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Quo vadis Aufstiegstraum? 1:1 gegen Mannheim

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Aufstiegstraum ausgeträumt – 0:1-Pleite gegen Mannheim

Am Ostersamstag standen die Löwen beim Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim unter Druck. Man brauchte fast einen Sieg, um weiterhin noch um die vorderen Plätze mitspielen zu können. Die Löwen lieferten in einem sehenswerten Duell spielerisch auch ab, gerieten jedoch durch einen merkwürdigen Gegentreffer Mitte der ersten Halbzeit in Rückstand und waren dann im Abschluss einfach nicht zwingend genug, um das Spiel zu drehen, obwohl sie spielerisch klar überlegen waren. In der Schlussphase traf Haugen per Kopf nach starker Volland-Flanke zum verdienten Ausgleich, es blieb auch beim 1:1. Ob das reicht um weiter im Aufstiegskampf dabei zu bleiben?

Althaus bekommt Vorzug vor Dordan

Wie schon in Regensburg bekam Schifferl neben Voet und Reinthaler in der Defensiv-Kette das Vertrauen von Trainer Markus Kauczinski. Auf der Sechs erhielt Althaus den Vorzug vor Dordan, um den gesperrten Jacobsen zu ersetzen. Auf links setzte Sechzig auf Lippmann, über rechts kam Danhof und im Zentrum teilten sich Haugen und Hobsch den Posten des Stürmers. Die Löwen fanden gut ins Spiel und kamen schon in den ersten Minuten zu ersten Halbchancen.

Mannheim trifft aus dem Nichts

Nach 15 Minuten fanden auch die Gäste besser ins Spiel und die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Grünwalder Stadion bekamen ein Duell auf Augenhöhe zu sehen, in dem die Gastgeber eigentlich die besseren Chancen hatten. Doch den Treffer machte aus dem Nichts der SV Waldhof. Einen Schuss von der linken Seite klatschte Dähne in merkwürdiger Art und Weise nach vorn ab, den Abpraller nahm Bierschenk dankbar an und traf zur 0:1-Gästeführung.

Klarer Strafstoß an Volland nicht gepfiffen

Nach einer halben Stunde machte der bis dahin souveränen Schiedsrichter seinen ersten kapitalen Fehler. Volland wurde im Strafraum von seinem Gegenspieler klar getroffen, nachdem sein erster Abschluss geblockt worden war. Der fällige Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Die Gäste zogen sich nun zurück, wollten die Führung in die Pause bringen, doch die Löwen konnten sich bis zur Halbzeit kaum mehr in Szene setzen, was auch daran lag, dass der Unparteiische nach dem nicht gegebenen Elfmeter seine Linie völlig verlor und dafür zurecht Pfiffe der Kulisse erntete.

Sechzig nach der Pause sehr bemüht

Die Löwen kamen unverändert aus der Kabine agierten in der zweiten Hälfte aber sehr bemüht und hatten mehrmals Möglichkeiten auszugleichen. Die beiden besten Chancen vergaben Hobsch und Haugen jeweils in aussichtsreicher Position jeweils per Kopf. Mannheim spielte nun mit Fünferkette und lauerte auf Konter, die Löwen hatten im zweiten Durchgang weitgehend die spielerischen Vorteile auf ihrer Seite, wurden aber zu selten zwingend.

Die Zeit wird knapp für die Löwen

Als noch 20 Minuten zu spielen waren, zeichneten sich bei den Gastgebern erste Wechsel ab, denn die Zeit wurde langsam knapp, um das Spiel noch zu drehen. Dordan, Steinkötter und Philipp kamen für Hobsch, Althaus und Maier aufs Feld. Und auf einmal brannte es gleich mehrmals lichterloh im Strafraum der Gäste. Sechzig drückte aufs Tempo, hatte aber Pech im Abschluss. Der Ausgleich wollte nicht fallen.

Moral wird durch Ausgleich belohnt

Doch die Moral stimmte, Sechzig rannte weiter an. Mannheim kam kaum zu Entlastung. Einzig versäumten es die Hausherren, sich für die engagierte Vorstellung auch zu belohnen, was auch daran lag, dass die Gäste immer einen Fuß dazwischenbrachten. Bis dann doch der Ausgleich fiel und der war sehr schön anzusehen. Volland flankte genau im richtigen Moment und Haugen köpfte souverän ein zum 1:1. Doch der Löwe wollte mehr und drückte weiter aufs Gas. Es blieb jedoch trotz fünf Minuten Nachspielzeit bei der Punkteteilung, die für die Gäste etwas schmeichelhaft war, auch weil Dähne bei einem Konter noch zwei Mal stark parierte. Ob das reicht, um vorne weiter dabei zu bleiben?

