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TSV 1860 U19 besiegt FC Ingolstadt 04: Platz 3!

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Tsv 1860 U19 Fc Ingolstadt 04

Nach der Niederlage in Unterhaching gewannen die A-Junioren der Löwen das zweite Endspiel um Platz 3 in der Gruppenphase der DFB Nachwuchsliga. Auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße besiegte die U19 des TSV 1860 München den FC Ingolstadt 04 deutlich mit 4:0.

Drei Punkte mussten her

Die Ausgangsposition war klar: Nur mit einem Sieg würden die Löwen an den Schanzern vorbeiziehen können und sich für die Gruppe A der DFB Nachwuchsliga qualifizieren. Damit würde sie sich die Mannschaft von Trainer Jonas Schittenhelm die Chance bewahren, um die Deutsche Meisterschaft zu spielen.

Und um es mit den Worten von Robert Reisinger auf der letzten Mitgliederversammlung zu sagen: Sie haben geliefert!

TSV 1860 U19 besiegt FC Ingolstadt 04

300 Zuschauer fanden sich an der Grünwalder Straße 114 ein und sahen alles in allem eine dominante Mannschaft des TSV 1860 München. Clemens Lippmann war es, der in der 12. Minute den Bann brach und die Weichen in Richtung Heimsieg stellte. Der türkische Junioren-Nationalspieler Emre Erdogan erhöhte in der 29. Minute per Elfmeter auf 2:0 und fixierte damit den Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte Schiedsrichter Koray Aydin wieder auf den Punkt und diesmal vollstreckte Samuel Althaus zum 3:0 (53.). Die Partie war entschieden, die Löwen aber weiterhin hungrig. Fabio Wagner ließ in der 63. Minute gar das 4:0 folgen und machte endgültig den Deckel drauf. Daran änderte auch die Gelb-Rote Karte für einen Spieler der Löwen (65.) sowie Rot für 1860-Coach Schittenhelm nichts mehr.

Auf den letzten Drücker zog die U19 des TSV 1860 somit am FC Ingolstadt 04 vorbei und spielt somit um die Deutsche Meisterschaft.

Die Aufstellung der Löwen

1 Qela (TW), 2 Lippmann, 3 Fuchs, 4 Faßmann (C), 5 Fodor, 6 Althaus, 7 Wagner, 8 Roithmayr, 9 Plöttner, 10 Tekin, 11 Erdogan

Bank:
24 Dunker (TW), 12 Grancay, 13 Schurz, 14 Avdic, 15 Fiedler, 16 Güzelarslan, 17 Hohmann

Gegner PK: Essen will “Energie zünden” im Spiel gegen 1860

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PK Essen

Es ist schon der 17. Spieltag der dritten Liga und Rot-Weiß Essen öffnet seine Tore für die Löwen. Am Sonntag um 13:30 Uhr treffen die beiden Vereine an der Hafenstraße aufeinander. Aber nicht ohne vorher noch der Presse Frage und Antwort zu stehen. Bis jetzt wurden 16.200 Tickets verkauft, tausend davon haben die Münchner an die anreisenden Löwenfans weitergegeben.

Cheftrainer von Essen, Christoph Dabrowski, über …

… die Einstellung auf das Spiel trotz prekärer Tabellen-Position: „Es geht darum weiter zu machen, das haben wir in der Trainingswoche gemacht. Die Jungs sind voll dabei und versuchen, die Trainingsinhalte umzusetzen. Die Intensität ist absolut in Ordnung. Das sieht man, denke ich, auch in den Spielen. Jetzt geht es einfach darum, das in Form von Punkten umzusetzen. Vielleicht auch das Matchglück auf unserer Seite zu haben. Das wünsche ich mir für Sonntag. Vor allem [wünsche ich mir], dass die Mannschaft eine gewisse Entschlossenheit zum Ausdruck bringt.“

… Umstände des Platzes nach dem Frauenspiel am Samstag: „Die Gefahr [eines schlechten Rasens] besteht immer. Unser Trainingsplatz ist mittlerweile schon in Mitleidenschaft gezogen [worden]. Ich finde, der Stadionsplatz wirkt noch relativ stabil, stabiler als die letzten Jahre. Es kommt natürlich darauf an, ob es die Nacht davor regnet und er dann aufgeweicht ist. Aber grundsätzlich nehme ich unseren Platz in einem stabilen und guten Zustand wahr. Und wenn das [der schlechte Rasen] der Fall sein sollte, haben beide Mannschaften die gleichen Rahmenbedingungen und müssen das Beste daraus machen.“

… die Mentalität der Mannschaft aufgrund der Tabellensituation: „Also ich glaube, dass sich jeder der Situation bewusst ist. Ich versuche natürlich den Jungs nicht jeden Tag das Gefühl zu geben, dass da Dampf im Kessel ist. Ich versuche schon, die Jungs in ihren Stärken zu [bekräftigen]. Am Ende ist die Trainingswoche dafür da, dass man weitermacht, dass man Inhalte auch für das kommende Spiel erarbeitet und eine positive Richtung vorgibt. Dass in dem ein oder anderem Moment keine komplette Leichtigkeit vorhanden ist, ist, denke ich, normal in dieser Situation. Da geht es dann darum, sich aus dieser Situation herauszukämpfen und die Jungs jeden Tag in ihrem Handeln zu bestärken. Und die positiven Dinge, die durchaus vorhanden sind, in den Vordergrund zu stellen.“ 

… die Erwartungen an die Mannschaft von Essen am anstehenden Spiel: „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz bekommen und eine Mannschaft, die auch eine gewisse Entschlossenheit zeigt, ihre Situation zu verändern und zu verbessern.“

