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Giesing Gedanken: Rechenspiele zwischen Schlagzeilen

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Warnung: Die Giesinger Gedanken enthalten heute höchst spekulative und durchaus gewagte Rechenspiele.

Lorant & Volland – zwei große Namen in den Schlagzeilen

Dieses Osterwochenende hatte es für den Löwenfan in sich. Am gestrigen Montag Vormittag vermeldete Sechzig den Transfercoup mit Rückkehrer Kevin Volland, der das ganze Löwenumfeld direkt in helle Aufregung versetzt. Am Tag zuvor herrschte noch eine ganz andere Stimungslage. Die Löwenfamilie erreichte die traurige Nachricht vom Tod Werner Lorants. Wahrscheinlich nicht nur, aber ganz besonders für meine Generation steht dieser Trainer für die sportlich mit Abstand erfolgreichste aktiv miterlebte Zeit bei unserem Herzensverein. Kurz vor meinem persönlichen – zumindest formalen – Eintritt ins Erwachsenenalter kam “Werner Beinhart” zu 1860 und blieb – für diesen Verein unfassbar lange – neun Jahre die Schlüsselfigur an der Seitenlinie von Münchens großer Liebe. Sein Tod macht mich betroffen.

Sieg gegen Aachen fast vergessen

Bei derlei Schlagzeilen gerät fast schon in Vergessenheit, dass am Karsamstag auch noch aktuelles Tagesgeschehen stattfand und Fußball gespielt wurde. 2:1 besiegten die Löwen ganz kurz vor dem Abpfiff und irgendwie etwas überaschend Alemannia Aachen. Mit dem fünften Sieg in Serie sorgten sie dafür, dass ich – wie wahrscheinlich viele andere – diese seltsame Saison 2024/25 nun doch nicht entspannt austrudeln lassen kann, sondern wieder den beliebten Tabellenrechner vom kicker bemühen muss.

Rechenspiele: Wo landen die Löwen am Ende?

Was geht da noch in dieser Saison? Ein solider – und vor allem nach der üblen Hinrunde  -durchaus zufriedenstellender Platz im oberen Drittel des Endclassements der 3. Liga? Vielleicht sogar ein bisschen mehr und die Qualifikation für die erste DFB-Pokalrunde in der kommenden Saison, also Platz vier? In der wir dann – mit Kevin Volland – den Saarbrücker und Bielefelder Weg der zwei vorherigen Spielzeiten nachvollziehen? Oder dürfen wir sogar – ganz kühn – von einem Relegationsplatz und einer möglichen Rückkehr in die 2. Bundesliga träumen? Zeit für ein paar Rechenspiele.

Wie kommen wir an Rostock vorbei?

Ich würde mich – selbst an den eigenen verbliebenen Rest Realitätssinn appelierend – für Variante zwei entscheiden: Die Pokal-Quali. Soll es mit diesem Ziel klappen, müssen wir noch an drei Teams vorbei (aktuell Saarbrücken, Ingolstadt und Rostock). Bielefeld & Dresden stehen für mich als Aufsteiger fest. Klar ist: Verlaat & Co. dürfen in den verbleibenden vier Spielen keine Federn mehr lassen. Am Freitag beim Tabellenführer der Heimtabelle in Rostock muss der nächste Sieg eingefahren werden, denn die Hanseaten haben noch das Nachholspiel in Unterhaching in der Hinterhand und auf die bereits abgestiegenen Vorstädter können und wollen wir uns sicher nicht verlassen. Im Falle eines Sieges im Ostseestadion wären wir punktgleich mit Hansa und müssten – wegen des schlechteren Torverhältnisses – hoffen, dass die nochmal patzen. Gegen Sandhausen und Hannover II scheint das unwahrscheinlich. Aber vielleicht am vorletzten Spieltag gegen Cottbus?

…und an Ingolstadt?

Apropos Cottbus. Auch gegenüber dem mit uns punktgleichen Konkurrenten Ingolstadt könnten die Lausitzer uns ein wenig helfen: Am letzten Spieltag empfangen sie die Schanzer daheim. Vielleicht tut uns aber auch schon am kommenden Wochenende Arminia Bielefeld einen Gefallen und besiegt das Team von Sabrina Wittmann? So oder so wäre Ingolstadt dann also auch überholt. Erfolgreiche Rechenspiele.