 

Liveticker: TSV 1860 München – Waldhof Mannheim (31.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München Waldhof Mannheim 3.Liga Ostersamstag

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Waldhof Mannheim! Die beiden Mannschaften treffen am 31. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Nach dem Einzug in das Toto-Pokal Finale steht für den TSV 1860 München am Osterwochende das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim auf dem Programm. Ein Sieg ist Pflicht, um im Aufstiegsrennen weiterhin eine Rolle zu spielen. Gelegen kommt den Löwen dabei, dass die Mannheimer die letzten drei Auswärtsspiele allesamt verloren haben. Das darf auch am heutigen Ostersamstag gerne so bleiben, wenn es nach den Löwenfans geht. Kann die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski erneut siegen oder gibt es einen Dämpfer gegen den Waldhof?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Maier (74. Steinkötter), Althaus (74. Dordan)– Danhof, Volland, Lippmann – Hobsch (74. Philipp), Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Niederlechner, Philipp, Steinkötter, Dordan, Rittmüller, Wolfram, Faßmann

Tore:
0:1 Bierschenk (27. Minute), 1:1 Haugen (86. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Verlaat (verletzt), Jakob, Christiansen, Pfeifer, Dulic (alle Aufbautraining), Erdogan (U19), Qela, Fuchs, Klose (alle U21), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei Waldhof Mannheim:
Brandt, Ferati, Hawryluk (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Siguard Haugen und Max Reinthaler haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus hat Marvin Rittmüller bereits drei Mal gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Waldhof Mannheim außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen. Der BR und auch der SWR haben sich die Übertragungsrechte gesichert. Zudem läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

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Mannheimer Block in München 24/25

Nach der Pokalpause geht es für die Löwen zurück in den Ligaalltag. Wenn man nicht komplett den Anschluss an die vorderen Plätze verlieren will, muss ein Sieg gegen den nächsten Gegner her. Dieser ist ebenfalls im Tabellenmittelfeld angesiedelt und ist im Löwenkosmos eher ungern gesehen. Der TSV empfängt heute das Team aus der Quadratestadt, den SV Waldhof Mannheim 07 e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Die Mannheimer stehen aktuell mit 45 Punkten auf Platz neun der Tabelle. Als einziges Team aus der oberen Tabellenhälfte haben die Mannen aus der Quadratestadt ein negatives  Torverhältnis (-5) aufzuweisen. Dies liegt besonders an der löchrigen Defensive die bereits 54 Tore (gleichviel wie Abstiegskandidat Aue) zugelassen hat. Die Offensive wiederum läuft rund und konnte mit 49 Toren schon mehr Treffer als unsere Löwen erzielen.

Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz ist in der Fremde schwächer als zuhause einzuschätzen und ist in diesem Jahr mit einer Bilanz von 5-1-5 bisher durchwachsen unterwegs. In den letzten Partien holte man die erwarteten Punkte, gegen die Mannschaften aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten zog man aber den Kürzeren. Zuletzt schlug man Aue mit 2:1, musste sich aber Osnabrück mit 1:4 geschlagen geben. Davor das gleiche Spiel: 3:1 gegen Havelse, aber 0:1 gegen RWE. Im Verbandspokal zog man am vergangenen Wochenende nach einem 4:1 gegen den 1. FC Bruchsal (Verbandsliga) halbwegs souverän ins Finale ein.

Wintertransfers

Speziell der Transfer von Kennedy Okpala (21, ST) sorgte im Winter für einiges Aufsehen, da es unterschiedliche Auffassungen der Parteien zu gewissen Vertragsinhalten gab. Schlussendlich ließ Mannheim ihren Top-Score zum SC Paderborn ziehen. Weiters lieh man den erst 19-jährigen Oluwaseun Ogbemudia (19, IV) von Union Berlin und holte den luxemburgischen Teamspieler Vincent Thill (25, ZM) aus der Vertragslosigkeit.

Der Vertrag mit Nicklas Shipnoski (28, ZM) wurde aufgelöst und Malte Karbstein 27, IV) ging zu unserem letzten Gegner Regensburg. Als Ersatz lieh man Sanoussy Ba (22, IV) aus Braunschweig und verpflichtete das Mainzer Talent Lovis Bierschenk (20, ST) um satte 400.000 € von der zweiten Mannschaft des FSV.

Unsere Defensive sollte aber speziell vor zwei schon seit Sommer für die Buwe auflaufenden Stürmer-Routiniers gewarnt sein. Sowohl Terrence Boyd (35) als auch Felix Lohkemper (31) haben in dieser Spielzeit schon zweistellig getroffen.

Das Hinspiel

Das Hinspiel blieb unserem Redaktionsleiter Thomas Spiesl zwar als sehr schöner Ausflug in Erinnerung, für den Rest der Löwenfans war es aber ein eher ernüchternder Auswärtstrip. Nach einem sehr schönen Führungstreffer durch Max Christiansen ließen die Löwen stark nach und mussten in der 24. den Ausgleich durch Abfinde hinnehmen.

Löwenblock in Mannheim 25/26

Nach der Pause machte dann Okpala mit eine Doppelpack (60., 66.) den Sack für Mannheim zu. Die Sechzger haderten außerdem noch mit einer seltsamen Entscheidung des Schiris, als ein schlecht ausgeführter Freistoß im Strafraum der Waldhöfer zu einer komischen Situation führte. Ein Löwenspieler wollte den freien Ball attackieren und wurde rüde davon abgehalten. Statt einer Notbremse und Elfmeter wurde dies aber mit gelb und indirektem Freistoß geahndet.

