Am Ostersamstag standen die Löwen beim Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim unter Druck. Man brauchte fast einen Sieg, um weiterhin noch um die vorderen Plätze mitspielen zu können. Die Löwen lieferten in einem sehenswerten Duell spielerisch auch ab, gerieten jedoch durch einen merkwürdigen Gegentreffer Mitte der ersten Halbzeit in Rückstand und waren dann im Abschluss einfach nicht zwingend genug, um das Spiel zu drehen, obwohl sie spielerisch klar überlegen waren. In der Schlussphase traf Haugen per Kopf nach starker Volland-Flanke zum verdienten Ausgleich, es blieb auch beim 1:1. Ob das reicht um weiter im Aufstiegskampf dabei zu bleiben?

Althaus bekommt Vorzug vor Dordan

Wie schon in Regensburg bekam Schifferl neben Voet und Reinthaler in der Defensiv-Kette das Vertrauen von Trainer Markus Kauczinski. Auf der Sechs erhielt Althaus den Vorzug vor Dordan, um den gesperrten Jacobsen zu ersetzen. Auf links setzte Sechzig auf Lippmann, über rechts kam Danhof und im Zentrum teilten sich Haugen und Hobsch den Posten des Stürmers. Die Löwen fanden gut ins Spiel und kamen schon in den ersten Minuten zu ersten Halbchancen.

Mannheim trifft aus dem Nichts

Nach 15 Minuten fanden auch die Gäste besser ins Spiel und die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Grünwalder Stadion bekamen ein Duell auf Augenhöhe zu sehen, in dem die Gastgeber eigentlich die besseren Chancen hatten. Doch den Treffer machte aus dem Nichts der SV Waldhof. Einen Schuss von der linken Seite klatschte Dähne in merkwürdiger Art und Weise nach vorn ab, den Abpraller nahm Bierschenk dankbar an und traf zur 0:1-Gästeführung.

Klarer Strafstoß an Volland nicht gepfiffen

Nach einer halben Stunde machte der bis dahin souveränen Schiedsrichter seinen ersten kapitalen Fehler. Volland wurde im Strafraum von seinem Gegenspieler klar getroffen, nachdem sein erster Abschluss geblockt worden war. Der fällige Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Die Gäste zogen sich nun zurück, wollten die Führung in die Pause bringen, doch die Löwen konnten sich bis zur Halbzeit kaum mehr in Szene setzen, was auch daran lag, dass der Unparteiische nach dem nicht gegebenen Elfmeter seine Linie völlig verlor und dafür zurecht Pfiffe der Kulisse erntete.

Sechzig nach der Pause sehr bemüht

Die Löwen kamen unverändert aus der Kabine agierten in der zweiten Hälfte aber sehr bemüht und hatten mehrmals Möglichkeiten auszugleichen. Die beiden besten Chancen vergaben Hobsch und Haugen jeweils in aussichtsreicher Position jeweils per Kopf. Mannheim spielte nun mit Fünferkette und lauerte auf Konter, die Löwen hatten im zweiten Durchgang weitgehend die spielerischen Vorteile auf ihrer Seite, wurden aber zu selten zwingend.

Die Zeit wird knapp für die Löwen

Als noch 20 Minuten zu spielen waren, zeichneten sich bei den Gastgebern erste Wechsel ab, denn die Zeit wurde langsam knapp, um das Spiel noch zu drehen. Dordan, Steinkötter und Philipp kamen für Hobsch, Althaus und Maier aufs Feld. Und auf einmal brannte es gleich mehrmals lichterloh im Strafraum der Gäste. Sechzig drückte aufs Tempo, hatte aber Pech im Abschluss. Der Ausgleich wollte nicht fallen.