Saarbrücken oder Cottbus?

Bleibt der 1. FC Saarbrücken. Die Saarländer haben – tückischerweise – trotz ihrer Heimpleite gegen Dresden am Osterwochenende fünf Punkte mehr, als aktuell Sechzig, Rostock und Ingolstadt auf dem Konto. Sie dürften also – die Idealausbeute von zwölf Punkten für uns vorausgesetzt – nur noch sechs Zähler holen. Zwei Siege und zwei Niederlagen also. Gegen Essen, Verl, Aachen und Dortmund? – Ich mag nicht so recht daran glauben… Also müssen wir vielleicht doch noch Cottbus überholen? Die haben aktuell sieben Punkte mehr, als wir, dürften demnach nur noch vier Zähler holen. In Haching, gegen Mannheim, in Rostock und gegen Ingolstadt. Finde ich – angesichts deren Form in den letzten Wochen – duchaus denkbar. Dumm nur, dass dann (siehe oben) halt Hansa womöglich durch einen eigenen Erfolg gegen Cottbus am Ende mehr Punkte als wir auf dem Konto hätte. Also müssen sich Rostock und Cottbus am letzten Spieltag eben die Punkte teilen. Ja, dann haut es hin!

So haut’s hin mit der Pokal-Qualifikation: Ergebnis der hier angestellten Rechenspiele am Saisonende.                           Bild: Screenshot von kicker.de

Löwen machen (wieder) Spaß

Wie man es dreht und wendet – das Ziel Pokal-Quali wird nicht einfach zu erreichen sein. Und womöglich ist ja schon die all diesen Überlegungen vorangestellte Annahme, dass wir die verbleibenden vier Spiele alle gewinnen und damit eine Rekordserie von acht Siegen am Stück realisiert hätten, völlig utopisch. Egal, wie gut die Mannschaft von Patrick Glöckner gerade drauf ist. Aber es tut doch gut, dass unsere Löwen aktuell so viel Spaß machen und mit ihrem Auftreten in den vergangenen Wochen überhaupt solche Rechenspiele ermöglichen. Zwischen Schlagzeilen über den Tod einer Trainerlegende und der Heimkehr eines Ex-Nationalspielers und Herzenslöwen.

Sechzig um Sieben: Freud und Leid bei den Löwen

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

In Sechzig um Sieben liegen nach dem langen Osterwochenende aus Löwen-Sicht Freud und Leid nah beisammen. Die Sechzger-Fans müssen Abschied nehmen von Trainerlegende Werner Lorant, der am Ostersonntag im Alter von 76 Jahren verstarb. Dafür landeten die Münchner einen Tag später einen echten Transferkracher: Kevin Volland kehrt zur nächsten Saison zurück zu seinem Ausbildungsverein nach München-Giesing!

Ruhe in Frieden Werner Lorant

Am Ostersonntag verstarb Trainer-Legende Werner Lorant im Alter von 76 Jahren. Lorant hatte die Löwen von der Bayernliga in die Bundesliga und sogar in die Champions League Qualifikation geführt. Noch im Januar hatte eine Löwen-Delegation Lorant besucht. Nun verstarb Lorant in einem Pflegeheim in Waging am See. Ruhe in Frieden, Werner Lorant!

Transfersensation: Volland kommt zurück

Am Ostermontag legten die Löwen ihren Fans ein ganz besonderes Osterei ins Nest. In einer Pressemitteilung verkündete man die Rückkehr von Kevin Volland. Der Offensiv-Spieler kommt zur neuen Saison vom Bundesligisten Union Berlin zurück zu seinem Ausbildungsverein. Bei einer Pressekonferenz im Büro der Bayerischen stellten sich Volland und Geschäftsführer Dr. Christian Werner den Fragen der Presse.