Mannheimer Kurve 25/26

Der 31. Spieltag im Überblick

Samstag 14:00 Uhr TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim 07 
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim 1899 II
16:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – SSV Jahn Regensburg
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – MSV 02 Duisburg
Sonntag 13:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – SC Verl 1924
16:30 Uhr 1. FC Saarbrücken – FC Ingolstadt 04
19:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – SV Wehen 1926

 

TSV 1860 – Waldhof Mannheim: Ergebnistipp Fabian Greilinger

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Tsv 1860 Vfb Lübeck Fabian Greilinger 1

Dass Fabian Greilinger den Löwen im Herzen trägt, ist kein großes Geheimnis. Erst kürzlich musste der Niederbayer mit dem SV Wehen Wiesbaden gegen seinen Ex-Club antreten, heute tippt er das Ergebnis des Heimspiels des TSV 1860 München gegen den SV Waldhof Mannheim.

Fabian Greilinger tippt auf Heimsieg der Löwen

Ähnlich wie die Löwen muss sich wohl auch Greilingers SV Wehen Wiesbaden auf eine weitere Saison in der 3. Liga einstellen. Somit käme es in der kommenden Spielzeit zu einem Wiedersehen, zumal der Vertrag des 25-Jährigen in der hessischen Landeshauptstadt noch bis Sommer 2027 läuft. Gegen den Waldhof traut Fabian Greilinger den Löwen jedoch einen Heimsieg zu:

“Gegen Mannheim wird natürlich gewonnen. Ich sag 2:0 für die Löwen.
Haugen wird treffen. Beim zweiten Tor hätte ich auf Jesper getippt, aber der ist ja leider noch nicht fit.”

Vor allem für Jesper Verlaat, der nach seiner langen Verletzung bislang noch auf sein Comeback in der 3. Liga wartet, wäre das natürlich Balsam auf die Seele.

118 Spiele und fünf Tore in der 3. Liga

Insgesamt 118 Mal war Fabian Greilinger seit seinem Debüt im ersten Saisonspiel 2019/20 für die Löwen in der 3. Liga im Einsatz. Er erzielte dabei fünf Tore (vier Assists). Sein erster Treffer für den TSV 1860 datiert vom 28. November 2020. Auf Giesings Höhen erzielte er das 1:0 gegen Türkgücü (Endergebnis 2:2). Sein letztes Tor war die zwischenzeitliche Führung an der Essener Hafenstraße am 14. Mai 2023 (Endstand ebenfalls 2:2). Dazwischen war Greilinger jeweils mit persönlichen Erfolgserlebnissen an den torreichen Partien gegen Freiburg (6:0 im Herbst 2021), gegen Magdeburg (2:5 im Dezember 2021) und in Duisburg (6:0 im April 2022) beteiligt.

Greilingers Bilanz in DFB- & Totopokal

Von seinen drei DFB-Pokalspielen, die er für Sechzig absolvierte, dürfte dem gebürtigen Eggenfeldener der Triumph über Schalke 04 am 26. Oktober 2021 besonders in Erinnerung bleiben. Nach einer knappen Stunde ersetzte er den verletzten Philipp Steinhart und half tatkräftig mit, das 1:0 von Stefan Lex aus der fünften Spielminute über die Zeit zu retten und sensationell ins Achtelfinale einzuziehen.

Nicht vergessen wollen wir auch Greilingers 17 Partien im bayerischen Landespokal. Beim Finale am 5. September 2020 gegen die Würzburger Kickers im – coronabedingt leider leeren – Sechzgerstadion erzielte er in der letzten Minute den wichtigen Ausgleich, der letztlich erst das siegreiche Elfmeterschießen ermöglichte. Erinnert sei an dieser Stelle natürlich auch an 21 Spiele von Fabian Greilinger für die zweite Mannschaft des TSV 1860 in der Bayernliga Süd zwischen 2017 und 2022.

Titelbild: Oliver Rabuser

Amas bleiben Spitzenreiter: 4:0-Sieg in Augsburg

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Amas bleiben Spitzenreiter: 4:0-Sieg in Augsburg

Die Amateure des TSV 1860 München haben die Tabellenführung in der Bayernliga Süd am Donnerstagabend ausgebaut. Sie feierten beim Tabellen-Vorletzten Türkspor Augsburg einen verdienten 4:0-Erfolg. Die Tore für die U21 erzielten zwei Mal Noah Klose, Fabio Wagner und Matthias Roithmayr.

Coach Kayabunar rundum zufrieden

Nach dem ungefährdeten Auswärtssieg in der Fuggerstadt war U21-Coach Alper Kayabunar mit der Leistung seiner Schützlinge rundum zufrieden. “Wir haben zehn Minuten gebraucht, um uns an die Bedingungen zu gewöhnen. […] Es war eine richtig gute Leistung, wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen und wieder zu Null gespielt”, resümierte Kayabunar.

