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TSV 1860 Rugby nach Sieg beim RFC Vaduz Tabellenführer

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titelbild tsv 1860 rugby vaduz

Nach einem überzeugenden Auswärtssieg beim RFC Vaduz ist der TSV 1860 Rugby neuer Tabellenführer der Landesliga Bayern. Beim 41:29-Erfolg in Liechtenstein überzeugten die Löwen vor allem durch ihre Defensivstärke und ihre Effizienz in Ballbesitz.

TSV 1860 Rugby neuer Tabellenführer

Um zum Spielort im Fürstentum Liechtenstein zu gelangen, mussten die von einigen Fans begleiteten Löwen während ihrer 3 1/2-stündigen Anreise durch Österreich und die Schweiz – und das wohlgemerkt in der Landesliga Bayern! Der RFC Vaduz war vor dem Spieltag Tabellenführer und legte direkt mit dem ersten Try samt Zusatzpunkten los. Schnell lag die Spielgemeinschaft StuSta/1860 also mit 0:7 in Rückstand, zeigte in der Folge jedoch defensiv eine herausragende Leistung und agierte in Ballbesitz äußerst effektiv.

Zwar lagen die Löwen zwischenzeitlich mit 14:22 zurück, kämpften sich bei sommerlichen Bedingungen auf dem Nebenplatz des Rheinpark Stadions zurück in die Partie und gewannen am Ende verdient mit 41:29. Unbedingt erwähnenswert ist dabei auch der Support von außen, denn die taktischen Anweisungen durch das Trainerteam zeigten fast jedesmal umgehend Wirkung. Durch den Auswärtssieg zog StuSta/1860 in der Tabelle an den Liechtensteinern vorbei und setzte sich an die Tabellenspitze der Landesliga.

Galerie zum Sieg in Liechtenstein

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

NLZ: Auswärtssiege für U19, U17 und U16

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TSV 1860 19 Erdogan Emre

Mit neun Punkten im Gepäck kehrten die U19, die U17 und die U16 am Samstag von ihren Auswärtsspielen zurück. Besonders der Auswärtssieg der A-Junioren beim Nachwuchs des Bundesligisten SC Freiburg ist sehr erfreulich.

U19 gewinnt beim SC Freiburg

Bereits in der 3. Minute brachte Paul Sturm die Löwen im Möslestadion in Führung. Diesen knappen Vorsprung konnte das Team von Jonas Schittenhelm jedoch nicht in die Pause retten, denn Osagie Okungbowa glich in der 44. Minute aus. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel traf Jakob Benz erneut für die Breisgauer (46.), sodass der TSV 1860 nun einem Rückstand hinterherlaufen musste.

Edon Krasniqi besorgte in der 68. Minute den Ausgleich und Emre Erdogan (siehe Titelbild) sorgte in der 85. Minute durch einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter gar noch für den 3:2-Auswärtssieg der Löwen. In der Tabelle zog der TSV 1860 am SC Freiburg vorbei und belegt nun hinter Überraschungsteam SV Rot-Weiss Walldorf auf Platz 2.

Auch U17 und U16 siegen auswärts

Als Tabellenführer reiste die U17 zur SpVgg Bayreuth und setzte sich trotz eines Platzverweises Mitte der 2. Halbzeit mit 3:1 durch. Für die Elf von Peter Ulbricht trugen sich David Matijevic (17.), Julius Peters (21.) und Jannis Hohenester (88.) in die Torschützenliste ein. Gianluca Steingräber hatte zwischenzeitlich zum Anschlusstreffer für die Oberfranken getroffen (28.).

Schwerer als erwartet tat sich die U16 beim abgeschlagenen Tabellenletzten DJK Don Bosco Bamberg, setzte sich letztendlich vor 150 Zuschauern aber doch mit 3:1 durch.

Dritte bleibt im Aufstiegsrennen – Vierte mit Heimniederlage

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Während die 4. Mannschaft des TSV 1860 zuhause gegen den neuen Tabellenführer verlor, bleibt die Dritte durch einen hart erkämpften Heimsieg im Aufstiegsrennen.