Glöckner: “Ein geiles Gefühl”

Einmal mehr begeistert zeigte sich Löwen-Coach Patrick Glöckner nach dem 2:1-Heimsieg gegen Alemannia Aachen bei der Pressekonferenz. “Das vor unserer heimischen Kurve, geiles Feeling hier mit der Stimmung unserer 15.000 Zuschauern generell. Auch Aachen hat tolle Unterstützung mitgebracht.”, sagte der Sechzger Coach nach dem Spiel. In unserer Fotogalerie könnt ihr das Spiel noch einmal Revuepassieren lassen.

Historisches Spiel in Bamberg

In unserem historischen Spiel blicken wir dieses Mal genau 40 Jahre zurück. In der Saison 1984/85 bekleckerten sich die Löwen in der Bayernliga nicht mit Ruhm und landeten am Ende im Mittelfeld des Klassements. Hier geht es zum historischen Spiel, dem 2:1-Auswärtssieg in Bamberg. 

Sechzger.de Talk erscheint morgen

Die zahlreichen Zuschauer- & hörer unseres sechzger.de-Talks müssen wir – nach dem langen Osterwochenende – noch ein wenig um Geduld bitten. Erst heute Abend wird die Ausgabe #207 aufgezeichnet, in der wir u.a. einen Gast aus Rostock begrüßen werden. Natürlich besprechen wir dann auch alle wichtigen Themen der letzten Tage auf und neben dem Fußballplatz. Ab Mittwoch Morgen ist die Sendung online.

Gut informiert in die kurze Woche

Damit geht ihr bestens informiert in die kurze Arbeitswoche, die am heutigen Dienstag beginnt. Bereits am Freitag um 18:60 Uhr sind die Löwen beim FC Hansa Rostock zu Gast und wollen dabei ihre Serie ausbauen.

Volland in der LÖWENRUNDE: “Ich wollte unbedingt zu Sechzig zurück!”

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Bester Laune präsentierte sich der erste Neuzugang der Löwen für die kommende Saison 2025/26, Kevin Volland den sehr kurzfristig geladenen und dennoch zahlreich erschienenen Medienvertretern bei der LÖWENRUNDE in der Zentrale von 1860-Hauptsponsor Die Bayerische am Ostermontag Vormittag.

Gedenken an Werner Lorant

Besondere Ereignisse verlangen besondere Maßnahmen. Und so nahmen auf dem Podium in Neuperlach nicht nur der Protagonist selbst und Geschäftsführer Dr. Christian Werner, sondern auch Die Bayerische-Vorstand Martin Gräfer Platz, um diesen Transfercoup, der die Herzen der Löwenfans höher schlagen lässt, zu besprechen. Nach einem stillen Gedenken an den tags zuvor verstorbenen Werner Lorant blickte Gräfer dann aber direkt nach vorne und sprach hoffnungsvoll von dem möglichen “Beginn einer neuen Legende” beim TSV 1860.

Der 32jährige Volland, der am Osterwochenende einen Zwei-Jahres-Vertrag bei 1860 unterschrieben hat, beantwortete die vielen Fragen in dieser LÖWENRUNDE geduldig und sagte…

…zu seiner Gefühlslage bezüglich der Rückkehr nach München:

Wenn du nach München wieder reinfährst und mit deinem alten Heimatverein, dem du unglaublich viel zu verdanken hast, die ersten Gespräche führst und auch spürst, dass der Verein das unbedingt machen will, gibt dir das als Spieler ein unglaublich gutes Gefühl. (…) Man hat ja über die Jahre im Profifußball schon gefüht alles gesehen und die Ausschläge sind jetzt nach oben und unten nicht mehr so extrem, aber heute hat es schon extrem gekribbelt.

…zu seinem eigenen aktuellen körperlichen Zustand:

Ich hatte ja eine schwerere Knieverletzung im letzten Jahr, wo ich bis Oktober raus war. Aber ich merke in den letzten Monaten schon, dass ich wieder ordentlich ‘auf pace’ bin, dass ich im Training ordentlich mithalten kann.

…über seinen Aufenthaltsort ab Juli (München oder Memmingen):

Ein Mix wird es sein. Ich bin froh, mit meiner Familie ins Allgäu zu kommen. Meine Kids freuen sich schon riesig: Oma und Opa sind wieder da. (…) Trotzdem werd’ ich auch eine Wohnung in München haben.