Amas gehen nach halber Stunde in Front

Nach einer Eingewöhnungsphase auf tiefen Untergrund übernahmen die kleinen Löwen immer mehr die Regie, ließen aber in der ersten halben Stunde einige Chancen liegen. Dann belohnten sich die Gäste für den starken Auftritt mit dem Führungstreffer. Noah Klose steckte durch für Fabio Wagner und der schob ein zur Führung für die Gäste. Klose legte dann per Traumtor noch vor der Pause das 2:0 nach. Er versenkte das Leder per Drehschuss aus 14 Metern in den Maschen. Damit ging es dann auch in die Pause, nachdem Keeper Paul Bachmann die erste Chance der Heimischen pariert hatte.

Klose macht den Deckel drauf

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Münchner das Spiel-Geschehen auch weiterhin. Noah Klose machte 20 Minuten vor Schluss mit dem 3:0 den Deckel drauf. Raphael Wach setzte den Weltmeister-Sohn in Szene und der traf aus zehn Minuten zur Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte Matthias Roithmayer. Ein Freistoß von Finn Fuchs aus dem rechten Halbfeld landete bei Luis Pereira de Azambuja, der auf Roithmayer ablegte. Dieser schob souverän zum 4:0-Endstand ein. Einen ausführlichen Spielbericht findet ihr auf der offiziellen Seite der Junglöwen!

Heimspiel am Ostermontag gegen Erlbach

Nun haben die Amas vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten und sind am Ostermontag bereits zum nächsten Mal gefordert. Um 16:00 Uhr empfangen sie am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 auf dem Fünfer-Platz den Tabellenvierten vom SV Erlbach.

Trauerfeier für Karsten Wettberg am 10.04.

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Am 29.03.2026 ging der König von Giesing von uns. Natürlich bekommen die Löwenfans die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Trauerfeier von Karsten Wettberg zu verabschieden.

Trauerfeier für Karsten Wettberg nächsten Freitag

Im Rahmen einer Trauerfeier, die von “Löwen-Pfarrer” Rainer Maria Schießler zelebriert werden wird, können Fans von Karsten Wettberg Abschied nehmen. Die Trauerfeier wird am kommenden Freitag, dem 10.04.2026, in der Nazarethkirche in der Barbarossastraße 3, 81677 München, stattfinden. Natürlich wird die Trauerfeier pünktlich um 18:60h beginnen. Karsten Wetberg wird bereits am kommenden Dienstag im Familienkreise beigesetzt.

Gedenken an den König von Giesing auch rund um das Spiel gegen Waldhof

Selbstverständlich wird dem Aufstiegstrainer von 1991 auch im Stadion und am Trainingsgelände die Ehre erwiesen. Vor dem Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim liegen am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 im Bereich des Ticketings ein Kondolenzbuch ausliegen. Dieses wird auch bei der Trauerfeier in der Nazarthkirche bereit liegen. Im Grünwalder Stadion wird dem beliebten Vollblutlöwen dann auch noch würdig gedacht werden. Die Löwen werden mit Trauerflor auflaufen und zu Beginn des Spiels wird es eine Gedenkminute für Wettberg geben.

 

Löwenrunde vor Mannheim: „Dinge spitzen sich zu“

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Löwenrunde vor Mannheim: „Dinge spitzen sich zu“

Nach dem 1:0-Sieg im Toto-Pokal bei Jahn Regensburg geht es für den TSV 1860 München am Samstag wieder um Drittliga-Punkte. Um 14:03 Uhr beginnt das nächste Heimspiel im Grünwalder Stadion gegen den SV Waldhof Mannheim. Bei der Löwenrunde sagte Trainer Markus Kauczinski: „Die Dinge spitzen sich zu, aber Druck ist für mich nichts Negatives.“

Keine großen Änderungen beim Personal

In Sachen Kaderplanung gibt es seit der der 1:2-Niederlage in Duisburg nicht viel Neues. Weiterhin fehlen Deniz, Christiansen, Jakob, Dulic, Verlaat und der gesperrte Jacobsen. Dulic stand kürzlich erstmals wieder auf dem Platz. Man müsse aber „vorsichtig sein“, bei Verlaat sei das Problem mit der Einblutung „unverändert“. Als Jacobsen-Vertretung sieht der Löwen-Trainer drei Möglichkeiten: Bei Dordan werde der Zustand „von Tag zu Tag besser“, ein weiterer Kandidat sei Althaus, aber auch Husic habe „seine Sache ordentlich gemacht“. Festlegen wollte sich der Trainer also vor dem Abschlusstraining am Karfreitag also nicht, wer in der Startelf stehen wird. Zudem ließ er offen, ob Fassmann oder Schifferl in der Abwehrkette starten wird.

