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Kevin Volland verkündet sein Karriereende

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Mit einer Videobotschaft hat sich Kevin Volland heute von den Löwenfans verabschiedet und damit sein Karriereende als Profifußballer verkündet. Für den gebürtigen Marktoberdorfer, der Ende dieses Monats 34 Jahre alt wird, hat sich der große Traum, seinen Lieblingsverein, für den er schon als Jugendlicher die Fußballstiefel schnürte, zurück in die 2. Bundesliga zu führen, nicht erfüllt. Seine Wirken als Fußballer lässt er nun im Amateurfußball ausklingen.

“Hab mir das auch alles anders vorgestellt”

Das Statement von Kevin Volland zum Karriereende im Wortlaut:

Servus liebe Löwenfans, (…) irgendwann muss man mal eine Entscheidung treffen, die für einen selber auch nicht leicht ist. Und irgendwann steht dann auch mal das Karriereende vor der Tür, wie es bei mir jetzt der Fall ist. Ich hab’ mir die letzten Wochen extrem viele Gedanken gemacht, wie’s weitergehen soll, musste mich nach dem Zwangsabstieg auch erstmal ein bisschen ordnen und hab mir das auch alles anders vorgestellt. Trotzdem, wenn ich jetzt aber auf die letzten 16 Jahre meiner Karriere zurückblicke,  hat der Fußball mir so viele schöne, tolle Momente ermöglicht. Ich hab’ in Super-Städten leben dürfen, hab’ in überragenden Mannschaften spielen dürfen. Und so viele Leute kennengelernt – auf und neben dem Platz – von denen ich so viel lernen konnte. Dafür bin ich für ewig dankbar. Was ich den Löwen wünsch’ für die nächsten Jahre ist einfach nur Kontinuität, dass sich was entwickelt, dass sich aber vor allem auch in der kommenden Spielzeit ‘ne junge Mannschaft entwickeln darf. Und dass es dann mit ‘nem guten Fundament wieder nach oben geht. Dafür drücke ich alle Daumen! Und jetzt beginnt ein neues Kapitel im Leben. Irgendwie auch ‘ne neue Challenge. Ich will nochmal in den Amateurfußball reinschnuppern. Und auch die Zeit jetzt mit meiner Familie genießen. Und mit meinen Freunden. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Vielen, vielen Dank für die letzten 16 Jahre! Es war mir ein Fest, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werd’s extrem vermissen! Bis bald.

Rückkehr von Volland im April 2025 löst Euphorie aus

Am 21. April letzten Jahres war die Rückkehr von Kevin Volland an die Grünwalder Straße verkündet worden und sie löste eine Euphoriewelle aus, die bis in den Herbst hinein anhielt. Mit dem Weltstar und weiteren namhaften Verpflichtungen, wie Florian Niederlechner, Kilian Jakob oder Sigurd Haugen sollte endlich die Rückkehr in die 2. Bundesliga realisiert werden. Am Ende stand ein – auch für Volland – enttäuschender achter Platz und zweieinhalb Wochen nach Saisonende in der 3. Liga der von Hasan Ismaik herbeigeführte Zwangsabstieg des TSV 1860 in die Regionalliga Bayern.

Aus Thalhofen nach Monaco

Kevin Volland begann seine bemerkenswerte internationale Karriere beim FC Thalhofen, wo er nun zum Karriereende nun auch nochmal im unterklassigen Amateurfußball (konkret in der Bezirksliga Schwaben Süd) gegen den Ball treten wird. Nach Stationen im Jugendbereich des FC Memmingen und der TSG Thanhausen, landete Volland im Sommer 2007 an der Grünwalder Straße 114 in der U17 der Löwen. Sein Profidebüt für 1860 gab Volland am 26. September 2010 bei einem 2:1-Sieg in Augsburg, wo er in der 86. Minute für Daniel Bierofka eingewechselt wurde. Anfang 2011 musste Sechzig den hochtalentierten Volland verkaufen. Die TSG Hoffenheim überwies 700.000 Euro und verlieh den noch 18jährigen direkt zurück nach München. Im Sommer des folgenden Jahres wechselte er endgültig ins Kraichgau. Nach der nächsten Station bei Bayer Leverkusen, ging es im Sommer 2020 für Volland ins Fürstentum Monaco, wo er für drei Jahre blieb. Nach einer Rückkehr in die Bundesliga zu Union Berlin kam Kevin Volland im letzten Sommer zurück zu seinem Herzensverein 1860.

Beeindruckende Karrieredaten

Insgesamt blickt der sympathische Allgäuer auf 277 Bundesliga-, 57 Zweitliga- und 32 Drittligaspiele zurück. Er erzielte 80 Tore in Deutschlands Oberhaus. 86 Mal trat er in Frankreichs erster Liga gegen den Ball und erzielte dort 28 Treffer. 17 Championsleague- und 21 Europaleaguespiele stehen ebenso zu Buche, wie 15 Länderspiele für Deutschlands A-Nationalmannschaft (1 Tor).