Dritte der Löwen bleibt im Aufstiegrennen

Auch wenn der TSV Gräfelfing in der Tabelle der Kreisliga lediglich einen Platz im Mittelfeld belegt, so verlangte er dem TSV 1860 III am Samstagnachmittag doch alles ab. Lange sah es sogar danach aus, als könnten die Gäste gar Zählbares vom Sechserplatz mitnehmen, führten sie zur Pause doch noch mit 1:2.

Jonas Einloft hatte Gräfelfing in der 18. Minute in Führung gebracht und auch auf den Ausgleich durch Jeffrey Ebert (23.) hatten die Gäste eine Antwort und schlugen durch Johannes Münch (31.) zurück. Es dauerte bis zur 79. Minute, ehe der Favorit durch Felix Rothe erneut ausglich.

In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst sah Torschütze Münch wegen Beleidigung glatt Rot (88.), dann erlöste der soeben eingewechselte Peter Lettenbauer die Löwenfans mit dem 3:2 (90.+4). Nochmal drei Zeigerumdrehungen später setzte Mario Krischel den Schlusspunkt und erzielte den Treffer zum 4:2-Endstand.

In der Tabelle belegen die Löwen nun vorläufig den Relegationsrang 2, können aber am Nachmittag noch vom SV München West (Heimspiel gegen den TSV Großhadern) verdrängt werden.

TSV 1860 IV unterliegt SpVgg Thalkirchen

Einen tollen Fight lieferte die Vierte der SpVgg Thalkirchen, musste sich nach 90 Minuten jedoch mit 1:3 geschlagen geben. Gegen den vorläufigen Tabellenführer glich Manasa Mbimbu (66.) die Halbzeitführung (Raphael Schiermoch, 42.) aus. Erst gegen Ende der Partie konnte die SpVgg das Spiel für sich entscheiden.

Kevin Heck (80.) und Ahmet Kamis trafen spät für die Gäste, die zumindest bis heute Nachmittag am SV Akgüney Spor vorbeizogen. Der TSV 1860 IV belegt in der Tabelle der Kreisklasse aktuell den 9. Platz.

Leider keine Punkte gab es für die 4. Mannschaft der Löwen

Saisonprognose im April: Erwartungen nähern sich der Realität

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Die vorletzte Saisonprognose der Drittligaspielzeit 2025/26, die wir von unseren Leser*innen erbeten haben, war gleichzeitig die erste, die vor, während und nach einem Spiel der Löwen online war. Entsprechend hatte die 0:3-Niederlage in Cottbus durchaus  Einfluss auf ein sich veränderndes Abstimmungsverhalten. Glaubte nach dem 1:1 gegen Waldhof Mannheim am Samstag Nachmittag der eine oder andere kühne Optimist noch an den Aufstieg in die 2. Bundesliga in dieser Saison, hat die Pleite in der Lausitz wohl alle Löwen final auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Keine Änderung der Antwortoptionen

Logischerweise ändern wir – wie vereinzelt im Kommentarbereich gefordert – die Antwortkategorien bei einer monatlich identisch wiederholten Befragung nicht, nur weil die eine oder andere Antwort in der Realität gar nicht mehr möglich ist. Das wäre handwerklich und methodisch unsauber. Dass 1860 heuer rechnerisch nicht mehr absteigen kann und dennoch auch im April fast drei von 100 Umfrageteilnehmer*innen die Option “Wir steigen ab” angekreuzt haben, nehmen wir mal einfach so zur Kenntnis. Vielleicht ist es ja eine Portion Galgenhumor, die da durchkommt.

Gut zwei Drittel erwarten Platz 4 bis 8

Die am häufgsten gewählte Antwort in diesem Monat ist – wenig überraschend und wie übrigens auch im Dezember und Januar – die Option “Platz 4-8”, wo die Löwen ja auch aktuell gerade stehen. Fast sieben von zehn Fans (68%) erwarten nun den Zieleinlauf im Feld hinter den Aufstiegsrängen. Bemerkenswert, dass in der Anfangsphase dieser Saison im August und September deutlich mehr Personen den Aufstieg prognostizierten, als jetzt dieses sehr wahrscheinliche Szenario einer Platzierung im oberen Mittelfeld. Die Platzierung zwischen vier und acht lag im Sommer mit rund einem Viertel aller Antworten auf Platz zwei.