Dabrowski über …

… seine Einschätzung der Münchner Löwen: „1860 München ist eine erfahrene Mannschaft, die sehr viel Drittliga-erfahrene Spieler in ihren Reihen hat. Das ist eine Mannschaft, die eine klare Struktur gegen den Ball hat, die viele Offensiv-Spieler in ihren Reihen hat und gerade im letzten Drittel Gefahr ausstrahlen [kann]. Aber ich bin nicht einer, der jeden Tag auf die Tabellensituation guckt. Ich bin mir [dessen] bewusst, dass wir natürlich Schritte, Punkte brauchen. Fakt ist: Wir müssen unsere Situation in Form von Punkten verbessern. Wir haben noch drei Spiele und, ich glaube, wir haben in jedem dieser drei Spiele an und für sich die Möglichkeit zu gewinnen. Die Möglichkeiten haben wir bisher zu oft ausgelassen. […] Jetzt ist entscheidend, nächster Schritt: 1860. Es ist eine Herausforderung, aber es ist machbar dieses Spiel zu gewinne. Vor allem mit der Energie der Hafenstraße. Und wir haben einen Einfluss darauf, diese Energie zu zünden. Das ist unsere Challenge.“

… seine Erinnerungen an die letzte Begegnung mit den Löwen: „Ja, wenn du mich heute wieder daran erinnerst, dann tut es immer noch weh. Aber, das hat nichts mehr mit der jetzigen Situation zu tun. Das ist ein neues Spiel. Unsere Situation ist klar: Wir wollen dieses Spiel gewinnen, wir brauchen die Punkte, wir wollen unsere Situation verbessern. In der Vergangenheit kramen macht aus meiner Sicht keinen Sinn.“

Die Pressekonferenz des TSV 1860 München ist hier zu finden. Außerdem ist die Wunschaufstellung der Sechzger.de-Redaktion und die Faninformationen zum Auswärtsspiel ebenfalls bereits veröffentlicht.

Sechzig am Wochenende: Showdown bei der U19 des TSV 1860

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TSV 1860 U19 2024 25

Nicht mehr allzu viele Teams des TSV 1860 München sind am Wochenende im Einsatz, Spannung ist aber dennoch garantiert. So steht die U19 vor einem Endspiel gegen den FC Ingolstadt.

TSV 1860 U19 gegen Ingolstadt: alles oder nichts

Heute um 13 Uhr steigt am Trainingsgelände eine Partie mit besonderer Bedeutung. Die U19 des TSV 1860 empfängt den FC Ingolstadt. Mit einem Sieg würden sich die Löwen die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft sichern. Bei einem Remis oder gar einer Niederlage würden die Gäste hingegen diesen Platz einnehmen. Zuletzt unterlag das Team der Spielvereinigung Unterhaching.

Ansonsten ruht bei den meisten Löwenteams bereits der Spielbetrieb in den Ligen. Ein für gestern Abend angesetztes Freundschaftsspiel zwischen der U17 und Greuther Fürth wurde abgesagt. Im Einsatz war dagegen die U15 am Mittwoch – und kassierte in der Regionalliga Süd eine herbe Derby-Niederlage. Die Profis gehen am Sonntag im Stadion an der Hafenstraße in Essen auf Punktejagd. Über 1000 Löwenfans sind im Gästeblock live mit dabei.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 04.12.

18:60 Uhr: U15 – Rot 0:7

Freitag, 06.12.

19:30 Uhr: U17 – Greuther Fürth abgesagt

Samstag, 07.12.

10:00 Uhr: U13 – FC Deisenhofen U14
13:00 Uhr: TSV 1860 U19 – FC Ingolstadt

Sonntag, 08.12.

13:30 Uhr: Rot-Weiss Essen – Profis
14:00 Uhr: U16 – FSV Erlangen Bruck U17

Zudem nimmt die U14 an einem Hallenturnier in Augsburg teil. Die U13 tritt beim Reis Robotics Junior Cup in Eisenfeld an.

 

Gegnervorstellung: Rot-Weiss Essen e.V.

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Anzeigetafel mit Essen und 1860 Wappen

Nachdem man einen größeren Rückschlag gegen einen direkten Konkurrenten zuvor auswärts in Aachen noch verhindern konnte, setzte es am vergangenen Samstag eine Niederlage auf Giesings Höhen. Der Gegner aus Rostock ist an uns vorbeigezogen und die Aufstiegsplätze sind mittlerweile 8 Punkte entfernt. Nicht wenige Löwenfans, mich eingeschlossen, waren nach dem Spiel stinksauer. Schon wieder Elfmeter gegen uns, schon wieder falsch! Da bleibt nichts anderes über als die Vergangenheit abzuhaken und nach vorne zu schauen. Dort erblickt man einen weiteren gefallenen Riesen. Auf uns wartet: der Rot-Weiss Essen e.V.

Aktuelles – die Ausgangssituation

Nach der erfolgreichen vergangenen Saison hatte man in Essen auf ein weiteres Wachstum der Mannschaft und eine Weiterentwicklung des etablierten, gefälligen Spiels gehofft. Diese Hoffnungen konnten nicht erfüllt werden und nach einigen Transfers sowie taktischen Experimenten hat es Trainer Dabrowski wieder einmal nicht geschafft, in der Sommerpause eine funktionierende Mannschaft zu formen, wie unser Talkgast Philipp aus Essen in der letzten Ausgabe berichtete.

So findet man sich kurz vor der Winterpause auf dem 17. Tabellenplatz und damit in akuter Abstiegsgefahr wieder. Fünf Punkte sind es auf den TSV 1860 im hinteren Mittelfeld. Die aktuelle Bilanz lautet 4-4-8. Den letzten Sieg konnte man ausgerechnet gegen Ligaprimus Cottbus erringen, die man mit 4:0 aus der Hafenstraße schoss. Eine Woche zuvor bekam RWE aber von Rostock genau so viele Tore eingeschenkt. Wie bei den Löwen sind es bei den Essenern die fehlende Konstanz und die fehlenden Punkte gegen schwächer eingeschätzte Teams, die die nicht zufriedenstellende momentane Situation bedingen.