Moral wird durch Ausgleich belohnt

Doch die Moral stimmte, Sechzig rannte weiter an. Mannheim kam kaum zu Entlastung. Einzig versäumten es die Hausherren, sich für die engagierte Vorstellung auch zu belohnen, was auch daran lag, dass die Gäste immer einen Fuß dazwischenbrachten. Bis dann doch der Ausgleich fiel und der war sehr schön anzusehen. Volland flankte genau im richtigen Moment und Haugen köpfte souverän ein zum 1:1. Doch der Löwe wollte mehr und drückte weiter aufs Gas. Es blieb jedoch trotz fünf Minuten Nachspielzeit bei der Punkteteilung, die für die Gäste etwas schmeichelhaft war, auch weil Dähne bei einem Konter noch zwei Mal stark parierte. Ob das reicht, um vorne weiter dabei zu bleiben?

 

5 1 vote
Artikelbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
31 Comments
Newest
Oldest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Loewe2004

Ja mei, dann gwinn ma hoit alle restlichen Spiele – machts Eich ned ins Hemd!
Werd scho …
ELIL

age

Unabhängig von der Tabellensituation und dem Ergebnis gg. die Barakler, war das gestrige Spiel mMn eines der besten Heimspiele in der Saison.
Kampf, Leidenschaft, Spielzüge, Flanken, Torchancen,…

Nichtsdestotrotz hat Sechzig die Aufstiegschancen nicht gestern gegen MA, sondern zu Beginn der Saison (v.a. während der Wiesn) in Rostock, Heimdesaster gg. Hopp II, in Aue, zuhause gegen Köln, die Niederlage in Wiesbaden uvm. versemmelt.

Hinzukommen die, sagen wir mal, äussert unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen gegen die Löwen, welche Sechzig unter dem Strich ebenfalls den ein oder anderen Punkt gekostet haben.

Mit etwas mehr Glück und einen MK über die ganze Saison wäre es evtl. weiter an die Spitze gegangen.
Aber hätt ich, wär ich, tät ich….
Und hinterher ist man immer schlauer…

Last edited 6 Tage zuvor by age
_Flin_

Quo Vadis Aufstiegstraum? Ausgeträumt.

Man kann ca. einen Punkt pro Spieltag aufholen. Das wird jetzt dann – abhängig von Cottbus – nicht mehr möglich sein.

Da müsste jetzt schon ein Wunder her.

Auch wenns spielerisch und von den Chancen her seit langem mal wieder ein erfolgreiches Spiel war. Kannst Dir halt nix von kaufen.

Siggi

OT zur aktuellen Umfrage: 60 kann rechnerisch bzw. sportlich nicht mehr absteigen. Diese Option ist nur noch für Witzbolde gut.

Vorstopper

Warum der Trainer gestern Niederlechner nach dem Ausgleich, der vorher eingewechselt werden sollte, zurück auf die Bank beordert hat, bleibt wohl sein Geheimnis. In der Situation ist es doch 💩egal, ob wir verlieren. Gestern hat nur ein Sieg gezählt… man sollte beginnen die nächste Saison in Liga drei zu planen und nicht irgendwelche Rechenspiele beginnen.

Dennis M.

Hätte ihn auch reingeworfen.

Tschik

Ja, das war für mich auch wieder so eine Szene, die bezeichnend war. Niederlechner steht schon bereit, wir machen den Ausgleich, und dann kommt er nicht rein. Warum? Reicht uns der Punkt plötzlich? Traut der Coach Niederlechner nicht zu, wenigstens 5 Minuten für Wirbel zu sorgen? Seine Sturheit manchen Spielern oder Situationen gegenüber ist einfach nicht nachzuvollziehen.