Aufstiegshoffnungen vor dem Spiel in Cottbus

24% unserer Befragungsteilnehmer*innen gehen davon aus, dass Volland & Co. in den verbleibenden sechs Spielen im Classement der 3. Liga sogar noch ein wenig nach hinten rutschen und am Ende nur einen Platz zwischen neun und zwölf belegen. Dies ist somit die am zweithäufigsten gewählte Antwort im April. Der aktuelle Zwölfte, Jahn Regensburg ist unser nächster Gegner und hat acht Punkten weniger auf dem Konto, als 1860.
Die 17% bzw. – in absoluten Zahlen – 112 Anhänger, die immer noch an den Aufstieg glauben, sind mehrheitlich Abstimmende, die schon vor dem Spiel am Dienstag Abend mitgemacht haben. Als noch Hoffnung bestand. Danach hat kaum jemand noch sein Kreuzchen bei dieser Antwort gemacht.

Platz 13-16 am unrealistischsten

Dass die Löwen bis zum 16. Mai, wenn das letzte Saisonspiel in Verl abgepfiffen wird, sogar noch auf einen Platz knapp vor den Abstiegsrängen abrutschen, befürchtet nur eine ganz kleine Minderheit von einem Prozent. Die im April am seltensten gewählte Antwort.

In vier Spielen die letzte Prognose der Saison

Wie immer danken wir allen Teilnehmer*innen an unserer monatlichen Saisonprognose! Nach den nächsten vier Spielen gegen den Jahn, in Saarbrücken, gegen Ulm und in Schweinfurt werden wir Euch zum letzten Mal in dieser Saison um eine Einschätzung bitten. Mal sehen, welche Antwortoptionen dann überhaupt noch im Bereich des Möglichen liegen.

 

Die zwei Wege in den DFB-Pokal

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Die zwei Wege in den DFB-Pokal

Den Aufstieg hat man im Lager des TSV 1860 München nach der bitteren 0:3-Niederlage beim FC Energie Cottbus angehakt. Der Höhepunkt der Restsaison ist also das Toto-Pokal-Endspiel gegen die Würzburger Kickers am Samstag, 23. Mai. Viel wichtiger als der unbedeutende Landespokal-Titel ist aber die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal der Saison 2026/27 und dadurch zusätzliche Einnahmen von geschätzt 400.000 Euro. Aber es gibt noch einen zweiten Weg für die Löwen, in den DFB-Pokal einzuziehen.

Der zweite Weg in den DFB-Pokal

Dafür werfen wir einen Blick auf die Tabelle der Regionalliga Bayern. Diese führt aktuell der 1. FC Nürnberg II (62 Punkte, Stand Samstag-Vormittag) vor den Würzburger Kickers (59), der SpVgg Unterhaching (55) und dem FV Illertissen (52) an. Die Mannschaften dahinter haben keine Chance mehr auf einen der vordersten Plätze. Für den DFB-Pokal qualifiziert sich nämlich neben dem Toto-Pokal-Sieger auch der bayrische Amateurmeister.

Wer ist der bayrische Amateurmeister?

Dazu schreibt der BFV in seiner Spielordnung (X, §68, Punkt 8):

Für die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde qualifiziert sich der Bayerische Toto-Pokal
Sieger sowie der bestplatzierte bayerische Amateurverein der Regionalliga
Bayern.

Ebenfalls definiert der BFV, wer der bayrische Amateurmeister ist: “der bestplatzierte bayrische Amateurverein (ausgenommen 2. Mannschaften eines Lizenz-Vereins) in der Regionalliga Bayern aus der Saison 2025/26”.

Das Restprogramm der Regionalligisten

Dazu werfen wir mal einen kurzen Blick auf das Restprogramm der drei Kandidaten für die bayrische Amateurmeisterschaft:

  • Würzburg: Memmingen (A), Bayreuth (H), Fürth II (A), Burghausen (H), Unterhaching (H), Ansbach (A)
  • Unterhaching: Augsburg (H), Fürth II (A), Hankofen (H), Bayreuth (A), Memmingen (H), Würzburg (A), Burghausen (H)
  • Illertissen: Buchbach (A), Aschaffenburg (H), Eichstätt (H), München-Rot II (H), Hankhofen (H), Augsburg (H)

Was passiert wenn Würzburg Amateurmeister wird?