Späte Wechsel: „Elfmeterschießen im Blick“

Der Pokalsieg habe einen kleinen Schub gegeben, aber sein Team konzentriere sich voll auf die Liga. „Regensburg hat alles in den Pokal gelegt, unser Fokus geht voll auf die Liga. Keiner denkt jetzt ans Pokalfinale, denn in der Liga geht es in die entscheidende Phase“, sagte Kauczinski. Auf Rückfrage von sechzger.de erklärte er, warum er in Regensburg noch zwei Mal gewechselt habe. „Ich hatte ein mögliches Elfmeterschießen im Blick. Jacobsen war schon draussen und ich wollte meine besten Elfmeterschützen nicht auswechseln“, sagte Kauczinski im Hinblick auf Volland und Haugen, die „eigentlich reif“ für einen Wechsel gewesen wären.

„Timing bei Standards war nicht gut“

Im Hinblick auf die eher raren Torchancen im Pokal sagte Kauczinski: „Wir haben verschiedene Konstellationen ausprobiert, wir müssen insgesamt gefährlicher werden und hinten stabil sein. Bei Standardsituationen haben wir an Gefährlichkeit eingebüßt, das Timing war nicht gut. Das war Thema diese Woche“. Ansonsten müsse aber auch mal „ein Tor reichen“. In Regensburg habe sein Team „zu viele leichte Ballverluste“ zugelassen. Hier sei eine Steigerung nötig, um gegen Mannheim zu bestehen.

„Die Dinge spitzen sich zu“

Angesprochen auf die Druck-Situation gegen Mannheim gewinnen zu müssen, um oben dranzubleiben, erklärte der Löwen-Coach: „Die Dinge spitzen sich zu. Aber Druck ist nichts Negatives. Umso fokussierter bin ich.“
Mannheim habe eine „starke Offensive mir Lohkemper und Boyd“, erklärte er weiter und sagte: „Wir müssen die Schwächen des Gegners erkennen und nutzen“.

Gespräch mit Jacobsen nach Sperre

Auf Rückfrage von sechzger.de sagte Kauczinski, er habe mit Thore Jacobsen gesprochen, der das zweite von drei Spielen nach seiner Ampelkarte in Duisburg verpasst. „Er ist in Duisburg über das halbe Feld gelaufen und hat so den Schiri etwas gegen sich aufgebracht. Da müssen wir uns cleverer verhalten. Eigentlich ist er kein unfairer Spieler. Aber ich habe ihm gesagt: ‚Mach Dir mal Gedanken‘.“.

Den Rückraum besser verteidigen

Aus der 1:3-Niederlage im Hinspiel könne man durchaus noch Lehren ziehen, fügte Kauczinski an: „Die Dinge haben sich seitdem verändert, bei uns und beim Gegner. Aber wir müssen bei Standards gewarnt sein und den Rückraum besser verteidigen“.
Ob dies gelingt und ob die Löwen im natürlich längst ausverkauften Grünwalder Stadion die erhofften drei Punkte einfahren können, könnt ihr am Samstag natürlich wieder bei ins im Live-Ticker verfolgen. Zudem überträgt das BR live im Free-TV.

Fanszenen Deutschlands mit erneuter Stellungsnahme zur IMK

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Bereits die vergangenen Monaten hatte sich das Büdnis aus verschiedenen Fanszenen des deutschen Fußballs kritisch zu den Plänen der Innenministerkonferenz geäußert. Während der Länderspielpause kamen erneut rund 50 Vertreter verschiedener Fanszenen zusammen um sich über den Kurs der Innenminister- sowie Sportministerkonferenz zu beraten. Vor der nächsten Innenminsterkonferenz im Juli wurde nun eine erneute Stellungsnahme veröffentlicht, welche wir euch hier wiedergeben wollen.

Innenministerkonferenz – ein Halbzeitfazit

In der Länderspielpause kamen am 28. März 2026, Vertreter von über 50 Fanszenen aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin zusammen, um sich unter anderem über den Eskalationskurs der Innenministerkonferenz und der Sportministerkonferenz zu beraten. Auch Fanszenen, die aufgrund des Spielbetriebs unterhalb der dritten Liga nicht dabei waren, stehen inhaltlich hinter dieser Stellungnahme.

Die letzte IMK im Dezember 2025 hat durch ihren Populismus und ihre Repressionsideen für deutsche Stadien für Aufruhr gesorgt – ihr erinnert euch! Die nächste IMK ist bereits für Juni 2026 angesetzt. Eine gute Gelegenheit also, auf den aktuellen Stand zu blicken, denn: Die aktuelle Entwicklung in deutschen Stadien ist alarmierend! Immer öfter werden Stadionbesucher zu Opfern unverhältnismäßiger Polizeigewalt.

Dies zeigt sich eindeutig seit einigen Jahren und ganz speziell eindrücklich seit Beginn des Jahres 2026. Bei den Spielen Borussia Dortmund gegen FC Bayern München, Hertha BSC gegen FC Schalke 04 und Vfl Wolfsburg gegen Werder Bremen kam es zu zahlreichen zum Teil schwer verletzten Fans. Deutlich wird dies aber auch durch diverse Fanszenen, die mit fadenscheinigen Begründungen auf der Anreise zu ihren Auswärtsspielen zurückgeschickt und hiermit massiv in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurden. Aktuell vergeht kaum ein Wochenende ohne einen solchen Skandal. Den Tiefpunkt dieser Entwicklung stellt die hundertfach verhinderte Ausreise von Anhängern von Borussia Dortmund zum Champions League-Spiel bei Atalanta Bergamo durch die Bundespolizei dar. Die zugunsten der Fans entschiedenen Eilverfahren zeigen wiederholt sehr deutlich, dass die Polizei sich im Umgang mit Fußballfans nicht an Recht und Gesetz gebunden sieht!