Last edited 6 Tage zuvor by Tschik
SechzgerMichl

Meine These: Seine Sturheit kostete uns Punkte. Kann man nun glauben oder nicht, beweisen kann man’s eh nicht.
Aber ich erinnere mich an den Anfang der Saison unter Glöckner, als wir wenigstens 2-3 Spiele noch in der absoluten Crunchtime biegen konnten. Also hat die Mannschaft ja grundsätzlich späte Tore drauf. Mehr Mut auch von der Trainerbank wäre dafür nötig in den letzten Spielen nötig gewesen.

age

wenn du vergleichst, das glückliche Spiel gg. Havelse (einem späten, glücklichen Siegtor gg. einen der schwächsten Gegner) und das Spiel gg. MA war gestern ein wesentlich stärker Auftritt über das gesamte Spiel und es waren fast die gleichen Löwen-Spieler aufm Feld

SechzgerMichl

Geb ich dir recht. Einzelne Spiele miteinander zu vergleichen macht aber wenig Sinn. Bei mehreren Spielen kann man hingegen versuchen, etwas abzuleiten. Kauczinski hat Stabilität in die Mannschaft gebracht, da hilft seine Erfahrung und ich nenne es mal „unantastbare Aura“. Eine wirklich überzeugende Spielidee konnte auch sein Trainerteam (sind ja immer mehrere Personen involviert) nicht entwickeln. Unser Dennis hier, würde an der Stelle sagen, was soll er denn auch machen, wenn der Kader v.a. im Mittelfeld nichts hergibt 🤷🏻‍♂️?
Da geh ich ja mit, die angesprochenen Defizite im Umschaltspiel nach vorne sind doch offensichtlich. Aber auch da, könnte man von nem Trainer erwarten, dass er dies erkennt und wenigstens über Monate hinweg versucht, eine Lösung zu finden.
Da ist es mir auch zu einfach, wenn ich in den Kommentaren lese, es läge an Verletzten (T.Deniz) oder Untätigkeiten in der Winterpause auf dem Transfermarkt. Einen breiten Kader haben wir ja schließlich. Oder man versucht, schlicht das „Mittelfeld-Loch“ mit einer anderen Spielidee zu überwinden.
Mehr mit langen Bällen versuchen und z.B. einem Niederlechner, der dann wenigstens die Bälle stoppen und weiterverarbeiten kann🤷🏻‍♂️ Ich weiß es doch auch nicht, der Trainer wird sich sicher gründlich seine Gedanken gemacht haben, aber das, was auf dem Feld dabei raus kommt ist mir zu wenig. Dabei hält er an gewissen Experimenten immer wieder stur fest. Steinkötter vorne, Hobsch ein paar mal völlig ohne Spielbindung, ein fleißiger, aber eher ungefährlicher Danhof spielt durch, Philipp und Wolfram werden immer wieder hinein geschmissen, obwohl sie eher außer Form sind usw. Kann man alles machen, aber wenn mal was offensichtlich nicht so funktioniert, muss ich doch als Trainer mal die Eier haben, mir das auch einzugestehen und WÄHREND dem Spiel mal was daran verändern. Wann ist denn zuletzt mal jemand in der Halbzeit ausgewechselt worden? Die Option kann man doch mal ziehen, muss doch nicht unbedingt als Zeichen gegen den Spieler gewertet werden. Mittlerweile hatten wir doch Alternativen auf der Bank. Verlaat, Schröter, Niederlechner haben doch grundsätzlich Klasse und v.a. viel Mentalität bewiesen. Geht dann irgendwann im Spiel auch gar nicht mehr darum, WEN man einwechselt, sondern DASS man frischen Wind von außen bringt. Bei wenig Wechseln kann sich doch der Gegner auch mehr auf uns einstellen – wir sind aber halt in der Konstellation diejenigen, die unbedingt dreifach punkten müssen – nicht Wiesbaden oder Mannheim.

dani

ein wechsel zur pause ist kein eingeständnis einer schlechten aufstellung (der trainer kann auch nur nach besten wissen aufstellen), sondern ein zeichen einer guten reaktion. mir persönlich passiert das zu selten bei kauczinski. das risiko sollte er endlich eingehen auf die letzten spiele, er hat nix zu verlieren sondern kann nur gewinnen. ich frag mich aber trotzdem bei dem ein oder anderen spieler, warum sie so lange verletzt sind. eine kompllette saison auszufallen ist echt hart, und deshalb glaub ich auch nicht, daß so ein spieler jetzt noch was bringt. er sollte die vorhandenen spieler besser mixen oder einwechseln, statt solch ein risiko einzu gehen. spielerisch helfen sie eh nicht viel.