Kader & Transfers

Vor der Saison wurden im Ruhrgebiet einige Spieler ausgetauscht, besonders die letztjährigen Stützen hatten Begehrlichkeiten geweckt. So stehen 15 Zugänge 14 Abgängen gegenüber.

Untypisch für die dritte Liga konnte bei einem “internen” Wechsel gutes Geld verdient werden. Mittelfeldabräumer Vinko Sapina war Dynamo Dresden 250 000€ wert. Mit Felix Götze (26, IV) nach Paderborn, Cedric Harenbrock (26, OM) nach Rostock und Isaiah Young (26, RA) nach Bielefeld wurden auch Schlüsselspieler aus allen anderen Mannschaftsbereichen abgeworben. Mit Sascha Voelcke (22, LV) zog es zudem einen weiteren wichtigen jungen Spieler zur Konkurrenz nach Mannheim. Die anderen Abgänge gingen entweder in niedrigere Ligen oder in die Vereinslosigkeit.

Um diesen Aderlass auszugleichen wurde aber auch Qualität verpflichtet. Für Routine sorgen Ahmet Arslan (30, OM), der aus Magdeburg kam, und Michael Schultz (31, IV), den man vom Ligakonkurrenten aus Köln loseiste. Ersterer ist auch schon Top-Scorer der Rot-Weißen. Auf dem rechten Flügel zog es Robbie D’Haese (20) von Oostende und Joseph Boyamba (28) aus Elversberg an die Hafenstraße. Auf Leihbasis bediente man sich in der zweiten Bundesliga. Der letztes Jahr in Halle aufspielende Julian Eitschberger (20, RV)  wurde von Hertha BSC ausgeliehen, Manuel Wintzheimer (25, MS) kam aus Nürnberg. Zudem konnte man zwei Spieler aus der U19 in den Profikader hochziehen.

Vom verbliebenen Stammkader ist besonders Torhüter Jakob Golz (26) hervorzuheben, der seit vielen Jahren den Kasten in Essen sauber hält und aktuell mit einer kicker Durchschnittsnote von 2,97 aufwarten kann. Dauerbrenner in der Abwehr ist Innenverteidiger José-Enrique Rios Alonso, im Mittelfeld ist auf Torben Müsel (25) Verlass. Auch Routinier Thomas Eisfeld (30) schnürt noch immer für RWE die Schuhe. Im Sturm hat Leonardo Vonic (21) bis jetzt die meisten Tore (4) erzielt.

Ablösefrei war auch der neue Vorstandvorsitzende Marc-Nicolai Pfeiffer.

Löwenpower: Joseph Boyamba

Vereinsgeschichte

Als Gründungsdatum von Rot-Weiss Essen wird der 1. Februar 1907 angegeben. Damals firmierte man aber noch unter dem Namen “SC Vogelheim”, einem Fusionsverein aus dem “SC Preussen” und “Deutsche Eiche”. Zu einer Fußballabteilung kam es im Jahr 1910 durch eine Fusion mit dem “Turnerbund Bergeborbeck”. Vogelheim und Bergeborbeck sind die Stadtteile Essens, die der RWE seine Heimat nennt. Drei Jahre später trennte man sich wieder vom Turnerbund und gründete sich 1918 neu als “Spiel- und Sportverein Emscher-Vogelheim”. Seit der Fusion nahm man an Verbandsspielen teil und änderte nach dem ersten Weltkrieg seinen Namen in “Spiel und Sport 1912”. Die Geburtsstunde von “Rot-Weiss Essen” war dann eine erneute Fusion mit dem Turnerbund im Jahre 1923. Im Zuge dieser Bündelung der Kräfte im Essener Norden wurde der neue Name auserkoren.

Die Anfangszeit

Nach ersten Erfolgen und großem Zuschauerinteresse baute man unter der Ägide von Präsident Georg Melches im Jahre 1939 das erste Stadion an der Hafenstraße für rund 27 000 Zuschauende. Das gesamte Vereinsgelände wurde dann im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Mit großem ehrenamtlichem Engagement wurde die Anlage wiederhergestellt:

„Männer aller Berufe standen einträchtig nebeneinander und schufteten Abend für Abend. Wenn auch die Hauptarbeit von Handarbeitern, meist Bergleuten, geleistet wurde, so war es doch rührend anzusehen, wie Leute, die nie mit Schaufel oder Spaten gearbeitet hatten, sich abmühten, es den anderen gleichzutun.“

Der erste große Erfolg der Vereinsgeschichte war dann der Pokalsieg 1953. Zwei Jahre später setzte man noch einen drauf und konnte die deutsche Meisterschaft erringen. Angetrieben durch diese Erfolge investierte Essen auch in Steine und errichtete 1956 die erste Flutlichtanlage Deutschlands! Trotz alledem wurde der RWE bei der Gründung der Bundesliga nicht berücksichtigt, da man 1961 aus der Oberliga abgestiegen war und den Wiederaufstieg nicht bewerkstelligen konnte. Folglich trat der Verein nun in der Regionalliga West an. 1963 starb mit Georg Melches die prägendste Figur in der Geschichte des RWE, weshalb auch das Stadion zu seinen Ehren umbenannt wurde.

Im Jahre 1966 gelang dann endlich der lang ersehnte Aufstieg ins neu formierte Oberhaus. Man musste aber postwendend wieder den Weg in die Regionalliga antreten. Es folgten einige “Fahrstuhljahre” mit Wiederaufstieg 1969, Abstieg 71, Aufstieg 73 und erneutem Abstieg 1977. Zur damaligen Zeit schnürten spätere Topstars wie Horst Hrubesch, Frank Mill, Willi Lippens und Manfred Burgsmüller die Schuhe für die Rot-Weißen.