…zum sportlichen Niveau in der 3. Liga (in der er selbst noch nicht gespielt hat):

Der Bene Hollerbach, der ja in Wehen gespielt hat, hat mich schon ein bisschen vorgewarnt, hat gesagt, dass es da schon ordentlich zur Sache geht. Fitness ist ein großes Thema. (…) Wenn ich zum Beispiel im Halbfeld angespielt werd’, glaub ich, dass du schon einen Ticken mehr Zeit hast, aber es ist eine sehr intensive Liga.

…zur sportlichen Zielsetzung:

Wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe, dann ist es, nicht auf die Kacke zu hauen, wenn man als Neuzugang irgendwo hinkommt. Jetzt vom Aufstieg zu reden… da waren die letzten Jahre einfach zu durchwachsen, war mehr Achterbahnfahrt. Man wird die Zielsetzung, wenn man in der Vorbereitung ist, offen kommunizieren.

…zu den Aussichten der aktuellen Mannschaft auf eine DFB-Pokalqualifikation für die neue Saison (von der er ja dann auch profitieren würde):

Es ist schon noch ein Endspurt, wo du punkten musst und nicht viel liegen lassen darfst. Aber so, wie 1860 zur Zeit drauf ist, wie sie auch Fußball spielen, ist einiges möglich. Wär natürlich schön, wenn sie es schaffen.

…zu einem möglichen Engagement bei den Löwen nach seiner aktiven Karriere:

Ich bin ja immer mit dem Verein verbunden und es gibt diverse Sachen – nach der Karriere – wo man seine Expertise weitergeben kann. Zum Beispiel im Jugendbereich. Aber das ist alles Zukunftsmusik. Ausgeschlossen ist natürlich nix.

 

Rückkehr perfekt: Kevin Volland wechselt zum TSV 1860

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Kevin Volland 1860

Nein, heute ist nicht der 1. April und dies ist kein Scherz: Kevin Volland kehrt zur neuen Saison zum TSV 1860 München zurück und geht nach 13 Jahren wieder für die Löwen auf Torejagd. Dies gab der TSV 1860 soeben im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt.

Kevin Volland kehrt zum TSV 1860 zurück

Wovon viele Löwenfans seit Jahren träumen, wird nun Wirklichkeit: Der ehemalige Nationalstürmer Kevin Volland – derzeit noch beim Bundesligisten Union Berlin unter Vertrag – kehrt im Sommer zum TSV 1860 München zurück. Dort will er seine tolle Karriere nicht nur ausklingen lassen, sondern mit den Löwen nochmal ordentlich angreifen. Aus seiner Verbundenheit zu seinem Ausbildungsverein hat der Allgäuer nie einen Hehl gemacht. So besuchte er auch das Pokalduell der Löwen mit seinem Stammverein FC Thalhofen im vergangenen August.

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung im Juni 2024 hatten wir Kevin Volland und seinen besten Freund und ehemaligen Sturmpartner Markus Ziereis befragt, wieso sie sich in jungen Jahren für den TSV 1860 entschieden hatten:

“Als 15-Jährige hatten wir ein Luxusproblem: Der 1. FC Nürnberg, der FC Bayern München und der TSV 1860 München klopften an. Unsere Entscheidung fiel klar und deutlich aus: Wir wollten den Löwen auf der Brust tragen. Das hatte gute Gründe. Das NLZ wurde viele Jahre für seine hervorragende Ausbildung ausgezeichnet. Die familiären Strukturen und vor allem die Nähe zu den Profis waren für uns wichtige Argumente. Zu sehen, wie sich die Jugendarbeit bei den Löwen in letzter Zeit wieder entwickelt hat, macht uns umso mehr stolz, dass wir dort unsere Anfänge auf dem Weg zum Profi machen durften.”

Nun schließt sich also der Kreis, Kevin Volland kehrt an die Grünwalder Straße zurück.

Schnellstes Bundesligator der Geschichte

Bereits im Januar 2011 unterschrieb Volland beim Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim einen bis 2015 laufenden Vertrag, blieb jedoch auf Leihbasis bis Sommer 2012 zunächst in Giesing. Einmal mehr hatte die desaströse wirtschaftliche Situation aufgrund der Beteiligung an der Allianz Arena die Löwen gezwungen, eins ihre größten Talente unter Wert abzugeben. 700.000 Euro Ablöse erhielt der TSV 1860, zum Zeitpunkt des Wechsels betrug der Marktwert des Stürmers laut transfermarkt.de jedoch bereits 3,5 Mio. Euro.