Dank an Volland

Die ganze Redaktion von sechzger.de dankt Kevin Volland für seinen Einsatz für unseren TSV 1860 und wünscht ihm auch für die letzten Schritte seiner beeindruckenden Karriere alles Gute, vor allem Spaß und natürlich verletzungsfreiheit!
Servus Kevin!

Kein Eröffnungsspiel in der Regionalliga mit den Löwen

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13.7.2017 FC Memmingen - TSV 1860
13.7.2017 FC Memmingen-TSV 1860, Begrüßung der Teams

Viele Löwenfans haben nach dem Zwangsabstieg des TSV 1860 in die Regionalliga Bayern aufgrund der Zahlungsverweigerung von Hasan Ismaik am 3. Juni darauf gehofft, dass ihre Mannschaft – wie beim gleichen Vorfall vor neun Jahren – das offizielle Eröffnungsspiel der Liga zugesprochen bekommt. Dies ist aber nicht der Fall. Der Bayerische Fußballverband hat heute bekannt gegeben, dass der “Opener” der vierten Liga zwischen dem TSV Aubstadt und dem Drittligaabsteiger Schweinfurt 05 ausgetragen wird. Termin ist Donnerstag, der 23. Juli um 19:00 Uhr. Also genau heute in drei Wochen. Der komplette Spielplan wird nach Auskunft des BFV Ende der kommenden Woche veröffentlicht.

Sechzig wollte das Eröffnungsspiel nicht

Gerüchteweise hört man aus dem Umfeld der Löwen, dass die Verantwortlichen von der Grünwalder Straße 114 den Wunsch beim Verband hinterlegt hätten, am 1. Spieltag die – aufgrund von 19 Teilnehmern in der Liga an jedem Spieltag nötige – spielfreie Mannschaft zu sein. Dies gäbe ein wenig mehr Puffer bei der – angesichts der aktuellen Situation – sehr knappen Vorbereitung auf den Ligabetrieb 2026/27. Ob der BFV dem Wunsch der Sechzger nachkommt, ist aktuell noch nicht bekannt. Die nochmal zwei Tage vor dem regulären Spieltermin am Samstag angesetzte offizielle Saisoneröffnung am Donnerstag in drei Wochen müssen die Löwen aber auf keinen Fall absolvieren.

Aubstadt – Schweinfurt zum Start…

Diese findet in Unterfranken statt. Und die Gäste kommen aus dem gleichen Regierungsbezirk. Von einem “Derby” zu sprechen, würde aber der Partie wohl eher nicht gerecht. In der mit 750 Einwohnern kleinsten Gemeinde Bayerns fand bereits vor fünf Jahren das Eröffnungsspiel der Regionalliga Bayern statt, damals gegen die SpVgg Unterhaching. Die Partie endete vor – Corona-bedingt – nur 1.000 Zuschauern torlos. Diesmal hoffen die Gastgeber, 3.000 Zuschauer zu begrüßen und damit “ausverkauft” melden zu können.

…live im TV

Die Partie zwischen Aubstadt und Schweinfurt wird auf BR24Sport im Livestream übertragen. Auch in der kommenden Saison wird auf diesem Weg wieder jede Woche mindestens ein Topspiel aus der Regionalliga Bayern gezeigt. Die Löwen dürften als Zuschauermagnet und Ausrichter für stimmungsvolle Fußballfeste, zumindest auf den Rängen, dabei relativ oft dabei sein.

sechzger.de-User*innen wollen Haching zum Start

Und wo bzw. gegen wen starten die Löwen dann in die neue Saison 2026/27? Geht es nach dem Zwischenstand unserer aktuell auf der Startseite (nur im Web, nicht in der App) laufenden Umfrage, so wünschen sich unsere Leser*innen die SpVgg Unterhaching, Wacker Burghausen oder die kleinen Roten als ersten Gegner auf Giesings Höhen. Zuvor hatten wir abgefragt, ob ein Auswärts- oder ein Heimspiel präferiert wird, wobei sich das Sechzgerstadion als bevorzugter Ort knapp durchgesetzt hatte. In den kommenden Tagen könnt Ihr noch an der Befragung teilnehmen und euren Wunsch hinterlegen. Ob der in Erfüllung geht, erfahren wir dann alle am Ende der kommenden Woche, wenn der BFV den Spielplan für die komplette Saison veröffentlicht.