Der Beginn der Abwärtsspirale

Nach einigen soliden Spielzeiten in der zweiten Liga musste man 1984 auch aus dem Unterhaus absteigen. Zwei Jahre später gelang die Rückkehr, der Abwärtstrend war aber gestartet. Abermals hielt man sich für einige Jahre, stieg dann 1991 aufgrund eines Lizenzentzugs wieder ab und konnte im darauffolgenden Jahr zumindest die deutsche Amateurmeisterschaft für sich entscheiden. Getragen von diesem Erfolg war man 1993 in der Liga erfolgreich und kehrte in den Profibetrieb zurück. Im Zuge des Zulassungsverfahrens zur 2. Bundesliga waren aber gefälschte Dokumente eingereicht worden, sodass während der Saison 93/94 die Lizenz abermals entzogen wurde. Trotz dieses großen Problems reüssierte man im DFB-Pokal und zog ins Finale gegen Werder Bremen ein.

1996 hatte RWE dann wieder Stabilität gewonnen und kehrte in die 2. Bundesliga zurück, mit über 8 000 Zuschauern im Schnitt war Essen in der Regionalliga der Zuschauermagnet schlechthin. In der folgenden Spielzeit gab es zwar keine großen wirtschaftlichen Probleme, sportlich war man der Aufgabe aber nicht gewachsen und stieg sofort wieder ab. 1997/98 wurde man dann durchgereicht und fand sich am Ende der Saison in der Oberliga wieder.

Folgend stieg man direkt wieder auf und kehrte 2004 sogar in die 2. Bundesliga zurück. Wieder einmal wurde RWE zur Fahrstuhltruppe, stieg 2005 direkt wieder ab, 2006 erneut auf und 2007 abermals ab. Zum 100. Geburtstag hatte man sich freudigere Zeiten gewünscht. Essen verpasste dann auch die Qualifikation für die neue 3. Liga, doch es kam noch schlimmer. 2010 war der Verein insolvent und in der 5. Spielklasse angelangt. Die Auflösung konnte aber abgewendet und die direkte Rückkehr in die Regionalliga fixiert werden.

Neues Stadion, neues Glück

2012 wurde das neue Stadion noch in den letzten Bauphasen bezogen und der Blick in eine hoffentlich rosigere Zukunft gerichtet. Dort stabilisierte RWE sich in Liga 4 und die Segel waren in Richtung Profifußball gesetzt. 2019/20 sah es unter neuer Führung lange gut aus, der coronabedingte Abbruch machte Essen aber einen Strich durch die Rechnung. Trotz des Einzugs ins DFB-Pokal-Viertelfinale verpasste man den Aufstieg in 2021 erneut knapp.

In der folgenden Saison konnte das lang ersehnte Ziel dann aber erreicht werden. In dem Jahr, in dem die Fans den Stadionnamen zurückgekauft und damit ihrer zweiten Heimat wieder den Namen “Stadion an der Hafenstraße” gegeben hatten, konnte nach 14 Jahren der Aufstieg und die lang ersehnte Rückkehr auf die Bundesebene gefeiert werden!

Verein

Rot-Weiss Essen vereint ca. 12 900 Fans in einem reinen Fußballverein, der neben den Profis noch eine zweite Mannschaft auf niedrigem Amateurlevel und eine “Team III” genannte dritte Mannschaft mit Spielern aus schwierigen sozialen Verhältnissen stellt. Frauenfußball gibt es keinen, was aber ausnahmsweise löblich ist, da man so der etablierten SGS Essen (Bundesliga) nicht ihr Revier streitig macht. Der Profibetrieb ist nicht in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert.

Fanszene

Wer ist der Schreck vom Niederrhein?

Die Fanszene des RWE ist schon seit den 70er Jahren in ganz Deutschland bekannt, sowohl wegen der Stimmung als auch besonders wegen ihrer Rauflust. Zu diesem Thema hat Philipp Köster im Magazin 11Freunde einen schönen historischen Artikel verfasst – dieser ist leider nur mit Abo o.Ä. lesbar. Heute hat auch in Essen die Ultrabewegung Einzug gehalten und dominiert auf der neuen West.

Die maßgeblichen Ultragruppen sind die “Vandalz Ultras”, “Rude Fans”, “Junge Essener” und die “Freaks Ultras”. Letztere geben das recht lesenswerte Fanzine “Freakshow” heraus. Weiters gibt es die “Wrecking Crew”, die “Stauder Kommilitonen” und “Northside”. Die Gruppierung “Kategorie Essen” musste sich im September auflösen, nachdem ihnen ihre Zaunfahne abhanden gekommen war.

Als Dachverband gibt es die “Westtribüne Essen”, der wie bei vielen anderen Clubs eine Vorfeldorganisation darstellt, durch welche in diesem Fall ausschließlich Choreographien finanziert werden. Auch werden einige karitative Aktionen durchgeführt, so z.B. aktuell eine Bechersammelaktion der Vandalz für die “Essener Elterninitiative”. Der durch den Rostocker Angriff in Stadt und Land bekannte Sonderzug wurde zusammen mit der Fan- und Förderabteilung der RWE organisiert, die die Interessen der “passiven Fußballer” bündelt und den Fans eine eigene Stimme im Hauptverein gibt.

Freundschaften auf Ultraebene gibt es nach Dortmund und zum Verein vom Verteilerkreis in Wien, außerdem sind die “Vandalz” mit der “Revolte 0221” vom FC Köln verbandelt. Seit 1994 besteht eine Fanfreundschaft zu Werder Bremen, welche aber nicht (mehr) auf Ultraebene getragen wird. Feindschaften existieren besonders zum FC Schalke 04, Rot-Weiß Oberhausen und dem MSV Duisburg.