Böse Zungen behaupten, dass diese jüngste Gewalteskalation seitens der Polizei kein Zufall sein kann. Auch wir sehen sie als systematischen Teil einer arglistigen Strategie der Hardliner aus Innen- und Polizeibehörden mit Blick auf die kommende IMK sowie im Zuge der derzeit stattfindenden Geheimverhandlungen zur Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien. Das Kalkül dahinter scheint so perfide wie offensichtlich: Möglichst schockierende Bilder und Schlagzeilen sollen das politik- und polizeieigene Narrativ, die Stadien seien nicht sicher, Woche für Woche unterfüttern. In dem Wissen, dass die seit Jahren rückläufigen polizeieigenen Zahlen keinerlei Verschärfung rechtfertigen (woran die IMK im letzten Jahr immer wieder erinnert werden musste), werden die eigenen ohnehin fragwürdigen Statistiken der ZIS nun künstlich in die Höhe getrieben.

Das Ziel der Protagonisten in den Innenbehörden scheint klar: Die Verbände DFB und DFL sollen in den Verhandlungen unter maximalen Druck gesetzt werden, zuletzt geschehen mit der erstmals öffentlich geäußerten Drohung der Weitergabe der Polizeikosten durch Herbert Reul und Armin Schuster, wenn die Forderungen der Politik nicht erfüllt werden. Dass aufgrund dieser rücksichtslosen Strategie eine Vielzahl von Fußballfans fernab jeder Verhältnismäßigkeit und Rechtsstaatlichkeit mutwillig und zum Teil schwer verletzt wird, nehmen Polizei und Politik billigend in Kauf. Der Dachverband der Fanhilfen hat in seiner Stellungnahme vom 18. März 2026 die deutliche Zunahme gewalttätiger Polizeieinsätze in der laufenden Saison 2025/2026 dokumentiert. Die Anzahl gewalttätiger Eskalationen durch die Polizei überstieg schon im März die Gesamtzahl vorangegangener Spielzeiten.

Doch auch abseits dieser beobachtbaren polizeilichen Eskalation muss davon ausgegangen werden, dass die Politik den Verbänden druckvoll im Nacken sitzt. Das wird sichtbar, da DFL, DFB und Innenpolitik trotz vollmundiger Transparenzversprechen in der Öffentlichkeit nunmehr seit weiteren vier Monaten in Hinterzimmergesprächen an Verschärfungen der Stadionverbots-Richtlinien schrauben und dabei jegliche Faninteressen und Expertenmeinungen unberücksichtigt lassen.

Im Halbzeitfazit müssen wir daher leider feststellen, dass Politik, Polizei und scheinbar auch die Verbände aus dem letzten Jahr nichts gelernt haben und denken, sie können die gleiche Suppe nochmal kochen – und das noch schärfer gewürzt! Scheinbar müssen wir also wieder laut werden, um für Gerechtigkeit einzutreten, ihren Populismus zu entlarven und ihre perfiden Strategien zu kritisieren!
Daher fordern wir:

1) Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien stoppen!
Unter dem Deckmantel einer einheitlichen Vergabe von Stadionverboten soll eine „Fachaufsicht“ bzw. „Zentrale Stadionverbotskommission“ eingeführt werden, welche den lokalen Strukturen gegenüber weisungsbefugt ist. Diese Fachaufsicht soll auch als Beschwerdestelle für die Polizei fungieren, sollte diese mit den Entscheidungen auf lokaler Ebene unzufrieden sein.
Damit gibt man den Polizeibehörden ein weiteres mächtiges Repressionswerkzeug an die Hand – jenen Polizeibehörden, die nicht davor zurückschrecken, Fußballfans schwer zu verletzen, nur um die eigene Agenda durchzudrücken. Wir sagen: Der Repressionswahnsinn gepaart mit der starken Zunahme willkürlicher und gewalttätiger Polizeieinsätze in deutschen Stadien zeigt, dass die Stadionverbots-Richtlinien nicht verschärft werden dürfen, denn die bewusste Eskalationsstrategie der Innenministerkonferenz darf nicht belohnt werden!