Urloewe

Für mich die Szene des Spieles:
Volland ist nach Klassezuspiel an der Abwehr und am Torwart vorbei. Leicht abgedrängt könnte er auf das leere Tor zielen. Der Schiri gibt Freistoß für Waldhof und gelb für Volland.

Posicelli

Immer Pech ist Unvermögen!
Am Schiedsrichter lag es jedenfalls nicht.
Wir hätten gestern nur gewonnen wenn Kauczinski gepfiffen hätte.

United Sixties

Naja es war halt eine erste Halbzeit mit nur guten Anfangsminuten. Ab dem Gegentor ( rechte Seite Danhof und Maier zu nachlässig) war Waldhof besser. Dann hat der Trainer zu deutlich besserer zweiten Hälfte motiviert , aber zu spät gewechselt angesichts Dienstagspiel! Warum er nicht auch Niederlechner bringt bleibt weiterhin fraglich.
Es war kämpferisch und auch einige Chancen, vor allen anderen muss Haugen 3 Treffer erzielen.
Ich gebe den 3. Platz noch nicht auf, falls Verl morgen nicht in Ulm gewinnt und wir doch Cotzbus niederringen wie heute die Viktoria.
Frohe Ostern und auf spannende 7 Restspiele mit Happy End in Verl und dann Relegation.

Dennis M.

Man braucht nicht über Aufstieg fabulieren, der Zug ist abgefahren. Das kann man mal thematisieren, wenn man es mal schafft konstant zu sein und nicht ständig in der Jägerrolle ist, die am Ende bei 1860 eh zu nichts führt.

Man muss mal eine richtig starke Hinrunde spielen und diese auf Rang 1 oder 2 abschließen. Dann hechelt man nicht ständig hinterher.

Last edited 7 Tage zuvor by Dennis M.
Panthera-Leo

Schifferl lieferte beim 0:1 auch nur Begleitschutz und lief falsch ein.

Unabhängig davon haben wir in der gesamten Saison in keinem einzigen Spiel mehr als ein paar Minuten pro Halbzeit wirklich gut gespielt.

Deswegen stehen wir da, wo wir stehen, völlig zu Recht.

Den Aufstieg haben wir weder im Kreuz, noch auch nur ansatzweise verdient.

Dafür haben wir viel zu wenige Unterschiedsspieler im Kader (Dähne, Volland, Haugen, Reinthaler, Dulic, viel zu selten Jacobsen, Voet, Maier).

Dafür viel zu viele unbeständige und austauschbare Mitläufer (Hobsch, Philipp, Wolfram, Rittmüller, Voet, Danhof, Lippmann, Schröter, Steinkötter, Niederlechner -leider- etc.).

Posicelli

Gebe dir bei deiner Einschätzung fast bei allem Recht, bis auf Hobsch!
Der wird nach meiner Meinung einfach nicht richtig eingesetzt. Das ist kein Vorbereitet, das ein Strafraum Stürmer der kleine Flanken bekommt und deshalb ist er eine “arme Sau”.

Dennis M.