Für die Löwen erzielte Volland in 60 Pflichtspielen (2. Bundesliga und DFB-Pokal) insgesamt 20 Tore und leistete 15 Assists. Auch im Kraichgau etablierte sich der gebürtige Marktoberdorfer schnell als Stammspieler, traf in 132 Bundesligaspielen 33 Mal ins Schwarze und bereitete zudem 38 Treffer vor. Besonders in Erinnerung blieb wohl das schnellste Tor der Bundesligageschichte, das er im August 2015 nach nur neun Sekunden gegen den FC Bayern erzielte.

15 Länderspiele für Deutschland

Bereits 2014 hatte Volland sein Länderspieldebüt gefeiert, sein erstes (und einziges) Tor im DFB-Trikot folgte im November 2016 gegen San Marino. Im Sommer des selben Jahres war er für 20 Mio. Euro zu Bayer Leverkusen gewechselt und enttäuschte auch dort keineswegs. 50 Tore und 32 Assists in 144 Pflichtspielen sprechen eine deutliche Sprache. Dies blieb auch im Ausland nicht unentdeckt und so legte die AS Monaco im Sommer 2020 11 Mio. Euro auf den Tisch, um den Stürmer ins Fürstentum zu locken.

Bei den Monegassen kam er in 115 Pflichtspielen zu 39 Toren und 24 Vorlagen, ehe er im Sommer 2023 zu Union Berlin in die Bundesliga zurückkehrte. Seine Zeit an der Alten Försterei war jedoch leider geprägt von etlichen Verletzungen. So stehen bei den Eisernen bis dato lediglich 36 Einsätze (4 Tore, 5 Assists) zu Buche. In der kommenden Spielzeit kehrt Kevin Volland zum TSV 1860 zurück und möchte an alter Wirkungsstätte noch einige Erfolgserlebnisse bejubeln.

“Wichtiger Baustein der Mannschaft”

In der Pressemitteilung schreiben die Löwen:
Dass sich ein Stürmer wie Kevin Volland dazu entschlossen hat, noch einmal zu seiner ersten Profistation zurückzukehren, ist großartig für den TSV 1860 München“, sagt Dr. Christian Werner. „Kevin wird uns nicht nur mit seiner Qualität auf dem Spielfeld weiterbringen, sondern auch ein wichtiger Baustein im Innenleben der Mannschaft sein. Zusätzlich freuen wir uns, mit ihm ein absolutes Aushängeschild für den Verein dazugewonnen zu haben. Im Rahmen dieses Transfers danke ich beiden Gesellschaftern und der Familie Ismaik. Alle gemeinsam sagen wir: Herzlich willkommen zurück bei den Löwen, Kevin!“

Ruhe in Frieden, Löwe: Werner Lorant verstorben

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Trauer Tod Kerze Scheller lorant

Der langjährige Trainer des TSV 1860 München, Werner Lorant, ist heute im Alter von76 Jahren verstorben. Unter Lorant gelang den Löwen der Durchmarsch von der Bayern- in die Bundesliga und gar in die Champions League-Qualifikation.

Werner Lorant im Alter von 76 Jahren verstorben

Der gebürtige Welverer bestritt insgesamt 325 Bundesligaspiele und war dabei unter anderem für Rot-Weiss Essen, den 1. FC Saarbrücken und Eintracht Frankfurt am Ball. Durch seine Spielweise erarbeitete er sich bereits damals den Ruf als “harter Hund”.

Dieses Attribut begleitete ihn auch während seiner Tätigkeit als Trainer, v.a. bei unseren Löwen. Nachdem er zunächst einige Vereine in Franken trainiert hatte, wechselte Lorant im Jahr 1992 zum TSV 1860 und prägte eine Ära an der Grünwalder Straße.