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Titelbild: Feierliche Saisoneröffnung am 13. Juli 2017 in Memmingen beim Spiel gegen 1860. Heuer sind die Löwen am Eröffnungsspiel nicht beteiligt. Es steigt in Aubstadt

Was das WM-Aus wirklich mit unserer Nachwuchsarbeit und dem TSV 1860 zu tun hat

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Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Das frühe Scheitern der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA gegen Paraguay war irgendwie absehbar – und doch löst es verlässlich die altbekannten Reflexe aus. Im medialen Boulevard wird die sportliche Krise wahlweise mit fehlenden “Typen”, dem Ruf nach dem Heilsbringer Jürgen Klopp, „echten Männerfußball“ (was auch immer das sein soll), dem zu wenig inbrünstigen Mitsingen der Nationalhymne oder gar der 50+1-Regel erklärt.

Doch wer die strukturelle Stagnation des deutschen Fußballs ernsthaft verstehen will, darf sich nicht in populistischen Scheindebatten verlieren. Es lohnt sich, die aufgeworfenen Thesen sachlich zu überprüfen und den Blick dorthin zu richten, wo die Basis für künftige Erfolge – auch für unseren TSV 1860 München – gelegt wird: in die Nachwuchsarbeit.

Premier League und 50+1

Wenn die englische Premier League als leuchtendes Vorbild für die deutsche Nationalelf herangezogen wird, entbehrt das jeder Logik. Die Premier League ist ein Meisterwerk der globalen Vermarktung, doch historisch betrachtet war sie lange Zeit der größte Hemmschuh für den englischen Nationalmannschaftsfußball. Weil die Clubs mit TV-Milliarden fertige Weltstars aus dem Ausland einkaufen, versauerte der eigene Nachwuchs jahrzehntelang auf der Bank oder in unteren Ligen. England als Benchmark für nachhaltige nationale Talentförderung zu positionieren, ist schlichtweg falsch.

Noch abenteuerlicher wird es, wenn in diesem Kontext die Abschaffung der 50+1-Regel gefordert wird. Wer glaubt, dass Investoren-Millionen automatisch bessere deutsche Kicker hervorbringen, verkennt die Realität. Ein Blick nach Italien genügt: Dort gibt es kein 50+1, die Clubs gehören ausländischen Fonds oder Familien-Dynastien. Das Ergebnis sind jedoch oft veraltete Infrastrukturen und eine Liga, in der aus purem Erfolgsdruck lieber auf erfahrene Routiniers gesetzt wird. Die Quittung für Italien waren zuletzt gleich drei verpasste Weltmeisterschaften in Folge.

Das Problem des deutschen Fußballs ist kein finanzielles, es ist ein strukturelles.

Deutschlands blinder Fleck: Der Relative Alterseffekt (RAE)

Wenn wir darüber klagen, dass dem deutschen Fußball die “Typen”, die „Individualisten“ und die „Straßenfußballer“ fehlen, müssen wir uns ansehen, wie in Deutschland selektiert wird. Hier kommt ein sportwissenschaftliches Phänomen ins Spiel, das hierzulande lange ignoriert wurde: der Relative Alterseffekt (RAE).

Dieser Effekt beschreibt die statistische Bevorzugung von Spielern, die früh im Selektionsjahr (Januar bis März) geboren wurden. Da im deutschen Nachwuchs traditionell körperliche Robustheit, Athletik und unmittelbare Durchsetzungskraft belohnt wurden, haben diese biologisch oft reiferen Kinder einen enormen Startvorteil.

Die Konsequenz: Spätentwickler aus dem vierten Quartal (Oktober bis Dezember) fallen im Alter von 12 bis 15 Jahren massenhaft durch das Raster. Wir filtern systematisch jene Talente heraus, die ihre körperliche Unterlegenheit durch kognitive Schnelligkeit, technische Fertigkeiten und enorme Resilienz kompensieren müssten. Doch genau diese “Überlebenden” aus dem vierten Quartal sind statistisch gesehen oft die späteren Unterschiedsspieler. Bei den letzten WM-Turnieren bestand der DFB-Kader oft zu rund 40 Prozent aus Spielern des ersten Quartals, während Q4-Spieler absolute Ausnahmen bildeten.

Das Gegenmodell: Wie Frankreich das System überlistet

Dass es anders geht, beweist ein Blick nach Frankreich. Die Équipe Tricolore schöpft aus einem schier endlosen Reservoir an Weltklassespielern, weil sie das RAE-Problem strukturell gelöst hat. In den nationalen Elite-Akademien wird nicht primär nach dem Geburtsdatum gesichtet, sondern nach dem biologischen Entwicklungsstand.