Das bekannte Fan-Original “Glockenhorst” ist leider in diesem Jahr von uns gegangen. Mehr zu einem bewegten Leben lest ihr hier.

Stadion

Das “Stadion an der Hafenstraße” ist eines der Stadien, welche noch immer ihren traditionsreichen Originalnamen tragen und nicht von irgendeiner Sponsorenkreationen entstellt werden. Die 2012 eröffnete Fußballarena wurde sehr nahe am alten “Georg-Melches-Stadion” errichtet und erinnert optisch auch sehr an den Vorgänger, besonders die vier separaten Tribünen mit offenen Ecken. Zur Vorgeschichte schreibt RWE:

“Rot-Weiss Essen in Person von Vereinsmacher Georg Melches fand 1920 seinen ersten festen Standort an der „Vogelheimer Straße 97“ – der heutigen „Hafenstraße 97a“ an den Stadtgrenzen Bergeborbecks zu Vogelheims! Die 1939 von Sportanlage zu Spielstätte umgebaute rot-weisse Heimat wurde im zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört. So beschloss man den Bau des alten „Stadions an der Hafenstraße“ – nach Melches Tod „Georg-Melches-Stadion“. In der Verbandszeitung des Westdeutschen-Fußballverbands (WDFV) wurde die nach 50er-Jahre-Standard hochmoderne Anlage mit dem „Highbury“ von Arsenal London verglichen: Essener konnten stolz auf eine Multifunktions-Haupttribüne und das erste Flutlicht im Ruhrgebiet sein! Im Außenbereich errichtete man zudem Tennisplätze und eine Gartenanlage.”

Das neue Stadion fasst 19 962 Zuschauende, davon 6 670 in der Westkurve. Neben den Drittliga-Partien des RWE finden hier auch die Bundesligapartien der Frauen der SGS Essen sowie Konzertveranstaltungen statt. Beim Bau soll es zu einigen finanziellen Ungereimtheiten gekommen und Gelder aus anderen Töpfen zweckentfremdet worden sein, da sich die Baukosten zum Ende hin mehr als verdoppelt hatten. So standen schlussendlich 64 Mio. statt der ursprünglich angepeilten 31 Mio. € zu Buche. Aktuell wird ein Ausbau auf ca. 27 000 Plätze durch Schließung der Ecken angepeilt. Nicht nur bei den Bauvorhaben, sondern auch beim Unterhalt der Arena unterstützt die Stadt Essen als Besitzerin des Stadions den Verein tatkräftig.

Ausgeschenkt wird Stauder Bier, die Currywurst soll laut unserem Talkgast nicht zu empfehlen sein, die Frikadelle wiederum wurde von anderer Seite empfohlen.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Das “Weiss” im Vereinsnamen entsprach noch nie der Rechtschreibung, ist aber tatsächlich die offizielle Schreibweise in Satzung, Vereinsregister, etc..
  • Das UNESCO-Weltkulturerbe “Zeche Zollverein” in Essen ist unbedingt einen Besuch wert. Auch dieser Italiener um die Ecke hat das letzte Mal gefallen.
  • Die neue Westtribüne in Essen liegt eigentlich im Osten, der Traditionsname wurde vom alten Stadion übernommen.
  • Neben der gewohnt rot-weißen Spielkleidung wären laut Satzung in Notfällen auch noch neutrale (schwarze/graue) oder in den Stadtfarben Blau und Gelb gehaltene Trikots erlaubt.
  • Das bekannte “Oh RWE-Lied“, welches im Stadion gesungen wird basiert auf dem Schlager “Adiole” von Siw Malmquist.

Der 17. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SC Verl1. FC Saarbrücken
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – SV Sandhausen
14:00 Uhr BV Borussia Dortmund II – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr SpVgg Unterhaching – Hannover 96 II
14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – VfB Stuttgart II 
Sonntag 13:30 Uhr Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München
16:30 Uhr SG Dynamo Dresden – DSC Arminia Bielefeld
19:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – VfL Osnabrück

 

MAGENTA Groundhopper: Klickempfehlung

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Schon zum zweiten Mal hat MAGENTA-Moderator Alexander Klich im Rahmen seiner Kurzfilm-Serie “Groundhopper” das Sechzgerstadion protraitiert. Am Rande des letzten Heimspiels gegen Hansa Rostock startete Klich seinen Bericht am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 und landete dabei zwischenzeitlich sogar in einer Wohnung hinter der Ostkurve. Eine gute Viertelstunde dauert das liebevolle Portrait der Löwenheimat, für das wir eine uneingeschränkte Klickempfehlung aussprechen können.

Auf der Suche nach den besten Stadionerlebnissen

Der TV-Sender, der die Spiele der 3. Liga überträgt, bewirbt den Kurzfilm mit diesem Text:

Der “Groundhopper” auf Giesings Höhen! Auf der Suche nach den besten Stadionerlebnissen der 3. Liga ist Alex Klich in das altehrwürdige Stadion an der Grünwalder Straße zum TSV 1860 München gereist. Urig rustikal beschreiben die Fans das Stadtstadion – und trotzdem entdeckt der Groundhopper noch neue Dinge im Münchner Stadtteil. Vom “verbotenen Glühwein” am Trainingsgelände bis zum exklusiven Blick aus der etwas anderen VIP Lounge beim Spiel der Löwen gegen Hansa Rostock.

Groundhopper schon vor zwei Jahren auf Giesings Höhen

Wer nach den knapp 17 Minuten noch nicht genug hat, dem legen wir an dieser Stelle gerne auch den ebenfalls in der Groundhopper-Reihe erschienenen Beitrag von vor zwei Jahren ans Herz, den Ihr hier auf Youtube findet. Fast 70.000 Mal wurde er bislang angeklickt.