2) Verbände: Transparenz und Faninteressen jetzt!
DFB und DFL dürfen ihre Entscheidungen nicht länger im Geheimen treffen. Wir fordern endlich eine offene und transparente Diskussion unter Wahrung der bestehenden Faninteressen. Ein Stopp der derzeitigen Geheimverhandlungen und eine Neuaufnahme eines Dialogs, welcher seinen Namen auch wirklich verdient, führt nicht nur zu mehr Akzeptanz, sondern bietet den Funktionären von DFB und DFL auch eine Chance, sich diesem massiven Druck seitens der Innenministerien zu widersetzen. Wir erwarten, dass DFB und DFL von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

3) Unabhängige Ermittlungsstellen!
Vereine und Verbände müssen den Aufbau unabhängiger Ermittlungsstellen nach dänischem Vorbild für die Aufklärung von übermäßiger Polizeigewalt öffentlich unterstützen – zum Schutz hunderttausender Fans, die Woche für Woche deutsche Fußballstadien besuchen. Die bundesweite Eskalationsstrategie der Polizei hat beispielsweise im Olympiastadion und im Westfalenstadion bewiesen: Polizeigewalt kann jeden Stadiongänger treffen.

4) Innenpolitik: Sachargumente statt Populismus!
Abgesehen von eskalierenden Polizeieinheiten ist der Fußball sicher. Es ist Zeit, sich endlich damit abzufinden! Es gibt keine Datengrundlage für den Kurs der Innenministerien, weshalb die Polizei nun bundesweit angehalten scheint, die Verletztenzahlen der ZIS-Statistik – aus Sicht der Innenminister „endlich“ – wieder nach oben zu treiben. Jeglicher Realität entbehrende Zerrbilder, etwa dass jedes Wochenende Spiele wegen Pyrotechnik unterbrochen und Menschen hierdurch verletzt würden, haben einer Versachlichung der Debatte zu weichen. Wir sind es leid, für populistische Forderungen herzuhalten, das Testobjekt für neue Repressionsmaßnahmen zu sein und uns unsere Fankultur und ihre Stilmittel von Innenministern und Polizeigewerkschaftern „erklären“ zu lassen.

Fanszenen Deutschlands – April 2026

Der Mann an der Pfeife (gegen Waldhof Mannheim): Jarno Wienefeld

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Jarno Wienefeld ist der Mann an der Pfeife, wenn der TSV 1860 am Karsamstag den SV Waldhof Mannheim im Sechzgerstadion begrüßt (14.00 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Der 27jährige Hamburger, seit neun Jahren in der örtlichen Oberliga und seit 2020 in der Regionalliga Nord im Einsatz, gehört seit letzten Sommer zum Schiedsrichterteam der 2. Bundesliga und pfeift bereits in seiner dritten Saison Spiele in der 3. Liga. Unter Beteiligung des TSV 1860 ist er am Samstag zum dritten Mal in Einsatz – jeweils im Sechzgerstadion. Und die Bilanz ist – aus Löwensicht – durchaus gut.

Nachlassende Strenge?

In 26 Drittligapartien zückte Wienefeld bislang insgesamt 149 Mal die Gelbe Karte. Damit gehört er eigentlich zu den eher strengen Unparteiischen der 3. Liga. Dass er allerdings bislang nur einmal die Ampelkarte und einmal glatt Rot zeigen musste, spricht wiederum für eine gewisse Milde. Die zwei Platzverweise verhängte er übrigens in seiner Premierensaison in der 3. Liga. Und kurioserweise beide gegen Spieler des SC Freiburg II. Eins seiner “Platzverweis-Opfer” war ein uns nicht unbekannter Akteur: Ex-Löwe Niki Lang. Bei den von Wienefeld verhängten Strafstößen lässt sich die gleiche Entwicklung beobachten: Waren es in 2023/24 noch vier Elfmeter, zeigte er in der letzten und in der laufenden Saison nur noch je einmal auf den Punkt.

Bislang zweimal in Giesing

Seinen Premierenauftritt beim und mit dem TSV 1860 München feierte der Mann, der für den VfL Lohbrügge aus dem Hamburger Bezirk Bergedorf aktiv ist, am 30. September 2023. Das Wiesn-Spiel, das die Löwen gegen den SC Verl mit 1:0 gewinnen konnten, war erst sein zweiter Einsatz in der 3. Liga. Vom kicker erhielt er für diesen Auftritt die Note 3,0. Knapp eineinhalb Jahre später teilte ihn der DFB erneut für ein Heimspiel der Löwen ein und er leitete das erste Spiel von Trainer Patrick Glöckner an der Seitenlinie bei 1860. Für seine Leistung beim 1:1 gegen die Zweitvertretung des VfB Suttgart erhielt Wienefeld vom Fußball-Fachmagazin erneut die Note 3. Aufgrund seines Aufstiegs in die 2. Bundesliga im vergangenen Sommer hat er in der 3. Liga in dieser Saison erst drei Spiele absolviert. Zuletzt das durchaus aufregende 4:2 des MSV Duisburg gegen den SC Verl am 8. Februar.

Anpfiff durch Schiedsrichter Jarno Wienefeld beim Spiel 1860-Stuttgart II Ende Januar 2025.