Von der Bayernliga in die Champions League-Qualifikation

Lorant führte die Löwen aus der Bayernliga ins internationale Geschäft, die Qualifikation zur Champions League wurde nur denkbar knapp gegen Leeds United verpasst. Eine Derbyniederlage im Oktober 2001 beendete Lorants Zeit bei den Löwen, anschließend war er noch bei der SpVgg Unterhaching und diversen Clubs in Deutschland, Österreich, Südkorea, China, der Slowakei und der Türkei tätig, ehe er seine Trainertätigkeit im Jahr 2019 endgültig beendete.

Zuletzt lebte Lorant in einem Seniorenheim in Waging und war bereits sichtlich von seiner Krankheit gezeichnet, als ihm die Senioren des TSV 1860 im Januar dieses Jahres einen Besuch abstatteten.

Mit Werner Lorant verliert der TSV 1860 eine prägende Persönlichkeit und einen der erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte. Ruhe in Frieden, Werner!

Lorant 1860 Senioren 3
Werner Lorant beim Besuch der Senioren des TSV 1860 im Januar

Titelbild: pexels.com (Rahul)

Nach Sieg gegen Aachen: “Geiles Feeling hier mit der Stimmung”

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Pressekonferenz Tsv 1860 Alemannia Aachen Glöckner Geiles Feeling

Den vierten Sieg in Folge feierte der TSV 1860 am gestrigen Samstag gegen Alemannia Aachen und kletterte in der Tabelle der 3. Liga munter weiter nach oben. Trainer Patrick Glöckner schwärmte von der Atmosphäre im Grünwalder Stadion: “Das vor unserer heimischen Kurve, geiles Feeling hier mit der Stimmung unserer 15.000 Zuschauern generell. Auch Aachen hat tolle Unterstützung mitgebracht.”

“Aachen hat extrem krass verteidigt”

Nachdem Heiner Backhaus, Trainer der Alemannen, seiner Enttäuschung über die Niederlage freien Lauf ließ, bestätigte Patrick Glöckner, dass ein Punkt für Aachen verdient gewesen wäre. Des Weiteren führte er aus:

“Generell haben wir kein gutes Fußballspiel gesehen. Erste Halbzeit unwahrscheinlich viele Fouls, unwahscheinlich viele Spielunterbrechungen. Wir sind nicht so richtig in Takt gekommen, nicht so richtig in unser Spiel gefunden. Das hatte aber auch damit zu tun, dass Aachen extrem krass verteidigt, auf allen Positionen wirklich den Fokus auf Zweikampfführung und Laufleistung hat – genauso wie wir es eigentlich auch haben. Wir sind auch ne Mannschaft, der ich immer wieder einpredige, dass die Basics – und dazu gehört nun mal die Physis und die Zweikampfhärte – dass das an oberster Stelle steht, bevor man spielerische Elemente hinzufügt.”

“Geiles Feeling hier mit der Stimmung”

Weiters gab Glöckner zu Protokoll:

“Wir sind dann etwas glücklich in Führung gegangen und ich denke, das 1:1 ging dann auch in Ordnung kurz nach der Halbzeit. Entscheidend ist aber trotzdem: Wie machst Du weiter? Natürlich war die 2. Halbzeit eher ausgeglichen. (…) Wir haben nichts aus dem Spiel heraus an großen Chancen zugelassen, was auch ne super Sache ist von den Spielern, wie sie es quasi immer wieder schaffen, hinter den Ball zu kommen und in der Box an den Leuten zu arbeiten.”

Zwar bemängelte er das Zweikampfverhalten beim Gegentreffer durch Bakhat, ansonsten ging Glöckner mit seinem Team jedoch keineswegs hart ins Gericht.

“Ansonsten: 90. Minute, dreckiger Sieg für uns, der aber auch mal schön, ist, der auch mal gut tut. Das vor unserer heimischen Kurve, geiles Feeling hier mit der Stimmung unserer 15.000 Zuschauern generell. Auch Aachen hat tolle Unterstützung mitgebracht.”

Es sei kein Spiel auf “fußballerisch höchstem Niveau” gewesen, so Glöckner, die drei erkämpften Punkte seien jedoch “Gold wert”.