Mehr von Klich im sechzger.de Talk 87

Und wer noch mehr vom sympathischen Alex Klich hören will, der sei auf unseren sechzger.de Talk 87 hingewiesen, in dem sich Christian und Jan kurz nach dem Jahresbeginn 2022 eine Stunde lang mit Klich unterhalten konnten. Bei aller Begeisterung für Sechzig und das Sechzgerstadion – das Fanherz von Klich schlägt eigentlich für einen anderen Verein. In unserem Talk verriet er, für welchen.

Titelbild: Screenshot MAGENTA SPORT

Löwenrunde: “Hafenstraße ist kein Zuckerschlecken”

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Löwenrunde: "Hafenstraße ist kein Zuckerschlecken"
Löwenrunde: "Hafenstraße ist kein Zuckerschlecken"

Am Sonntag um 13:30 Uhr sind die Münchner Löwen bei Rot-Weiss Essen zu Gast. Im Rahmen der Löwenrunde gab 1860-Coach Argirios Giannikis ein Verletzungs-Update und blickte auf die nächste Partie nach vorne. Dabei sagte er unter anderem: “Hafenstraße ist kein Zuckerschlecken”.

Wohl keine Rückkehrer in 2024

Auf Nachfrage von sechzger.de gab Giannikis ein Verletzungs-Update. So laboriert Danhof an einer “hartnäckigen Fuß-Verletzung, die er sich im Training zugezogen hat”. Der Defender war umgeknickt und wird heuer wohl nicht mehr in den Trainingsbetrieb zurückkehren. Selbiges gilt für Verlaat und Bangerter. Letzterer wurde unter der Woche operiert, beide werden wohl im Januar wieder einsteigen.

“Konstanter auftreten”

Eines der großen Schlagwörter der Pressrunde war wieder einmal die Konstanz. Beispiele gibt es mehrere: “Wir wollen konstanter auftreten”, “Wir müssen Konstanz reinbekommen” oder “Wir wollen die Leistung kontinuierlich steigern”, erklärte der Coach. Schade sei, dass die Serie von sieben Punkten aus drei Spielen gegen Rostock gerissen sei, aber “wir schauen von Spiel zu Spiel”, meinte der Löwen-Trainer weiter.

Thema Schiedsrichter-Fehlentscheidungen

Angesprochen auf die berichtigte Schiedsrichter-Schelte von Sportchef Dr. Werner unter der Woche gab Giannikis zu Protokoll: “Das sind unbekannte Faktoren. Das können wir nicht beeinflussen. Es wurde viel geschrieben und wir wurden sicher nicht bevorzugt. Aber wir haben in der Drangphase von Rostock auch die falschen Mittel angewendet. Dann kriegen wir den fragwürdigen Elfer gegen uns, der eigentlich keiner ist. Die Hoffnung ist natürlich da, dass das besser wird.”.

Rückblick auf Rostock

Auf Nachfrage von sechzger.de zu den beiden unterschiedlichen Halbzeiten ergänzte der Löwen-Coach einige Details. “Wir arbeiten daran, aber das ist nicht einfach. Gegen Rostock haben wir in der ersten Halbzeit viel sehr gut gemacht. Rostock versucht dann nach der Pause natürlich das Spiel zu drehen und die Fehlerkette vor dem 1:1 darf uns nicht passieren. Wenn wir die ersten zehn bis 15 Minuten überstehen, ist es eine andere Geschichte. Nach dem 1:1 haben wir eine Reaktion gezeigt und das Spiel stand auf des Messers Schneide. Kritisieren muss man die 10-15 Minuten nach der Halbzeit”, erläuterte Giannikis.

“Hafenstraße ist kein Zuckerschlecken”

“Rot-Weiss Essen hat letztes Jahr eine sehr gute Saison gespielt und stand kurz vor dem Aufstieg. Sie haben Cottbus mit 4:0 besiegt. Hafenstraße ist kein Zuckerschlecken. Rot-Weiss Essen ist etwas undurchsichtig. Sie haben bisher ein 5-3-2 gespielt, könnten aber auch eine Viererkette spielen. Wir schauen auf uns und wollen unser eigenes Spiel durchdrücken”, blickte Giannikis auf die nächste Aufgabe in Essen.

Ott ist ein “sehr spannender Spieler”

Angesprochen auf Raphael Ott, der gegen Rostock nach seiner Einwechslung für Alarm gesorgt hatte, meinte Giannikis: “Er ist immer ein Kandidat und ein sehr spannender Spieler. Er hat ein sehr gutes Raumverhalten und hat auch körperlich große Schritte gemacht. Er ist ein guter Spieler, wenn es darum geht, enge Räume zu bespielen”. Zur Vertragsverlängerung von Vollath wollte sich der Übungsleiter hingegen nicht äußern, das sei die Sache von Dr. Werner. Auch in Sachen Probespieler Niclas Nadj gab er sich bedeckt und verwies auf die Winterpause.

“Spielen gerne vor unseren Fans”

Auf die unterschiedlichen Bilanzen zu Hause (Vorletzter in der Heimtabelle) und auswärts (Dritter bei einem Spiel weniger in der Auswärtstabelle) verwies Giannikis einmal mehr auf die “enge Liga” und auf “die unterschiedlichen Spielverläufe”.
“Grundsätzlich spielen wir aber sehr gerne vor unseren Fans und werden alles dafür tun, um ihnen am Sonntag Freude zu bereiten”, fügte Giannikis an.

Hoffen auf die Auswärtslöwen

Bleibt zu hoffen, dass die Sechzger am Sonntag an der Hafenstraße wieder ihr starkes Auswärtsgesicht zeigen. Gut 1.000 Gästekarten wurden bereits abgesetzt. Verfolgen könnt ihr die Partie auf MagentaSport, wir berichten natürlich ab den frühen Morgenstunden wieder im Live-Ticker für Euch.

