellenregionen zu führen. Man schnupperte sogar kurzzeitig an den Aufstiegsrängen. Am Ende reichte für Platz 7. Somit ging es trotz namhafter Abgänge wie Götze oder Sapina mit hoher Erwartungshaltung in die laufende Saison. Dieser konnte RWE aber bisher nicht gerecht werden und nun folgte nach nur einem Sieg in den letzten acht Spielen Dabrowskis Entlassung.

Fleischer und Freier übernehmen

Intermistisch übernehmen die bisherigen Co-Trainer Lars Fleischer und Ex-Nationalspieler Paul Freier das Traineramt. Kandidaten für Dabrowskis Nachfolge sind bisher nicht bekannt.

Pfefferspray: Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz gegen Löwenfans

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Pfefferspray RWE 1860 Polizei Essen Polizei-Einsatz

Am Rande des Spiels des TSV 1860 München bei Rot-Weiss Essen kam es nach Schilderung der Groundhoppers 1860, die Zeuge des Vorfalls waren, zu einem unverhältnismäßigen Polizeieinsatz gegen Löwenfans. Dabei kam auch Pfefferspray zum Einsatz, das sogar auf Helfer gerichtet wurde.

Pfefferspray gegen Löwenfans

Hier der Bericht von Groundhoppers 1860 im Wortlaut:

Leider kam es bei der Rückfahrt vom Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen am Essener Hauptbahnhof zu einem völlig überzogenen und unverhältnismäßigen Polizei-Einsatz gegen dort wartende Löwenfans. Nachdem die Gästeanhänger aufgrund einer nicht angekündigten Veranstaltung in der Essener Innenstadt mit den Shuttlebussen nach Dellwig Ost und nicht direkt zum Hauptbahnhof gebracht wurden, ging es von dort mit der S-Bahn weiter zum Essener Hbf.

Dort kam es für einen Teil der Fans bereits zu einer völlig inakzeptablen Einkesselung der Polizei am Bahnsteig. Bei der Einfahrt des ICE nach München war es wohl Ziel der eingesetzten Polizeikräfte, alle Löwenfans in einen Zugteil zu befördern. Viele Fans hatten aber Platzkarten über den gesamten Zug verteilt. Dies führte natürlich zu Unstimmigkeiten und endete in einem völlig unverhältnismäßigen und absolut überzogenen Einsatz von Pfefferspray gegenüber Löwenfans am Bahnsteig. Selbst gegenüber helfenden Fans wurde noch Pfefferspray eingesetzt.

Dank an Sanitäter, Ärzte und Bahnpersonal

In Summe waren mehr als 30 verletzte Löwenfans zu beklagen, die größtenteils mit schweren Augen- und Hautreizungen zu kämpfen hatten und noch immer haben. In Duisburg wurde der Zug gestoppt, um die Verletzten zu behandeln. Sanitäter und Ärzte kümmerten sich um die Betroffenen. Ein Wagen wurde als eine Art Behandlungszimmer umgewandelt.

Ich habe solche Szenen noch nie erlebt! Ich war und bin völlig schockiert.

Mit mehr als 90 Minuten Verspätung wurde die Fahrt dann fortgesetzt. Von den Verursachern, der Polizei NRW war in Duisburg weit und breit nichts zu sehen.

Wir wünschen allen Verletzten gute Besserung und schnelle Genesung.

Ein Dank gilt besonders allen eingesetzten Sanitätern, Ärzten und dem sehr besonnen agierenden Bahnpersonal im ICE.

Appell an den TSV 1860

Wir bitten die Verantwortlichen des TSV 1860 München jetzt nicht zur Tagesordnung über zu gehen. Dieses völlig unverhältnismäßige Verhalten der Polizei NRW muss Konsequenzen nach sich ziehen.

Bild: Polizeikräfte am Bahnhof Essen Dellwig Ost

Sechzig um Sieben: TSV 1860 Erster der Auswärtstabelle

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Mit dem Sieg gegen Rot-Weiss Essen hat der TSV 1860 München Platz 1 in der Auswärtstabelle erobert. 22 Punkte aus acht Spielen haben die Löwen bislang in der Fremde erzielt. Außerdem sicherte sich die U19 mit der letzten Möglichkeit die Teilnahme an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft.

3:0 – TSV 1860 erobert Platz 1 der Auswärtstabelle

Drei Punkte gab es für die Löwen bei Rot-Weiss Essen zu bejubeln. Jacobsen, Guttau und Schubert sorgten für gute Laune beim TSV 1860, der damit auf den ersten Rang der Auswärtstabelle sprang, und schlechte Stimmung bei den Gastgebern. Große Teile der Partie verpasste die aktive Fanszene wegen einer Maßnahme gegen Aufkleber, kurz vor Abfahrt gab es dann noch einen unverhältnismäßigen Polizeieinsatz mit zahlreichen verletzten Löwenfans. Mehr dazu in den heutigen Giesinger Gedanken.