Erstmal fehlt uns ein richtiger Spielgestalter -so ein Denker und Lenker im Mittelfeld mit Technik. Und dann ist das 2. gravierende Problem die Außenbahn. Sorry, aber für Rittmüller, Danhof und Lippmann reicht es nicht. Da kommen so gut wie keine brauchbaren Flanken an, die sammeln kaum Assists und Tore schießen sie auch so gut wie keine. Auch deren Passspiel gefällt mir nicht- bei Lippmann immerhin noch bedingt. Mit so einem Mittelfeld kannst du nichts machen. Respekt an Volland und Haugen, die trotzdem noch viel kreieren (trotz diesen Umständen). Auch von den 6ern geht keine Torgefahr aus und von den IV’s muss nach Standards auch mehr kommen. Die Stürmer leiden extrem unter diesem Mittelfeld. Haugen machts ja dennoch sehr gut. Hobsch und Niederlechner brauchen halt Bälle – die bekommen sie nicht. Der Kader ist so zusammengestellt, dass man ein gutes Gerüst hat, welches man halten sollte. Unzureichend zusammengestellt ist er dennoch. Da fehlt Technik, Spielwitz und Tempo. Genau diese 3 Komponenten zeichnen ja den Fußball aus. Vor allem heutzutage.

Wenn ich das Aufbauspiel von Schifferl zB sehe manchmal… da werden Bälle einfach zum Gegner gespielt oder blind auf die Tribüne geschlagen. Ansonsten ist das ja kein schlechter Spieler – der bringt viel mit (Größe, Tempo, Wille). Nächste Saison muss man aber auf Profile achten, die Tempo haben und auch TECHNIK haben. Dann funktioniert auch ein Schifferl ganz anders…

Im aktuellen Kader hat man im Mittelfeld nur Volland, der was mit dem Ball anfangen kann offensiv. Das ist viel zu wenig. Wie soll so ein Offensivspiel stattfinden?? Im defensiven Mittelfeld können Althaus und Jacobsen schon technisch spielen. Aber offensiv ist es nur Volland im Mittelfeld. So hängt der gesamte Sturm in der Luft ohne geeignete Flanken, Tiefenbälle und Zuspiele…

Last edited 6 Tage zuvor by Dennis M.
GoerlitzerLoewe

Also für mich ist das Thema Aufstieg seit dem 0:0 gegen Wiesbaden und der Niederlage in Duisburg erledigt. Aus diesen 2 Spielen hätten wir 4-6 Punkte holen MÜSSEN. Einfach um unmittelbare Konkurrenz auf Abstand zu halten bzw. an sie heran zu rücken. Wir haben in der Rückrunde zu viele unentschieden gehabt. Gerade gegen Essen und Osnabrück, wäre da wenigstens ein Spiel auf unsere Seite gekippt, dann sehe die Punkteausbeute mit 53-55 Punkten ganz anders aus. Cottbus wird uns abschießen am Dienstag. Davon gehe ich aus (lasse mich aber live vor Ort auch gern eines besseren belehren). In der Hinrunde wurden einfach zu viele Spiele von den Schiedsrichtern verpfiffen. Und nein verdammt nochmal, es gleicht sich eben nicht im Laufe der Saison wieder aus. Der Schiri heute hat sich massiv von Mannheim einlullen lassen. Was der Torhüter da 90 Minuten abgezogen hat, war schon an Frechheit nicht mehr zu überbieten. Er rennt seine und unsere Spieler um und liegt danach “verletzt” am Boden. Jeder Einwurf und jeder Freistoß von 1860 wurde vom Schiedsrichter um 2-3m weiter nach hinten gepfiffen. Bei Mannheim nicht. Unsere spielerische Leistung heute war ein Graus. Diese Flanken und Ecken ins nirgendwo bereiten mir wirklich Magenschmerzen. Kampf und Wille sind da, aber Haugen wurde gut aus dem Spiel genommen. Da bist du dann eben chancenlos, wenn dein ganzes Spiel nur auf seinen Toren beruht. So jetzt habe ich mir meinen ganzen Frust von der Seele geschrieben.