Sollten die Würzburger Kickers, wie es aktuell der Fall wäre, beste Nicht-Reserve in der Regionalliga Bayern sein, so passiert laut der Regeln des Toto-Pokals folgendes:

“Sollte der Sieger des Toto-Pokalfinales gleichzeitig auch der bayrische Amateurmeister sein, bzw. sich über die 3. Liga qualifiziert haben, dann erwirbt der im Finale unterlegene Verein das Recht zur Teilnahme an der 1. Hauptrunde auf DFB-Ebene”.

Sprich wird Würzburg beste Nicht-Reserve in der Regionalliga Bayern und gewinnt das Endspiel gegen die Löwen, so steht der TSV 1860 dennoch im DFB-Pokal. Werden die Löwen zudem noch Vierter in der 3. Liga und qualifizieren sich so direkt für den DFB-Pokal, so würde der freie Platz im DFB-Pokal zwischen den beiden unterlegenen Toto-Pokal-Halbfinalisten aus Regensburg und Burghausen in einem Entscheidungsspiel ermittelt.

Der einfachste Weg in den DFB-Pokal…

… ist und bleibt aber natürlich der Sieg im Toto-Pokal-Finale. Aber jetzt sollten wenigstens den langen Diskussionen der Löwen-Fans, wer in welchem Fall in den DFB-Pokal einzieht, ein schnelles Ende finden.

Foto: Fanmarsch vor dem DFB-Pokal-Match 2022 gegen Borussia Dortmund

 

 

TSV 1860 – Jahn Regensburg: Ergebnistipp Jo Boyamba

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Joseph Boyamba

Bereits zum zweiten Mal steht Joseph Boyamba aktuell bei Borussia Dortmund unter Vertrag und soll dort die Nachwuchsspieler in der U21 an den Profibereich heranführen. Heute tippt der 28-jährige Ex-Löwe das Ergebnis des Heimspiels des TSV 1860 München gegen Jahn Regensburg.

Jo Boyamba tippt auf Heimsieg der Löwen

Obwohl im besten Fußballeralter, hat sich Boyamba bewusst für eine Rückkehr zum BVB entschieden, musste sich dort zuletzt aber des Öfteren mit einem Platz auf der Bank zufrieden geben, damit die jüngere Konkurrenz Spielpraxis erhält. Selbstverständlich interessiert er sich jedoch auch noch für die 3. Liga und hat auch die Löwen im Blick.

“Ich tippe auf einen 2:1-Heimsieg!
Haugen und Jacobsen treffen.”

Nach der Schmach von Cottbus täte dieses Erfolgserlebnis gut, auch wenn in der Tabelle der Zug nach oben natürlich abgefahren ist.

Aktuell bei Borussia Dortmund II

Der gebürtige Troisdorfer mit französischen und kongolesischen Wurzeln wurde u.a. beim MSV Duisburg und beim FC Schalke 04 ausgebildet, wo er nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft mit den A-Junioren zur Spielzeit 2015/16 in den Kader der 2. Mannschaft aufgenommen wurde. Nach einer Leihe zum BSV Rheden wechselte Boyamba 2017 zur SG Wattenscheid 09 und zog nach nur einer Saison in der Lohrheide weiter zu Borussia Dortmund II.

Dort erzielte er in 58 Spielen 24 Tore und zog die Aufmerksamkeit des SV Waldhof Mannheim auf sich. Bei den Kurpfälzern kam Joseph Boyamba in der 3. Liga auf 14 Treffer bei 54 Einsätzen. Anschließend suchte er sein Glück an der Grünwalder Straße, wo er für den 33 Drittliga-Spiele bestritt, sechs Tore erzielte und vier Assists leistete. Danach war der Offensivspieler für die SV Elversberg in der 2. Bundesliga am Ball, ehe er über Rot-Weiss Essen zum BVB II zurückkehrte. Dort stand er in der laufenden Saison 18 Mal auf den Platz und konnte sich in der Regionalliga West an der Seite des anderen Ex-Löwen Leroy Kwadwo bislang zwei Mal in die Torschützenliste eintragen.