Die Franzosen nutzen einen Reifegrad-Index. Ein biologisch weiter entwickelter 14-Jähriger bekommt für seine bloße physische Dominanz keinen Bonus, während ein kleinerer Spieler für kreative, technische Lösungen gefördert wird. Das Resultat ist eine nahezu perfekt ausgewogene Verteilung der Geburtsmonate (jeweils knapp 25 Prozent pro Quartal) in den französischen Kadern. Das System züchtet keine fehlervermeidenden Systemspieler heran, sondern schützt gezielt die Individualität und fördert das kreative Eins-gegen-Eins.

Ein Blick auf Sechzig: Diskussionsgrundlage für die Nachwuchsarbeit

Dieses strukturelle Thema durchdringt den gesamten deutschen Fußball bis an die Basis. Nimmt man als Fallbeispiel die aktuell öffentlich einsehbaren U-Kader des TSV 1860 München (Daten via Transfermarkt, Stand Juni 2026), zeigt sich ein Bild, das zumindest als spannende Diskussionsgrundlage dienen sollte:

  • In der aktuellen U17 der Löwen sind 45,8 Prozent der Spieler im ersten Quartal geboren. Talente aus dem vierten Quartal machen lediglich 8,4 Prozent aus (zwei Spieler).
  • In der U19 zeigt sich ein ähnlicher Trend: 34,6 Prozent aus Q1 stehen 11,6 Prozent aus Q4 gegenüber.

Wie sind diese Zahlen zu werten?

Es wäre vermessen, aus diesen Zahlen sofort Urteil über die Arbeit an der Grünwalder Straße zu fällen. Es ist durchaus möglich, dass es sich bei diesen spezifischen Jahrgängen um statistische Ausreißer handelt. Ebenso ist denkbar, dass unser NLZ das Problem längst auf dem Schirm hat und in den jüngeren, noch nicht öffentlich erfassten Jahrgängen (U15 abwärts) bereits aktiv mit gegensteuernden Maßnahmen arbeitet – etwa mit “Bio-Banding”, bei dem im Training nach biologischem Alter eingeteilt wird. Auch die jüngsten DFB-Reformen (wie FUNiño und die Abschaffung des Abstiegs in den U-Ligen) zielen genau darauf ab, diesen Selektionsdruck zu mindern und die Stärken in eins gegen eins Situationen zu stärken.

Dennoch eignen sich diese Statistiken hervorragend, um die richtige Debatte zu führen: Wie stellen wir bei 1860 sicher, dass wir in München und dem Umland keinen technisch brillanten “Q4-Spieler” verlieren, nur weil er mit 14 Jahren noch einen Kopf kleiner ist als sein Gegenspieler? Für einen Ausbildungsverein wie Sechzig, der von der Durchlässigkeit seiner Jugendabteilung lebt, ist das Erkennen von Potenzial “auf den zweiten Blick” überlebenswichtig. Wir können nicht mit dem Budget von Konzernen mit angeschlossenen Fußballvereinen oder dem Nachbarn aus der Seitenstraße konkurrieren – also müssen wir smarter sichten.

Wer über mangelnde Kreativität, fehlende “Mentalitätsmonster” oder das frühe Aus bei der WM klagt, sollte den Fehler nicht bei der 50+1-Regel suchen. Die Lösung liegt in einer intelligenteren, datengestützten Sichtung und einer mutigen Ausbildungsphilosophie.

Ansätze, die den biologischen Reifegrad berücksichtigen und gezielt technisch starke Spätentwickler fördern, sind möglicherweise ein Schlüssel. Für den DFB auf dem Weg zur nächsten Europameisterschaft, aber ganz besonders auch für unseren TSV 1860 München. Um diese strukturellen Themen sollten sich unsere sportlichen Diskussionen drehen.

sechzger.de Talk 268: Test in Schwaig, neue GmbH, Hopperevent in Garmisch

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Das aktuelle Geschehen und die besprechenswerten Ereignisse der vergangenen sieben Tage – also seit der Aufzeichnung des sechzger.de Talks 267 -, ein besonderes Event für Groundhopper vom vergangen Wochenende in Garmisch-Partenkirchen sowie das Testspiel der Löwen am frühen Sonntagabend im Schwaig. Das sind die Themen, die Moderator Peter zusammen mit Co-Moderator Christian und dem Gast Marco im sechzger.de Talk 268 bespricht. Mit seiner insgesamt fünften Teilnahme an unserem Podcast in den letzten drei Jahren dürfte Marco der häufigste externe Gast sein.

Gründung einer Spielbetriebs-GmbH

Am Dienstag Abend um 19:18 Uhr und damit rund eine Stunde, bevor wir mit der Aufzeichnung vom sechzger.de Talk 268 begannen, ging ein Artikel mit wahrscheinlich historischer Bedeutung für den TSV 1860 München bei sechzger.de online: Vermeldet werden konnte die offizielle Eintragung der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts München. Natürlich beginnt dann auch die Sendung direkt mit diesem Thema. Wobei das Ganze zu diesem Zeitpunkt noch sehr viele Frage aufwirft. Die drei Protagonisten versuchen einige davon zu beantworten. Unter anderem gibt es eine Einschätzung zur Tatsache, dass nach aktuellem Stand nur die erste Mannschaft der Löwen in die besagte Gesellschaft eingeordnet wird. U19 und U21 sollen – anders als in der Vergangenheit – beim e.V. bleiben.