Faninformationen Rot-Weiss Essen – TSV 1860 (17.Spieltag)

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RWE Rot Weiss Essen TSV 1860 20240510 (155)

Auswärts können die Löwen gewinnen – und das wollen sie auch am Sonntag möglichst wieder unter Beweis stellen. Im Stadion an der Hafenstraße soll ein Sieg in der Fremde die Gemüter nach der nächsten Heimniederlage wieder etwas beruhigen. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen vor der Partie Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München im Überblick.

Faninformationen Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München

643 Kilometer müssen die Löwenfans auf der kürzesten Route absolvieren, wenn sie wieder einmal bei einem Auswärtsspiel des TSV 1860 München dabei sein wollen. Gegner ist dieses Mal Rot-Weiss Essen, die zuletzt in die Abstiegszone zurückgefallen sind. Auf Platz 17 liegt der RWE, die Löwen hingegen sind auf Platz 12 zu finden. Ebenso viele Punkte wie Plätze trennen die beiden Kontrahenten derzeit voneinander. Während sich die Gastgeber möglichst schnell aus der gefährdeten Zone verabschieden wollen, gilt es für den TSV 1860 die starke Auswärtsbilanz aufrecht zu erhalten. Nur zwei Mal verlor man bislang in der Fremde – es gleicht die katastrophale Heimbilanz zumindest etwas aus. Würden die Löwen nur zuhause spielen, wären sie ebenfalls in der Abstiegszone zu finden.

Bereits ausführlich besprochen wurde die anstehende Begegnung im sechzger.de Talk Nummer 187. Dort war mit Philipp auch ein Gast aus Essen anwesend. Thematisiert wurde dabei auch die Auswärtsniederlage von RWE in Saarbrücken. Am Samstag werden die Karten jedoch neu gemischt – wie gewohnt sind dabei zahlreiche Löwenfans am Start, die die Mannschaft von Argirios Giannikis lautstark aus dem Gästeblock unterstützen werden. Fürdie rund 1.000 mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen Rot-Weiss Essen. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Viele Löwen haben sich bereits im Vorverkauf ein Ticket gesichert. Spontane Anreisen sind aber kein Problem, die Gastgeber öffnen vor Ort ab 12 Uhr eine Tageskasse. Bezahlt werden kann hier ausschließlich in bar.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Sulterkamp, 45356 Essen. Dort können Neuner und Busse geparkt werden. Die Gastgeber empfehlen die Anreise über die A42, Ausfahrt Bottrop-Süd. Autofahrer werden im nahegelegenen Industriegebiet “Econovia” oder den Seitenstraßen fündig.

Bahnreisende können Shuttlebusse ab dem Bahnhof nutzen, die auch nach Spielende verkehren.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:00 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es geringe Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Es wird aber empfohlen diese in den Autos oder Bussen zu verstauen. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann bar oder mit Karte bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV dieses Mal keine gute Nachrichten. Die Partie wird nicht kostenlos zu sehen sein. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Essen natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Kam es im November zum Treffen zwischen Ismaik und OB Reiter?

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Hasan Ismaik TSV 1860
Bild: Anne Wild

Mitte Oktober hatte Hasan Ismaik angekündigt, im November wieder nach München reisen zu wollen, um dort auch Oberbürgermeister Dieter Reiter zu treffen. sechzger.de hat beim Jordanier nachgefragt, ob es zum Gespräch kam und ob er Neuigkeiten in der Stadionfrage zu verkünden habe.

Ankündigung eines Besuchs

Kürzlich meldete sich Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik mal wieder zu Wort und lobte die Funktionäre des FC Bayern für ihr Vorgehen, nachdem die Südkurve massive Kritik an PSG-Eigentümer Nasser Al-Khelaifi geübt hatte. Der 47-Jährige verfolgt den Fußball in München also durchaus, wenn auch in diesem Fall im falschen Stadion.

Apropos Stadion: Ismaik hatte im Oktober angekündigt, der bayerischen Landeshauptstadt im November wieder einen Besuch abzustatten und sich in der Stadionfrage auch mit OB Dieter Reiter austauschen zu wollen.

“Wenn ich im November nach München komme, will ich unbedingt mit Dieter Reiter sprechen und ihn darum bitten, ob er uns ein Grundstück – außer das in Riem – anbieten kann.”

Der November ist Vergangenheit, von Hasan Ismaik hat man zu diesem Thema bislang nichts gehört. sechzger.de hat nachgefragt!

Kam es zum Treffen zwischen Ismaik und OB Reiter?

Bereits am 29.11. setzte sich sechzger.de via WhatsApp mit Hasan Ismaik in Verbindung, um sich hinsichtlich des geplanten Treffens mit dem Stadtoberhaupt zu erkundigen. Nur wenige Minuten später hatte der Übersetzer unsere Anfrage ins Arabische übertragen, sodass auch Ismaik unser Anliegen verstehen konnte.

Leider erfolgte bis heute keine Antwort des Mehrheitseigentümers und auch seitens der Stadt erfolgte keine Bestätigung, dass es zu einem Treffen gekommen sei. Insofern muss man wohl leider davon ausgehen, dass Ismaiks großen Ankündigungen einmal mehr keine entsprechenden Taten folgten.

Titelbild: Anne Wild

Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München: Ergebnistipp Martin Gräfer

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Nlz Tsv 1860 Die Bayerische Sponsoring Martin Gräfer

Bereits seit 2016 ziert das Logo des Versicherungsunternehmens die Bayerische als Hauptsponsor das Trikot des TSV 1860 München. Vor wenigen Tagen erneuerte das Unternehmen zudem das Namenssponsoring des Nachwuchsleistungszentrums und übergab einen Spendenscheck an die Talentschmiede der Löwen. Martin Gräfer, Vorstand und Gesicht von die Bayerische, tippt die Partie des TSV 1860 bei Rot-Weiss Essen. sechzger.de berichtet am Sonntag natürlich live von der Hafenstraße.