Titelbild: CR-Fotos

Thomas Dähne bleibt ein Löwe

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Thomas Dähne bleibt ein Löwe

Als Nachfolger von Marco Hiller trat er ein schweres Erbe an, doch er hat sich längst in die Herzen der Fans gefangen: Löwen-Keeper Thomas Dähne hat sich nicht nur schnell als Stammkeeper etabliert sondern war in der bisherigen Drittliga-Saison der verlässliche Rückhalt in der Defensive. Nun hat der 32-jährige Oberaudorfer seinen Vertrag in Giesing bis 2028 verlängert.

Thomas Dähne bleibt ein Löwe

Wie der TSV 1860 am Freitagnachmittag vermeldete bleibt Thomas Dähne also für mindestens zwei weitere Spielzeiten ein Löwen. Seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich machte er im österreichischen Brausekonzern mit seinen Niederlassungen in Salzburg und Leipzig, eher er über Helsinki und Plock bei Holstein Kiel für fünf Jahre eine neue Heimat fand. Zur aktuellen Saison wechselte Dähne dann zu den Löwen und bleibt nun mindestens bis 2028.

Dähne gehört zu den besten Keepern der Liga

29 Spiele in Liga drei plus drei Einsätze im Totopokal absolvierte Dähne bislang in Weiß-Blau und fühlt sich bei den Sechzgern sichtlich wohl. Dies bestätigte er auch mit starken Leistungen und gehört mit einem Notenschnitt von 2,78 laut Kicker zu den besten Keepern der dritten Liga.

Dähne: “Stolz ein Löwe zu sein”

In der offiziellen Pressemitteilung wird Dähne folgendermaßen zitiert:

„Ich bin sehr dankbar für das gegenseitige Vertrauen und die Wertschätzung, die ich hier beim TSV 1860 München erleben darf. Es macht mich stolz, ein Löwe zu sein und auch die kommenden beiden Jahre hier im Tor zu stehen.”

Geschäftsführer Manfred Paula zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die Vertragsunterzeichnung:

„Thomas Dähne zählt zu den besten Torhütern der 3. Liga und ist in unserer Mannschaft ein extrem wichtiger Spieler, der mit unbändigem Willen und einwandfreiem Charakter vorangeht. Daher freut es mich sehr, dass wir auch in den kommenden beiden Spielzeiten auf ihn zählen können.“

Eine große Baustelle bei der Kaderzusammensetzung für die Saison 2026/27 ist damit aus Löwensicht schon einmal erledigt.

Bildquelle: TSV 1860 München

Löwenrunde vor Regensburg: “Leidenschaft, Energie, Kampfgeist”

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Löwenrunde vor Regensburg: "Leidenschaft, Energie, Kampfgeist"

Der Aufstieg ist nach der deutlichen 0:3-Niederlage in Cottbus endgültig abgehakt. Entsprechend können die Löwen ohne großen Druck ins nächste Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg am Sonntag um 19:30 Uhr gehen. Mit den Gästen haben die Sechzger noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als der TSV mit 0:4 unter die Räder kam. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sprach Trainer Markus Kauczinski über die personelle Situation und sagte unter anderem, er fordere auch weiterhin von seinem Team “Leidenschaft, Energie und Kampfgeist“.

Die personelle Lage bei 1860

Fehlen werden gegen Regensburg einmal mehr Deniz, Christiansen, Jakob und Verlaat. „Bei Jesper reagiert das Knie auf Belastung. Wir schauen da von Woche zu Woche“, sagte Kauczinski. Er kündigte zudem an: „Es wird Veränderungen geben“, ohne dabei konkret zu werden. Er werde „keine Geschenke verteilen“, sagte der Löwen-Coach weiter, Spielzeit müsse man sich auch weiterhin erarbeiten. „Das Gerüst ist da. Es wird die Chance für den einen oder anderen geben, der zuletzt weniger gespielt hat. Aber das werden nicht nur Junge sein“, erklärte Kauczinski. Rein aufgrund möglicher Erlöse aus dem DFB-Fördertopf werde er seine Aufstellung nicht ändern, erklärte er.