Giannikis zufrieden mit Auftritt in Essen

Natürlich glücklich war Trainer Argirios Giannikis nach dem Auftritt seiner Mannschaft. Er bewertete den Auswärtssieg auf der Pressekonferenz nach der Partie als verdient und merkte zudem an, dass die Tore für die Löwen zu den richtigen Zeitpunkten fielen.

U19 sichert sich Teilnahme an der Endrunde

Ebenfalls deutlich siegte die A-Jugend am Samstagvormittag am Trainingsgelände. Zu Gast war dabei der FC Ingolstadt. Durch den Sieg im direkten Duell konnte sich die Mannschaft von Trainer Jonas Schittenhelm gerade noch am Kontrahenten vorbeischieben und nimmt daher an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft teil.

DFB verhängt weitere Geldstrafe gegen die Löwen

Über 20.000€ muss der TSV 1860 München für zwei Vorfälle an den DFB überweisen. Zum einen ist davon das Heimspiel gegen Dynamo Dresden betroffen, das wegen Differenzen bei den Eingangskontrollen zwischen Fans, Ordnungsdienst und Polizei später angepfiffen wurde. Zum anderen wurden geworfene Becher und Feuerzeuge sowie Pyrotechnik im Spiel gegen die SpVgg Unterhaching Ende Oktober geahndet.

News aus der 3.Liga

Der 17.Spieltag

Energie Cottbus führt die Tabelle der 3.Liga auch nach dem 17.Spieltag an. In Mannheim siegte der Aufsteiger mit 1:0. Oben mit dabei ist zudem Dynamo Dresden, die sich im Topspiel gegen Arminia Bielefeld durchsetzten. Eine bittere Niederlage hingegen gab es für die SpVgg Unterhaching im Duell mit Hannover 96 II. Ebenfalls im Tabellenkeller befindet sich der VfL Osnabrück. Gegen Viktoria Köln gab es am Sonntagabend für den Absteiger die nächste Niederlage. Saarbrücken und der nächste Löwengegner Verl trennten sich am Freitagabend mit einem 1:1-Unentschieden.

Giannikis auf PK: “In Summe haben wir verdient gewonnen”

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Rw Essen Tsv 1860 Pk In Summe Verdient Gewonnen

Nach dem alles in allem sehr souveränen Auswärtssieg der Löwen an der Hafenstraße zeigte sich Trainer Argirios Giannikis zufrieden mit seinem Team. In der Pressekonferenz gab er zu Protokoll, dass die Tore zur rechten Zeit gefallen waren und kam zum Schluss, dass seine Mannschaft “in Summe verdient gewonnen” habe.

Giannikis: “In Summe haben wir verdient gewonnen”

Als Einleitung seiner Ausführungen wies Giannikis darauf hin, dass man sich dessen bewusst war, dass es nicht einfach sei, an der Hafenstraße gegen Rot-Weiss Essen zu spielen. Man habe dann aber gut ins Spiel reingefunden und habe einige “Momente gehabt, wo wir ins letzte Drittel gekommen sind”. Anschließend habe man aber “die Geduld verloren” und sei “unruhig geworden”, was zu unnötigen Ballverlusten geführt und dem Gegner Chancen eröffnet habe.

Die Führung durch das Elfmetertor von Jacobsen und vor allem das 0:2 durch Guttau seien dann jedoch extrem wichtig gewesen.

“Ich glaube, wenn sich ein Gegner viel vornimmt, ein Spiel zu drehen und Du kommst aus der Halbzeit raus und machst dann in der 48. das zweite Standardtor, dann wird es ganz schwer, zurück zu kommen. Ich glaube, in Summe haben wir verdient gewonnen.”

“Emotionalität der Hafenstraße ist bekannt”

Auf die Frage, ob er sich vom Gegner mehr Gegenwehr erwartet habe, entgegnete der Trainer des TSV 1860:

“Nein, ich meine, wenn wir von München herreisen und eine ziemlich weite Auswärtsfahrt haben und die Emotionalität der Hafenstraße bekannt ist, dann ist es natürlich nicht einfach, hier Fußball zu spielen. Wir kamen auch aus einem Ergebnis gegen Rostock, das nicht gerade unseren Wünschen entsprochen hat.”

Er könne mit seinem Trainerkollegen Dabrowski mitfühlen, so Giannikis, und wies darauf hin, dass RWE durchaus in der Lage sei, starke Gegner in die Bredouille bringen zu können.