Weitere Ereignisse der vergangenen Tage

Der Talk der Vorwoche fand Zeitgleich mit der Meldung über die Einreichung des Insolvenzantrags durch die KGaA statt. Danach ist natürlich wieder viel passiert, was Marco und Christian – strukturiert durch Peter – inhaltlich einordnen dürfen. Dabei geht es z.B. um das Thema Erbpacht an der Grünwalder Straße, aber auch um die bestätigte Verpflichtung von Sigurd Haugen durch den 1. FC Nürnberg. Ebenfalls Abschied haben die Löwen in dieser Woche vom Trainerteam der Vorsaison genommen. Marco und Christian finden für Markus Kauczinski  durchaus freundliche Grußworte und blicken nach vorn. Zum Beispiel auf die beiden anstehenden Trainingslager in Bad Füssing und Ulrichsberg.

Groundhopper stömen ins Skistadion GAP

Um der eigentlich übliche Herangehensweise des sechzger.de Talks in der Sommerpause, auch mal über Themen jenseits des TSV 1860 zu sprechen, zumindest einmal auch in diesem verrückten Sommer 2026, gerecht zu werden, berichten unsere drei Protagonisten, die auch selbst vor Ort waren, von einem Besuch im Skistadion voin Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Samstag. Nähere Infos zu diesem Ereignis können natürlich der Sendung, aber auch einem Artikel inklusive sehenswerter Foto-Galerie entnommen werden. Und zwar hier.

Testspiel: FC Sportfreunde Schwaig – TSV 1860 1:5

Und auch heute geht es im Talk 268 um Sport inm Form eines Saisonvorbereitungsspiels der Löwen! Herz was willst Du mehr? Als tatsächlich einziger sechzger.de-Redakteur hat sich Christian am Sonntag auf den Weg ins Erdinger Moos gemacht, um mit 610 anderen Interessierten – darunter auch Marco – dem Treiben der neu formierten Löwentruppe zuzuzsehen. Und alle, die trotz Hitze gekommen waren, bekamen nach Einschätzung der beiden Talkteilnehmer ein durchaus ansehnliches Spiel geboten. Christian berichtet noch vom Interview mit Alper Kayabunar danach. Und freut sich schon auf die am kommenden Wochenende anstehenden Tests gegen Kay und Moorenweis. Darüber reden wir dann kommende Woche im Talk 269!

Der sechzger.de Talk 268 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

02.07.2011: TSV 1860 muss sich in Ulm mit einem Remis begnügen

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ulm donaustadion

Heute vor 15 Jahren traten die Löwen zu einem Testspiel im Ulmer Donaustadion an. Die Spatzen waren eben aus der Regional- in die Oberliga abgestiegen, während Sechzig in der 2. Bundesliga kickte. Bekanntermaßen sind beide Clubs in der kommenden Saison viertklassig unterwegs – verrückte Fußballwelt… Damals hätte man von einer klaren Angelegenheit für den TSV 1860 ausgehen können, doch der SSV Ulm 1846 verdiente sich das 3:3-Unentschieden redlich.

Ligenhopper SSV Ulm 1846

In der Vergangenheit haben sich die Ulmer Spatzen als wahrer Ligenhopper erwiesen. 1997/98 wurde die Mannschaft unter der Leitung von Trainer Ralf Rangnick Meister der damals drittklassigen Regionalliga Süd. Anschließend schaffte der SSV Ulm 1846 über die 2. Liga den direkten Durchmarsch in die Bundesliga, wo damals auch der TSV 1860 spielte.

Nur ein Jahr später stiegen die Ulmer jedoch wieder ab und auch in der 2. Bundesliga konnte in der Folgesaison die Klasse nicht gehalten werden. Daraufhin wurde den Spatzen die Lizenz für die damals drittklassige Regionalliga verweigert. Da wegen der Insolvenz des Vereins die erste Mannschaft gemäß den Statuten des Württembergischen Fußballverbandes als automatischer Absteiger der viertklassigen Oberliga festgestanden hätte, trat nur die Zweite – die fortan als 1. Mannschaft fungierte – in der fünftklassigen Verbandsliga Württemberg an. Ein beispielloser Absturz, der sogar den “Schwarzen Freitag” toppt…

Rückkehr in die Drittklassigkeit und erneuter Abstieg

Es folgte der direkte Aufstieg in die Oberliga und 2008 die Rückkehr in die Regionalliga. Nach drei Jahren mussten die Spatzen jedoch den erneuten Abstieg in die Viertklassigkeit verkraften und so empfing der SSV Ulm 1846 den TSV 1860 als Oberligist.