Kauczinski: „Es war für alle schwer“

In Bezug auf die letzten Tage seit der 0:3-Niederlage in Cottbus berichtete er: „Es war für alle schwer, dass wir nicht überzeugen konnten, dass nicht jeder an sein Maximum gekommen ist. Aber der Blick geht weiter nach vorne.“. Man wolle „jeden Platz, den man gutmachen kann, gutmachen“ und in allen verbleibenden sechs Ligaspielen „Leistung und Einstellung bringen, um auch vor den Fans das Gesicht zu wahren“, sagte Kauczinski weiter. „Energie, Leidenschaft und Kampf“, erwartet er auch weiterhin von jedem seiner Spieler.

Addition vieler kleiner Dinge führte zu 0:3

Angesprochen von sechzger.de auf die Gründe für die schwache Vorstellung seines Teams in Cottbus, antwortete der Löwen-Coach: „Es gibt nicht den einen Grund. Es war die Addition vieler kleiner Dinge. Die ersten 20 Minuten waren ordentlich, dann haben wir zu viele Chancen zugelassen. Das ging zu einfach. Wir haben viele schlechte Entscheidungen getroffen und uns so selbst in Probleme gebracht. In der zweiten Halbzeit hatten wir Phasen, wo das auf Augenhöhe war. Aber insgesamt war es zu wenig.“.

Niederlechner ist ein Kandidat, andere auch

Die Auswechslung von Danhof anstelle von Lippmann erklärte Kauczinski so: „Lippi hat nicht gut begonnen, die ersten beiden Gegentore fielen über seine Seite. Aber am Ende hatte er bessere Aktionen, kam in Dribblings. Ich habe Rittmüller für Danhof gebracht, weil er nachgelassen hat.“. Ob sich Niederlechner durch seinen Einsatz in Cottbus Chancen auf die Startelf gegen Regensburg erarbeitet hat, ließ der Trainer offen. „Er ist ein Kandidat, aber andere auch.“, sagte Kauczinski. Niederlechner habe zwei gute Aktionen im Spiel und zuletzt auch bessere Momente im Training gehabt.

Keine Systemumstellung geplant

Am angestammten System mit Dreierkette wird sich in den letzten sechs Liga-Spielen nichts ändern. „Es bleibt dabei. Ich fange nichts Neues an, wenn ich nicht die Zeit habe, die Dinge aufeinander abzustimmen.“, erläuterte der Sechzger-Trainer. Das System verschiebe sich im Spiel ohnehin immer mehr. „Das ist nicht mehr so starr wie auf dem Papier“, sagte er weiter. Wie die Startelf am Sonntag gegen Regensburg genau aussieht und wie das Spiel läuft, könnt ihr natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen. Wir berichten ab den Mittagsstunden für Euch aus Giesing.

e.V. Fußballer*innen am Wochenende – 5x Sechser-Platz

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TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Bevor die Profis am Sonntagabend zum Heimspiel gegen Jahn Regensburg antreten, erwartet Löwenfans an der Sportanlage St.-Martin-Straße ein klasse Vorprogramm. Gleich fünf e.V. Mannschaften bestreiten am Samstag und Sonntag ihre Heimspiele am Sechser-Platz.

Herren III & IV am Samstagnachmittag

Die Dritte des TSV 1860 ist weiterhin am Relegationsplatz der Kreisliga dran, nachdem sie das Verfolgerduell vor zwei Wochen für sich entscheiden konnte. Am Samstag soll dann gegen den TSV Gräfelfing nachgelegt werden. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.

Davor ist um 15:00 Uhr die Vierte der Herren gefordert, und empfängt die SpVgg Thalkirchen. Während es für die Löwen sportlich in der Kreisklasse um nichts mehr geht, stecken die Thalkirchner momentan mitten im engen Aufstiegskampf – entsprechend motiviert dürften sie auftreten.