Erfahrener Linienrichter I

An der Seitenlinie unterstützt wurde er dabei vor knapp zwei Monaten an der Wedau vom 30jährigen Mario Hildenbrand aus Wertheim, der nördlichsten Stadt Baden-Württembergs. Dieser begleitet Wienefeld nun auch am Samstag nach München. Der auch schon auf 42 Schirieinsätze in der 3. Liga (zwischen 2021 und 2025) zurückblickende Linienrichter, winkte bereits in knapp über 100 Spielen der zweiten und dritten Liga das Fähnchen. Dem TSV 1860 begegnete er dabei naturgemäß schon häufiger – einmal auch als verantwortlicher Schiri, nämlich beim 1:3 gegen Viktoria Köln im Sommer 2024.

Erfahrener Linienrichter II

Noch etwas älter (36) und entsprechend noch etwas erfahrener ist der Linienrichter auf der anderen Spielfeldseite beim anstehenden Spiel gegen den Waldhof. Stefan Zielsdorf aus Oldenburg hat zwar als Hauptschiedsrichter “nur” 48 Spiele in der Regionalliga Nord in seiner Vita stehen. Als Assistent sind für ihn allerdings 80 Partien der 2. Bundesliga (seit 2017) und 59 Drittligaspiele (seit 2016) verzeichnet. Schon zweimal winkte er in der laufenden Saison Partien der Löwen. Zum einen das 3:0 gegen Cottbus im November. Zum anderen das 5:0 in Havelse im Februar. So kann es gerne weitergehen.

Vierte Offizielle

Als Vierte Offizielle fungiert am Samstag Nachmittag die 31jährige Davina Lutz aus Schweinfurt, die seit dieser Saison auch als Schiedsrichterin in der 3. Liga eingesetzt wird und auf acht Partien zurückblickt. Als DFB-Vertretrin zwischen den Trainerbänken wurde sie bislang zehnmal in der 3. Liga eingesetzt – jeweils ohne Beteiligung des TSV 1860. Allerdings hat sie genau diese Rolle trotzdem schon einmal im Sechzgerstadion ausgefüllt. Beim schlimmen Viertelfinal-Aus der Löwen im Totopokal gegen Unterhaching im November 2024. Damals vom bayerischen Fußballverband nach Giesing entsandt.

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Titelbild: Premiere auf Giesings Höhen für Schiedsrichter Wienefeld im September 2023 beim Heimspiel der Löwen gegen Verl: Hier beobachtet er die Behandlung von Niklas Tarnat. 

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim

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Nach dem 1:0-Sieg bei Jahn Regensburg im Halbfinale des Toto-Pokals bekommt es der TSV 1860 München am Samstag mit dem SV Waldhof Mannheim zu tun. Nach der gelb-roten Karte für Thore Jacobsen beim Spiel in Duisburg muss Löwentrainer Markus Kauczinski sein Team erneut notgedrungen umstellen. Dafür stehen wahrscheinlich Damjan Dordan und Manuel Pfeifer wieder zur Verfügung. Mit welchen Wunschaufstellungen würden die sechzger.de-Redakteure in das Duell gegen den ewigen Rivalen aus Mannheim gehen?

Wunschaufstellungen für TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim

Peter Gratz

Peter würde wie in zuletzt in Duisburg und in Regensburg mit zwei klassischen Spitzen beginnen. Den gesperrten Jacobsen ersetzt er durch Eigengewächs Samuel Althaus. Auf dem rechten Flügel darf Morris Schröter von Beginn an für Tim Danhof ran. In der Abwehr startet bei Peter Lasse Faßmann, der Raphael Schifferl auf die Bank verdrängt.

Thomas Enn

Thomas Enn vertraut lieber auf das System mit zwei hängenden Spitzen hinter Stoßstürmer Sigurd Haugen und bringt David Philipp von Beginn an. Er erstezt Jacobsen und Schifferl ebenfalls durch Althaus und Faßmann. Im Gegensatz zu Peter bleibt Danhof bei ihm in der Startelf und darf den rechten Flügel beackern.

Christian Jung

Talkmaster Christian Jung setzt größtenteils auf die selbe Elf wie Thomas Enn. Lediglich auf dem rechten Flügel bringt er wie Peter Morris Schröter von Anfang an. Im Sturm zieht er Philipp in die Spitze, so dass Volland als klassischer Zehner agieren soll.

 

Stefan Kranzberg

Stefan setzt ebenfalls auf zwei klassische Spitzen. Bei ihm kommt Publikumsliebling Florian Niederlechner zum Comeback in der ersten Elf. Außerdem bleibt auch Raphael Schifferl im Defensivverbund in der Startelf- Dafür muss Lasse Faßmann erstmal von der Bank aus zuschauen.

Marko Weiß

Marko hatte möglicherweise schon zu viele Ostereier mit alkoholischer Füllung intus, als er sich Gedanken über seine Wunschaufstellung gemacht hat. Denn er wagt eine Systemumstellung auf 3-4-3. Marko vertraut der üblichen Dreierkette, aber dann wird es spektulär. Im Mittelfeld setzt er auf eine flache Vier mit klarer Priorität gegen den Ball aus Lippmann, Maier, Schifferl und Rittmüller. Vorne soll es dann ein Dreier-Sturm mit den laufstarken Steinkötter und Haugen auf den Außen richten, die Hobsch im Zentrum bestmöglich mit Bällen füttern sollen.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de