Titelbild: Screenshot YouTube (Löwen-TV)

Fotogalerie zu TSV 1860 – Alemannia Aachen

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Titelbild TSV 1860 Alemannia Aachen Fotogalerie

Spielerisch konnten die Löwen am gestrigen Karsamstag zwar nicht unbedingt an den zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, am Ende stand jedoch trotzdem der vierte Dreier in Folge zu Buche. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München gegen Alemannia Aachen.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Alemannia Aachen

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Später Siegtreffer für TSV 1860 gegen Alemannia Aachen

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Titelbild Tsv 1860 Alemannia Aachen

Nach der perfekten englischen Woche empfing der TSV 1860 bei strahlendem Sonnenschein Alemannia Aachen im Grünwalder Stadion. In einer höhepunktarmen Partie besiegten die Löwen die Gäste durch einen späten Treffer von David Philipp mit 2:1.

Abiama trifft zur Führung für die Löwen

Zwei der formstärksten Mannschaften der Liga trafen auf Giesings Höhen aufeinander, doch davon sah man über weite Strecken der ersten Hälfte reichlich wenig. Die Löwen, bei denen Kwadwo den gesperrten Lucoqui auf der linken Abwehrseite ersetzten, konnten zunächst nicht an die starken Leistungen der letzten Partien anknüpfen. Immerhin waren sie auch defensiv kaum gefordert, denn auch die Gäste aus der Kaiserstadt präsentierten sich recht harmlos.

So dauerte es bis zur 29. Minute, ehe die erste Tormöglichkeit zu verzeichnen war, doch Kozuki verzog und es blieb beim 0:0. Es folgten zwei Halbchancen durch Verlaat und Hobsch, gefährlich wurde es jedoch nicht wirklich. Dies änderte sich in der 39. Minute, als Hobsch den Ball mit starkem Körpereinsatz eroberte, Jacobsen den Kollegen Abiama auf die Reise schickte und dieser die Kugel am Keeper vorbei zum 1:0 in die Maschen schob. Die Proteste der Aachener prallten am Schiedsrichter ab, die Führung hatte Bestand und wurde von den Löwen problemlos in die Halbzeitpause gerettet.

Der Jubel nach dem 1:0 durch Dickson Abiama

Später Siegtreffer für TSV 1860 gegen die Alemannia

Die Gäste reagierten zur Pause und brachten mit Benschop und Bakhat zwei neue Offensivkräfte – und Letzterer führte sich perfekt ein. In der 48. Minute traf der 25-Jährige per Kopf mit der ersten Aachener Chance zum 1:1. Danach agierte die Gelb-Schwarzen mit Rückenwind und wollten nachlegen, Marco Hiller musste jedoch nicht eingreifen. Aus einem Eckball resultierte dann die nächste Gelegenheit für den TSV 1860, doch der eingewechselte Maier platzierte die Kugel relativ freistehend neben das Tor (63.).

Danach wogte das Spiel zwar hin und her, von einem hochklassigen Match konnte man jedoch zu keiner Zeit sprechen. Tendenziell waren meist sogar die Gäste dem zweiten Treffer näher, eine tatsächliche Torgefahr entwickelten sie jedoch auch nicht. Glück hatte die Alemannia jedoch, als Benschop der Ball im eigenen Strafraum an den Arm flog, der Schiedsrichter jedoch nicht auf den Punkt zeigte (85.). Dennoch setzten die Löwen den Lucky Punch: Nach einem Einwurf kam David Philipp an den Ball und setzte den Ball platziert in die rechte untere Ecke zum vielumjubelten 2:1 (89.)!

Liveticker: TSV 1860 München – Alemannia Aachen (34.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker TSV 1860 München Alemannia Aachen 34-Spieltag 3-Liga 2024-25

Herzlich willkommen zum Liveticker am 34.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Alemannia Aachen!

Heimsieg Nummer fünf in Folge wird heute vom TSV 1860 München anvisiert. Nach der perfekten Englischen Woche wollen die Löwen mit dem Punkte sammeln direkt weitermachen. Allerdings ist mit Alemannia Aachen eine ähnlich formstarke Mannschaft im Grünwalder Stadion zu Gast. Am Ostersamstag wird es vor ausverkauftem Haus eine stimmungsvolle Angelegenheit werden, doch wer wird die Oberhand behalten? Ab 14:00 Uhr wird es sich zeigen!