TSV 1860 zu Gast im Donaustadion Ulm

Zu Bundesligazeiten hatte der TSV 1860 in Ulm im Februar 2000 eine herbe 0:3-Klatsche kassiert. Diesmal hatte Trainer Reiner Maurer wohl einen Sieg im Donaustadion fest eingeplant, doch sein Team tat sich schwer. Zwar ging Münchens große Liebe früh durch Rakic in Führung, doch danach wuchs der Oberligist vor 1.500 Zuschauern über sich hinaus. Am Ende mussten die Löwen froh sein, überhaupt noch ein Remis erreicht zu haben. Klar, da war nicht unbedingt die Topbesetzung der Löwen auf dem Rasen, aber das hatte man sich in Giesing vermutlich doch etwas anders vorgestellt.

Durchwachsene Zweitligasaison

In der nachfolgenden Spielzeit in der 2. Bundesliga erreichte der TSV 1860 den 6. Tabellenplatz. Am Ende fehlten fünf Punkte auf Rang 3… In dieser Saison debütierte übrigens ein junger Mann namens Phillipp Steinhart in der 1. Mannschaft der Löwen und trug schon damals die Nummer 36. Inzwischen geht Steini nach seinem Abschied von den Löwen bereits in seine dritte Spielzeit beim Regionalligisten FC Homburg – auch dort mit der 36 auf dem Rücken.

Bei den Spatzen hingegen glänzte Jo Reichert als Torschütze, der in der bevorstehenden Saison noch immer im Kader des SSV Ulm 1846 stehen und sein Team nach ausgeheiltem Kreuzbandriss voraussichtlich als Kapitän aufs Feld führen wird.

Die Aufstellung der Löwen

Folgende Spieler schickte Trainer Reiner Maurer beim 3:3 des TSV 1860 in Ulm aufs Feld.

Ochs – Kotzke, Hofstetter, Buck (46. Rech), Steinhart – Stahl (46. Bierofka), Maier, Aigner (46. Wood), Kaiser (58. Malura) – Rakic, Jais (46. Schäffler)

Tore:
0:1 Rakic (3.), 1:1 Reichert (18.), 2:1 Kaufmann (23.), 3:1 Braig (35.), 3:2 Jais (36.), 3:3 Schäffler (85.)

Fotogalerie – der TSV 1860 im Trainingslager in Bad Füssing

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titelbild trainingslager bad füssing fotogalerie

Vormittags reiste der TSV 1860 ins Trainingslager nach Bad Füssing, nachmittags stand bereits die erste Einheit auf der Anlage der DJK-SV Hartkirchen auf dem Programm. Mit dabei sind auch die beiden Gastspieler Matthew Collins und Julian Bell, mit deren zeitnaher Verpflichtung man zeitnah rechnen darf.

Fotogalerie zum Trainingslager des TSV 1860 in Bad Füssing

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

sechzger.de-Gerücht bestätigt: Julian Bell trainiert bei den Löwen mit

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Unsere Leser wissen früher mehr! Ob die gestern am frühen Abend vermeldete Eintragung der Spielbetriebs-GmbH (über deren Vollzug man sich einfach über das regelmäßige Abrufen des Handelsregisters informieren konnte und wofür man keinesweg einen geheimen Informanten an der Grünwalder Straße 114 benötigte) oder der heute am Trainingsgelände gesichtete Spieler Julian Bell. Beides konnte man bei uns schon lange lesen, ehe andere, profitorientierte Berichterstatter mit eigenem Anspruch auf Professionalität darüber schrieben. Hier bei uns “Amateuren” sind alle Löwenfans mit großem Informationsbedarf also bestens aufgehoben.

Julian Bell noch nicht verpflichtet

Und während anderenorts zu lesen ist, die Löwen hätten heute also ihren ersten neuen Spieler “verpflichtet”, können wir unser Gerücht vom Mittag nur dahingehend bestätigen, dass Julian Bell heute mit dem Team ins Trainingslager nach Bad Füssing gefahren ist und dort mit der Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar mittrainiert. Von einer Verpflichtung ist aktuell noch keine Rede. Der 23jährige Defensivspieler wendete sich aber direkt vor dem Aufbruch Richtung Landkreis Passau noch mit einer Videobotschaft an die Löwenfans:

Servus! Julian Bell, 23 Jahre alt, Verteidiger. Komm’ von der BSG Chemie Leipzig, hab’ dort in der Rückrunde fast jedes Spiel von Anfang an gespielt. Freu’ mich jetzt verdammt, bei meinem Jugendverein zu sein und mittrainieren zu dürfen. Servus!