Martin Gräfer tippt auf Punktgewinn in Essen

Bereits im Mai diesen Jahres waren die Löwen zu Gast in Essen und sicherten sich durch ein Tor von Fynn Lakenmacher den Klassenerhalt in der 3. Liga. Auch für den Auftritt am Sonntag ist Gräfer vorsichtig optimistisch und traut dem TSV 1860 einen Punktgewinn zu.

“Mein Tipp fürs Spiel 1860 gegen Essen? 1:1 und Kozuki trifft in der 73. Minute zum Ausgleich!”

Wie geht es weiter mit dem Bündnis Zukunft?

Martin Gräfer ist nicht nur über das Sponsoring der Bayerischen mit dem TSV 1860 verbandelt, sondern strebte mit dem Bündnis Zukunft auch ein Amt im Verwaltungsrat des Vereins an. Nachdem dieses Vorhaben scheiterte, wurde es ruhig um die Vereinigung, der neben Gräfer u.a. auch Klaus Lutz, Thomas Hirschberger und Klaus Ruhdorfer angehörten.

Zur Zukunft des Bündnisses äußerte sich Martin Gräfer auf Anfrage von sechzger.de wie folgt:

“Wir halten an der Idee eines Bündnisses für den Fußball nach wie vor fest. Aber in der alten Form werden wir das Bündnis nicht weiterführen.

Die Bayerische ist im Fußballsponsoring breit aktiv, und was uns dabei immer wieder auffällt, ist die starke Verbindung des Fußballs zur Tradition – das gilt nicht nur für 1860 München, sondern weit darüber hinaus. Wir haben hier eine spannende Idee, zu der wir bald mehr erzählen wollen. So viel sei schon einmal gesagt: Diese Initiative wird über 1860 hinausgehen.”

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig um Sieben: Tageskasse für Löwen-Fans in Essen

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Der Blick der Löwenfans richtet sich bereits auf das nächste Auswärtsspiel am Sonntag um 13:30 Uhr bei Rot-Weiss Essen. Dort wird es auch eine Tageskasse für kurzentschlossene Sechzger geben. Die sechzger.de-Redaktion präsentiert schon einmal ihre Wunschaufstellungen für die nächste Partie in der Ferne. Heute folgt dann noch ein Personal-Update nach der Löwenrunde. Hoffentlich hat der Nikolaus dann auch drei verspätete Punkte für die Sechzger mit dabei…

Tageskasse in Essen öffnet

Etwa 1.000 Karten für den Gästebereich in Essen sind bereits verkauft. Auch kurzentschlossene Löwen-Anhänger können sich am Sonntag noch auf den Weg nach Nord-Westen machen, denn dort wird es eine Tageskasse geben. 17,50 Euro wird die Tageskarte für einen Stehplatz kosten.

Wunschaufstellungen für Essen

Wenig personelle Änderungen sagt die Redaktion von sechzger.de für das Match an der Hafenstraße voraus, obwohl mit Philipp ein Offensiv-Akteur wieder zur Verfügung steht. In den Wunschaufstellungen gibt beispielsweise Peter dem letzten Torschützen Frey und Youngster Ott eine Bewährungschance von Anfang an, während die beiden Thomasse eine Stammformation gefunden haben.

Bangerter erfolgreich operiert

Während David Philipp wieder zurück im Aufgebot steht, wird dies bei Moritz Bangerter noch bis ins neue Jahr dauern. Immerhin wurde das Löwen-Talent diese Woche erfolgreich operiert. Der Mittelfeld-Akteur musste aufgrund seiner Hüft-Probleme einen Tag nach seinem Geburtstag unters Messer und hofft in der Rückrunde wieder fit zu sein. Wir wünschen weiterhin eine gute Genesung!

Historisches Spiel in Parma

Im UEFA-Cup trafen die Löwen vor 24 Jahren auf den AC Parma und zogen dort trotz einer guten Ausgangslage mit einem 0:2 im Rückspiel in Italien den Kürzeren. Wir blicken für Euch in diesem historischem Spielbericht für Euch zurück.

Vertrag von Vollath vorzeitig verlängert

Ob Klausel oder tatsächlich neuer Vertrag ist bislang nicht klar. Fest steht jedoch: René Vollath bleibt zwei weitere Jahre ein Löwe. Das wurde am gestrigen Donnerstagabend bekannt. Der 34-Jährige hat damit die längste Vertragslaufzeit aller aktuellen Spieler.

News aus der 3.Liga

Seitenstraße sponsert die Vorstadt

Eine strategische Partnerschaft im Nachwuchsbereich haben die Vorstädter aus Unterhaching und die Seitenstraße nun offiziell besiegelt – so nennen es die beiden Clubs zumindest selbst. Dabei soll es vor allem um die Ausbildung von Nachwuchs-Talenten gehen. So werden ab der nächsten Saison wohl siebenstellige Beträge aus der Seitenstraße nach Unterhaching fließen und so das Überleben des dortigen Clubs sichern.

Heißer Empfang für Kania in Dresden

Ein Nachspiel hat am Sonntag der Transfer-Zoff um Bielefelds Angreifer Julian Kania, der im Sommer mit Dresden quasi einig war, dann aber doch auf die Alm wechselte. Am Sonntag um 16:30 Uhr treffen die beiden Clubs nun in Dresden im Spitzenspiel aufeinander. Kania muss sich dabei wohl auf einen heißen Empfang durch die Dynamo-Fans einstellen.

Damit geht ihr bestens informiert in den letzten Arbeitstag der Woche. Wir wünschen Euch einen schönen Nikolaus-Tag, an dem kein Löwen-Fan im Sack des Krampus landet.