Löwinnen am Sonntag

Um die Stunden vor dem Profispiel zu überbrücken – und natürlich, um die Löwinnen zu supporten – bieten sich die drei Heimspiele unserer Fußballerinnen am Sonntag perfekt an. Starten tut die Dritte mit einem Testspiel gegen die SV Adelshofen-Nassenhausen um 11:30 Uhr. Nachlegen tut die U23 um 14:00 Uhr gegen den FC Dreistern Neutrudering, bevor dann um 16:00 Uhr die Erste der Löwinnen die DJK Pasing empfängt.

Immer den Überblick behalten mit dem Löwenkalender

Wer kein Spiel der Löwen verpassen möchte, sollte einen Blick in den sechzger.de Löwenkalender werfen. Dort sind alle anstehenden Partien – von den Profis bis zu den Jugendmannschaften – übersichtlich aufgeführt. Ergänzt wird der Kalender durch weitere Termine und Veranstaltungen rund um den TSV 1860 München.

Mobilitätsumfrage gegen Regensburg: Datenbasis für die Zukunft des Grünwalder Stadions

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Grünwalder Stadion TSV 1860 Tickets Sechzgerstadion Freunde des Sechzger Stadions ÖPNV

Rund um das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SSV Jahn Regensburg rückt ein Thema in den Fokus, das abseits des Rasens von entscheidender Bedeutung für die Löwen ist: die Infrastruktur. Wie der Verein bekannt gab, wird im Rahmen der Partie eine umfassende Mobilitätsumfrage unter den Stadionbesuchern durchgeführt. Was auf den ersten Blick nach einer rein statistischen Erhebung aussieht, dürfte ein wichtiger Baustein für die politische und bauliche Zukunft von Giesing sein.

Mobilitätsumfrage für die Machbarkeitsstudie

Hinter der Umfrage steht mehr als nur das Interesse an der Anreisedauer der Fans. Es ist davon auszugehen, dass diese Erhebung primär dazu dient, belastbare Daten für die anstehende Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Grünwalder Stadions zu liefern.

Ein zentraler Punkt jeder Stadionerweiterung in einem dicht besiedelten Stadtviertel wie Giesing ist das sogenannte Mobilitätsgutachten. Dieses ist zwingend erforderlich, um zu prüfen, wie die Infrastruktur auf ein erhöhtes Zuschaueraufkommen reagiert. Aktuell ist die Kapazität auf 15.000 Plätze begrenzt. Im Falle eines Ausbaus – über dessen Umfang die Machbarkeitsstudie Aufschluss geben soll – steht eine Kapazität von 25.000 bis zu 30.000 Plätzen im Raum.

Warum die aktuellen Daten so wichtig sind

Um fundierte Prognosen für eine fast verdoppelte Zuschauerzahl erstellen zu können, benötigt die Stadt München zunächst eine präzise Bestandsaufnahme:

  • Wie viele Fans nutzen bereits jetzt den ÖPNV?
  • Wie hoch ist der Anteil derer, die mit dem PKW anreisen und die Parkplatzsituation belasten?
  • Welche Rolle spielen alternative Angebote wie das Fahrrad oder Fußwege?

Nur wer weiß, wie die Fans heute zum “Sechzger” kommen, kann seriös planen, welche Maßnahmen bei einer Kapazitätserweiterung notwendig wären, um das Viertel vor dem Verkehrschaos zu bewahren. Die Umfrage bietet somit die Chance, die theoretischen Modelle der Gutachter mit realen Werten der Fanszene zu füttern.

Sachliche Planung statt bloßer Hoffnung

Für die Löwen-Fans bedeutet die Teilnahme an der Umfrage also auch eine indirekte Beteiligung am Prozess rund um ihre Heimat. Es geht darum, die Rahmenbedingungen für einen professionellen Spielbetrieb an der Grünwalder Straße zu untermauern. Je exakter die Daten, desto weniger Raum bleibt für Spekulationen oder pauschale Ablehnungen aufgrund von Verkehrsbedenken.

Wie haltet ihr es am Spieltag?

Die Umfrage gegen Regensburg ist der offizielle Weg – uns interessiert aber schon jetzt euer Stimmungsbild: Wie reist ihr normalerweise zum Grünwalder Stadion an? Seid ihr  mit der U-Bahn, Bus oder der Tram  unterwegs, nutzt ihr das Auto oder gehört ihr zur Fraktion der Giesinger Fußgänger oder Radfahrer?

Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare!