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Jesper Verlaat: Geduld ist gefragt

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jesper verlaat comeback 1860

Am Sonntag stand Jesper Verlaat nach seiner langen Verletzung erstmals wieder im Spieltagskader. Zu einem Einsatz reichte es zwar noch nicht, aber aufgeschoben ist bekanntlich ja nicht aufgehoben. Dennoch ist beim eigentlichen Kapitän des TSV 1860 vorerst Geduld gefragt, da die Kollegen Reinthaler, Schifferl und Voet überzeugt haben.

Mit Geduld und Kampf in die Startelf

Von der Dreierkette, mit der die Löwen in die Saison gestartet waren, ist inzwischen nur noch der Belgier Siemen Voet übrig. Jesper Verlaat hatte sich im Hinspiel in Rostock verletzt, U20-Nationalspieler Sean Dulic erwischte es beim Testspiel gegen den FC Winterthur in Belek. Der TSV 1860 machte indes aus der Not eine Tugend, bestellte Max Reinthaler zum neuen Abwehrchef und der Südtiroler rechtfertigte das Vertrauen mit starken Leistungen. Bereits fünf Nominierungen für die kicker “Elf des Tages” sprechen eine deutliche Sprache.

Geduld ist nun also gefragt bei Jesper Verlaat, dessen Vertrag beim TSV 1860 im Sommer ausläuft und der sich Fankreisen großer Beliebtheit erfreut. Nichtsdestotrotz fehlen dem Niederländer derzeit ein wenig die Argumente, warum Trainer Markus Kauczinski den Abwehrverbund zerreißen sollte.

Paula lobt die Dreierkette der Löwen

Auch Geschäftsführer Manfred Paula äußerte sich in der AZ voll des Lobes über die Dreierkette der Löwen:

“Die Jungs, die für unsere länger verletzten Spieler in die Bresche gesprungen sind, haben einen richtig guten Job gemacht. Gerade unsere letzte Abwehrreihe hat schon vor und auch nach der Winterpause für Stabilität gesorgt. Da muss man zum Beispiel an Max Reinthaler und Raphael Schifferl ein Lob aussprechen: Die beiden lösen ihre Aufgaben in der Abwehrreihe sehr gut.”

Dass der Kapitän den Kampf um einen Stammplatz (und eine Vertragsverlängerung) annimmt, steht außer Frage. Manfred Paula dazu:

“Jesper Verlaat war zuletzt erstmals wieder im Kader und wird alles geben müssen, um sich seinen Platz in der Kette wieder zu erspielen.”

Aber mal ganz ehrlich: Wer einen Jesper Verlaat auf die Bank setzen kann, der hat echt ein Luxusproblem…

Sechzig um Sieben: Dietl und Mang im Interview

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Zum Start in den Mittwoch gibt es auch heute wie gewohnt die Übersicht aller Themen rund um den TSV 1860 München. Dazu gehören heute unter anderem ein Interview mit Verena Dietl und Gernot Mang, eine neue Podcast-Folge und die Vorschau auf den Pflichtspielauftakt bei den Sechzig Amateuren.

sechzger.de Talk Folge 251 online

In der neuesten Ausgabe des sechzger.de Talks spricht Jan mit vier Gästen. Thomas und Christian aus der Redaktion sind dabei, außerdem auch Bennet aus Rostock und Gerhard von den Unternehmern für Sechzig. Zusammen analysieren sie alle Aspekte rund um die Partie vom vergangenen Sonntag gegen Hansa Rostock. Außerdem wird Gerhard zu seinem Engagement bei den Unternehmern für Sechzig befragt und eine Vorschau auf das Duell mit Hoffenheim II am Freitagabend gibt es natürlich auch noch.

U21 startet am Samstag wieder in der Bayernliga Süd

Nach der Rückkehr am späten Freitagabend können sich die Löwenfans dann am Samstag auf den Weg Richtung Grünwalder Straße 114 machen. Dort empfängt der TSV 1860 München II zum Pflichtspielauftakt im neuen Jahr die Sportfreunde Schwaig. Übrigens werden die nächsten drei Heimspiele in Giesing ausgetragen, sodass eine Anreise nach Gilching nach aktuellem Stand erst wieder im April erforderlich ist.

Interview von Gernot Mang und Verena Dietl

Die Diskussionen rund um das Sechzgerstadion nehmen weiterhin kein Ende. Daran dürfte sich auch mindestens bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie nicht viel ändern. Zuletzt waren nun Präsident Gernot Mang und Bürgermeisterin Verena Dietl zu einem gemeinsamen Interview in der Spielstätte zu Gast. In der Abendzeitung geht es dabei unter anderem um eine mögliche Steigerung der Ticket-Preise und wie die aktuellen Ideen finanziert werden könnten.

Insolvenz bei Austria Klagenfurt

Abschließend noch ein kleiner Blick über den Tellerrand: beim österreichischen Zweitligisten Austria Klagenfurt wurde rechtskräftig ein Insolvenzverfahren eröffnet. Der ehemalige Verein von Peter Pacult und Matthias Imhof steht damit als Absteiger aus der 2.Liga zum Saisonende fest. Betroffen davon ist auch Ex-Löwe Marc Lamberger, der im Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 tätig war. Er verbleibt noch bis zum Saisonende in Klagenfurt, ist aber bereits auf der Suche nach einer neuen, spannenden Aufgabe.

News aus der 3.Liga

Innenraum-Verbot für Shapourzadeh

Der Sportchef von Hansa Rostock, Amir Shapourzadeh, wurde nach seiner Roten Karte im Duell mit den Löwen am Wochenende mit einem Innenraum-Verbot für das kommende Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen bestraft. Außerdem muss er 750€ zahlen. Der 43-Jährige war nach dem Abpfiff energisch in Richtung Schiedsrichter Luca Jürgensen gegangen, um ihn zur Rede zu stellen. Dabei dürfte es um die Elfmeterentscheidung zugunsten des TSV 1860 gegangen sein.

 

“Schau, wie herrlich der Himmel über der Kurve ausschaut”

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Titelbild Fotogalerie TSV 1860 Viktoria Köln

Im AZ-Interview von Felix Müller mit Verena Dietl und Gernot Mang geht es um weit mehr als Zahlen und Baufragen. Es geht um die Zukunft des Grünwalder Stadions als Heimat von Sechzig – also um die Frage, wie ein Umbau gelingen kann, ohne dass das Sechzger am Ende wie ein beliebiger Neubau wirkt. Bevor im AZ-Interview über Machbarkeitsstudie, Erbpacht und Finanzierung gesprochen wird, fällt ein Satz, der den Kern der Debatte besser trifft als jede Zahl: “Schau, wie herrlich der Himmel über der Kurve ausschaut.” Genau darin steckt die Idee, die Gernot Mang und Verena Dietl transportieren: Das Grünwalder soll nicht durch eine beliebige Arena ersetzt werden, sondern als Stadion mit Charakter in Giesing erhalten und weiterentwickelt werden.

Charakter erhalten statt “Baumarkt”-Neubau

Mang macht im Gespräch sehr klar, worum es ihm beim Umbau geht: “Ein Stadion hat einen Charakter. Und dieses Stadion hier darf seinen Charakter niemals verlieren.” Daraus leitet er den zentralen Anspruch ab, dass man die Architektur so weit wie möglich erhalten müsse. Was konkret bestehen bleiben kann und was angepasst werden muss, soll die Machbarkeitsstudie zeigen.

Damit sendet er eine Botschaft, die viele Löwen-Fans hören wollen: Es geht ausdrücklich nicht um einen austauschbaren Neubau, sondern um ein modernisiertes Sechzger, das als Sechzger erkennbar bleibt.

Mang sieht breite politische Rückendeckung – kein Wahlkampfgetöse

Auf die im Löwen-Umfeld verbreitete Sorge, man könne kurz vor der Wahl wieder nur warme Worte hören, reagiert Mang deutlich. Sein Eindruck sei das genaue Gegenteil: Gespräche mit allen Fraktionen, Unterstützung im Rathaus und auch in den Giesinger Bezirksausschüssen. Er hält das ausdrücklich nicht für ein kurzfristiges Wahlkampfmanöver, sondern für eine tragfähige politische Basis.

Kapazität: Mang spricht von “mindestens 25.000”

In einem für die Debatte zentralen Punkt wird Mang ebenfalls unmissverständlich: Aktuell geht man von mindestens 25.000 Zuschauern aus. Diese Formulierung wiederholt er im Interview ausdrücklich (“Wir sagen, wir wollen mindestens 25.000”).

Finanzierung: Mang „absolut überzeugt“ – und nennt mehrere Wege

Beim größten Knackpunkt, der Finanzierung, zeigt sich Mang auffallend selbstbewusst. Auf die Frage, wie wahrscheinlich es sei, dass 1860 das stemmen könne, sagt er: “Davon bin ich absolut überzeugt.” Gleichzeitig betont er, dass man jetzt zunächst belastbare Zahlen aus der Studie brauche und dann konkret über das Modell spreche. Als grobe Größenordnung nennt er etwa 100 Millionen Euro Gesamtkosten (nicht ausschließlich von Sechzig allein aufzubringen).

Genannte Finanzierungsmöglichkeiten im Interview

Mang nennt ausdrücklich mehrere Bausteine:

  • Unterstützung von Stadt und Land
  • Vermarktung von Namensrechten
  • Genossenschaftsmodell (wie beim FC St. Pauli)
  • Bankenfinanzierung

Das klingt klar nach einem Finanzierungsmix statt einer Einzellösung.

Was ist mit dem “St.-Pauli-Modell” gemeint?

Mang verweist explizit auf den FC St. Pauli. Gemeint ist dort die Football Cooperative St. Pauli von 2024 eG, also ein Genossenschaftsmodell, über das viele Unterstützer Kapital einbringen. Laut der offiziellen Genossenschaftsseite hat die Genossenschaft als erstes Projekt die Mehrheit am Millerntor-Stadion erworben, vermietet es an den Verein und organisiert Betrieb/Instandhaltung. Zentrales Prinzip ist die genossenschaftliche Mitbestimmung (eine Person, eine Stimme), also nicht die klassische Investorenlogik.

Für Giesing heißt das nicht automatisch “1:1 kopieren”, aber es zeigt ein mögliches Prinzip: stadionbezogene Finanzierung mit starker Fan- und Mitgliederbindung, statt allein auf klassische Kreditgeber zu setzen.

 

Dietl über den Charme des Standorts – und warum das ein echtes Stadtstadion ist

Verena Dietl beschreibt den Reiz des Grünwalders sehr konkret: Gemeinschaftsgefühl in der Kurve, Verbundenheit mit Giesing, das Umfeld mit Kneipen und Wegen vor/nach dem Spiel. Genau das mache den Ort besonders – und sei zugleich ein Vorteil für den Stadtteil, weil auch die lokale Wirtschaft davon profitiere.

Mang ergänzt diese Linie mit dem Blick auf das gesamte Spieltagserlebnis rund um Grünspitz/Bamboleo und nennt das Sechzger einen Ort mit “ganz besonderem Charme” – ein Familienfest, an dem man “richtig Fußball” lebt.

Verbesserungen im Bestand: Gespräche laufen

Für viele Fans besonders relevant ist der Teil zu kurzfristigen Verbesserungen im Bestand. Damit gemeint ist wahrscheinlich eine höhere Kapazität in der Westkurve, der Abbau des Zauns vor der Stehhalle und eine Anpassung der Zäune, die in der Kurve die Blöcke trennt.

Dietl sagt dazu, dass man im Gespräch sei, zugleich aber immer wieder neue Anforderungen dazukämen und alles abgesichert werden müsse. Heißt: Das Thema ist auf dem Tisch, aber eben nicht kurzfristig per Handschlag erledigt.

Warum das Sechzger hier voll ist – und anderswo eben nicht

Eines der stärksten gemeinsamen Argumente von Mang und Dietl: Das Stadion funktioniert nicht nur wegen der Kapazität, sondern wegen Ort und Identität.

  • Dietl sagt ausdrücklich, dass die gute Auslastung auch sehr viel mit dem Standort zu tun habe – viele würden eben nicht zu Löwen-Spielen “auf die grüne Wiese” fahren.
  • Mang setzt noch einen drauf: “Die DNA von Sechzig ist Giesing”; eine Alternativdebatte stelle sich aus seiner Sicht nicht mehr.

Was das Grünwalder trägt, ist nicht nur Fußball, sondern die Kombination aus Verein, Viertel, Wegen, Ritualen und Atmosphäre. Genau das lässt sich nicht einfach an einen anderen Standort verpflanzen.

Klare Ansage an die Fans: Keine Umlage über Ticketpreise

Ein Punkt, der vielen Löwen-Anhängern besonders wichtig sein dürfte: Mang betont im Interview klar, dass der Umbau nicht auf dem Rücken der Fans finanziert werden soll. Wörtlich sagt er sinngemäß, Ziel sei, den Umbau nicht über die Kosten der Fans auszutragen.

Das ist eine bemerkenswert deutliche Festlegung – gerade in einer Zeit, in der Stadionprojekte oft sehr schnell bei Ticketpreisen landen.

Pflichtspielauftakt 2026: Die Amas am Samstag gegen Schwaig

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FC SF Schwaig TSV 1860

Der Frühling steht vor der Tür und der bayerische Amateurfußball erwacht langsam aus dem Winterschlaf. Dies trifft auf die U21 des TSV 1860 aber nur insofern zu, als dass am Samstag Nachmittag (14 Uhr, Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114) das erste Pflichtspiel in der Bayernliga Süd nach über dreimonatiger Winterpause auf dem Programm steht. Die Amas schlafen nämlich schon lang nicht mehr, sondern stehen schon seit kurz nach Jahresbeginn wieder auf dem Platz. Und nachdem die Löwenprofis ja bereits am Freitag Abend in Hoffenheim um Drittligapunkte kämpfen, bietet sich auch den Auswärtsfahrern ins Kraichgau die Gelegenheit, tags darauf das Team von Trainer Alper Kayabunar mit einem Spielbesuch beim ersten Punktspiel im neuen Jahr zuzusehen.

Acht Tests zur Vorbereitung

Nicht weniger als acht Testspiele haben die Amas seit dem Jahresstart absolviert, um perfekt auf das anstehende letzte Saisondrittel in der Bayernliga vorbereitet zu sein. Dabei ging es gegen unterklassige Team, wie den Kreisligisten SC Grüne Heide (8:2) oder den SV Untermenzing aus der Bezirksliga (5:1). Auch mit den Landesligisten TSV Schwabmünchen (4:0) und FV Rot-Weiss Weiler (6:0) wurde sich gemessen. Die Ligakonkurrenten aus Geretsried (5:0) und Heimstetten (1:1) kamen zu Testkicks an die Grünwalder Straße. Und schließlich traten die Junglöwen auch gegen die beiden Regionalligisten Buchbach (4:0) und Burghausen (0:4) an. Die Bilanz der Vorbereitung kann sich sehen lassen: Sechs deutlichen Siegen steht ein Remis und nur eine – allerdings ebenfalls deutliche – Niederlage gegenüber.

Spannende Tabellenspitze in der Bayernliga Süd

Obwohl die Amas ja bekanntlich leider keine Aufstiegsberechtigung in die Regionalliga haben – sofern die Profis nicht noch ein kleines Fußballwunder realisieren und im Mai in die 2. Bundesliga aufsteigen sollten – ist die Tabellenkonstellation in der Bayernliga Süd dennoch bemerkenswert. Zur Erinnerung: Punkt- und Tordifferenzgleich überwinterten die Löwen und der TSV Landsberg an der Tabellenspitze. Die Lechstädter haben zwar zehn Tore mehr erzielt, aber weil 1860 das direkte Duell durch Treffer von Emre Erdogan und Noah Klose im Oktober für sich entscheiden konnte, durften die Amas sich in den letzten drei Monaten als Tabellenführer bezeichnen. Diese Position gilt es am Samstag gegen die Sportfreunde Schwaig zu verteidigen. Der TSV Landsberg empfängt im Verfolgerduell den Tabelledritten FC Deisenhofen.

Aufsteiger punktet gegen die Kellerkinder

Der Aufsteiger aus dem Erdinger Moos belegt in der Bayernliga Süd aktuell den respektablen zehnten Tabellenplatz. Mit fünf Siegen, ebenso vielen Niederlagen und sieben Unentschieden ist die Bilanz ausgeglichen. Im bisherigen Saisonverlauf konnte man auch nach empfindlichen Niederlagen (wie zum Beispiel dem 0:3 gegen die kleinen Löwen am 5. Spieltag im August) immer wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und Siege speziell gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte feiern. Außer einem Punkt beim TSV Landsberg war gegen die aktuell besser platzierten Ligakonkurrenten für Schwaig nichts zu holen. Das darf aus Löwensicht natürlich gern so weitergehen!

Weitermachen wie 2025!

Damit würde man an das letzte Ligaspiel am 22. November gegen den SV Heimstetten (2:0) und an eine äußerst erfreuliche zweite Jahreshälfte 2025 anschließen, in der die Amas zwölfmal als Sieger, dreimal mit einem Punkt und viermal als Verlierer den Platz verließen. Der eigentliche Jahresabschluss Ende November in Gundelfingen (zeitgleich mit dem Auftritt der Profis im nahen Ulm angesetzt) wurde wegen des nicht bespielbaren Platzes abgesagt. Diese Partie wird übrigens erst am Dienstag, den 5. Mai um 18.30 Uhr nachgeholt.

Spielort der Amas: Weiterhin Giesing statt Gilching

Dann wohl wieder in Gilching. Schenkt man nämlich den aktuellen Angaben auf der Website des Bayerischen Fußballverbands Glauben, so bestreiten die Amas die ersten drei Heimspiele dieses Jahres (gegen Schwaig, Pipinsried und Deisenhofen) zunächst noch am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße (zweimal wohl noch auf dem Kunstrasenplatz 2, dann wieder hinten auf Platz 5), ehe es Anfang April gegen den SV Erlbach dann wieder – dauerhaft – in die Kies-Arena nach Gilching geht. Wir von sechzger.de halten Euch über den Spielort der zweiten Mannschaft der Löwen auf jeden Fall auf dem Laufenden. Am Samstag Nachmittag heißt es wieder: Giesing is calling!

Titelbild: Direkt neben der Landebahn des Münchner Flughafens im Erdinger Moos siegten die Amas am sommerlichen Abend des 15. August souverän mit 3:0 beim Aufsteiger Sportfreunde Schwaig.

sechzger.de Talk 251: Sieg gegen Rostock, Vorschau Hoffenheim II

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sechzger.de Talk Folge 251 nach dem Heimsieg gegen Hansa Rostock, Unternehmer für Sechzig und Vorschau TSG Hoffenheim II - TSV 1860 München

Nach dem Heimsieg des TSV 1860 München gegen Hansa Rostock spricht Jan im sechzger.de Talk Nummer 251 mit vier Gästen über die Partie. Dazu zählen zum einen Christian und Thomas aus der Redaktion, zum anderen Bennet aus Rostock und Gerhard von den Unternehmern für Sechzig. Abschließend gibt es außerdem eine Vorschau auf das Auswärtsspiel am Freitag gegen die TSG Hoffenheim II.

Heimspiel gegen Hansa Rostock

Ein Treffer von Thore Jacobsen vom Elfmeterpunkt sorgte am Sonntag für gute Stimmung im Lager des TSV 1860 München. Drei Punkte erzielten die Löwen dank ihres Kapitäns und hinterließen damit unglückliche Rostocker, die obendrein auch noch sauer waren. Denn die Entscheidung zum Handelfmeter kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit war höchst umstritten. Das gilt allerdings nicht für den aktuellen Talk, denn in Ausgabe 251 herrscht diesbezüglich ziemlich große Einigkeit.

Die Unternehmer für Sechzig

Im Mittelteil der neuesten Folge geht es dann um die Unternehmer für Sechzig, die seit vielen Jahren schon einen wichtigen Beitrag rund um den Verein und speziell auch um das Nachwuchsleistungszentrum liefern. Gerhard erzählt dabei von seinen eigenen Erfahrungen und was er gemeinsam mit seinen Mitstreitern alles bereits auf die Beine gestellt hat. Mitte März bietet sich dann die Gelegenheit mit einer Spende für das NLZ einen lustigen und stimmungsvollen Abend zu erleben. Die UfS organisieren nämlich erneut einen Kabarettabend, dessen Erlös komplett der Jugendarbeit bei den Löwen zugute kommt.

Vorschau TSG Hoffenheim II

Fehlen darf abschließend natürlich auch nicht die Vorschau auf das nächste Duell in der 3.Liga. Am Freitag reist der TSV 1860 in den Südwesten der Republik, wo der Gegner die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim sein wird. Die Formkurve der Gastgeber zeigt seit der Winterpause stark nach unten, was auch an zwei wichtigen Abgängen liegen dürfte. Dennoch: nicht jeder in der Runde ist optimistisch, dass es für weiß und blau den nächsten Sieg geben wird.

Der sechzger.de Talk 251 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

 

24.02.1996: Trares führt den TSV 1860 zum Sieg gegen Eintracht Frankfurt

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1860 olympiastadion

Am 20. Spieltag der Saison 1995/96 empfingen die Löwen im Münchner Olympiastadion Eintracht Frankfurt. Beide Teams hatten bis dahin 24 Punkte gesammelt und standen auf Platz 9 (1860) bzw. 10 (SGE) der Bundesliga-Tabelle. Heute vor 30 Jahren entschied nicht zuletzt eine Glanzleistung von Bernhard Trares die Partie zugunsten des TSV 1860.

Offensive Grundausrichtung

Trainer Werner Lorant setzte gegen die Eintracht voll auf Offensive. In der Dreier-Abwehr standen mit Bernhard Trares und Jens Jeremies zwei Spieler mit Drang nach vorne, zudem wurde der gesperrte Defensivspieler Matthias Hamann durch Jens Dowe ersetzt. Eine klare Ansage!

Ganz anders die von Eintracht-Legende Charly Körbel trainierten Gäste, bei denen u.a. Ned Zelic, Slobodan Komljenovic und Jay-Jay Okocha in der Startelf standen. Die Hessen versuchten ordentlich Beton anzurühren und ließen jegliche Kreativität im Spielaufbau vermissen.

TSV 1860 besiegt Eintracht Frankfurt dank Trares

Ganz anders Münchens große Liebe, die von Beginn an den Offensivgang einlegte und auf die Führung drängte. Dennoch dauerte es bis zur 27. Minute, ehe Libero Bernhard Trares per direktem Freistoß zum 1:0 für den TSV 1860 traf. Auch für den zweiten Treffer der Löwen zeichnete Trares, der in der Jugend selbst drei Jahre lang für die Eintracht am Ball gewesen war, verantwortlich. Kurz vor der Pause wurde er von Piotr Nowak in Szene gesetzt und vollstreckte zum 2:0.

Frankfurt verkürzte zwar durch Hagner, wirklich gefährden konnten die Hessen die Löwen vor 28.000 Zuschauern jedoch nicht. Trotzdem blieb es ungewollt spannend und erst in der 86. Minute machte der eingewechselte Harald Cerny – erneut auf Vorlage von Nowak – den Deckel drauf.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant ließ am 24.02.1996 folgende Elf des TSV 1860 gegen Eintracht Frankfurt ran.

Meier – Brajkovic, Trares, Jeremies – Schwabl, Rydlewicz (56. Cerny), Heldt (46. Miller), Dowe, Nowak (90. Borimirov) – Bodden, Winkler

Sechzig um sieben: Standpunkte der Parteien zum Ausbau des Sechzgerstadions

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Die Kommunalwahl rückt mit großen Schritten näher. Und ihr Ausgang ist für den TSV 1860 München und seine Fans durchaus von Bedeutung wegen eines möglichen Aus- oder Umbaus des Grünwalder Stadions. Gestern veröffentlichten die Freunde des Sechzgerstadions eine Übersicht der Standpunkte der Parteien den Plänen für die Heimat der Löwen.

Standpunkte der verschiedenen Parteien zur Ertüchtigung des Sechzgerstadions

Am Positivsten stehen die Grünen einem Ausbau des Sechzgerstadions gegenüber. “Uns ist wichtig, dass das Grünwalder Stadion bald ein Tip-Top Stadion wird und die 60er ihre Heimat in Giesing behalten”, lassen die Grünen verlauten. Dabei halten sie die Erbpachtlösung als die geeignetste Form. Auch die SPD von OB Dieter Reiter steht dem Ausbau positiv gegenüber. Den Sozialdemokraten ist dabei wichtig, dass “die Risiken für die Stadt München dabei verbindlich begrenzt bleiben.” Auch die Linke favorisiert einen Ausbau auf 25.000 Zuschauer. CSU, ÖDP, Die PARTEI, Bayernpartei und Bündnis Kultur äußerten sich bisher nicht gegenüber den FdS.

Rückschau auf den Sieg gegen Hansa Rostock

1860 fuhr am Sonntag durch einen Arbeitssieg drei Punkte gegen Hansa Rostock ein. Das Spiel selbst war von überschaubarer Schönheit und wird in den Jahresrückblicken wahrscheinlich wenig Platz einnehmen, da sind sich unsere Kommentatoren in den Stimmen zum Spiel einig. Letztendlich entschied Thore Jacobsen das Spiel durch einen mehr als zweifelhaften Elfmeter, wie Babak Rafati analysiert. Auch sonst machte Jacobsen, der angeschlagen ausgewechselt werden musste, den Unterschied und wurde vom “kicker” in die Elf des Tages berufen. Durch den Sieg hat 1860 weiter sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und kämpft um den Anschluss im Kampf um die Aufstiegsplätze.

sechzger.de Talk 251 ist online

In lockerer Runde blickt Moderator Jan mit Christian und Thomas Enn aus der Redaktion sowie dem altbekannten Bennet aus Rostock und Gerhard von den Unternehmern für Sechzig auf das Spiel gegen Hansa zurück. Die fünf sind sich relativ einig, dass man am Sonntag keinen fußballerischen Leckerbissen genießen konnte, den 1860 durch eine Fehlentscheidung gewann. Dann berichtet Gerhard über die Arbeit der Unternehmer für Sechzig und den anstehenden Kabarettabend, dessen Erlöse vollumfänglich ans NLZ gehen werden und diese dort dringend benötigt werden. Am Ende geben die fünf ihre Prognose für das Spiel in Hoffenheim ab, nachdem sie in einer knallharten Schnellraterunde ihr Wissen über die vergangenen Duelle zwischen den ersten und zweiten Mannschaften aus Giesing und Hoffenheim über Beweis stellen müssen. Den Talk findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

DFB-Ermittlungen nach Platzsturm in Aue

In der 51. Minute kam es beim Spiel zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus zu einem beiderseitigen Platzsturm. Cottbusser Fans hatten die Auer-Fans mit Spruchbändern provoziert, die auf den Zaunfahnen-Raub an der Auer Szene in der Hinrunde anspielten. Die Provokationen verfehlten ihre Wirkung nicht und ca. 40 Auer Fans stürmten das Spielfeld und liefen gen Auswärtsblock, aus dem sich ihrerseits einige Energie-Fans schon auf den Platz bewegt hatten. Die Polizei stellte sich beide Fangruppen und konnte ein Aufeinandertreffen verhindern. Der DFB forderte nun beide Vereine zu einer Stellungnahme auf.

Dittgen droht Saisonaus

Maximilian Dittgen vom MSV Duisburg zog sich im Training der Zebras eine Leistenverletzung zu und wird voraussichtlich für den Rest der Saison ausfallen.

Damit geht wie immer gut informiert in diesen Dienstag. sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag!

Rafati: Elfer für Sechzig eine Fehlentscheidung

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Rafati: Elfer für Sechzig eine Fehlentscheidung

Viele Löwen-Fans hatten es schon im Stadion vermutet, die TV-Bilder bestätigten dies wenig später. Der Elfmetertreffer von Thore Jacobsen beim 1:0-Sieg der Löwen gegen Hansa Rostock war ein sehr schmeichelhafter. In seiner Einschätzung auf liga3-online.de spricht Experte Babak Rafati von einer Fehlentscheidung – dieses Mal zu Gunsten der Löwen. Allerdings hätte Rostocks Voglsammer, wie schon im Live-Ticker betont, bereits in der Anfangsphase für sein Einsteigen gegen Reinthaler die Rote Karte sehen müssen.

Voglsammer hätte Rot sehen müssen

Nach 23 Minuten trat Voglsammer den Löwen Max Reinthaler auf Höhe der Mittelinie vor der Haupttribüne übel um und kam für das Vergehen mit Gelb davon. Ein Fehler von Schiedsrichter Jürgensen, wie Rafati betont:

Auch wenn Voglsammer auch den Ball spielt, geht er mit einem hohen Risiko in den Zweikampf und nimmt billigend in Kauf, die Gesundheit des Gegenspielers zu gefährden. Das Trefferbild ist auch klar, denn er trifft seinen Gegenspieler mit offener Sohle über dem Knöchel, sodass eine rote Karte zwingend vorgeschrieben ist. Eine Fehlentscheidung, lediglich die gelbe Karte zu zeigen.

Elfer für Sechzig eine Fehlentscheidung

In der 48. Minute zeigte Jürgensen dann etwas überraschend auf den Punkt. Philipp hatte von der linken Außenbahn geflankt und den angelegten Arm von Rostocks Gürleyen getroffen, der nach dem Spiel (verständlicherweise) außer sich war. Zu dieser Szene schreibt Rafati:

Bei einem Freistoß schlägt Keeper Dähne den Ball lang nach vorne. Dabei liegt keine Abseitsposition von Haugen auf der linken Außenbahn vor. Beim anschließenden Zweikampf legt Haugen zwar die Arme ein wenig auf die Schulter seines Gegenspielers auf, wie Verteidiger und Angreifer es immer tun, aber es liegt keinesfalls ein Foulspiel vor.

Anschließend kommt der Ball zu Philipp, und dieser schießt den Ball aus kurzer Entfernung an den Ellenbogen von Gürleyen. Dadurch, dass sich Gürleyen aber umdreht und den Arm am Körper angelegt hat, liegt kein strafbares Handspiel vor. Der Arm ist in natürlicher Haltung, sodass eine Fehlentscheidung vorliegt, auf Elfmeter zu entscheiden. Hier hätte der Schiedsrichter weiterspielen lassen sollen.

Fehlentscheidungen gleichen sich aus

Am Ende gleichen sich die Fehlentscheidungen also wohl aus. Selbst wenn der Elfmeter keiner war, so hätte Rostock eigentlich über eine Stunde in Unterzahl spielen müssen. Seis drum, für die Löwen war es jedenfalls ein eminent wichtiger Sieg, um den Spitzenteams halbwegs auf den Fersen zu bleiben.

Torschütze Thore Jacobsen in kicker “Elf des Tages”

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1860 torschütze jacobsen

Kapitän, Antreiber, Torschütze – Thore Jacobsen zeigte beim Heimsieg gegen den FC Hansa Rostock eine starke Leistung und wurde vom kicker in der “Elf des Tages” berufen.

Torschütze Thore Jacobsen in “Elf des Tages”

Neben Jacobsen erhielten in einer kampfstarken Mannschaft des TSV 1860 auch Siemen Voet, Raphael Schifferl und David Philipp die Note 2,0. Vermutlich gab den Ausschlag für die Nominierung für die Spieltagself der Umstand, dass der 28-Jährige beim Elfmeter auch noch Verantwortung übernahm und souverän verwandelte.

Max Reinthaler, Philipp Maier und Sigurd Haugen wurden vom kicker mit einer 2,5 bedacht, alle anderen benoteten Löwen erhielten eine 3,0.

Die Spieltagself im Überblick

Hellstern (Stuttgart II) – Coskun (Duisburg), Müller (Osnabrück), Manu (Cottbus), Oliveira (Regensburg) – Jacobsen (1860), Noß (Duisburg), Eichinger (Regensburg), Loune (Aachen), Darvich (Stuttgart II) – Sachse (Köln)

FdS veröffentlicht Kandidat:innen-Check: Viele pro Ausbau, eine Gegenposition

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Grünwalder Stadion Blick Auf Die Leere Westkurve Von Der Stehhalle

Die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V. (FdS) haben Münchner Stadtratskandidat:innen zur Zukunft des Stadions an der Grünwalder Straße befragt und die Rückmeldungen veröffentlicht. Aus Löwen-Sicht liest sich das wie ein starkes Signal: In der FdS-Übersicht unterstützen viele der genannten Kandidat:innen die Linie, das Grünwalder Stadion so zu ertüchtigen, dass dort perspektivisch 1. und 2. Bundesliga möglich wird – verbunden mit einer Kapazitätserweiterung auf 25.000 Zuschauer.

In vielen Statements tauchen Erbpacht/Erbbaurecht als Rahmen und die Machbarkeitsstudie als Bezugspunkt für die nächsten Schritte auf. Zur Einordnung: Dass diese Studie bereits läuft, ist längst der gemeinsame Nenner in der Debatte – sechzger.de hatte die Beauftragung der Machbarkeitsstudie Anfang Februar thematisiert.

Grüne: “Heimat in Giesing” – Erbpacht als Chance

Im Grünen-Block ist ein gemeinsames Statement dokumentiert, das den Standortfaktor klar in den Vordergrund stellt: “Uns ist wichtig, dass das Grünwalder Stadion bald ein Tip-Top Stadion wird und die 60er ihre Heimat in Giesing behalten.” Beim Finanzierungsrahmen wird zudem die Erbpacht-Variante als besonders flexibel beschrieben: Sie biete “die größte Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeit” – für Verein und Stadt.

SPD: Pro Perspektive – teils mit klaren Bedingungen

Auch aus der SPD gibt es mehrere pro-Ausbau-Rückmeldungen. Nele Metzler spricht von einer “nachhaltigen Modernisierung … mit dem Ziel, langfristig auch höherklassigen Fußball zu ermöglichen”, knüpft das aber an ein tragfähiges Betreiber- und Finanzierungskonzept; zugleich betont sie: “Die Risiken für die Stadt München müssen dabei verbindlich begrenzt bleiben.”

Robert Köster formuliert es noch direkter: “Das Stadion an der Grünwalder Straße muss nicht nur saniert, sondern auch ausgebaut werden!”
Und Andrea Brüwer unterstreicht Identität und Entwicklungsperspektive: “Eine Ertüchtigung … auf 25.000 Plätze ist … der richtige Weg.”

Die Linke: Emotion und konkrete Vorstellungen

Bei der Linken fallen die O-Töne besonders emotional aus. Simone Schirmer, die sich als Nachbarin beschreibt, liefert trotz aller Begleiterscheinungen ein starkes Bekenntnis: “Und trotzdem: Ich finde das Stadion wunderbar. Ich liebe es, wenn der Wind richtig steht und ich die Fans singen höre.” In der Sache positioniert sie sich klar “FÜR den Ausbau … auf 25.000 Zuschauer” (inkl. Überdachung/geschlossene Ecken).

Tino Krense fordert nach “vielen Jahren des Geredes” eine tragfähige Lösung und hält eine Umsetzung “gerne auch in Erbpacht” für möglich.

Gegenposition: 15.000, kein Ausbau

Als Kontrast führt die FdS-Seite auch eine Position auf, die ausdrücklich nicht der eigenen Zielrichtung entspricht: kein Ausbau, 15.000 Plätze und damit Spielbetrieb “nur bis zur 3. Liga”; Sanierungen durch die Stadt (inkl. Verweis auf eine Sitzungsvorlage und rund 40 Mio. Euro). Diese Haltung wird Georgina-Elisabeth Wismeyer (SPD) zugeordnet.

Hinweis der FdS: Von mehreren Parteien kam bisher keine Antwort

Die FdS vermerken außerdem, dass von CSU, ÖDP, Die PARTEI, Bayernpartei und Bündnis Kultur bislang keine Rückmeldung eingegangen sei. Der OB-Kandidat der CSU, Clemens Baumgärtner, hat sich aber erst kürzlich auf Instagram wie folgt geäußert: “Starkes Signal für Sechzig. Gutes Gespräch mit dem Präsidenten Gernot Mang von TSV 1860 München. Für mich ist klar: Das Grünwalder Stadion gehört zu München und zu Sechzig. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass ein Ausbau auf mindestens 25.000 Plätze geprüft wird. Wir brauchen in der Stadionfrage keine Schlagzeilen, sondern Lösungen.”