Nähere Infos über die Vita von Julian Bell ist unserem oben erwähnten und verlinkten Artikel von heute Mittag zu entnehmen.

 

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Kader für das Trainingslager

An dieser Stelle präsentieren wir gerne noch den kompletten Kader für das Kurz-Trainingslager in Bad Füssing:

TOR: Paul Bachmann, Mauricio Dunker, Leon Erkocaoglan, Stefan Musa

ABWEHR: Julian Bell, Ludwig Estermann, Lasse Fassmann, Lance Fiedler, Finn Fodor, Benedikt Hoppe, Edon Krasniqi, Jakob Schurz

MITTELFELD: Samuel Althaus, Matthew Collins, Lucas Grancay, Loris Husic, Mustafa Tekin, Raphael Wach

STURM: Luis Azambuja, Emre Erdogan, Rron Gosalci, Cristian Leone, Brahim Moumou, Noah Plöttner, Sandro Porta, Lucio Saric, Fabio Wagner

TRAINERTEAM: Alper Kayabunar (Trainer), Vincent Saller (Co-Trainer), Vitus Eicher (TW-Trainer), Tobias Stefer (Athletiktrainer), Nick Wurian (Physiotherapeut), Andre van Staa (Physiotherapeut), Norbert Stegmann (Zeugwart)

Nicht dabei in Bad Füssing

Weil sie noch an Verletzungen laborieren, für ein Aufbautraining in München bleiben oder berufliche bzw. schulische Verpflichtungen haben, sind die nachfolgenden Akteure nicht im Trainingslager dabei, die aber dennoch weiterhin zum Kader der Löwen gehören:

Alexander Benede, Arian Ortivero Calderon, Damjan Dordan, Emre Dursun, Arin Garza (wechselt demnächst nach Kanada), Jamie Jenni, Xaver Kiefersauer, Noah Klose, Justin Thönig.

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Titelbild: Screenshot vom Instagram-Kanal tsv1860.

Gerücht: Kehrt Julian Bell zu den Löwen zurück?

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Bell Julian U21 TSV 1860 Regions' Cup

Bahnt sich da ein Neuzugang an? Gerüchten zufolge soll Julian Bell am Dienstag am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 gesichtet worden sein. Der Defensivspieler, der einst beim TSV 1860 ausgebildet worden war, stand zuletzt bei Chemie Leipzig unter Vertrag.

Kehrt Julian Bell zu den Löwen zurück?

Bereits von 2014 bis 2023 schnürte der inzwischen 23-Jährige für den TSV 1860 seine Fußballstiefel, ehe er zum FC Augsburg II wechselte. Über die Zwischenstation SpVgg Bayreuth landete er bei Chemie Leipzig, wo er unter dem ehemaligen Löwen-Trainer Alexander Schmidt mithalf, den Abstieg aus der Regionalliga Nordost zu vermeiden. Bei den Sachsen wird Bell als Abgang gelistet, Schmidt wird wie folgt zitiert:

“Beide Spieler, Fynn Seidel und Julian Bell, waren in der vergangenen Rückrunde wichtige Spieler für uns. Wir hätten sie daher gern behalten. Gerade bei Julian Bell zeichnet sich möglicherweise eine tolle Gelegenheit für ihn persönlich ab, sodass wir für seine Entscheidung Verständnis haben.”

Insgesamt stehen für Julian Bell bis dato 71 Spiele in der Regionalliga Bayern und 16 Partien in der Regionalliga Nordost zu Buche. Für die U21 des TSV 1860 lief er zudem 36 Mal in der Bayernliga Süd auf. Sogar das Trikot der 1. Mannschaft der Löwen trug der gebürtige Hohenthanner bereits: Während er in der 3. Liga lediglich auf der Bank saß, kam er im Toto Pokal bei den Siegen beim SV Birkenfeld und beim BSC Saas Bayreuth unter Trainer Michael Köllner als rechter Verteidiger zum Einsatz.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Trainerteam der Saison 25/26 verlässt 1860 München

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kauczinski nicht gut nicht schlecht

Wie erwartet wird der TSV 1860 München nicht mehr mit dem Trainerteam der Saison 25/26 in die kommende Saison in der Regionalliga Bayern gehen. Stattdesen wird Alper Kayabunar das Training der ersten Mannschaft vorerst leiten.

1860 trennt sich vom Trainerteam der vergangenen Saison

Das Trainerteam um Markus Kauczinski ist Geschichte an der Grünwalder Straße. Wie der TSV 1860 München gestern bekannt gab, trennten sich die Wege der Löwen von Kauczinski und seinem Team. Mit Kauczinski müssen sich seine Co-Trainer Markus Brzenska,  Nico Masetzky und Philipp Kunz neue Arbeitgeber suchen. In der sehr kurz gehaltenen Mitteilung bedankt sich 1860 bei den Vieren für die Arbeit in der letzten Saison und wünscht ihnen “privat als auch beruflich alles Gute für den weiteren Lebensweg”.