Musel0815

Was im Bericht als klarer 11er beschrieben wird haben alle als keinen 11er bewertet . Selbst Volland

 

Ansonsten einfach ärgerlich. Das Spiel war heute gut. Mehrere gute Chancen und auch ein paar schöne Flanken von Lippmann und Danhof, also Mal nicht nur Steilpässe auf Haugen. Aber ja, wie Kevin sagte, wenn man oben mitmischen will, dann muss man diese Spiele holen …

age

es war mM aber genauso wenig ein Stürmerfoul – vielmehr hätte es einen klaren Eckball geben müssen 😉

D.Pest

Vor dem Spiel dachte ich, heute ein Sieg und in Cottbus ist wenigstens 1 Punkt zu holen. Jetzt wird’s eben umgekehrt. 
Rostock stinkt zu Hause gegen Köln ab. Da passiert noch einiges..
 

age

hab ich auch gesagt 4 Punkte in diesen beiden Spielen sollte reichen 😉

Tschik

Es ist einfach schade. Natürlich ists rechnerisch noch möglich, aber realistischer wirds halt nicht…

Kämpferisch ist das echt super. Aber spielerisch zu wenig. 3 Ligaspiele in Folge nicht gewonnen, davon 2x zuhause. Nur 2 Tore in diesen 3 Spielen. Das ist einfach zu wenig, wenn man oben dran bleiben will.

Über Außen sind wir einfach zu ungefährlich, da drängt sich niemand auf. Vorne funktionieren nur Volland und Haugen. Wechseln tun wir fast immer sehr spät und zumindest für mich manchmal auch falsch. Und diese Schwachstellen waren auch während unserer Siegesserie schon sichtbar und man hätte reagieren können.

Aber man hält eben stur am System und den Abläufen fest. Vertraut zb immer Philipp und Steinkötter statt Schröter und Niederlechner. Aber in Scorern zahlen die das eben nicht zurück.

Warum nicht mal wechseln auf 4er-Kette. Vielleicht Schifferl oder perspektivisch Dulic rechts hinten, dann hätte man trotzdem drei IVs drin, und eine stabile Abwehr. Dafür könnten aber mal zwei richtig offensive Mittelfelder Außen rein, zb eben Schröter. Dann kämen vllt bessere Flanken und auch vorne ein Hobsch wieder zur Geltung. All das könnte man doch mal ausprobieren. Aber man hält Spiel für Spiel extrem stur an allem fest. Das verstehe ich einfach nicht.

Und sorry fürs Meckern, aber grad bin ich einfach enttäuscht und genervt, weil der Zug wohl abgefahren ist.

Last edited 7 Tage zuvor by Tschik
Thomas Enn

Schröter war ja nicht mal auf der Bank heute. Im MIttelfeld fehlt eindeutig die Kreativität und Haugen als One-Man-Show im Zentrum ist halt auch zu wenig und ziemlich vorhersehbar für den Gegner. Volland hat sich auch abgerackert, aber es hängt halt Alles an den beiden. Vom Rest kommt einfach zu wenig.

Last edited 7 Tage zuvor by Thomas Enn
Musel0815

Steinkötter hat mit seinem Einsatz und Pass die Vorlage von Volland vorbereitet. Ist kein Scooter, aber hat uns trotzdem den Punkt gebracht. 

SechzgerMichl

Wenn man bei ihm Scorerpunkt/Einsatzminute ausrechnen würde ist das trotzdem mehr als unzureichend. Bestenfalls nur Mitläufer, kann mich kaum, an auch nur einzelne Situationen erinnern, wo er mal Unterschiedsspieler war.

Dennis M.

Das 1:1 bringt nichts. Und Steinkötter hilft uns doch auch nicht wirklich weiter…

Tschik

Ja, da geb ich dir Recht, das hat er gut gemacht und ohne ihn fällt das Tor wahrscheinlich nicht. Will mich auch gar nicht an Steinkötter abarbeiten, den kann man schon brauchen. Trotzdem find ich seine Ausbeute über die Saison hinweg zu wenig, vor allem für einen Stürmer. Und vor allem für die Tatsache, dass er immer anderen vorgezogen wird.

Aymen1860

Ob das reicht, um vorne weiter dabei zu bleiben?

Ganz klares nein! 

Dennis M.

Die Hinrunde war zu schlecht.