Titelbild: Screenshot YouTube

Auswärtssieg: TSV 1860 siegt deutlich bei Rot-Weiss Essen

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Rot Weiss Essen Tsv 1860 Rwe Jacobsen

Aus-, Aus-, Auswärtssieg! Während die Löwen zuhause regelmäßig schwächeln, sammeln sie auswärts fleißig Punkte. Mit 3:0 setzte sich der TSV 1860 am Sonntag bei Rot-Weiss Essen durch und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz 9.

Jacobsen trifft per Elfmeter

Hochkonzentriert starteten die Löwen in die Partie an der Hafenstraße und zeigten in der ersten Viertelstunde eine ansprechende Leistung. Vor allem Kozuki wirbelte über links und ließ seinen Gegenspieler ein ums andere Mal alt aussehen. Danach aber kam RWE besser ins Spiel, setzte seinerseits offensive Akzente, kam aber nur einmal halbwegs gefährlich vors Tor, wobei Hiller den Abschluss von Arslan souverän abwehrte (22.).

Nach diesem kurzen Strohfeuer aber nahmen die Löwen das Heft des Handelns wieder in die Hand, ließen defensiv wenig zu und setzten offensiv kleine Nadelstiche. In der 37. Minute wurde der TSV 1860 dann belohnt: Hobsch wurde im Strafraum zu Fall gebracht, der Schiedsrichter zeigte umgehend auf den Punkt. Wäre der Elfmeter gegen uns gepfiffen worden, hätten wir uns womöglich beschwert, so aber nahmen die Löwen das gerne mit und Jacobsen schweißte den Ball zum 0:1 in den Winkel. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel und so ging es mit einer knappen Führung in die Kabine.

TSV 1860 siegt bei Rot-Weiss Essen

Bereits kurz nach der Pause erhöhten die Löwen auf 0:2 und diesmal war es Julian Guttau, der den mitgereisten Anhang per Distanzschuss jubeln ließ. RWE stand nun mit dem Rücken zur Wand, warf alles nach vorne, war dabei jedoch selten zwingend. Alles in allem präsentierte sich die Elf von Argirios Giannikis sehr diszipliniert und verteidigte konzentriert.

Ganz anders der Essener Tobias Kraulich, der Soichiro Kozuki an der Seitenlinie weggrätschte und mit glatt Rot vom Platz musste. Die Hausherren stürmten mit dem Mut der Verzweiflung, kamen aber kaum zu Chancen. Sechzig verlagerte sich aufs Kontern und der eingewechselte Fabian Schubert machte in der 82. Minute den Sack zu. Besonderes Highlight in der Schlussphase: Sean Dulic kam zu seinem Drittliga-Debüt!

Liveticker: Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München (17.Spieltag)

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Sechzger.de Liveticker RWE 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 17.Spieltag der Saison 2024/25 im Stadion an der Hafenstraße aufeinander.

Wenn es daheim schon nicht läuft, dann klappt es in der Fremde ja vielleicht besser – zumindest ist die Bilanz des TSV 1860 München in Sachen Auswärtsspielen deutlich besser. Vier Siege, zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen stehen in dieser Hinsicht zu Buche. Bei den kriselnden Gastgebern soll es nach Möglichkeiten drei Zähler für weiß und blau geben. Doch auch Rot-Weiss Essen dürfte die Punkte dringend gebrauchen. Sie sind nach dem letzten Spieltag in die Abstiegszone zurückgefallen. Wer heute das Rennen macht, zeigt sich ab 13.30 Uhr an der Hafenstraße!

0 3 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Hiller – Reich (90. Dulic), Schifferl, Reinthaler, Kwadwo – Jacobsen (C), Deniz (75. Frey) – Schröter, Guttau (75. Philipp), Kozuki (79. Bähr) – Hobsch (79. Schubert)

Bank:
Vollath (TW), Kloss, Gevorgyan, Muteba

Tore:
0:1 Jacobsen (37., Foulelfmeter), 0:2 Guttau (49.), 0:3 Schubert (82.)

Rote Karte:
Kraulich (60., RWE)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Wolfram (Gelbsperre), Verlaat, Bangerter, Danhof (alle verletzt)

Ausfälle bei Rot-Weiss Essen:
Schultz (Gelbsperre), Wienand, Celebi, Kaiser, Wintzheimer, Doumbouya (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Maxi Wolfram hat fünf gelbe Karten gesehen und ist daher heute nicht mit nach Essen gereist. Darüber hinaus haben Raphael Schifferl, Patrick Hobsch und Florian Bähr je dreimal eine gelbe Karte gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Match wird heute leider nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de