Kauczinski nur neun Monate in Giesing

Markus Kauczisnki unterschrieb am 09.10.2025 beim TSV 1860 und folgte auf Patrick Glöckner, der inzwischen von Eintracht Frankfurt als Trainer der U21 verpflichtet wurde. Der gebürtige Gelsenkirchener leitete seine erste Trainigseinheit an der Grünwalder Straße am 13.10.2025. Insgesamt betreute Kauczinski die Löwen in 31 Spielen. Unter ihm erreichten die Löwen 14 Siege, acht Unentschieden und mussten sich neun Mal geschlagen geben. Unter Kauczinski zeigte 1860 stark schwankende Leistungen. Zwei Siegesserien von je fünf Spielen im November/Dezember bzw. im Februar/März standen mehrere längere Phasen siegloser Spiele gegenüber. Besonders zum Saisonende gelang es Kauczisnki nicht, die Spannung hochzuhalten. Tiefpunkt war sicherlich das verlorenene Toto-Pokalfinale in Würzburg, bei dem 1860 sich den klassentieferen Kickers im Elfmeterschießen zu Recht geschlagen geben musste.

Kunz gerüchteweise zu Kickers Würzburg

Die Zukunft des Trainerteams ist unklar. Lediglich bei Philipp Kunz gibt es Gerüchte, dass er zu den Würzburger Kickers zurückkehren wird. Wohin es die drei anderen verschlägt ist vollkommen offen.

Alper Kayabunar leitet Training weiterhin

1860 vermeldet weiterhin, dass “Alper Kayabunar die Einheiten der Löwen auch weiterhin anleiten” wird. Ob Kayabunar, der die U21 letzte Saison zum Meistertitel in der Bayernliga Süd führte, damit auch der Nachfolger von Kauczinski werden wird, erscheint offen. Eine wirkliche Bestätigung würden wir aus der Meldung nicht ableiten. Dennoch erscheint es wohl am wahrscheinlichsten, dass Kayabunar die erste Mannschaft übernehmen wird. Dann müsste sich 1860 einen neuen Trainer für die U21 suchen.

 

TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH offiziell eingetragen

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Update 02.07.2026: Am heutigen Donnerstag, den 2. Juli hat auch der TSV München von 1860 e.V. über seine Website die Gründung der Spielbetriebs-GmbH bekannt gegeben.

Ein bedeutender Schritt für die Zukunft des TSV 1860 München ist vollzogen: Wie aus dem aktuellen Handelsregister des Amtsgerichts München hervorgeht, wurde die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH heute offiziell eingetragen.

Rechtliche Basis geschaffen

Für die neue Gesellschaft wurde die Hülle der vormaligen Martin Investment GmbH genutzt, deren Gesellschaftsvertrag aus dem Jahr 2001 stammt. Im Zuge der durch die Mitgliederversammlung beschlossenen strategischen Neuausrichtung wurde die Gesellschaft zum heutigen Tag vollständig umgewandelt und auf den neuen Zweck angepasst.

Die Kernaufgaben der neuen Gesellschaft

Die GmbH fungiert künftig als alleinige Lizenznehmerin und trägt die Verantwortung für den professionellen Spielbetrieb. Zu den zentralen Aufgaben gehören:

  • Spielbetrieb: Organisation und Verwaltung der 1. Herren-Mannschaft in nationalen und internationalen Wettbewerben.
  • Sportliche Infrastruktur: Erwerb und Verwertung von Spieler- und Transferrechten sowie die Beschäftigung des sportlichen und administrativen Personals.
  • Vermarktung: Abschluss von Sponsoring-, Werbe- und Medienverträgen sowie die Steuerung der Merchandising-Aktivitäten.
    Nachwuchsförderung: Betrieb und Finanzierung des Nachwuchsleistungszentrums.

Erfahrene Führung für den Spielbetrieb

Die Gesellschaft mit einem Stammkapital von 76.000,00 Euro hat ihren Sitz in der Grünwalder Str. 114, 81547 München. Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer wurde Thomas Probst bestellt.

Probst ist bei den Löwen bestens vernetzt und verfügt über tiefgehende Kenntnisse der Vereinsstrukturen, etwa durch sein langjähriges Engagement in der Fußballabteilungsleitung, als Aufsichtsrat der KGaA und als Gründungsmitglied der „Unternehmer für Sechzig“.

Mit dieser Eintragung ist die neue Struktur nun rechtlich voll funktionsfähig und bereit, die kommenden sportlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen für den TSV 1860 München anzugehen.