Aufstellung:
Hiller – Danhof, Verlaat (C), Dulic, Kwadwo – Jacobsen, Deniz (63. Maier) – Abiama, Guttau (86. Kloss), Kozuki (63. Wolfram) – Hobsch (69. Philipp)

Bank:
Vollath (TW), Reinthaler, Reich, Gevorgyan, Frey

Tore:
1:0 Abiama (39.), 1:1 Bakhat (48.), 2:1 Philipp (89.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schröter (Aufbautraining), Lucoqui (Gelbsperre)

(Eventuelle) Ausfälle bei Alemannia Aachen:
Nils Winter, Lukas Scepanik, Niklas Castelle, Leandro Putaro, Julian Schwermann, Marcel Johnen (alle verletzt bzw. angeschlagen), Mika Hanraths (fraglich)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Philipp Maier, Soichiro Kozuki, Max Reinthaler, David Philipp, Leroy Kwadwo, Rene Vollath und Florian Bähr haben bereits vier gelbe Karten gesehen, Thore Jacobsen steht bei neun Verwarnungen. Bei einer weiteren Verwarnung müssen sie daher eine Partie aussetzen. Darüber hinaus wurde Maximilian Wolfram bereits acht Mal verwarnt. Sean Dulic, Tim Danhof, Raphael Schifferl und Morris Schröter sahen je dreimal eine gelbe Karte.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Alemannia Aachen außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist ausverkauft, Tageskassen öffnen daher nicht. Über den offiziellen Zweitmarkt sind bis kurz vor Anpfiff möglicherweise noch Karten verfügbar.

Das heutige Heimspiel wird wie auch der Heimsieg gegen Cottbus im Free-TV gezeigt. Außerdem ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Aktive Fanszene sammelt Fanartikel für Kinderhospiz München

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Aktive Fanszene TSV 1860 München Flohmarkt Für Kinderhospiz Fanartikel

Vor dem Heimspiel gegen Alemannia Aachen am heutigen Samstag sammelt die aktive Fanszene des TSV 1860 München gemeinsam mit PRO1860 Fanartikel an drei verschiedenen Orten rund um das Grünwalder Stadion. In zwei Wochen soll dann im Rahmen des Heimspiels gegen Rot-Weiss Essen ein Flohmarkt stattfinden, alle Spenden kommen dem Kinderhospiz München zugute.

Aktive Fanszene plant Spenden für Kinderhospiz in München

Am heutigen Samstag wollen die Löwen den nächsten Heimsieg einfahren, Gegner ist ab 14:00 Uhr Alemannia Aachen. sechzger.de berichtet im Liveticker von der Partie im Grünwalder Stadion. Bereits vor dem Anpfiff findet eine Aktion der aktiven Fanszene sowie von PRO1860 statt. Wie bereits online, per Spruchband und im Brunnenmiller angekündigt wurde, werden alte und noch intakte Fanartikel gesammelt. Alle Löwenfans sind dazu aufgefordert ihre Kleiderschränke zu durchforsten und einen Beitrag zu der Aktion zu leisten. Ab 11:30 Uhr können diese am Löwentreff (Candidplatz) sowie hinter der Westkurve und der Stehhalle abgegeben werden. Voraussetzung ist ein Bezug zu Sechzig München und, dass die Gegenstände noch tragbar bzw. nutzbar sind. Nach Informationen von sechzger.de beteiligt sich die Mannschaft ebenfalls an der Aktion. Sie hat ein unterschriebenes Trikot beigesteuert. Darüber hinaus wurden weitere original getragene und unterschriebene Trikots als Spende abgegeben.

Beim nächsten Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen Anfang Mai findet dann am Löwentreff ein Flohmarkt statt. Dort werden alle gesammelten Artikel versteigert. Der gesamte Erlös kommt der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München zugute. Informationen zum Empfänger sind der zugehörigen Homepage zu entnehmen. Zum letzten Heimspiel gegen Erzgebirge Aue Mitte Mai ist dann die Übergabe des zustande gekommenen Betrags geplant.

Bild: Weiß-Blauer Blog